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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : MPU wegen Überholen trotz Überholverbot


Dimitri
14.05.2006, 20:32
Hallo alle zusammen!!!!
Ich muss mal wieder zur MPU... Diesmal wegen Überholen. Könnt ihr mir bitte sagen wie meine Chansen stehen, wenn ich meine vorgeschichte erzähle?! Also angefangen hat es mit 1,12% mit Unfall am 11.2001.( 13 Monate Sperre, dann NAFA und Führerschein wieder da) Dann hat es mich mit 0,28 mg erwischt am 04.2003 dann musste ich schon zur MPU am 04.2003 Negativ. Kurse absolviert und am 04.2004 Positiv geschafft. und Jetzt am 11.2005 Uberholen trotz Verbot und wieder zur MPU. Was glaubt ihr, schaffe ich es wenn ich mitte Mai hingehe?! Also was Psychologische betreuung betrifft, mache ich gerade. Bitte sagt mir das, am besten die jenige, die was damit zu tun hatten oder immer noch haben. Bitte!!!

samuel
15.05.2006, 00:59
@ dimitri!

Dich scheint die Führerscheinstelle ja zu mögen.

Wieso gehtst Du wegen einem Delikt zur MPU?
Sonst nichts weiter?

Samuel

Dimitri
15.05.2006, 16:35
Hallo Samuel!!!
Ja eben die zwei Alkoholfahrten, sonst nichts. Ich bin auch noch auf der Probe, weil die mir verlängert wurde. Das die FS mich mag, habe ich auch schon festgestellt, aber was sollst..... Am WE habe ich bescheinigung unterschrieben wo ich MPU mache und es muss bald so weit sein.... Ich weiss nicht mehr....

Dimitri
15.05.2006, 16:37
@ dimitri!

Dich scheint die Führerscheinstelle ja zu mögen.

Wieso gehtst Du wegen einem Delikt zur MPU?
Sonst nichts weiter?

Samuel
Ausser zwei Alkoholfahrten NIX!!!!

samuel
16.05.2006, 01:18
Du bist noch in der Probezeit, na daß erklärt es schon .

Also dann laß uns mal anfangen, wenn es so eilt.

Wie die MPU geht, weißt Du ja schon.
Du hast Dir Hilfe gesucht, ist auch völlig korrekt.
Wie willst Du denn nun erklären, daß Du zukünftig immer lieb und anständig im Straßenverkehr sein willst?

Was für Änderungen hast Du an Dir vorgenommen?

Samuel

Dimitri
16.05.2006, 17:04
Als erstes muss ich sagen dass ich noch im besitz des Führerscheins bin, und des wegen habe ich die möglichkeit mir die neue Fahrweise anzulernen. Ich bin rucksichstvoller geworden dabei achte ich mehr auf Verkehrsschilder, passe mehr auf die Umgebung auf und reagiere gelassener auf Fehler den anderen Vekehrsteilnehmer. Seit dem Tag, wo es passiert ist habe ich mit mir selbst gearbeitet und festgestellt das es nicht in Ordnung ist und mit Hilfe des Psychologen habe ich an diesen problemmen hard gearbeitet und sie in meiner Kharakter komplett gelöscht, so das ich wieder wie normale Mensch denken und Fahren kann. Am Anfang war es ein bißchen komisch so zu fahren, wie man es machen soll, aber dann mit der Zeit habe ich mich darauf gewöhnt und so gefällt mir das besser, denn ich weiss das ich gut, billig und vor allem ohne problemme nach Hause ankomme. Meine Ehefrau untertützt mich dabei, denn sie macht ihren Führerschein und des wegen braucht sie einen guten vorbild und das bin ich endlich geworden. Wir gehen öfters die Theorie Fragebogen zusammen durch.

samuel
17.05.2006, 01:13
@ dimitri!

Damit sagst Du Alles und auch gleichzeitig gar nichts.

Wenn Du zur MPU gehst, dann brauchst Du immer aktuelle Beispiele.

