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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : MPU in 2-3 Wochen


Christian
21.11.2006, 12:53
Schaut mal bitte drüber, ob der so ok ist. Danke schon mal.


Tathergang

1. Beschreiben Sie den Tag Ihrer Trunkenheitsfahrt aus eigener Sicht mit Datum und Uhrzeiten.
(wann, wo und mit wem getrunken / wann und wie aufgefallen / Promille)

Am 06.12.05 fuhr ich mit meinem PKW gegen 23.30 Uhr mit 2 Freunden in die Diskothek „Glashaus Center Worbis“. Zuvor hatten wir uns darauf geeinigt, dass einer meiner Freunde (der Einfachheit halber nenne ich ihn mal Hans) keinen Alkohol trinkt und wieder zurückfährt. Wir nahmen meinen Wagen, da er nicht im Besitz eines Fahrzeugs war und mein anderer Freund (den nenne ich mal Peter) aus versicherungstechnischen Gründen keinen anderen mit seinem Wagen fahren lassen durfte.
Um 24.00 Uhr habe ich in der Disko das erste Weizenbier mit Peter getrunken.
Nach 2 Stunden war Hans dann verschwunden. Wir haben uns nicht weiter darum gekümmert, da es immer mal wieder vorgekommen ist, dass sich einer für 1-2 Stunden „abseilt“. Um 4 Uhr wollten Peter und ich die Disko verlassen und somit habe ich Hans eine SMS geschickt, wo er denn sei. Daraufhin habe ich von ihm die Antwort erhalten, dass er ein Mädel getroffen hätte und bereits um 3 Uhr mit zu ihr nach Hause gefahren ist.
Mit dem Gedanken, dass es ja nicht weit ist und ich mein Auto nicht auf einem fremden dunklen Parkplatz stehen lassen wollte, sind wir dann ins Auto gestiegen und ich bin losgefahren. Nach 1km verlor ich die Kontrolle über den Wagen und fuhr in den Graben.
Nach kurzer Zeit wurde von der Polizei meine Personalien kontrolliert und ein Atemalkoholtest durchgeführt. Ergebnis: 1,76%o.

2. Was und wie viel haben Sie am Tattag insgesamt getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Trinkzeit)

Da ich mich nach dem Unfall damit auseinander gesetzt habe, habe ich das Widmark- und Watsonverfahren kennen gelernt und habe somit erfahren, dass ich mindestens 6 Hefeweizen (0,5l) und 4 Ramazzotti (0,2cl) getrunken haben muss, um diese Alkoholkonzentration zu erreichen.

3. Wie viel Kilometer fuhren Sie, bis Sie aufgefallen sind und wie viel Kilometer wollten Sie insgesamt fahren?

Nach 1km hatte ich den Unfall und fahren wollte ich 3km.

4. Hatten Sie das Gefühl, noch sicher fahren zu können?
(Ja/Nein + Begründung)

Nein. Aber durch meine Alkoholisierung habe ich mich überschätzt und mir eingeredet, dass schon nichts passieren wird.

5. Wie haben Sie die Trunkenheitsfahrt vermeiden wollen (wenn überhaupt)?

Am Anfang des Abends durch die Wahl eines Fahrers, der selbstverständlich an diesem Abend keinen Alkohol konsumiert. Vor der direkten TF habe ich aus bereits erwähnten Gründen keine weitere Möglichkeit in Erwägung gezogen.


6. Haben Sie bereits früher im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss gestanden und sind aufgefallen?

Nein.

7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus?

Vor einem Jahr hätte ich auf diese Frage mit Nie geantwortet.
Aber durch meine Auseinandersetzung mit dieser Thematik ist mir bewusst geworden, dass es bis zu 300 Mal gewesen sein muss. Denn, wenn ich bedenke, dass ich bereits nach der Einnahme von z. Bsp. Hustensaft oder einem Schokoriegel (Ja, z.B. Bärenmarke enthält zur Haltbarmachung Alkohol), die mit Alkohol versetzt sind, alkoholisiert bin oder ich an das Thema Restalkohol denke (um 1,76%o abzubauen, braucht der Körper min. 12 Std.), kann ich nur zu diesem Schluss kommen.

