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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : MPU wegen Alkohol und Punkte


papa-baer32
23.07.2007, 11:48
Ich habe heute telefonisch von der PIMA erfahren das ich eine MPU wegen doppelter Fragestellung machen muss.
Das war natürlich erst einmal ein großer Schock für mich, aber ich bin jetzt gerade dabei den Punkte Fragebogen auszufüllen und ganuso motiviert wie beim Alkohol Fragebogen.
Es ist ein bischen Komisch mit der doppelten Fragestellung, da ich nach den Trunkenheitsfahrten 2 Eintrage wegen Verkehrsverstößen habe.
1. war vorsätzlicher Umgang mit gefährlichen Abfällen.
2. Überschreitung der höchstgeschwindigkeit.
Ich werde gleich mal die ersten 14 Fragen reinstellen und hoffe auf eure Hilfe und Kritik und eure Hilfe.

papa-baer32
23.07.2007, 11:50
Wie viele Verstöße hatten sie?
Ich hatte zwei Verstöße
mit den beiden Trunkenheitsfahrten waren es insgesamt 4 Verstöße.

2. Was waren das für Verstöße?Der erste Verstoß: Vorsätzlich unerlaubter Umgang mit gefährlichen Abfällen
Der Zweite Verstoß: Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit
Der dritte Verstoß: Trunkenheitsfahrt am 08.07.2000 1,6Promille
Der Vierte Verstoß: Trunkenheitsfahrt am 08.07.2006 1,14 Promille

3. Wann waren diese Verstöße und in welchem Zeitraum fanden diese statt? (möglichst Datum und zu welcher Tageszeit-um so genauer, um so besser)
Der vorsätzlich unerlaubte Umgang mit gefährlichen Abfällen war am 13.01.2004 Mein Fahrzeug wurde nach der verstrichenen Frist von der Stadt XXXX in XXXXXX abgeschleppt und verwertet.
Das Urteil erhielt ich am 28.02.2006 und belief sich auf einer Strafe von 565,60€
Die Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit war am 03.07.2006 es war Abend um 21.38Uhr auf der A7 km 290,82 Fahrtrichtung Nord in der Gemarkung Laubach.
Ich überschritt die zulässige Geschwindigkeit um 37 Khh erlaubt waren 100Kmh

4. Wie konnten so viele Verstöße zusammenkommen?
Es waren nach den beiden Trunkenheitsfahrten noch 2 Verstöße.
Das Auto war abgemeldet und wurde abgeschleppt, weil ich es mir erstens nicht leisten konnte ihn abschleppen zu lassen und weil der Autohändler den Schlüssel und den Brief für das Fahrzeug hatte.
Es war noch nicht ganz bezahlt und ich konnte die Raten nicht weiter bezahlen.
Deshalb war der Händler nicht bereit mir die Schlüssel und den Brief auszuhändigen und der Wagen wurde am 13.01.2004 abgeschleppt.
Die zulässige Geschwindigkeit hatte ich überschritten, weil ich nicht richtig auf den Verkehr geachtet habe und unter Stress stand.
Wir waren zu Besuch bei einer Tante meiner Frau in XXXX und sind am 03.07.2006 morgens 500Km hin gefahren.
Am späten Nachmittag bekam ich dann einen Anruf von meinen Bruder, dass der Gerichtsvollzieher da war und das ich zeit hätte mich bis abends bei ihn zu melden, sonst würde die Wohnung aufgemacht werden.
Ich stand unter Stress und hatte Angst und wir machten uns gleich auf den nach Hause weg.
Die Kinder waren auch nicht begeistert und so fuhren wir alle gestresst 500Km wieder nach Hause.

5. Wie war ihre Gefühlslage bei diesen Delikten?
Beim gefährlichen Umgang mit gefährlichen Abfällen hatte ich ehrlich gesagt nicht soviel Angst, ich machte mir nur Sorgen darüber wie hoch die Strafe sein wird die dafür kommen würde.
Bei der Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit stand ich unter immenser Angst und inneren Druck und wollte so schnell wie möglich nach Hause.

6. Was hätte passieren können bei den jeweiligen Delikten?
Mir ist heute Klar das ich die Umwelt stark gefährdet habe, als ich das Auto dort stehen lassen hab und ich bin froh das nicht irgendwelche Flüssigkeiten ausgelaufen sind, wie Öl oder Benzin, denn dann hätte ich die Umwelt stark verschmutzt und meine Strafe wäre um einiges höher ausgefallen.
Beim überschreiten der Höchstgeschwindigkeit habe ich mich höchst unverantwortlich verhalten, ich habe nicht nur mein Eigenes Leben und das meiner Kinder und Frau gefährdet, sondern auch das der anderen Verkehrsteilnehmer, wäre es zu einen Unfallgekommen hätte es zu Personenschäden kommen können.

7. Wie schätzen sie sich für die damalige Zeit als Fahrer ein?
Ich war bis zum Vorfall mit der Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit ein verantwortungsvoller und vorausschauender Fahrer.
Das dachte ich jedenfalls, heute weiß ich das dies natürlich nicht stimmt, nach langer und intensiver aufarbeitung weiß ich das meine Selbsteinschätzung absolut und komplett falsch war.

8. Woran lag es das sie keinen Unfall hatten?
Es war reines Glück das nichts passiert ist.
Es hätte jederzeit etwas passieren können

9. Warum haben sie sich (immer wieder) so verhalten?
Ich konnte nicht richtig mit meinen Stress und inneren Frust umgehen und habe dies im Verkehr gezeigt.
Es war reiner Zufall und Glück das ich nur einmal geblitzt wurde, denn heute weiß ich dass ich mindestens 300 mal die Geschwindigkeit überschritten habe und mich unverantwortlich gegenüber der anderen Verkehrsteilnemer und meinen Mitmenschen verhalten habe.


10. Wie haben sie auf das Verhalten der Polizei reagiert nachdem sie gestoppt oder gelasert wurden?
Ich wurde nicht gestoppt oder gelasert .
Ich wurde von einen Automatischen Blitzer geblitzt.
Nachdem ich geblitzt wurde, habe ich sofort die Geschwindigkeit verringert und habe mich an die zulässige Höchstgeschwindigkeit angepasst.

11. Wie haben sie auf die ersten Verwarn- bzw. Bußgelder reagiert?
Ich habe nur einmal wegen Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit ein Bußgeld in Höhe von 100€ erhalten. Ich habe die Strafe in monatlichen Raten beglichen.
5 Tage später wurde mir mein Führerschein entzogen wegen einer Trunkenheitsfahrt.
Beim abgeschleppten Auto war ich froh das es endlich von der Straße war und ich habe die Strafe in Monatlichen Raten beglichen.

12. Was hatten sie sich vorgenommen, um keine Punkte mehr zu bekommen?
Zu damaligen Zeitpunkt hatte ich nichts dagegen unternommen.


13. Warum konnten sie ihre guten Vorsätze nicht einhalten?
Ich hatte zum damaligen Zeitpunkt keine guten Vorsätze.



14. Gibt es ein Zusammenhang zwischen dem Punktesammeln und bestimmten Ereignissen in ihrem Leben?
Ja ich heute weiß ich, dass hat damit zu tun, das ich damals nicht wusste wie ich mit Stress und Frust umgehen soll.
Ich hatte immense Probleme in finanzieller Sicht und auch große Existenzängste.
Das war auch einer der Gründe, wieso ich 5 Tage nach der Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit
Meinen Führerschein verloren habe.
Es war ein Großer Teufelskreis indem ich damals drin steckte.

hausmann
23.07.2007, 14:15
Die Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit war am 03.07.2006 es war Abend um 21.38Uhr auf der A7 km 290,82 Fahrtrichtung Nord in der Gemarkung Laubach. im gesamten text lese ich nix davon wieviel du zu schnell warst !?

