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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die ganze Pallete in der Akte


Verbrecher
07.06.2005, 17:30
Das erste mal auffällig mit 16 fahren ohne Mopedschein mit 1,1alk nicht angemeldet und zu drit auf dem Bock.Mit Fahrerflucht und anschlissendem Sturz ohne Personenschaden.(geldstrafe und 1Jahr sperre auf den nicht vollendeten 1b schein) Mit 18 Erwerb von a&b ohne probleme. Mit 20 Verurteilung wegen Beihilfe zu Raub, (habe den täter zur Wohnung des geschädigten gefahren)Diebstahl,Körperverletzung, Handel in 2 fällen mit koks&gras in nicht geringen mengen & besitz von 2g Gras und eines Schlagrings.(12monate Jugendstrafe auf 2jahre Bewährung auserdem 80 Sozialstunden) 8 Monate später Bildung einer Gesamtstrafe von 16 Monaten wegen Besitz einer Kriegswaffe erneut zu 2jahren auf Bewäheung ausgesetzt.(Maschienenpistole vom Opa bei Hausdurchsuchung aufgefunden) 3monate danach Anfang 03 Entzug der Fahrerlaubnis MPU bei Pima in München durchgefallen. Pappe weg mir doch egal ! Mitte Mai 03 Kontrolle geraten aus der spass! http://www.mpu-idiotentest.com/mpu-forum/images/smilies/tongue.gif Verhandlung 15 okt 03 Sperrfrist von 20 Monaten 120 Tage Knast http://www.mpu-idiotentest.com/mpu-forum/images/smilies/frown.gif Berufungsverhandlung 23.12.03 Sperrfrist von 18 Monaten 120Tage Knast http://www.mpu-idiotentest.com/mpu-forum/images/smilies/stress.gif In diesem Monat endet meine Sperfrist wie Habe ich jemals wieder die reale Chance auf das wiedererlangen des Führerscheins? Oder soll ich lieber mit dem Fahrrad unsere Sparkasse Überfallen ,da die Chance hoher ist nicht gefasst zu werden als je den MPU zu Meistern?

Gitarrist00007
07.06.2005, 19:52
Hallo "Verbrecher",
ich wünsche dir einen schönen entspannte Dienstag.

das Folgende ist von mir leicht gesagt, aber ich kann mich etwas in deine Lage versetzen.

Also mache dir erst einmal keine Sorgen um deinen Führerschein, den bekommst du wieder, wenn du entsprechende Nachweise erbringst und eine intensive Aufarbeitung deiner früheren Schwierigkeiten stattgefunden hat.

Du darfst dir jetzt deine Ziele nicht zu hoch stecken. Dein Persönlichkeitsbild sollte sich langsam zum verantungsbewussten Menschen hin verändern.

Um Geld zu sparen (wird von der Krankenkasse bezahlt) empfehle ich dir auch eine (Verkehrs-) Therapie bei einem fachlich kompetenten Psychiater/in zu machen (Überweisung bekommst du von deinem Hausarzt auf Nachfrage). Du kannst auch einen Verkehrspsychologen/in mit Delegationbescheinung auf Krankenkassenkosten in Anspruch nehmen.

Es haben noch viel härtere Fälle als du, den Führerschein wiedererlangt, aber du musst am Ball bleiben und jetzt einige Anstrengungen dafür in Kauf nehmen.

Am Ende, wenn alles gut gelaufen ist, wirst du mit Erleuchtung gesegnet sein, hoffe ich doch.

Freundliche Grüße
Gitarrist

Ich habe für dich zur Einstimmung einen Beitrag hierher kopiert, unter MPU-Vorbereitung findest die Weiteren.

Bildliche Beschreibung des Alkohol-Drogen-Straftat-Problems an Hand eines Hauses:

Das Dach symbolisiert die Trunkenheitsfahrt (oder deine Delikte)
Was führt dazu (Obergeschoss führt zu Dach) ?
Trinken und Fahren nicht richtig trennen: Ab einer gewissen Menge Alkohol (oder eine andere Droge) kann ich mir selber nicht mehr sicher trauen !

Einstieg in die Misere, wo habe ich die Weichen falsch gestellt (Symbol Haus-Eingang) ?

Meine Entscheidung (auch unbewusst), Alkoholmissbrauch zu betreiben.
Tief liegende Gründe dafür (Fundament)?
"Handwerkzeug" fehlte, um mit schwierigen Lebenssituationen umzugehen.
.... wenn ich diese Struktur bildlich im Kopf habe, dann kann ich schon viele Fragen gut beantworten.

Zum Beispiel:

Wie kam es zu meinem Verhalten, das letztendlich zu meiner Auffälligkeit führte?
Das fehlende Wissen um die Gefahr, die vom Alkohol speziell für mich ausgeht, ließ mich leichtsinnig werden – aber:
Wie kam es zu den Ursachen meines gefährlichen Verhaltens im Straßenverkehr?
Meine Auffälligkeiten im Straßenverkehr waren Alkohol Fahrten.

