Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : keinen plan...
hallo, les mich jetzt schon seit einigen tagen durch das forum und muß echt sagen, dass es äußerst interessant ist.
aber ich hab jetz doch mal eine frage, wie oft muß ich zum leberwert-test bzw. ist es für die mpu auch ok, wenn ich kein ganzes jahr sondern ein halbes jahr abstinent bin?
ich muss dazu sagen, daß ich wiederholungstäter bin, mir wurde vor 8 jahren schon mal der fs mit 1,3 promille genommen, da war ein 9 monate weg ohne weitere konsequenezen und jetzt letztes jahr im juni mit 1,6 promille. würde mich freuen, wenn ihr mir helfen könnt.
liebe grüße
motte
hallo, les mich jetzt schon seit einigen tagen durch das forum und muß echt sagen, dass es äußerst interessant ist.
aber ich hab jetz doch mal eine frage, wie oft muß ich zum leberwert-test bzw. ist es für die mpu auch ok, wenn ich kein ganzes jahr sondern ein halbes jahr abstinent bin?
ich muss dazu sagen, daß ich wiederholungstäter bin, mir wurde vor 8 jahren schon mal der fs mit 1,3 promille genommen, da war ein 9 monate weg ohne weitere konsequenezen und jetzt letztes jahr im juni mit 1,6 promille. würde mich freuen, wenn ihr mir helfen könnt.
liebe grüße
motte
Flaschenteufel
17.01.2005, 19:53
@motte
Für was hast du dich denn generel entschieden KT oder AB?
In wie weit hast du denn deine TF schon aufgearbeitet?
Und hast du dich schon mal mit den Fragebögen beschäftigt?
Flaschenteufel
17.01.2005, 19:53
@motte
Für was hast du dich denn generel entschieden KT oder AB?
In wie weit hast du denn deine TF schon aufgearbeitet?
Und hast du dich schon mal mit den Fragebögen beschäftigt?
bei Missbrauch ist ein halbes Jahr Voraussetzung wenn du AB betreibst. Lies dich mal durch Ablauf einer MPU da steht alles drinne
bei Missbrauch ist ein halbes Jahr Voraussetzung wenn du AB betreibst. Lies dich mal durch Ablauf einer MPU da steht alles drinne
ich war letzte woche bei einem beratungsgespräch, die tante dort hat mir erzählt, dass ich aufgrund dessen, dass ich wiederholungstäter bin ohne ab gar nichts geht.ich persönlich hätte mich für kt entschieden. war dananch natürlich ziemlich geschockt, weil ich mich bis letzte woche fast noch gar nicht mit dem thema beschäftigt habe *schäm* , bis auf ein bißchen literatur. die fragebögen hab ich mir mal durchgelesen im forum bzw. nimm ab nächster woche an gruppen- und einzelgesprächen teil.
grüße motte
ich war letzte woche bei einem beratungsgespräch, die tante dort hat mir erzählt, dass ich aufgrund dessen, dass ich wiederholungstäter bin ohne ab gar nichts geht.ich persönlich hätte mich für kt entschieden. war dananch natürlich ziemlich geschockt, weil ich mich bis letzte woche fast noch gar nicht mit dem thema beschäftigt habe *schäm* , bis auf ein bißchen literatur. die fragebögen hab ich mir mal durchgelesen im forum bzw. nimm ab nächster woche an gruppen- und einzelgesprächen teil.
grüße motte
Dumme_nuss
18.01.2005, 10:10
Hallo Motte,
ob Leberwerte notwendig sind oder nicht, das hängt von deiner Trinkgeschichte ab. Bei Alkoholikern sind sie nach abgeschlossener Therapie für ein Jahr ein muß, da sie in dem Fall der Nachweis sind das diese Person nichts mehr trinkt.
Aber die Leberwerte sind nur der kleinste Teil der MPU. Wesentlich wichtiger ist das psychologische Gespräch. Du kannst auch als Wiederholungstäter mit KT durch kommen, es muß jedoch zu deiner Trinkvergangenheit passen und sehr gut begründet werden. Da reicht es nicht aus einfach zu sagen ich trink ja nur noch ab und zu ein Bier, Wein, Sekt ...
