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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : MPU wg. Fahrens ohne Führerschein


Kakaroth
04.05.2004, 19:50
Hallo!!!

Habe vor wenigen Tagen die Mitteilung der Fsst erhalten, dass ich an einer MPU teilnehmen muss...

Zur Vorgeschichte:
Bin vor gut 2 Jahren mit nem "ausgeliehenen" (nicht gestohlenen) Auto ohne Führerschein (war damals 16, bin heute folglich 18) gefahren. Hab dabei eine Warnbake gestriffen und wurde von der Polizei dabei erwischt.

Die FSST schreibt:
Erfüllt der Untersuchte die körperlichen und geistigen Anforderungen an das sichere Führen eines Kraftfahrzeuges der Fahrerlaubnisklassen...? Ist insbesondere trotz aktenkundiger Straftaten (unbefugter Gebrauch eines Fahrzeugs in Tateinheit mit vorsätzlichem Fahren ohne Fahrerlaubnis in Tateinheit mit unerlaubtem Entfernen vom Unfallort) eine hinreichende an bestehende Regelen orientierte Verkehrsteilnahme zu erwarten?

Meine Fragen:
Könnt ihr mir ungefähr sagen, in welcher Höhe sich die Kosten belaufen können?
Reicht es aus, wenn ich dem Psychologen glaubhaft versichere, dass mir alles Leid tut, ich mich zukünftig an bestehende Regeln halten werde und die Einsicht gewonnen habe, dass ich durch mein Fehlverhalten nicht nur mich, sondern auch alle anderen Verkehrsteilnehmer entscheidend hätte gefährden können??? (Natürlich entsprechend ausgeschmückt!)

Vielen Dank schon im Voraus für eure Hilfe!

Das Forum ist wirklich sehr informativ und hat mir bereits jetzt sehr geholfen!

MfG

Kakaroth

locke
05.05.2004, 13:30
Die FSST schreibt:
Erfüllt der Untersuchte die körperlichen und geistigen Anforderungen an das sichere Führen eines Kraftfahrzeuges der Fahrerlaubnisklassen...?


Damit ist der medizinische Teil und der Reaktionstest bei der MPU gemeint.
Sollte keine große Sache werden. Sofern gesundheitlich alles O.K. ist.


Ist insbesondere trotz aktenkundiger Straftaten (unbefugter Gebrauch eines Fahrzeugs in Tateinheit mit vorsätzlichem Fahren ohne Fahrerlaubnis in Tateinheit mit unerlaubtem Entfernen vom Unfallort) eine hinreichende an bestehende Regelen orientierte Verkehrsteilnahme zu erwarten?


Das ist der Teil, der den Psycho interessiert. Besonders die Unfallflucht.
Aber ich könnte mir gut vorstellen dass, wenn du reue zeigst und dir deinen Fehler eingestehst, das auch kein großer Akt wird. Mach dir aber mal Gedanken drum, warum du die Unfallflucht begangen hast.

Kakaroth
05.05.2004, 19:40
Hallo!

Hey, Danke für die superschnelle Antwort!

Werd mich natürlich noch intensiv darauf vorbereiten!

Vielen Dank erstmal! Du hast mir schon ein wenig Angst genommen. *gg*

MfG

Kakaroth

Thomsen
07.06.2004, 11:01
Also, dein erstes Posting oben hat bei mir irgendwie den Eindruck geweckt, als wenn du nur Tipps willst, was du erzählen musst, bzw. was der Psycho hören will.

Ich finde, das kann in die Hose gehen. Ein erfahrener Gutachter merkt sehr schnell, ob da jemand sitzt, der nur seine Antworten runterspult, oder von dem überzeugt ist, was er da erzählt.

Setze Dich mit Deinem Fehlverhalten auseinander, und erst wenn Du wirklich für dich selbst entschieden hast "Jo, das war echt falsch", dann solltest du dich an die MPU wagen.

Sei selbst überzeugt, und du wirst den Gutachter überzeugen.
Bedenke, das die Maßnahmen die angeordnet werden, nicht dazu da sind, dich zu schikanieren.
Ich brauchte auch eine Zeit das zu kapieren.

Zur Kohle sei gesagt, das ein Vorberatungsgespräch um die 80-100 Euro kostet. Das MUSST du aber nicht in Anspruch nehmen, hilft dir aber sehr gut herauszufinden, wo du stehst.
Die MPU als solche kostet beim TÜV z.B. runde 400 Euro.

Bis dann
Thomsen