Mein Verhalten, das schließlich auch zu den Alkohol Fahrten führte, war, dass ich immer dann, wenn ich mit einer Sache nicht fertig wurde, Alkohol getrunken habe, um zu verdrängen und das ich Alkohol getrunken habe, um zu versuchen, Stress abzubauen.

2a. Mein Verhalten, das schließlich auch zu den Alkohol Fahrten führte, war, dass ich Alkohol eingesetzt habe, um die Wirkung zu spüren.
(Dadurch musste ich die Dosis kontinuierlich erhöhen, um die gleiche Wirkung zu spüren.
So wurde ich trinkfester, bemerkte die Alkohol Menge nicht so schnell, wie normal Alkohol gewöhnte Menschen.

Die Frage heißt also für mich:
Was war ursächlich für mein Verhalten, warum habe ich mich entschieden, Alkohol missbräuchlich einzusetzen (also um die Wirkung zu spüren, Stress zu vergessen, Probleme zu verdrängen)?

3.Weil ich in der Vergangenheit nicht gelernt hatte, mit Problemen zufriedenstellend umzugehen, ich hatte dazu kein Handwerkzeug. Auch hatte ich immer verharmlost, dass ich Alkohol eingesetzt hatte, um Probleme zu verdrängen. Die Gefährlichkeit von Alkohol, als „Werkzeug“ eingesetzt, war mir nicht bewusst !

Wenn ich das jetzt weiß, kann ich etwas dagegen unternehmen, dass es in Zukunft zu ähnlichen, gefährlichen Situationen kommt:
Ich kann lernen, mit für mich schwierigen Situationen umzugehen. Merke ich, dass das funktioniert, hebt das auch noch mein Selbstbewusstsein.

Ich habe in der Zeit nach dem (letzten) Delikt merken müssen, dass es mit Alkohol nicht funktioniert. Merke ich jetzt, dass es mit dem geeigneten Handwerkzeug funktioniert, warum sollte ich dann je wieder Alkohol einsetzen, wenn es Probleme gibt???

Der Unterschied Früher zu Heute:
Heute weiß ich, wie auf längere Sicht ungeeignet meine Art war, mit auftretenden Problemen umzugehen.
Heute habe ich das Wissen und das Handwerkzeug, mit Problemen sinnvoll umzugehen.
Durch die Erfolge, die ich heute in der Problembewältigung erziele und bereits erzielt habe, ist mein Selbstvertrauen und damit auch mein Selbstbewusstsein gewachsen.

Daher werde ich heute bestimmt nicht mehr zu den alten, schlechten Verdrängungsmechanismen greifen, wenn Probleme auftauchen.

Byele und viel Glück bei allem was du anstellst.
Gitarrist

Verbrecher
07.06.2005, 20:38
Danke für die freundliche und schnelle Antwort http://www.mpu-idiotentest.com/mpu-forum/images/smilies/smile.gif Der Rat mit der Verkehrstheraphie ist ja mal gold wert ,das mit Psychiater sagte mir meine Bewährungshelferin auch schon aber Sie meinte ich müsste das selbst bezalen!Wenn das die AOK zahlt kommt das natürlich wieder in Frage,werd da morgen gleich mal nachforschen! Ein Jahr Drogenfreiheit kann ich ja schon mal nachweisen sobald ich mir den Haartest leisten kann. http://www.mpu-idiotentest.com/mpu-forum/images/smilies/frown.gif Zu dem tip mit dem Haus muss ich sagen der ist auch richtig klasse zeichne mir das gerade auf und werde es später noch posten.Da schon einige einschlagende erlebnisse in meiner Jugend stattfanden(Tötlicher Unfall meines Bruders, Scheidung meiner Elter usw.)Aufgrund dessen ich mein Fehlverhalten in den letzten Jahren einigermasen zuordnen kann!Nochmals danke an Dich Gitarrist für den guten Beitrag!

samuel
07.06.2005, 20:48
@ Verbrecher!

Bildung einer kriminellen Vereinigung????????????

Spaß bei Seite!
Mit dem Vorstrafenregister brauchst Du auf alle Fälle mal fachliche Unterstützung, sprich einen Psycho.

Hilfreich wäre auch zu wissen, ob die Führerscheinstelle die vergeigte Untersuchung in den Akten hat und was auf der letzten Seite Deines Gutachtens steht, also warum es negativ geworden ist.