Vielleicht schilderst du mal kurz deine Trinkgeschichte, wie es zu den beiden TF's gekommen ist und wie du seit der TF mit Alkohol umgehst. Schreib es einfach mal frei von der Leber weg runter und keine Bange hier wird dir keiner den Kopf abreisen, denn alle wie wir hier sind haben wir Dreck am stecken.
Gruß
Dumme_nuss
Dumme_nuss
18.01.2005, 10:10
Hallo Motte,
ob Leberwerte notwendig sind oder nicht, das hängt von deiner Trinkgeschichte ab. Bei Alkoholikern sind sie nach abgeschlossener Therapie für ein Jahr ein muß, da sie in dem Fall der Nachweis sind das diese Person nichts mehr trinkt.
Aber die Leberwerte sind nur der kleinste Teil der MPU. Wesentlich wichtiger ist das psychologische Gespräch. Du kannst auch als Wiederholungstäter mit KT durch kommen, es muß jedoch zu deiner Trinkvergangenheit passen und sehr gut begründet werden. Da reicht es nicht aus einfach zu sagen ich trink ja nur noch ab und zu ein Bier, Wein, Sekt ...
Vielleicht schilderst du mal kurz deine Trinkgeschichte, wie es zu den beiden TF's gekommen ist und wie du seit der TF mit Alkohol umgehst. Schreib es einfach mal frei von der Leber weg runter und keine Bange hier wird dir keiner den Kopf abreisen, denn alle wie wir hier sind haben wir Dreck am stecken.
Gruß
Dumme_nuss
@ dumme_nuss
meine erste TF war 97, damals war ich von meiner ausbildung her noch in der schule und wir sind mit ein paar leuten zuerst in die kneipe und dann ca 20km weiter in die disco. weil ich damals fahrer war, und in der kneipe schon 2 - 3 bier getrunken hatte, hab ich mir in der disco nichts mehr zu trinken gekauft, sondern hab bei den anderen mal da mitgetrunken und mal hier mitgetrunken. als es dann auf den nachhauseweg ging, bin ich ohne lange zu überlegen ins auto gestiegen und gefahren, das hat aber nicht lange gedauert, und an mir fuhr ein auto vorbei mit einem "blinkendem etwas". spätestens da hätte ich schalten müssen und merken müssen, dass es die polizei ist, ich hab aber überholt und bin weitergefahren,bis die mich dann wiederrum überholt und ausgebremst haben. damals hatte ich 1,3 promille und hab den FS ohne größere verzögerungen nach ablauf der sperrfrist wieder bekommen.
bei der zweiten TF war ich mit einer freundin unterwegs, und wollte das auto schon stehen lassen, hatte aber meine zigaretten und den geldbeutel noch drin, dann sind wir halt gleich in die stadt gefahren. dort waren wir dann in einer kneipe haben gelabert und ein paar bierchen, so 7-8 getrunken. als die kneipe zugemacht hat, sind wir raus haben da noch eine weile rumgeblödelt und dann ins auto eingestiegen und gefahren. nach ca. 300 m hielt mich die polizei auf. das zweite mal hatte ich 1,6 promille.
bei beiden TF`s hatte ich jedesmal das gefühl, dass ich locker noch fahren kann, wenn ich jetzt aber so nachdenke, war ich keinesfalls mehr sicher nicht mehr im stande auto zu fahren, denn wenn ich schon nicht mal mehr die polizei erkenne.... beim zweiten mal war ich auch nicht mehr fähig, hab das aber überschätzt, weil ich halt besoffen wie ich war, durch die rumblödelei noch vor der kneipe mein hirn komplett ausgeschaltet hat.
meine trinkgeschichte fing mit 16 an, der höhepunkt war zwischen meinem 19. und 25. lebensjahr, damals ging ich jedes wochende exzessiv fort und trank halt nicht nur bier sondern auch sehr intensiv cocktails und schnäpse. konnte zu dieser zeit als frau locker mit meinen kumpels mithalten.