Exploration

8. Wann hatten Sie den ersten Kontakt mit Alkohol und wann haben Sie das erste Mal Alkohol zu sich genommen?
(Allererste Erinnerung und erster Konsum)

Den ersten Kontakt mit Alkohol hatte ich mit 10 Jahren als mein älterer Bruder Jugendweihe hatte und betrunken nach Hause kam und am nächsten Morgen eine Standpauke meines Vaters erhielt.
Zum ersten Mal Alkohol konsumiert, habe ich auf meiner Jugendweihe 4 Jahre später. Da habe ich mit meinem Vater ein Bier (0,3l) getrunken.

9. Wann haben Sie zuletzt mit dem regelmäßigen Trinken begonnen?

Ich habe schon immer regelmäßig bis zu 2l unterschiedliche nicht alkoholische Getränke, wie z.B. Wasser oder Kaffee, zu mir genommen, aber Alkohol habe ich nie regelmäßig konsumiert.

10. Wie viel und wie oft haben Sie getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)

Mit 18 bin ich sehr oft in die Disko gegangen und habe dort vorzugsweise Biermischgetränke (vor allem Desperados) konsumiert. Das waren an einem Abend 4-5 0,33l Flaschen. Immer am Wochenende 1-2 mal.
Als ich 2003 mit meinem Studium angefangen habe, hat sich der Konsum von Alkohol gesteigert. Ich musste nicht immer zu festen Zeiten in der Uni sein und konnte somit viel Zeit mit meinen damaligen Freunden verbringen, die auch auf diese Uni gingen. Ich kann nicht sagen, dass eine Regelmäßigkeit bestand, wir haben uns nach Lust und Laune getroffen und haben z.B. einen gemütlichen Spielabend veranstaltet. An solchen Abenden habe ich 5-6 0,5l Flaschen Bier getrunken und das 3-4 mal in der Woche.




11. Wo und mit wem haben Sie überwiegend getrunken?

Ich habe immer in Gesellschaft Alkohol getrunken.
Mit damaligen Freunden an Spielabenden und in der Disko.

12. Warum haben Sie getrunken?
(Innere + äußere Motive)

Ich habe getrunken, da es meine damaligen Freunde auch getan haben und ich es damals als normal empfunden habe, wenn man sich abends trifft, Alkohol zu konsumieren.

13. Welche Wirkung haben Sie in der Vergangenheit nach Alkoholgenuss bei sich beobachtet?
(bei wenig und bei viel Alkohol)

Bei wenig Alkohol wurde ich schnell müde und fühlte mich schlapp.
Bei viel Alkohol wurde ich zunehmend enthemmter, hatte Sprachstörungen und neigte zu Stimmungsschwankungen.

14. Gab es kritische Hinweise Anderer auf Ihren Alkoholkonsum und wie haben Sie darauf reagiert?

Nein, die gab es nicht, da meine damaligen Freunde ja mitgetrunken haben.

15. Welche Auswirkungen und Folgen hatte Ihr Alkoholkonsum auf Ihr Leben und Ihr Umfeld?

Ich habe mich nur noch mit ein und denselben Menschen getroffen und habe nie versucht neue Menschen kennen zu lernen.

16. Gab es in Ihrem bisherigen Leben frühere Zeiten, in denen sie weit mehr Alkohol als heute getrunken haben?
Wenn ja, nennen sie bitte die Lebensabschnitte und mögliche Ursachen und Umstände dafür.

Da ich heute nur noch zu besonderen Anlässen ein Glas Sekt zum Anstoßen trinke, habe ich im der zuvor genannten Zeitabschnitt wesentlich mehr Alkohol konsumiert.

