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rafael23
26.08.2008, 00:14
Guten Abend,:)

Ich bin Rafael 23 jahre Jung.

Ich hatte eine MPU Im Januar dieses Jahres, die allerdings negativ ausgefallen ist. Jetzt bin ich zu diesem Forum gestoßen und brauche bitte die hilfe von euch, weil ich am donnerstag den 28.08.2008 meine 2. mpu habe.

Das negative Gutachten habe ich hier reingeschrieben
Ich weiss echt nicht mehr weiter(@)

Ich bitte um eure hilfe


24.06.2005: Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h um 26 km/h

04.08.2005: Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h um 62 km/h


04.10.2005: Verwarnung und Anordnung der Teilnahme an einem Aufbauseminar, Verlängerung der Probezeit bis 04.11.2007

03.05.2006: Bescheinigung über die Teilnahme an einem Aufbauseminar bei einer Fahrschule

15.04.2007: Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h um 58 km/h

Wie er sich sein wiederholtes Auffälligwerden im Straßenverkehr erkläre?

Das hat alles mit meiner Vergangenheit zu tun gehabt. Ich war damals als Schüler schon sehr unselbstbewusst, auch dadurch, weil ich die ganze Zeit von meinen Eltern zu hören bekommen habe, dass aus mir nie was wird. In der Schule habe ich auch nicht viele Freunde gehabt, und die Lehrer (...)‘ weil ich immer schlechte Noten hatte (...)‘ haben mich immer unterdrückt. Ich konnte mich damals nicht wehren, und ich konnte auch nicht meine Meinung vertreten. So kam es dann oft dazu, dass ich meinen ganzen Frust beim Fahren ausgelassen habe. Meistens immer im Auto habe ich mich sicher gefühlt

Wie er diese Zusammenhänge erkannt habe?
“Mir wurde es bewusst, dass ich in meinem Leben andere Sachen nicht in den Griff bekommen habe. Bis zur 10. Klasse war alles okay, aber ab der 11. Klasse fing es an, als ich einmal die 11. Klasse wiederholen musste, damit fing alles an. Da musste ich halt zusehen, wie meine Eltern extrem enttäuscht von mir waren,

Wie es zu der Auffälligkeit am 24.06.2005 gekommen sei?
“Das war so, da bin zu meiner Ex-Freundin gefahren nach Köln, ich habe einen Mietwagen gehabt und war mit dem Auto nicht so vertraut gewesen. Es kam auch dazu, weil ich damals nicht so groß auf die Geschwindigkeitsüberschreitungen, Als ich zurückgefahren bin nach Frankfurt habe ich mich verfahren (...)‘ ich war auf einmal nicht mehr in Frankfurt, sondern in Heidelberg. Auf der Autobahn merkte ich schon, dass mein Tank leer war (...)‘ dann bin ich irgendwo abgebogen, das war eine Kleinstadt, (...) eine Tankstelle hat noch auf gehabt, da habe ich getankt und bin Richtung Frankfurt zurückgefahren. Kurz vor Frankfurt war eine Baustelle. Ich denke, da war 60 erlaubt, ich war 22 oder 23 zu schnell, so genau weiß ich es nicht.“

Worauf er sein Fehlverhalten an diesem Tag zurückführe?

‘Wie ich schon gesagt habe, dass ich damals auf die Geschwindigkeitsschilder nicht geachtet habe.“
Wie er sein Verhalten heute selbst bewerte?
“Bis ich zurückgekommen bin aus Kanada war es so, dass ich nicht darauf geachtet habe. Als ich wieder in Deutschland war und mir eine Arbeit gesucht habe, habe ich eine sehr guten Menschen kennen gelernt, der mir in den letzten zwei Jahren sehr geholfen hat, durch den habe ich auch die Ausbildung bekommen, und in dem Beruf habe ich gelernt, Verantwortung zu über nehmen (...) und wie es ist, wenn man sich an die Vorschriften nicht hält. Ich habe gemerkt, wenn Leute sind nicht an die Regeln halten, geht die Katastrophe los (...). Die Gesetze sind ja dafür da, dass wir unser System aufrechterhalten. Früher habe ich gedacht, ich mache ja keine schlimmen Sachen wie klauen oder jemand schlagen, Verkehrsdelikte habe ich als oberflächlich gesehen.
Wie es zur Auffälligkeit am 04.08.2005 gekommen sei?
“Das war so eine ähnliche Situation, da bin ich auch nach Köln gefahren, und kurz vor Köln wurde ich dann geblitzt (...). Das war auch nicht mein eigenes Auto, das war ein Mietwagen gewesen, das war dann auch auf der Autobahn.“
Er sei an dem Tag 62 km/h schneller als erlaubt gefahren.
Ob das für ihn üblich gewesen sei? “
Üblich, ja. Es war ja die Zeit, wo ich nicht auf die Schilder geachtet habe.“
Weshalb es an der betreffenden Stelle eine Geschwindigkeitsbegrenzung gegeben habe?
“Da wurde die Autobahn zweispurig (...).“
Wie er es selbst bewerte, dass er so viel schneller als erlaubt gefahren sei?
“Heute ist es ganz anders, heute weiß ich, dass ich durch meine Dummheit damals viel Schlimmes anrichten konnte. Weil kurz bevor die Autobahn zweispurig wurde, haben sich auch Staus gebildet, und wenn ich da eine Sekunde nicht aufgepasst hätte, hätte es zu einem schlimmen Unfall kommen können, ich hätte andere verletzen oder schlimmstenfalls töten können, mich selbst auch, und das ist mir damals nicht bewusst gewesen
Er habe im Jahre 2006 an einem Aufbauseminar teilgenommen. Was er dort gelernt habe?
“In dem Kurs wurde uns gesagt, dass wir, wenn nächstes Mal was passiert, dass wir keine Chance mehr kriegen, dass wir nicht so leicht davonkommen (...). Da wurde auch mit uns gearbeitet, warum der einzelne zu schnell gefahren ist, es waren ja verschiedene Leute (...)‘ und es wurden genau die Probleme besprochen, warum es dazu gekommen ist und welche Maßnahmen jetzt ergriffen werden, damit es in Zukunft nicht mehr dazu kommt.“
Was er für sich persönlich in dem Kurs gelernt habe?“
Das war auch die Zeit, wo ich über die ganzen Sachen nachgedacht habe, das Aufbauseminar war im April 2006, da habe ich für mich gelernt, dass man nicht schnell fahren muss, auch wenn man unter Zeitdruck steht, soll man lieber früher losfahren. Ich habe da gelernt, auch wenn man schnell fährt, gewinnt man höchstens drei bis vier Minuten, das ändert auch nicht viel.“
Er habe sich dann auch um eine entsprechende Verhaltensanpassung bemüht?
“Ja.“
Inwieweit es ihm dann gelungen sei, sich angepasst zu verhalten?
“Das ist mir sehr gut gelungen bis auf das letzte Delikt. Das war auch eine Zeit, wo ich beruflich sehr oft nach Düsseldorf fahren musste. (...) Dadurch, dass ich wieder zurückkam und die Arbeit bekommen habe und auch das Seminar gemacht habe, habe ich auch die Geschwindigkeitsschilder ernst genommen. Wenn 80 stand, bin ich 80 gefahren, wenn 100 stand, bin ich 100 gefahren (...)‘ das hat auch geklappt bis zum letzten Delikt am 15.04.2007.“
Wie es zu dem Vorfall am 15.04.2007 gekommen sie?
“Das war so, dass ich am Tag davor, das war ein Samstag, da war ich bis Spätmorgens mit meinen Freunden unterwegs, und am nächsten Tag wollte ich Punkt elf Uhr im Büro sein, weil ich ein Gespräch mit meinem Chef hatte und ich am nächsten Tag nach Düsseldorf sollte. Es war so, dass ich um zwölf nach elf von meinem Chef geweckt wurde, der gefragt hat, wo ich bleibe. (...) Ich habe halt gesagt, tut mir leid, ich habe verschlafen, ich fahre sofort los. Durch diese Eile,ich wollte ihn nicht enttäuschen und nicht so lange warten lassen, habe ich die Umgebung nicht so wahrgenommen. Ich habe nur im Kopf gehabt, ich muss schnell im Büro sein, und unter so einer Brücke waren Polizisten mit einem Messgerät und einer Kamera (...).“