Samuel

Verbrecher
07.06.2005, 21:16
Hallo Samuel Danke für das Interesse (mit der kriminellen Vereinigung könnte klappen sind jetzt ja schon zu dritt) Beantwortung der Fragestellungen MPU
Leistungsminderungen wurden nicht festgestellt. Trotz der Hinweise auf frühere Drogenmißbrauch kann der Untersuchte ein Kraftfahrzeug der Gruppe 1 sicher führen.
Es ist trotz der aktenkundigen Straftaten (aufgrund von Anhaltspunkten für hohes Aggressionspotential) zu erwarten, daß der Untersuchte die Anforderungen an das sichere Führen eines Kraftfahrzeuges der o. b. Fahrerlaubnisklassen erfüllt.
Es ist allerdings zu erwarten, daß er ein Kraftfahrzeug unter dem Einfluß von Betäubungsmitteln oder anderen Psychoaktiven Stoffen oder deren Nebenwirkungen führen wird.
Es ist fernerhin zu erwarten, daß er zukünftig erheblich oder wiederholt gegen verkehrsrechtliche Bestimmungen oder andere Strafgesetze verstoßen wird.
Dieses negative Urteil müsste bei meinen Strafakten und bei den Akten der Führerscheinstelle zu finden sein, da ich es damals direkt von München zur Führerscheinstelle senden ließ. Weiß von euch jemand zufällig ob eventuelle Vergehen die im Jugenstrafrecht abgeurteilt wurden noch immer der Führerscheinstelle zu Verfügung stehen!? Und ob dieses Rechtens ist!?
Desweiteren erging damals die Empfehlung von der MPI Pima München wegen des negativen Ergebnisses der Psychologischen Begutachtung eine regelmäßige Urinkontrolle auf Drogen und Blutanalysen (GOT, GPT, yGT, MCV) in Abständen von acht bis zwölf Wochen und eine Vorlage dieser Befunge bei einer erneuten MPU. Idealerweise sollte gewähleistet sein, dass die erforderliche Drogenscreenings zeitlich nicht der Kontrolle unterliegen. Die Untersuchungsergebnisse sollten durch den behandelten Arzt mit Stempel und Unterschrift beglaubigt und mit Normwertangaben des jeweiligen Labors versehen sein.

samuel
07.06.2005, 21:28
@ verbrecher!

Da machst Du Deinen Namen ja alle Ehre.

Da hast Du ja einen Backstein als Akte.
Gut, so ein negatives Gutachten ist eine schwere Last.
In der Regel sollten sämtliche Empfehlungen die dort ausgesprochen worden auch erledigt werden, sonst wird es extrem schwer ein positives Gutachten zu erlangen.

Im Zweifelsfalle schreibt Dir der Gutachter lieber wieder ein negatives GA, dann muß er nicht in der Bildzeitung lesen

Dieser Psychologe gab dem Herrn "Verbrecher" den Führerschein zurück.
Du verstehst?

Jugendstrafe? Wie lange ist das her?

Bei den Leberwerten und Drogenscreens hast Du wohl versagt.

Mein Tip:
Geh noch mal bei der Pima mit dem negativen gutachten vorbei und frage dort nach, ob es auch eine Haaranalyse tun würde, vorausgesetzt die Haare sind sauber und ca 10 cm lang.

Geh auch zu Deiner Führerscheinstelle und schau in Deine Akte.

Allgemein möchte ich Dir noch raten, sei höflich mit den Leuten, zeig Einsicht in Deine Verfehlungen und arbeite aktiv an Deiner Rehabilitierung. Das wollen die Leute sehen.
Wenn Du dort einen positiven Eindruck hinterlassen kannst, ist Dir oft schon viel weitergeholfen.

Samuel

blossom
08.06.2005, 00:06
Strafen bis zum 24 Lebensjahr bleiben im Familienregister gespeichert.
Bei deiner Vorgeschichte ist es auf jeden Fall ratsam Akteneinsicht zu nehmen!!

Gitarrist00007
08.06.2005, 09:18
Hallo Verbrecher,
ich wünsche dir sonnigen Mittwoch.
Alleine kommst du nur schwer weiter und es wird sicherlich ohne fachliche Hilfe für dich ein "Rätzelraten" bleiben, warum gerade du so geworden bist und solche Schwierigkeiten hast im Leben. Das wird schon, du bist auf dem richtigen Weg und arbeitest hart deinen Veränderungen.

Ich habe mich gefreut, dass ich dir ein wenig weiterhelfen konnte. Wenn du deinen Hausarzt fragst ( oder im Internet unter Dr. Psychiater/in, Dipl.-Ing. Psychologen/in) erfährst du, welche Fachleute du über die Krankenkasse aufsuchen kannst, die in deiner Nähe wohnen.

Eine Bescheinigung darüber, dass du fachliche Hilfe in Anspruch genommen hast, zeugt dann später für Eigeninitiative, Selbstverantwortung und Veränderungsbemühen zum Positiven. Das hilft dir in allen Fragen des Lebens, der Wiedererwerb des Führerscheins ist später dann nur die offizielle Bestätigung, dass du für dich und andere Menschen keine Gefahr mehr darstellst, weil du dich verändert hast. (Klingt hart)

Diesen Beitrag hatte ich bei MPU-Vorbereitung reingestelt, vielleicht erreichen diese Zeilen mehr Menschen an dieser Stelle: Alkohol-MPU.

Selbstreflexion in neben der Fähigkeit zu lieben, und Wärme zu geben, eines der wichtigsten menschlichen Fähigkeiten.

Das Wort „man“ statt „ich“ signalisiert in der Regel Abwehr und Widerstand, weist auf nicht hinreichende Aufarbeitung und Selbstreflexion!