Ich zeig Dir mal was ich mein:

Wenn ich früher an der Ampel gestanden habe und jemand ist neben mir aufgetaucht und hat mit dem Gaspedal gespielt, dann ist mir das Blut in den Kopf geschossen und ich dachte mir "Freundchen, Du machst mich nicht nass. Wenn Du hier vor mir reinfahren willst, dann mußt Du dir einen Anderen suchen.
Ich hab dann das Radio laut gestellt und hab auf die Ampel gewartet. Wenn es grün wurde, dann hab ich Vollgas gegeben, daß die Reifen gequietscht haben.

Das war total unsinnig, weil fast immer ein paar Meter weiter schon die nächste Ampel war und ich wieder anhalten mußte.

Wenn so etwas heute passiert, dann denk ich mir, soll er doch. Ich fahr ganz normal los und wenn er schneller ist, dann kann er sich freuen. Durch meine jetzige Fahrweise brauch ich an der Ampel nicht so lange stehen, was sich auch günstig auf den Spritverbrauch auswirkt. Außerdem bin ich nicht mehr so genervt, weil ich ja fahre und nicht stehen muß.

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Davon solltest Du möglichst Drei Varianten in unterschiedlichen Situationen haben.

Samuel

strandy
17.05.2006, 15:40
moin Dimitri

hast du dir schonmal darüber Gedanken gemacht, ob es dir im Alltag (auch ausserhalb des Straßenverkehrs) auch so ähnlich ergeht und du immer schnell alles erledigt haben musst und immer der erste sein willst?

- Z.B. an der Kassenschlange beim Einkaufen: überholst du da manchmal noch schnell den Vordermann, der auf die Kasse zuschiebt und rammst dabei fast die Oma vor ihm?
- wie isst du z.B.? Langsam und genüsslich oder schaufelst du dir alles schnell rein?
- gehst du als Fussgänger auch mal bei Rot über die Straße, weil du nicht warten willst, vor allem, weil ja kein Auto kommt?
- wenn du dann mal Auto fährst, wie reagierst du, wenn du von Weitem schon eine noch grüne Ampel siehst? Gibtst du dann "unbewusst" Gas, um noch bei Grün durchzuflutschen?

Suche also mal ähnliche Beispiele aus deinem stink normalen Alltag / Tagesablauf, die du sicher findest, wenn du mal genau nachdenkst.

Dann beschreibe, wie du damals in unterschiedlichen Situationen reagiert hast inklusive deiner Gefühlslage wie z.B. Wut, Ungeduld, Hektik, Stress.....
und wie du nun heute ganz anders handelst und darauf reagierst und beschreibe wieder deine Gefühle dabei, die nun positiver Natur sind wie ruhig, ausgeglichen, zufrieden, erholsam, Genuss (beim Essen z.B.).....

Denn dein Verhalten im Straßenverkehr kommt nicht aus heiterem Himmel, dahinter steckt manchmal ein ganzes Verhaltensmuster, das sich durch deinen ganzen Tag zieht und wenn das so bei dir ist, dann ändere auch dein Verhalten vollständig und nicht nur im Straßenverkehr.

Viele Grüsse
strandy

Dimitri
17.05.2006, 18:06
Danke für Eure Hilfe ich werde mir darüber gedanken machen.

samuel
18.05.2006, 00:21
Und dann mußt Du die Vorteile Deiner neuen Handlungsweise betonen.
Das ist wichtig, denn nur wenn die Änderungen positiv erlebt werden, sind diese auch von Dauer.

Samuel

Dimitri
19.05.2006, 17:11
Hallo.
Am 29.05.2006 ist es so weit dass ich zur MPU muss. Und das genau am meinem ...... Geburtstag!!!!!;) Ich hofe, das spielt für mich... Ich werde dann posten wie alles gelaufen ist, wird vielleicht für einige behilflich sein.

samuel
19.05.2006, 23:54
Hallo.
Am 29.05.2006 ist es so weit dass ich zur MPU muss. Und das genau am meinem ...... Geburtstag!!!!!;) Ich hofe, das spielt für mich... Ich werde dann posten wie alles gelaufen ist, wird vielleicht für einige behilflich sein.