jetzt, nach der zweiten TF hab ich meinen alkoholkonsum größtenteils eingeschränkt, d.h., wenn ich noch fortgehe, dann trink ich ab und zu ein bier oder eine weinschorle, schnaps gar nicht mehr. diese veränderung ist auch durch meinen mann eingetreten, der auch fast keinen alkohol trinkt. wir hatten in unserer beziehung öfters streit wegen dem, dass ich gerne trinke und er davon, verständlicherweise, nicht begeistert ist.
nach der ersten TF muß ich sagen, bin ich überhaupt nicht schlauer geworden, weil es für mich keine großen konsequenzen nach sich zog. ich konnte immer mit jemandem mitfahren, war nicht direkt auf das auto angewiesen. DIe zweite TF zog in dieser hinsich größere kreisez. b. mußte umziehen, weil ich sonst nicht mehr in die arbeit gekommen wäre, hatte meine hochzeit zu organisieren, usw. brauchte immer jemanden zum einkaufen, etc ( ich muß dazu sagen, wir wohnen in einem ländlichen gebiet, da ist die verkehrsanbindung unter aller kanone)
@ dumme_nuss
meine erste TF war 97, damals war ich von meiner ausbildung her noch in der schule und wir sind mit ein paar leuten zuerst in die kneipe und dann ca 20km weiter in die disco. weil ich damals fahrer war, und in der kneipe schon 2 - 3 bier getrunken hatte, hab ich mir in der disco nichts mehr zu trinken gekauft, sondern hab bei den anderen mal da mitgetrunken und mal hier mitgetrunken. als es dann auf den nachhauseweg ging, bin ich ohne lange zu überlegen ins auto gestiegen und gefahren, das hat aber nicht lange gedauert, und an mir fuhr ein auto vorbei mit einem "blinkendem etwas". spätestens da hätte ich schalten müssen und merken müssen, dass es die polizei ist, ich hab aber überholt und bin weitergefahren,bis die mich dann wiederrum überholt und ausgebremst haben. damals hatte ich 1,3 promille und hab den FS ohne größere verzögerungen nach ablauf der sperrfrist wieder bekommen.
bei der zweiten TF war ich mit einer freundin unterwegs, und wollte das auto schon stehen lassen, hatte aber meine zigaretten und den geldbeutel noch drin, dann sind wir halt gleich in die stadt gefahren. dort waren wir dann in einer kneipe haben gelabert und ein paar bierchen, so 7-8 getrunken. als die kneipe zugemacht hat, sind wir raus haben da noch eine weile rumgeblödelt und dann ins auto eingestiegen und gefahren. nach ca. 300 m hielt mich die polizei auf. das zweite mal hatte ich 1,6 promille.
bei beiden TF`s hatte ich jedesmal das gefühl, dass ich locker noch fahren kann, wenn ich jetzt aber so nachdenke, war ich keinesfalls mehr sicher nicht mehr im stande auto zu fahren, denn wenn ich schon nicht mal mehr die polizei erkenne.... beim zweiten mal war ich auch nicht mehr fähig, hab das aber überschätzt, weil ich halt besoffen wie ich war, durch die rumblödelei noch vor der kneipe mein hirn komplett ausgeschaltet hat.
meine trinkgeschichte fing mit 16 an, der höhepunkt war zwischen meinem 19. und 25. lebensjahr, damals ging ich jedes wochende exzessiv fort und trank halt nicht nur bier sondern auch sehr intensiv cocktails und schnäpse. konnte zu dieser zeit als frau locker mit meinen kumpels mithalten.
jetzt, nach der zweiten TF hab ich meinen alkoholkonsum größtenteils eingeschränkt, d.h., wenn ich noch fortgehe, dann trink ich ab und zu ein bier oder eine weinschorle, schnaps gar nicht mehr. diese veränderung ist auch durch meinen mann eingetreten, der auch fast keinen alkohol trinkt. wir hatten in unserer beziehung öfters streit wegen dem, dass ich gerne trinke und er davon, verständlicherweise, nicht begeistert ist.
