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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : MPU Wie soll er das nur erklären?


Schnegge
03.04.2007, 18:08
Hallo Leute :)
Nun habe ich euer Forum hier schon ziemlich durchgelesen...habe aber zu unserem Fall bzw zum Fall meines Mannes noch spezielle Fragen....und hoffe, ihr könnt helfen.

Erstmal die Fakten:
Vor 11 Monaten verursachte mein Mann einen Unfall durch Überholen. Es war im Überholverbot, welches er übersehen hatte.
Er hatte Feierabend (keinen Zeitdruck!), es war schönes Wetter...er konnte aus seiner Sichtweise die Strecke weit einsehen (sein Beifahrer sagte auch "alles frei")...und überholte mit seinem Ford Transit 3 PKWs und auf der Höhe des noch zu überholenden LKWs kam ihm ein BMW entgegen.
Sie fuhren sozusagen "zu dritt" nebeneinander vorbei, wobei die BMW Fahrerin einen Leitpfosten rammte und leicht im Graben zum Stehen kam. Sie hatte ein paar Glassplitter im Gesicht und einen geprellten Ellbogen.

Weil er den Führerschein wegen "Blitzens" an einer Baustelle ein Jahr vorher für 4 Wochen weg hatte (da saß ich mit im Auto und wir stritten uns....deswegen entging ihm das 60iger Schild(@) )....und weil er da zuvor im Jahre 2004 beim Umparken (war wirklich so!) seines Autos (mit Promille 1,3) erwischt wurde....und der FS für 12 Monate weg war...(die MPU fiel damals für ihn sehr gut aus!)
....wurde ihm der FS wieder für 12 Monate entzogen.
Jetzt steht die MPU an...zu diesem Fall mit der Frage, ob er sich in Zukunft weiterhin den Verkehrsregeln wiedersetzen wird.

Wie soll er nun das WARUM des Überholens erklären? Mein Mann ist ein sehr selbstsicherer Fahrer....aber kein Rowdy oder Draufgänger. Er sagt, er war sich sicher, daß er die Strecke einfach hat gut einsehen können...

Der Unfall steckt ihm heute noch in den Knochen und er sieht ein, daß er riskant gefahren ist, obwohl er sich ja dabei sicher war...

Weil mein Mann so ein zuverlässiger und guter Mitarbeiter ist, den sein Chef auch gerne als "eigenen Chauffeur" ab und an genutzt hat...hat dieser ihm die Stelle bis dato extra freigehalten.

Wie soll er das bei dem Gutachter am Besten schildern?

Danke schon mal für eure Mühe!:)

PS:Mein Mann wird sich natürlich noch selbst hier drin belesen, wenn ich ihm eure Seite gezeigt habe.

Say
03.04.2007, 18:20
Hallo,

Trotz allem befand sich dein Mann im Überholverbot ...warum hat er dann überholt? .... waren ihm die anderen zu langsam .... hatte er es eilig ..... wollte er zeigen wie toll er fahren kann .... oder was war der Grund?

hausmann
03.04.2007, 18:31
und weil er da zuvor im Jahre 2004 beim Umparken (war wirklich so!) seines Autos (mit Promille 1,3) erwischt wurde....
und der FS für 12 Monate weg war...(die MPU fiel damals für ihn sehr gut aus!)
wieso musste er mit 1,3 umdrehungen zur MPU?


.

Florist
03.04.2007, 19:33
Hallo Schnegge;
erstmal heisse ich Dich herzlich Wilkommen bei uns.
Aber dann...
Dein Mann scheint häufiger etwas zu übersehen, hat er das mit den Augen?
Tempobegrenzungen, Überholverbotsschilder und nicht zuletzt einen ganzen BMW. Obwohl er angeblich alles einsehen konnte? Auf seinen Beifahrer kann er sowieso nicht bauen, der sitzt rechts...
Möchtest Du denn "nur ein paar Glassplitter" im Gesicht haben, nur weil Dein Unfallgegner schlecht sehen kann?

Sorry, das war jetzt etwas hart formuliert, aber auf solche Fragestellungen muss er sich bei einer MPU gefasst machen.
Lass ihn doch am Besten hier selbst zu Wort kommen, Deine Aussagen sind nicht "gerichtsverwertbar", wie es im Amtsdeutsch heisst. Du bist seine Frau...
Er muss auch keine Angst haben, sooo böse sind wir gar nicht...;)

Viele Grüße, Flori :)

Schnegge
03.04.2007, 20:02
Danke erstmal für die zahlreichen Beiträge :)
@Say...
Er hatte es wie schon geschrieben nicht eilig....doch fuhr die Kolonne recht langsam

@hausmann
Wir hatten damals leider (oder besser: dummerweise! keinen Anwalt eingeschalten....alles so "hingenommen"...und nach der abgelaufenen Zeit als er die Wiedererteilung beantragte, wollte die FSST, daß er sich einem Eignungstest zum Führen eines KFZ unterstellt....was von einem Psychologen bei uns hier im Klinikum durchgeführt wurde....sammt Labor natürlich....und alles war eben top.
Gefragt über "Warum" haben wir die FSST damals nicht....

Say
03.04.2007, 20:07
@Say...
Er hatte es wie schon geschrieben nicht eilig....doch fuhr die Kolonne recht langsam

Weißte wir versuchen uns hier damit zu denken wie ein Gutachter also wird die nächste Frage lauten ob er sich denn denken kann wieso sich eine Kolonne gebildet hat .... und so geht das weiter und weiter

hausmann
03.04.2007, 20:08
die Kolonne fuhr ihm also zu langsam...
ich denk mal es waren 2 autos und halt der Lkw die zu überholen waren.
und urplötzlich kam der BMW von vorn. War die Stelle wo er überholte nicht gut einzusehen? hat dein menne sich keine gedanken gemacht das da was von vorn kommen könnte?

wie schnell wurd er denn in der baustelle geblitzt?

P.s.: Von mir natürlich auch ein herzliches Willkommen hier im Forum.


.

Schnegge
03.04.2007, 20:08
@Florist

Du hast ja recht.....ich wollte das auch nicht "bagatellisieren".... Denn eine Bagatelle ist das wahrlich nicht gewesen....da gibt es nichts.

Wir haben die Situation/das Geschehene schon oft durchgesprochen...und er sieht seinen Fehler auch ein....und ist auch echt froh, daß nichts schlimmeres dabei passiert ist.

Ich selbst "fühle" und arbeite mich halt schon mal nebenbei ein b isschen für ihn vor, da er zur Zeit auf Arbeit sehr eingespannt ist.... Aber ich nehme an, daß er am WE sich hier reinlesen wird.

hausmann
03.04.2007, 20:11
einem Eignungstest zum Führen eines KFZ unterstellt....was von einem Psychologen bei uns hier im Klinikum durchgeführt wurde....sammt Labor natürlich....und alles war eben top.
hmmm.. war das denn ne richtige MPU ? hört sich irgendwie nicht so an. weißt du noch was ihr damals zahlen musstet?

Schnegge
03.04.2007, 20:16
@Say
Deswegen schreibe ich ja hier....weil das so andhabt...
Das ist der Beste Weg sich besser damit auseinander setzen zu können....
Was spielt das dann als nächstes für eine Rolle, warum sich die Kolonne gebildet hat?
---->Jawohl wegen dem Überholverbot....doch das hatte er ja übersehen.... Hmmm....!@#$

Schnegge
03.04.2007, 20:18
@Hausmann
So um die 300 Euro
Ob es eine "richtige" MPU war bezweifel ich auch, nun nachdem ich hier mich belesen habe....

Er mußte keinen Bogen ausfüllen...keine Reaktionstests....

Vielleicht war es ja nur eine Art medizinisches Gutachten?

Schnegge
03.04.2007, 20:25
@Hausmann nochmal
Er wurde damals mit knapp 30kmh zuviel geblitzt....es war eine Autobahnbaustelle...

Say
03.04.2007, 20:37
@Say
Deswegen schreibe ich ja hier....weil das so andhabt...
Das ist der Beste Weg sich besser damit auseinander setzen zu können....
Was spielt das dann als nächstes für eine Rolle, warum sich die Kolonne gebildet hat?
---->Jawohl wegen dem Überholverbot....doch das hatte er ja übersehen.... Hmmm....!@#$

So ist es ...nur so lernt jeder dazu

Natürlich hat sich die Kolonne gebildet weil es ein Überholverbot gab und weil die beiden vor ihm das auch sehr wohl gesehen haben ..... es könnte natürlich aber auch sein das diese beiden es für zu gefährlich hielten an dieser Stelle zu überholen obwohl sie in Pkw´s saßen ......und dein Mann kommt dann mit einem Kleintransporter angebrettert und will alle auf einmal überholen und das ohne lange zu überlegen ..... warum tut er das weil er denkt die anderen vor ihm sind alle doof oder das sind alles Sonntagsfahrer außer ihm und denen muß er nun mal zeigen wie das geht?

Florist
03.04.2007, 20:47
Unterschätzt die Kleintransporter nicht...;)
Ich fahre auch sowas.:D

Say
03.04.2007, 20:50
Tu ich nicht .... es geht ja um´s Prinzip der Sache :)

Schnegge
04.04.2007, 10:48
Ok.....@Say....Er hat diesen Mist gebaut...und glaub mir, er hat es nicht nur eingesehen, sondern auch sehr bitter bereut.
Ich schrieb schon, daß, weil er so ein geschätzter Mitarbeiter ist, sein Chef ihm nicht kündigte, sondern die Stelle frei hielt bzw wir schauen mußten, daß wir es auf die Reihe bekommen.
Er ist Servicetechniker für Baden-W. und Teile Bayerns für eine große Sportwettenfirma. Da schrubbt er natürlich wahnsinnige Kilometer pro Tag. Viel davon habe ich aufgefangen, indem ich ihn überall hin fuhr. Das ist neben 3 Kindern und einer 65%Stelle im Krankenhaus nicht gerade einfach...
Und daß er MICH damit "belastet" hat, das war für ihn extrem bitter.
Wenn ich nicht konnte, da hatten wir einen privaten Fahrer, was natürlich sehr ins Geld ging. Was ihn auch sehr belastet hat, da wir deswegen echt am Limit waren.

So Jungs, nun habt ihr erstmal ausgeteilt....jetzt wäre es schön, wenn ich ein paar Verhaltenstipps von euch bekommen würde....
Wie würdet ihr "reden" in diesem Fall?

Schnegge
04.04.2007, 10:53
Sein Chef hält sehr viel von ihm....auch als Fahrer. Würde es was positives bringen, wenn sein Chef ihm darüber was schriftliches mitgäbe?
Wie sieht es mit dem familiären Umfeld aus.... Wir haben einen sehr starken Zusammenhalt in der Familie...gehen durch dick und dünn...und sind sehr glücklich....was man auf vielen unserer Bildern sieht.
Bringt es was, wenn er anhand ein paar dieser Bildern sein Umfeld/Familie vorstellt?
Was kann er noch machen?

hausmann
04.04.2007, 10:54
hallo.
lest euch das hier mal durch (http://www.mpu-idiotentest.com/mpu-forum/showthread.php?t=7972)
&
auch hier lesen (http://www.mpu-idiotentest.com/mpu-forum/showthread.php?t=7933)

und dann sollte dein mann diesen fragebogen (http://www.mpu-idiotentest.com/mpu-forum/showthread.php?t=7624) bearbeiten.

Schnegge
04.04.2007, 11:08
Danke Hausmann....das ist schon mal eine Grundlage...

Was meinst du zu meinen anderen Fragen?

bubele
04.04.2007, 11:15
Hallo mSchnegge

Schriftstücke oder ähnliches bringen beim GA garnichts.Ist doch logisch das sein Chef und die Familie positiv urteilen würden.Er muss selber beim GA darlegen das er und wie er sich gebessert hat und wie er in Zukunft damit umgeht das so etwas nicht mehr passiert.Es wäre das gleiche wenn jeder seinen Chef:( und seine Familie mit zum GA mitnehmen würde.:)

Schnegge
04.04.2007, 11:23
Schade....dachte den GA interessiert das Umfeld des Menschen, den er "begutachten" soll....

Dann geht er also mit leeren Händen hin....Aber dafür mit einer positiven Einstellung der Antwort bzw Analyse des "Warums" und umgesetzten bzw schon gelebten Verbesserungen....die er überzeugend darbringen muß.

Nun gut....das wird er schon packen....

Hausmann hat es ja auch gepackt *grins*;)

hausmann
04.04.2007, 11:25
richtig... :D
hat dein menne schon nen termin, und wo möchte er denn begutachtet werden?

den GA intressiert schon das Umfeld, aber mit ner Foto-Love-Story kommst da auch nich weiter :)

bubele
04.04.2007, 11:37
Beim Psychologen sitzt dein Menne etwa eine Stunde plus-minus.Die wollen ausgefüllt sein.Ein kleines bisschen dick auftragen und sehr ausführlich dann wird das schon.:cool:

Und vor allendingen positiv denken und ausstrahlen.

Schnegge
04.04.2007, 11:44
Die MPU ist in Aalen.
Termin ist der 25.4. um 9.00 Uhr.
Wobei sie ihm zugesagt haben, daß falls ein Termin früher frei wird, er angerufen wird.
Am 21.4. läuft die Sperrfrist ab.

@Hausmann
Es sollte natürlich keine Foto-Love-Story werden, du Scherzkeks.
Nur weil ich eine Frau bin, heißt daß nicht daß ich emotionale Abdreher habe und dem GA eine rosa Story durch meinen Mann verkaufen lassen möchte.
Er soll sich ja schließlich nicht zum Obst machen...

Nur habe ich eben in dem Thread von freaky die Antworten von Samuel gelesen...und da läuft er auch darauf hinaus, daß es wichtig ist, daß man "Helfer" hat....im Sinne von Rückhalt.
So war das auch von mir gedacht.
Samuel bezieht das private Umfeld mit den positiven Veränderungen mit ein.

Bei meinem Mann wäre es zum Beispiel, daß seid er an der Baustelle wegen Unkonzentriertheit geblitzt wurde (weil wir uns gestritten hatten in dem Moment)....wir das diskutiert haben....und seitdem keinen Konflikt mehr im Auto austragen...

Verstehst du wie ich mir das denke?

hausmann
04.04.2007, 11:55
ja sicher... und das mit der Foto Story war auch nur nen scherz ;)
Samuel bezieht das private Umfeld mit den positiven Veränderungen mit ein.
so muß das auch sein! das muß dein mann dem GA gut rüberbringen, und zwar mündlich...

hat dein mann mal in seine führerscheinakte geschaut, ob dort vielleicht noch etwas wichtiges drin steht? oder sich auch mal nen auszug aus seiner flensburger punkteakte zuschicken lassen?

Schnegge
04.04.2007, 12:04
Ja die FS Akte haben wir eingesehen....
Da steht von seiner Jugendsünde (da war er 22....also ist das schon 18 Jahre her....und nicht mehr verwertbar)(Alkoholfahrt mit dem Motorrad)

Dann eben was ich schon schrieb mit dem Umparken unter Alkohol....und alles dazu, samt dem positiven medizinischen Gutachten.
(Er trinkt seit dato 2004 keinen Alkohol mehr(davor sporadisch bei Anlässen).....hat auch super Leberwerte)

Dann das mit dem Blitzen bei der Autobahnbaustelle....und das jetzige eben mit dem Überholen.

Ansonsten hat er keine Einträge im Führungszeugnis.

Schnegge
04.04.2007, 12:13
Erwähnen muß er diese Jugendsünde mit dem Motorrad, oder? Weil sie ist ja aktenkundig....
Aber darauf eingehen muß er nicht weiter,oder? Da das jetzige ja nichts mit Alkohol zu tun hatte.....as Thema hat mein Mann vor 3 Jahren beendet....was auch glaubhaft und durch Blutabnahmen im Gutachten vom Psycho bestätigt wurde.

Wie soll er auf solche Fragen bezüglich Alkohol sich verhalten? Wird der GA darauf eingehen, obwohl es nichts mit der Fragestellung zu tun hat?

hausmann
04.04.2007, 12:18
also die mopped alk fahrt kann er aus seiner akte entfernen lassen.
aber: das umparken des autos steht ja noch in der akte. weißt du denn die genaue fragestellung der führerscheinbehörde? ich kann mir gut vorstellen das die auch wissen wollen wie es heutzutage mit alk und fahren bei deinem mann aussieht.
wieviel kohle musste er denn nach Aalen überweisen?
um welches institut handel es sich? (tüv, pima oder ...?)

Florist
04.04.2007, 12:22
Hallo Schnegge;
den Eintrag mit dem Bike sollte schleunigst löschen lassen!!
Und zwar bevor sie zur MPU-Stelle geschickt wird!
Sonst könnte ein Gutachter auf dumme Gedanken kommen...;)

Viele Grüße, Flori :)

Schnegge
04.04.2007, 12:27
Es ist in Aalen der Tüv Süd, Lifeservice GmbH

Kostenpunkt war 340Euro

Die konkrete Fragestellung lautet:

Ist zu erwarten, daß Herr W. auch zukünftig erheblich oder wiederholt gegen verkehrsrechtliche Bestimmungen verstoßen wird?

Termin ist eben am 25.4. oder evtl. auch früher, falls es möglich ist, dann melden die sich.

Vielleicht hat die FSST das mit dem Alk ad acta gelegt, weil das Gutachten so gut damals ausgefallen war?

Schnegge
04.04.2007, 12:28
Dazu ist es leider zu spät Flori....die Akte ist schon dort...