Vielleicht wäre es erst mal für Dich hilfreich Deine gesamte Geschichte hier reinzuschreiben. Natürlich nur, wenn es Dir nicht zuviel Mühe macht.

Samuel

Dimitri
20.05.2006, 16:45
@Samuel und Co.
Meinst Du die Geschichte was ich bei MPU erzählen möchte?! Ich habe ein paar Notizen geschrieben, mit meiner Betreuerin, die kann ich mal hierrein posten. Frage ist was für Fragen ich gestellt bekomme, weil wir haben so, oberflächlich, darüber diskutiert und des wegen weiss ich nicht womit ich hier anfangen kann. Könnt Ihr mir Fragen stellen und ich werde die beantworten?!

Dimitri
20.05.2006, 16:48
Übrigens, FS fragt: Ist es zu erwarten, dass Herr Sch... auch zukünftig erhebliche oder wiederholt gegen verkehrsrechtliche Bestimmungen verstossen wird?

samuel
20.05.2006, 23:53
Die Fragen sind immer die gleichen:

Was ist passiert?

Warum ist es passiert?

Wieso kommt es nicht wieder vor?

Das Gespräch dauert mindestens 30 Minuten bis 1 Stunde.

Samuel

Dimitri
21.05.2006, 21:52
Also dann fange ich an...
Was ist Passiert?
Es ist folgendes passiert:
Ich fuhr auf der Bundesstrasse, zwischen Bayharting und Maxlrein, von der Arbeit nach Hause. Es ging die ganze Zeit hinter einen Omnibus. Ich habe trotzt Verbotschild auf dem geraden Abschnitt der Stecke angefangen den Bus zu Überholen, dabei kamm der Polizist von der Nebenstrasse raus und hat mich angehalten.
Warum ist es passiert?
Es ist passiert weil ich zu dem Zeitpunkt diesen Verkehrsschild mißachtet habe und somit Leben und Gesund andere Menschen in gefahr gesetzt. Bis es mit mir passiert ist habe ich wenig gedanken gemacht wie gefärlich solche vorgehen sein können. Ich bin öfters nervös und im Stress Auto gefahren weil mich solche "Schleicher" fertig gemacht haben und besonders wenn auf der Strecke 100 erlaubt war und der jenige fuhr nur 60 km/h. Ich habe öfters kleine "Rennen" auf der Strasse gemacht, wenn mich jemand überholt hatte und wenn ich sah das er schwächeres Auto hat als ich. Ich habe alles darauf gesetzt um ihm zu Überholen. Dabei ging es mir nur um meine "Ehre" zu schutzen, als über die andere Verkehrseilnemer zu denken.
Seit dem ich mit Alkohol aufgefahlen bin habe ich alles darauf gesetzt um mich zu ändern, alle kräfte darauf konzentriert nie mehr Alkohol zu trinken. Das habe ich sehr gut hinbekommen, aber andere dinge wie mein verhalten auf der Strasse und Verkehrsschilder habe ich auf seite geschoben und nicht daran gedacht. Jetzt wo ich mit mir selbst und mit hilfe des Psychologen daran gearbeitet habe, habe ich festgestellt was ich falsch gemacht habe. Ich habe mich sehr wenig auf die Strasse konzentriert, dabei nur an gut aussehen gedacht. Habe meine Kräfte und Können uberschätzt und somit andere gefärdet.
Jetzt habe ich neue fahrmetode entwikelt, wo ich nicht mehr so nervös und nicht mehr im Stress fahre. Ich habe viele gute dinge daraus gelernt und das gefählt es mir so viel besser. Wenn ich jetzt Auto fahre, denke ich nicht mehr an das Auto hinter mir und das ich ihm was beweisen soll. Ich bekomme mehr Spass beim fahren, weill ich viel enspannter bin und alles live mit erlebe und früher war es micht so. Wenn ich jetzt daran denke was passieren konnte damals wenn Gegenfahrzeug plötzlich da raus gefahren hätte, und ein Unfall passierte, wo nicht nur ich, sondern der Fahrer des Farhrzeugs sich verletzt hätten, dann wird mir schon klar, wie gefährlich ich früher war. Jetzt wenn wir mit meiner Familie unterwegs bin erkläre ich meiner Frau wie man sich richtig verhalten soll, denn sie macht ihren Führerschein und ich möchte ein gutes Vorbild für sie sein. Ich musste feststellen wie es an Spritverbrauch sich geändert hat, wenn man RICHTIG fährt und das bei heutigen Benzinpreisen sehr wichtig ist.
Warum kommt es nicht mehr vor?
Ich werde im Zukunft streng alle Verkerszeichen beachten egal wie wichtig die eigentlich sind, denn alle verkerszeichen sind dafür da um unsere Leben zu schutzen und wenn wir das mißachten werden sehr viele Unfälle passieren wo sich die Leute verletzen würden.
Ich werde auch zukünftig mit meiner RICHTIGE fahrweise fahren, denn ich weiss das ich so billiger, stressfrei und vor allem ohne Problemme ankomme.
Ich werde auch zukünftig über die Folgen solcher verhalten öfters denken und wie viel ich schlechtes damit nicht nur für mich, sondern auch für die andere sowie meine Familie antun kann.

