Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Darf man nach negativer MPU die Gutachterstelle wechseln???
Hallo,
ich habe mich vor Kurzem einer MPU unterzogen. Diese ist leider negativ ausgefallen. Ich würde jetzt gerne den Gutachter wechseln, weil ich denke, dass ich so größere chancen haben werde.
Ist das möglich? Und wenn ja, wie?
Der ganze Verwaltungsvorgang liegt ja bei dieser Gutachterstelle vor.
Danke im Voraus
Huckstable
14.02.2007, 00:41
Natürlich kannst du das MPI wechseln. Du musst eigentlich nur zu deiner Führerscheinstelle und sagen das du doch bei einem anderen MPI deine MPU machen willst. Ich hoffe du hast denen das negative Gutachten nicht zukommen lassen!
Tina1911
14.02.2007, 10:16
Hallo
hast du das GA abgegeben bei der FSS?
Wenn nein, kannst du dir ein anderes Institut aussuchen und es dort versuchen...mit neuem Gutachter :-)
LG
TINA
Dankeschön! Ich habe das GA nicht abgegeben. Wäre es denn besser jetzt zu wechseln? Könnte es nicht sein, dass der Gutachter mich beim zweiten Mal bestehen lässt? Er hat ja schon genug Geld von mir kassiert. Vielleicht wird der nächste Gutachter, falls ich wechsle, mich auch erst einmal durchfallen lassen.
hausmann
14.02.2007, 10:50
Könnte es nicht sein, dass der Gutachter mich beim zweiten Mal bestehen lässt? Er hat ja schon genug Geld von mir kassiert.
deswegen lässt er dich nun aber nicht bestehen ;) ihm ist das egal wie oft du zahlst...
solange er nix für ein positives gutachten bei dir findet.
arbeite an dir, und änder dich, dann wird es auch positiv!
Gibt es Gutachter die ihr mir empfehlen könnt? Es geht um Berlin.
hausmann
14.02.2007, 11:01
du meinst das institut wo der GA sitzt. also dekra tüv avus und co.
wo warst du denn beim ersten mal?
bei dekra war ich und bin durchgefallen. sollte ich zu nem anderen wechseln? weiß nicht, ob das was bringt und weiß auch nicht wohin.
hausmann
14.02.2007, 11:07
schau mal hier (http://www.mpu-idiotentest.com/mpu-forum/forumdisplay.php?f=80)
elogio do deus
14.02.2007, 11:10
Du solltest wechseln, sodass sich Dir der nächste Gutachter unvoreingenommen widmen kann.
Beim selben Institut wäre dein altes Gutachten gespeichert.
Andererseits: wenn Du die Auflagen aus dem Altgutachten erfüllt hast, kannst Du guten Gewissens zum alten MPI gehen.
edd
Könnte es nicht sein, dass der Gutachter mich beim zweiten Mal bestehen lässt? Er hat ja schon genug Geld von mir kassiert. Vielleicht wird der nächste Gutachter, falls ich wechsle, mich auch erst einmal durchfallen lassen.
Also aus diesem Satz schließe ich mal, dass du dich noch nicht gut genug mit der MPU beschäftigt hast und noch Irrtümern ala "beim ersten mal fällt man sowieso durch" aufliegst, kann das sein? :gruebel:
Wie weit bist du denn mit deinen Vorbereitungen? Hast du psychologische Hilfe oder an einer SHG teilgenommen? Leberwerte? Erzähl mal bisschen was.
hexenkessel
14.02.2007, 17:40
Andererseits: wenn Du die Auflagen aus dem Altgutachten erfüllt hast, kannst Du guten Gewissens zum alten MPI gehen.
mich würde mal intressieren was für Auflagen du bekommen hast :)
und auch woran es lag das es Negativ wurde ?......
Gruss Hexe
Na gut, dann also die ganze Geschichte von Anfang bis zum Ende:
Ich wurde mit einem Promillewert von 1,67 erwischt. Ich habe mich eigentlich garnicht auf den Idiotentest vorbereitet und habe bei der MPU versucht alles wie eine Ausnahme aussehen zu lassen, wie einen Vorfall der nicht repräsentativ für meine Persönlichkeit ist. Das wird aber von den Gutachtern garnicht akzeptiert, denn es soll angeblich wissenschaftlich bewiesen sein, dass dieser Promillewert eine Gewöhnung voraussetzt, die nur bei chronischem Alkoholmissbrauch antrainiert werden kann. Deshalb lag ich von vornherein bei meiner MPU-Strategie falsch. Die Begründung für das negative Ergebnis ist, dass ein "ansatzweise entwickeltes Problembewusstsein bei dem Untersuchten nicht vorliegt." Weiter heißt es: "Nach derzeitiger Befundlage ist mit einer kurzfristigen Verbesserung der Eignungsvoraussetzungen im Sinne eines stabilisierten Eignungs - und Verhaltenswandels nicht zu rechnen". Medizinischer Teil und Reaktionstest waren tadellos.