Daß man das hätte rausnehmen lassen können hat uns keiner gesagt.....

hausmann
04.04.2007, 12:29
bei dem preis ist alkohol nicht mit drin in der fragestellung... :) das ja schonmal fein...
aber ob evtl. doch fragen zum alk kommen, weiß ich nicht. kann ich mir aber auch nicht vorstellen...

Florist
04.04.2007, 12:36
Dann muss er auf dahingehende Fragen auch vorbereitet sein.
Gutachter sind von berufswegen sehr neugierig...;)

Schnegge
04.04.2007, 12:39
@Hausmann

Wäre es möglich, daß wir den Fragebogen einfach schon mal durchmachen?
Ich kenne ja alles bis ins Detail....und dann kann sich mein Mann daran orientieren...und es am WE für sich durchgehen und überarbeiten...

Ich würde heute nachmittag die Antworten hier eintippen.

Ich finde es gut, wie Samuel es mit freaky in dem anderen Thread gemacht hat....da kann man tiefenpsychologisch echt viel profitieren...

Schnegge
04.04.2007, 12:42
@Flori

Das werden wir machen....:)

Ich bin sein privater Psycho *lächel*

bubele
04.04.2007, 12:43
Laß deinen Mann das doch machen.Es kommt auch auf die Darstellung und Einsicht seiner Seite her an.Du kannst ja auch nicht zur MPU für ihn gehen.:(

Schnegge
04.04.2007, 12:59
Das ist ja klar...bubele...~_~
Das muß er alleine durchstehen und sich behaupten....
Doch in der Vorbereitung ist er nicht alleine...und so könnte er schon mal ersehen, wie der Hase dort läuft...

Damit möchte ich ihm mit meiner Vorarbeit Denkanstöße geben....denn wie gesagt, ich bin sein persönlicher Psycho.

Ich möchte mich hiermit nicht wichtig machen, damit hat das nichts zu tun.

Florist
04.04.2007, 13:07
Dass die Partnerin als hauseigene Psycho geeignet ist, wage ich zu bezweifeln.
Ich hätte mir damals von meiner Frau nichts vorschreiben lassen, das musste von Aussen kommen...;) :cool:

Schnegge
04.04.2007, 13:16
Dazu bin ich geeignet, Flori....mein Mann schätzt meine Ansichten und meine Tipps. Wir sind ein gutes Team.

ICH SCHREIBE IHM JA NICHTS VOR; ICH HELFE IHM NUR; DIE dINGE AUS VERSCHIEDENEN BLICKWINKELN ZU SEHEN.

Andersherum natürlich genauso.

Das bereichert das eigene Denken, wenn man nicht nur auf seine Sichtweisen beharrt, sondern sich mit den anderen auch auseinandersetzt.

Oder nicht?

Ich mache nichts, was er nicht akzeptieren würde.

Florist
04.04.2007, 13:37
Mal anders herum:
Meine Frau und ich sind ein tolles Team, daran gibt es auch keine Zweifel.
Das werden hier einige User bestätigen können...;)
Ich bin aber auch stolz darauf aus meiner Alk.-Geschichte ohne ihre direkte Hilfe herausgefunden zu haben. Sie stand und steht mir immer zur Seite, aber einige Sachen möchte ich auch ganz aus eigener Kraft meistern.
Dazu gehörte die MPU...
Sicher habe ich auch Hilfe benötigt und auch bekommen, aber aus eigenem Antrieb! Das hat mein Selbstbewusstsein wieder gerade gerückt.

LG, Flori

Schnegge
04.04.2007, 13:50
Das verstehe ich sehr gut, Flori!

Aus eigenem Antrieb/Willen hat mein Mann ja auch die Sache mit dem Alk "ad Acta" gelegt....anders wäre sowas auch nie möglich gewesen.

Und für das jetzt hat er natürlich auch seinen eignen Kopf und Willen.
Ich bin seine Unterstützung, mache Vorab-Recherchen.

Aber ich werde ihm heute Abend den Thread hier eh zeigen, wenn er Heim kommt....vielleicht wird es ja heute nicht so spät....dann kann er ja den Bogen mit den Antworten hier rein stellen.

Hoffe, eure Unterstützung wird wieder so zahlreich sein :)

Florist
04.04.2007, 13:56
Hoffe, eure Unterstützung wird wieder so zahlreich sein

Worauf er sich verlassen kann...;)
Wir werden ihn Dir schon nicht kaputtmachen. :cool: :D
Du gefällst mir. ;)

LG, Flori

Schnegge
04.04.2007, 14:05
*lach*

...wenn es nötig ist, dürft ihr ihn ruhig ein wenig auseinander nehmen...das hält er schon aus ;)

Freue mich auf euer Zusammentreffen....und sage schon mal Danke :)

Florist
04.04.2007, 14:30
Hat Dir mein Fragebogen gefallen? ;) :D

Schnegge
04.04.2007, 14:42
Sind wir hier beim BND? *lach*

Mache mich nunmal gerne schlau....dein Fragebogen war natürlich interessant...;)

Florist
04.04.2007, 14:49
Keine Sorge!!
Wir sind hier nicht beim BND oder gar der Stasi. :D
Aber wenn ich bei "Wer ist online" schaue, kann ich erkennen was jeder User hier gerade anstellt...;)
Für meinen ersten Versuch ging der aber, oder??:cool: :D

Say
04.04.2007, 15:35
Mach den Fragebogen doch ruhig mal du siehst das sicher aus anderer Sicht als er.Dann läßt du ihnen seinen ausfüllen und dann diskutiert ihr mal wer was wieso so gesehen hat und warum er das als wichtig empfindet.Ich find das gut

Für einen Gutachter ist ein gesichtertes Privates Umfeld sowie eine gute Arbeit sicherlich sehr wichtig ...aber was gerade hier zum tragen kommt wenn er soviel fährt ist natürlich wie verhält sich dein Mann in Zukunft wenn er beruflich in Streß gerät .... macht er dann wieder solche Sachen oder nicht.Was tut er damit er locker bleibt ....wo ist sein Ventil zur Arbeit .... u.s.w.

Schnegge
04.04.2007, 18:19
1.Wieviele Verstöße hatten sie?
4 Verstöße

2.+3.Was waren das für Verstöße? Wann waren diese?
Mit 22 Jahren eine Trunkenheitsfahrt mit dem Motorrad, im Jahre 2004 im alkoholisierten Zustand den PKW nachts umgeparkt, 2005 Geschwindigkeitsübertretung von knapp30kmh bei einer Autobahnbaustelle, März 2006 überholen einer KFZ Kolonne im Überholverbot mit dem Dienstauto am nachmittag.

4.Wie konnten so viele Verstöße zusammen kommen?
Jeder Verstoß hat seine eigene Geschichte

5.Wie war ihre Gefühlslage bei diesen Delikten?
Bei der Trunkenheitsfahrt mit 22 Jahren war mir alles egal. Es war der Tag der Scheidung von meiner ersten Frau, was mir sehr an die Nieren ging und ich mich deswegen betrank.
2004 war ich in Panik, als ich mein Auto woanders parken wollte. Ich arbeitete damals in München. Um Spritkosten zu sparen, übernachtete ich ab und an im Auto auf einem Parkplatz Nähe des Bahnhofes.
An einem solchen Tag traf ich zufällig abends einen ehemaligen Bekannten aus meiner Jugendzeit aus Kitzscher (Raum Leipzig). Die Freude war groß....wir setzten uns an einem Imbiss in der Nähe des Parkplatzes zusammen und redeten über alte Zeiten, alte Bekannte.....wir tranken nebenzu einige Bier dabei. Waren gegen später Stunde dann durch die Bier ziemlich angetrunken und müde...und verabschiedeten uns.
Ich legte mich ins Auto zum Schlafen. Nach ca. einer Stunde wurde ich jäh aus dem Schlaf gerissen. Um mein Auto herum polterten und randalierten Jugendliche mit kahlgeschorenen Köpfen....vermutlich der rechten Szene zuzuordnen.
Ich geriet absolut in Panik und wollte nur weg von diesem Ort.
Zu meiner Vorgeschichte muß ich sagen, daß ich 1989 von mehreren Rechtsradikalen auf dem Heimweg von der Disko brutal zusammengeschlagen wurde...was für mich auf der Intensivstation endete: Mehrfach gebrochenes Nasenbein, Gehirnerschütterung und viele Platz- und Schnittwunden am Kopf und im Gesicht...dessen Narben mein Gesicht heute noch prägen.
Ich startete in Panik mein Auto...vergaß, daß ich ja bestimmt noch Restalkohol im Blut hatte....und fuhr los, um an einem anderen Ort sicher weiter schlafen zu können.
Doch die Polizei war nicht weit....und kontrollierte mich.
In diesem Moment wurde mir das erst bewußt, was das nun für Konsequenzen hatte...FS weg, Arbeitsplatz weg...
Eine Welt brach für mich zusammen!!!
Bei der Geschwindigkeitsübertretung an der Autobahnbaustelle war ich unkonzentriert, da ich eine heftige Diskussion mit meiner Ehefrau führte und dann aus dieser Unkonzentriertheit heraus meine Geschwindigkeit aus den Augen verloren hatte. Beim Blitzen des "Blitzers" stellte ich mein zu schnelles Fahren erst, wenn auch sehr erschrocken, fest.
Beim Überholen letztes Jahr im März habe ich mich selbst erheblich überschätzt....ich war mir ZU selbstsicher, verkannte die Gefahr...wenn auch ich das Überholverbotsschild übersehen habe....war es ein sehr riskantes Überholmanöver.

6.Was hätte passieren können bei den jeweiligen Delikten?
Bei den beiden Fahrten mit Alkohol hätten schwere Unfälle mit Personenschaden passieren können....ebenso hätte das Überholmanöver noch schlimmer ausgehen können, dh. es hätten unschuldige Menschen dabei auch schwer verletzt oder sterben können.
Durch die Geschwindigkeitsübertretung an der Autobahnbaustelle habe ich ebenso andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr gebracht.

7.Wie schätzen sie sich für die damalige Zeit als Fahrer ein?
Mit 22 sehr unerfahren und durch meine depressive Einstellung als sehr gefährlich.
Durch die Panikreaktion unter Alkohol war ich auch eine Gefährdung für andere.
Bei der Geschwindigkeitsübertretung habe ich mich vom Verkehr ablenken lassen.
Da ich für meine sichere undgute Fahrweise von vielen Kollegen und meinem Chef oft gelobt wurde, entwickelte ich wohl ein ZU selbstsicheres Fahrgefühl....und schloß Gefahren für mich und durch mich aus.

8.Woran lag es, daß sie keinen Unfall hatten?
Mit 22 fuhr ich mit meinem Motorrad bei besagter Fahrt in den Graben...zum Glück war ich zu diesem Zeitpunkt allein auf der Landstrasse.
2004 hatte ich auch Glück, daß bei dieser kurzen Fahrt keine anderen Verkehrsteilnehmer unterwegs waren.
Bei der Geschwindigkeitsübertretung brachte mich der Blitzer wieder auf den Boden der Tatsachen zurück und ich passte meien Geschwindigkeit wieder den Verkehrsschildern an.
Letztes Jahr kam es zu einem Unfall mit leichtem Personenschaden....was schon schlimm genug ist. Ich bin froh, daß nicht noch schlimmeres passiert war.

9.Warum haben sie sich (immer wieder) so verhalten?
Ich war bei dem letzten Delikt zu selbstsicher und schloß eine Gefahr aus, weil ich die Strecke aus meiner damaligen Sicht gut einsehen konnte.

10.Wie haben sie auf das Verhalten der Polizei reagiert, als sie gestoppt wurden?
Mit 22 damals war es mir egal gewesen, es interessierte mich gar nicht.....habe auch nicht viel davon mitbekommen.
Beim Umparken in München viel wie schon geschrieben eine Welt für mich zusammen.
Nach dem Überholmanöver letztes Jahr...war ich geschockt...es tat mir sehr Leid...ich versuchte der betroffenen BMW-Fahrerin mit ruhigen Worten beizustehen...entschuldigte mich bei ihr., unterdrückte meine Panik.

11.Wie haben sie auf die ersten Bußgelder reagiert?
Ich nahm sie schuldbewußt hin....schließlich hatten diese ja ihren Grund...

12.Was hatten sie sich vorgenommen, um keine Punkte mehr zu bekommen?
Keinen Alkohol mehr zu trinken....auch wenn keine Autofahrt mehr geplant war.Was ich seit 2004 mit Erfolg praktiziere.
Mich nicht mehr vom Verkehr ablenken zu lassen. Keine Konflikte während der Autofahrt diskutieren.

13.Warum konnten sie ihre guten Vorsätze nicht einhalten?
Oben aufgeführte Vorsätze habe ich strikt eingehalten...meiner überhandgenomme Selbstsicherheit bin ich mir bewußt geworden und habe mich damit in vielen Gesprächen mit meiner Frau und Freunden auseinandergesetzt.

14.Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Punktesammeln und bestimmten Ereignissen in ihrem Leben?
Ja, gab es.
Damals stand meine Scheidung in direktem Zusammenhang mit dem alkoholisierten Fahren...was aber Dank meiner jetzigen Frau schon lange kein Thema mehr für mich ist...ich bin schließlich auch reifer und erfahrener geworden mit den Jahren und weiß sehr genau, daß man keinen Konflikt der Welt mit Alkohol bewältigen kann.
Die Panikfahrt in München zeigte mir, daß die alten Wunden noch tief saßen...und durch den Konsum von Alkohol mich in Panik versetzten.
Seitdem trinke ich bis auf ein seltenes Radler im Sommer keinen Alkohol mehr...und habe mit meiner Ehefrau die traumatische Geschichte von damals in Gesprächen nochmals aufgearbeitet.
Meine Selbstüberschätzung/Selbstsicherheit ist mir durch den Unfall letztes Jahr sehr bewußt geworden...und auch die Gefahren, die dadurch hervorgerufen werden können.

Verhalten nach der Änderung:

1.Wie lauten Ihre Vorsätze heute?
Meine Vorsätze bezüglich Alkohol und keinen Konflikt mehr während der Autofahrt auszutragen sind genauso aktuell und werden weiterhin konsequent eingehalten.
Ich trinke nach wie vor keinen Alkohol mehr... Habe ich einen Disput mit meiner Frau, tragen wir das bewusst zu Hause oder bei einem Spaziergang aus.
Ebenso nehme ich während der Fahrt keine Anrufe (mit der Freisprechanlage) mehr entgegen. Ich habe das Handy auf lautlos und höre die Mailbox regelmäßig bei Pausen auf Parkplätzen ab...und kläre dann auch gleich alle Anrufe.

Meine Selbstüberschätzung habe ich erkannt und mir vorgenommen, kein Risiko mehr einzugehen. Es ist mir bewußt geworden, daß es im Verkehr immer Gefahren gibt...auch wenn man sich eigentlich sicher wähnt.
Das habe ich selbst zu spüren bekommen...und das möchte ich nie mehr erleben.
Ich möchte nie mehr Schuld sein, wenn andere in Gefahr geraten sind... Solch eine Fehlüberschätzung verändert das Leben in Sekunden.

2.Was ist daran anders?
Was die Selbstüberschätzung betrifft habe ich die Gefahren davon erkannt....bin mir jetzt meinem Handeln bewußter. Hinterfrage manche Dinge lieber zweimal oder hole mir Rat bei meiner Frau/Freunden.
Ich habe erlebt, wie schnell das Leben anderer und das eigene Leben in Gefahr geraten können. Jeder Mensch hat nur ein Leben....und damit muß man verantwortungsbewußt umgehen!

3.Was wollen sie konkret tun, damit sie ihre Vorsätze diesmal einhalten können?
Ich habe schon angefangen was zu tun....ich habe die Gefahr erkannt, in die mich meine Selbstüberschätzung gebracht hat.
Dies habe ich mir verinnerlicht...und werde es mir immer wieder verinnerlichen, da ich erstens niemanden mehr gefährden möchte und ich meiner Frau nie mehr eine solche Doppelbelastung antun möchte, da sie mich in all den Monaten tagtäglich neben ihrem Job und unseren Kindern, zu meinen Arbeitsterminen gefahren hat... Jeden Tag für mich den Stress auf sich nahm.
Das hat mich sehr belastet, daß meine Frau das für mich aushalten mußte.

4. was hat sich ansonsten bei Ihnen geändert?
Ich lebe bewußter, bin gelassener, weil ich gelernt habe, daß Stress einem nur die Lebensqualität raubt.
Nehme für alles bewußt mehr Zeit....gehe viel spazieren.
Unternehmungen mit der Familie sind nach wie vor wichtig.
Ich betrachte die Dinge aus verschiedenen, nicht nur aus meinen Blickwinkel.

5.Wie ist ihre Einstellung zur Verkehrssicherheit heute und was ist daran neu?
Ich weiß wie wichtig Sichrheit und vorausschauendes Fahren ist. Sicherheit ist ein noch wichtigeerr Aspekt für mich geworden.

6.Was ist ihrer Meinung nach im Strasenverkehr besonders wichtig?
Das Einhalten der Verkehrsregeln...vorausschauendes Fahren. Sichrheit steht über allem.

7.Was könnte ihre guten Vorsätze wieder zum Scheitern bringen?
Ich habe mir diese Vorsätze verinnerlicht und sie sind mir für mich und meine Familie sehr, sehr wichtig.
DiIch werde diese Vorsätze einhalten.

bubele
04.04.2007, 18:39
Hallo Schnegge

Habe den FB gelesen und fand ihn richtig Toll Die Alk-fahrt kann man weglassen.Sie war vor 18 Jahren oder so.Die Interessiert nicht mehr und wird beim GA auch nicht zur Sprache kommen:pro:

Aber warte mal,bis es andere gelesen haben.Bin auch noch nicht so lange hier.