7. Wie schätzen sie sich für die damalige Zeit als Fahrer ein?
Ich war bis zum Vorfall mit der Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit ein verantwortungsvoller und vorausschauender Fahrer.
Das dachte ich jedenfalls, heute weiß ich das und dann das 9. Warum haben sie sich (immer wieder) so verhalten?
Ich konnte nicht richtig mit meinen Stress und inneren Frust umgehen und habe dies im Verkehr gezeigt.
Es war reiner Zufall und Glück das ich nur einmal geblitzt wurde, denn heute weiß ich dass ich habe und mich mindestens 300 mal die Geschwindigkeit überschrittenunverantwortlich gegenüber der anderen Verkehrsteilnemer und meinen Mitmenschen verhalten habe. !!??? wassen nu?

papa-baer32
23.07.2007, 16:00
natürlich ist das quatsch was ich da geschrieben habe, war heute morgen ein bischen zu schnell und unüberlegt :? , ich ändere das und stelle den dann überarbeiteten fragebogen noch einmal rein.

Danke für das durchlesen :)

Habe die angesprochenen Punkte eben gerade geändert, keine Ahnung wieso ich das nicht selbst gemerkt habe

hausmann
23.07.2007, 16:03
natürlich ist das quatsch was ich da geschrieben habe, war heute morgen ein bischen zu schnell und unüberlegt :? , ich ändere das und stelle den dann überarbeiteten fragebogen noch einmal rein.

Danke für das durchlesen :)
dann bitte komplett :) und nicht so auf die schnelle!

papa-baer32
23.07.2007, 16:17
Wird gemacht Meister ;) :p

papa-baer32
23.07.2007, 16:52
Hallo zusammen, ich habe den Fragebogen komplett ausgefüllt und hoffe auf eure Hilfe und bin für jede Kritik offen :).


1. Wie viele Verstöße hatten sie?
Ich hatte zwei Verstöße
mit den beiden Trunkenheitsfahrten waren es insgesamt 4 Verstöße.

2. Was waren das für Verstöße?
Der erste Verstoß: Vorsätzlich unerlaubter Umgang mit gefährlichen Abfällen
Der Zweite Verstoß: Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit außerhalb geschlossener Ortschaften um 37 Km/h
Der dritte Verstoß: Trunkenheitsfahrt am 08.07.2000 1,6Promille
Der Vierte Verstoß: Trunkenheitsfahrt am 08.07.2006 1,14 Promille

3. Wann waren diese Verstöße und in welchem Zeitraum fanden diese statt? (möglichst Datum und zu welcher Tageszeit-um so genauer, um so besser)
Der vorsätzlich unerlaubte Umgang mit gefährlichen Abfällen war am 13.01.2004 Mein Fahrzeug wurde nach der verstrichenen Frist von der Stadt XXXX in XXXXXX abgeschleppt und verwertet.
Das Urteil erhielt ich am 28.02.2006 und belief sich auf einer Strafe von 565,60€
Die Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit war am 03.07.2006 es war Abend um 21.38Uhr auf der A7 km 290,82 Fahrtrichtung Nord in der Gemarkung Laubach.
Ich überschritt die zulässige Höchstgeschwindigkeit außerhalb geschlossener Ortschaften um 37Km/h.

4. Wie konnten so viele Verstöße zusammenkommen?
Es waren nach den beiden Trunkenheitsfahrten noch 2 Verstöße.
Das Auto war abgemeldet und wurde abgeschleppt, weil ich es mir erstens nicht leisten konnte ihn abschleppen zu lassen und weil der Autohändler den Schlüssel und den Brief für das Fahrzeug hatte.
Es war noch nicht ganz bezahlt und ich konnte die Raten nicht weiter bezahlen.
Deshalb war der Händler natürlich nicht bereit mir die Schlüssel und den Brief auszuhändigen und der Wagen wurde am 13.01.2004 von der Stadt XXX abgeschleppt.
Die zulässige Geschwindigkeit hatte ich überschritten, weil ich nicht richtig auf den Verkehr geachtet habe und unter Stress und Angst stand.
Wir waren zu Besuch bei einer Tante meiner Frau in XXXX und sind am 03.07.2006 morgens 500Km hin gefahren.
Am späten Nachmittag bekam ich dann einen Anruf von meinen Bruder, dass der Gerichtsvollzieher da war und das ich Zeit hätte mich bis abends bei ihn zu melden, ansonsten würde die Wohnung aufgemacht werden.
Ich stand unter Stress und hatte Angst und wir machten uns gleich auf den nachhause weg.
Die Kinder waren auch nicht begeistert und so fuhren wir alle gestresst 500Km wieder nach Hause.

5. Wie war ihre Gefühlslage bei diesen Delikten?
Beim gefährlichen Umgang mit gefährlichen Abfällen hatte ich ehrlich gesagt, zum damaligen Zeitpunkt nicht soviel Angst, ich machte mir nur Sorgen darüber wie hoch die Strafe sein wird die dafür kommen würde.
Bei der Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit stand ich unter immensen Stress , Angst und inneren Druck und wollte so schnell wie möglich nach Hause.



6. Was hätte passieren können bei den jeweiligen Delikten?
Mir ist heute Klar das ich die Umwelt stark gefährdet habe, als ich das Auto dort stehen lassen hab und ich bin froh das nicht irgendwelche Flüssigkeiten ausgelaufen sind, wie Öl oder Benzin, denn dann hätte ich die Umwelt stark verschmutzt und meine Strafe wäre um einiges höher ausgefallen.
Beim überschreiten der Höchstgeschwindigkeit habe ich mich höchst unverantwortlich verhalten, ich habe nicht nur mein Eigenes Leben und das meiner Kinder und Frau gefährdet, sondern auch das der anderen Verkehrsteilnehmer, wäre es zu einen Unfallgekommen hätte es zu Personenschäden kommen können.

7. Wie schätzen sie sich für die damalige Zeit als Fahrer ein?
Zum damaligen Zeitpunkt dachte ich, dass ich bis zum Vorfall mit der Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit ein verantwortungsvoller und vorausschauender guter Autofahrer war.
Heute weiß ich dass dies natürlich nicht stimmt, nach langer und intensiver Aufarbeitung weiß ich dass meine Selbsteinschätzung absolut und komplett falsch war.

8. Woran lag es das sie keinen Unfall hatten?
Es war reines Glück das nichts passiert ist.
Es hätte jederzeit etwas passieren können

9. Warum haben sie sich (immer wieder) so verhalten?
Ich konnte nicht richtig mit meinen Stress und inneren Frust umgehen und habe dies im Verkehr gezeigt.
Es war reiner Zufall und Glück das ich nur einmal geblitzt wurde, denn heute weiß ich dass ich unzählige Male die Geschwindigkeit überschritten habe und mich unverantwortlich gegenüber den anderen Verkehrsteilnehmern und meinen Mitmenschen verhalten habe.


10. Wie haben sie auf das Verhalten der Polizei reagiert nachdem sie gestoppt oder gelasert wurden?
Ich wurde nicht gestoppt oder gelasert .
Ich wurde von einen Automatischen Blitzer geblitzt.
Nachdem ich geblitzt wurde, habe ich sofort die Geschwindigkeit verringert und habe mich an die zulässige Höchstgeschwindigkeit angepasst.

11. Wie haben sie auf die ersten Verwarn- bzw. Bußgelder reagiert?
Ich habe nur einmal wegen Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit ein Bußgeld in Höhe von 100.07€ erhalten. Ich habe die Strafe in monatlichen Raten beglichen.
5 Tage später wurde mir mein Führerschein entzogen wegen meiner 2 Trunkenheitsfahrt.
Beim abgeschleppten Auto war ich froh das es endlich von der Straße war und ich habe die Strafe in Monatlichen Raten beglichen.