Also das Problem liegt offensichtlich darin, dass ich nicht einsehe ein Alkoholproblem zu haben. Ich war ehrlich. Ich habe gesagt, dass es eine Ausnahme war. Kann denn keiner nachvollziehen, dass man als junger Mensch manchmal mit manchen Sachen - wie Alkohol - neigt zu übertreiben??? Das hat noch lange nichts mit Abhängigkeit zu tun. Wie auch immer. Das nur nebenbei.
Aus dem Schreiben des Gutachters verstehe ich, dass man mit so einem hohen Promillewert als ein Mensch mit Alkoholproblemen gilt, automatisch. Und wenn man versucht dies abzustreiten, hat man gar keine Chancen.
Deshalb habe ich mir eine neue Strategie überlegt: wider der Wahrheit zu behaupten ("zuzugeben"), ich hätte tatsächlich ein Problem mit Alkohol, habe dies aber geschafft zu lösen und bin jetzt abstinent seit dem Datum des Alkoholdelikts. Ich müsste mir ein paar Ursachen für mein falsches Trinkverhalten einfallen lassen (wie falscher Freundeskreis, Persönlichkeitsproblem, mangelnde Kenntnisse über die Schädlichkeit von Alkohol) und den Gutachter verklickern, dass ich diese Ursachen gelöst habe.
Ich denke man sollte ihn allgemein von folgendem überzeugen:
1. ich habe mein Alkoholproblem eingesehen und mich damit auseinandergesetzt
2. ich habe eine Änderung vorgenommen, die ein minimales Rückfallsrisiko garantiert.
Ich hoffe es klappt beim nächsten Anlauf mit dieser Taktik.
Moin Nr.1;
Ich hoffe es klappt beim nächsten Anlauf mit dieser Taktik.
Du solltest allerdings am Besten noch ein paar VP-Stunden buchen, dann gilt´st Du als perfekt geheilt von Deiner "Alkoholsucht"! (Die Psychos wollen ja auch leben..)
Allerdings muss ich noch eines hinzufügen, 1,64°/oo erreichst Du nur durch Training. Das bemerke ich nach über 2 Jahren gelebtem KT besonders. Bei ungefähr 1,0°/oo setzt bei mir das Denkvermögen schon etwas aus, und ich hatte reichlich "Training"...(@)
Viele Grüße, Flori
Was genau sind denn VP-Stunden?
Ist eine Therapie denn so wichtig für das Ergebnis?
Kann ich nicht zu einem von mit selbst gewählten Psychologen (zu einem bekannten von mir) gehen und der schreibt dann einfach wir hätten ne Therapie durchgeführt? Oder geht das nicht so einfach?
VP = Verkehrspsychologe
Das war heut Morgen scherzhaft gemeint. Ich war auch nicht bei einem teuren VP, und bei mir waren es 1,8°/oo.
Könnte es nicht sein, dass der Gutachter mich beim zweiten Mal bestehen lässt?
Den gleichen Gutachter bekommst Du nicht beim zweiten Anlauf...
Also das Problem liegt offensichtlich darin, dass ich nicht einsehe ein Alkoholproblem zu haben. Ich war ehrlich. Ich habe gesagt, dass es eine Ausnahme war. Kann denn keiner nachvollziehen, dass man als junger Mensch manchmal mit manchen Sachen - wie Alkohol - neigt zu übertreiben??? Das hat noch lange nichts mit Abhängigkeit zu tun. Wie auch immer. Das nur nebenbei.
Glaubst du echt mit einem Promillewert jenseits von 1,6 hast du kein Alkoholproblem? Auweia, ich glaube du weist garnicht was kontrollierter Konsum ist. Wer "normal" trinkt kommt nicht über 0,8%o das auch nur mal nebenbei...