rafael23
26.08.2008, 00:16
Ob er nicht gemerkt habe, dass er so schnell gefahren sei?
“Gemerkt schon, es war mir auch bewusst, dass ich schnell fahre, aber in dem Moment habe ich halt nicht an die Konsequenzen gedacht.“
Wie er sich dieses Verhalten erkläre?
“Ich erkläre es mir so, dass ich, wie gesagt, gegen meine eigenen Vorsätze (...) verstoßen habe.“
Ob er dafür irgendeine Erklärung habe?
“Ich kann es mir in dem Sinn erklären, dass ich, was ich damals gelernt habe, dass man, auch wenn man zu spät ist und schnell fahrt, ich konnte dadurch nur drei, vier Minuten Zeit gewinnen, und da habe ich gemerkt, dass es mir überhaupt nichts genutzt hat, dass ich damals so schnell gefahren bin Richtung Büro (...).“
Wie er sich erkläre, dass er so verhalten habe, obwohl er das schon gewusst habe?
“In dem Moment habe ich nicht nachgedacht.“ (...)
Die Tatsache, dass er mit einer Geschwindigkeit von 108 km/h aufgefallen sei, obwohl nur 50 km/h erlaubt gewesen seien, spreche nicht dafür, dass er an diesem Tag erstmals wieder schneller als erlaubt gefahren sei:
“Es war ja so, dass ich durch das Aufbauseminar (...) einiges gelernt habe und mir auch gesagt habe, dass ich auf die Geschwindigkeitsschilder achten werde. Wie gesagt, es ist auch ein Jahr gut gegangen (...)‚ aber dann ging es nicht mehr. Es war wahrscheinlich auch deswegen (...)‚ es war Sonntag, und es war mein Fehler, dass ich zu spät aufgewacht bin, aber es war eine dumme Reflexentscheidung (...). Nach diesem Delikt war die Konsequenz für mich, ich war ja beruflich sehr angewiesen auf meinen Führerschein, und dadurch, dass ich zwei Monate nicht fahren konnte, habe ich gemerkt, wie schmerzlich das ist.
Wie er vermeiden könne, erneut gegen die Verkehrsvorschriften zu verstoßen?
“Ich habe gesehen damals, wie mein Leben vor zwei Jahren war. Ich war unselbstbewusst, ich war unzufrieden, und ich hatte nichts, womit ich mich motivieren konnte. In den letzten zwei Jahren hat sich viel in meinem Leben geändert, es war eine Wende. Ich habe eine Stelle bekommen, wo mich meine Kollegen respektieren und akzeptieren, wo ich auch viel Anerkennung bekomme. Ich habe auch mit sehr vielen Kollegen privat zu tun, es hat sich auch Freundschaf ten entwickelt. Ich habe gelernt, wie es ist, Verantwortung zu übernehmen und sich an die Vorschriften zu halten. Ich habe auch in den letzten sechs Monaten sehr viele Bücher gelesen, hauptsächlich Bücher über positives Denken (...)‘ und dadurch habe ich halt mein eigenes Ich verstärkt. (...) Ich habe meinen Führerschein genau da abgeben wo ich nicht so viel arbeiten musste, das war in den Sommerferien, da war auch viel Zeit, wo ich zu Hause verbracht habe und nachdenken konnte. Ich habe mir selber Pro, Contra gemacht, was gut daran war, dass ich wieder geblitzt worden bin, ich habe mir Gedanken gemacht, warum (...) ist es wieder zu so einem Rückfall gekommen. Da habe ich mir aufgeschrieben, was die Gründe waren (...) und was alles passieren könnte.“ (...)
Wie er vermeiden könne, in einer ähnlichen Situation wieder so zu reagieren?
“Vermeiden in dem Sinn, dass ich noch mehr achte, wie ich früher geachtet habe, genau auf meine Schwachstelle, diese Verkehrsschilder, auch wenn ich unter Druck stehe oder Angst habe (...)‘ weil ich habe gesehen, es lohnt sich nicht wegen ein paar Minuten (...) solche Sachen zu riskieren.“
Ob er schon einmal daran gedacht habe, fachliche Hilfe in Anspruch zu nehmen?
“Ich habe in dem Sinn daran gedacht, falls ich wieder in so eine Situation komme, falls ich Angst bekomme oder Druck bekomme oder ich merke, ich fahre schnell, dann habe ich auch daran gedacht, professionelle Hilfe aufzusuchen. (...)“
Ob er noch etwas ergänzen möchte?
“Nein.“

samuel
26.08.2008, 01:23
http://mpu-forum.mpu-idiotentest.com/showthread.php?t=7869

Füll mal den passenden Fragebogen aus.