12. Was hatten sie sich vorgenommen, um keine Punkte mehr zu bekommen?
Zu damaligen Zeitpunkt hatte ich nichts dagegen unternommen, denn ich zeigte damals weder Einsicht noch Reue oder sonst irgendwelche Anzeichen zur Besserung.


13. Warum konnten sie ihre guten Vorsätze nicht einhalten?
Ich hatte zum damaligen Zeitpunkt keine guten Vorsätze.
Ich hatte mir über meine Punkte und mein Verhalten gar keine Sorgen gemacht.



14. Gibt es ein Zusammenhang zwischen dem Punktesammeln und bestimmten Ereignissen in ihrem Leben?
Ja ich heute weiß ich, dass hat damit zu tun, das ich damals nicht wusste wie ich mit Stress, Frust und meine Probleme umgehen soll.
Ich hatte immense Probleme in finanzieller Sicht und auch große Existenzängste.
Das war auch einer der Gründe, wieso ich 5 Tage nach der Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit
Meinen Führerschein verloren habe.
Es war ein Großer Teufelskreis indem ich damals drin steckt

papa-baer32
23.07.2007, 16:53
.Fragen nach Änderungen gegenüber früher:

1. Wie lauten ihre Vorsätze heute?
Ich habe zusammen mit meiner Alkoholvergangenheit auch mein Verhalten im Verkehr aufgearbeitet.
Ich bin Selbstsicher und stark motiviert und ich werde weiterhin meine Alkoholvergangenheit und mein Verhalten im Verkehr aufarbeiten.
Ich werde mich nur noch an die Verkehrsregeln, sprich Höchstgeschwindigkeiten halten unabhängig davon unter welchen Stress ich stehe, oder wie groß der Frust ist.
Das weiß ich jetzt.
Denn nur so ist ein sicheres Teilnehmen im Straßenverkehr gewährleistet.

2. Was ist daran anders?
Ich habe jetzt gelernt mit meinen Stress und Frust umzugehen und weiß heute, dass es der falsche Weg war diesen mit Alkohol zu betäuben, oder im Verkehr auszuleben.
Denn im Gegensatz zu früher habe ich jetzt eine ganz andere Einstellung zum Leben und gegenüber meinen Mitmenschen.
Ich achte auf meine Mitmenschen, mit auch viel geduldiger mit anderen Verkehrsteilnehmern und mit mir selbst.
Ich bin sehr stolz auf mich.


3. Was wollen sie konkret tun, damit sie ihre Vorsätze diesmal einhalten können?
Ich Trinke seit dem 08.07.2006 keinen Alkohol mehr und lebe bewusst Abstinent.
Ich werde auch weiterhin meine Alkoholvergangenheit und mein unverantwortliches Verhalten im Verkehr aufarbeiten, denn ich finde es gehört dazu, dass man sein damaliges Verhalten nicht vergisst.
Ich weiß jetzt, wie ich mich im Verkehr zu verhalten habe und das da innerer Frust und stress fehl am Platz sind.
Ich habe gelernt mit meinen Stress umzugehen und baue den Frust und Stress jetzt folgender maßen ab.
Ich rede über meinen Stress und die Probleme mit meiner Familie und kriege jede Unterstützung die ich brauche, sollte ich einmal keine Hilfe in der Familie oder von Freunden kriegen, werde ich sofort professionelle Hilfe suchen .





4. Was hat sich ansonsten bei ihnen geändert?
Ich lebe in ganz anderen Verhältnissen als früher.
Ich lebe nicht mehr in XXX sondern in XXX, habe eine Ausbildung gefunden und das erste Lehrjahr als Klassenbester mit einen Notendurchschnitt von 1,2 abgeschlossen.
Ich befinde mich in der Privatinsolvenz und gerade in der Wohlverhaltensphase, noch 4 ½ Jahre und ich bin Schuldenfrei.
Ich habe einen ganz anderen Freundeskreis, der mich auch durch Zahlreiche Gespräche bei meinen Problemen unterstützt.
Ich treibe seit einiger Zeit wieder Sport und habe auch 10Kg abgenommen.
Insgesamt führe ich jetzt ein ruhiges und entspanntes harmonisches Familienleben und das wird auch so bleiben.



5. Welche Einstellung zur Verkehrssicherheit haben sie heute und was ist daran neu?
Ich habe gelernt mich im Verkehr anders zu verhalten als früher.
Auch wenn ich keinen Führerschein mehr habe, war ich dennoch mit dem Fahrrad im Straßenverkehr unterwegs.
Ich fahre vorausschauender und achte mehr auf meine Mitmenschen.
Ich habe kein aggressives Fahrverhalten mehr und kann dies jetzt auch im Auto weiterführen, das weiß ich jetzt.

6. Was ist ihrer Meinung nach im Straßenverkehr besonders wichtig?
Es ist wichtig und unerlässlich, ohne Alkohol Auto zu fahren, immer Vorausschauen und mit Rücksicht auf anderer Verkehrsteilnehmer zu fahren.
Es ist außerdem wichtig, dass man sich an alle Verkehrsregeln hält, denn nur so ist ein Sicheres Fahren gewährleistet.


7. Was könnte ihre guten Vorsätze wieder zum Scheitern bringen?
Ich bin mir natürlich bewusst, dass ich jederzeit in mein altes Verhalten zurück fallen kann.
Ich werde mir immer wieder vor Augen halten, wie unverantwortlich ich mich im Verkehr durch meine Trunkenheitsfahrten und durch meine Unverantwortliches Verhalten im Straßenverkehr Verhalten habe.
Ich habe nicht nur mich, sondern auch meine Mitmenschen gefährdet und das werde ich nich Vergessen.
Desweiteren werde ich weiter an der Aufarbeitung meines Alkoholproblems und an mein Verhalten im Verkehr arbeiten und meine Familie und Freunde unterstützen mich mit Zahlreichen Gesprächen.
Sollte mir einer meiner Verwandten oder Freunde nicht helfen können, werde ich mir jederzeit Professionelle Hilfe suchen.

blossom
23.07.2007, 21:16
papa

Auf dein Fragebogen will ich vorerst mal nicht eingehen. Das dir die Fsst eine Doppelte Fragestellung aufgebrummt hat scheint mir sehr fraglich wegen diesen zwei Delikten. Natürlich stehen sie im Zusammenhang mit deiner Akte und kann so auch verwertet werden, bist du dir aber sicher das es alles war was du getan hast? Einsicht beim ZVR hast du getan?

papa-baer32
23.07.2007, 21:21
Es ist wirklich kein scherz, ich habe nichts anderes im Verkehr getan.
Ich habe heute noch einmal bei der PIMA angerufen und sie bestätigte es mir noch einmal.
Ich hatte 2 Trunkenheitsfahrten, 1x Vörsätzlicher Umgang mit gefährlichen Abfällen und ich wurde 1x 5 Tage vor meiner zweiten trunkenheitsfahrt geblitzt.
Mehr war wirklich nicht.
Im Führungszeugniss der Belegart O (habe es bei Akteneinsicht gesehen)
Steht nur die zweite Trunkenheitsfahrt und der Umgang mit den Gefährlichen Abfällen.
Das ich geblitzt wurde aht sie mir dann noch vorgelesen das stand wohl in einen wie heist das noch mal??
KBF?
Keine ahnung in irgend einen Auszug drinn.
Ansonsten hatte ich nichts im Verkehr verbrochen :(
Ich hatte ncoh eine Jugendstrafe wegen Körperverletzung, aber die steht weder im Führungszeugniss noch in der Führerscheinakte, hatte ja auch nichts mit Verkehrssachen zu tun.
Es ist also wirklich kein Schertz.