... eine gute Vorbereitung auf die 30 Fragen, die normalerweise gestellt werden, und ein Nachweis von 18 Monate Abstinenz durch Leberwerte?
Oder muss ich unbedingt zum VP?
Hallo und Willkommen NR1!
Gut vorbereiten kannst Du Dich auch hier- dafür bedarf es keines VP´s!
Hier haste kostenlose Hilfe, nur umsonst ist sie nicht, denn Du mußt schon mitackern!;)
Hier haben massig Leute die MPU geschafft, auch ohne kostspielige Beratungstermine- und Du wirst das auch schaffen!
Erzähl mal den Leuten hier von Dir, was ist passiert und warum ist es passiert und dann "docken" sie sich an!
Wirst sehen- das klappt hier wunderbar!:)
... eine gute Vorbereitung auf die 30 Fragen, die normalerweise gestellt werden, und ein Nachweis von 18 Monate Abstinenz durch Leberwerte?
Oder muss ich unbedingt zum VP?
Was dir reicht ist, wenn du die Bibel erfüllen kannst....;)
Bibel (http://mpu-forum.mpu-idiotentest.com/showthread.php?t=7946)
Muss man nach einer negativen MPU erst einmal den Antrag zurückziehen und danach neu stellen oder kann man ohne den Antrag zurückzuziehen einfach das MPI wechseln?
hexenkessel
16.02.2007, 12:51
Muss man nach einer negativen MPU erst einmal den Antrag zurückziehen und danach neu stellen oder kann man ohne den Antrag zurückzuziehen einfach das MPI wechseln?
nein mußt du nicht , beim SB nachfragen, meist lassen sie den Antrag ruhen , wenn aber das FZ abläuft nach 3 Monaten mußt neu stellen ...
LG. Hexe
Q hexi:
Was meinst Du mit FZ?
hexenkessel
16.02.2007, 12:57
Was meinst Du mit FZ?
Führungszeugnis.....meins war 3 Tage später abgelaufen mußte deshalb neu beantragen;)
annonymus001
17.02.2007, 08:07
ja aber das ist ja das kleinste problem oder hex
lol
Tathergang
1. Beschreiben Sie den Tag Ihrer Trunkenheitsfahrt aus eigener Sicht mit Datum und Uhrzeiten.
(wann, wo und mit wem getrunken / wann und wie aufgefallen / Promille)
In der Nacht zum 1.8.2005 bin ich mit Freunden zu einer Diskothek gefahren mit der Absicht dort Alkohol zu trinken und später mit der BVG nach Hause zu kommen. Leider kam es gegen 2:30 zu Streit mit den Türstehern, weshalb ich entschied mein Auto umzuparken. Ich bin ungefär 100 m bis zur nächsten Parkmöglichkeit mit einer Blutalkoholkonzentration von 1,67°/oo gefahren. Als ich zu Fuß zur Diskothek zurückging war die Polizei schon da und Zeugen sagten bereits gegen mich aus.
2. Was und wie viel haben Sie am Tattag insgesamt getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Trinkzeit)
Ca. 400 ml Wodka von 0:00 bis 2:30 Uhr.
3. Wie viel Kilometer fuhren Sie, bis Sie aufgefallen sind und wie viel Kilometer wollten Sie insgesamt fahren?
Ich bin nicht mehr als 100 m gefahren um das Auto umzuparken. Der Polizei bin ich nicht aufgefallen.
4. Hatten Sie das Gefühl, noch sicher fahren zu können?
(Ja/Nein + Begründung)
An die Fahrt kann ich mich nicht erinnern.
5. Wie haben Sie die Trunkenheitsfahrt vermeiden wollen (wenn überhaupt)?
Meine Frunde haben mich überredet hinzufahren mit der Vereinbarung, später mit der BVG zurückfahren.
6. Haben Sie bereits früher im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss gestanden und sind aufgefallen?
Ja, aber ohne aufzufallen.
7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus?
Ich schätze um die 50 Mal. Ich folgere daraus, das ich Glück hatte, dass nichts Schlimmes dabei geschehen ist.
Exploration
8. Wann hatten Sie den ersten Kontakt mit Alkohol und wann haben Sie das erste Mal Alkohol zu sich genommen?
(Allererste Erinnerung und erster Konsum)
Ich erinnere mich, dass ich einmal mit 10 Jahren vom Bier meines Vaters probiert habe. Angefangen Alkohol zu konsumieren hab ich erst in der 11. Klasse mit 17 Jahren.