Ich bitte mich zu Entschuldigen für die Fehlern die ich gemacht habe.....(@)

Dimitri
21.05.2006, 22:44
@Samuel
Was glaubst du?

samuel
22.05.2006, 00:30
Schön das Du anfängst ein bischen mitzumachen.
Sollten Dir irgendwelche Worte unklar sein, dann frag bitte nach.

Ich hoffe der Psycho war nicht zu teuer.

Also ist schon mal gar nicht so schlecht. Du hast ein paar Schicke Einsichten, aber wir formulieren es mal so:

Bis es mit mir passiert ist habe ich wenig gedanken gemacht wie gefärlich solche vorgehen sein können. Ich bin öfters nervös und im Stress Auto gefahren weil mich solche "Schleicher" fertig gemacht haben und besonders wenn auf der Strecke 100 erlaubt war und der jenige fuhr nur 60 km/h. Ich habe öfters kleine "Rennen" auf der Strasse gemacht, wenn mich jemand überholt hatte und wenn ich sah das er schwächeres Auto hat als ich. Ich habe alles darauf gesetzt um ihm zu Überholen. Dabei ging es mir nur um meine "Ehre" zu schutzen, als über die andere Verkehrseilnemer zu denken.

Du zählst hier eine Reihe von Verstößen auf, aber keine Herleitung.
Es sieht doch wohl so aus, daß Du Dich als den BamAf gesehen hast (Bester aller möglichen Autofahrer) , Du dachtest die Regeln gelten nur für Omas und Leute, die es nicht drauf haben. Für Helden gelten Heldenregeln, welche besagen:
Der Schickste zuerst
Der mit dem schnellsten Auto ganz vorn
Die Straße gehört mir
und so weiter.........

woher kommt denn sowas?

Du redest von Ehre, die wolltest Du schützen. In Psychologendeutsch übersetzt bedeutet das, Du wolltest Deine eigene Minderwertigkeit ( Auf Dein Delikt umgewandelt, durch ein paar PS mehr und einen schneidigen Fahrstil) aufwerten.
Woher kam das Ganze mit den Selbstzweifeln?

Da ich Deinen Lebenslauf nur abschätzen kann, geh ich vom Namen her mal davon aus, daß Deine Familie aus den GUS Staaten kommt, eventuell in 2. oder gar 3. Generation. Das sollte eine Menge Frustpotential in sich bergen.


Kommen wir also noch mal zu 2. Warum?