Im ZVR habe ich nicht geschaut, aber die von der PIMA hat mir heute auch nur die 2 Trunkenheitsfahrt, Abschleppen vom Auto und das ich geblitzt worden bin vorgelesen

hausmann
23.07.2007, 21:22
das blitzen stand wohl im auszug des VZR aus flenshausen

papa-baer32
23.07.2007, 21:23
ja denke ich schon, sie hat es mir jedenfalls vorgelesen.

Say
23.07.2007, 21:24
1x Vörsätzlicher Umgang mit gefährlichen Abfällen

Wurde die Sache als Strafttat behandelt?

papa-baer32
23.07.2007, 21:26
ja ich wurde vom Gericht, weil es das zweite mal war zu 560€ Geldstrafe verurteilt.
Es war das 2 Mal mit Umgang von gefährlichen abfällen, das erste mal steht jedoch nicht mehr drin in den Akten und das brauche ich auch nicht mehr erwähnen oder?

Say
23.07.2007, 21:33
Nein das brauchst du nicht mehr zu erwähnen ... allerdings ist das der Führerscheinstelle bekannt und damit hast du auch die Erklärung zu der doppelten Fragestellung:

Es hat dich nicht interessiert was da im Straßenverkehr so rum steht und andere gefährdet ohne versichert zu sein .... also wird dir angelastet das du ein Verhalten
an den Tag gelegt hast das andere gefährdet.

papa-baer32
23.07.2007, 21:37
das hab ich ja auch mittlerweile eingesehen und ich habe mich ja auch an den ersten Fragebogen gemacht, wäre nett wenn ihr ihn mal unter die Lupe nehmen könnt ;)

Habe noch bis nächste Woche Zeit, dann ist Stichtag bei der PIMA.
Ist also immer noch zu schaffen :)

Say
23.07.2007, 21:44
Das machen die Punkte - Spezies schon noch .... es war ja nun unklar wieso die doppelte Fragestellung von daher kamen die Nachfragen

papa-baer32
23.07.2007, 21:47
ist ja ok, ist mir auch eben gerade erst eingefallen das ich schon einmal eine strafe wegen umbange mit gefährlichen abfällen bekommen hab.

Jetzt ist es ja geklärt :)

samuel
24.07.2007, 01:53
@ papa baer!

Das ist schon ganz ordentlich, nur viel zu sehr auf den Straßenverkehr ausgelegt.

Wenn Du von Deinen Änderungen berichtest, dann kannst Du ja eigentlich gar nicht behaupten, daß Du jetzt ein ganz anderer Fahrer bist, denn Du fährst ja momentan gar nicht, jedenfalls nicht legal.

Du solltest also mehr Dein ganz normales Leben beschreiben.
Wie Du Dich freust in absehbarer Zeit wieder schuldenfrei zu sein.
Wie Du wieder schlafen kannst, weil Du wieder eine Zukunft hast.
Wie Du eine Banane ist und die Schale nicht hinter Dich wirfst, sondern in den Mülleimer.

So ganz einfache Geschichten und dann kannst Du das mit Deinem zukünftigen Verhalten im Straßenverkehr verknüpfen, wenn Du vorher mit Deinem Fehlverhalten einen Zusammenhang gebildet hast.

Also:
Streß - Rasen
Schulden - Auto abschleppen
Keine Zukunft - Betäuben durch Alkoholmißbrauch

Vorher - Nachher

Samuel

hausmann
24.07.2007, 07:29
Am späten Nachmittag bekam ich dann einen Anruf von meinen Bruder, dass der Gerichtsvollzieher da war und das ich Zeit hätte mich bis abends bei ihn zu melden, ansonsten würde die Wohnung aufgemacht werden. ich hab mit vollziehungen keine erfahrungen, aber hättest du ihn nicht telefonisch erreichen können und da irgendwas klären können?
wenigstens sagen das du da und da bist, und dich gleich morgen früh bei ihm meldest.
oder war er am gleichen abend noch bei dir um zu vollziehen?

Beim abgeschleppten Auto war ich froh das es endlich von der Straße war und ich habe die Strafe in Monatlichen Raten beglichen. du warst also froh das dein auto, ohne das du dich um irgendwas kümmern musstest,endlich weg war.
was du davon hattest hast du dann ja schmerzlich zu spüren bekommen.

Ich werde mich nur noch an die Verkehrsregeln, sprich Höchstgeschwindigkeiten halten unabhängig davon unter welchen Stress ich stehe, oder wie groß der Frust ist.
Das weiß ich jetzt.
Denn nur so ist ein sicheres Teilnehmen im Straßenverkehr gewährleistet. nehmen wir mal an du hast stress, hast nen wichtigen termin und setzt dich ins auto um den termin wahr nehmen zu können...
du fährst los und MÖÖÖÖHHHHP nen Stau, die zeit wird knapp, dein stress wird noch heftiger....
huch.... freie Bahn, du weißt es sind noch 20 kilometer und die schaffst du nur in der zeit X wenn du ordentlich Gas gibst. Was nu???

das selbe könnte auch so ablaufen:
du fährst ganz sinnig, und dann hast du auf einmal nen langsam fahrenden Rentner vor dir. und schon wieder wird die zeit knapp.
du bist langsam gefrustet....kein gegenverkehr, aber dummerweise befindest du dich im überholverbot... :~
ALSO: was hättest du vor fahrtantritt machen müssen?

Insgesamt führe ich jetzt ein ruhiges und entspanntes harmonisches Familienleben und das wird auch so bleiben. was macht dich da so sicher?? da kann so viel schief laufen, und plötzlich stehst du allein da...


PS.: das ganze ist wohl etwas übertrieben in deinem fall, aber wer weiß... vielleicht fragt das ja auch der gutachter

papa-baer32
24.07.2007, 08:34
alles klar, Danke euch.
Ich werde das ganze heute noch einmal überwarbeiten und dann noch einmal Heute Abend reinstellen.

samuel
24.07.2007, 23:27
@ pb!

Die Fragebögen sind nur ein Krückstock und nur bedingt für die MPU tauglich.

Erzähl es doch einfach hintereinander weg, wobei Du Dich inhaltlich schon am Fragebogen orientieren solltest. Wenn was nicht paßt, dann laß es weg, dafür baust Du die Alkoholgeschichte mit ein.

Für den Gutachter hängt sowieso Alles mit Allem zusammen.

Samuel

papa-baer32
24.07.2007, 23:52
so habe ich mir das auch gedacht.

Die beiden Sachen gehören ja zusammen, also die Trunkenheitsfahrt und mein unverantwortliches verhalten im Verkehr.
Wie gesagt, ich werde den Fragebogen zur Übung noch einmal bearbeiten und ich denke spätestens morgen Abend reinstellen, dann hab ich ja noch genug Zeit um für die MPU noch ein bischen zu lernen und die Punkte Sachen mit einzubauen.
Das wird schon ;)

papa-baer32
25.07.2007, 20:27
Hallo zusammen, ich habe den Fragebogen noch einmal überarbeitet und reingestellt.
Ich bin natürlich wie immer über jede Kritik dankbar :) .
Kann man mich mit meiner Vorbereitung auf die MPU mit doppelter Fragestellung loslassen?
Der Alkohol Fragebogen wurde ja schon bearbeitet und darauf bin ich schon gut vorbereitet.
Im großen und ganzen, kann ich ja die Sache Verbinden, ich meine die doppelte Fragestellung.
Es hängt ja alles zusammen und war ein (mein) persönlicher Teufelskreis ;)

Wie viele Verstöße hatten sie?
Ich hatte zwei Verstöße
mit den beiden Trunkenheitsfahrten waren es insgesamt 4 Verstöße.

