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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bald ist es soweit


Kleinlaut
28.05.2004, 11:49
Hallo,
gestern habe ich die Einladung von AVUS Ffm bekommen. Mein Termin ist der 21.06. 9:00 Uhr. (bammel,bammel, ba......)

Meine Story hatte ich ja schon mal gepostet, nun stellt sich die Frage ob ich vielleicht nicht nach "frei Schnauze" reden darf, sondern mehr oder weniger abgefragt werde. Deshalb habe ich mal Frage/Antwort durchgespielt.
Wäre schön, wenn ich ihr mir eure Meinung dazu sagt.

Wann hatten sie den ersten Kontakt mit Alkohol?
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In der frühen Kindheit, mein Vater trank zum Abendessen immer ein Glas Bier. Auch bei Feierlichkeiten in der Familie wurde Alkohol getrunken

Wann haben sie mit dem Trinken begonnen?
An meinem 16. Geburtstag habe ich zum ersten mal Sekt mit meinen Freunden getrunken.

Warum haben sie getrunken?
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In der Jugend , weil man „in“ sein wollte, man mehr rumalbern und ausgelassener sein konnte.
Mit zunehmenden Alter habe ich aus Genuss getrunken. Ab dem Jahr 2001, als die Probleme mit meinem Partner anfingen, um Aufmerksamkeit und Mitleid zu erwecken, Ängste zu verdrängen, mir Mut anzutrinken.

Wie viel und wie oft habe sie getrunken?
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Als Genusstrinker gelegentlich 1- 2 Gläser Wein zum Essen im Restaurant, oder am Wochenende oder an Feierlichkeiten.
Als dann die Probleme mit meinem Partner anfingen, zwei bis drei mal in der Woche 1 bis 1/12 Flaschen Wein, manchmal auch 2 Flaschen.

Was haben sie getrunken?
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Ausschließlich Wein

Wie viel und was haben sie am Tattag getrunken?
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Rotwein, 12-13 Gläser

Hatten sie das Gefühl, noch sicher autofahren zu können?
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Nein

Was war der Anlass, das Trinken aufzugeben bzw. zu reduzieren?
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Ich habe gemerkt, dass ich auf dem besten Wege bin mein Leben und Gesundheit zu ruinieren. Ich habe eingesehen dass mit Alkohol meine Probleme nicht weniger werden, dass das Gegenteil passiert, das nüchterne Leben wird immer schwieriger. Man braucht immer mehr Alkohol um die Probleme zu verdrängen. Dass dies ein Teufelskreis ist, und wenn ich weiterhin den Alkohol so missbrauche ich mich irgendwann in der Abhängigkeit wieder finden werde.

Wenn jetzt KT, warum nicht schon eher?
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Vor meiner Problemzeit musste ich mir keine Gedanken über kontrolliertes Trinken machen, es war für mich eine Selbstverständlichkeit mein Trinken, ohne darüber nachzudenken, unter Kontrolle zu haben. Durch die Problematik in meiner Beziehung habe ich dieses Selbstverständlichkeit verloren, da ich den Alkohol als Problemlöser missbraucht habe

Wie wirkt sich das auf ihr Umfeld aus?
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Meine Familie, Freunde und Kollegen und begrüßen meine positive Änderung. Sprechen mich darauf an, und bieten mir jegliche evtl. benötigte Unterstützung an.
Ich kann wieder klare Gedanken fassen, mein „neues“ Leben sortieren und planen.
In meinem Arbeitsumfeld bin ich wieder kreativ und ausgeglichen und gesundheitlich fühle ich mich wieder stark und voller Energie. Kopfschmerzen, Müdigkeit und Schlappheit sind Vergangenheit.
Ich kann mich heute über Dinge freuen, die ich vorher überhaupt nicht mehr wahrgenommen habe.

Was tun sie, um nicht wieder der den alten Gewohnheiten zu
verfallen?
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Damit ich weiterhin selbst mein Lebensweise bestimmen kann und nicht der Alkohol, werde ich weiterhin kontrolliert trinken bis es wieder zur Selbstverständlichkeit übergegangen ist.
Ich habe mir verschiedene Strategien zurechtgelegt.
Z.B. erst mal ein großes Glas Wasser trinken, erst nach dem Essen Alkohol zu mir nehmen. Zwischendurch immer wieder Wasser trinken, kleine Schlucke nehmen, nicht unkontrolliert nachfüllen lassen, usw. Ich werde nie mehr als 2 Gläser Wein trinken, damit ich mich immer unter Kontrolle habe.
Die Zeit die ich früher führ meinen Alkoholkonsum vergeudet habe, nutze ich heute mit Bücher lesen, meine Kinder und Freunde zu besuchen, Kino oder Theatergänge und nehme wieder an Golftournieren teil.