17. Haben sie jemals die Kontrolle über ihre Trinkmenge verloren und bis zur Volltrunkenheit Alkohol konsumiert?

Nein.

18. Haben Sie früher schon einmal oder öfter über einen längeren Zeitraum bewusst und mit Absicht völlig auf den Genuss von Alkohol verzichtet?

Nein.


19. In welcher Kategorie von Trinker haben sie sich früher gesehen und wie stufen Sie sich heute rückblickend ein?
(mit Begründung)

Ich war Viel- und Gesellschaftstrinker.
Ich habe getrunken, wenn ich mich mit meinen damaligen Freunden getroffen habe. Wenn ich alleine war, habe ich nie Alkohol getrunken. Rückblickend habe ich erkannt, dass ich mit meinen damaligen Freunden nicht ohne Alkohol hätte feiern können, da für sie der Alkohol immer noch zum Leben dazu gehört. Ich habe aber gelernt, dass man ohne Alkohol viel mehr Spaß mit neuen Freunden haben kann.

Heute und in Zukunft

20. Trinken Sie heute Alkohol? Wenn ja, was, wie viel und wie oft?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)

Ja, zu besonderen Anlässen, wie Geburtstagen, Hochzeiten etc. bei denen ich selbst Gast bin, 1 Glas Sekt zum Anstoßen.

21. Wann haben Sie zuletzt Alkohol getrunken?

Am 9.11.06 zu meinem Geburtstag 1 Glas Sekt zum Anstoßen mit meinen Mitarbeitern.

22. Trinken sie gelegentlich alkoholfreies Bier?

Nein.

23. Warum trinken Sie heute Alkohol/keinen Alkohol?

Siehe Nr. 20

24. Warum haben Sie das Trinken reduziert bzw. aufgegeben und warum nicht schon eher?

Da ich mich nach meiner Trunkenheitsfahrt mit dieser Thematik befasst habe und gravierende Veränderungen in meinem Leben eingetreten sind, wie z.Bsp. ein neuer Job, der viel Zeit in Anspruch nimmt und ich die Mutter meiner zukünftigen Kinder kennen gelernt habe.

25. Wie haben Sie die Änderung Ihres Trinkverhaltens erreicht und dabei die Umstellungsphase erlebt?

Ich habe einfach aufgehört Alkohol in großen Mengen zu konsumieren.
Da ich Gesellschaftstrinker war, ich nun beruflich sehr eingespannt bin und meine Freundin nie Alkohol trinkt, ist es mir leicht gefallen einfach Nein zu sagen, wenn mich jemand auffordert, Alkohol zu konsumieren.

26. Wie wirkt sich Ihr geändertes Verhalten auf Sie, Ihr Leben und Ihr Umfeld aus?

Die Zeit, die ich früher mit meinen ehemaligen Freunden beim Alkoholtrinken verbracht habe, genieße ich nun viel lieber mit meiner Freundin, mit der ich bereits zusammen wohne. Wenn sie z.B. auf Arbeit ist, habe ich Zeit, mich um die Buchhaltung zu kümmern oder um neue Vermarktungsstrategien zu entwickeln.



27. Wie stellen Sie sicher, dass Ihr neues Verhalten dauerhaft stabil bleibt?

Ganz einfach.
Ich liebe mein Leben, meine Freundin und meinen Beruf (Und zwar genau in der Reihenfolge), und ich mache mir das nicht durch so eine Dummheit kaputt, indem ich Alkohol konsumiere.

28. Können Sie sich vorstellen, jemals wieder in Ihre alten Gewohnheiten zurückzufallen?
(Ja/Nein + Begründung)

Nein.
Wie bereits erwähnt, hat sich einiges in meinem Leben geändert (Freundin und Beruf) und ich gelernt habe, dass man Nein sagen kann.