Eigene Verhaltenskontrolle (Vermeidungsstrategien) in Trinksituationen (Feiern) ist nicht „einfach“ herzustellen, wird sonst als „selbsttäuschender Optimums“ gewertet!

Warum sollte es jetzt plötzlich einfach sein. Wo habe ich die neuen Verhaltensweisen gelernt und hinreichend erfolgreich erprobt.

Eigene Selbsterwartungshaltung sollte deutlich erhöht sein!
Der eigene Lebensprozess und der Anteil eigener Verantwortung muss von mir zusammenhängend dargelegt werden können. Stimmige starke Motive. Wie kam es dazu?
Stimmige starke Motive (Antriebe, „tieferer Grund für etwas) um mit dem Alkohol und Rauchen aufzuhören: z.B.: Angst vor Krankheiten, Krebs etc.,

Im Altagsleben gibt es eine Trennung zwischen „innerem Motiv“ (z.B. Hungergefühl), „äußeres Motiv“: z.B. Meine Frau sagt: ich soll einkaufen gehen.
Wissenschaftlich gesehen sind im Prinzip alle Motive „innere Motive“
Hinter jedem Verhalten steht ein Gefühl, eine Emotion (oder mehrere vermischen sich), treiben uns an und bestimmen unserer Leben entscheidend.

Viele wichtige positive Folgeerscheinungen meiner Abstinenz. Es geht mir bedeutend besser jetzt, in jeder Hinsicht.
Auseinandersetzen mit den Zusammenhängen der Erlebnisse, nicht nur einzelne Deutung und Interpretation.
Gründe warum ich früher mitgetrunken habe: unbewusste Angst, das Betriebsklima (oder das gesellige Zusammensein im Freundeskreis) zu stören, wenn ich nicht mittrinke. Andere könnte auf mich aufmerksam werden, ich gerate dadurch in den Mittelpunkt und muss mich rechtfertigen für meine Abstinenz. Könnte so als schwach eingestuft werden, Ablehnung erfahren.

Innere Motive: Angst, die Kontrolle über viele Situationen im Leben zu verlieren; mich überfordert fühlen
In der Gesellschaft gelten Ängste als „persönliches charakterliches Defizit“.
Ich sah die Angstfreiheit (oberflächlich gesehen), als einen positiven Wert (daher verleugnen, Verdrängungen, abwehren).

Meine ständig unterdrückten Gefühle, durch meinen Alkoholmissbrauch, führte bei mir zu einem Gefühl der „inneren Leere“.

Drogenabhängigkeit und Alkoholismus sind keine Krankheiten im üblichen Sinne, wie Rheuma oder Fußpilz. Es handelt sich vielmehr um riskante Lebensstile, die allerdings schwerwiegende psychische Störungen und/oder körperliche Krankheiten nach sich ziehen können.

Drogenabhängigkeit und Alkoholismus entstehen offenbar durch ein Wechselspiel von Faktoren, die in der Droge, der Person und der Umwelt liegen.
Es müssen stichhaltige Gründe angegeben werden, die zur Abstinenz bzw. Reduzierung des Alkoholkonsums führten :
(z. B. Gefahr des beruflichen Abstiegs, des Zerfalls der Familie, gesundheitliche Störungen etc.). Der innere Kampf gegen die Versuchung, rückfällig zu werden, soll dabei beschrieben werden.
Bei Verkehrsverstößen ohne Alkohol geht es um die Darstellung des Tathergangs und der Gründe für eine ordnungswidrige Fahrweise (z. B. warum zu schnell gefahren wurde) sowie der Lehren, die aus der Ahndung gezogen wurden. Erforderlich ist auch hier die selbstkritische Feststellung, was falsch gemacht wurde und wie in Zukunft ein verkehrsgerechtes Verhalten erreicht werden kann.

Freundliche Grüße
Gitar

Gitarrist00007
08.06.2005, 09:24
Hallo verbrecher,
hier ist geht es weiter mit dem Beitrag, sage mir ob du die anderen Beiträge bei MPU-Vorbreitung unter Gitarrisst0007 gefunden hast.

