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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Beweise einer tiefgreifenden Änderung


MöLDI
27.02.2008, 13:19
Hi zusammen,

ich bin schon seit einer Weile bei Euch im Board am schauen. Klasse System mit den Feedbacks von Betroffenen und den vielen Erfahrungen aus denen man lernen kann. Vor Jahren hab ich auch mal ne Alk-MPU gemachtr und diese auch im ersten Anlauf bestanden
Ein guter Freund von mir muss jetzt zur MPU wegen den vielen Punkten die er hat. Ich erlaube mir mal eben hier eine Liste zu posten:

1.) 30.01.2004 Speed 24 außerorts (1P)
2.) 20.02.2004 Speed 32 außerorts (3P)
3.) 07.03.2004 Fahrlässg. KV durch Unfall mit Personenschaden (5P)
4.) 05.02.2005 Mobiltelefon+AAK 0,25mg/l (4P)
5.) 13.07.2005 Mobiltelfon (1P)
6.) 17.02.2006 Speed 95 (!!!!) außerorts (4P)

Nicht schlecht oder? Bei 4.) versteh ich bislang noch nicht wieso es bei 0,25 AAK+Telefeon gleich 4 Punkte gibt. Ist aber auch zweitrangig da rechtskräftig.
Ihm ist nun die FE entzogen worden mit dem Hinweis das er ein Gutachten vorlegen sollte zum Erteilen einer neuen FE. In 5 Monaten sollte er das auch gemacht haben sonst darf er ja komplett alles neu machen.

Zum unterstützenden Beweis einer Änderung der Lebensgewohnheiten, sowie zur glaubhaften Darlegung eines Problembewußtseins empfielt es sich bei Alkohol einem Verein beizutreten als Beleg zur externen Hilfe.

Wie verhält es sich in diesem Falle? Welche Vereinigungen kämen denn in Frage an die er sich wenden könnte die externe Hilfe belegen könnten?

Ich danke Euch schon mal für Euer Feedback!
Ich werd versuchen meinen Teil in dieser Klasse Community zu leisten.

Beste Grüße

Möldi!

Say
27.02.2008, 13:42
Servus:)

Bei 4.) versteh ich bislang noch nicht wieso es bei 0,25 AAK+Telefeon gleich 4 Punkte gibt.

Bei der Messung mußt du das Ergebniss verdoppelt das heißt er war mit 0,5 Promille unterwegs das entspricht einer Ordnungswidrigkeit und damit 3 Punkten ..... der 4´te kam durch das Handy dazu.

Wie verhält es sich in diesem Falle? Welche Vereinigungen kämen denn in Frage an die er sich wenden könnte die externe Hilfe belegen könnten?

Die Alkoholsache wird wahrscheinlich gar nicht Fragestellung bei der MPU sein sondern seine anderen Vergehen ..... also hier jetzt mit Kanonen auf Spatzen zu schießen wäre übertrieben.

MöLDI
27.02.2008, 13:57
Hi Say,

danke für dein schnelles Feedback.
Ich gehe auch davon aus das die anderen Sachen der Gegenstand des Gespräches sein werden.
Deshalb auch meine Frage zur unterstützenden Beweisführung in Form einer Mitgliedschaft.
Sonst spiele ich mit dem Gedanken "Rat gesucht bei einer psychologisch erfahrenen Person". Allerdings wird dadurch die Frage wahrscheinlich "Warum sind sie nicht zu einem Verkehrspsychologen gegangen?"
Hier mit Kostenfaktoren zu antworten könnte wohl auch nach hinten losgehen. Gibt es so was wie einen "Verein für verkehrsauffällige Kraftfahrer" oder so was? E.V wär natürlich super....

PS: Dankr für die Info mit dem x2 beim Alk. Das habe ich nicht bedacht......

Say
27.02.2008, 14:03
Es muß nicht immer gleich ein Psychologe sein .... in manchen Fällen ist der sicher hilfreich .... aber früher sind die Leute auch ohne groß geworden und das ging ganz gut.

Wichtig ist für ihn das er sich darüber klar wird wie sein Verhalten zustande kam und welche Verbindung er zu seinem sonstigen Leben herstellen kann.Auch sollte er sich eine andere Beschäftigung zugelegt haben bei der sich austoben kann ohne auf den Straßen zu rasen.

Es gibt da schon Gruppen für verkehrsauffällige Fahrer ab ob bei euch eine in der Nähe ist kann ich dir natürlich nicht sagen.

MöLDI
27.02.2008, 14:22
Hättest du mal einen Namen von so einem Verein? Ich würde dann schauen ob die hier in unserer Region (86xx) eine Zweigstelle oder ein Ämbivalent haben...

PS: Danke für die Feedbacks, Say! :)

MöLDI
27.02.2008, 14:30
Edit: Hab grade was gefunden. Hat jemand schon mal Erfahrungen mit BEKA (Beratungsstellen für auffällige Kraftfahrer) gesammelt?

Say
28.02.2008, 00:00
Das ist nichts anderes als du auch beim TÜV etc. bekommst Gruppengespräche oder Einzelsitzungen die auch nicht ganz billig sind.

Kleine Frage war er noch in der Probezeit?

MöLDI
03.03.2008, 17:20
Danke für die Info,
ja der Kollege war noch in der Probezeit. Das Ding wird nicht einfach....!@#$

Say
03.03.2008, 19:49
Schön,dann soll er den Kurs schon mal machen der sowieso auf ihn zukommt so spart er Zeit und hat was vorzuweisen.