nach der ersten TF muß ich sagen, bin ich überhaupt nicht schlauer geworden, weil es für mich keine großen konsequenzen nach sich zog. ich konnte immer mit jemandem mitfahren, war nicht direkt auf das auto angewiesen. DIe zweite TF zog in dieser hinsich größere kreisez. b. mußte umziehen, weil ich sonst nicht mehr in die arbeit gekommen wäre, hatte meine hochzeit zu organisieren, usw. brauchte immer jemanden zum einkaufen, etc ( ich muß dazu sagen, wir wohnen in einem ländlichen gebiet, da ist die verkehrsanbindung unter aller kanone)
*Bavarian
18.01.2005, 20:42
Hallo. Alles ist möglich !!!! Mein Lappen war fünf Jahre lang weg. Habe ihn nach der vierten MPU wieder neu machen dürfen. Das war im Mai 2000. Seitdem bin ich nicht wieder aufgefallen. Hatte bisher vier Drunkenheitsfahrten in Deutschland und auch noch ein nicht geringes Problem mit Heroin. Trotz all dieser Scheisse habe ich meinen Lappen wieder und bin auch seitdem abstinent. Geht auch so ganz gut...Viele Grüsse
*Bavarian
18.01.2005, 20:42
Hallo. Alles ist möglich !!!! Mein Lappen war fünf Jahre lang weg. Habe ihn nach der vierten MPU wieder neu machen dürfen. Das war im Mai 2000. Seitdem bin ich nicht wieder aufgefallen. Hatte bisher vier Drunkenheitsfahrten in Deutschland und auch noch ein nicht geringes Problem mit Heroin. Trotz all dieser Scheisse habe ich meinen Lappen wieder und bin auch seitdem abstinent. Geht auch so ganz gut...Viele Grüsse
Dumme_nuss
19.01.2005, 09:04
Hallo Motte,
na dat hört sich ja schon mal nicht schlecht an. Ich sehe das du bereits mit der Aufarbeitung begonnen hast.
Jetzt mal eine Info für mich noch vorab, wann endet deine Sperrfrist und wann hast du vor zur MPU zu gehen?
Vorab noch eins, du schreibst Bierchen ... dieses Vokabular, streich bitte sofort aus deinem Wortschatz, denn Verniedlichungen sind bei der MPU tötlich und lassen den Gutachter vermuten das du alles verharmlost.
Ich weiß jetzt nicht, in wieweit du schon Leberwerte hast nehmen lassen, an deiner Stelle würde ich sie mal nehmen lassen, schon alleine um zu sehen, ob sie im Normbereich liegen.
Du hast deine Geschichten kurz und bündig geschildert, so das mir klar ist was an den beiden Abenden los war. Was jedoch im augenblick noch komplett fehlt sind deine inneren Beweggründe. Also, was waren die Gründe das du so gesoffen hast? Alleine das Weggehen und weil das alle anderen so gemacht haben reicht nicht aus. Du hast ja schon selber erkannt, das du als Frau eine hohe Alkoholverträglichkeit hast (ich schreibe dies jetzt bewußt, denn diese Verträglichkeit wirst du dein Leben lang nicht mehr los werden). Auch solltest du dir über die Mengen die du in deiner Mißbrauchzeit konsumiert hast klar werden. Es reicht nicht aus zu sagen: Ich habe in dieser Zeit exessiv gesoffen, hier will der Gutachter Zahlen hören, was du in welchem Zeitraum konsumiert hast. Du brauchst es nicht bis aufs Glas genau pro Abend runterzubrechen, aber letztendlich weißt du ja was du im Schnitt an einem Saufabend konsumiert hast.