Was hast Du sonst noch an Vorbereitung gemacht?
Wer weiß von dem negativen Gutachten?

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Was Du hier in drei Tagen an Vorbereitung haben möchtest, dauert normalerweise bei Deiner Deliktgruppe einen Monat.
Um eine halbwegs realistische Chance zu haben, solltest Du zum Doc gehen und Dir einen Krankenschein besorgen, um den Termin ohne finanzielle Verluste schieben zu können.

Ist Deine Entscheidung, handle klug, dann wird es nicht allzu teuer.

Samuel

rafael23
26.08.2008, 10:22
von dem negativen Gutachten weiss nur die AVUS und ich aber nicht die Fühererscheinstelle.

Ich habe eine Vorbereiung beim Verkehrspsychologen gemacht und mir eine bescheinigung geben lassen.

Ihr seit ihr erfahren ich möchte nur wissen wie ich zu den oben genannten fragen die mir vom Gutachter gestellt worden beim ersten MPU antworten muss.
wäre sehr lieb von euch wenn ihr mir dabei helfen könntet.


Ich möchte das jetzt machen und ich weiss das ich es mit eure hilfe auch in 3 tagen das alles schaffen kann

K.Putnik
26.08.2008, 12:55
Ihr seit ihr erfahren ich möchte nur wissen wie ich zu den oben genannten fragen die mir vom Gutachter gestellt worden beim ersten MPU antworten muss.
wäre sehr lieb von euch wenn ihr mir dabei helfen könntet.
Wir können und wollen dir keine Antworten formulieren, das würde nicht gutgehen, das müssen immernoch deine Antworten sein. Aber was du falsch gemacht hast kann ich dir sagen.

Ich möchte das jetzt machen und ich weiss das ich es mit eure hilfe auch in 3 tagen das alles schaffen kannNa wenn du meinst, zaubern können wir aber noch nicht hier...sehn wir mal was zu schaffen ist.

Wie er sich sein wiederholtes Auffälligwerden im Straßenverkehr erkläre?

Das hat alles mit meiner Vergangenheit zu tun gehabt. Ich war damals als Schüler schon sehr unselbstbewusst, auch dadurch, weil ich die ganze Zeit von meinen Eltern zu hören bekommen habe, dass aus mir nie was wird. In der Schule habe ich auch nicht viele Freunde gehabt, und die Lehrer (...)‘ weil ich immer schlechte Noten hatte (...)‘ haben mich immer unterdrückt. Ich konnte mich damals nicht wehren, und ich konnte auch nicht meine Meinung vertreten. So kam es dann oft dazu, dass ich meinen ganzen Frust beim Fahren ausgelassen habe. Meistens immer im Auto habe ich mich sicher gefühltIst immer ungut die Schuld auf andere abwälzen zu wollen. Warum hattest du denn schlechte Noten?

Wie er diese Zusammenhänge erkannt habe?
“Mir wurde es bewusst, dass ich in meinem Leben andere Sachen nicht in den Griff bekommen habe. Bis zur 10. Klasse war alles okay, aber ab der 11. Klasse fing es an, als ich einmal die 11. Klasse wiederholen musste, damit fing alles an. Da musste ich halt zusehen, wie meine Eltern extrem enttäuscht von mir waren,
Oben sagst du, die waren die ganze Zeit von dir enttäuscht, jetzt erzählst du die waren bis zur 11.Klasse ganz zufrieden mit dir.

Abgesehen davon, auf welche Frage antwortest du da?

Worauf er sein Fehlverhalten an diesem Tag zurückführe?

‘Wie ich schon gesagt habe, dass ich damals auf die Geschwindigkeitsschilder nicht geachtet habe.“Ja, schön einfach.
Und wo liegt jetzt der Grund, das das Thema Verkehrsschilder in der Fahrschule so spurlos an dir vorbeigegangen ist?!
Oder wolltest du die Schilder einfach nicht sehen? Wenn ja, wieder die Frage nach dem warum? Das zieht dir niemand aus der Nase bei der MPU, da musst du schon von dir aus bringen!

Wie er sein Verhalten heute selbst bewerte?
(...) und wie es ist, wenn man sich an die Vorschriften nicht hält. Ich habe gemerkt, wenn Leute sind nicht an die Regeln halten, geht die Katastrophe los (...). Die Gesetze sind ja dafür da, dass wir unser System aufrechterhalten. Früher habe ich gedacht, ich mache ja keine schlimmen Sachen wie klauen oder jemand schlagen, Verkehrsdelikte habe ich als oberflächlich gesehen.Klingt wie auswendig ausm Lehrbuch gelernt. Gut, früher hast du's als oberflächlich gesehen Verkehrsdelikte zu begehen. Das war aber nicht die Frage. Wie siehst du das denn heute?

Wie es zu der Auffälligkeit am 24.06.2005 gekommen sei?
“Das war so, da bin zu meiner Ex-Freundin gefahren nach Köln, ich habe einen Mietwagen gehabt und war mit dem Auto nicht so vertraut gewesen.

Wie es zur Auffälligkeit am 04.08.2005 gekommen sei?
“Das war so eine ähnliche Situation, da bin ich auch nach Köln gefahren, und kurz vor Köln wurde ich dann geblitzt (...). Das war auch nicht mein eigenes Auto, das war ein Mietwagen gewesen, das war dann auch auf der Autobahn.“Jetzt schiebst du die Schuld auf's Auto. Wieso schaffen das andere Fahrer, sich selbst in Mietwagen an das Tempolimit zu halten, du aber nicht?! War der Tacho falsch kalibriert oder wie soll ich mir das vorstellen?