Du hattest Frust mit Deinem Leben, mit dem Du nicht umgehen konntest und da hast Du Dir den Spaß auf der Straße gegönnt. War doch geil, die Anderen abhängen zu können, mit dem flotten Wagen. Du dachtest Du wärst ein Held und die Anderen die Sklaven. Ab und zu ein Rennen (wie die Ritter zum Tunier)
Es war also für Dich gesehenzwangsläufig, daß Du bei der MPU auftauchen mußtest. Du kannst von Glück reden, daß kein Blut an Deinen Reifen klebt.
Das kannst Du wörtlich so sagen.

Sei also bitte so nett und schreib den Teil mit dem
Warum noch mal in eigenen Worten. Wenn wir das haben, dann lösen wir den Teil mit dem

Warum nicht wieder

Samuel

Dimitri
22.05.2006, 18:11
Samuel, ich glaube nicht das ich frustriert bin und meine Leben nicht im griff habe. Das ich es cool fand dass ich die anderen abhängen könnte ist war, aber das hat nichts mit meiner Vorgeschichte und Genirationen zu tun!!! ich glaube eher das es vielleicht mit meiner Arbeit was zu tun hat, denn ich bin Stapplerfahrer und ich habe komischerweise den schnellsten Stappler in der Firma. Wir rennen die ganze Zeit hin und her, dabei kommt es öfters zu überholungen und ich glaube es kommt daher. Aber meine Arbeit kann ich nicht lassen, ich kann mich ändern und das habe ich bereits getan. Was glaubst du, wenn ich das den Psychologen erzähle, glaubt er mir das und ist es überhaut ein grund für solche vorgehen?!

samuel
23.05.2006, 00:40
@ dimitri!

Ich zeig Dir hier lediglich den Weg zum positiven Gutachten.
Ob und wie Du das verwenden willst ist Dein Ding.
Dem gutachter mußt Du was erzählen, was er auch versteht.

Wenn du Ihm die Geschichte vom Benzinpreis erzählst, dann erzählt er Dir, wenn der Spritpreis wieder fällt, dann kannst Du ja auch wieder Gas geben.

Wenn du der Meinung bist, Dein Verhalten auf Arbeit und auf der Straße ist das Gleiche, und Du änderst nur Dein Verhalten auf der Staße, nicht aber Dein restliches Verhalten, dann wird der es so werten:

Macht zahm, bis er den Schein wieder hat und dann geht es wieder los.

Selbst wenn Du auf Knien vor Ihm liegst und Ihm schwörst, das es nicht so ist, wird er Dir nicht glauben.
Aber Du bist ja schon groß und kannst das allein entscheiden.

Dei der MPU geht es nicht um Glauben, sondern um Wissen.
Wenn es also nicht Deine Herkunft und die entsprechenden Umstände sind, was ist es dann?
Du brauchst ein Problem, darauf mußt Du Deine Auffälligkeiten zurückführen, dann brauchst Du einen Bericht, wie Du an diesem Problem gearbeitet hast und dann mußt Du wissen, wie Du in Zukunft mit diesem Problem umgehst.

Du schreibst eine Menge, was alles nicht geht, das will keiner hören.
Schreib was geht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Samuel

Dimitri
25.05.2006, 19:55
@Samuel
Auf die Frage WARUM habe ich auch eine Antwort bereit und der ist:
Es war mit mir so, weil ich an mir selbst gezweifelt habe und meine Kräfte unterschätzt. Ich musste mir immer was beweisen und das Auto war für mich die beste möglichkeit dafür. Ich habe meine Auto als solche gegenstand gesehen, womit ich mich vortsetzen und mich zeigen kann, als guten und alles könnenden Fahrer. Jetzt habe ich die richtige Wert und die Nutzung des Autos kennengelernt und jetzt sehe ich mein Auto als gegenstand, womit ich sicher und mit Komfort von Punkt A bis nach B ankomme. Mit Hilfe des Psychologen habe ich mit meine Difizit gearbeitet und das für mich abgeschlossen.
Vielleicht ein bisschen zu wenig, aber du weisst schon, was ich gemeint habe oder?! Ich habe ein bisschen schwierichkeiten mit ganz auf Deutsch auszudrücken, weil ich nur 6 Jahre in Deutschland bin, und der Psychologe arbeitet mit mir auf Russisch und MPU mache ich auch auf Russisch. Also habe ich die Frage richtig erkannt und beantwortet?@Samuel

samuel
27.05.2006, 00:21
@ dimitri!