29. Wie wollen sie in Zukunft das Trinken vom Fahren trennen?

Indem ich mich nicht alkoholisiert hinters Steuer setze (auch wenn ich 1 Glas getrunken habe).

30. Haben Sie zum Abschluss noch etwas hinzuzufügen?

Nein.

TM
21.11.2006, 13:03
servus christisn
zu 12) das sind deine äuseren motive und die inneren?
zu 8) du hast doch vor deinem 10ten lebensjahr bestimmt schon mal gesehen das die erwachsenen bei feiern u.s.w. alkohol gertrunken haben oder?
zu 23)was soll den das siehe nr 20.da muss was kommen
zu 25)ja und wie hast du es erlebt keine positiven sachen?

so das wars auf die schnelle es wird aber mit sicherheit noch was kommen


Gruss TM

Lemmy
21.11.2006, 13:41
Hallo Christian,

wenn ich bedenke, dass ich bereits nach der Einnahme von z. Bsp. Hustensaft oder einem Schokoriegel (Ja, z.B. Bärenmarke enthält zur Haltbarmachung Alkohol), die mit Alkohol versetzt sind, alkoholisiert bin oder ich an das Thema Restalkohol denke (um 1,76%o abzubauen, braucht der Körper min. 12 Std.), kann ich nur zu diesem Schluss kommen.

Die geschichte mit Hustensaft und Bärenmarke interessieren den Gutachter nicht, klingt eher nach Verharmlosung.
Du hast Dir früher keine Gedanken gemacht, aber nach Überlegung müssen es so 300 Mal gewesen sein. Punkt

9. Wann haben Sie zuletzt mit dem regelmäßigen Trinken begonnen?
Ich habe schon immer regelmäßig bis zu 2l unterschiedliche nicht alkoholische Getränke, wie z.B. Wasser oder Kaffee, zu mir genommen, aber Alkohol habe ich nie regelmäßig konsumiert.


Klingt zwar lustig, aber auch Psychos lassen sich nicht gerne auf den Arm nehmen. Die 2 Liter weglassen. Du bist wegen Alk bei der MPU, also gehts auch um Alk.


wir haben uns nach Lust und Laune getroffen und haben z.B. einen gemütlichen Spielabend veranstaltet. An solchen Abenden habe ich 5-6 0,5l Flaschen Bier getrunken und das 3-4 mal in der Woche.


Das wäre aber schon sehr regelmäßig.

12. Warum haben Sie getrunken?
(Innere + äußere Motive)

Ich habe getrunken, da es meine damaligen Freunde auch getan haben und ich es damals als normal empfunden habe, wenn man sich abends trifft, Alkohol zu konsumieren.

Hier fehlen die inneren Motive. So wie Du das schreibst, hast Du nur getrunken, weil Deine Freunde getrunken haben. Du musst aber auch Gründe nennen, die bei dir liegen

15. Welche Auswirkungen und Folgen hatte Ihr Alkoholkonsum auf Ihr Leben und Ihr Umfeld?

Ich habe mich nur noch mit ein und denselben Menschen getroffen und habe nie versucht neue Menschen kennen zu lernen.
Hier muss viel mehr kommen!

20. Trinken Sie heute Alkohol? Wenn ja, was, wie viel und wie oft?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)

Ja, zu besonderen Anlässen, wie Geburtstagen, Hochzeiten etc. bei denen ich selbst Gast bin, 1 Glas Sekt zum Anstoßen
Früher hast Du nur Bier und Mischgetränke getrunken, warum jetzt Sekt?

24. Warum haben Sie das Trinken reduziert bzw. aufgegeben und warum nicht schon eher?
Da ich mich nach meiner Trunkenheitsfahrt mit dieser Thematik befasst habe und gravierende Veränderungen in meinem Leben eingetreten sind, wie z.Bsp. ein neuer Job, der viel Zeit in Anspruch nimmt und ich die Mutter meiner zukünftigen Kinder kennen gelernt habe.