Neben Sex gehört das Thema "Drogenabhängigkeit und Drogen" zu jenen Bereichen, über die man nur sehr schwer rational diskutieren kann. Zu den Barrieren, die einer rationalen Auseinandersetzung entgegenstehen, zählen Verdrängung, Verleugnung, Abscheu, Angst und die Diskriminierung von Minderheiten.
Während der Drogenabhängigkeit der Beigeschmack des Verbotenen und Anrüchigen anhaftet, wird über alkoholische Getränke wie Wein und Bier gern gefachsimpelt. Sie gehören zur Normalität. Dabei bringt der Alkohol natürlich wesentlich mehr Menschen um, zerstört mehr Ehen und Familien als die illegalen Drogen. Alkohol kennt jeder, und doch ist es "das unbekannte Rauschgift".
Über die Ursachen des Alkoholismus und der Drogenabhängigkeit wird in der Fachwelt noch gestritten. Manche meinen, diese Süchte bzw. Abhängigkeiten seien überwiegend vererbt, also genetisch bedingt bzw. mitbedingt. Die Forschung konnte diese Hypothese allerdings bisher noch nicht bestätigen. Es sieht beim gegenwärtigen Stand der Erkenntnis so aus, dass die Erbanlagen nur eine Ursache unter vielen sind.
Auch die Theorie einer Suchtpersönlichkeit musste inzwischen verworfen werden. Es gibt kein Muster von Persönlichkeitsmerkmalen, das allen Süchtigen gemeinsam ist.
Hier ist Teil 3 meiner Nachforschungen nach der Glückseligkeit. Ich hoffe, dass es euch einige Stunden bei eurem Psycho erspart, wenn ihr euch intensiv damit auseinandersetzt und ihr ehrlich dazu steht.
Ich habe auch Alkohol getrunken, wenn ich mit mir unzufrieden war.
Mein Regulativ war, wie ich mich fühlte.
Durch meinen Alkoholkonsum habe ich meine Unzufriedenheit versucht abzuschwächen und setzte mich nicht mit den Ursachen meiner Schwierigkeiten auseinander. So blieben sie ungelöst und verstärkten sich mit der Zeit.
Der Leidensdruck ist also manchmal wichtig, ein Signal, genau so wie ein körperliche Schmerz ein Signal ist, etwas zu ändern.
Wenn ich immer weglaufe (Alkohol trinke), spüre ich den Leidensdruck nicht mehr und habe keinen Motor, der mich antreibt, mich zu ändern.
Lasse ich den leidensdruck jedoch zu, beginne ich, mich auseinander zu setzen mit meinen Problemen, beginne ich, etwas zu verändern, oder ich beginne, durch die Auseinandersetzung mich damit abzufinden, oder etwas abzuschließen.
Wenn ich Alkohol trinke, um Unzufriedenheit zu vergessen, wird das nicht passieren.
Bei Unzufriedenheit, Stress, Ängsten oder Problemen würde der Alkohol meinen Drang, etwas zu verändern, abschwächen. So würde ich weiterhin leiden und Alkohol trinken, um das Leid, die Unzufriedenheit mit immer mehr Alkohol zu betäuben. (Trinkfestigkeit steigt!)
So verlängert sich der Leidensweg, Teufelsspirale des Alkohols, ich gerate dabei auch in eine Abwärtsspirale der Gefühle!
Vorteile meiner Abstinenz, wenn ich zu meinem Alkoholproblem stehe:
Es ist viel entspannter so, klare Verhältnisse.
Ich glaube, wenn ich nochmal irgendwo Alkohol trinken würde, wären alles bestürzt. (Da ich offen mit allen Bekannten und Freunden/in über mein Alkoholproblem gesprochen habe).
Ich habe endlich Ruhe.
Wer gelernt hat NEIN zu sagen, eines nach dem anderen zu machen, ist wesentlich zufriedener, hat mehr Anerkennung und die anderen sind auch zufrieden!
Sich nicht mit Arbeit von anderen zuschütten lassen und zuviel versprechen, was ich nicht einhalten kann.(Nicht jedem jeden Gefallen tun, am Ende schaffe ich es doch nicht es allen Recht zu machen und alle sind unzufriedenen).
Lösungsmöglichkeit:
Heute mache ich nicht mehr so viel, aber das was ich mache, mache ich richtig!
So habe ich heute mehr Ankennung, obwohl ich weniger mache!
(Wenn ich z.B. Zahnschmerzen habe, gehe ich zum Zahnarzt)
Ich habe den Fehler gemacht zu denken, dass ich es alleine schaffe, aus meiner Alkoholproblematik heraus zu kommen.

Wenn ich betrunken Auto gefahren bin, war mein Fahrstil gefährlich, das ist ja klar. Das Alkohol mich immer gefährlich werden lässt, war mir damals nicht bewusst.

Offensichtlich konnte ich mein eigenes Gefahrenpotenzial nicht richtig einschätzen, das heißt, ich fuhr viel zu gefährlich, ohne mir dessen bewusst zu sein !!!!!!!!
Damit gefährdete ich die Allgemeinheit und mich selbst.
Erst wenn ich die Ursachen kenne, die ausschlaggenend für mein Fehlverhalten waren, ich Lösungen gefunden habe und mich geändert habe UND das bewiesen habe (MPU), wird mir wieder erlaubt werden, zu fahren !!!!!!
So wird die Allgemeinheit (und auch ich vor mir selbst) geschützt. (Hart, aber wahr!)
Mit freundlichen Grüßen
Der entspannte Gitarrist