Florist
04.04.2007, 18:53
Hallo Schnegge;
jetzt habe ich es wohl mit der Hauptperson zu tun. Willkommen bei uns...;)
Dein Fragebogen gefällt mir schon recht gut, aber Du verwendest häufig stereotype Antworten.
Du musst mehr von Deiner jeweiligen Gefühlslage einbringen.
Zum Beispiel bist Du doch stinkesauer gewesen als Deine Frau Dich auf der BAB angemault hat! Ich hätte sicher ebenso reagiert, Gas und durch. Hab ich auch schon getan, allerdings ohne Folgen. Kein Blitzer in Sicht...;)
War Dir die Strecke mit dem Überholverbot unbekannt?
Dann würde ich fragen warum Du mit einem behäbigen Transit dieses Risiko auf Dich genommen hast und gleich mehrere Fahrzeuge incl. LKW zu überholen versuchtest. Für derartige Aktionen solltest Du mit reichlich Power ausgestattet sein...
Das war´s vorerst von mir...
Einen lieben Gruß an Deine Frau, ich habe Dich heil gelassen! ;)
Du hast ´ne Gute...

Viele Grüße, Flori

Say
04.04.2007, 19:02
Ich find den Fragebogen noch gar nicht so gut muß ich sagen ...was ich aber als allererstes bemerkt hast das du die scheidung von deiner EX- Frau erwähnst .....wo ist die erneute Heirat...wenn du schon von deiner Frau sprichst .... ich denke so eine Frau sollte doch schon mal etwas mehr in´s Spiel gebracht werden

Florist
04.04.2007, 19:19
Diese uralte Geschichte solltest Du eh erst erwähnen wenn der/die GA/in Dich darauf direkt anspricht.
Verwertbar ist das nicht mehr! Das wird ein erfahrener GA sicher auch berücksichtigen.

flo
04.04.2007, 19:43
Schneggchen,

wir beide "hatten uns noch nicht", deshalb auch erstmal willkommen.

Ich find das auch ganz groß (für dich wahrscheinlich selbstverständlich), daß du deinem Männe so beistehst.
Aber nichtsdestotrotz: Laß ihn die FB selber beantworten, ohne dich im Hintergrund, laß ihn die Kritik von uns (hausi und flori haben ja schon angefangen :cool: ) selber annehmen...er muß sie DIREKT bekommen...mitten ins Gesicht und schauen, wie sich das anfühlt...
ER postet was und bekommt eine Reaktion auf SEIN Posting....ich will deinen Einsatz nicht schmälern, aber verstehst du?
Du glaubst, du hilfst ihm, indem du vorarbeitest,....aber es ist seine Arbeit, die er leisten muß...MUSS, um weiterzukommen.

und dein FB ist nicht "richtig toll", er ist nicht deiner, er kann keine Gefühle beschreiben (weil es ja dein Männe war und nicht du). Aber er MUSS Gefühle beschreiben.

Schnegge
04.04.2007, 20:18
Hallo zusammen.....
Danke erstmal für die zahlreichen Reaktionen!
Meine Frau findet dieses Forum nicht zu Unrecht so klasse ;)
Ja....hier ist der gläuterte Mann...und das wesentliche wißt ihr ja nun schon über mich...

@Say
Ja....durch meine jetzige Frau hat sich mein Leben komplett geändert...sehr, sehr zum Positiven. Das kann ich sehr gerne noch in meine Ausführung einbauen :)

Nur was fandest du desweiteren nicht so toll? Ich brauche genaue Aussagen, damit ich es überhaupt verbessern kann.

@Florist
Du sagst, ich soll meine Gefühle besser darbringen? Ich hatte etwas bedenken, wenn ich geschrieben hätte, daß ich wegen dem Streit voll sauer war und deswegen aufs Gas (unbewusst) getreten bin.....dachte, daß würde mir evtl. zum Strick gedreht werden.
Wo sollte ich die Gefühle besser umschreiben desweiteren?

@Flo
Erstmal liebe Grüße von meiner Frau ;)
Und ich bin bereit für eure Kritik....ich warte regelrecht darauf...

Schnegge
04.04.2007, 20:26
Also gebe ich im Fragebogen nur 3 Delikte an....und das mit 22Jahren lasse ich erstmal weg.
Kann diese Situation von damals ja dann extra erklären, wenn er mich fragen sollte.

Ist denn meine Eisicht und Reue erkennbar? (diese ist wahrlich nicht geschauspielert!)

Sind meine gezogenen Konsequenzen ausreichend?

flo
04.04.2007, 20:36
Ja, wunderbar.... :cool:

Ja....durch meine jetzige Frau hat sich mein Leben komplett geändert...sehr, sehr zum Positiven. Das kann ich sehr gerne noch in meine Ausführung einbauen

GENAU das will doch der Psycho wissen...was war damals schei..., und wie hat sich das geändert, daß das jetzt gut ist.
Z.B. Damals bin ich von der Arbeit gekommen und meine Frau hat mich angeblökt, weil ich auf der Fahrt mit der Bahn schon xxx Bier getrunken habe...
jetzt komme ich nachhause, genieße meine Kinder und wenn ich mal Streß hatte und Abstand brauch, hab ich als neues Hobby das Inline-Skaten/walken/Joggen............

@Florist
Du sagst, ich soll meine Gefühle besser darbringen? Ich hatte etwas bedenken, wenn ich geschrieben hätte, daß ich wegen dem Streit voll sauer war und deswegen aufs Gas (unbewusst) getreten bin.....dachte, daß würde mir evtl. zum Strick gedreht werden.
Wo sollte ich die Gefühle besser umschreiben desweiteren?

ich schreib mal für flori ;)

Warum konntest du mit deinen Gefühlen nicht anders umgehen, als aus Gaspedal zu treten? Was tust du jetzt bei einem Streit? Wie würdest du reagieren, wenn dir während einer Autofahrt dein Schneggchen erzählt, es gäbe einen anderen.......verstehst du????? Wie vermeidest du, EGAL, was passiert.

Und es geht nicht um Reue....auch aber nicht vordergründig! Es geht darum, was DU in DEINEM Leben geändert hast, warum DIR solche Delikte nicht mehr passieren.
Und, mit Verlaub (nicht persönlich gemeint): was würdest du tun, wenn dich auf einen Schlag alle dir wichtigen Menschen (inklusive deiner Frau) verlassen würden? Dafür brauchst du keine Antwort: das passiert schon nicht, dafür brauchst du eine Lebensstrategie. Und das ist der Punkt, warum ich es für falsch halte, daß deine Frau die Fragen für dich beantwortet. Denn sie kann nicht fühlen wie du. Deine Antworten müssen aus dir heraus stehen und das auch tun, wenn der Rest deines Familiengebäudes wegfällt

Schnegge
04.04.2007, 20:47
@Flo
Das sind meine Antworten :)

Ich bin ja nicht direkt aus Wut aufs Gaspedal....es war ja so, daß ich mich mehr auf meine Frau und die Sachlage konzentriert habe, als auf die Verkehrslage...somit die Geschwindigkeit nicht gedrosselt habe, wie ich es hätte tun sollen.
Ich war vollkommen abgelenkt...
Doch das lasse ich ja nicht mehr zu...

Würde mir meine Frau während der Fahrt sagen würde, sie hätte einen anderen...dann würde ich tief durchatmen und sagen:"Schnegge, ich halte jetzt auf dem nächsten Parkplatz, dann diskutieren wir das in Ruhe"
(Ich würde ihr den Hintern versohlen auf dem Parkplatz "lach")

Say
04.04.2007, 20:52
Genau das mußt du einbauen .... was sich dadurch für dich verbessert hat .....wie es sich vor allem weiter verbessert hat seid ihr diese Regeln aufgestellt habt im Auto nicht mehr zu streiten ....erklär auch wieso ihr sie aufgestellt habt

@Florist
Du sagst, ich soll meine Gefühle besser darbringen? Ich hatte etwas bedenken, wenn ich geschrieben hätte, daß ich wegen dem Streit voll sauer war und deswegen aufs Gas (unbewusst) getreten bin.....dachte, daß würde mir evtl. zum Strick gedreht werden.
Wo sollte ich die Gefühle besser umschreiben desweiteren?

Das ist genau so ein Beispiel:

Als ich damals mit meiner Frau den Streit im Auto hatte ging mir das so dermaßen auf den Nerv ....das ich nur noch eins wollte und zwar so schnell wie möglich nach Hause sonst wäre ich geplatzt ....ich hatte absolut keinen Bock mehr zu diskutieren und sie hörte und hörte nicht auf .... also hab ich auf´s Gas getreten in der hoffnung das sie dann endlich die Klappe hält .... heute aber ist das so das wir klare Regeln aufgestellt haben ...... und das funktioniert wunderbar ,bis wir zuhause sind haben sich die Gemüter beruhigt und wir könen blabla bla ....manchmal ist das sogar so das das anschweigen dazu führt das einer von uns anfängt zu lachen weil das ja schon eine komische Situation ist so doof nebeneinander im Auto zu sitzen u.s.w .....verstehste?

Florist
04.04.2007, 21:02
Ich hatte etwas bedenken, wenn ich geschrieben hätte, daß ich wegen dem Streit voll sauer war und deswegen aufs Gas (unbewusst) getreten bin.....dachte, daß würde mir evtl. zum Strick gedreht werden.

Das Gegenteil ist der Fall. Wenn Du solche Situationen ganz offen schilderst, erkennt ein GA, dass Du Dich damit auseinandergesetzt hast.
"Vorher ein Böser,- jetzt ein Engel"
Diesen Unterschied musst Du überzeugend darlegen können!

LG, Flori

Schnegge
04.04.2007, 21:16
Könnte mir mal bitte jemand noch kurz ein feedback geben, ob ich ansonsten mit diesen Aussagen auf dem richtigen Weg zu einem positiven Gutachten bin?

Dann würde ich das morgen nämlich nochmal überarbeitet hier reinstellen...
Wenn keine größere Kritik mehr dazu kommt, es im großen und ganzen so lassen....und halt noch die Feinheiten ausbessern....die, die hier angesprochen wurden

Florist
04.04.2007, 21:22
Du solltest das nochmal überarbeiten und einige Punkte ausführlicher beschreiben. Etwas Zeit bleibt Dir ja noch, das wird schon...

Say
04.04.2007, 21:29
6.Was hätte passieren können bei den jeweiligen Delikten?
Bei den beiden Fahrten mit Alkohol hätten schwere Unfälle mit Personenschaden passieren können....ebenso hätte das Überholmanöver noch schlimmer ausgehen können, dh. es hätten unschuldige Menschen dabei auch schwer verletzt oder sterben können.
Durch die Geschwindigkeitsübertretung an der Autobahnbaustelle habe ich ebenso andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr gebracht.

Du gehst zur MPU da stehst du im Vordergrund das seh ich hier aber nicht

8.Woran lag es, daß sie keinen Unfall hatten?
Mit 22 fuhr ich mit meinem Motorrad bei besagter Fahrt in den Graben...zum Glück war ich zu diesem Zeitpunkt allein auf der Landstrasse.
2004 hatte ich auch Glück, daß bei dieser kurzen Fahrt keine anderen Verkehrsteilnehmer unterwegs waren.
Bei der Geschwindigkeitsübertretung brachte mich der Blitzer wieder auf den Boden der Tatsachen zurück und ich passte meien Geschwindigkeit wieder den Verkehrsschildern an.
Letztes Jahr kam es zu einem Unfall mit leichtem Personenschaden....was schon schlimm genug ist. Ich bin froh, daß nicht noch schlimmeres passiert war

Nicht immer so jammern was hä#tte passieren können das weiß der GA selber und darum dreht sich die MPU auch nicht

9.Warum haben sie sich (immer wieder) so verhalten?
Ich war bei dem letzten Delikt zu selbstsicher und schloß eine Gefahr aus, weil ich die Strecke aus meiner damaligen Sicht gut einsehen konnte.

Woher rührte diese Selbstsicherheit?

11.Wie haben sie auf die ersten Bußgelder reagiert?
Ich nahm sie schuldbewußt hin....schließlich hatten diese ja ihren Grund...


Die Schuld hielt aber scheinbar nicht lange an ...wieso?

13.Warum konnten sie ihre guten Vorsätze nicht einhalten?
Oben aufgeführte Vorsätze habe ich strikt eingehalten...meiner überhandgenomme Selbstsicherheit bin ich mir bewußt geworden und habe mich damit in vielen Gesprächen mit meiner Frau und Freunden auseinandergesetzt.

Das hast du damals eben noch nicht sonst würdest du jetzt nicht zur MPU müssen .....warum?

14.Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Punktesammeln und bestimmten Ereignissen in ihrem Leben?
Ja, gab es.
Damals stand meine Scheidung in direktem Zusammenhang mit dem alkoholisierten Fahren...was aber Dank meiner jetzigen Frau schon lange kein Thema mehr für mich ist...ich bin schließlich auch reifer und erfahrener geworden mit den Jahren und weiß sehr genau, daß man keinen Konflikt der Welt mit Alkohol bewältigen kann.
Die Panikfahrt in München zeigte mir, daß die alten Wunden noch tief saßen...und durch den Konsum von Alkohol mich in Panik versetzten.
Seitdem trinke ich bis auf ein seltenes Radler im Sommer keinen Alkohol mehr

Erst sagst du gar keinen und nun sagst du selten das geht nicht .... entweder oder ...solche Widersprüche sind tödlich

1.Wie lauten Ihre Vorsätze heute?
Meine Vorsätze bezüglich Alkohol und keinen Konflikt mehr während der Autofahrt auszutragen sind genauso aktuell und werden weiterhin konsequent eingehalten.
Ich trinke nach wie vor keinen Alkohol mehr

Hier wieder

3.Was wollen sie konkret tun, damit sie ihre Vorsätze diesmal einhalten können?
Ich habe schon angefangen was zu tun

angefangen reicht bei einer MPU nicht das verhalten muß gefestigt und erlebt sein

5.Wie ist ihre Einstellung zur Verkehrssicherheit heute und was ist daran neu?
Ich weiß wie wichtig Sichrheit und vorausschauendes Fahren ist. Sicherheit ist ein noch wichtigeerr Aspekt für mich geworden.

Noch wichtiger? ....so wichtig war das ja die ganze Zeit nicht

6.Was ist ihrer Meinung nach im Strasenverkehr besonders wichtig?
Das Einhalten der Verkehrsregeln...vorausschauendes Fahren. Sichrheit steht über allem.


Und warum?

7.Was könnte ihre guten Vorsätze wieder zum Scheitern bringen?
Ich habe mir diese Vorsätze verinnerlicht und sie sind mir für mich und meine Familie sehr, sehr wichtig.
DiIch werde diese Vorsätze einhalten.

Wie flo schon fragte ....was passiert ohne Familie?


Das mal so in Stichpunkten

Schnegge
04.04.2007, 21:39
Zur MPU muß ich doch nicht wegen Alkohol....wie damals, Say.
Das sind doch 2 verschiedene Themen.

Ich werde morgen eine überarbeitete Form hier wieder reinstellen...ok?

Bis morgen... N8

Say
04.04.2007, 21:47
Sicher sind das 2 verschiedene Themen aber wenn Fragen dazu kommen sollten dann kannst du doch nicht einmal so und einmal so antworten ...das muß dann schon passen

Say
04.04.2007, 21:48
Schlaft gut ihr beiden ich denke mal nun hast du zumindest eine leichte Ahnung davon bekommen um was es geht

bubele
05.04.2007, 09:02
Hallo Schnegge

Ich schrieb jaWarte einmal bis die PROFIS kommen;)

Ich stehe schon in der Ecke,weil Ich nicht richtig durchgelesen habe (@)

Schnegge
05.04.2007, 21:13
Hallo Ihr....

Bin eben erst von Arbeit gekommen und habe einen 14 Stundentag hinter mir...
Werde mich morgen mit dem Fragebogen wieder hier melden...jetzt habe ich keine Energie mehr ~_~

Schlaft morgen schön aus und genießt den Feiertag morgen :)

CU

Say
05.04.2007, 21:16
Na dann hau dich hin ...unkonzentriert an die Sache zu gehen bringt auch nix.

Schönen Feierabend und schlaf dich aus

Schnegge
06.04.2007, 21:26
1.Wieviele Verstöße hatten sie?
3 Verstöße

2.+3.Was waren das für Verstöße? Wann waren diese?
Im Jahre 2004 habe im alkoholisierten Zustand meinen PKW nachts umgeparkt, 2005 Geschwindigkeitsübertretung von 30kmh bei einer Autobahnbaustelle, März 2006 überholen einer KFZ Kolonne im Überholverbot mit dem Dienstauto am Nachmittag.

