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blackfoot
17.01.2005, 15:26
hallo, bin zum ersten mal im forum, und habe auch ne frage zu meiner akte.Meine story: 1989, mit 24,unfall duralko
hol 2,6 promille noch zu DDR zeiten, fsentzug , irgendwann 1991 mpu danach kurs "leer" beim tüv 1992 führerschein neu gemacht. Im Mai 2004 erneut trunkenheitsfahrt 2,38 promille kein unfall. Habe heute, 3 monate vor ablauf der sperre , führerschein neu beantragt. Dabei erkundigte ich mich , was mit meiner akte geschieht. Mir wurde mitgeteilt, das sie komplett,also auch mit den ersten vorfall der ja eigentlich schon verjährt ist, dann zur mpu -prüfstelle geht.Sie sagte mir, daß das schon immer so gemacht wird und ich mich halt drauf einstellen müsste. Nun die Frage: wie soll ich mich dort verhalten? Soll ich es angeben oder nicht.Selbst der Herr Rieh, der ja auch schon hier im forum war, schreibt in seinem buch"der Testknacker".das man die gelöschten delikte im fragebogen und im gespräch nicht mehr angeben muß.Da es die psychos aber trotzdem wissen, weiß ich halt nicht,wie ich mich verhalten soll.Schreibt mal.

blossom
18.01.2005, 00:08
Die TF liegt über Zehn Jahre zurück und spielt nichts mehr zur Rolle, dennoch steht sie wohl noch in deiner Akte also was willst du dem Psycho vor machen, er weiss es sowieso. Stell dich deiner Tat und zeig Reue. Wie willst du in Zukunft Leben? AB kann ich dir nur raten mit Alkohol kannst du ja nicht umgehen wie du bewiesen hasst

samuel
18.01.2005, 03:33
@ blackfoot!

Du wirst um Abstinenz nicht herumkommen und diese Durch den Besuch einer Selbsthilfegruppe unterstützen müssen.

Du hast 15 Jahre nach Deiner 1 TF eine fast identische Promillezahl.
Da kannst Du erzählen was Du willst, aber Du hast in Deinem Konsummuster nichts grundlegend ändern können.
Selbst der Kurs hat Dir nichts gebracht.
Das wirst Du erklären müssen.

Verschweigen ist nicht ratsam, geh offensiv an die Alkoholproblematik ran.
Hol Dir dauerhaft Hilfe in Deiner Umgebung. Wenn Du versuchst als Einzelkämpfer anzutreten, sinken Deine Chancen.

Wie schätzt du Dich selber ein, bist Du noch mißbräuchler oder hast Du schon ein abhängiges Verhältnis zur Braut Alkohol?