Gitarrist00007
08.06.2005, 09:27
Guten Tag Verbrecher.
Hier ist ein Internet-Tipps:
http://www.pal-verlag.de/Alkoholsucht-Alkoholismus.html
Der Weg in den Alkoholismus verläuft meist in 3 Schritten:
1. Schritt: Wir haben Langeweile, Schmerzen, fühlen uns deprimiert, ängstlich, unsicher oder sind angespannt. Vielfach sind unsere Eltern oder unser Freundeskreis für uns Vorbilder oder ermuntern uns sogar dazu, es doch einmal mit Alkohol zu probieren. Auch die Werbung suggeriert uns, dass wir uns mit einem Gläschen Sekt gleich wohler fühlen werden, und außerdem zur Gruppe derjenigen gehören, die "in" sind und etwas von Genuss verstehen. Es ist also nicht verwunderlich, dass es uns in den Sinn kommt, ein Gläschen zu trinken, um lockerer zu werden und uns besser zu fühlen. Und wir werden dafür belohnt: die Schmerzen lassen nach, Anspannung und Unsicherheit lösen sich in Luft auf oder schwächen sich zumindest ab.
2. Schritt: Psychische Abhängigkeit: In der nächsten ähnlichen Situation greifen wir schon schneller zum Alkohol. Auch unsere Umwelt belohnt uns zunächst dafür, dass wir beim Trinken mithalten. Es zählt derjenige, der am meisten verträgt. Irgendwann schließlich kommen wir gar nicht mehr auf die Idee, unser Problem ohne Alkohol anzugehen. Wir greifen automatisch zum Alkohol. Es ist sehr einfach, sich mit Suchtmitteln zur Entspannung zu verhelfen, seine Hemmungen abzubauen und quälende Sorgen zu vertreiben.
3. Schritt: Körperliche Abhängigkeit: Schließlich gewöhnt sich unser Körper so stark an das Suchtmittel, dass wir körperlich abhängig werden. Er betrachtet das Suchtmittel als körpereigene Substanz und meldet, wenn sich zu wenig von dieser Substanz im Körper befindet. Dies äußert sich dann durch Entzugserscheinungen wie etwa einem intensiven Verlangen nach Alkohol, innerer Unruhe, Zittern, Angstgefühlen und Schweißausbrüchen. Wir fühlen uns erst dann leistungsfähig, wenn wir einen genügend hohen Alkoholspiegel haben.
Wir werden also zunächst erst psychisch abhängig, d.h. glauben, ohne das Suchtmittel unsere Probleme nicht lösen zu können. Dann folgt die körperliche Abhängigkeit. Wenn wir körperlich abhängig sind, trinken wir aus Angst vor den Entzugserscheinungen und um zu verhindern, dass andere merken, "wie weit wir heruntergekommen sind"
Ist die körperliche Abhängigkeit erst einmal entstanden, gibt es keinen Weg mehr zurück zu einem gemäßigten, kontrollierten Trinken. Ob und wann wir körperlich abhängig werden, kann uns niemand vorhersagen.
Woran erkennen wir eine Alkoholsucht?
Die psychische Abhängigkeit ist dann vorhanden, wenn wir glauben, nur noch durch den Alkohol Erleichterung zu bekommen bzw. eine bestimmte Situation nur mit Alkohol aushalten zu können. Es geht nicht mehr um das Genießen eines Gläschen Weins in geselliger Runde, sondern wir trinken wegen der Wirkung auf unseren Körper. Wir trinken so lange, bis wir uns benommen fühlen und locker sind.
Da der Körper sich an den Alkohol gewöhnt, brauchen wir immer größere Mengen, um die gleiche Wirkung zu erzielen. Die Tatsache, dass wir viel vertragen, ist also in Wirklichkeit kein Grund, stolz zu sein, sondern eher ein Alarmzeichen, dass wir auf den Weg zur Sucht sind.
Weitere Alarmsignale für Alkoholismus sind u.a.:
wenn wir ein Versteck mit alkoholischen Getränken anlegen
wenn wir im Büro auf unser Alkoholverhalten angesprochen werden
wenn wir Schuldgefühle nach dem Konsum von Alkohol empfinden
wenn wir nach dem Trinken Gedächtnislücken haben
wenn wir den Eindruck haben, nach dem ersten Glas einfach nicht aufhören zu können
wenn wir morgens zittern und dies nach Alkoholkonsum besser wird
wenn wir täglich trinken.
Nach medizinischen Untersuchungen sind männliche Erwachsene gefährdet, wenn sie täglich mehr als 40 bis 50 g reinen Alkohol ( etwa 2-3 Flaschen Bier oder einen halben Liter Wein oder 4-5 Schnäpse) trinken, und Frauen, wenn sie mehr als 20g Alkohol trinken. Regelmäßiger auch geringer Alkoholkonsum kann zu erheblichen körperlichen Schädigungen führen: Bluthochdruck, Krebs der Mundhöhle, Leberschäden, Entzündungen der Bauchspeicheldrüse und der Magenschleimhaut, Potenzschwierigkeiten, Übergewicht.
Ca. 2,5 Millionen Deutsche, so schätzt die Dt. Hauptstelle gegen die Suchtgefahren, sind behandlungsbedürftig.
Zusammenfassung für das Angsttehm
1. Angst entsteht durch angstauslösende Gedanken. Wir überschätzen die Wahrscheinlichkeit des Auftretens einer Gefahr und unterschätzen unsere Möglichkeiten, damit umzugehen.
2. Es ist unrealistisch, Angst generell vermeiden zu wollen.
3. An Ängsten sollten wir arbeiten, wenn sie sinnlos sind, uns vor unwahrscheinlichen Gefahren oder unkontrollierbaren tatsächlichen Gefahren warnen.
4. Bereiten Sie sich auf den schlimmstmöglichen Ausgang vor, indem Sie Lösungen dafür suchen.
5. Setzen Sie den Gedankenstopp ein, wenn Sie zum Grübeln neigen.
Schönen Tag
Gita