4.Wie konnten so viele Verstöße zusammen kommen?
Jeder Verstoß hat seine eigene Geschichte

5.Wie war ihre Gefühlslage bei diesen Delikten?
2004 war ich in Panik, als ich mein Auto woanders parken wollte. Ich arbeitete damals in München.
Um Spritkosten zu sparen, übernachtete ich ab und an im Auto auf einem Parkplatz Nähe des Bahnhofes.
An einem solchen Tag traf ich zufällig abends einen ehemaligen Bekannten aus meiner Jugendzeit aus Kitzscher (Raum Leipzig). Die Freude war groß....wir setzten uns an einem Imbiss in der Nähe des Parkplatzes zusammen und redeten über alte Zeiten, alte Bekannte.....wir tranken nebenzu einige Bier dabei. Waren gegen später Stunde dann durch die Bier ziemlich angetrunken und müde...und verabschiedeten uns.
Ich legte mich ins Auto zum Schlafen. Nach ca. einer Stunde wurde ich jäh aus dem Schlaf gerissen. Um mein Auto herum polterten und randalierten Jugendliche mit kahlgeschorenen Köpfen....vermutlich der rechten Szene zuzuordnen.
Ich geriet absolut in Panik und wollte nur weg von diesem Ort.
Zu meiner Vorgeschichte muß ich sagen, daß ich 1989 von mehreren Rechtsradikalen auf dem Heimweg von der Disko brutal zusammengeschlagen wurde...was für mich auf der Intensivstation endete: Mehrfach gebrochenes Nasenbein, Gehirnerschütterung und viele Platz- und Schnittwunden am Kopf und im Gesicht...dessen Narben mein Gesicht heute noch prägen.
Ich startete in Panik mein Auto...vergaß, daß ich ja bestimmt noch Restalkohol im Blut hatte....und fuhr los, um an einem anderen Ort sicher weiter schlafen zu können.
Doch die Polizei war nicht weit....und kontrollierte mich.
In diesem Moment wurde mir das erst bewußt, was das nun für Konsequenzen hatte...FS weg, Arbeitsplatz weg...
Eine Welt brach für mich zusammen!!!
Bei der Geschwindigkeitsübertretung an der Autobahnbaustelle war ich unkonzentriert, da ich eine heftige Diskussion mit meiner Ehefrau führte und dann aus dieser Unkonzentriertheit heraus meine Geschwindigkeit aus den Augen verloren hatte. Beim Blitzen des "Blitzers" stellte ich mein zu schnelles Fahren erst, wenn auch sehr erschrocken, fest.
Beim Überholen letztes Jahr im März habe ich mich selbst erheblich überschätzt....ich war mir ZU selbstsicher, verkannte die Gefahr...wenn auch ich das Überholverbotsschild übersehen habe....war es ein sehr riskantes Überholmanöver.

6.Was hätte passieren können bei den jeweiligen Delikten?
Bei der Fahrt mit Alkohol hätte ich einen Unfall verursachen können, womöglich mit Verletzten oder noch schlimmer.
Durch die Geschwindigkeitsübertretung an der Autobahnbaustelle habe ich ebenso andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr gebracht.
Beim Überholen der Kolonne habe ich mein Leben und das Leben anderer in Gefahr gebracht.

7.Wie schätzen sie sich für die damalige Zeit als Fahrer ein?
Durch die Panikreaktion unter Alkohol war ich eine Gefährdung für andere.
Bei der Geschwindigkeitsübertretung habe ich mich vom Verkehr ablenken lassen, das sollte ein guter Fahrer nicht zulassen.
Da ich für meine eigentlich sichere und gute Fahrweise von vielen Kollegen und meinem Chef oft gelobt wurde, entwickelte ich wohl ein ZU selbstsicheres Fahrgefühl....und schloß Gefahren für mich und durch mich aus.

8.Woran lag es, daß sie keinen Unfall hatten?
2004 hatte ich Glück, daß bei dieser kurzen Fahrt keine anderen Verkehrsteilnehmer unterwegs waren.
Bei der Geschwindigkeitsübertretung brachte mich der Blitzer wieder auf den Boden der Tatsachen zurück und ich passte meine Geschwindigkeit wieder den Verkehrsschildern an.
Letztes Jahr verursachte ich durcu das Überholen einer Kolonne einenUnfall mit leichtem Personenschaden....was schon schlimm genug ist. Ich bin froh, daß nicht noch schlimmeres passiert war.

9.Warum haben sie sich (immer wieder) so verhalten?
Ich war bei dem letzten Delikt zu selbstsicher und schloß eine Gefahr aus, weil ich die Strecke aus meiner damaligen Sicht gut einsehen konnte.

10.Wie haben sie auf das Verhalten der Polizei reagiert, als sie gestoppt wurden?
Beim Umparken in München viel wie schon geschrieben eine Welt für mich zusammen.
Nach dem Überholmanöver letztes Jahr...war ich geschockt...es tat mir sehr Leid...ich versuchte der betroffenen BMW-Fahrerin mit ruhigen Worten beizustehen...entschuldigte mich bei ihr., unterdrückte meine Panik.

11.Wie haben sie auf die ersten Bußgelder reagiert?
Ich nahm sie schuldbewußt hin....aber ärgerte mich auch erheblich...über mich selbst.

12.Was hatten sie sich vorgenommen, um keine Punkte mehr zu bekommen?
Alkohol habe ich, bis auf ein seltenes, kaltes Radler im Sommer, aus meinem Leben verbannt.
Mich nicht mehr vom Verkehr ablenken zu lassen. Keine Konflikte mehr während der Autofahrt zu diskutieren. Keine Anrufe während der Autufahrt entgegen zu nehmen.

13.Warum konnten sie ihre guten Vorsätze nicht einhalten?
Oben aufgeführte Vorsätze habe ich strikt eingehalten...meiner überhandgenomme Selbstsicherheit bin ich mir erst nach dem verursachten Unfall bewußt geworden und habe mich damit in vielen Gesprächen mit meiner Frau und Freunden auseinandergesetzt.

14.Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Punktesammeln und bestimmten Ereignissen in ihrem Leben?
Ja, gab es.
Die Panikfahrt in München zeigte mir, daß die alten Wunden noch tief saßen...und durch den Konsum von Alkohol mich in Panik versetzten.
Ebenso holte mich für diesen Abend meine Vergangenheit durch den alten Freund wieder ein. Ich hätte mich mit ihm auch unterhalten können, ohne nebenzu so viel Bier zu trinken. Es war die alte Gewohnhwit aus früheren Zeiten.
Seitdem trinke ich bis auf ein seltenes Radler im Sommer keinen Alkohol mehr...und ich habe mit meiner Ehefrau die traumatische Geschichte von damals in Gesprächen nochmals aufgearbeitet. Ebenso sprachen wir viel über mein Verhalten an dem Abend, als ich wie früher mit meinem Kumpel Alkohol konsumierte.
Meine Selbstüberschätzung/Selbstsicherheit ist mir durch den Unfall letztes Jahr erst sehr bewußt geworden...und auch die Gefahren, die dadurch hervorgerufen werden. Die vielen positiven Kommentare meiner Arbeitskollegen, und vor allem die meines Chefs bezüglich meiner sicheren Fahrweise sind mir wohl zu sehr in den Kopf gestiegen.

Schnegge
06.04.2007, 21:27
Verhalten nach der Änderung:

1.Wie lauten Ihre Vorsätze heute?
Meine Vorsätze bezüglich Alkohol und bezüglich keinen Konflikt mehr während der Autofahrt auszutragen sind genauso aktuell und werden weiterhin konsequent eingehalten.
Ich trinke nach wie vor nur das sehr seltene kalte Radler im Sommer... Habe ich einen Disput mit meiner Frau, tragen wir das bewusst zu Hause oder bei einem Spaziergang aus. Das klappt sehr gut. Wir sind auch schon mit einem Lächeln aus dem Auto gestiegen, weil wir die ganze Fahrt über geschwiegen hatten. Dies war für mich ein sehr positives Erlebnis, weil meine Strategie Erfolgt zeigte.
Ebenso nehme ich während der Fahrt keine Anrufe (mit der Freisprechanlage) mehr entgegen. Ich habe das Handy auf lautlos und höre die Mailbox regelmäßig bei Pausen auf Parkplätzen ab oder bevor ich zum nächsten Kunden fahre...und kläre dann auch gleich alle Anrufe.
Dadurch gabe ich mir während der dienstlichen Autofahrt eine Menge Stress genommen...ich merke richtig, was es für eine Erleichterung ist, wenn das Handy nicht fortlaufend klingelt während ich fahre. Mein Kopf ist frei. Da ist das dienstlich Fahren ein richtiger Genuss ohne Klingelterror, ohne sich auf Verkehr und Gespräch konzentrieren zu müssen.

Meine Selbstüberschätzung habe ich erkannt und mir vorgenommen, kein Risiko mehr einzugehen. Es ist mir bewußt geworden, daß es im Verkehr immer Gefahren gibt...auch wenn man sich eigentlich sicher wähnt.
Das habe ich zu spüren bekommen...und das möchte ich nie mehr erleben.
Ich möchte nie mehr Schuld sein, wenn andere in Gefahr geraten sind... Solch eine Fehlüberschätzung verändert das Leben in Sekunden.

2.Was ist daran anders?
Mein Leben ist mir wichtig. Seit ich meine Frau 2003 kennengelernt habe, habe ich ein neues Leben begonnen.Es hat sich alles um 180 Grad gedreht für mich. Die Zeit davor lebte ich mit meiner vorigen, 2.Frau in einer kleinen Stadt in Sachsen...beide arbeitslos...in einem von Alkohol geprägten Umfeld.
Mein Tag begann und endete mit Rumhängen und Alkohol trinken. Das Wort Verantwortung kannte ich nicht....auch war ich anderen gegenüber sehr respektlos. Meine damalige Frau trank auch - und wurde dann sehr aggressiv mir gegenüber...sie würgte mich auch einmal und warf einen Aschenbecher an meinen Kopf. Dies glaubte mir jedoch niemand. Alle dachten immer, ich rede Unsinn. Viel hielt mich deswegen zu Hause nicht und ich trieb mich viel rum.
Als ich über das Internet meine jetzige Frau kennenlernte änderte sich alles in meinem Leben. Mein Leben bekam plötzlich wieder einen Sinn...ich gab und empfang Liebe...so, wie ich es mir immer vorgestellt hatte.
Ich verlies meine 2. Frau...brach aus dem alkoholgetränkten Leben aus. Ich besorgte mir Arbeit, trank nichts mehr, freute mich auf zu Hause nach der Arbeit. Verantwortung war wieder ein Begriff für mich. Ebenso wie Familie. Meine jetzige Frau hat 2 Kinder aus erster Ehe, welche ich aber liebe, als wären sie meine eigenen.
Ich habe das Ruder in meinem Leben rumreissen können....und darauf bin ich sehr stolz. Mein Leben ist wunderbar und das möchte ich nicht mehr aufs Spiel setzen.
Was die Selbstüberschätzung betrifft habe ich die Gefahren davon erkannt....bin mir jetzt meinem Handeln bewußter. Hinterfrage manche Dinge lieber zweimal oder hole mir Rat bei meiner Frau/Freunden.
Ich habe erlebt, wie schnell das Leben anderer und das eigene Leben in Gefahr geraten können. Jeder Mensch hat nur ein Leben....und damit muß man verantwortungsbewußt umgehen! Besonders, wenn man wie ich eine 2.Chance im Leben bekommen hat mit einer tollen Frau und tollen Kindern an meiner Seite.

3.Was wollen sie konkret tun, damit sie ihre Vorsätze diesmal einhalten können?
Ich habe schon angefangen was zu tun....ich habe die Gefahr erkannt, in die mich meine Selbstüberschätzung gebracht hat.
Dies habe ich mir verinnerlicht...und werde es mir immer wieder verinnerlichen, da ich erstens niemanden mehr gefährden möchte und zweitens ich meiner Frau nie mehr eine solche Belastung antun möchte, da sie mich in all den Monaten tagtäglich neben ihrem Job und unseren Kindern, zu meinen Arbeitsterminen gefahren hat... Jeden Tag für mich den Stress auf sich nahm. Selbst nach ihrem anstrengenden Nachtdiensten - sie ist Krankenschwester auf einer onkologischen Station und pflegt todkranke und sterbende Menschen- ist sie danach nicht ins Bett, sondern hat mich zuerst zu meinen Terminen gefahren. Sie beklagte sich nie....doch ich sah es ihr an, wieviel Kraft es sie kostete..und es oft an ihr zehrte. Das war für mich sehr schlimm das zu sehen...ich schämte mich innerlich...es fraß mich manchmal fast auf...dieses Gefühl von Hilflosigkeit...und auch Abhängigkeit.


4. was hat sich ansonsten bei Ihnen geändert?
Ich lebe bewußter, bin gelassener, weil ich gelernt habe, daß Stress einem nur die Lebensqualität raubt.
Nehme mir für alles bewußt mehr Zeit....gehe viel spazieren.
Unternehmungen mit der Familie sind nach wie vor wichtig.
Ich betrachte die Dinge aus verschiedenen, nicht nur aus meinen Blickwinkel.

5.Wie ist ihre Einstellung zur Verkehrssicherheit heute und was ist daran neu?
Ich weiß jetzt, wie wichtig Sichrheit und vorausschauendes Fahren ist. Sicherheit ist jetzt ein wichtiger Aspekt für mich geworden.

6.Was ist ihrer Meinung nach im Strassenverkehr besonders wichtig?
Das Einhalten der Verkehrsregeln...vorausschauendes Fahren. Sichrheit steht über allem, um sich selbst und andere nicht zu gefährden.

7.Was könnte ihre guten Vorsätze wieder zum Scheitern bringen?
Ich habe mir diese Vorsätze verinnerlicht und sie sind für mich sehr, sehr wichtig.
Ich werde diese Vorsätze einhalten, um weder mir noch anderen Schaden zuzufügen.

Schnegge
06.04.2007, 21:29
So, nun hoffe ich auf viel feedback :)

Florist
06.04.2007, 21:58
Das erste Feedback kommt schon...
Dein Beitrag beeindruckt mich sehr! Sehr schlimme Haker kann ich nicht finden, ein paar Dinge sind mir dennoch aufgefallen:
Beim Überholen der Kolonne habe ich mein Leben und das Leben anderer in Gefahr gebracht.
Das Leben der Anderen gehört vor Deines...

Meine Selbstüberschätzung habe ich erkannt und mir vorgenommen, kein Risiko mehr einzugehen.

Es Dir vorzunehmen reicht nicht!! Du wirst kein Risiko mehr eingehen!!!

Sie beklagte sich nie....doch ich sah es ihr an, wieviel Kraft es sie kostete..und es oft an ihr zehrte. Das war für mich sehr schlimm das zu sehen...ich schämte mich innerlich...es fraß mich manchmal fast auf...dieses Gefühl von Hilflosigkeit...und auch Abhängigkeit.

Das Gefühl kenne ich nur zu gut...(@)

Toll gemacht, mein OK hast Du soweit.
Auf Deine Frau kannst Du sehr stolz sein...

LG, Flori

Schnegge
06.04.2007, 22:04
Danke Florist! :)

Jetzt fällt mir schon mal der erste Stein vom Herzen...:) :)

Die von dir angesprochenen Punkte gehen klar....

Schön, daß du so schnell geantwortet hast

Schnegge
06.04.2007, 22:06
Ups....die Smilys strecken ja die Zunge raus....sorry....da hab ich den falschen erwischt *peinlich*(@)

Florist
06.04.2007, 22:16
Die Zunge lösch ich Dir da raus...;) :D
Du darfst mich gerne Flori nennen, hör ich lieber...:)

Schnegge
06.04.2007, 22:31
Danke Flori :)

samuel
06.04.2007, 23:26
Hallo, ich will ja die Harmonie hier nicht stören, aber ich kann Floris Einschätzung nicht teilen.

.wir setzten uns an einem Imbiss in der Nähe des Parkplatzes zusammen und redeten über alte Zeiten, alte Bekannte.....wir tranken nebenzu einige Bier dabei.

Das sind doch keine konkreten Angaben.
Wieviel Bier in welcher Zeit?

------------------------

randalierten Jugendliche mit kahlgeschorenen Köpfen....vermutlich der rechten Szene zuzuordnen.
Ich geriet absolut in Panik und wollte nur weg

Das kann ich verstehen, aber

und durch den Konsum von Alkohol mich in Panik versetzten.

Das sieht doch glatt so aus, als Wäre der Alkohol schuld an der Panik und nicht das unverarbeitete Trauma des Überfalls.
Hast Du da mal was unternommen? Das ist eine ziemlich gefährliche Klippe.
Das würd ich so nicht erzählen.

Stell Dir vor, Du wärst mit Drogen erwischt worden und um Dich frei zu bekommen, erzählst Du was von Giftgas. Das ist nicht wirklich schlau, es sei denn, Du hättest das irgendwie aufgearbeitet.

----------------

2.Was ist daran anders?
Mein Leben ist mir wichtig. Seit ich meine Frau 2003 kennengelernt habe, habe ich ein neues Leben begonnen.Es hat sich alles um 180 Grad gedreht für mich. Die Zeit davor lebte ich mit meiner vorigen, 2.Frau in einer kleinen Stadt in Sachsen...beide arbeitslos...in einem von Alkohol geprägten Umfeld.
Mein Tag begann und endete mit Rumhängen und Alkohol trinken. Das Wort Verantwortung kannte ich nicht....auch war ich anderen gegenüber sehr respektlos. Meine damalige Frau trank auch - und wurde dann sehr aggressiv mir gegenüber...sie würgte mich auch einmal und warf einen Aschenbecher an meinen Kopf. Dies glaubte mir jedoch niemand. Alle dachten immer, ich rede Unsinn. Viel hielt mich deswegen zu Hause nicht und ich trieb mich viel rum.
Als ich über das Internet meine jetzige Frau kennenlernte änderte sich alles in meinem Leben. Mein Leben bekam plötzlich wieder einen Sinn...ich gab und empfang Liebe...so, wie ich es mir immer vorgestellt hatte.
Ich verlies meine 2. Frau...brach aus dem alkoholgetränkten Leben aus. Ich besorgte mir Arbeit, trank nichts mehr, freute mich auf zu Hause nach der Arbeit. Verantwortung war wieder ein Begriff für mich. Ebenso wie Familie. Meine jetzige Frau hat 2 Kinder aus erster Ehe, welche ich aber liebe, als wären sie meine eigenen.
Ich habe das Ruder in meinem Leben rumreissen können....und darauf bin ich sehr stolz. Mein Leben ist wunderbar und das möchte ich nicht mehr aufs Spiel setzen.
Was die Selbstüberschätzung betrifft habe ich die Gefahren davon erkannt....bin mir jetzt meinem Handeln bewußter. Hinterfrage manche Dinge lieber zweimal oder hole mir Rat bei meiner Frau/Freunden.
Ich habe erlebt, wie schnell das Leben anderer und das eigene Leben in Gefahr geraten können. Jeder Mensch hat nur ein Leben....und damit muß man verantwortungsbewußt umgehen! Besonders, wenn man wie ich eine 2.Chance im Leben bekommen hat mit einer tollen Frau und tollen Kindern an meiner Seite.