Auch mußt du dir klar werden, wie du in Zukunft mit Alkohol umgehen willst. Wenn ich das richtig raus lese, möchtest du KT betreiben. Somit solltest du dich ausführlich über KT informieren, findest dazu auch hier im Forum entsprechende Artikel. Es reicht nicht zu sagen ich trinke jetzt ab und zu mal ein oder 2 Bier. Auch reicht es nicht als Grund für die Alkoholreduzierung nur den Partner anzugeben, der deine Sauferei haßt, denn was ist wenn diese Beziehung in die Brüche geht, fängst du dann wieder an zu saufen?
So das war es jetzt erst mal von mir, ich denke du hast damit ein paar Denkanstöße von mir bekommen, die du dir mal durch den Kopf gehen lassen solltest.
Gruß
Dumme_nuss
Dumme_nuss
19.01.2005, 09:04
Hallo Motte,
na dat hört sich ja schon mal nicht schlecht an. Ich sehe das du bereits mit der Aufarbeitung begonnen hast.
Jetzt mal eine Info für mich noch vorab, wann endet deine Sperrfrist und wann hast du vor zur MPU zu gehen?
Vorab noch eins, du schreibst Bierchen ... dieses Vokabular, streich bitte sofort aus deinem Wortschatz, denn Verniedlichungen sind bei der MPU tötlich und lassen den Gutachter vermuten das du alles verharmlost.
Ich weiß jetzt nicht, in wieweit du schon Leberwerte hast nehmen lassen, an deiner Stelle würde ich sie mal nehmen lassen, schon alleine um zu sehen, ob sie im Normbereich liegen.
Du hast deine Geschichten kurz und bündig geschildert, so das mir klar ist was an den beiden Abenden los war. Was jedoch im augenblick noch komplett fehlt sind deine inneren Beweggründe. Also, was waren die Gründe das du so gesoffen hast? Alleine das Weggehen und weil das alle anderen so gemacht haben reicht nicht aus. Du hast ja schon selber erkannt, das du als Frau eine hohe Alkoholverträglichkeit hast (ich schreibe dies jetzt bewußt, denn diese Verträglichkeit wirst du dein Leben lang nicht mehr los werden). Auch solltest du dir über die Mengen die du in deiner Mißbrauchzeit konsumiert hast klar werden. Es reicht nicht aus zu sagen: Ich habe in dieser Zeit exessiv gesoffen, hier will der Gutachter Zahlen hören, was du in welchem Zeitraum konsumiert hast. Du brauchst es nicht bis aufs Glas genau pro Abend runterzubrechen, aber letztendlich weißt du ja was du im Schnitt an einem Saufabend konsumiert hast.
Auch mußt du dir klar werden, wie du in Zukunft mit Alkohol umgehen willst. Wenn ich das richtig raus lese, möchtest du KT betreiben. Somit solltest du dich ausführlich über KT informieren, findest dazu auch hier im Forum entsprechende Artikel. Es reicht nicht zu sagen ich trinke jetzt ab und zu mal ein oder 2 Bier. Auch reicht es nicht als Grund für die Alkoholreduzierung nur den Partner anzugeben, der deine Sauferei haßt, denn was ist wenn diese Beziehung in die Brüche geht, fängst du dann wieder an zu saufen?
So das war es jetzt erst mal von mir, ich denke du hast damit ein paar Denkanstöße von mir bekommen, die du dir mal durch den Kopf gehen lassen solltest.
Gruß
Dumme_nuss
Dumme_nuss
19.01.2005, 09:05
Erstellt von *Bavarian
Hallo. Alles ist möglich !!!! Mein Lappen war fünf Jahre lang weg. Habe ihn nach der vierten MPU wieder neu machen dürfen. Das war im Mai 2000. Seitdem bin ich nicht wieder aufgefallen. Hatte bisher vier Drunkenheitsfahrten in Deutschland und auch noch ein nicht geringes Problem mit Heroin. Trotz all dieser Scheisse habe ich meinen Lappen wieder und bin auch seitdem abstinent. Geht auch so ganz gut...Viele Grüsse
Super, Bavarian. Freue mich immer zu hören, wenn Leute es geschaft haben und ihr Leben in den Griff bekommen haben.