Inwieweit es ihm dann gelungen sei, sich angepasst zu verhalten?
“Das ist mir sehr gut gelungen bis auf das letzte Delikt. Das war auch eine Zeit, wo ich beruflich sehr oft nach Düsseldorf fahren musste. (...) Dadurch, dass ich wieder zurückkam und die Arbeit bekommen habe und auch das Seminar gemacht habe, habe ich auch die Geschwindigkeitsschilder ernst genommen. Wenn 80 stand, bin ich 80 gefahren, wenn 100 stand, bin ich 100 gefahren (...)‘ das hat auch geklappt bis zum letzten Delikt am 15.04.2007.“Löblich, löblich, aber glaubst du das selber? Das eine mal, wo du mal schneller unterwegs bist, wirst du erwischt? Gewinnst du auch öfter mal im Lotto oder so...?

Wie es zu dem Vorfall am 15.04.2007 gekommen sie?
(...) Ich habe halt gesagt, tut mir leid, ich habe verschlafen, ich fahre sofort los. Durch diese Eile,ich wollte ihn nicht enttäuschen und nicht so lange warten lassen, habe ich die Umgebung nicht so wahrgenommen. Ich habe nur im Kopf gehabt, ich muss schnell im Büro sein, und unter so einer Brücke waren Polizisten mit einem Messgerät und einer Kamera (...).“Ja, und da kam es auf die 3-4 Minuten dann an, die du durch Raserei schneller sein kannst?! Ich dachte das hättest du gelernt?! Wohl doch dann so schnell wieder vergessen, wie du's "gelernt" hast...

Das erklärt dann auch folgendes:
Wie er sich erkläre, dass er so verhalten habe, obwohl er das schon gewusst habe?
“In dem Moment habe ich nicht nachgedacht.“ (...)
Die Tatsache, dass er mit einer Geschwindigkeit von 108 km/h aufgefallen sei, obwohl nur 50 km/h erlaubt gewesen seien, spreche nicht dafür, dass er an diesem Tag erstmals wieder schneller als erlaubt gefahren sei:
“Es war ja so, dass ich durch das Aufbauseminar (...) einiges gelernt habe und mir auch gesagt habe, dass ich auf die Geschwindigkeitsschilder achten werde. Wie gesagt, es ist auch ein Jahr gut gegangen (...)‚ aber dann ging es nicht mehr. Es war wahrscheinlich auch deswegen (...)‚ es war Sonntag, und es war mein Fehler, dass ich zu spät aufgewacht bin, aber es war eine dumme Reflexentscheidung (...). Nach diesem Delikt war die Konsequenz für mich, ich war ja beruflich sehr angewiesen auf meinen Führerschein, und dadurch, dass ich zwei Monate nicht fahren konnte, habe ich gemerkt, wie schmerzlich das ist.Verarschen lassen die GA sich halt auch nicht gern. Sicher, sie sind's gewohnt, aber wer sich dabei erwischen lässt hat halt verloren, so läuft das Spiel. Im letzten Satz bettelst du nochmal um deinen Führerschein, das war's dann gewesen.

Hier war dem GA schon klar, das er dir ein negatives GA schreiben muss...

Wie er vermeiden könne, erneut gegen die Verkehrsvorschriften zu verstoßen?
(...) Ich habe meinen Führerschein genau da abgeben wo ich nicht so viel arbeiten musste, das war in den Sommerferien, da war auch viel Zeit, wo ich zu Hause verbracht habe und nachdenken konnte. Ich habe mir selber Pro, Contra gemacht, was gut daran war, dass ich wieder geblitzt worden bin, ich habe mir Gedanken gemacht, warum (...) ist es wieder zu so einem Rückfall gekommen. Da habe ich mir aufgeschrieben, was die Gründe waren (...) und was alles passieren könnte.“ (...)Ja, super, weil es ja auch nur ein einmaliger Rückfall war. Jetzt fühlt sich der GA in seinem Urteil nochmal richtig bestätigt..

Wie er vermeiden könne, in einer ähnlichen Situation wieder so zu reagieren?
“Vermeiden in dem Sinn, dass ich noch mehr achte, wie ich früher geachtet habe, genau auf meine Schwachstelle, diese Verkehrsschilder, auch wenn ich unter Druck stehe oder Angst habe (...)‘ weil ich habe gesehen, es lohnt sich nicht wegen ein paar Minuten (...) solche Sachen zu riskieren.“Das hast du erzählt, das du das beim Aufbauseminar gelernt hättest. Du bist aber trotzdem wieder viel zu schnell gewesen und auch noch erwischt worden. Ich sehe jetzt nicht, warum du in Zukunft nicht wieder auffällig werden solltest. Im Gegenteil, wenn ich deine Antworten so les, halt ich das für sehr wahrscheinlich, das du wieder viel zu schnell fahren wirst. Und da liegt dein Problem, dem GA ging das genauso...

Ob er schon einmal daran gedacht habe, fachliche Hilfe in Anspruch zu nehmen?
“Ich habe in dem Sinn daran gedacht, falls ich wieder in so eine Situation komme, falls ich Angst bekomme oder Druck bekomme oder ich merke, ich fahre schnell, dann habe ich auch daran gedacht, professionelle Hilfe aufzusuchen. (...)“Naja, jetzt hast du ja professionelle Hilfe in Form deines VP. Die Hilfe immer schön loben und schön breit treten wie wahnsinnig dich das weitergebracht hat.

Mehr kann ich dir dazu nicht sagen, ich hoffe das du da in zwei Tagen was draus machen kannst...wenn du nicht doch lieber krank machen willst...

MfG

rafael23
26.08.2008, 13:53
So jetzt hab ich einiges geändert
denkt ihr das es so ok ist liebe genossen?

Was ist passiert?
Ich habe gegen die Regeln imStraßenverkehrs mehrfach verstoßen.

Warum sind Sie hier?
Ich möchte Stellung nehmen ,wie es dazu kam und wie sich jetzt mein Verhalten geändert hat.