2. Was waren das für Verstöße?
Der erste Verstoß: Vorsätzlich unerlaubter Umgang mit gefährlichen Abfällen
Der Zweite Verstoß: Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit außerhalb geschlossener Ortschaften um 37 Km/h. Erlaubt waren 100Km/h
Der dritte Verstoß: Trunkenheitsfahrt am 08.07.2000 1,6 Promille
Der Vierte Verstoß: Trunkenheitsfahrt am 08.07.2006 1,14 Promille

3. Wann waren diese Verstöße und in welchem Zeitraum fanden diese statt? (möglichst Datum und zu welcher Tageszeit-um so genauer, um so besser)
Der vorsätzlich unerlaubte Umgang mit gefährlichen Abfällen war am 13.01.2004 Mein Fahrzeug wurde nach der verstrichenen Frist von der Stadt XXXX in XXXXXX abgeschleppt und verwertet.
Das Urteil erhielt ich am 28.02.2006 und belief sich auf einer Strafe von 565,60€
Die Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit war am 03.07.2006 es war Abend um 21.38Uhr auf der A7 km 290,82 Fahrtrichtung Nord in der Gemarkung Laubach.
Ich überschritt die zulässige Höchstgeschwindigkeit außerhalb geschlossener Ortschaften um 37Km/h.
Die erste Trunkenheitsfahrt war am 08.07.2000. Ich wurde gegen 23.00 Uhr von der Polizei in XXX angehalten und kontrolliert. Das Ergebnis der Blutentnahme um 23.30Uhr ergab 1,6 Promille und die folgende MPU nach Ablauf der Sperrfrist am 09.04.2002.
Die zweite Trunkenheitsfahrt war am 08.07.2006. Ich wurde gegen 6.40Uhr von der Polizei in XXX angehalten und kontrolliert. Das Ergebnis der Blutentnahme um 07.30Uhr ergab 1,14 Promille, eine Sperrfrist bis zum 24.05.2007 und die folgende MPU.

4. Wie konnten so viele Verstöße zusammenkommen?
Es waren nach den beiden Trunkenheitsfahrten noch 2 Verstöße.
Das Auto war abgemeldet und wurde abgeschleppt, weil ich es mir erstens nicht leisten konnte ihn abschleppen zu lassen und weil der Autohändler den Schlüssel und den Brief für das Fahrzeug hatte.
Es war noch nicht ganz bezahlt und ich konnte die Raten nicht weiter bezahlen.
Deshalb war der Händler natürlich nicht bereit mir die Schlüssel und den Brief auszuhändigen und der Wagen wurde am 13.01.2004 von der Stadt XXX abgeschleppt.
Die zulässige Geschwindigkeit hatte ich überschritten, weil ich nicht richtig auf den Verkehr geachtet habe und unter Stress und Angst stand.
Wir waren zu Besuch bei einer Tante meiner Frau in XXXX und sind am 03.07.2006 morgens 500Km hin gefahren.
Am späten Nachmittag bekam ich dann einen Anruf von meinen Bruder, dass der Gerichtsvollzieher da war und das ich Zeit hätte mich bis abends bei ihn zu melden, ansonsten würde die Wohnung aufgemacht werden.
Zudem Zeitpunkt war mir nicht klar, dass ein Anruf beim Gerichtsvollzieher ausgereicht hätte um die Sache zu klären.
Ich stand unter Stress, hatte Angst und wir machten uns gleich auf den nachhause weg.
Die Kinder waren auch nicht begeistert und so fuhren wir alle gestresst und übermüdet 500Km wieder nach Hause.
Nach langem und intensivem Aufarbeiten weiß ich heute, dass alles ein ganzer riesiger Teufelskreis war.


5. Wie war ihre Gefühlslage bei diesen Delikten?
Beim gefährlichen Umgang mit gefährlichen Abfällen hatte ich ehrlich gesagt, zum damaligen Zeitpunkt nicht soviel Angst, ich machte mir nur Sorgen darüber wie hoch die Strafe sein wird die dafür kommen würde.
Bei der Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit stand ich unter immensen Stress, Angst und inneren Druck und wollte so schnell wie möglich nach Hause.



6. Was hätte passieren können bei den jeweiligen Delikten?
Mir ist heute Klar das ich die Umwelt stark gefährdet habe, als ich das Auto dort stehen lassen hab und ich bin froh das nicht irgendwelche gefährdende Flüssigkeiten ausgelaufen sind, wie Öl oder Benzin, denn dann hätte ich die Umwelt stark verschmutzt und meine Strafe wäre um einiges höher ausgefallen.
Beim überschreiten der Höchstgeschwindigkeit habe ich mich höchst unverantwortlich verhalten, ich habe nicht nur mein Eigenes Leben und das meiner Kinder und Frau gefährdet, sondern auch das der anderen Verkehrsteilnehmer, wäre es zu einen Unfallgekommen hätte es zu Personenschäden kommen können.

7. Wie schätzen sie sich für die damalige Zeit als Fahrer ein?
Zum damaligen Zeitpunkt dachte ich, dass ich bis zum Vorfall mit der Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit ein verantwortungsvoller und vorausschauender guter Autofahrer war.
Heute weiß ich dass dies natürlich nicht stimmt, nach langer und intensiver Aufarbeitung weiß ich dass meine Selbsteinschätzung absolut und komplett falsch war.
Ich war durch meine ganzen Probleme und den Frust ein unaufmerksamer, Aggressiver und verantwortungsloser Autofahrer, der sich und seine Mitmenschen gefährdet hat.

8. Woran lag es das sie keinen Unfall hatten?
Es war reines Glück das nichts passiert ist.
Es hätte jederzeit etwas passieren können

9. Warum haben sie sich (immer wieder) so verhalten?
Zum damaligen Zeitpunkt, war ich mir meiner Verhaltensweise im Verkehr gar nicht bewusst und hatte deshalb auch nichts dagegen unternommen.
Heute weiß ich, dass Ich nicht richtig mit meinen Stress und inneren Frust umgehen konnte und habe dies im Verkehr gezeigt und auch durch meinen missbräuchlichen Umgang mit Alkohol.
Es war reiner Zufall und Glück das ich nur einmal geblitzt wurde, denn heute weiß ich dass ich unzählige Male die Geschwindigkeit überschritten habe und mich unverantwortlich gegenüber den anderen Verkehrsteilnehmern und meinen Mitmenschen verhalten habe.


10. Wie haben sie auf das Verhalten der Polizei reagiert nachdem sie gestoppt oder gelasert wurden?
Ich wurde nicht gestoppt oder gelasert .
Ich wurde von einen Automatischen Blitzer geblitzt.
Nachdem ich geblitzt wurde, habe ich sofort die Geschwindigkeit verringert und habe mich an die zulässige Höchstgeschwindigkeit angepasst.

11. Wie haben sie auf die ersten Verwarn- bzw. Bußgelder reagiert?
Ich habe einmal wegen Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit ein Bußgeld in Höhe von 100.07€ erhalten. Ich habe die Strafe in monatlichen Raten beglichen.
5 Tage später wurde mir mein Führerschein entzogen wegen meiner 2 Trunkenheitsfahrt.
Beim abgeschleppten Auto habe ich eine Strafe in Höhe von 560€ bekommen und sie in monatlichen Raten beglichen.
Erst nach meiner zweiten Trunkenheitsfahrt habe ich mir große Gedanken und über deren Konsequenzen gemacht.
Erst da habe ich angefangen mir über mein Leben Gedanken zu machen und ich weiß heute, dass mein Leben zum damaligen Zeitpunkt nicht normal verlief.

12. Was hatten sie sich vorgenommen, um keine Punkte mehr zu bekommen?
Zu damaligen Zeitpunkt hatte ich nichts dagegen unternommen, denn ich zeigte damals weder Einsicht noch Reue oder sonst irgendwelche Anzeichen zur Besserung.
Ich war mir über mein Verhalten im Verkehr und über den missbräuchlichen Umgang mit Alkohol nicht bewusst.