Gitarrist00007
08.06.2005, 09:28
Wenn ich wieder Auto fahren will, muss ich genau die Gründe kennen, die bei mir dazu geführt haben, dass ich alkoholisiert gefahren bin. Ich muss den Fehler im System entdecken, nur dann kann ich mich wirkungsvoll „reparieren“. Nur wer die eigenen Gründe kennt, kann sich wirkungsvoll vor Rückschlägen schützen!
Ich wußte auch damals, dass es gefährlich ist, alkoholisiert zu fahren.
Es war mir auch damals nicht egal,, ob ich Menschen zum ***** oder Tod fahre.
Aber: Warum habe ich Alkohol getrunken und ein Fahrzeug geführt?? (Gründe)
1. Weil ich ab einer gewissen menge Alkohol das Risiko, das von alkoholisierter Verkehrsteilnahme ausgeht, falsch einschätze: Ich bewerte dann falsch und kann daher Trinken und Fahren nicht richtig trennen.
2. Weil ich die hohe Alkoholmenge nicht so bemerken konnte, wie es normal Alkohol gewöhnte Menschen merken würden. (Trinktraining !!)
Weil ich mich daher noch in der Lage fühlte, zu fahren.
Weil ich aus den vergangenen Alkoholfahrten, bei denen nichts passiert war, den falschen Schluss gezogen hatte, es wird auch diesmal gut gehen.
Weil ich mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar war, dass immer, wenn ich Alkohol trinke, ich ab einer gewissen Menge Alkohol TRINKEN und FAHREN nicht sicher trennen kann, die Gefahr falsch einschätze und mich so verhalten kann, dass ich MENSCHENLEBEN gefährde.
Also:
a). Mangeldes Gefahrenbewusstsein – ich fühlte mich durch die Gewöhnung an den Alkohol nicht sehr beeinträchtigt.
b). Mangeldes Gefahrenbewusstsein – es ist bei vergangenen Fahrten unter Alkohol ja auch nichts passiert.
c). Mangeldes Gefahrenbewusstsein – unter dem Einfluss von Alkohol kann ich die Gefährlichkeit nicht klar genug trennen.
Also: Ich habe den Fehler gefunden, er liegt bei mir !!!
Bei mir ist es leider anders. Ich gehöre zu einer Minderheit (ca. 5 Prozent der Kraftfahrer/innen), die Trinken und Fahren nicht sicher trennen. 95 Prozent der Menschen können egal wieviel sie trinken, Fahren und Trinken sicher trennen.
Wenn mir die Gefahr bewusst gewesen wäre, wäre ich ja nicht gefahren.
Also:Gefahr erkannt, Gefahr gebannt:
Wenn ich jetzt weiß, wie es zu meinen Auffälligkeiten im Straßenverkehr gekommen ist, kann ich etwas dagegen unternehmen:
Meine Alkohol-Trinkgewohnheiten komplett umstellen und nie wieder Alkohol trinken.
Schließlich weiß ich ja jetzt: Wenn ich wieder trinke, dann fahre ich auch früher oder später mit großer Wahrscheinlichkeit alkoholisiert Auto.
Wenn ich Alkohol trinke, bin ich gefährlich ! Das war mir bis jetzt nicht bewusst !
Wenn ich wieder anfangen, auch nur kleine Mengen Alkohol zu trinken, würde ich den Alkohol sofort merken, da ich ja nichts mehr gewohnt bin.
Ich könnte so durch den Alkohol leichtsinnig werden und weiter trinken. Wenn ich aber viel Alkohol trinke, kommt der Punkt, an dem ICH Alkoholtrinken und Fahren nicht mehr trennen kann, das Risiko falsch einschätze und vielleicht wieder fahre und Menschenleben gefährde.
Ich trinke keinen Alkohol mehr, ich fühle mich wohl dabei.
Noch Alkohol reduziert zu trinken, ist für mich schwerer, als kennen Alkohol mehr zu trinken, so wie es für einen Raucher leichter ist, nicht mehr zu rauchen, als weniger zu rauchen.
Ob ich weniger Alkohol auf Dauer trinken könnte, weiß ich nicht, habe ich nicht probiert – interessiert mich auch nicht, ich will nicht wenig trinken. (Kontrolliert zu trinken nach Alkoholmissbrauch ist sicherlich schwer, das ist nichts für mich).
Wenn ich das Rauchen abschaffen wollte, würde ich ja auch ganz aufhören und nicht noch 2 Zigaretten in der Woche rauchen wollen.
Ich trinke deshalb überhaupt keinen Alkohol mehr, weil ich mir nicht sicher bin, ob ich tatsächlich dauerhaft kontrolliert Alkohol trinken kann und ich weiß, dass es bei mir immer gefährlich wird, wenn ich eine gewisse Menge Alkohol getrunken habe!
Ich weiß heute wie gefährlich es ist, alkoholisiert zu fahren, ich gebe zu hin und wieder alkoholisiert gefahren zu sein in meiner Vergangenheit.
bitte weiterblättern