Versteh mich nicht falsch. Ich glaube Dir, daß Du Dein Leben im Griff hast und daß Du Dich geändert hast. Du bist bestimmt ein ganz toller Hecht!!!

Was Du hier aber schreibst lautet ungefähr folgendermaßen:

Ich war im Tal und es ging mir nicht gut (Selbstzweifel, der eigenen Kraft nicht getraut) aber jetzt geht es mir prima und ich bin auf dem Berg.

Das ist ja super, aber es ist sowieso die Voraussetzung für ein positives Gutachten. Jeder der etwas Anderes erzählt läuft sowieso weiter.

Also was den Gutachter interessiert, ist der Hintergrund Deiner Selbstzweifel. Was hat Dich an Dir zweifeln lassen?
Wieso fühltest Du Dich so klein?
Und dann der Weg zum Gipfel.
Welche Steine mußtest du aus dem Weg räumen?
Was hast Du gesehen?

Was Du getan hast, interessiert den Psycho gar nicht, so was bekommt er am Tag 5 mal und öfter zu hören und wahrscheinlich schlimmer.
Den interessieren einzig und allein Deine Motive.
Hast Du Dich erkannt?
Kannst Du mit diesen Erkenntnissen Deine zukünftigen Handlungen so steuern, daß Du nicht wieder auffällig wirst.

Wir sind auf einem guten Weg, ich hab es halt gern richtig erklärt, bevor ich den Leuten die MPU empfehle. Kann sein, ich bin dabei ein bischen kleinlich, aber schaden wird Dir das zum Idiotentest bestimmt nicht.

Samuel

Dimitri
27.05.2006, 13:53
Was hat Dich an Dir zweifeln lassen?

Ich habe an mir gezweifelt, weil ich mich immer als guter Fahrer vorgestellt habe und wenn mich jemand auf der Strasse sitzen gelassen hat, musste ich es mir immer wieder beweisen, was eigentlich sich dumm anhört. Ich wollte nie letzter sein, wollte immer im vordergrund stehen. Des wegen hat sich sowas in meinem Kharakter entwikelt.

Und dann der Weg zum Gipfel.
Am anfang war es ein wenig schwer sich zu neuen Fahrweisen anzupassen, aber dann wo ich es bemerkt habe wie gut das sein kann, wenn man alles so macht, wie im Gesetz steht, habe ich festgestellt das ich das durchsetzen muss und das habe ich geschaft, wie meine Freunde und bekannte und ich selbst sehe. Zuerst wurde ich von "guten Freunden" öfters angesprochen wieso ich so streng Schilder beachte und nicht mehr so bin wie früher...
Ich musste nur sagen das es so richtig sei und ich es so besser finde. Mit dennen habe ich jetzt nur sehr wenig Kontakt, weil ich es für verantwortunglos empfinde. Jetzt habe ich neue Freunde und Bekannte, die mehr verantwortung anderen gegenüber sind und nicht so reagiren, wie alten. Meine neue Umgebung sagt: Gut Dimitri, so muss ein richtiger Fahrer sein und bleib so!!!

Und nochmal zu der Strategie für die Zukunft.
Ich habe meine Fehlern erkannt und mit Hilfe des Psychologen hard damit gearbeitet. Ich habe veränderungen an mir vorgenommen um solche Verstöße zukünftig zu vermeiden. Ich mache mir mehr gedanken drüber, was passieren kann, wenn ich es wieder ändere, was nicht nur für umgebung schlecht ist, sondern auch für mich sowie meine Familie. Ich werde immer streng die Verkehrregeln beachten, denn wenn ich das nicht mache, werden viele Unfälle passieren, wo sich Leute verletzen würden. Ich bekomme immer Halt für mein richtiges verhalten von meinen Freunden, die auch verantwortungvoll sind und nicht zuletzt von meiner Familie, die mich sehr untertützt.

samuel
28.05.2006, 00:58
Die gelebte Änderung muß positiv erlebt werden, das ist bei Dir der Fall.