13. Warum konnten sie ihre guten Vorsätze nicht einhalten?
Ich hatte zum damaligen Zeitpunkt keine guten Vorsätze.
Ich hatte mir weder über meine Punkte, oder mein Verhalten im Verkehr und meinen missbräuchlichen Alkohol gar keine Sorgen gemacht.



14. Gibt es ein Zusammenhang zwischen dem Punktesammeln und bestimmten Ereignissen in ihrem Leben?
Ja heute weiß ich, dass hat damit zu tun, das ich damals nicht wusste wie ich mit Stress, Frust und meine Probleme umgehen sollte.
Ich hatte immense Probleme in finanzieller Sicht und auch große Existenzängste.
Ich hatte Probleme damit, mit meinen erlebten Problemen und Frust umzugehen und habe später dann ab den 10.Januar 2006 versucht sie mit Alkohol zu Betäuben/vergessen.
Das war auch einer der Gründe, wieso ich 5 Tage nach der Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit
Meinen Führerschein verloren habe.
Ich habe meine ganzen Probleme in mich hinein gefressen.
Durch meine ganzen Probleme und den ganzen Frust konnte ich öfters nachts nicht schlafen.
Ich war so gut wie immer angespannt, nervös, sehr gestresst und mit meinen Gedanken oft nicht bei der Sache.
Es war ein Großer Teufelskreis indem ich damals drin steckte, es hatte alles miteinander zu tun.
Ich hatte keine Arbeit und auch keine Ausbildung und somit wuchsen meine Schulden.
Durch die Schulden und die Verantwortung die ich gegenüber meiner Familie habe, hatte ich Angst, großen inneren Druck und Stress.
Durch diesen Stress habe ich oft unkonzentriert am Verkehr teilgenommen und mich unverantwortlich gegenüber meinen Mitmenschen verhalten.
Zu allem habe ich diese ganzen Probleme in mich hinein gefressen, bis ich dann im Januar als meine Mutter einen schweren Herzinfarkt hatte, begonnen hatte in unregelmäßigen Abständen Alkohol zu trinken um meinen Frust und die ganzen Probleme irgendwie zu betäuben.
Die Probleme wurden immer größer, bis zu dem Tag an dem ich meinen Führerschein das zweite Mal verloren hatte, ab da habe ich endlich begriffen dass mein Leben so nicht weiter gehen kann und ich habe angefangen mein Leben zu ordnen und „gemeinsam“ mit meiner Familie und Freunden mein Leben zu ändern.

papa-baer32
25.07.2007, 20:28
Fragen nach Änderungen gegenüber früher:

1. Wie lauten ihre Vorsätze heute?
Ich habe zusammen mit meiner Alkoholvergangenheit auch mein Verhalten im Verkehr aufgearbeitet.
Ich bin Selbstsicher und stark motiviert und ich werde weiterhin meine Alkoholvergangenheit und mein Verhalten im Verkehr aufarbeiten.
Ich werde mich nur noch an die Verkehrsregeln, sprich Höchstgeschwindigkeiten halten unabhängig davon unter welchen Stress ich stehe, oder wie groß der Frust ist.
Das weiß ich jetzt.
Denn nur so ist ein sicheres Teilnehmen im Straßenverkehr gewährleistet.
Ich habe gelernt mit meinen Problemen umzugehen und löse sie jetzt auch gemeinsam mit meiner Familie und Freunden.

2. Was ist daran anders?
Ich habe jetzt gelernt mit meinen Stress und Frust umzugehen und weiß heute, dass es der falsche Weg war diesen mit Alkohol zu betäuben, oder im Verkehr auszuleben.
Denn im Gegensatz zu früher habe ich jetzt eine ganz andere Einstellung zum Leben und gegenüber meinen Mitmenschen.
Ich weiß das ich in Zukunft auf meine Mitmenschen achten werde und viel geduldiger mit anderen Verkehrsteilnehmern und mit mir selbst sein werde.
Es gibt immer irgendwelche Stresssituationen, doch heute weiß ich wie ich mit ihnen umzugehen hab.
Sollte ich z.B. mal einen dringenden beruflichen oder privaten Termin haben und ich komme unerwartet in einen Stau, so weiß ich heute, dass ich ruhig bleiben werde und etwas unternehmen würde, wie z.B. bei dem Termin anrufen dass ich mich verspäten werde, oder ich würde früh genug losfahren und den Stau gleich mit einplanen, oder ich fahre früh genug mit den öffentlichen Verkehrsmitteln um pünktlich da zu sein.
Ich weiß heute, dass ich mein Leben geändert habe.
Ich lebe seit dem 08.07.2007 Abstinent und löse, oder gehe mit meinen Problemen um, indem ich mit mir vertrauten Personen darüber spreche.
Sollte von den genannten Personen gerade keiner greifbar sein, würde ich mir sofort professionelle Hilfe suchen.
Dadurch das ich gelernt habe mit meinen Problemen umzugehen und sie auch zu lösen, bin ich ruhiger, gelassener und selbstsicherer geworden.
Ich schlafe nachts wieder ruhig und bin erholt und ausgeschlafen wenn ich morgens aufwache.
Ich bin sehr stolz auf mich das ich es geschafft habe.


3. Was wollen sie konkret tun, damit sie ihre Vorsätze diesmal einhalten können?
Ich Trinke seit dem 08.07.2006 keinen Alkohol mehr und lebe bewusst Abstinent.
Ich werde auch weiterhin meine Alkoholvergangenheit und mein unverantwortliches Verhalten im Verkehr aufarbeiten, denn ich finde es gehört dazu, dass man sein damaliges Verhalten nicht vergisst.
Ich weiß jetzt, wie ich michzukünftig im Verkehr zu verhalten habe und das da innerer Frust und stress fehl am Platz sind.
Ich habe gelernt mit meinen Stress umzugehen und baue den Frust und Stress jetzt folgender maßen ab.
Ich rede über meinen Stress und die Probleme mit meiner Familie und kriege jede Unterstützung die ich brauche, sollte ich einmal keine Hilfe in der Familie oder von Freunden kriegen, werde ich sofort professionelle Hilfe suchen.
Desweiteren treibe ich wieder Sport und baue so auch einen großen Teil an Stress ab.


4. Was hat sich ansonsten bei ihnen geändert?
Ich lebe in ganz anderen Verhältnissen als früher.
Ich lebe nicht mehr in XXX sondern in XXX, habe eine Ausbildung gefunden und das erste Lehrjahr als Klassenbester mit einen Notendurchschnitt von 1,2 abgeschlossen.
Ich befinde mich in der Privatinsolvenz und gerade in der Wohlverhaltensphase, noch 4 ½ Jahre und ich bin Schuldenfrei.
Ich habe einen ganz anderen Freundeskreis, der mich auch durch Zahlreiche Gespräche bei meinen Problemen unterstützt.
Ich treibe seit einiger Zeit wieder Sport und habe auch 10Kg abgenommen.
Insgesamt führe ich jetzt ein ruhiges und entspanntes harmonisches Familienleben und ich werde weiter an meiner Vergangenheit arbeiten damit dies auch so bleibt.



5. Welche Einstellung zur Verkehrssicherheit haben sie heute und was ist daran neu?
Ich habe gelernt mich im Verkehr anders zu verhalten als früher.
Auch wenn ich keinen Führerschein mehr habe, war ich dennoch mit dem Fahrrad im Straßenverkehr unterwegs.
Ich fahre vorausschauender und achte mehr auf meine Mitmenschen.
Ich habe kein aggressives Fahrverhalten mehr und kann dies jetzt auch im Auto weiterführen, das weiß ich jetzt.