Samuel

blackfoot
18.01.2005, 18:39
@samuel &blossom Danke für eure Antworten. Natürlich sieht es nach meinen erzählten so aus, als ob ich der unverbesserliche Trinker bin. Das hatte natürlich auch seine Gründe. Von damals also 1993 bis 2002 praktizierte ich das, mal mehr. mal weniger. was man unter KT versteht.2002 starb dann meine Lebenspartnerin,ganz plötzlich von einem Monat auf den anderen, kurz vor unseren gemeinsamen Urlaub. Ich griff wieder zur Flasche, war 3 Wochen fast nicht mehr ansprechbar. Schleppte mich so über die Woche,von Beruf Kraftfahrer, und das WE dann volle Kanne. Lernte dann Monate später,wieder eine ganz nette u liebevolle Frau kennen. Wollte immer wieder aufhören zu trinken , ok ,in der woche war trinken tabu,aber am wochenende brauchte ich das dann ,um in Stimmung zu kommen. Trank dann meist auch heimlich bei ihr. Dann halt der absolute absturz im Mai 2004 3 Tage nach Ihren Geburtstag noch ne Feier. Sie wollte Mich an den tag nach Hause fahren.Dann Gäste waren weg. Es kam zum Streit. Ich ne halbe Flasche weinbrand auf ex, dann mich hingelegt ne halbe stunde geschlafen,,aufgewacht, sie war weg und hatte abschiedsbrief geschrieben .In dem Moment hatte ich nur noch den Gedanken, das ich am andern tag ja auf Arbeit musste, also ins auto und los. Kam ungefähr 20 km von 45 dann Polizei hinter mir, jemand hatte angerufen. ok keine grossen erinnerungen mehr an fahrt erst als die bullen hinter mir waren , war ich wieder bei bewusstsein. Dann das übliche,blasen und ab auf Wache.SMH wurde angerufen. An diesen Tag ,war noch "tag der offenen Tür bei der Polizei". Ich sagte noch, Daß ich mich wahrscheinlich umbringen werde, im Rausch.RTLwar auch da machte noch ne Story draus,mit den Abschiedsbrief usw. Lief dann auch im Fernsehen. Dann Blutabnahme und ab in die Psychatrie. Habe eine Nacht dort verbracht. Nachmittags stand dann meine Freundin dort vor der Tür hatte sich das nochmals überlegt und ich durfte mit Genehmigung des Chefarztes mit nach Hause. Bin dann also gleich mit zu Ihr gezogen und bin seitdem trocken. War ja selbst an allen schuld. Habe auch eingesehen, das es keinen anderen Weg mehr gibt als Abstinenz. Die Beziehung läuft seitdem auch hervorragend. Leberwerte sind auch ok. Will auch einen kurs bei der Diakonie besuchen,sind die einzigen hier,für alkoholauffällige Fahrer.Der sagte mir aber heute , daß ich mindestens 1 jahr AB leben muss mit nachweiss jeden Monat Leberwerte,um eine chance bei der mpu zu haben.Stimmt das? Er sagte wörtlich 1 mal Leberwerte ,da bring ich sie nie beim TÜV durch. Hier in der näheren Umgebung gibt es nur den TÜV, ich denke mal er arbeitet mit den TÜV zusammen. Könnt ihr Mir noch Tips geben vorbereiten tuh ich mich sowieso. Im Prinzip habe ich jetzt ein neues Leben angefangen neue Freunde und neue Hobbys wie zb. computer und radfahren die Beziehung läuft auch sehr gut.1-2 Monate hätte ich auch noch Zeit mit der mpuoder soll ich den FS Antrag noch mal zurückziehen? OK am Freitag habe ich erst mal den Termin bei der Diakonie

samuel
18.01.2005, 20:38
@ blackfoot!

Ein gerscher Sänger, sehr schön.

Die wichtigste Frage hast du nicht beantwortet, bist du Abhängig oder Mißbrauchst Du nur?
Mach Dir hier nichts vor, wenn Du wirklich ein Alkproblem hast, dann findet das der Psycho raus und dann wird es negativ.

Wenn Du Mißbräuchler bist, dann bringen wir Dich hier durch. Du hast zwei Monate Zeit, das reicht locker.
Um Tüv oder Dekra in Thüringen würde ich einen großen Bogen machen und Dir stattdessen Pima/Nürnberg oder Berlin oder AVUS Frankfurt empfehlen (Siehe Google).
Wenn du in Thü. einen Kurs abfaßt, kannst du für das Geld schön Bahn fahren und nett im Hotel wohnen, dann hast Du immer noch was gespart.

Abstinenz und Selbsthilfegruppe sind weiterhin zu empfehlen.
Wenn Du mal in eine Bücherei kommst, da stehen auch noch ein paar Werke zum Thema Idiotentest.
Unser gesammeltes Wissen steht unter Ablauf einer MPU.

Samuel

Diddi
19.01.2005, 10:59
Hallo Schwarzfuß,

ich sehe es genauso, wie sie es dir bei der Diakonie empfohlen haben. Da nun die Mitarbeiterin deiner Führerscheinstelle vorschriftswidrig den Vorfall von 1998 nicht aus deiner Verkehrsakte herausgenommen hat, kann man davon ausgehen, dass bei dir Abstinenz verlangt wird und hierfür sind 12 Monate Verhaltensänderung erforderlich.
Warte mit der MPU noch bis zum Mai und lass dir bis dahin regelmäßig dein Blut untersuchen; auch ist es sinnvoll zur Diakonie zu gehen, damit Du bei der MPU etwas vorweisen kannst.