Wenn Du für Deinen neuen Fahrstil gelobt wirst, dann ist das super.
Das ist ein typischer Früher / Heute Vergleich.

Früher hat (zum Beispiel) meine Frau gesagt, ich soll nicht so rasen, heute sagt XYZ Du fährst Prima und Du sagst dann darauf: "Genau Mann, rasen tun nur Dummbeutel!"
oder so

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Strategien kann auch was ganz einfaches sein.
Zum Beispiel Atemtechnik.
Wenn es stressig wird, dann lehn Dich zurück und atme 5 mal tief aus und ein.
Manche Leute schreiben, Sie unternehmen bei stress erst einmal einen schönen Waldspaziergang, aber für so richtig glaubhaft halte ich das nicht.
Wer hat schon Zeit, bei Stress im Beruf erst mal schön in den Wald zu gehenß

Aber wenn Du dem Psycho so ein wenig voratmen kannst und Ihm erzählst, wie Du früher in Hektik verfallen bist, dann ist das ungefähr die Hälfte vom Vortrag.

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Ich habe an mir gezweifelt, weil ich mich immer als guter Fahrer vorgestellt habe und wenn mich jemand auf der Strasse sitzen gelassen hat, musste ich es mir immer wieder beweisen, was eigentlich sich dumm anhört. Ich wollte nie letzter sein, wollte immer im vordergrund stehen. Des wegen hat sich sowas in meinem Kharakter entwikelt.

Da setzt beim Psycho das Hirn ein. Da wird er wissen wollen, warum?

Ich geb Dir mal eine kleine Auswahl an Möglichkeiten:

Wurde in der Kindheit oft verspottet
Fehlende Zuneigung eines oder beider Eltern
Durfte nicht raus mit anderen Kindern spielen, sondern mußte immer nur in der Wohnung hocken
Mir wurden Mädchenkleider angezogen und ich mußte zum Ballett, obwohl ich lieber Fußball spielen wollte

Du siehst, da gibt es einige Möglichkeiten.
Dring in Dich und finde raus, warum Dein Charakter so geworden ist, das wird wohl die Schlüsselszene des Gesprächs werden.

Samuel

Dimitri
28.05.2006, 10:52
Zitat:
Ich habe an mir gezweifelt, weil ich mich immer als guter Fahrer vorgestellt habe und wenn mich jemand auf der Strasse sitzen gelassen hat, musste ich es mir immer wieder beweisen, was eigentlich sich dumm anhört. Ich wollte nie letzter sein, wollte immer im vordergrund stehen. Des wegen hat sich sowas in meinem Kharakter entwikelt.

Es hat angefangen wo ich in der 8 Schulklasse war. Mein Freundeskreis war immer älter als ich und ich wollte immer auf der gleiche Level sein wie meine Freunde. Damals habe ich schon angefangen mich im vordergrund zu schieben und mir selbs beweisen das ich so sein kann, wie die anderen. Das hat mein ganzes Leben lang mich begleitet und sich weiter entwikelt bis ich auf der Strasse aufgefallen bin. Jetzt wird es mir klar was ich von anfang an falsch gemacht habe und was ich ändern musste. Und mit profissioneller Hilfe des Psychologen habe ich das geschaft bla bla bla...... und so weiter.

Das ist was mir eingefallen ist, wieso ich mich so verhalten habe.@Samuel

samuel
28.05.2006, 23:53
@ dimitri!

8. Klasse, da bist Du 14 Jahre alt gewesen.

Du bist also ehrgeizig und das muß ja nichts Schlechtes sein.
Schlecht ist es nur, wenn es in einen falschen Kanal gelenkt wird.
Wenn Du also Deinen Ehrgeiz darauf legst, auf der Straße der Schnellste zu sein.
Such Dir aber eine Geschichte aus, die ein bischen früher beginnt, vielleicht mit der Schuleinführung. die Geschichte muß nicht wahr sein, nur stimmig erzählt werden.