Also wenn der Job oder die Frau weg sind wird wieder getrunken?

25. Wie haben Sie die Änderung Ihres Trinkverhaltens erreicht und dabei die Umstellungsphase erlebt?
Ich habe einfach aufgehört Alkohol in großen Mengen zu konsumieren.

Kein Mensch hört einfach ohne Probleme auf. Das wird Dir kein Gutachter glauben.

27. Wie stellen Sie sicher, dass Ihr neues Verhalten dauerhaft stabil bleibt?
Ganz einfach.
Ich liebe mein Leben, meine Freundin und meinen Beruf (Und zwar genau in der Reihenfolge), und ich mache mir das nicht durch so eine Dummheit kaputt, indem ich Alkohol konsumiere.
Hört der Gutachter 100 Mal. Nur Beteuerungen bzw. Versicherungen. Wo sind Deine positiven Erlebnisse ohne Alk, Deine Vermeidungsstrategien etc.

29. Wie wollen sie in Zukunft das Trinken vom Fahren trennen?
Indem ich mich nicht alkoholisiert hinters Steuer setze (auch wenn ich 1 Glas getrunken habe).


Sorry, das hat ja vorher auch nicht geklappt. Lies Dir mal die Richtlinien für KT durch. Eifach zu sagen ich fahr nicht mehr alkoholisiert sorgt bei dem Gutachter für ein müdes Lächeln und beim MPI nochmal für 380 Euro für die zweite MPU.

Das waren jetzt mal nur die dicksten Klopse. Insgesamt ist der Fragebogen viel zu dünn und oberflächlich beantwortet. Lies Dich nochmal durchs Forum und arbeite Dein Trinkverhalten auf.

Viele Grüße
Lemmy

hexenkessel
21.11.2006, 14:05
Hallo Chris;

9. Wann haben Sie zuletzt mit dem regelmäßigen Trinken begonnen?

Ich habe schon immer regelmäßig bis zu 2l unterschiedliche nicht alkoholische Getränke, wie z.B. Wasser oder Kaffee, zu mir genommen, aber Alkohol habe ich nie regelmäßig konsumiert
das rote kannst du weg lassen , die Antwort von 10 kommt hier in die 9 und bei der 10 (Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)



17. Haben sie jemals die Kontrolle über ihre Trinkmenge verloren und bis zur Volltrunkenheit Alkohol konsumiert?

Nein.

?? und was ist mit deiner TF...mit Datum

20. Trinken Sie heute Alkohol? Wenn ja, was, wie viel und wie oft?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)

Ja, zu besonderen Anlässen, wie Geburtstagen, Hochzeiten etc. bei denen ich selbst Gast bin, 1 Glas Sekt zum Anstoßen.

21. Wann haben Sie zuletzt Alkohol getrunken?

Am 9.11.06 zu meinem Geburtstag 1 Glas Sekt zum Anstoßen mit meinen Mitarbeitern.



wie groß waren die den ....0,2...0,3 ?


23. Warum trinken Sie heute Alkohol/keinen Alkohol?

Siehe Nr. 20

gibt es nicht ...der GA wird dir öfter die selben Fragen stellen ( anders formuliert ) soll Widersprüche aufdecken


24. Warum haben Sie das Trinken reduziert bzw. aufgegeben und warum nicht schon eher?

Da ich mich nach meiner Trunkenheitsfahrt mit dieser Thematik befasst habe und gravierende Veränderungen in meinem Leben eingetreten sind, wie z.Bsp. ein neuer Job, der viel Zeit in Anspruch nimmt und ich die Mutter meiner zukünftigen Kinder kennen gelernt habe.


das ist zu mager ...schreib das ausführlich

24. Warum haben Sie das Trinken reduziert bzw. aufgegeben und warum nicht schon eher?

Da ich mich nach meiner Trunkenheitsfahrt mit dieser Thematik befasst habe und gravierende Veränderungen in meinem Leben eingetreten sind, wie z.Bsp. ein neuer Job, der viel Zeit in Anspruch nimmt und ich die Mutter meiner zukünftigen Kinder kennen gelernt habe.

ausführlicher ...du schreibst zum Bsp. ist da noch mehr ?...und wie sieht es mit der Gesundheit aus?