Berlin, 12. Dezember 2003
Nr. 37/03
Ressort: Justiz/Verkehr
„Saubere“ Führerscheinakte: Nach zehn Jahren muss
Belastendes entfernt sein.
DARMSTADT (DAV). Registerauskünfte, Führungs- und Gesundheitszeugnisse sowie Gutachten zur Fahreignung müssen nach zehn Jahren aus der Führerscheinakte entfernt werden. Diese Regel im Straßenverkehrsgesetz gelte auch für alle weiteren Unterlagen, aus denen sich Hinweise auf ein zehn oder mehr Jahre zurückliegendes Verfahren ergeben,
entschied das Verwaltungsgericht Darmstadt.
In dem Fall, den die Verkehrsrechts-Anwälte (Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht im Deutschen Anwaltverein - DAV) veröffentlicht haben, ging es um die bevorstehende Begutachtung eines Autofahrers nach einem Alkoholdelikt und die damit verbundene Vorlage seiner Führerscheinakte an den Sachverständigen. Zentrale Frage war, ob der Betroffene als Wiederholungs- oder als Ersttäter einzustufen sei. Die einschlägigen Daten über ein mehr als zehn Jahre zurückliegendes Delikt waren zwar vorschriftsmäßig aus der Akte entfernt.
Enthalten war allerdings aktuelle schriftliche Korrespondenz über den neuen Fall mit Hinweisen auf die „verjährte“ Ersttat.
Das Gericht entschied nun, auch die aktuellen Schreiben müssten entfernt werden. Ziel des gesetzlichen Verwertungsverbots sei es, den Fahrerlaubnisbewerber vor einer Konfrontation
mit vorausgegangenen Verurteilungen und Gutachten zu schützen. Diese Regelung werde aber unterlaufen, wenn die Korrespondenz zu dem aktuellen Fall mit eindeutigen Hinweisen auf das lange zurückliegende Geschehen in der Akte bliebe, hieß es in dem Beschluss: „Der Grundsatz der Vollständigkeit der an den Gutachter zu übersendenden Führerscheinakte findet dort seine Grenze, wo er zu einer Umgehung des gesetzlichen Verwertungsverbots führen würde.“ Folglich galt der Betroffene für die Begutachtung als Ersttäter.
Verwaltungsgericht Darmstadt
Beschluss vom 24. Juni 2003
Aktenzeichen: 6 G 935/03(1)

Dieses Gerichtsurteil würde ich kopieren, der guten Dame deiner Führerscheinstelle vorlegen und die MPU bis zum Mai verschieben.

Dumme_nuss
19.01.2005, 11:39
Hallo Blackfoot,

darf ich dir ganz ehrlich meine Meinung sagen? Wenn ich deine Vorgeschichte lese komme ich ziemlich ins grübeln und denke das da schon ein bischen mehr als reiner Mißbrauch ist. Du schreibst ja selber das du den Stoff am Wochenende brauchtest und sogar heimlich gesoffen hast. Da gehen bei mir sämtliche Alarmglocken an. Ich will dir jetzt nichts unterstellen, aber du solltest deine Einstellung zum Alkohol noch mal sehr gründlich überdenken.

Im Augenblick hast du dein Leben im Griff, du hast eine tolle Partnerin, hast neue Hobbys und Freunde usw. Aber was ist wenn sich z.B. deine Freundin sich von dir trennt? Greifst du dann wieder zur Flasche?

Also ich pers. würde das Gespräch bei der Diakonie abwarten und danach entscheiden wie dein weiteres vorgehen sein soll.

Nix für ungut, aber das sind leider die Gedanken die mir beim lesen von deiner Geschichte durch den Kopf geschossen sind. Bitte versteh mich nicht falsch, ich möchte dir nicht unterstellen.

Gruß
Dumme_nuss


[geändert von Dumme_nuss am 01-19-05 at 11:39 AM]