Ich les da immer nur Frau und Familie.
Wie sieht es aus, wenn die Frau mal nicht mehr will?
Wer nur auf einen Bein steht, der fällt sehr leicht, wenn das eine Bein kränkelt.
Der innere Antrieb Anderen zu gefallen reicht nicht aus um eine dauerhaft stabile Änderung zu erreichen

4. was hat sich ansonsten bei Ihnen geändert?
Ich lebe bewußter, bin gelassener, weil ich gelernt habe, daß Stress einem nur die Lebensqualität raubt.
Nehme mir für alles bewußt mehr Zeit....gehe viel spazieren.
Unternehmungen mit der Familie sind nach wie vor wichtig.
Ich betrachte die Dinge aus verschiedenen, nicht nur aus meinen Blickwinkel.

Das konntest Du ja vorher irgendwie nicht. Hat das die gute Fee über Nacht gebracht oder wie ist das zu Dir gekommen?
Zeige den Weg ausführlich auf, wie Du zu der neuen Einstellung gekommen bist, wer Dir geholfen hat diese zu erreichen.
---------------

7.Was könnte ihre guten Vorsätze wieder zum Scheitern bringen?
Ich habe mir diese Vorsätze verinnerlicht und sie sind für mich sehr, sehr wichtig.
Ich werde diese Vorsätze einhalten, um weder mir noch anderen Schaden zuzufügen.

Und wenn doch, was dann?
An wen willst Du Dich um Hilfe wenden?

------------------

Das ist alles ein bischen löchrig und zeigt viel zu wenig von Dir selber.

Du parkst das Auto um, weil Andere randalieren.
Wie konnte es kommen, daß Du noch fahren konntest?
Hattest Du eventuell Übung im Trunkenfahren?
http://mpu-forum.mpu-idiotentest.com/showthread.php?t=7885

Du überholst, weil Du zu selbstsicher warst.
Im Streß standest Du nicht zufällig? Jagst aus Jux und Dollerei wie angesengt durch die Landschaft? Und sonst so? Immer brav, bis auf das eine Mal?

Willst Dich nicht mehr mit Deiner Frau streiten, ich vermute, das wolltest Du die anderen Male auch nicht. Genützt hat es wenig, Sie wollte.
Das Problem kannst also Du gar nicht alleine lösen, da braucht Ihr ein gemeinsames Konzept.

Das hört sich alles so zufällig an, nicht wie das Produkt einer langen Kette von Verfehlungen.

Samuel

Florist
06.04.2007, 23:38
Samuel,
nur zu Deiner Information:
Die MPU fürdie Alk.-Fahrt hat er mit positiv abgeschlossen.

.und weil er da zuvor im Jahre 2004 beim Umparken (war wirklich so!) seines Autos (mit Promille 1,3) erwischt wurde....und der FS für 12 Monate weg war...(die MPU fiel damals für ihn sehr gut aus!)

Das gehört also nicht mehr vordergründig zur erneuten MPU.
Du störst hier also keine Harmonie...:cool:

Gruß, Flori

Schnegge
06.04.2007, 23:55
Hallo, ich will ja die Harmonie hier nicht stören, aber ich kann Floris Einschätzung nicht teilen.

.wir setzten uns an einem Imbiss in der Nähe des Parkplatzes zusammen und redeten über alte Zeiten, alte Bekannte.....wir tranken nebenzu einige Bier dabei.

Das sind doch keine konkreten Angaben.
Wieviel Bier in welcher Zeit?

Das kann ich nicht mehr so konkretisieren, da ich sie nicht gezählt hatte....
------------------------

randalierten Jugendliche mit kahlgeschorenen Köpfen....vermutlich der rechten Szene zuzuordnen.
Ich geriet absolut in Panik und wollte nur weg

Das kann ich verstehen, aber

und durch den Konsum von Alkohol mich in Panik versetzten.

Das sieht doch glatt so aus, als Wäre der alkohol schuld an der Panik und nicht das unverarbeitete Trauma des Überfalls.
Hast Du da mal was unternommen? Das ist eine ziemlich gefährliche Klippe.
Das würd ich so nicht erzählen.

Stell Dir vor, Du wärst mit Drogen erwischt worden und um dich frei zu bekommen, erzählst Du was von Giftgas. Das ist nicht wirklich schlau, es sei denn, Du hättest das irgendwie aufgearbeitet.

Das war nunmal wirklich so, Samuel. Ich kann es mir nur so erklären, daß ich eben durch den Konsum von Alkohol keinen klaren Kopf in dem Moment hatte. Es ist ja wohl eh schon schwer, wenn man aus dem schlaf hochgeschreckt wird, klar zu denken.... Mit Alkohol intus ist das erst recht nicht möglich.
Es war wohl wie ein Dejavue-Erlebnis....
Wie soll ich es denn sonst beschreiben, wenn das einfach die Wahrheit ist?

----------------

2.Was ist daran anders?
Mein Leben ist mir wichtig. Seit ich meine Frau 2003 kennengelernt habe, habe ich ein neues Leben begonnen.Es hat sich alles um 180 Grad gedreht für mich. Die Zeit davor lebte ich mit meiner vorigen, 2.Frau in einer kleinen Stadt in Sachsen...beide arbeitslos...in einem von Alkohol geprägten Umfeld.
Mein Tag begann und endete mit Rumhängen und Alkohol trinken. Das Wort Verantwortung kannte ich nicht....auch war ich anderen gegenüber sehr respektlos. Meine damalige Frau trank auch - und wurde dann sehr aggressiv mir gegenüber...sie würgte mich auch einmal und warf einen Aschenbecher an meinen Kopf. Dies glaubte mir jedoch niemand. Alle dachten immer, ich rede Unsinn. Viel hielt mich deswegen zu Hause nicht und ich trieb mich viel rum.
Als ich über das Internet meine jetzige Frau kennenlernte änderte sich alles in meinem Leben. Mein Leben bekam plötzlich wieder einen Sinn...ich gab und empfang Liebe...so, wie ich es mir immer vorgestellt hatte.
Ich verlies meine 2. Frau...brach aus dem alkoholgetränkten Leben aus. Ich besorgte mir Arbeit, trank nichts mehr, freute mich auf zu Hause nach der Arbeit. Verantwortung war wieder ein Begriff für mich. Ebenso wie Familie. Meine jetzige Frau hat 2 Kinder aus erster Ehe, welche ich aber liebe, als wären sie meine eigenen.
Ich habe das Ruder in meinem Leben rumreissen können....und darauf bin ich sehr stolz. Mein Leben ist wunderbar und das möchte ich nicht mehr aufs Spiel setzen.
Was die Selbstüberschätzung betrifft habe ich die Gefahren davon erkannt....bin mir jetzt meinem Handeln bewußter. Hinterfrage manche Dinge lieber zweimal oder hole mir Rat bei meiner Frau/Freunden.
Ich habe erlebt, wie schnell das Leben anderer und das eigene Leben in Gefahr geraten können. Jeder Mensch hat nur ein Leben....und damit muß man verantwortungsbewußt umgehen! Besonders, wenn man wie ich eine 2.Chance im Leben bekommen hat mit einer tollen Frau und tollen Kindern an meiner Seite.

Ich les da immer nur Frau und Familie.
Wie sieht es aus, wenn die Frau mal nicht mehr will?
Wer nur auf einen Bein steht, der fällt sehr leicht, wenn das eine Bein kränkelt.
Das leben ohne meine Frau wäre für mich sehr hart. Doch da sie und ich glücklich sind, dreht sich nunmal alles um uns und unsere Familie.
Alleine würde ich es aber auch schaffen, da ich inzwischen ein Kämpfer geworden bin. Ich kenne die schlimmsten Tiefs....doch ICH HABE ES DA RAUS GESCHAFFT. Das zeigt, daß ich Willen und Stärke habe!

4. was hat sich ansonsten bei Ihnen geändert?
Ich lebe bewußter, bin gelassener, weil ich gelernt habe, daß Stress einem nur die Lebensqualität raubt.
Nehme mir für alles bewußt mehr Zeit....gehe viel spazieren.
Unternehmungen mit der Familie sind nach wie vor wichtig.
Ich betrachte die Dinge aus verschiedenen, nicht nur aus meinen Blickwinkel.

Das konntest Du ja vorher irgendwie nicht. Hat das die gute Fee über Nacht gebracht oder wie ist das zu Dir gekommen?

Die Situation mit dem Unfall brachte mir das vor Augen....ich habe von dem Tag an viel nachgedacht....über das warum, und mein Leben....was ich ändern muß...
Ich bin sozusagen meine eigene gute Fee

---------------

7.Was könnte ihre guten Vorsätze wieder zum Scheitern bringen?
Ich habe mir diese Vorsätze verinnerlicht und sie sind für mich sehr, sehr wichtig.
Ich werde diese Vorsätze einhalten, um weder mir noch anderen Schaden zuzufügen.

Und wenn doch, was dann?
An wen willst Du Dich um Hilfe wenden?

Ich habe sehr gute Freunde, die immer für mich da sind

------------------

Das ist alles ein bischen löchrig und zeigt viel zu wenig von Dir selber.

Du parkst das Auto um, weil Andere randalieren.
Wie konnte es kommen, daß Du noch fahren konntest?
Hattest du eventuell Übung im Trunkenfahren?

Nein, hatte keine Übung darin, Samuel. Denke auch nicht, daß ich gut gefahren bin....sonst hätte mich die Polizei wohl nicht kontrolliert. Zumal war es ja nur eine kurze Strecke gewesen
http://mpu-forum.mpu-idiotentest.com/showthread.php?t=7885

Du überholst, weil Du zu selbstsicher warst.
Im Streß standest Du nicht zufällig? Jagst aus Jux und Dollerei wie angesengt durch die Landschaft? Und sonst so? Immer brav, bis auf das eine Mal?
Ja, ich dachte ich kann die einfach mal überholen, weil die eh langsam fuhren....ich war in dem Moment nicht im stress
Willst Dich nicht mehr mit Deiner Frau streiten, ich vermute, das wolltest Du die anderen Male auch nicht. Genützt hat es wenig, Sie wollte.
Das Problem kannst also Du gar nicht alleine lösen, da braucht Ihr ein gemeinsames Konzept.

Hast wohl überlesen, daß wir das zusammen in einem Gespräch ausgemacht haben und meine Frau sich genauso daran hält

Das hört sich immer so zufällig an, nicht wie das Produkt einer langen Kette von Verfehlungen.

Samuel
Würde mich um nochmalige Antwort von dir freuen. Danke

samuel
07.04.2007, 00:40
Ich denke Du hast verstanden, daß die Allgemeinheit vor Dir geschützt werden soll. Wenn Du Deine eigene gute Fee bist, dann bist Du ja jemand, der alles Alleine in den Griff bekommt. Das ist im richtigen Leben super, nur zur MPU gar nicht gern gesehen. Weil genau da hat Dich dieses Verhalten ja hingebracht.

----------

Soso, Du streitest also nur mit Deiner Frau, wenn Du unterwegs bist.
Ist das so??????????
Liegt das daran, weil Ihr Euch so sehr liebt oder wie erkläre ich mir das.

Abgesehen von der Einzelfalltheorie gibst Du hier eine Menge Statements ab, klärst aber kaum mal einen Hintergrund auf.

Wenn Du z.B. zugibst:

Ohne meine Frau ist das alles nur die Hälfte wert, schießt Du Dir doch ins eigene Knie. Genau wie der Unfall. Wie lange hält so was an? Ist das in 5 Jahren noch so präsent wie jetzt?

Und selbst wenn das bei Dir so ist, was denkst Du haben 1000 Leute in 5 Jahren verdrängt? Daran wirst Du gemessen. Wie reagiert die Allgemeinheit der Idiotentestler und ob Du in dieses Schema paßt. Wenn nicht, dann laufen.

oder

Du bist jetzt ein Kämpfer. Soso, gegen oder womit kämpfst Du denn und was denkst Du über ein System mit 5000 Toten im Jahr. Suchen die wirklich einen Kämpfer oder eher jemand der ruhig und mit Übersicht agiert?

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Wenn die Wahrheit Dir schadet, dann laß doch einen Teil weg.
Du hast jemanden randalieren gehört und dachtest, park ich mal lieber die Kutsche um. Das ist nicht gelogen aber wesentlich besser.

Auf Nachfrage gibst Du an, daß Du kein Geld für Reparaturen ausgeben wolltest. Dann hast du halt für Strafe usw. mehr berappen müssen, womit man wieder sieht, wie das Leben so spielt.

Du mußt den Gutachter nicht unnötig mit persönlichen Defitziten füttern.

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Das kann ich nicht mehr so konkretisieren, da ich sie nicht gezählt hatte

Nichts wissen ist nicht gut.
http://www.blutalkohol-homepage.de/Promillerechner.php
Rechnen ist besser.
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4.Wie konnten so viele Verstöße zusammen kommen?
Jeder Verstoß hat seine eigene Geschichte

Findest du das nicht ein bischen kurz für eine Analyse?
Da sollte was über ein erkanntes Problem stehen.
Ich habe das und das, weil dieses und jenes.
Du solltest einen Mangel aufgefunden haben und diesen erkannt.

Im späteren Abschnitt dann bearbeitet und speziell für diese Gründe eine Strategie der Verarbeitung entwickelt haben.

Bsp. Streiten, statt im Auto auf einem Spaziergang. Das ist ein super Ding.
Erklärt aber nicht die Alkoholgeschichte und den Rest.

Samuel

Schnegge
07.04.2007, 19:06
@Samuel

Hab hier noch ein paar Fragen an dich:
Wobei ich als erstes nochmal erwähnen möchte, daß ich deine bisher gelesenen Analysen echt tiefgründig fand.
Doch hier verstehe ich ein paar Dinge nicht....

1. In einem anderen Thread heißt es, je mehr Helfer man hat, je mehr Rückhalt - umso besser.
....ich kann Helfer und Rückhalt aufzeigen, doch bei mir heißt es....ich muß alleine klar kommen... Was denn nun?

Daß ich alleine klar gekommen bin, zeigt ja schon allein, daß ich mich durch eigenen Willen und aus eigener Kraft dem Alkohol entsagt habe, mein Leben um 180 Grad gedreht habe.
Etwa die Hälfte meiner damaligen "Kumpels" sitzt oder saß mittlerweile im Knast, 2 sind (leider) schon gestorben... Keiner von ihnen hat es geschafft, etwas in seinem Leben zu ändern.


Also bin ich jemand, der klar kommt.

Wiederum habe ich gelesen, man soll nicht jammern und eine Opfer-Rolle einnehmen...
....ich mache das nicht, aber es scheint wiederum auch nicht zu passen, wenn man ein "Kämpfer" ist....was denn nun wieder?

Oder ist es Strategie erst mal jedem hier eins auf die Mütze zu geben?

Wäre gut, wenn du mir das mal erklären könntest.

2. Wie Flori schon geschrieben hat, ist das mit dem Alkohol nicht fordergründig.
Ich habe die MPU damals beim ersten Anlauf positiv gemeistert...und habe das bis heute konsequent durchgezogen... Wieso reitest du dann so sehr darauf rum?

Bei der MPU damals habe ich dem Psych das so erzählt, wie es war....eben mit meinem traumatischen Erlebnis von damals...und es war kein Problem....wie gesagt, es lief für mich sehr gut.

Schreibe jetzt aber bitte nicht, ich sei nicht kritikfähig....denn das bin ich wohl, wenn ich die Kritik auch nachvollziehen kann :)

Gruß Mike

samuel
07.04.2007, 22:39
Nicht das wir uns falsch verstehen, ich versuche hier die Sichtweise des (statistisch gesehen) Normalgutachters wiederzugeben. Das mach ich aus eigener Erfahrung und aus dem, was ich hier den letzten Jahren so erlebt habe. Ich hab zu Deinem Fall keine persönliche Meinung.

Du bist der Chef und entscheidest was zu tun ist, Du hast um Rat gefragt, also hab ich mir das angeschaut. Dabei zeige ich auf, was mir nicht klar ist oder wovon ich denke, es könnte ein positives Gutachten erschweren.

--------------------------------

, doch bei mir heißt es....ich muß alleine klar kommen..

Das versteh ich nun wieder nicht.
Deine Frau alleine ist zu wenig. Du schreibst zwar, Du hast Freunde, kannst/willst das aber nicht weiter ausführen.

Der Psychologe will nicht denken, der hört sich an, was Du zu sagen hast und dann vergleicht er es mit seinen Statistiken und wenn das nicht paßt, dann kommst Du halt noch mal.

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Daß ich alleine klar gekommen bin, zeigt ja schon allein, daß ich mich durch eigenen Willen und aus eigener Kraft dem Alkohol entsagt habe, mein Leben um 180 Grad gedreht habe.
Etwa die Hälfte meiner damaligen "Kumpels" sitzt oder saß mittlerweile im Knast, 2 sind (leider) schon gestorben... Keiner von ihnen hat es geschafft, etwas in seinem Leben zu ändern.