Wie viele Verstöße hatten sie?
3x Geschwindigkeituberschreitungen, 1x Androhung zu Teilnahme am Aufbauseminar und 1x Führerscheinentzug. Ingesamt 5. Und einige Verstöße mehr , die allerdings nicht aktekundig wurden.

Was waren das für Verstöße?
24.06.2005: Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h um 26 km/h
04.08.2005: Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h um 62 km/h
04.10.2005: Verwarnung und Anordnung der Teilnahme an einem Aufbauseminar, Verlängerung der Probezeit bis 04.11.2007
03.05.2006: Bescheinigung über die Teilnahme an einem Aufbauseminar bei einer Fahrschule
15.04.2007: Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h um 58 km/h

Was hätte passieren können bei den jeweiligen Delikten?
Ich hätte einen Unfall verursachen können und dabei andere und mich selsbt Stark gefährden können.

Was ist ihrer Meinung nach im Straßenverkehr besonders wichtig?
Die Verkehrsregeln beachten, vorrausschauend fahren, auf die Sicherheit achten und mit Fehlern anderer Verkehrsteilnehmer rechnen.

Warum ist es passiert?
Hierbei bringe ich meine Vergangenheit im Vordergrund. Ich war damals als Kind und Schüler sehr unselbstbewusst ängstlich und zurückhaltend. Gedanklich war ich der Meinung, immer was gutes tun zu müssen um von eltern, anderen Familienangehörigen und Freunen gelobt und anerkannt zu werden. So tat ich schon als kleines Kind vieles um dies zu bekommen, indem ich mich um meine jüngeren Geschwister gekümmert habe, während meine Eltern arbeiten waren, den haushalt machte. Dadurch bekam ich sehr viel Lob und Anerkennung von ihnen. Dieses Denken hat sich über die Jahre bei mir eingeprägt. Somit bin ich immer davon ausgegangen immer gutes zu tun um Lob von Familie,Freunde ,Schule oder auf der Arbeit zu erhalten. Dann ging bei mir eine schlechte Phase durch mein Leben. Ich habe schlechte Noten in der Oberstufe geschrieben, weil ich mit dem lerndruck und Unterrichtsstoff nicht mehr Klar kam. Aus Angst habe ich meinen Eltern nichts erzählt. Jedoch hab ich damit mir ein eigentor geschossen , weil Sie kein Nachhilfslehrer eingeschlatet haben, aufgrund meines schweigens. In der Schule habe ich auf einen Schlag nicht mehr viele Freunde gehabt, und die Lehrer (...)‘ weil ich immer schlechte Noten hatte (...)‘ haben mich immer unterdrückt. In dieser Phase war ich Stark der Meinung, dass mich meine Eltern, Freunde und die Lehrer Hassen. Ich konnte mich damals nicht wehren, und ich konnte auch nicht meine Meinung vertreten. So kam es dann oft dazu das ich durch Emotionen im Straßenverkehr Auffällig wurde.

Wie konnten so viele Verstöße zusammenkommen?
Das lässt sich damit erklären, dass ich damals noch in einem unreifen Lebensabsphase war.Desweiteren durch meine Dummheit, da ich mir nach den Verstößen wenig gedanken über die Folgen bzw. Lösungen gemacht hatte. Ich habe die Konsequenzen ignoriert und war der Meinung, ich komme an einer Strafe vorbei.

Warum haben sie sich (immer wieder) so verhalten?
mich haben die Bußgelder, Verwahrungen und Fahrverbote nicht zum Nachdenken angeregt. Bei den Verstößen habe ich nie über das eigentliche Problem, nämlich mein falsches Verhalten, nachgedacht. An Stelle dessen habe ich mich nur geärgert, dass ich erwischt worden bin. Dies geriet dann in Kürze wieder in Vergessenheit.

Wie war Ihre Gefühlslage bei diesen Delikten, (bitte jedes Delikt einzeln bewerten)
24.06.2005: Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h um 26 km/h
Hab mich über das Bußgeld und die Nachstehenden Punkte geärgert
04.08.2005: Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h um 62 km/h
war sehr verärgert über das hohe Bußgeld, das 2 monatige Fahrverbot und die 4 Punkte.
04.10.2005: Verwarnung und Anordnung der Teilnahme an einem Aufbauseminar, Verlängerung der Probezeit bis 04.11.2007
Fand es oberflächlich und Sinnlos
03.05.2006: Bescheinigung über die Teilnahme an einem Aufbauseminar bei einer Fahrschule
War froh darüber das ich den Kurs hinter mir hatte.
15.04.2007: Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h um 58 km/h
wieder mal über das Fahrverbot, die Punkte und das hohe Bußgeld geärgert.

Was haben Sie als Ursache für die Verstöße herausgefunden, hatten Sie dabei Hilfe?
Ich habe als Ursache meine Vergangenheit, Persöhnlichkeit und meine Charackterzüge mit Hilfe eines Verkehrspsychologen identifiziert.
Ich habe mich damals überschätzt und war egoistisch. Der Psychologe verdeutlichte mir, dass ich ein Problem hatte. Ich hätte beim Autofahren nicht über die Konsequenzen von zu schnellem Fahren und der Missachtung der Regeln nachgedacht. Damit hatte er Recht. Denn während des Fahrens war ich nur mit meinen Emotionen konfrontiert, wie die Angst davor andere zu Enttäuschen indem ich zu Spät komme. Und dadurch meine Anerkennung verringert wird bei diesen Menschen , die auf mich warten verringert wird bzw. ganz weg geht.

K.Putnik
26.08.2008, 14:27
Warum sind Sie hier?
Ich möchte Stellung nehmen ,wie es dazu kam und wie sich jetzt mein Verhalten geändert hat.
Die FSST bezweifelt deine Eignung zum führen eines KFZ. Diese Zweifel möchtest du mithilfe eines Gutachtens ausräumen...

Wie viele Verstöße hatten sie?
3x Geschwindigkeituberschreitungen, 1x Androhung zu Teilnahme am Aufbauseminar und 1x Führerscheinentzug. Ingesamt 5. Und einige Verstöße mehr , die allerdings nicht aktekundig wurden.
Und wieviele waren das?

Rechne mal:
Verstösse pro Fahrt x Fahrten pro Tag x Tage Führerscheinbesitz = ???