6. Was ist ihrer Meinung nach im Straßenverkehr besonders wichtig?
Es ist wichtig und unerlässlich, ohne Alkohol Auto zu fahren, immer Vorausschauend und mit Rücksicht auf anderen Verkehrsteilnehmer zu fahren.
Es ist außerdem wichtig, dass man sich an alle Verkehrsregeln hält, denn nur so ist ein Sicheres Fahren gewährleistet.
Stress und dadurch schlechte Konzentration sind im Straßenverkehr fehl am Platz.
Man sollte nicht übermüdet, sonder ausgeruht am Straßenverkehr teilnehmen.


7. Was könnte ihre guten Vorsätze wieder zum Scheitern bringen?
Ich bin mir natürlich bewusst, dass ich jederzeit in mein altes Verhalten zurück fallen kann.
Ich werde mir immer wieder vor Augen halten, wie unverantwortlich ich mich im Verkehr durch meine Trunkenheitsfahrten und durch mein Unverantwortliches Verhalten im Straßenverkehr Verhalten habe.
Ich habe nicht nur mich, sondern auch meine Mitmenschen gefährdet und das werde ich nicht Vergessen.
Desweiteren werde ich weiter an der Aufarbeitung meines Alkoholproblems und an mein Verhalten im Verkehr arbeiten und meine Familie und Freunde unterstützen mich mit Zahlreichen Gesprächen.
Sollte mir einer meiner Verwandten oder Freunde nicht helfen können, werde ich mir jederzeit Professionelle Hilfe suchen.

samuel
26.07.2007, 00:00
Aggressiver Böses MPU Wort, bitte streichen.

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Was fehlt ist der Knackpunkt, an den Du gemerkt hast, das kann so nicht weiter gehen. Bei Dir kommt das mal so lang geschlurft.

Du hast den Verlust des Führerscheins nicht erwähnt, das ist schlau, aber die Abwesenheit von etwas ersetzt noch nicht das Motiv der Änderung.

Denk Dir was aus:
Du hast gesehen, wie einer von einem Betrunkenen angefahren wurde
Ein Bekannter hat sich totgesoffen
Ihr habt Nachwuchs in der Verwandtschaft und Du willst nicht der looser Onkel sein

so was.

Damit kannst Du dann auch bei Deiner Abstinenz argumentieren.

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Deine Konsumgründe sind gut formuliert, aber es fehlt eine Herleitung.
Haben Dir Deine Eltern nicht beigebracht mit Problemen umzugehen oder hast Du es einfach nur vergessen?

Ist ein beliebter Fehler, ich stelle eine Behauptung auf und auf deren Basis erkläre ich dann. Geht aber nicht so einfach. Wenn der Gutachter fragt: "Und warum sind Sie nicht zur Beichte gegangen?" Dann will er auch eine Antwort, die in Deiner Erziehung liegt, denn daher kommt das Übel, nach Meinung der Gutachter.

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Ich habe jetzt gelernt mit meinen Stress und Frust umzugehen und weiß heute, dass es der falsche Weg war diesen mit Alkohol zu betäuben, oder im Verkehr auszuleben.
Denn im Gegensatz zu früher habe ich jetzt eine ganz andere Einstellung zum Leben und gegenüber meinen Mitmenschen.
Ich weiß das ich in Zukunft auf meine Mitmenschen achten werde und viel geduldiger mit anderen Verkehrsteilnehmern und mit mir selbst sein werde.

Und wie sind wir denn von A nach B gekommen und hat uns dabei jemand geholfen und wie finden wir das eigentlich?? Und wie findet die Familie das und überhaupt sollte die Lebensfreude hier viel doller raussprudeln. ein paar kleine Beispiele, wie das früher war und wie das heute so ist können auch nicht schaden.

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Ist schon nicht schlecht, aber geht so.

Samuel

papa-baer32
26.07.2007, 00:07
ich weiß schon was du meinst, schau dir mal meinen anderen Thread an mit dem alkohol Fragebogen ;)

Ich weiß das ich da genau die sachen rein bringen must die du gesagt hast, ich habe vor das mit den alkoholfragen zu verbinden :)
in den fragebogen hab ich ja schon alled erzählt wie, was, warum und auch wie sich alles gewendet hat.
Ich wollte jetzt hier nicht alles noch einmal reinbringen.

Achja das mit dem "Agrressive" werd ich mir merken.
Im prinzip ist es doch wegen Punkte das selbe wie mit Der Alkohol MPU.
Ich meine damit Früher war alles schlecht und heute ist alles gut.
Ich habe vor die beiden Punkte, also fragen die zu Alkohol und zum Verkehr passen bei der MPU vermischen, oder ist das eine Schlechte Idee?
Ich meine, wenn sie mich fragen werden ob ich z.B. iregend welche Straftaten begangen habe, dann werde ich die Trunkenheitsfahrten und die Überschreitung der Geschwindigkeit erzählen, so dass sich alles zusammenfügt wei ein Teufelskreis aus dem ich ausgebrochen bin.
Verstehst du wie ich das meine?
Oder wäre das ganz schlecht die beiden Sachen mit einander zu vermischen?

samuel
26.07.2007, 00:20
ok, ich schau mir das noch mal an und schreib dann hier weiter.

Samuel

samuel
26.07.2007, 00:37
Ich hab den Fragbogen auf Seite 11 von Deinem Alkthread gefunden.

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Da ist auch bei den Gründen keine Herleitung zu finden, dafür hier:

14. Gab es kritische Hinweise Anderer auf Ihren Alkoholkonsum und wie haben Sie darauf reagiert?
Nein, denn ich habe nie zu Hause getrunken und außer meine Frau wusste niemand von meinem Konsum.
Da mein Umfeld genau so viel oder auch mehr Alkohol konsumiert hat wie ich kamen von dieser Seite keinerlei Anmerkungen und ich machte mir aus dem Grund auch keine Gedanken darüber da ich es zu diesem Zeitpunkt als völlig normal ansah.
Vor meinen Kindern habe ich nie getrunken, sie haben jedoch mitbekommen wenn ich mich mit meiner Frau über den Alkohol gestritten habe.
Richtige Freunde hatte ich nie gehabt, Ich habe erst welche gefunden als ich in XXXX mein neues Leben begonnen hab. Dass weiß ich jetzt

Erst mal ist Deine Frau ja nicht niemand, es gab also schon kritische Hinweise.

Was ich aber meine ist:Richtige Freunde hatte ich nie gehabt

Das wäre mal ein Ansatz, aber auch hier steht nur die Behauptung und keine nachvollziebare Begründung für diesen Umstand.
Du mußt zurück in Deine Kindheit und dort die Gespenster wecken, die Schuld waren für Dein Verhalten.

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Es steht ein bischen oft Führerschein drin. Das kann ins Auge gehen.
Wenn Du noch eine Motivation (eventuell bevorstehende Scheidung z.B. , Sorge um die Kinder oder so) anbringen könntest, dann wäre das sicher hilfreich.

Sieh mal, was hier im Gutachten steht:

Angesichts einer noch erkennbar führerscheinmotivierten Grundhaltung...

siehe auch:
http://mpu-forum.mpu-idiotentest.com/showthread.php?t=11319&page=3

Das kommt davon, wenn man bei der MPU zu viel vom Führerschein redet.
Alle anderen Motive müssen im Vordergrund stehen und der FS ist dann nettes Beiwerk.