9. Wann haben Sie zuletzt mit dem regelmäßigen Trinken begonnen?
Mit 17 Jahren habe angefangen regelmäßig zu trinken.
10. Wie viel und wie oft haben Sie getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)
Ich habe hauptsächlich Wodka nur an Wochenenden oder bei Anlässen getrunken, wobei sich die Menge zunehmend gesteigert hat, bis ich auf einen Wert von 400 ml Wodka kam.
11. Wo und mit wem haben Sie überwiegend getrunken?
In Diskotheken, auf Privatpartys, immer mit meinen Freunden.
12. Warum haben Sie getrunken?
(Innere + äußere Motive)
Zuerst trank ich mehr oder weniger durch Gruppenzwang. Meine Freunde tranken nach dem Motto "Entweder richtig trinken oder garnicht erst anfangen". In unserem Freundeskreis war es Tradition, fast Pflicht eine halbe Flasche Wodka austrinken zu können. Danach gewöhnte ich mich an die Wirkung von Alkohol, von der ich mir erhoffte, dass sie mir Selbstbusstsein bringt, meine Laune steigert, gewisse Hemmungen beseiteigtund mich lockerer macht.
13. Welche Wirkung haben Sie in der Vergangenheit nach Alkoholgenuss bei sich beobachtet?
(bei wenig und bei viel Alkohol)
Ich wurde lockerer, geschwätziger. Später wurde ich jedoch zunehmend erschöpft während und nach Alkoholkonsum.
14. Gab es kritische Hinweise Anderer auf Ihren Alkoholkonsum und wie haben Sie darauf reagiert?
Es gab kritische Hinweise seitens anderer Freunde, die nicht zu der besagten Gruppe gehörten und auch seitens meiner Schwester. Ich habe niemanden von ihnen ernst genommen. Ich stufte mich als ganz normalen Trinker ein.
15. Welche Auswirkungen und Folgen hatte Ihr Alkoholkonsum auf Ihr Leben und Ihr Umfeld?
Ich war vorher sportlich sehr aktiv, was sich wegen der Alkoholexzesse änderte. Auch verlor ich immer mehr Freunde, sodass ich irgendwann alleine in diesem Freundeskreis blieb, mit dem ich getrunken habe.
16. Gab es in Ihrem bisherigen Leben frühere Zeiten, in denen sie weit mehr Alkohol als heute getrunken haben?
Wenn ja, nennen sie bitte die Lebensabschnitte und mögliche Ursachen und Umstände dafür.
An meinen Trinkgewohnheiten hat sich seit der 11. Klasse an bis zum Tag des Alkoholdelikt nichts verändert.
17. Haben sie jemals die Kontrolle über ihre Trinkmenge verloren und bis zur Volltrunkenheit Alkohol konsumiert?
Zwei Mal, ich wurde dann von meinen Freunden nach Hause gebracht. Ansonsten blieb es immer bei einer halben Flasche Wodka.
18. Haben Sie früher schon einmal oder öfter über einen längeren Zeitraum bewusst und mit Absicht völlig auf den Genuss von Alkohol verzichtet?
Nein.
19. In welcher Kategorie von Trinker haben sie sich früher gesehen und wie stufen Sie sich heute rückblickend ein?
(mit Begründung)
Da ich innerhalb meines Freundeskreises keine Ausnahme im Hinblick zur Trinkmenge machte, sah ich mich als völlig normalen Gesellschaftsrinker. Zumal tranken wir ja nur an Wochenenden oder bei Anlässen, sodass ich mir über meine Alkoholexzesse keine besonderen gedanken machte. Heute weiß ich, dass meine Trinkgewohnheiten dem gesellschaftlichen Rahmen nicht entsprachen. Ich sehe ein, dass ich früher ein extremer Missbräuchler war.
Heute und in Zukunft
20. Trinken Sie heute Alkohol? Wenn ja, was, wie viel und wie oft?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)
Nein.
21. Wann haben Sie zuletzt Alkohol getrunken?
Am 1.8.2005, dem Tag des Alkoholdelikts.
22. Trinken sie gelegentlich alkoholfreies Bier?
Nein.