Du bist in Sippenhaft, wenn 99 von 100 nicht alleine klarkommen, bekommt der 100. der das kann auch ein negativ, weil das Risiko, daß er doch einer der 99 anderen ist, aber nur prahlt, einfach zu hoch ist, um die Allgemeinheit zu gefährden.

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Wiederum habe ich gelesen, man soll nicht jammern und eine Opfer-Rolle einnehmen...
....ich mache das nicht, aber es scheint wiederum auch nicht zu passen, wenn man ein "Kämpfer" ist....was denn nun wieder?

da hatte ich:

Du bist jetzt ein Kämpfer. Soso, gegen oder womit kämpfst Du denn und was denkst Du über ein System mit 5000 Toten im Jahr. Suchen die wirklich einen Kämpfer oder eher jemand der ruhig und mit Übersicht agiert?


geschrieben. Hattest Du das übersehen? Wer braucht schon einen verkackten Helden? Das kannst Du im Bett sein, aber nicht im Straßenverkehr.
Verstehst Du das????

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2. Wie Flori schon geschrieben hat, ist das mit dem Alkohol nicht fordergründig.
Ich habe die MPU damals beim ersten Anlauf positiv gemeistert...und habe das bis heute konsequent durchgezogen... Wieso reitest du dann so sehr darauf rum?

Soso, da ist flori wohl Dein Gutachter????????
Ich würde mal sagen das alle Teile gleichrangig behandelt werden und auch die Alkoholgeschichte wieder neu aufs Tablett kommt.
Was sagt denn das MPI dazu????

Ach ja, wie kommt es eigentlich dazu, daß Du mit nur 1,3% zur MPU mußtest??????????????????????????????????????????? ???

Samuel

Schnegge
07.04.2007, 23:51
[QUOTE=samuel]Nicht das wir uns falsch verstehen, ich versuche hier die Sichtweise des (statistisch gesehen) Normalgutachters wiederzugeben. Das mach ich aus eigener Erfahrung und aus dem, was ich hier den letzten Jahren so erlebt habe. Ich hab zu Deinem Fall keine persönliche Meinung.

Du bist der Chef und entscheidest was zu tun ist, Du hast um Rat gefragt, also hab ich mir das angeschaut. Dabei zeige ich auf, was mir nicht klar ist oder wovon ich denke, es könnte ein positives Gutachten erschweren.

--------------------------------

, doch bei mir heißt es....ich muß alleine klar kommen..

Das versteh ich nun wieder nicht.
Deine Frau alleine ist zu wenig. Du schreibst zwar, Du hast Freunde, kannst/willst das aber nicht weiter ausführen.

Du hast vorher geschrieben, du liest immer nur Frau und Familie...was ich machen würde, wenn es die nicht mehr gäbe...die Sache mit auf einem Bein stehen..........das sind nunmal die Menschen, die mein direktes Umfeld sind, welche mein Rückhalt sind....Freunde habe ich auch, welche zu mir stehen.... Wenn du meinst, das müßte ich mehr ausführen....gerne. Doch dann schreib das doch auch so.
Oder schreibst du jetzt....was ist, wenn dir deine Freunde die Freundschaft kündigen????????!!!!!!
Verstehst du, was ich meine? Das verunsichert unheimlich. Dort liest man, lonly Cowboys sind bei der MPU die Looser....und bei mir schreibst du in der Art, ich müsse auch alleine klar kommen.
Wie gesagt, ich komme alleine klar, doch ich bin nicht alleine.

Der Psychologe will nicht denken, der hört sich an, was Du zu sagen hast und dann vergleicht er es mit seinen Statistiken und wenn das nicht paßt, dann kommst Du halt noch mal.

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Daß ich alleine klar gekommen bin, zeigt ja schon allein, daß ich mich durch eigenen Willen und aus eigener Kraft dem Alkohol entsagt habe, mein Leben um 180 Grad gedreht habe.
Etwa die Hälfte meiner damaligen "Kumpels" sitzt oder saß mittlerweile im Knast, 2 sind (leider) schon gestorben... Keiner von ihnen hat es geschafft, etwas in seinem Leben zu ändern.


Du bist in Sippenhaft, wenn 99 von 100 nicht alleine klarkommen, bekommt der 100. der das kann auch ein negativ, weil das Risiko, daß er doch einer der 99 anderen ist, aber nur prahlt, einfach zu hoch ist, um die Allgemeinheit zu gefährden.

Wenn ich nur ein Prahler wäre, dann würde ich noch heute meinen Tag mit einer Flasche Bier beginnen....oder?

--------------------------

Wiederum habe ich gelesen, man soll nicht jammern und eine Opfer-Rolle einnehmen...
....ich mache das nicht, aber es scheint wiederum auch nicht zu passen, wenn man ein "Kämpfer" ist....was denn nun wieder?

da hatte ich:

Du bist jetzt ein Kämpfer. Soso, gegen oder womit kämpfst Du denn und was denkst Du über ein System mit 5000 Toten im Jahr. Suchen die wirklich einen Kämpfer oder eher jemand der ruhig und mit Übersicht agiert?


geschrieben. Hattest Du das übersehen? Wer braucht schon einen verkackten Helden? Das kannst Du im Bett sein, aber nicht im Straßenverkehr.
Verstehst Du das????

--->Nein, das habe ich nicht übersehen, Samuel. Nur hast du mich wohl falsch verstanden....mit Kämpfer meinte ich nicht, daß ich mich für einen Abklatsch von MAD MAX halte, der sich durch die Strassen kämpft...!!!!! Ich meinte damit, daß ich, was mein Leben angehtt, ein Kämpfer bin...und wenn ich was verbockt habe, dann stehe ich dazu....mache mir Gedanken und ändere das....mein Verhalten....ich gebe nicht auf, an mir zu arbeiten.

-----------------------------

2. Wie Flori schon geschrieben hat, ist das mit dem Alkohol nicht fordergründig.
Ich habe die MPU damals beim ersten Anlauf positiv gemeistert...und habe das bis heute konsequent durchgezogen... Wieso reitest du dann so sehr darauf rum?

Soso, da ist flori wohl Dein Gutachter????????
Ich würde mal sagen das alle Teile gleichrangig behandelt werden und auch die Alkoholgeschichte wieder neu aufs Tablett kommt.
Was sagt denn das MPI dazu????

Die Fragestellung, die von der FSST geklärt sein will, bezieht aber den Alkohol nicht ein!!!!
Das mit dem Alkohol ist durch das medizinische Gutachten, das für mich sehr positiv ausgefallen war, sehr wahrscheinlich erledigt...

Ach ja, wie kommt es eigentlich dazu, daß Du mit nur 1,3% zur MPU mußtest??????????????????????????????????????????? ???
Wie wir schon kurz im Vorfeld diskutiert hatten, war dies wohl keine "richtige" MPU, sondern mehr ein medizinisches Gutachten. Es wurde im Klinikum durch einen Psychologen erstellt, inclusive Labor bezüglich Leberwerte.

Denke, die wollten das so, weil das von damals, als ich 22 war, mit dem Motorrad, noch in meiner Akte stand.

Als Stichprobe vielleicht....keine Ahnung

Ist das nun ok, wenn nein, dann schreibe mir bitte konkret, WAS nicht ok ist.....sonst verwirrt mich das nur noch mehr....
Und....ich schätze dein Engagement sehr....!!! Nicht, daß wir uns falsch verstehen :)

Schnegge
07.04.2007, 23:54
Vielleicht könnte hier noch eine "DRITTE PERSON" mir feedback geben....da ich nun zwischen "das war gut" und "das war nicht gut" stehe....

Würde mich über eine Weitere Meinung (en) sehr freuen....

Wo seid ihr denn alle? !@#$

Florist
08.04.2007, 00:03
Hallo Schnegge;
momentan ist niemand hier der sich mit der Materie auskennt...
Morgen (heute) ist ein neuer Tag...
Das Bundesamt für Statistik hat nach Ostern erst wieder geöffnet, leider..;)
LG, Flori

samuel
08.04.2007, 00:17
Es ist durchaus möglich, daß der Gutachter die Fragestellung erweitert, wenn er dafür einen Grund sieht.
Du hast also ein Gutachten, daß Du nicht mehr alkoholgefährdet bist.
Hast Du sonst noch was, was hier nicht besprochen wurde.

-------------------------

und bei mir schreibst du in der Art, ich müsse auch alleine klar kommen.
Da hast Du was falsch interpretiert.
Meine Frage lautete:

Wie sieht es aus, wenn die Frau mal nicht mehr will?
Wer nur auf einen Bein steht, der fällt sehr leicht, wenn das eine Bein kränkelt.
Der innere Antrieb Anderen zu gefallen reicht nicht aus um eine dauerhaft stabile Änderung zu erreichen

Wobei als Antwort erwartet wird, daß Du einen Plan B benennen kannst und sollte Plan B wiederum eine Einzelperson sein, irgendeinen Plan, der sich als Gemeinschaft erweist, die zu Hilfe fähig ist. Briefmarkensammler werden da nicht reichen.

-------------------

Wenn ich nur ein Prahler wäre, dann würde ich noch heute meinen Tag mit einer Flasche Bier beginnen....oder?

Dein Einzelfall ist nur interessant, wenn er in die Statistik paßt.
Du bist hier nicht zum Schulterklopfen, weil Du ein Held bist, sondern um Deine MPU vorzubereiten.
Ich selber hab auch niemanden um Hilfe ersucht und mein Konsumverhalten problemlos allein geändert, aber ich war so clever das zur MPU nicht so zu erwähnen. Ein so derber Schnitzer bring normal einen Kurs ein.

--------------
Nein, das habe ich nicht übersehen, Samuel. Nur hast du mich wohl falsch verstanden....mit Kämpfer meinte ich nicht, daß ich mich für einen Abklatsch von MAD MAX halte, der sich durch die Strassen kämpft...!!!!! Ich meinte damit, daß ich, was mein Leben angehtt, ein Kämpfer bin...und wenn ich was verbockt habe, dann stehe ich dazu....mache mir Gedanken und ändere das....mein Verhalten....ich gebe nicht auf, an mir zu arbeiten.

Das ist doch sehr schön, dann erzähl es doch auch so, daß man nicht auf dumme Gedanken kommt. Vermeide Reizwörter, die auf Aggressionspotential hinweisen.

In Deinem Bogen steht:
Streit mit der Frau,
Trauma mit Gewalt,
Kämpfer

Stell da mal einen Zusammenhang her, wenn Dir jemand so etwas erzählt, den Du 1 Stunde zu begutachten hast. Versetze Dich in Deinen Gutachter, das ist des Rätsels Lösung.

Samuel

Foppel
08.04.2007, 00:44
Ich habs nur überflogen und melde mich dazu noch ausfürlicher. Zu einer Sache möchte ich jedoch Stellung nehmen:

1. In einem anderen Thread heißt es, je mehr Helfer man hat, je mehr Rückhalt - umso besser.
....ich kann Helfer und Rückhalt aufzeigen, doch bei mir heißt es....ich muß alleine klar kommen... Was denn nun?

Helfer sind gut. Sehr gut sogar. Aber die Interessieren nicht. Viele Helfer signalisieren dem GA nur, das Du in einem Umfeld lebst, in dem man sich um Dich sorgt. Aber daraus kann man Dir ganz schnell einen Strick drehen und es so auslegen als wärst Du ohne Deine "Supporter" nicht entscheidungsfähig.

Was ist wenn alle Dich verlassen. Wenn Du ganz am Boden bist und wenn Dir keine Sau mehr hilft. Was machst Du dann?

Wichtig ist, das Du dem GA zwar aufzeigst das Du über ein gesundes Netzwerk an Freunden verfügst, aber auch ALLEIN als One Man Muppetshow immer weisst was Du tust und Dir keinen Fauxpass erlaubst.

Du musst dem GA zeigen, das DU es auch ganz allein schaffst.

Freunde sind gut! Aber sie sind nicht der Grund warum Du eine MPU bestehen musst.

Verstehst was ich meine?

Schnegge
08.04.2007, 23:54
@Foppel

Das habe ich verstanden....alles klar.

Hoffe bald mehr von dir lesen zu können. Danke schon mal! :)

@Samuel
Jetzt kommst du endlich mal zum Klartext, den man nachvollziehen und was damit anfangen kann.....Danke auch schon mal an dich :)

Natürlich werde ich mich dem Psych nicht als Kämpfer vorstellen....aber halt ihn merken lassen, daß ich klar komme, aus meinen Fehlern gelernt habe....und, daß ich aber auch Rückhalt von meiner Familie habe....und von Freunden.

Das traumatische Erlebnis, sowie meine Vorgeschichte (mit meiner Exfrau, welche auch getrunken hat, das Umfeld in dem ich lebte, welches nur aus Alkohol trinken bestand....) das kann ich weder beschönigen noch unterschlagen bei der jetzigen MPU, da es in meiner Akte durch das meditinisch.psychische Gutachten (welches positiv ausfiel) festgehalten ist.

Aber ich habe ja alles zum positiven für mich gewendet...in meinem Leben...und das möchte ich auch so beibehalten....und tue alles dafür.
Den Zahn der Übereblichkeit habe ich mir gezogen,bin wieder auf dem Boden der Tatsachen.

Bräuchte nur bitte Ratschläge, wie ich das richtig formuliere beim Psych.

Oder was ich bei meinem letzten hier reingestellten Fragebogen lassen / was besser/anders machen sollte.

Ein paar gute Tipps habe ich ja schon....aber ich denke, das ist erst der Anfang...

Gruß Mike

Schnegge
08.04.2007, 23:58
Nochmal kurz @Samuel

Zu deiner Frage, ob ich noch was habe, was hier nicht besprochen wurde....nein....das ist alles....was hier seither erwähnt/besprochen wurde....

Oder meinst du was spezielles?

Ich habe auch nichts auf dem Kerbholz, wenn du das meinst...

samuel
09.04.2007, 01:20
Verstehen wir uns nach dem 3. Text. Das war doch mal fix.
Wenn nichts in Deiner Akte ist, dann ist es ok.
Samuel

Schnegge
09.04.2007, 14:18
Hier tippe ich mal noch kurz die Sache mit dem Gutachten wegen der "Panikfahrt" unter Alkohol im Jahr 2004 ein....damit nun auch genaue Fakten dazu vorhanden sind:

Schreiben vom 8.7.2004 v.d. FSST

....leider haben sich Bedenken an Ihrer Eignung zum Führen von Kraftsfahrzeugen ergeben. Diese Bedenken werden wie folgt begründet:

Nach einer Bescheinigung der Praxis Dr.J in K. vom 8.6.2000 sind sie seit 15 Monaten "Trocken". Die vorgelegten Leberwerte waren im Normbereich.
Am 8.1.2004 haben sie unetr Alkoholeinfluss mit 1,25 Promill am Strassenverkehr teilgenommen.

Zur Vorbereitung unserer Entscheidung werden sie daher aufgefordert, eine fachärztliche Begutachtung über ihre Eignubg zum Führen von Kraftfahrzeugen durchführen zu lassen.
Dabei muß folgende Fragestellung beantwortet werden:

Lässt sich die aus den aktenkundigen Tatsachen begründete Annahme einer Alkoholabhängigkeit bei der untersuchten Person bestätigen?
Hat sie gegebenenfalls die Alkoholabhängigkeit überwunden? Liegt also eine stabile Abstinenz vor?

Nun zum Gutachten....zumindest die wichtigsten Auszüge davon:

Untersuchungsbefunde

Der allgemeine-internistische sowie der neurologische Untersuchungsbefund ergeben bis auf sichtbare Folgen eines Nasenbeinbruches und verschiedene andere Hautnarben aus der Zeit, in der der Proband von rechtsradikalen Jugendlichen schwer verletzt wurde sowie einer nicht ganz achsengerecht verheilten Fraktur der rechten Fibula keine Auffälligkeiten.

Ergebnis der laborchemischen Untersuchung vom 5.8.2004

Im Normbereich befanden sich die Werte für:
Leukozyten, Erythrozyten, Hb,Hämatokrit,MCV,MCH,MCHC, Thrombozyten,Lymphozyten, Monozyten,Eosinophile, Basophile,hypochrome Erythrozyten,INR,PTT,Natrium Kalium,LDH,GOT,GPT,alkalische Phosphatase,gamma-GT,Cholinersterase,Bilirubin direkt,Bilirubin gesamt,Amylase,Lipase,Harnstoff,Kreatinin,CRP.

Alkoholgehalt im Blut: Kein Alkohol nachweisbar

Erhöht waren die Werte für: Neutrophile:70,9%

Die Befunde sprechen gegen einen häufigen oder gar gewohnheitsmäßigen Alkoholkonsum, insbesondere ist der MCV-wert mit 90,6 fl, MCH-Wert von 29,7 pg, MCHC-Wert von 32,8g/dl und eine gamma-GT von 14,5 U/L im unteren Normbereich.
Letztgenannte Werte sind sensible Parameter für einen regelmäßigen Alkoholkonsum.
Alkohol selbst war im Blut nicht nachweisbar. Der leicht erhöhte Wert für Neutrophile ist als unspezifisches Zeichen einer leichten Entzündung zu werten.

Zusammenfassung und Beurteilung

Herr W. war am Morgen des ....mit einem Blutalkoholspiegel von 1,25 Promille in München angehalten worden.
....
Der Proband kann während des offen geführten Gespräches glaubhaft vermitteln, dass es sich bei der kurzen Fahrt, die er alkoholisiert in München unternommen hatte, um eine kopflose Panikreaktion gehandelt hat, da auf Grund traumatischer Erlebnisse in seiner Jugend vor einer Gruppe rechrsradikaler Jugendlicher geflüchtet sei. Eine vorsätzliche Handlung oder eine leichtferigende, billigende Inkaufnahme von Gefahren durch alkoholisiertes Führen eines Fahrzeuges sind nicht erkenntlich.