Wie verhalten sie sich in Krisensituationen?
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Ich habe nicht mehr den falschen Stolz zu glauben ich muss meine Probleme alleine lösen, nur keine Schwächen zeigen. Ich nutze das Angebot meiner Familie und Freunde, öffne mich und nehme deren Hilfe und Ratschläge gerne an. Für jedes Problem gibt es eine Lösung.
Außerdem werde ich mit Gewissheit diese schlimme Zeit nicht mehr vergessen, ich habe auf die harte Art und Weise eine neue Chance bekommen, ein zweites mal vielleicht nie mehr wieder.

Wie wollen sie in Zukunft das Trinken und Fahren sicher trennen?
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Oberstes Gebot, wenn ich plane zu trinken, bleibt das Auto zuhause. Bin ich mit dem Auto unterwegs und ich trinke etwas, bleibt das Auto stehen, fahre ich mit einem vorher benannten „Fahrer“, oder rufe ein Taxi, oder verbringe die Nacht bei Bekannten/Freunde.
Da ich kontrolliert trinke, werde ich die Kontrolle über mich selbst nicht mehr verlieren. Wenn ich selbst fahre, 0 Alkohol.

hesekiel
28.05.2004, 12:04
Hallo Kleinlaut,

mir ist da noch etwas aufgefallen:

Wie wollen sie in Zukunft das Trinken und Fahren sicher trennen?
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Oberstes Gebot, wenn ich plane zu trinken, bleibt das Auto zuhause. Bin ich mit dem Auto unterwegs und ich trinke etwas, bleibt das Auto stehen, fahre ich mit einem vorher benannten „Fahrer“, oder rufe ein Taxi, oder verbringe die Nacht bei Bekannten/Freunde.
Da ich kontrolliert trinke, werde ich die Kontrolle über mich selbst nicht mehr verlieren. Wenn ich selbst fahre, 0 Alkohol.


Bin ich mit dem Auto unterwegs und ich trinke etwas, bleibt das Auto stehen

Dann ist es doch aber nicht geplant ! ! ! http://www.mpu-idiotentest.com/mpu-forum/images/smilies/zwink.gif

Kleinlaut
28.05.2004, 13:33
Hi,

Das hast Du vollkommen richtig gesehen.
Das war Quatsch von mir.

Danke !!!!

hesekiel
28.05.2004, 14:06
Ok, ich lese ja immer wieder deine Geschichte durch und mir ist aufgefallen, dass du das Wort "man" benutzt (man wollte "IN" sein)

Formuliere das anders. Vielleicht solltest du sagen, dass es in der Jugendgruppe "IN" war, zu gegebener Zeit etwas zu trinken.

Kleinlaut
28.05.2004, 14:40
Danke, schon ausgebessert !!!!!!!!!

Saskia
28.05.2004, 15:07
Entschuldigung, aber lernt man sowas auswendig? Ich meine spätestens im Gespräch können einem ja Wörter wie "man" ja mal rausrutschen, oder sehe ich das falsch?
MAN *g* sollte sich schon artikulieren können, aber man grübelt ja nicht im Gespräch permanent darüber nach, formuliere ich diesen Satz jetzt so oder so... (ich zumindest nicht)!?

Kleinlaut
28.05.2004, 15:42
Hallo Saskia, natürlich lernt man das nicht auswendig. Aber man
(sieht Du, schon wieder man)sollte vielleicht drauf aufpassen wenn es bei der Nervosität überhaupt geht. Wenn ich nicht mehr Stuss als das von mir gebe würde, wäre ich gut dran !!!!

hesekiel
28.05.2004, 15:45
Hallo saskia,

wie Kleinlaut schon sagt, sollte "man" darauf achten, solche Dinge wie die von Kleinlat genannten auf sich selbst zu beziehen. Verallgemeinerungen zeugen von unzureichender Selbstkritik. http://www.mpu-idiotentest.com/mpu-forum/images/smilies/zwink.gif

Kleinlaut
28.05.2004, 16:13
Auf diesem Weg wünsche ich allen schöne, erholsame Pfingsfeiertage, bleibt brav und wir "sehen" uns nächste Woche wieder !!!!!!!!!!

Tschüss

samuel
28.05.2004, 18:39
@ Kleinlaut!

Das sieht gut aus, das wird schon. Der Urlaub scheint Dir wirklich gut getan zu haben.

Samuel

placebo
28.05.2004, 19:43
@Kleinlaut,

schön, daß du hier wieder mitmixt! Freut mich, echt!
Du kommst ja wohl hoffentlich auch zum Usertreffen??!!
Hab' da noch nichts von dir gelesen!

Gruß placebo