blackfoot
20.01.2005, 15:37
Ein Hallo an euch. Möchte mich noch mal äußern. Zu deiner Frage Samuel,ob ich abhängig bin oder nur missbrauche. der Übergang vom einem zum anderen ist ja fließend. Also zb. körperliche Probleme habe ich nicht bekommen durch Alkohol. Aber wenn ich halt an früher denke muss ich sagen es lag schon ein grösseres Problem bei mir vor, zB. das ich immer an Alkohol denken musste, immer auch vorrat zu Hause haben musste und auch nicht aufhören konnte, wenn einmal angefangen. Die fasst logische schlussfolgerung daraus war, das ich irgendwann damit rechnen musste , erwischt zu werden. Obwohl ich immer versucht habe da?offensichtliche trinken und fahren zu trennen. Dafür kann ich aber sagen ,daß ich halt montags früh immer Restalkohol hatte. Also wenn ich nicht schon Alkoholiker war, dann auf alle Fälle auf einer Vorstufe dahin. Zu meiner Situation zur Zeit, da ich nun 8 Monate AB lebe,möchte ich sagen, das mir so ist, als ob ich irgendwie, eine schwere Last losgeworden bin.(fast 8 monate). Es passt zur Zeit halt alles (ausser nat.kein Fs). Habe auch wirklich kein Verlangen mehr nach Alk,ganz im Gegensatz zum 1. Monat nach dem Fürerscheinentzug, wo doch alles so sinnlos geworden war. Deshalb glaube ich auch nicht,bei Problemen nach der Flasche greifen zu müssen. Also ich werde mich jetzt langsam mal auf alles vorbereiten, auf alle Fälle hier im Forum ,mal die Bögen durcharbeiten, morgen zur Diakonie gehen und auf eure Unterstützung hoffen. Habe mir auch das Buch von Theodor Rieh gekauft und noch was in der Bücherei ausgeliehen. Auserdem habe ich meinen Rechtsanwalt befragt, der will einen Brief an die Führerscheinstelle aufsetzen mit der Bitte, die alten Akten doch zu entfernen.
Dann habe ich hier im Netz mal einige Promillerechner getestet ,das heisst, immer folgende Werte eingegeben:
Gewicht:75kg , Trinkzeit :4 Stunden , Wert: 10 Bier 0,5 l 4;8% Dabei kamen Werte von 1,8-3,4 Promille raus je nach dem , welche Formel verwendet wurde. Am verlässlichsten schätze ich den Rechner ein, der auf www. internetratgeber-recht. de verwendet wurde, der sich auf die Widmark-Formel stützt und 0,1 Promille pro Stunde abrechnet und ein Resorptionsdefizit von 30% einkalkuliert. Schreibt mir mal zu allen eure Meinung.

mirauchpassiert
30.01.2005, 10:46
@blackfoot
..warum gehst du nicht einfach zur Führerscheinstelle und schaust selbst in deiner Akte nach was da drin steht!!!
Das ist doch der einfachste Weg..........dass hab ich auch gemacht....ich hatte meinen Schein auch schon mal weg...das ist schon ca. 26 Jahre her........und ich werd einen Teufel tun und denen das sagen........... es befindet sich außer dieser einen Trunkenheitsfahrt absolut nichts in meiner Akte...die iss ganz dünn....lediglich das Schreiben der ersten MPI-Stelle ist mit drin...und dass werd ich natürlich sagen dass ich schon mal durchgefallen bin...aber sonst.........naja wir werden sehen..........ich bin am Dienstag dran!!!

Grüßle
mirauchpassiert http://www.mpu-idiotentest.com/mpu-forum/images/smilies/zwink.gif

samuel
30.01.2005, 19:49
@ blackfoot!

Deine Antwort hatte ich gar nicht gesehen, tut mir leid.

Die Geschichte mit dem Alkohol hört sich nicht gut an.
Toll daß Du schon so lange trocken bist, willst Du weiterhin abstinent bleiben oder willst Du Silvester mal ein Glas Schampus und zum Geburtstag ein Bier trinken?
Das ist so ziemlich die wichtigste Enrscheidung, die Du vor der MPU zu treffen hast.

Das mit dem Alkoholtext mußt Du jedenfalls entschärfen. Wenn Du sagst, Du hättest Probleme mit dem Aufhören gehabt und auch immer einen Vorrat und bestimmt auf den Kater auch mal ein Bier getrunken, dann erfüllst Du alle Alkoholiker-Kriterien und die Fahrerlaubnis wird von einer Therapie abhängig gemacht.
Ich sag es nicht gern, aber da wirst Du ein bischen an der Wahrheit feilen müssen.

Daß Dein Weg zur MPU zwangsläufig war, hast Du sehr schön erkannt, das bitte auch so beim Psychogespräch verwenden, das ist die 100 Prozent richtige Aussage.

Die Trinkmenge ist absolut nicht entscheidend, ob Du nun 10 oder 14 Halbe hattest, ist nicht so wichtig, wichtig ist, daß es nicht zwei oder drei waren und daß Du bei einer Zahl bleibst und nicht unterschiedliche Angaben machst.

Ach ja, Du kannst zur MPU schriftliche Unterlagen verwenden. Du kannst also alles, von dem Du denkst es wäre für Dich wichtig, aufschreiben und beim Psycho gespräch dann da auch nachlesen.