23. Warum trinken Sie heute Alkohol/keinen Alkohol?
Ich habe gelernt, dass man bessere Laune und größeres Selbstvertrauen auch erreichen kann, wenn man an sich selbst arbeitet. Die Tage sind keine Qual mehr, was sie nach meinen alkoholisierten Nächten waren, und ich kann meine freie Zeit am Wochenende sinnvoll verwerten. Ich habe angefangen wieder Sport zu machen. Außerdem habe ich durch mein Studium in enue Kreise geraten und habe den Kontakt zu meinen Trinkkollegen abgebrochen.
24. Warum haben Sie das Trinken reduziert bzw. aufgegeben und warum nicht schon eher?
Weil ich meine Einstellung dazu grundlegend verändert habe. Ich wollte schon öfter aufhören und damit auch aus diesem Freundeskreis aussteigen, die Entschlossenheit und der Anlass dazu hat jedoch gefehlt. Diese kamen erst mit dem Führerscheinverlust.
25. Wie haben Sie die Änderung Ihres Trinkverhaltens erreicht und dabei die Umstellungsphase erlebt?
Ich war über den Verlust meines Führerscheins sehr frustriert. Nach dem Alkoholdelikt habe ich mir erstmal einige Tage Zeit für mich selbst genommen. Ich wollte mit meinen alten Freunden nichts mehr zu tun haben. Mir ist viel über meine eigene Persönlichkeit klargeworden. Danach habe ich angefangen sehr viel mit anderen, von mir vernachlässigten Freunden darüber zu reden und auch mit meinen Eltern. Sie haben die Veränderung bei mir bemerkt und wollten natürlich wissen, was geschehen ist.
26. Wie wirkt sich Ihr geändertes Verhalten auf Sie, Ihr Leben und Ihr Umfeld aus?
Es hat sich positiv ausgewirkt. Ich nutze meine freien Tage an Wochenenden sinnvoll, die ich früher wegen der alkoholisierten Nächte verschlafen habe. Ich kann mich nun Sachen widmen, für die ich früher keine Zeit und keine Kraft hatte: Sport, mein Studium oder einfach mal von der Woche ausruhen. Ich werde nun von allen Bekannten, denen meine früheren Probleme nicht entgangen waren, mit anderen Augen gesehen.
27. Wie stellen Sie sicher, dass Ihr neues Verhalten dauerhaft stabil bleibt?
Ich schließe mich nie einer Gruppe an, die offensichtlich mit Ziel sich zu besaufen unterwegs ist. Außerdem habe ich nun viel erreicht, was ich mir durch Leichtsinnigkeit nicht zerstören werde.
28. Können Sie sich vorstellen, jemals wieder in Ihre alten Gewohnheiten zurückzufallen?
(Ja/Nein + Begründung)
Nein, weil ich jetzt Erfolg habe und weil ich mir durch mein Medizinstudium, was ausgezeichnet läuft, eine gute Zukunft verspreche. Es ist nicht ausgeschlossen, dass es auch mal bergab geht. Ich habe jedoch einegesehen, dass man mit Alkohol nur für kurze Zeit seine Sorgen wegspülen kann, sich aber alles auf lange Sicht nur verschlechtert. Außerdem will ich nie wieder in Situationen kommen, mich durch Alkohol zu blamieren und hilflos nur auf die anderen angewiesen zu sein.
29. Wie wollen sie in Zukunft das Trinken vom Fahren trennen?
Ich bin abstinent. Man kann eine Trunkenheitsfahrt jedoch leicht verhindern, wenn man sich vor dem ausgehen, genau überlegt, ob man was trinkt oder nicht, und wenn man zu einem Fest, auf dem wahrscheinlich getrunken wird, erst garnicht mit Auto hinfährt.
30. Haben Sie zum Abschluss noch etwas hinzuzufügen?
Im Grunde genommen bin ich froh, dass ich erwischt wurde, bevor etwas Schlimmeres passiert ist. Ich habe mit den Trunkenheitsfahrten nicht nur mein Leben, das Leben meiner Trinkkollegen, sondern auch das Leben anderer gefährdet. Ich sehe den Vorfall und alles, was er mit sich brachte, wie eine gute Lehre für mich.