Dumme_nuss
19.01.2005, 09:05
Erstellt von *Bavarian
Hallo. Alles ist möglich !!!! Mein Lappen war fünf Jahre lang weg. Habe ihn nach der vierten MPU wieder neu machen dürfen. Das war im Mai 2000. Seitdem bin ich nicht wieder aufgefallen. Hatte bisher vier Drunkenheitsfahrten in Deutschland und auch noch ein nicht geringes Problem mit Heroin. Trotz all dieser Scheisse habe ich meinen Lappen wieder und bin auch seitdem abstinent. Geht auch so ganz gut...Viele Grüsse
Super, Bavarian. Freue mich immer zu hören, wenn Leute es geschaft haben und ihr Leben in den Griff bekommen haben.
helikopter
19.01.2005, 12:30
Motte, willkommen im Forum!
Gerade die Aufarbeitung des Alk.konsums ist wichtig! Du musst innere und äußere Gründe nennen können, warum Du gesoffen hast. Innere G. sind: Vereinsamung, Minderwertigkeitsgefühle, Über- oder Unterforderung (Job, Familie...), Verlustangst, auch andere Angstformen, Eifersucht..... Äußere G. sind: Entspannung nach Tagesstreß, Geb.,Weihn.-.Familienfeier, Ausblenden von Missempfindungen......
Wenn Du Dich selbst besonders nach den inneren Trinkmotiven befragst, wird sich Deine eigen Geschichte heraus kristallisieren. Und da musst Du anpacken und das bewältigen. Nur so kannst Du später dem Psyho glaubhaft machen, dass Du das erkannt hast. Und seitdem auch nicht mehr den Alk. brauchst, um Dich zu berauschen.
Niemand trinkt 500 Halbe, weil es lustig ist oder gut schmeckt. Würde man auch nicht 2 Kg Chips futtern oder 16 Päck. Zigaretten am Tag rauchen aus diesen Gründen..... Das hat IMMER eine tiefere (=innere) Ursache. Darum gehts!
Gutes brainstorming, Helikopter
helikopter
19.01.2005, 12:30
Motte, willkommen im Forum!
Gerade die Aufarbeitung des Alk.konsums ist wichtig! Du musst innere und äußere Gründe nennen können, warum Du gesoffen hast. Innere G. sind: Vereinsamung, Minderwertigkeitsgefühle, Über- oder Unterforderung (Job, Familie...), Verlustangst, auch andere Angstformen, Eifersucht..... Äußere G. sind: Entspannung nach Tagesstreß, Geb.,Weihn.-.Familienfeier, Ausblenden von Missempfindungen......
Wenn Du Dich selbst besonders nach den inneren Trinkmotiven befragst, wird sich Deine eigen Geschichte heraus kristallisieren. Und da musst Du anpacken und das bewältigen. Nur so kannst Du später dem Psyho glaubhaft machen, dass Du das erkannt hast. Und seitdem auch nicht mehr den Alk. brauchst, um Dich zu berauschen.
Niemand trinkt 500 Halbe, weil es lustig ist oder gut schmeckt. Würde man auch nicht 2 Kg Chips futtern oder 16 Päck. Zigaretten am Tag rauchen aus diesen Gründen..... Das hat IMMER eine tiefere (=innere) Ursache. Darum gehts!
Gutes brainstorming, Helikopter
@ dumme_nuss
meine sperrfrist endet am 28.06.05, möchte aber - wenn möglich - eine positive mpu schon in der tasche haben bis dahin. ich hab mir für mich mal so vorgenommen, dass ich mitte juni soweit bin, daß ich zur mpu gehen kann und mit einem für mich positiven ergebnis heimkommme.
zu deinen anderen fragen: ich bin gerade dabei, die anhand der fragebögen durchzugehen, ich schrib sie dir entweder heute noch oder morgen
bis bald
motte
@ dumme_nuss
meine sperrfrist endet am 28.06.05, möchte aber - wenn möglich - eine positive mpu schon in der tasche haben bis dahin. ich hab mir für mich mal so vorgenommen, dass ich mitte juni soweit bin, daß ich zur mpu gehen kann und mit einem für mich positiven ergebnis heimkommme.