Samuel

blackfoot
02.02.2005, 16:23
@samuel & mirauchpassier
also zur Führerscheinakte: In Thüringen werden alle Einträge in die Akte ,egal wie alt, nicht entfernt.Es besteht blos ein Verwertungsverbot für alle Einträge,älter wie 10 Jahre,sagte mir die gute Frau dort.Also wieder eine Art Sonderregelung für das Bundesland.Des weiteren habe ich mir jetzt echt mal Gedanken zu meinen Alkkonsum in der Vergangenheit gemacht und warum das so gekommen ist.Als 1. Punkt steht 2001 der Tod meiner damaligen Partnerin plötzlich u. unerwartet kurz vor dem gemeinsamen Urlaub u. kurz,bevor wie zusammenziehen wollten.Die Beweggründe waren Trauer ,alleinsein,Verzweiflung Wut. Hatte zu nichts mehr Lust ,war total labil u. suchte auch wieder alte Trinkkumpanen auf, nur um zu vergessen.2002 dann meine jetzige Partnerin kennengelernt. Es sollte alles anders werden,wollte aufhören zu trinken. eine ganze Zeit schränkte ich mich schon ein, kam aber nie ganz davon los, wurde dann wieder mehr. Gründe:Hatte vorher noch nie richtiges familienleben geführt, immer nur WE Beziehungen,war immer im Zwiespalt ,einerseits wollte ich meine Freiheit nicht aufgeben, wollte immer unabhängig sein und immer nur das machen , zu was ich halt lust hatte,mich halt nicht unterordnen . habe halt so richtig egoistisch gedacht. Letzten Endes ,hatte ich aber alleine auch zu nichts lust, und habe halt getrunken. Auch wenn dann zB. das wochenende nicht so war wie ichs mir vorgestellt habe, war das ein Grund für mich,zu trinken.Es musste sozusagen erst zur TF kommen,um einzusehen,das mein Leben u. verhalten so nicht weitergehen kann. Jetzt wohne ich mit bei ihr, wir führen eine gute Beziehung,ich habe trotzdem meine Freiheiten ,und das alles ohne Alk.Hätte ich früher schon mal darüber nachgedacht, und mit ihr drüber gesprochen, wäre mir sicher einiges erspart geblieben.

gehe ja nun jeden freitag zur Diakonie zur Suchtberatung und der gute mann hat gefragt,wo ich denn zur MPU hinmöchte ich sagte wahrscheinlich PIMA in Nürnberg darauf er,das kannst du vergessen, die lassen jeden Ossi durchfallen. Er empfiehlt halt TÜV oder IAS in Berlin. Von diesen Stellen hat er auch alte Gutachten da,die er mir auch mitgab, um sie durchzulesen. Von Pima habe ich hier bloß gehöhrt, die sollen zwar nett sein,maN MU? ABER ein Jahr Abstinenz nachweisen können. Stimmt das? Ansonsten bleibt nur noch AVUS oder IAS in Berlin Kennt jemand IAS in Berlin? Bitte Antworten.

samuel
02.02.2005, 18:14
@ blackfoot!

Wechen dem Dialekt ist noch kener bei Pima durchgefallen, bei mir hat es jedenfalls gut geklappt. Das kann ich also so nicht bestätigen.
Abstinenz kannst Du gar nicht nachweisen, wie soll das gehen?
Wenn Du heute ein Bier trinkst und in drei Stunden Blut gezapft bekommst, dann ist das weg als wäre es nie da gewesen.
Das Jahr gilt für Suchtverhalten, als Mißbraüchler ist ein halbes Jahr ausreichend.

Du bist jetzt für den Rest des Lebens abstinent?
Das war so klar nicht ersichtlich.
Du mußt da vorher eine Entscheidung treffen und dabei bleiben, wenn es da den geringsten Wackler im Gespräch gibt, dann wird es schwer ein positives Gutachten zu bekommen. Was Du dann hinterher machst, ist Deine Sache, aber für den Idiotentest und die Strategiewahl ist eine Entscheidung zwingend.

Du bist auf dem richtigen Weg und Dein Lösungsansatz mit der Beziehung ist sauber.
Der Psycho wird aber wissen wollen, was Du treibst, wenn Dich Deine Holde vor die Tür setzt.
Du kannst also Deine Abstinenzstrategie nicht nur auf einen Pfeiler stellen!!!!!!!!!

Laß Dir Deine Besuche bei der SHG schriftlich bestätigen.

Samuel