Tina1911
17.02.2007, 13:59
Tathergang
1. Beschreiben Sie den Tag Ihrer Trunkenheitsfahrt aus eigener Sicht mit Datum und Uhrzeiten.
(wann, wo und mit wem getrunken / wann und wie aufgefallen / Promille)
In der Nacht zum 1.8.2005 bin ich mit Freunden zu einer Diskothek gefahren mit der Absicht dort Alkohol zu trinken und später mit der BVG nach Hause zu kommen. Leider kam es gegen 2:30 zu Streit mit den Türstehern, weshalb ich entschied mein Auto umzuparken. Ich bin ungefär 100 m bis zur nächsten Parkmöglichkeit mit einer Blutalkoholkonzentration von 1,67°/oo gefahren. Als ich zu Fuß zur Diskothek zurückging war die Polizei schon da und Zeugen sagten bereits gegen mich aus.auch wenn wir das hier zum x ten mal schreiben : wann hast du angefangen mit trinken und vor allem was hast du in welchen mengen ausführlich getrunken, warum streit mit den türstehern? usw....ausführlicher und genauer
2. Was und wie viel haben Sie am Tattag insgesamt getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Trinkzeit)
Ca. 400 ml Wodka von 0:00 bis 2:30 Uhr.
3. Wie viel Kilometer fuhren Sie, bis Sie aufgefallen sind und wie viel Kilometer wollten Sie insgesamt fahren?
Ich bin nicht mehr als 100 m gefahren um das Auto umzuparken. Der Polizei bin ich nicht aufgefallen.
.wieviel wolltest du insgesamt fahren
4. Hatten Sie das Gefühl, noch sicher fahren zu können?
(Ja/Nein + Begründung)
An die Fahrt kann ich mich nicht erinnern.
aber an den streit schon ? unglaubwürdig
5. Wie haben Sie die Trunkenheitsfahrt vermeiden wollen (wenn überhaupt)?
Meine Frunde haben mich überredet hinzufahren mit der Vereinbarung, später mit der BVG zurückfahren.
das heisst du wolltest gar nicht fahren, aber deine freunde haben dich überredet?
Exploration
9. Wann haben Sie zuletzt mit dem regelmäßigen Trinken begonnen?
Mit 17 Jahren habe angefangen regelmäßig zu trinken.
regelmässig - sucht !!! du hast mal mehr mal weniger getrunken.....
10. Wie viel und wie oft haben Sie getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)
Ich habe hauptsächlich Wodka nur an Wochenenden oder bei Anlässen getrunken, wobei sich die Menge zunehmend gesteigert hat, bis ich auf einen Wert von 400 ml Wodka kam.
Hier hat mir eine Trinktabelle geholfen zur Entwicklung, diese konnte ich auch mitnehmen
12. Warum haben Sie getrunken?
(Innere + äußere Motive)
Zuerst trank ich mehr oder weniger durch Gruppenzwang. Meine Freunde tranken nach dem Motto "Entweder richtig trinken oder garnicht erst anfangen". In unserem Freundeskreis war es Tradition, fast Pflicht eine halbe Flasche Wodka austrinken zu können. Danach gewöhnte ich mich an die Wirkung von Alkohol, von der ich mir erhoffte, dass sie mir Selbstbusstsein bringt, meine Laune steigert, gewisse Hemmungen beseiteigtund mich lockerer macht.
sonst gab es keine trinkmotive: Stress, Probleme etc
14. Gab es kritische Hinweise Anderer auf Ihren Alkoholkonsum und wie haben Sie darauf reagiert?
Es gab kritische Hinweise seitens anderer Freunde, die nicht zu der besagten Gruppe gehörten und auch seitens meiner Schwester. Ich habe niemanden von ihnen ernst genommen. Ich stufte mich als ganz normalen Trinker ein.
lass das wort trinker weg
Tina1911
17.02.2007, 14:08
18. Haben Sie früher schon einmal oder öfter über einen längeren Zeitraum bewusst und mit Absicht völlig auf den Genuss von Alkohol verzichtet?
Nein.
nie? z.b. als du viel sport gemacht hast???