Je zeitiger Deine Geschichte beginnt, desto eher nimmt Dir der Psycho Deine Aufarbeitung ab.

Das ist jetzt ein Scherz
Am Besten für den Psycho beginnt die Aufarbeitung so:
Erst war es dunkel, dann wurde es hell und Jemand, in weiß mit roten Flecken drauf, schlug mir auf den Po, da mußte ich weinen.

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Du hast da noch irgendwo oben erwähnt, Du hast dem Alkohol (wahrscheinlich Wodka aus Wassergläsern) abgeschworen. Wenn dem so ist, dann laß das unbedingt weg. Das geht niemanden etwas an, außer Dich.
Mach Dich mit dem Konzept des KT vertraut, ohne den Begriff KT zu benutzen.

http://mpu-forum.mpu-idiotentest.com/showthread.php?t=7891

Samuel

Dimitri
29.05.2006, 07:41
Heute ist es so weit. Ich gehe in wenigen Minuten hin um zu beweisen dass ich kein Esel bin, sondern ein ganz normale Mesch. Ich poste heute Abend wie alles gelaufen ist. Erstmal danke Samuel, für deine Hilfe:p
So, dann... Ich Hoffe alles wird gut...

michaelMPU
29.05.2006, 14:00
Heute ist es so weit. Ich gehe in wenigen Minuten hin um zu beweisen dass ich kein Esel bin, sondern ein ganz normale Mesch. Ich poste heute Abend wie alles gelaufen ist. Erstmal danke Samuel, für deine Hilfe:p
So, dann... Ich Hoffe alles wird gut...

Hi,
VIEL GLÜCK:) :)

Ich muss am Mittwoch zur MPU

Freue mich auf dein Ergebnis
M.f.G Micha

Dimitri
29.05.2006, 16:45
Hallo nochmal.
Ich habe mein MPU hinter mir!@#$
Das gespräch verlief gut. Ich habe gesagt bekommen das ich zu 99,9999 Prozent das Positiv geschaft habe. Problemm ist nur der Test. Ich musste Q1 Test machen wo man 15 Minuten lang richtig von falsch unterscheiden soll. Ich glaube das ich die Regeln falsch verstanden habe, weil mich dann für Nachprüfung warten liessen. Dann nach einer Stunde kamm die freundliche Frau raus und hat gesagt dass ich doch kein Nachprüfung machen muss, es sei alles in Ordnung. Von meiner Betreuerin habe ich gesagt bekommen dass wenn ich es nicht schafe, schicken die mich zur Fahrschule. Aber kann ich wenn das sein sollte den test nochmal machen??? Ich glaube das ich es nicht ganz verstanden habe.....
Ich war sowas von nervös die ganze Zeit, es ging kaum was.
@Samuel
Ich wurde vielleicht zu helfte wegen meinen früheren delickten befragt. Er meinte wie ich jetzt ohne Alkohol schafe, es sei doch vergessene Geschichte oder?! Ich war also überrascht, aber ich habe es, meiner meinung nach, gut hin bekommen. Die Ärtzliche Teil war auch die Befragung über Größe, Gewichts und Krankheiten.... Er sagte sofort das er nichts gegen mich hat. Also ich werde das beste hoffen.
Wenn ich Gutachten habe, poste ich wieder. Bis dahin lasse ich meine gedanken frei.:cool:

Dimitri
08.06.2006, 21:23
Hallo allerseits!!!
Ich habe heute meine Gutachten bekommen.
Ergebniss ist... POSITIV!!!!!!!:D
Hiermit möchte ich mich bei Allen bedanken, die mir geholfen haben und wünschen alles Gute in der Zukunft und die jenigen, die es noch vor sich haben es Positiv zu machen.
Morgen in der fruh geht es zu FFS, dann werde ich die Gutachten abgeben und mich auf weiteres mobile Leben freuen.
Nochmal vielen Dank an alle!!!! Ihr Forum ist :respekt:

blossom
09.06.2006, 02:00
Glückwunsch