zu deinen anderen fragen: ich bin gerade dabei, die anhand der fragebögen durchzugehen, ich schrib sie dir entweder heute noch oder morgen
bis bald
motte
so, hab mir mal gedanken drüber gemacht....
zu den gründen meiner trinkerei: - ich wollte "dazugehören" ( motto damals: trinkst nix - bist nix),
- konnte nicht "nein" sagen,
- wollte durch den alkohol mein selbstbewußtsein aufbessern/stärken
- hatte großen streß mit meinen eltern ( rausschmiß von zuhause usw..)
- hatte keine ziele vor augen (was will ich vom leben...)
- aus gewohnheit, weil halt beim fortgehen immer getrunken wird
- um lustig zu sein und vor den anderen gut dazustehen (mittelpunkt...)
meine mengen: zwischen 16 und 19 jahren: am Wochenende (Fr. + Sa. ) zwischen 3 und 5 Bier am Abend beim
Weggehen von ca. 19.00 - 01.00 Uhr
zwischen20 und 25 jahren: zu meinen spitzenzeiten am Wochenende ( fr. + sa. ) 6-8 bier, 6 zombies,
3-5 longdrinks ( bacardi-cola), unter der woche ca. jeden zweiten tag vorm
fernseher 2-3 bier
zwischen 26 und 2. TF: beim weggehen 6-7 bier (weggehen beschränkte sich auf 1-2 mal im monat),
zuhause keinen alkohol
In naher zukunft werde ich es so handhaben, dass ich jetzt zuerst mal eine zeit absolut abstinent bin, um mir selbst zu zeigen, dass es ohne alk genauso geht. in weiter zukunft will ich es schaffen, dass ich kontroliert trinke. kt heißt für mich dann, zu bestimmten zeiten sprich weihn. geb. usw zwei bier zu trinken ansonsten die abstinenz weiterzuführen. in dem moment, in dem ich von vornherein weiß, dass ich was trinken werde lass ich gleich die autoschlüssel daheim oder wenn ich wirklich das auto dabei habe, gebe ich sie ab an den wirt oder an freunde, usw.
so, hab mir mal gedanken drüber gemacht....
zu den gründen meiner trinkerei: - ich wollte "dazugehören" ( motto damals: trinkst nix - bist nix),
- konnte nicht "nein" sagen,
- wollte durch den alkohol mein selbstbewußtsein aufbessern/stärken
- hatte großen streß mit meinen eltern ( rausschmiß von zuhause usw..)
- hatte keine ziele vor augen (was will ich vom leben...)
- aus gewohnheit, weil halt beim fortgehen immer getrunken wird
- um lustig zu sein und vor den anderen gut dazustehen (mittelpunkt...)
meine mengen: zwischen 16 und 19 jahren: am Wochenende (Fr. + Sa. ) zwischen 3 und 5 Bier am Abend beim
Weggehen von ca. 19.00 - 01.00 Uhr
zwischen20 und 25 jahren: zu meinen spitzenzeiten am Wochenende ( fr. + sa. ) 6-8 bier, 6 zombies,
3-5 longdrinks ( bacardi-cola), unter der woche ca. jeden zweiten tag vorm
fernseher 2-3 bier
zwischen 26 und 2. TF: beim weggehen 6-7 bier (weggehen beschränkte sich auf 1-2 mal im monat),
zuhause keinen alkohol
In naher zukunft werde ich es so handhaben, dass ich jetzt zuerst mal eine zeit absolut abstinent bin, um mir selbst zu zeigen, dass es ohne alk genauso geht. in weiter zukunft will ich es schaffen, dass ich kontroliert trinke. kt heißt für mich dann, zu bestimmten zeiten sprich weihn. geb. usw zwei bier zu trinken ansonsten die abstinenz weiterzuführen. in dem moment, in dem ich von vornherein weiß, dass ich was trinken werde lass ich gleich die autoschlüssel daheim oder wenn ich wirklich das auto dabei habe, gebe ich sie ab an den wirt oder an freunde, usw.
so, hab mir mal gedanken drüber gemacht....
zu den gründen meiner trinkerei: - ich wollte "dazugehören" ( motto damals: trinkst nix - bist nix),
- konnte nicht "nein" sagen,
- wollte durch den alkohol mein selbstbewußtsein aufbessern/stärken
- hatte großen streß mit meinen eltern ( rausschmiß von zuhause usw..)