19. In welcher Kategorie von Trinker haben sie sich früher gesehen und wie stufen Sie sich heute rückblickend ein?
(mit Begründung)
Da ich innerhalb meines Freundeskreises keine Ausnahme im Hinblick zur Trinkmenge machte, sah ich mich als völlig normalen Gesellschaftsrinker. Zumal tranken wir ja nur an Wochenenden oder bei Anlässen, sodass ich mir über meine Alkoholexzesse keine besonderen gedanken machte. Heute weiß ich, dass meine Trinkgewohnheiten dem gesellschaftlichen Rahmen nicht entsprachen. Ich sehe ein, dass ich früher ein extremer Missbräuchler war.
das mit dem gesellschaftlichen Rahmen würde ich weglassen, das wirkt so als ob du jetzt nicht mehr trinkst weil es gesellschaftlich nicht in den Rahmen passt, lass dir was besseres einfallen
Heute und in Zukunft
21. Wann haben Sie zuletzt Alkohol getrunken?
Am 1.8.2005, dem Tag des Alkoholdelikts.
am tag der trunkenheitsfahrt nicht des A-deliktes
23. Warum trinken Sie heute Alkohol/keinen Alkohol?
Ich habe gelernt, dass man bessere Laune und größeres Selbstvertrauen auch erreichen kann, wenn man an sich selbst arbeitet. Die Tage sind keine Qual mehr, was sie nach meinen alkoholisierten Nächten waren, und ich kann meine freie Zeit am Wochenende sinnvoll verwerten. Ich habe angefangen wieder Sport zu machen. Außerdem habe ich durch mein Studium in enue Kreise geraten und habe den Kontakt zu meinen Trinkkollegen abgebrochen.
wie hast du das gelernt? und bitte konkreter: ICH HABE MICH VON MEINEN FRÜHEREN FREUNDEN GETreNNT usw
24. Warum haben Sie das Trinken reduziert bzw. aufgegeben und warum nicht schon eher?
Weil ich meine Einstellung dazu grundlegend verändert habe. Ich wollte schon öfter aufhören und damit auch aus diesem Freundeskreis aussteigen, die Entschlossenheit und der Anlass dazu hat jedoch gefehlt. Diese kamen erst mit dem Führerscheinverlust.
erst der Schock mit der TF dann dich mit dem Thema beschäftigt zum Bsp. Internetforum, Bücher etc...
25. Wie haben Sie die Änderung Ihres Trinkverhaltens erreicht und dabei die Umstellungsphase erlebt?
Ich war über den Verlust meines Führerscheins sehr frustriert. Nach dem Alkoholdelikt habe ich mir erstmal einige Tage Zeit für mich selbst genommen. Ich wollte mit meinen alten Freunden nichts mehr zu tun haben. Mir ist viel über meine eigene Persönlichkeit klargeworden. Danach habe ich angefangen sehr viel mit anderen, von mir vernachlässigten Freunden darüber zu reden und auch mit meinen Eltern. Sie haben die Veränderung bei mir bemerkt und wollten natürlich wissen, was geschehen ist.
Mehr Vermeidungsstrategie.....hier wirst du gelöchert vom GA
.
27. Wie stellen Sie sicher, dass Ihr neues Verhalten dauerhaft stabil bleibt?
Ich schließe mich nie einer Gruppe an, die offensichtlich mit Ziel sich zu besaufen unterwegs ist. Außerdem habe ich nun viel erreicht, was ich mir durch Leichtsinnigkeit nicht zerstören werde.
Was hast du erreicht?
29. Wie wollen sie in Zukunft das Trinken vom Fahren trennen?
Ich bin abstinent, ich trinke kein Alkohol ...... lass den rest weg
Liebe Grüssee TINA
über 2 Promille
17.02.2007, 23:33
29. Wie wollen sie in Zukunft das Trinken vom Fahren trennen?
Ich bin abstinent. Man kann eine Trunkenheitsfahrt jedoch leicht verhindern, wenn man sich vor dem ausgehen, genau überlegt, ob man was trinkt oder nicht, und wenn man zu einem Fest, auf dem wahrscheinlich getrunken wird, erst garnicht mit Auto hinfährt.
Wie viele Erklärungen willst Du abgeben?
Hab gelesen das Du auf AB abziehst.
Ergo kann es nur eine Antwort geben........:D
AB heisst Definitv alles ohne Alk. :)
über 2 Promille
17.02.2007, 23:58
27. Wie stellen Sie sicher, dass Ihr neues Verhalten dauerhaft stabil bleibt?
Ich schließe mich nie einer Gruppe an, die offensichtlich mit Ziel sich zu besaufen unterwegs ist. Außerdem habe ich nun viel erreicht, was ich mir durch Leichtsinnigkeit nicht zerstören werde.
Wieder so was.........
Hast Du das alles verstanden?
Oder ist nur die Wortwahl schlecht?
Dann der Sinn der Frage war: Wie stellen Sie sicher........
Gehe tiefer darauf ein. Das wurde nicht beantwortet.