In der Schule habe ich auf einen Schlag nicht mehr viele Freunde gehabt, Warum? Konntest du denen nichtmehr die Hausaufgaben machen, oder wo ist der Zusammenhang?

und die Lehrer (...)‘ weil ich immer schlechte Noten hatte (...)‘ haben mich immer unterdrückt.Schreib doch wenigstens, du hast dich unterdrückt gefühlt. Heute weisst du doch, das die nur die beste Leistung aus dir rauskitzeln wollten...

Was haben Sie als Ursache für die Verstöße herausgefunden, hatten Sie dabei Hilfe?
Ich habe als Ursache meine Vergangenheit, Persöhnlichkeit und meine Charackterzüge mit Hilfe eines Verkehrspsychologen identifiziert.
Ich habe mich damals überschätzt und war egoistisch. Der Psychologe verdeutlichte mir, dass ich ein Problem hatte. Ich hätte beim Autofahren nicht über die Konsequenzen von zu schnellem Fahren und der Missachtung der Regeln nachgedacht. Damit hatte er Recht. Denn während des Fahrens war ich nur mit meinen Emotionen konfrontiert, wie die Angst davor andere zu Enttäuschen indem ich zu Spät komme. Und dadurch meine Anerkennung verringert wird bei diesen Menschen , die auf mich warten verringert wird bzw. ganz weg geht.Das ist schön, das ist Aufarbeitung! Das gerne viel ausführlicher, über das was du dort erkannt und gelernt hast solltest du bei der MPU alleine schon 20 Minuten erzählen können. Aber ich denke das machst du dann am besten im Teil "Warum passiert das nicht wieder?" ;)

Ansonsten geht schon in die richtige Richtung, mal sehn ob's im letzten Teil noch ein schönes Happy End gibt...

MfG

rafael23
26.08.2008, 15:36
Wie schätzen Sie sich für die damalige Zeit als Fahrer ein?
Ich habe nur oberflächlich über die Konsequenzen nachgedacht. Zwar war ich der Meinung das ich ein guter Fahrer war. Aber Jetzt weiss ich, dass ein guter Fahrer nicht Verkehsauffällig wird.

Wie haben sie auf das Verhalten der Polizei reagiert nachdem sie gestoppt oder gelasert wurden?
Ich habe meine Fehler eingesehen bei der Polizei, jedoch nicht über die Gründe zur zukünftigen Vermeidung nachgedacht.

Wie haben sie auf die ersten Verwarn- bzw. Bußgelder reagiert?
Ich habe mich darüber geärgert. Auch über mich selbst. Am Anfang aber nicht nach Strategien gesucht warum dies so gekommen ist.

Was hatten sie sich vorgenommen, um keine Vekehrssünden zu begehen?
Mehr auf die Geschwindigkeit zu achten. Das war allerdings zu wenig denn ich hatte damals nicht das tatsächliche Problem analysiert warum es immer zu Verkehrsauffälligkeiten geführt hat.

Warum konnten sie ihre guten Vorsätze nicht einhalten?
ich hatte damals nicht das tatsächliche Problem analysiert warum es immer zu Verkehrsauffälligkeiten geführt hat. Habe nicht nach Grunden gesucht, weil ich mich selbst nicht als das Problem gesehen habe.

Gibt es ein Zusammenhang zwischen dem Punktesammeln und bestimmten Ereignissen in ihrem Leben?
Ja den gab es. Ich konnte damals mit meiner Angst nicht Richtig umgehen. Jedesmal als ich am Fahren war und ich zu spät dran war, hatte ich Angst gehabt durch mein zu spät kommen andere von mir zu enttäuschen. Das wiederrum hat in mir gesorgt das mich die leute Hassen werden, wenn ich sie enttäusche.

Wie hat Ihr Umfeld auf Ihr Verhalten reagiert?
Hab nur von meinen Eltern zu hören bekommen vorsichtig zu fahren.

Wieso passiert es nicht wieder?
Ich habe die Ursache meines Problemes erkannt. Durch genaue Analysieren mit Hilfe des Verkehrspsychologen und viel Arbeit an mir selbst bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass das Problem in mir liegt. Nur ich selbst kann meine Einstellung ändern und dafür sorgen, dass ich auch in Zukunft das Gesetzt beachte. Mir ist klar geworden, wenn ich Fahre und auch mal zu spät dran bin, keine Angst mehr zu haben , dass ich die Menschen, die auf mich warten, sei es meine Famile, meine Freundin , meine Freunde, mein Chef , meine Arbeitskollegen oder die Kunden, dass sie nicht dadurch von mir Enttäuscht sind oder mich dafür hassen. Ich Habe gelernt das diese Denkweise von mir schwachsinnig war.
Wichtig ist jetzt nur andere Menschen und mich selbst keiner Gefahr ausszusetzen. Dies ist nur möglich wenn sich alle an die Verkehrsregeln halten. Die Anderen Verkehrsteilnehmer rechnen damit, dass ich mich auch an diese halte.Außerdem habe ich Die Aufgabe auf Fehler anderer Verkehrsteilnehmer zu machen. Wenn ich in eine Streßsituation komme, werde ich nicht versuchen eine Lösung durch zu schnelles Fahren herbei zu Zaubern. Mir ist klar, dass Streß zB. zu Denklehmungen führen kann.
Denken nimmt unnötige Zeit in Anspruch. Da ich als Autofahrer Sehr achtsam sein muss ,ist es besonders wichtig zu versuchen den Streß im Griff zu haben.
Auch haben die vergangenen 6 Monate, indem ich nur als Beifahrer unterwegs war gezeigt, dass ich wirklich gegen das Gesetz verstoße habe und eine potentielle Gefahr für die Allgemeinheit darstellte. Ich habe als Beifahrer interessante Erekntnisse gewonnen. Zum Beispiel habe ich erkannt, wie verrückt ich damals aus Sicht der anderen Autofahrer gewirkt habe. Ich habe mein früheres Ich in den anderen Rasern gesehen. Zugegeben hab mich mich sehr geschämt für meine früheres verhalten im Straßenverkehr. Mir ist klar geworden, dass ich damals eine vollkommen falsche Einstellung hatte.