Anamnese und Laborchemische Daten sprechen gegen einen häufigen oder gewohnheitsmäßigen Alkoholkonsum.

Der Proband kann glaubhaft vermitteln, dass er sich über die Gefahren der alkoholisierten Teilnahme am Strassenverkehr bewusst ist und dass er den Entschluss gefasst hat, nie wieder alkoholisiert ein Fahrzeug zu führen.

Wir halten damit Herrn W. für geeignet, ein Kraftfahrzeug zu führen.


Somit hatte ich meinen Lappen wieder:)

----> Ich gehe davon aus, daß die Geschichte wegen Alkohol somit für die FSST abgeschlossen war.....und auch jetzt nicht im Fordergrund steht

Danach kam dann die Geschwindkeitsüberschreitung auf der Autobahnbaustelle un 30kmH....als ich eine heftige Diskussion mit meiner Frau hatte und vom Verkehr abgelenkt war.

Und eben das Überholen letztes Jahr im (übersehenen) Überholverbot der Kolone mit verursachtem Unfall mit leichtem Personenschaden.

Die jetzige Fragestellung lautet:
Ist zu erwarten, daß Herr W. auch zukünftig oder wiederholt gegen verkehrsrechtliche Bestimmungen verstoßen wird?

Mein Fragebogen mit meinen Antworten dazu findet ihr auf Seite 8

Schnegge
09.04.2007, 14:20
Sorry....der Fragebogen ist auf Seite 7

Florist
09.04.2007, 14:28
Hallo Schnegge;
damit hat sich das wohl geklärt...
Auf dahingehende Fragen musst Du aber dennoch vorbereitet sein, Gutachter sind ziemlich neugierig, das ist ihr Beruf.;) Aber das wirst Du sicher hinbekommen...:cool:
LG, Flori

samuel
09.04.2007, 23:35
Herr W. war am Morgen des ....mit einem Blutalkoholspiegel von 1,25 Promille in München angehalten worden.

Mag sein ich irre mich, aber was ich in den letzten Jahren so über die Gutachter mitbekommen habe, ist ungefähr Folgendes:

Wer am Morgen mit 1,25% angehalten wird, der hat entweder schon am Morgen zu trinken begonnen oder aber am Abend zuvor eine reichliche Menge Alkohol zu sich genommen. Gehen wir mal davon aus, daß Deine Leber 0,1 (Das ist die unterste Grenze, eher baut eine trainierte Leber mehr ab) Promille pro Stunde abbaut. Trinkzeitende 5 Stunden vor Fahrtantritt war, dann errechtnet sich daraus eine Promillezahl von etwa 1,75.

Nun ist die Wahrscheinlichkeit, daß Du eine solche Giftfestigkeit ohne Training bekommst gegen NULL. Testserien mit Gelegenheitskonsumenten haben ergeben, daß spätestens bei 1,1% absolute Fahruntauglichkeit eintritt. Um mit einer höheren Promillezahl fahren zu können, muß ein langzeitiger Alkoholkonsum vorausgegangen sein.

Du bist also trocken und hattest einen Rückfall.
Nur einen?
Wie konnte es zu dem Rückfall kommen?

Ich gehe davon aus, daß die Geschichte wegen Alkohol somit für die FSST abgeschlossen war.....und auch jetzt nicht im Fordergrund steht

Ich gehe davon aus, daß Alles, was in Deiner Akte steht, Gegenstand der Begutachtung sein wird und das würde ich an Deiner Stelle auch tun.
Sollte es dann nicht der Fall sein, dann hast Du Ferkel gehabt.

Samuel

Say
10.04.2007, 00:09
Ich geb Samuel da vollkommen recht .... die daten sind mir auch in´s Auge gestochen erst wird von trocken geredet und ein paar Jahre danach trinkst du wieder unabhängig davon ob du fahren wolltest oder nicht ... das spielt dann erst die zweite Geige ....das warum wird gefragt sein

Schnegge
10.04.2007, 10:35
Um noch die Uhrzeit zu nennen....es war um 2.05 Uhr. Dies wird in dem Gutachten als "morgen" betitelt.

Und ich habe ja euch schon geschrieben, daß ich schon EINIGE Bier im Laufe des abends getrunken habe....als ich mit meinem getroffenen Kumpel aus alten Zeiten am Kiosk über alte Zeiten geredet habe.

Heute weiß ich, daß ich mit ihm auch ohne Alkohol hätte über die alten Zeiten reden können.

Das war wirklich ein einmaliger Ausrutscher gewesen... Und ich war, als ich mich ins Auto gelegt habe, zum Schlafen, echt kaputt gewesen.
Durch das aufschrecken aus dem Schlaf, ca. eine Stunde (oder eineinhalb) später, war ich glockenwach....zumindest kam es mir so vor....und wollte nur weg.
Und fahrtauglich war ich absolut nicht gewesen....sonst wäre ich der Polizei doch nicht gleich nach so einer kurzen Strecke ins Auge gefallen....

Wenn ich hier lügen würde, was den Alkohol davor und hinterher angeht....woher habe ich dann so ausgezeichnete Leberwerte davor und und auch hinterher, so wie jetzt???

Say
10.04.2007, 10:43
Es sagt doch kein Mensch das du lügst ..... es geht doch lediglich darum das der GA dir das als Rückfall auslegen wird ...es war ja richtig gesehen auch einer.

Deine Leberwerte sagen genau genommen gar nicht aus.Etwa 30 % aller Alkoholiker haben Leberwerte die
denen eines Baby´s entsprechen .... das mal so als Info nebenbei

Florist
10.04.2007, 12:49
Zusammenfassung und Beurteilung

Herr W. war am Morgen des ....mit einem Blutalkoholspiegel von 1,25 Promille in München angehalten worden.
....
Der Proband kann während des offen geführten Gespräches glaubhaft vermitteln, dass es sich bei der kurzen Fahrt, die er alkoholisiert in München unternommen hatte, um eine kopflose Panikreaktion gehandelt hat, da auf Grund traumatischer Erlebnisse in seiner Jugend vor einer Gruppe rechrsradikaler Jugendlicher geflüchtet sei. Eine vorsätzliche Handlung oder eine leichtferigende, billigende Inkaufnahme von Gefahren durch alkoholisiertes Führen eines Fahrzeuges sind nicht erkenntlich.

Anamnese und Laborchemische Daten sprechen gegen einen häufigen oder gewohnheitsmäßigen Alkoholkonsum.

Der Proband kann glaubhaft vermitteln, dass er sich über die Gefahren der alkoholisierten Teilnahme am Strassenverkehr bewusst ist und dass er den Entschluss gefasst hat, nie wieder alkoholisiert ein Fahrzeug zu führen.

Wir halten damit Herrn W. für geeignet, ein Kraftfahrzeug zu führen.

Das sieht doch sehr positv aus...
So ist es ja auch von der FsSt. bewertet worden. Somit wird es auch nicht Mittelpunkt der Fragestellung. Sonst hätte die MPU sicher mehr Geld gekostet.
Oder machen die GA´s jetzt für "lau" Überstunden...
Das wäre mir neu.

Schnegge
10.04.2007, 22:15
@Flori

Das denke (und hoffe) ich auch.

Wäre aber mal gut, wenn wir das Thema mit dieser (hoffentlich) abgeschlossenen Geschichte auf die Seite legen...und mal an das aktuelle Thema der MPU angehen...

An die Formulierungen....und wie ihr meinen Fragebogen findet....

Say
11.04.2007, 00:20
Schnegge du mußt das alles mal als ganzes sehen ....der GA sucht die Gründe für deine Verfehlungen in der Vergangenheit .... das kann gehen bis in´s Kindesalter
und dazu gehört eben deine ganze Entwicklung ... deshalb wird das alles zur Sprache kommen.

Say
11.04.2007, 00:23
Und noch was

Zur Vorbereitung unserer Entscheidung werden sie daher aufgefordert, eine fachärztliche Begutachtung über ihre Eignubg zum Führen von Kraftfahrzeugen durchführen zu lassen.


Das war keine MPU nur mal zur Aufklärung

Florist
11.04.2007, 06:24
Das Thema "Alkohol" wird sicher auch zur Sprache kommen, ist aber sicher kein ausschlaggebender Bestandteil einer verkehrsrechtlichen Begutachtung.
Eine fachärztliche Untersuchung kann die Zweifel der Führerscheinstelle auch ausräumen. Sonst hätten sie wohl eine "offizielle" MPU gefordert.

Schnegge
11.04.2007, 21:10
@Say

Ja...da hast du recht, Say. Das habe ich inzwischen auch gemerkt, daß das keine "MPU" im Normalen Sinne war....habe ich aber schon geschriebn...es awr halt ein med.psych. Gutachten.

Und ich habe es verstanden, daß ich auf dem Sektor "Alkohol" auch gwappnet sein muß....

önnt ihr mir nun Tipps bezüglich meinem verkehrsrechtlichen Fall geben.

Flori hat meinen Fragebogen schon mal durchgeschaut....und mit Tipps gegeben... Fand ihn aber im großen und ganzen ok....

Samuel ist anderer Meinung...

Das ist deswegen für mich noch verwirrend....und verunsichert mich im Moment noch....auch wenn ich schon ein paar Dinge hier in der Diskussion begriffen habe.

Say
11.04.2007, 21:34
Schnegge was in deinem Fragebogen fehlt ist der Weg
ich les überall einen Anfang und ein Ziel aber wie du dahin gekommen bist ist nicht wirklich nachvollziehbar
Du sagst damals war das so und so .... heute ist das so und so .... wie kamst du dahin? ....Das ist das allerwichtigste das du das erklären kannst.

Was ich auch ziemlich vermisse bist DU ....wo ist deine Freizeit? ..... wo sind deine Interessen? ...... deine Hobby´s? deine Unternehmungen ohne Familie mit Freunden z.B. alles das fehlt auch.

Schnegge
11.04.2007, 21:47
Ok, Say....Danke.

Ich werde den Fragebogen dahingehend umschreiben...mache mir morgen einen Kopf darüber....denke Freitag nachmittag hab ich den dann drin...

Für evtl. weitere Tipps bin ich bis dahin immer dankbar, da ich immer wieder mal reinschaue.

Say
11.04.2007, 21:50
Einen hab ich noch ....such dir ein Ventil .. du bist beruflich ständig irgendwelchen Situationen ausgesetzt dich dich nerven oder reizen ..... so kommst du dann nach Hause ... da ist dann deine Frau die auch noch irgendwas will und du so gar keinen Bock darauf hast. Also schnallst du dir erst mal die Schuhe unter die Füße
und rennst dir die Lunge aus dem Leib ....oder du gehst ins Fitness -Studio und powerst dich aus oder sonstiges ... verstehste der Frust muß irgendwo hin ....reinfressen bedeutet den nächsten Tag schon genervt anzugehen.Gut währe es auch wenn das in deinem Umfeld so aktzeptiert wird .... weil du danach ausgeglichener bist

samuel
11.04.2007, 23:18
Das Thema "Alkohol" wird sicher auch zur Sprache kommen, ist aber sicher kein ausschlaggebender Bestandteil einer verkehrsrechtlichen Begutachtung.
Eine fachärztliche Untersuchung kann die Zweifel der Führerscheinstelle auch ausräumen. Sonst hätten sie wohl eine "offizielle" MPU gefordert.

Hi flori, sei mal nicht sauer, aber woher nimmst Du die Gewißheit solche Aussagen zu treffen? Das würde mich echt mal interessieren.

Samuel

samuel
11.04.2007, 23:20
@ schnegge!

Hast Du den schon mal gesehen?
http://mpu-forum.mpu-idiotentest.com/showthread.php?t=7860

Samuel

Florist
12.04.2007, 03:57
Hi flori, sei mal nicht sauer, aber woher nimmst Du die Gewißheit solche Aussagen zu treffen? Das würde mich echt mal interessieren.

Warum sollte ich sauer sein?
Die Antwort ist einfach zu geben, ich habe meinen damaligen Gutachter angerufen und ihn um Auskunft gebeten.
So einfach ist das...:cool:

Möchtest Du auch noch Namen und Tel.-Nr.?

Schnegge
12.04.2007, 20:53
@Say

Nein...die Seite ist mir bisher irgendwie (leider) entgangen!@#$
Aber die ist echt super :)

@Florist

Danke, daß du dir soviel Mühe gemacht hast....scheinst ja nen guten Draht zu deinem GA zu haben :)

Say
12.04.2007, 21:05
@Say

Nein...die Seite ist mir bisher irgendwie (leider) entgangen!@#$
Aber die ist echt super :)

Deshalb bist du hier ....viele Menschen denken an viele Sachen .... um nicht zu vergessen das das eine sehr wichtige Seite ist ....früher ging das in den straßenverkehr über ...heute in eine andere Richtung natürlich mußtest du dazu erst mal deinen inneren Schweinehund bekämpfen .... aber heute bringt dir das echt was und macht Spaß

samuel
13.04.2007, 00:22
@ flori!

Das Dumme ist nur, daß die Meinung Deines Gutachters genau die Meinung eines Gutachters representiert. Ein anderer Gutachter kann einer völlig anderen Meinung sein. Das kann man so nicht ausschließen, das der Alkohol doch eine wichtige Rolle spielen wird. Ich denke Vorbereitung ist besser als Heulen.

Samuel

Florist
13.04.2007, 00:27
Jeder Mensch hat eben seine eigene Meinung...:cool:
Von wem hätte ich denn wohl eine kompetentere Auskunft bekommen können?
Ich denke Vorbereitung ist besser als Heulen.
Das habe ich ihm in ähnlicher Form in Beitrag Nr. 93 auch schon geschrieben...

Florist
26.04.2007, 14:57
Herzlichen Glückwunsch !!!

Geht doch...:cool: :pro: :applaus:

Liebe Grüße, Flori

hausmann
26.04.2007, 15:01
im Chat erfahren :D

Von mir auch nen vorläufigen Herzlichen Glückwunsch...

auf das die Blutprobe gut ausfällt :pro:

bubele
26.04.2007, 15:18
von mir auch
das
selbige

herzlichen Glückwunsch


und halt immer schön die Stoßstange sauber:pro:

Say
26.04.2007, 22:47
Herzlichen Glückwunsch !!!

Schnegge
05.05.2007, 14:45
DAAAAAAANKEEEEEE!!!

So....jetzt eine kurze Info von mir zwischendurch :):

Die MPU habe ich bestanden, so wie ihr es im Chat schon erfahren hattet....und das Laborergebnis mit meinen Leberwerten hab e ich Mittwoch abgegeben...---->meine Lebertwerte sind absolut top....alle im untersten Bereich!!!!.....da sagte die Gutachterin am Mittwoch "Alles Bestens, Herr W.! Ich vervollständige heute ihr Gutachten und schicke es dann raus"

Leider scheint sie nicht so schnell zu sein, da das Gutachten noch nicht da ist...:~

Aber ich bin guter Dinge, daß ich es bald in Händen habe :)

Ach ja....eins muß ich leider noch machen...sie sagte einen Verkehrsteilnehmerkurs....denke, daß wird Fahrschultheorie sein, oder?

Sobald ich das GA habe und den Kurs gemacht habe (vielleicht wißt ihr ja, was das genau sein wird?).....schreibe ich euch den genauen Hergang meiner MPU noch rein...

Aber allem voraus ein herzliches DANKE!!!! an alle, die mir hier geholfen haben....in erster Linie an Flori, welcher mich echt moralisch aufgebaut und gestärkt hat....an Say für die klasse Tipps!!!!! ....und auch an Samuel....wenn er mich auch teils ganz schön auseinandergenommen und durcheinander gebracht hat....

Mike

Say
05.05.2007, 14:57
Na das ist ja schön zu lesen ..... dein Gutachten wird wohl Anfang nächste Woche da sein ..... bei dem Kurs
handelt es sich wohl um einen Nachschulungskurs der etwa nochmal 4 Wochen dauern wird .... und dich etwa 400 € kostet .... aber keine Sorge da stehen keine Prüfungen mehr an.

Aber allem voraus ein herzliches DANKE!!!! an alle, die mir hier geholfen haben....in erster Linie an Flori, welcher mich echt moralisch aufgebaut und gestärkt hat....an Say für die klasse Tipps!!!!! ....und auch an Samuel....wenn er mich auch teils ganz schön auseinandergenommen und durcheinander gebracht hat....


So hat eben jeder seine Stärken und Schwächen hier und solange das auch jeder so aktzeptiert bleibt das Forum auch was es ist

Schnegge
05.05.2007, 15:01
Ein Nachschulungskurs über 4 Wochen...und für 400 Euro???ß *schluck*~0

Ich dachte an 2-3 mal Teilnahme an einem Fahrschulkurs.....in einer Fahrschule...????

Jetzt bin ich platt.....:~

Say
05.05.2007, 15:03
Einen anderen Kurs als Auflage kenn ich leider nicht

Schnegge
05.05.2007, 15:05
Jetzt ist meine gute Laune im Keller....das ist ja echt eine gemeine Abzocke...

Wo muß man das denn machen?

hausmann
05.05.2007, 15:06
http://www.mpu-idiotentest.com/mpu-forum/showthread.php?t=7940

Schnegge
05.05.2007, 15:11
Da hat mich die GA ja in einem falschen Glauben gelassen.... Deswegen hat sie da nur so umschweifend geantwortet, als ich fragte, was das für ein Kurs denn ist.... :@

Jetzt bin ich echt bedient....dabei hab ich mich vorher so gefreut....