- hatte keine ziele vor augen (was will ich vom leben...)
- aus gewohnheit, weil halt beim fortgehen immer getrunken wird
- um lustig zu sein und vor den anderen gut dazustehen (mittelpunkt...)
meine mengen: zwischen 16 und 19 jahren: am Wochenende (Fr. + Sa. ) zwischen 3 und 5 Bier am Abend beim
Weggehen von ca. 19.00 - 01.00 Uhr
zwischen20 und 25 jahren: zu meinen spitzenzeiten am Wochenende ( fr. + sa. ) 6-8 bier, 6 zombies,
3-5 longdrinks ( bacardi-cola), unter der woche ca. jeden zweiten tag vorm
fernseher 2-3 bier
zwischen 26 und 2. TF: beim weggehen 6-7 bier (weggehen beschränkte sich auf 1-2 mal im monat),
zuhause keinen alkohol
In naher zukunft werde ich es so handhaben, dass ich jetzt zuerst mal eine zeit absolut abstinent bin, um mir selbst zu zeigen, dass es ohne alk genauso geht. in weiter zukunft will ich es schaffen, dass ich kontroliert trinke. kt heißt für mich dann, zu bestimmten zeiten sprich weihn. geb. usw zwei bier zu trinken ansonsten die abstinenz weiterzuführen. in dem moment, in dem ich von vornherein weiß, dass ich was trinken werde lass ich gleich die autoschlüssel daheim oder wenn ich wirklich das auto dabei habe, gebe ich sie ab an den wirt oder an freunde, usw.
so, hab mir mal gedanken drüber gemacht....
zu den gründen meiner trinkerei: - ich wollte "dazugehören" ( motto damals: trinkst nix - bist nix),
- konnte nicht "nein" sagen,
- wollte durch den alkohol mein selbstbewußtsein aufbessern/stärken
- hatte großen streß mit meinen eltern ( rausschmiß von zuhause usw..)
- hatte keine ziele vor augen (was will ich vom leben...)
- aus gewohnheit, weil halt beim fortgehen immer getrunken wird
- um lustig zu sein und vor den anderen gut dazustehen (mittelpunkt...)
meine mengen: zwischen 16 und 19 jahren: am Wochenende (Fr. + Sa. ) zwischen 3 und 5 Bier am Abend beim
Weggehen von ca. 19.00 - 01.00 Uhr
zwischen20 und 25 jahren: zu meinen spitzenzeiten am Wochenende ( fr. + sa. ) 6-8 bier, 6 zombies,
3-5 longdrinks ( bacardi-cola), unter der woche ca. jeden zweiten tag vorm
fernseher 2-3 bier
zwischen 26 und 2. TF: beim weggehen 6-7 bier (weggehen beschränkte sich auf 1-2 mal im monat),
zuhause keinen alkohol
In naher zukunft werde ich es so handhaben, dass ich jetzt zuerst mal eine zeit absolut abstinent bin, um mir selbst zu zeigen, dass es ohne alk genauso geht. in weiter zukunft will ich es schaffen, dass ich kontroliert trinke. kt heißt für mich dann, zu bestimmten zeiten sprich weihn. geb. usw zwei bier zu trinken ansonsten die abstinenz weiterzuführen. in dem moment, in dem ich von vornherein weiß, dass ich was trinken werde lass ich gleich die autoschlüssel daheim oder wenn ich wirklich das auto dabei habe, gebe ich sie ab an den wirt oder an freunde, usw.