Was war der konkrete Anlaß für Ihr Umdenken?
Das Gespräch mit Dem Verkehrspsychologen. Der Führerschein Entzug. Ich habe mich selbst kritisiert und habe alle Schuld nur noch auf mich alleine genommen. Meine Freundin mit der ich seit Februrar dieses Jahres zusammen bin auch auch einiges zu meinen jetzigen Verhalten beigetragen. Sie machte mich auf meine Fehler aufmerksam, durch lange gespräche wurden diese Fehler auf Konseguenzen und allen Möglichen Folgen Analysiert. Dadurch hat mich auch mein Verantwortungsgefühl gegenüber Fremden, also allen anderen Menschen im öffentlichen Straßenverkehr geändert.

Was haben Sie an Änderungen unternommen?
Ich Viel an meine Einstellung gegenüber anderen geändert.Ich war in eine Verkehrspsychologische Therapie. Indem meine Vergangenheit, meine Persönlichkeit und meine Charaktereigenschaften Analyisert wurdem und zusammen das Kernproblem für mein Verhalten Straßenverkher idenifiziert haben. Ich habe gelernt in Stresssituationen nicht stressbeding zu handeln sondern an erste Linie Die sicherheit meiner Person und Anderen Verkehsteilnern immer in betracht zu ziehen.
Ich weiss Jetzt das kein Mensch mich dafür hasst oder von mir enttäuscht ist, wenn ich zu spät komme. Ich bin Jetzt viel in der Natur untwerges zusammen mit meine Freunden, Inline skaten, Fahrad fahren. Das tut meiner Seele gut.

Wer hat Ihnen dabei wie geholfen?
Ein Psychologe, bei dem ich die Verkehrspsychologische Therapie hatte erklärte mir dass ich in meinem Charakter defizite habe, die ich ändern müsste um etwas zu verbessern. Meine Familie, Vorallem meine jetztige Freundin,die mich die ganze Zeit gefahren hat und mir als besseres Beispiel zeigte wie man es besser machen kann. Wie mann sich an die Verlehrsregeln halten.Was es für Folgen haben kann Und wie man Fehler vermeiden könne. Und natürlich zu guter letzt das Internet.

Wie empfinden sie diese Änderungen?
Die empfindungen sind eine große Erfahrung und eine Bereicherung für meine persönliche Entwicklung. Ich fühle mich auch sehr viel entspannter und gelassener. Es ist sehr schön seine fehler zu finden und diese auch richtig zu lösen.

Wie reagiert Ihr Umfeld auf diese Änderungen?
positiv.

Gibt es negative Rückmeldungen zu Ihrem jetzigen Leben?
Nein keine!

Welche Einstellung zur Verkehrssicherheit haben sie heute und was ist daran neu?
Heute stehe ich für die Einstellung, dass ich mich an die Verkehrsregeln halten muss selbstverständlich auch halten werde. Die Sicherheit Anderer Verkehrsteilnehmer, Fußgänger und meiner selbst ist nur dann gesichert, wenn ich Verantwortungsvoll darauf achte, das ich alle Regeln beachte und befolge. Neu ist daran, dass ich früher zwar versucht habe einige Verkehrsregeln zu beachten, Jedoch hatte ich auch einige Ausnahmen. Dass ich zB. auf einer übersichtlichen Landstraße oder der Autobahn ruhig ein wenig schneller sein dürfte. Heute sehe ich das anders. Ich weiß, dass ich mich immer und außnahmslos an alle Regeln halten muss und werde, da Sie für alle gleich gelten. Und nur bei Einhaltung aller Regeln durch alle, eine Sicherheit im Straßenverkehr möglich ist. Wenn ich zB. eine Regel nicht beachte kann der andere verkehrsteilnehmer dies zum einen nicht wissen und nicht darauf vorbereitet sein und ich kann die Kontrolle über das Auto nicht mehr gewährleisten.

Was wollen sie konkret tun, damit sie ihre Vorsätze diesmal einhalten können?
Eine sache habe ich schon bereits getan, das ich früher nie gemacht hatte. ich habe mich mit mir selbst Beschäftigt und herausgefunden warum es damals dazu kam. Ich habe mir keine guten Vorsätze gemacht sondern meine Lebenseinstellung verändert. Meine Strategie ist langfristig ausgelegt auf mein gesamtes Leben und nicht nur für die nächsten paar Autofahrten. Den Führerscheinentzug und die MPU habe ich als Chance gesehen und bin auch sehr froh das ich in so eine Situation gekommen bin und meine Fehler erkannt und daraus gelernt habe um später schlimme folgen zu vermeiden. Durch diese Phase wäre ich wahrscheinlich nicht zu meinen heutigen Erkenntnissen gekommen. Dazu gehört zum Beispiel, Kritikfähig zu sein und zu übderdenken.

Was könnte ihre guten Vorsätze wieder zum scheitern bringen?
Nichts, da ich mein Problem erkannt habe und zusammen mit Dem Psychologen und meine freundin Analysiert und gelöst wurde.
Sollte ich Verkehrsauffällig werden, werde ich wieder Profissionelle hilfe in anspruch nehmen.

Was wollen Sie unternehmen, wenn Sie einen Rückfall bemerken?
ich würde mich zu einem Beratungsgespräch bei einem Verkehrspsychologen anmelden und mir eine Empfehlung für Maßnahen geben lassen, die mir weiterhelfen.

rafael23
26.08.2008, 16:23
Warum sind Sie hier?
Die FSST bezweifelt meine Eignung zum führen eines KFZ. Diese Zweifel möchte ich heute mithilfe eines Gutachtens ausräumen.

Wie viele Verstöße hatten sie?[/B]
3x Geschwindigkeituberschreitungen, 1x Androhung zu Teilnahme am Aufbauseminar und 1x Führerscheinentzug. Ingesamt 5. Und 1231Verstöße mehr , die allerdings nicht aktekundig wurden.



Warum ist es passiert?
In der Schule habe ich auf einen Schlag nicht mehr viele Freunde gehabt,weil die sich wegen meinen schlechten Schulleistungen von mir Distanziert haben .Von Lehrern fühlte ich mich des öfteren unterdrückt heute weiss ich aber Das sie nur gute Schulleistungen von mir erwartet hatten.