Ich habe ein Zertifikat von einem Psychologen im Ausland, da ich momentan im Ausland studiere. Mich würde interessieren, ob die GA das hier akzeptieren werden. Ich würde es aus diesem Grund gerne mit einem deutschen Zertifikat zur Teilnahme bei einem VP vergleichen. Könnte jemand genau zitieren, was drin steht? Oder noch besser: seines eingescannt an meine Emailadresse verschicken?
nikolayramadanov@gmx.de
Danke
Moin NR1;
das ist meist nur eine Anwesenheitsbescheinigung. (Herr xxx hat an xx Sitzungen teilgenommen.)
Das "eigentliche" Gutachten wird bei der MPU erstellt.
Viele Grüße, Flori
elogio do deus
19.02.2007, 11:25
NR1
Studierst Du im Europäischen Ausland?
edd
@elogio
Studierst Du im Europäischen Ausland?
Meintest Du vielleicht EU- Land? Die Schweiz gehört nämlich nicht zur EU, wohl aber zu Europa...Ich wüsste da noch ein paar Europäische Länder.:cool:
Hi Nr1,
bei mir steht:
Wir bestätigen, daß sich Fr.XXX
einer verkehrspsychologischen Einzelintervention unterzogen hat. Diese umfaßte 13 Stunden in Einzelgesprächen. Zusätzlich wurden von ihr praxisrelevante Aufgaben selbständig bearbeitet.
Die einzelintervention verfolgt das Ziel, durch Erarbeitung neuer Einsichten zu den persönlichen Fehlverhaltensweisen und deren Folgen und durch die Erprobung neuer Verhaltensweisen dauerhaft zu einer verantwortungsvollen und sicherheitsbewußten Verkehrsteilnahme als Kraftfahrer zu gelangen.
Insbesondere durch die Entwicklung persönlicher Strategien des kontrollierten und reduzierten Trinkens werden von Fr.XXX risikoärmere Lösungsmuster im Konflikt Trinken und Fahren erarbeitet.
Durch die Teilnahme ist Fr.XXX in der erkennbaren Absicht, eine erneute alkoholisierte Verkehrsteilnahme zu vermeiden bestärkt worden und erarbeite sich Voraussetzungen für eine dauerhafte Einstellungs- und Verhaltensänderung.
Nach erfolgreichem Abschluß der Intervention haben die eignungsvoraussetzungen zum Führen von Kraftfahrzeugen eine erhebliche Verbesserung erfahren.
Das ist die Bescheinigung der DEKRA.
Greetz
Die Flo
elogio do deus
19.02.2007, 20:05
NR1
Lese Dich mal in die EU-Führerscheinthematik ein.
Speziell als Student innerhalb der EU sind die Hürden zum Erwerb eines Führerscheins nicht besonders hoch.
edd
Dein Studium im Ausland dauert doch bestimmt schon über 185 Tage und du hast ja sicher auch einen Festen Wohnsitz dort. Dann kannste doch locker den Schein dort machen, sofern deine Sperre schon um ist!
Dein Studium im Ausland dauert doch bestimmt schon über 185 Tage und du hast ja sicher auch einen Festen Wohnsitz dort. Dann kannste doch locker den Schein dort machen, sofern deine Sperre schon um ist!
Ja die Sperre ist weg, aber bin ich nicht verpflichtet den Idiotentest zu machen? Ich meine, auch wenn ich einen Führerschein im Ausland bekomme, darf ich dann in Deutschland fahren, wenn ich aufgefordert wurde mich einer MPU zu unterziehen.
Bei leuten die nur ins Ausland gehen um den FS zu machen ja, du studierst aber da und hast somit einen Grund den Schein dort zu machen
Kann jemand mal beschreiben, was man genau bei einem Verkehrspsychologen in Einzeltherapie macht?
Wie läuft es ab?
Was bekommt man für Aufgaben?
Einfach nur so genau wie möglich. Es ist sehr wichtig.
Um so mehr Meinungen desto besser.
Nu du erzählst ihm deine Geschichte dann versucht er mit dir zusammen deine Geschichte herauszuarbeiten wie:
Tag der Alkoholfahrt ,wie kam es dazu
Trinkmotive,Gründe dafür
Konsequenzen die gezogen werden müssen AB oder KT
Vermeidungsstrategien für die Zukunft
solche Sachen eben er arbeitet mit dir deine Geschichte auf
Say