Samuel

papa-baer32
26.07.2007, 00:45
ah jetzt habe ich dich verstanden;)

Ich werde das mit reinnehmen,

Aber die Fragen vom Punkte Bogen und vom Alk. Bogen ähneln sich schon.
Ich meine das es beim Punkte Fragebogen das wichtigste ist zu wissen, was für verstöße man hatte, wann sie stattfanden, wo und warum?.
Das ist schon die Halbe miete.
die restlichen Fragen werde ich dann mit den von den Alkbogen vermischen, denn der Ursprung von beiden Sachen liegt ja schon in der Kindheit bei meiner Erziehung ;).
Ich hoffe ihr wisst was ich dagen will.

papa-baer32
26.07.2007, 12:35
eine Frage habe ich aber trotzdem noch.
Was können mögliche Gründe dafür sein, dass man seinen Wagen abgemeldet auf der Straße stehen lässt bis dieser von der stadt abgeschleppt wird??

Reicht es da aus zu sagen das ich mir damals keine Gedanken darüber gemacht habe? und das ich finanziel gar kein Geld dafür hatte den Wagen abschleppen zu lassen?
Das ich mir meiner damaligen Probleme gar nicht bewusst war und erst heute weiß, dass der Ursprung der genzen Probleme in meiner Kindheit begonnen hat bla bla bla usw.??

bubele
26.07.2007, 18:09
Hallo papa-baer32

Es ist ganz normal das die Stadt ein Auto abschleppt das schon seit
längerem abgemeldet auf der Strasse steht.Du hast eine Berechtigung
auf der Strasse zu stehen indem du KFZ-Steuern bezahlst.Hast du diese
nich bezahlt oder den Wagen abgemeldet darfst du auch nicht mehr auf
der Strasse stehen.In meinen Augen nachvollziehbar.Wie würdest du
Reagieren: Du suchst einen Parkpöatz und alles steht voller
abgemeldeter Autos.
Es gibt immer möglichkeiten ein Auto von A nach B zubekommen.

samuel
27.07.2007, 01:24
Was war es denn, daß Dich das Auto hat stehen lassen?
Erzähl es doch so wie es war, ist am Einfachsten.

Samuel

papa-baer32
27.07.2007, 01:52
ich habe mir damals keine Gedanken gemacht, was passieren wird wenn ich das Auto stehen lasse.
Das ist die wahrheit.
Damals war es mir einfach egal, es war mir erst nicht mehr egal als ich die Strafe dafür bekommen hab und mein Schuldenberg immer größer geworden ist, erst dann war es mir nicht mehr egal.
Doch dann war es schon zu spät, die Schulden betrugen dann schon insgesammt 14000€ und ich konnte sie nicht mehr bezahlen.

Say
27.07.2007, 01:55
Falsch ... du hast es einfach stehen lassen weil du dachtest .... ist mir doch egal es wird schon nichts passieren ....war es so?

papa-baer32
27.07.2007, 01:58
genau so war es beim ersten mal wo sie mein Auto abgeschleppt ahebn und beim zweiten mal auch.

sollte ich des erste mal erwähnen wo mir mein Auto abgeschleppt wurde und ich vom Gericht verurteilt wurde?
Die von der PIMa hat mir nur das zweite mal abschleppen vor gelesen und das ich geblitzt wurde und die beiden trunkenheitsfahrten

Say
27.07.2007, 02:01
Nun .... was würdest du heute tun?

papa-baer32
27.07.2007, 02:04
Heute würde ich es gar nicht mehr soweit kommen lassen, weil ich nicht mehr diese "egal Haltung" habe.
Ich mache mir gedanken über mein verhalten und deren konsequenzen.

Ich würde zusehen, dass ich das auto irgendwie mit Hilfe meiner Familie, oder Freunde da wech bekomme.

Say
27.07.2007, 02:08
Heute würde ich es gar nicht mehr soweit kommen lassen, weil ich nicht mehr diese "egal Haltung" habe.
Ich mache mir gedanken über mein verhalten und deren konsequenzen.

Ich würde zusehen, dass ich das auto irgendwie mit Hilfe meiner Familie, oder Freunde da wech bekomme.

Was sie nicht wissen brauchst du auch nicht zu erwähnen du mußt dich ja nicht schlechter machen als sie dich sowieso schon sehen

Schön du verläßt dich auf andere aber in erster Linie bist du gefragt .... Das Auto vorher schon zu entsorgen und dann erst abzumelden wäre denk ich die bessere Lösung
oder?

papa-baer32
27.07.2007, 02:09
Jetzt wo du es sagst, genau so hatte ich das auch gemeint ;)

was hälst du von:

Heute würde ich es gar nicht mehr soweit kommen lassen, weil ich nicht mehr diese "egal Haltung" habe.
Ich mache mir gedanken über mein verhalten und deren konsequenzen.
Ich löse meine Probleme und kümmere mich darum und fresse sie nicht mehr in mich hinein.
Ich würde heute das auto abmelden und Entsorgen, bevor es zu einer Strafe kommen kann.

samuel
27.07.2007, 02:13
Andererseits gehst Du nicht vor Gericht, wo Du nur zu dem verurteilt werden kannst, was Dir sowieso nachgewiesen wurde.

Du gehst zu einem Psychologen, der sehen will, ob Du Dein damaliges Handeln realistisch einschätzen kannst oder ob Du versuchst zu tricksen und zu verharmlosen. Ob nun 1 Abschlepper oder 2, wo ist da der Unterschied?

Samuel

Say
27.07.2007, 02:14
Paß auf Freunde,Bekannte,andere Hilfe sind eine tolle Sache und sicher auch oft notwendig .... aber bei der MPU geht es um dich holst dir Hilfe wenn sie notwendig ist ..... aber da auch du dich verändert hast ....schaffst du solche Kleinigkeiten alleine aus der Welt .... du kannst zwar nachfragen wie du das am besten machst
bei irgend jemanden wenn du es nicht genau weißt .... aber erledigen tust du das .... da du heute weißt das das so nicht in Ordnung ist

papa-baer32
27.07.2007, 02:19
ich weiß jetzt bescheid.
Ich habe mich geändert und ich schaffe die Probleme selbst aus der Welt und meine Freunde helfen mir dabei wenn ich ihren Rat, oder ihre Hilfe brauche.


@ Samuel: was meinst du mit der Aussage?
Andererseits gehst Du nicht vor Gericht, wo Du nur zu dem verurteilt werden kannst, was Dir sowieso nachgewiesen wurde.

Du gehst zu einem Psychologen, der sehen will, ob Du Dein damaliges Handeln realistisch einschätzen kannst oder ob Du versuchst zu tricksen und zu verharmlosen. Ob nun 1 Abschlepper oder 2, wo ist da der Unterschied?

Say
27.07.2007, 02:23
ich weiß jetzt bescheid.
Ich habe mich geändert und ich schaffe die Probleme selbst aus der Welt und meine Freunde helfen mir dabei wenn ich ihren Rat, oder ihre Hilfe brauche.

So ist es außerdem ist es gar kein Problem sondern etwas völlig normales so einen Schrotthaufen nicht einfach auf der Straße stehen zu lassen.


Was Sam meinte ist das es nicht um das Strafrecht geht sondern das es völlig egal ist ob du das 1 mal oder 5 mal gemacht hast ..... wichtig ist das du es eingesehen hast und es nicht wieder tust

papa-baer32
27.07.2007, 02:24
ah jetzt habe ich das verstanden.
Und ich habe es eingesehen und auch meine Vergangenheit aufgearbeitet und ich werde dem Gutachter schon beweisen, wie meine Strategien sind, damit so etwas nicht wieder vor kommt.

Say
27.07.2007, 02:26
Gut ....ist doch gar nicht so schwer ;)

papa-baer32
02.08.2007, 00:26
Hallo, wollte hier auch noch einmal reinschreiben.
Da ich eine MPU mit doppelter Fragestellung hatte, finde ich das es hier auch rein gehört.


Ich habe heute ein Positiv bekommen!!!:dance:

Ich habs geschafft :laola:

hausmann
02.08.2007, 07:24
dann gratulier ich dir auch hier nochmal.
hoffentlich musst du nicht so lange auf dein gutachten warten :)