Das muß ich jetzt erstmal verdauen!

Say
05.05.2007, 15:12
Ich hab´s gerade noch mal nachgeschaut ..... auch Kurse für Verkehrsdelikte sind nicht weniger teuer

Kurs (http://www.fuehrerscheinberater.de/deutsch/nach-der-mpu-70-kurse/reha-ps-fuer-verkehrsauffaellige-fahrer/index.html)

hausmann
05.05.2007, 15:12
das würde mich auch erstmal belasten.... :@
aber...
nach den 4 wochen iss dann auch alles gut :)
kopp hoch! :troest:

Schnegge
05.05.2007, 15:14
Logge mich jetzt aus und geh ne Runde raus....das brauch ich auf den Ärger jetzt....

Say
05.05.2007, 15:15
Tritt ein paar Bierdosen durch die Gegend ;)

Schnegge
05.05.2007, 15:15
Danke Hausmann....

Wird schon werden.... Bis später dann wieder.....

Schnegge
05.05.2007, 15:16
@say

Wenn welche unterwegs rumliegen sind die fällig....

hausmann
05.05.2007, 15:17
schnegge, schau mal: Rhea-PS @ Pluspunkt (Tüv-Süd) (http://www.pluspunkt-gmbh.de/deutsch/nach-der-mpu-70-kurse/reha-ps-fuer-verkehrsauffaellige-fahrer/kursplatz-reservieren/index.html)
kannst gleich montag anrufen und nen termin machen...

Florist
05.05.2007, 16:05
Hallo schnegge;
nun lass den Kopf mal nicht hängen.
Eine versemmelte MPU wäre sicher unangenehmer. Die Kosten sind sich ähnlich, aber es gibt keinen Prüfungsdruck mehr. Also völlig stressfrei...
Nur einmal Verdienen langt den MPI´s eben nicht.:(

LG, Flori

samuel
05.05.2007, 18:42
Na herzlichen Glückwunsch!

Samuel

Schnegge
10.05.2007, 16:19
Hallo Leute....

Es hört einfach nicht auf....das bringt mich langsam echt um den Verstand....

Ihr müßt mir bitte nochmal helfen......!!!!

Diese GA vom TÜV SÜD bringt mich zum verzweifeln!

Nach der MPU sagte sie mir "Daß das alles sehr gut aussieht und ich bis auf höchstens einen "kleinen Kurs" nichst weiter zu befürchten hätte....wenn ich noch nachträglich Leberwerte vorbei bringe und die i.O. sind!

Das habe ich umgehend gemacht....Werte sind alles gut! Ich habe ihr persönlich den Laborschein mit den Ergebnissen in die Hand gedrückt, wobei sie mir dann sagt "Na das sieht ja gut aus, Herr W.! Also max. ein kleiner Kurs könnte auf sie zukommen. Ich mache ihre Unterlagen jetzt fertig und schicke es raus" (lies sich meine Unterlagen gleich in ihr Zimmer geben)

Als "kleinen Kurs" dachte ich zu diesem Zeitpunkt noch, es handelt sich um ein paar Stunden Fahrschule....
Aber ihr habt mich ja eines besseren zwischenzeitlich belehrt....

Das habe ich erstmal verdauen müssen....daß der Kurs nochmal fast 500 Euro kosten wird (der "kleine Kurs":@ )

Als nach 7 Tagen dann noch kein Gutachten bei mir angekommen ist....rief ich dort an und fragte nach....denn lt. der GA hätte sie es ja 7 Tage zuvor schon fertig gemacht und verschickt.

Bei dem Anruf kam heraus, daß das Gutachten noch dort liegt, weil es noch nicht unterschrieben ist....und es erst in 2 Tagen unterschrieben wird...:@

Nun kam also heute das Gutachten an....und ich verstehe die Welt nicht mehr...

Dort steht nun drin, daß ich noch nicht geeignet bin zum Führen eines KFZ....aber auf dem besten Wege der Verbesserung bin....und ein Kurs nach §§70 mir sozusagen den "letzten Schliff" geben würde.

Die GA hat mich in ganzen anderen Vorstellungen gehen lassen....alles sehr gut und positiv....hätte nichts zu befürchten....

Dann lese ich mein Gutachten und stelle fest, daß da falsche Angaben drin stehen....!
Zur Frage zum Trinkverhalten habe ich angegeben, daß ich nach dem Vorfall 2004 nur noch sporadisch im Sommer ein Radler getrunken habe....
Letztes Jahr im April mein LETZTES Radler getrunken habe!!!

Nun steht in dem Gutachten:

Problematisch ist jedoch ist die Tatsache, daß Herr W. trotz einer stationären Entgiftung (mit 25 Jahren)(Anmerkung von mir, ich bin jetzt 40!) und Abstinenzvorsatz (vom Hausarzt wurde 2000 bescheinigt er sei "trocken") weiterhin gelegentlich Alkohol trinkt.

Sie schreibt, mein letztes Radler hätte ich jetzt im April getrunken.....und hätte mir vorgenommen jetzt nichts mehr zu trinken.
Desweiteren schreibt sie":Es ist vielmehr davon auszugehen, daß Herr. W eine Trinkpause absolviert"

Ich bin echt platt!
Das stimmt alles gar nicht...! Ich habe es ihr so erzählt wie oben geschrieben....und die verfälscht meine Angaben! Ich bin echt sauer!!!
Ich habe von 2004-2006 im Sommer sporadisch mal ein kaltes Radler getrunken....und seit einem Jahr gar nichts mehr!!!! Und die schreibt es sei problematisch, weil ich weiterhin gelegentlich Alkohol trinke!!!1

Wie sieht das denn für die FSST aus, wenn die das so lesen???? Die denken doch, ich bin ein Alki in einer "Trinkpause"....!!!!!!!!

Was soll ich jetzt machen?????????????????????


Mike

Schnegge
10.05.2007, 16:26
Nicht zu vergessen....bei der MPU handelte es sich eigentlich um eine REIN VERKEHRSTECHNISCHE FRAGESTELLUNG....!!!!!

hausmann
10.05.2007, 16:28
moin.
mit den falschen angaben im GA...
so war das bei mir auch drin. da steht ich hätte bereits eine mpu gehabt wegen alk. :D in wirklichkeit war das aber ein kurs zum punkteabbau ;)
maja was solls. ich habe das auch meiner Sachbearbeiterin gesagt.
sie sagte: ach herr hausmann, dat macht doch nix. wir beide und die akten wissen doch was sie gemacht haben und was nicht. also hab ich es dabei belassen...

dagegen angehen bringt auch nix mehr. das teil iss geschrieben...
und sich an höhere stelle wenden um ein "obergutachten" erstellen zu lassen... das willst du nicht wirklich ;)

Schnegge
10.05.2007, 16:32
Aber was ist, wenn nun die FSST deswegen wieder bedenken bekommt????

Florist
10.05.2007, 16:32
Hallo Mike;
mach den vermaledeiten Kurs und vergiss die MPU...:cool:
Nach dem Kurs hast du alles hinter Dir.
Die wollten sich die 400,- € nicht entgehen lassen...:@

LG, Flori

Schnegge
10.05.2007, 16:35
Flori, denkst du, das zieht keine weiteren negativen Konsequenzen hinter sich....weil die von der FSST ein falsches Bild von mir bekommen?

hausmann
10.05.2007, 16:39
nochmal ne frage.. warum solltest du Leberwerte nachreichen?
was hast du dem GA erzählt?

Florist
10.05.2007, 16:42
Mit absolviertem Kurs ist das ein glattes Positiv!!!
Kein Hahn wird je danach krähen....;)

hausmann
10.05.2007, 16:45
Mit absolviertem Kurs ist das ein glattes Positiv!!!
Kein Hahn wird je danach krähen....;) naja... aber nehmen wir mal den schlimmsten fall an
und er muß innerhalb der nächsten 10 jahre dummerweise nochmal zur mpu...
das Gutachten ist in der akte, da iss das dann nich so doll... %)

Schnegge
10.05.2007, 16:45
Erzählt habe ich das, was ich oben geschrieben habe....

In meiner Akte war halt noch was drin, was schon 22 Jahre her ist....als ich betrunken Motorrad gefahren bin...da fragte sie mich nach der Zeit damals....und wegen der Entgiftung mit 25 Jahren (weil da noch was von meinem ehemaligen Hausarzt drin war, der mir 2000 bescheinigte, "trocken" zu sein)

Das ist aber schon alles so lang her....und das mit dem Alk hat der Psychologe schon 2005 als "nicht mehr relevant" angesehen, weil ich es geschafft habe....ohne Alk zu leben...

Aber sie wollte unbedingt meine Leberwerte sehen....

Schnegge
10.05.2007, 16:48
.....es steht mehr über Alkohol in dem Gutachten, als über das eigentliche Verkehrsrechtliche Thema!!!!1

Schnegge
10.05.2007, 16:50
Wenn ihr meint, daß das die FSST nicht interessiert.....und ich den Kurs machen kann (die muß das ja genehmigen!) dann wäre ich beruhigt....

hausmann
10.05.2007, 17:05
Wie sieht das denn für die FSST aus, wenn die das so lesen???? Die denken doch, ich bin ein Alki in einer "Trinkpause"....!!!!!!!!
irgendwelche zweifel der fsst müssten dann ja in dem gutachten geklärt sein. wenn da soviel zum thema alk steht. ;)

Wenn ihr meint, daß das die FSST nicht interessiert.....und ich den Kurs machen kann (die muß das ja genehmigen!) dann wäre ich beruhigt... geh am besten gleich morgen früh hin und sag das du diesen kurs machen willst.

Schnegge
10.05.2007, 17:11
Na eben nicht...da steht nur drin, daß sie das als problematisch ansieht!
Die FSST hatte ja keine Fragestellung bezügl. Alk! Die war ja rein verkejrsrechtlich.... Das ist ja das Ding.

Ich bin sauer, daß die mich als Alki in ner Trinkpause hinstellt....wobei ich doch mit dem Thema Alk echt abgeschlossen hab! Und das habe ich ihr auch alles so erzählt!

hausmann
10.05.2007, 17:15
Na eben nicht...da steht nur drin, daß sie das als problematisch ansieht!

Ich bin sauer, daß die mich als Alki in ner Trinkpause hinstellt....wobei ich doch mit dem Thema Alk echt abgeschlossen hab! Und das habe ich ihr auch alles so erzählt!

Dort steht nun drin, daß ich noch nicht geeignet bin zum Führen eines KFZ....aber auf dem besten Wege der Verbesserung bin....und ein Kurs nach §§70 mir sozusagen den "letzten Schliff" geben würde.
na das soll ja nun der kurs begradigen!

Schnegge
10.05.2007, 17:23
Nun gut.... Denke, das siehst du richtig....

Bin einfach über solch eine Verfälschung dessen, was ich dort erzählt habe so sauer!!!!

Aber es geht langsam wieder....ihr habt mich schon mal beruhigt...

Danke, daß ich hier Luft ablassen konnte....

hausmann
10.05.2007, 17:26
kann ich verstehen..
freut mich wenns jetzt wieder etwas besser ist ;)

gangstarpole
10.05.2007, 17:33
kann ich verstehen..
freut mich wenns jetzt wieder etwas besser ist ;)

Also ich würd sagen dein Lover ist in einer verzwickten Lage weil er schon öfters was angestellt hat und die 2. MPU ist nicht leichter als die 1.

ich würd ihm empfehlen zum Psychologen zu gehen und alles mögliche zu erbringen das es kein drittes mal passiert und am Besten zur PIMA gehen in München der Tüv ist der größte Abzockerverein die lassen ihn auf jeden Durchfallen PIMA is da viel besser was ich da so gehört hab eigentlich nur gutes im gegensatz zum TÜV.


Also bis denne


Gruß daniel

hausmann
10.05.2007, 17:36
Also ich würd sagen dein Lover ist in einer verzwickten Lage weil er schon öfters was angestellt hat und die 2. MPU ist nicht leichter als die 1.

ich würd ihm empfehlen zum Psychologen zu gehen und alles mögliche zu erbringen das es kein drittes mal passiert und am Besten zur PIMA gehen in München der Tüv ist der größte Abzockerverein die lassen ihn auf jeden Durchfallen PIMA is da viel besser was ich da so gehört hab eigentlich nur gutes im gegensatz zum TÜV.


Also bis denne


Gruß daniel :~ ????????? was werde ich denn da zietiert? :gruebel:

Schnegge
10.05.2007, 19:19
@gangsterpole

Ist nett, daß du dich hier beteiligst....doch ich glaube, du bist nicht auf dem Laufenden...

Die MPU ist schon vorbei....sie ist negativ, doch mit einem Kurs nach §§70 wird es doch positiv und ich bekomm meinen Lappen wieder....

Florist
10.05.2007, 19:31
Hallo schnegge;
doch mit einem Kurs nach §§70 wird es doch positiv und ich bekomm meinen Lappen wieder....

So will ich das lesen!!!;) :pro:
Das ist zwar eine fiese Abzocke, aber leider im Moment nicht zu ändern...
Warum die sich so am Alk. festgebissen hat, kann ich nicht nachvollziehen...
Vielleicht ist der §70 nur für Alk.-Problematik.:?

Liebe Grüße, Flori

hausmann
10.05.2007, 19:37
"PLUS 70" http://www.tuev-sued.de/extras/styles/tuev_internet/images/C/layout/bg_link_extern.gif (http://www.fuehrerscheinberater.de/deutsch/nach-der-mpu-70-kurse/plus-70-fuer-alkoholauffaellige-fahrer/index.html) ist der richtige Kurs, wenn die Bedenken bezüglich Ihrer Fahreignung wegen Alkohol/Trunkenheitsfahrt bestanden.
"REHA-PS" http://www.tuev-sued.de/extras/styles/tuev_internet/images/C/layout/bg_link_extern.gif (http://www.fuehrerscheinberater.de/deutsch/nach-der-mpu-70-kurse/reha-ps-fuer-verkehrsauffaellige-fahrer/index.html) wird anerkannt, wenn ein zu volles Punktekonto in Flensburg der Grund für die Bedenken war. gute frage... welcher kurs nun besucht werden muss :gruebel:

Schnegge
11.05.2007, 09:55
Guten Morgen

Flori...das verstehe ich ja gerade nicht....
Ich bin zu einer verkehrsrechtlichen MPU gegangen und die Tante fixiert sich auf den Alk.
Wobei komischerweise die Ärztin, welche ich vorher im Gespräch fragte, ob die Geschichte über die Sache mit der Trunkenheitsfahrt 2004 im Gespräch auch aktuell sein wird, verneinte diese und sagte, das dürfen sie bei einer verkehrsrechtlichen MPU gar nicht fragen (Alkoholtechnisches)

Und die Psychtante stellt mich im GA wie einen Alki hin.....das hat mich tief getroffen....weil ich eben so stolz bin, wirklich vom Alkohol weg zu sein!

Bin auf die FSST gespannt....mit denen möchte ich das heute nachmittag bereden.

Say
11.05.2007, 10:12
Wenn du dir das mal richtig ansiehst hat sie Recht

Nun steht in dem Gutachten:

Problematisch ist jedoch ist die Tatsache, daß Herr W. trotz einer stationären Entgiftung (mit 25 Jahren)(Anmerkung von mir, ich bin jetzt 40!) und Abstinenzvorsatz (vom Hausarzt wurde 2000 bescheinigt er sei "trocken") weiterhin gelegentlich Alkohol trinkt.


Trocken heißt keinerlei Alkoholgenuß ..... nie wieder in deinem Leben

Gelegentlich sind deine paar Radler über´s Jahr verteilt

Problematisch ist es bei "Alkoholikern" immer wenn sie Alkohol trinken da diese Krankheit nicht heilbar ist und nur durch Abstinenz aufgehalten werden kann

Sie schreibt, mein letztes Radler hätte ich jetzt im April getrunken.....und hätte mir vorgenommen jetzt nichts mehr zu trinken.
Desweiteren schreibt sie":Es ist vielmehr davon auszugehen, daß Herr. W eine Trinkpause absolviert"


Das mit April weiß ich nicht mag aber falsch rübergekommen sein

Alles was nicht absolute Abstinenz ist ist eine Trinkpause
auch wenn es Jahre sind

Schnegge
11.05.2007, 10:19
Ach so ist das definiert mit der Trinkpause....ok.

Nun gut....

Ich werde euch dann mal noch schreiben, wie es mit der FSST weiterging.

Danke an euch, daß ihr immer da seid, wenns brennt! :):) :)

Florist
11.05.2007, 10:21
Hallo Schnegge;
Say hat ja schon freundlicherweise für mich geantwortet.
Im Moment hab ich auch nicht viel Zeit, ich werde heute in meiner Mittagspause etwas dazu schreiben...

LG, Flori

Say
11.05.2007, 10:21
Liest sich am Anfang schlimmer als es ist gelle ;)

Das mit der Führerscheinstelle klappt schon ...da hab ich weniger Bedenken

hausmann
11.05.2007, 11:17
@say: hab ich ja gar nicht bedacht... das mit dem trocken sein %) hast ja recht... :)
aber mich würd jetzt mal intressieren was fürn §70 kurs kommt.
alk oder verkehr!? da es ja nun mal ne punkte-fragestellung war..!?

Say
11.05.2007, 19:00
@Hausi

Es wird ein Kurs für Verkehr sein .... das andere hat sie erwähnt wegen der früheren Entgiftung und der Bestätigung des "trocken" sein´s .... was er ja nach ein paar Radler trinken nicht mehr ist ..... das könnte ein Problem werden aus ihrer Sicht.