Gitarrist00007
08.06.2005, 09:28
Es ist fast nichts passiert bei meinen Trunkenheitsfahrten, weil ich Glück hatte, dass es nie zu einer kritischen Situation kam, in der ich mein ganzes Fahrkönnen bzw. alle Sicherheitsreserven gebraucht hätte.
Auch haben die anderen Verkehrsteilnehmer sicherlich manchmal für mich mit aufgepasst.
Halte ich an die Vorschriften, habe ich ein viel größeres Sicherheitspolster, als wenn ich gegen die Vorschriften verstoße.
Immer, wenn ich gegen die Verkehrsvorschriften verstoße, verkleinert sich das Sicherheitspolster, das war mir leider nicht klar.
Das Sicherheitspolster brauche ich zwar nur ganz selten-so wie den Sicherheitsgurt- Dennoch benutze ich den Gurt, es könnte ja mal etwas passieren.
Weil es Gott sei Dank nur selten zu gefährlichen Situationen kommt beim Fahren, habe ich geglaubt, ich hätte alles im Griff.
Es war Glück, dass nie etwas Schlimmes passiert ist.
So bildete sich die negative Gewohnheit, auch zu fahren, wenn ich getrunken hatte.
Durch mein „Trinktraining“ hatte ich auch gar nicht so ein Schuldbewusstsein. Ich war falsch programmiert!
Es war jedoch schlecht, dass ich früher nie erwischt worden bin.
Wäre ich früher schon erwischt worden, wäre ich nicht so oft alkoholisiert gefahren. Ich hätte mich bereits früher mit dem Thema auseinandersetzen müssen und hätte nicht so oft Menschenleben gefährdet!
Auch wäre es mir schon früher im beruflichen wie im privaten Bereich besser gegangen, ich hätte mein Trinkverhalten ja schon früher geändert.
Ich hatte das Glück, dies nach der letzten Auffälligkeit durch Gespräche, Erkenntnisse und durch Nachdenken zu erkennen, ohne das jemand verletzt worden ist.
Wenn mir bewusst ist, dass nicht mein Können, sondern einerseits die Aufmerksamkeit anderer Verkehrsteilnehmer, andererseits das Glück, dass es nicht zu einer kritischen Situation gekommen ist, wenn ich alkoholisiert gefahren bin, dafür verantwortlich gewesen sind, dass nicht mehr passiert ist, ist dies auch wieder eine MOTIVATION (Antriebsgrund), nie wieder in alte Trinkverhalten abzugleiten.
Und noch eins ist wichtig:
Situationen, die mir damals gefährlich erschienen, können für einen nüchternen Autofahrer gar nicht gefährlich gewesen sein.
Wäre es wirklich zu einer Situation gekommen, in der ich nüchtern den Eindruck gehabt hätte, dass beinahe etwas passiert wäre. Dann wäre es unter Alkohol längst zu einem Unfall gekommen, weil meine Sehfähigkeit und Reaktionsfähigkeit unter Alkohol immer schlechter sind, als nüchtern.
Ich bin hin und wieder alkoholisiert gefahren ohne erwischt zu werden:
weil ich nie genau wußte, wie hoch meine Promillezahl bzw. Restalkohol bei Fahrtbeginn am nächsten Morgen war. Durch die Alkoholgewöhnung konnte ich das ja nicht so merken. Berechnen konnte ich es damals auch noch nicht.
Weil ich zu den Menschen gehöre, die ab einer gewissen Alkoholisierung das Risiko nicht mehr richtig einschätzen und dazu neigen, alkoholisiert zu fahren, obwohl dies sehr gefährlich ist.
Werde ich in der Vergangenheit auch hin und wieder alkoholisiert gefahren, ohne erwischt worden zu sein, vielleicht sogar ohne schlechtes Gewissen, siehe Punkt 1).
Ich weiß heutzutage, dass ich IMMER gefährdet bin, wenn ich eine gewisse Menge Alkohol getrunken habe. Das war mir früher nicht bewusst.
- Ich habe damals generell zuviel Alkohol getrunken, dadurch konnte ich den Alkohol nicht so spüren, wie normal Alkohol gewöhnte Menschen. (Erkennen der Gefahr !! )
Ich werde ab einer gewissen Promillezahl gefährlich, schätze Gefahren falsch ein und gefährde dann andere Menschen.
Freundliche Grüße
Gitarrist