Was haben Sie als Ursache für die Verstöße herausgefunden, hatten Sie dabei Hilfe?
Ich habe als Ursache meine Vergangenheit, Persöhnlichkeit und meine Charackterzüge mit Hilfe eines Verkehrspsychologen identifiziert. Und Zwar wurde zur aller erst meine Kindheit genauesten Analysiert. Wie zB. mein verhalten gegenüber meine Familie und anderen Kinder. In der Therapie bin ich sagte mir der Psychologier ich solle 19 Jahre zurück gehen und wieder ein kleines Kind sein. In diesen Moment waren meine Augen geschlossen und das tat ich auch so. Ich bekam Verschiede Fragen gestellt wie zb. bei wem und ich welchem Raum ich mich befinde. Ob ich Liebe von meinen Eltern bekomme. Was meine Eltern von mir erwarten. Wann ich immer diese liebe von meinen eltern bekomme. Ich antwortete immer wenn ich etwas gutes tue bekomme ich die liebe meine eltern. Dadurch wurde relativ schnell erkannt wo mein Fehler liegt. Und zwar bei der Angst. Die Ansgt davor nicht geliebt zu werden , wenn ich nichts gutes mache. Diese Angst hat sich in meine Persönlichkeit eingeprägt.
Der Psychologe verdeutlichte mir, dass ich ein Problem hatte. Ich hätte beim Autofahren nicht über die Konsequenzen von zu schnellem Fahren und der Missachtung der Regeln nachgedacht. Damit hatte er Recht. Denn während des Fahrens war ich nur mit meinen Emotionen konfrontiert, wie die Angst davor andere zu Enttäuschen indem ich zu Spät komme. Und dadurch meine Anerkennung bei ihnen verringert.,,,,,,,,,,

samuel
26.08.2008, 21:23
Was haben Sie an Änderungen unternommen?
Ich Viel an meine Einstellung gegenüber anderen geändert.Ich war in eine Verkehrspsychologische Therapie. Indem meine Vergangenheit, meine Persönlichkeit und meine Charaktereigenschaften Analyisert wurdem und zusammen das Kernproblem für mein Verhalten Straßenverkher idenifiziert haben. Ich habe gelernt in Stresssituationen nicht stressbeding zu handeln sondern an erste Linie Die sicherheit meiner Person und Anderen Verkehsteilnern immer in betracht zu ziehen.
Ich weiss Jetzt das kein Mensch mich dafür hasst oder von mir enttäuscht ist, wenn ich zu spät komme. Ich bin Jetzt viel in der Natur untwerges zusammen mit meine Freunden, Inline skaten, Fahrad fahren. Das tut meiner Seele gut.


Das sind alles Behauptungen, kannst Du da mal konkret ein Beispiel bringen, was genau anders ist?

Machst Du bitte so:

Früher war ich stets im Streß und schlecht gelaunt, weil ich Angst hatte.
Heute: .........

Und dann kannst Du loslegen, wie Du Dich an einzelnen Punkten geändert hast.

rafael23
26.08.2008, 21:49
[QUOTE=samuel]Was haben Sie an Änderungen unternommen?
Ich habe Viel an meine Einstellung gegenüber anderen geändert.Ich war in eine Verkehrspsychologische Therapie. Indem meine Vergangenheit, meine Persönlichkeit und meine Charaktereigenschaften Analyisert wurdem und zusammen das Kernproblem für mein Verhalten im Straßenverkher idenifiziert wurde.Früher war ich stets im Streß und schlecht gelaunt, weil ich Angst hatte.
Heute Ich habe gelernt in Stresssituationen nicht stressbeding zu handeln sondern an erste Linie Die sicherheit meiner Person und Anderen Verkehsteilnern immer in betracht zu ziehen.Heute weiß, dass kein Mensch mich dafür hasst oder von mir enttäuscht ist, wenn ich zu spät komme.Ich habe gelernt, das meine Menschen mich immer noch lieben auch wenn ich spät dran bin. Diese erkenntnis habe ich früher nicht gehabt. Ich bin Jetzt viel in der Natur untwerges zusammen mit meinen Freunden, Inlineskaten, Fahrad fahren. Das tut meiner Seele gut.

QUOTE]

samuel
27.08.2008, 00:05
Machen wir mal die Bananenschale.

Früher war ich immer in Streß. Wenn ich z.B. eine Banane gegessen habe, hab ich die Schale einfach hinter mich geworfen.

Heute handle ich anders. Wenn ich was esse, dann nehme ich mir Zeit. Ich lauf dabei nicht rum und habe auch keine anderen Aufgaben zu tun, ich speise einfach. Wenn ich fertig bin, dann werf ich die Reste nicht in der Gegend rum, sondern verstaue sie im Abfallbehälter. Das gibt mir persönlich ein gutes Gefühl, weil alles sauber ist. Außerdem find ich es gut, daß ich die Dinge gleich ordentlich erledigt habe, brauch ich keine zeitintensiven Nacharbeiten. Mein Umfeld findet das auch super, ich werde häufig deswegen gelobt, das macht mich stolz. Erst Gestern sagte Mama, wie erstaunlich ich mich zum positiven entwickelt habe.

Erkennst Du die Gewichtung zwischen früher und heute?
2 Zeilen früher, 9 Zeilen heute.
Und immer mit positiver Wertung.

Kriegst Du so was auch in Deinen Worten, mit Deinen Beispielen hin?

Samuel

rafael23
23.09.2008, 15:51
hey leute danke für eure hilfe ich habe mein gutachten bekommen und es ist positiv


:) ;) ;) ;)

bubele
24.09.2008, 15:27
tach auch rafael

Darauf natürlich einen herzlichen Glückwunsch

:laola: :laola:

Opa
24.09.2008, 19:16
Hallo rafael 23

und es ist positiv


mein herzlichsten Glückwunsch ! ! !

Gruß Opa

rafael23
30.09.2008, 23:51
danke euch;) :) :)

Marcel2903
04.10.2008, 14:40
wie viele std hast du denn beim vp gemacht