25. Wie haben Sie die Änderung Ihres Trinkverhaltens erreicht und dabei die Umstellungsphase erlebt?

Ich habe einfach aufgehört Alkohol in großen Mengen zu konsumieren.
Da ich Gesellschaftstrinker war, ich nun beruflich sehr eingespannt bin und meine Freundin nie Alkohol trinkt, ist es mir leicht gefallen einfach Nein zu sagen, wenn mich jemand auffordert, Alkohol zu konsumieren.


einfach aufgehört in großen Mengen ? wie oder was hast du das gemacht....hast du das vorher geplant ?
was machst du den zum Ausgleich wenn du entspannen willst ?


28. Können Sie sich vorstellen, jemals wieder in Ihre alten Gewohnheiten zurückzufallen?
(Ja/Nein + Begründung)

Nein.
Wie bereits erwähnt, hat sich einiges in meinem Leben geändert (Freundin und Beruf) und ich gelernt habe, dass man Nein sagen kann.


bereits erwähnt ist auch hier nicht ....ausführlicher........wer ist "MAN" ? du redest doch von dir ...also "ICH"...immer in der ICH Form .. ..du hast oft das Wort "MAN" ersetze das

29. Wie wollen sie in Zukunft das Trinken vom Fahren trennen?

Indem ich mich nicht alkoholisiert hinters Steuer setze (auch wenn ich 1 Glas getrunken habe).


weißt du was KT ist ? schau mal hier

http://mpu-forum.mpu-idiotentest.com/showthread.php?t=8314

du solltest alles noch viel ausführlicher schreiben

G. Hexe

Micki66
21.11.2006, 14:18
Tathergang

1. Beschreiben Sie den Tag Ihrer Trunkenheitsfahrt aus eigener Sicht mit Datum und Uhrzeiten.
(wann, wo und mit wem getrunken / wann und wie aufgefallen / Promille)

Am 06.12.05 fuhr ich mit meinem PKW gegen 23.30 Uhr mit 2 Freunden in die Diskothek „Glashaus Center Worbis“. Zuvor hatten wir uns darauf geeinigt, dass einer meiner Freunde (der Einfachheit halber nenne ich ihn mal Hans) keinen Alkohol trinkt und wieder zurückfährt. Wir nahmen meinen Wagen, da er nicht im Besitz eines Fahrzeugs war und mein anderer Freund (den nenne ich mal Peter) aus versicherungstechnischen Gründen keinen anderen mit seinem Wagen fahren lassen durfte.
Um 24.00 Uhr habe ich in der Disko das erste Weizenbier mit Peter getrunken.
Nach 2 Stunden war Hans dann verschwunden. Wir haben uns nicht weiter darum gekümmert, da es immer mal wieder vorgekommen ist, dass sich einer für 1-2 Stunden „abseilt“. Um 4 Uhr wollten Peter und ich die Disko verlassen und somit habe ich Hans eine SMS geschickt, wo er denn sei. Daraufhin habe ich von ihm die Antwort erhalten, dass er ein Mädel getroffen hätte und bereits um 3 Uhr mit zu ihr nach Hause gefahren ist.
Mit dem Gedanken, dass es ja nicht weit ist und ich mein Auto nicht auf einem fremden dunklen Parkplatz stehen lassen wollte, sind wir dann ins Auto gestiegen und ich bin losgefahren. Nach 1km verlor ich die Kontrolle über den Wagen und fuhr in den Graben.
Nach kurzer Zeit wurde von der Polizei meine Personalien kontrolliert und ein Atemalkoholtest durchgeführt. Ergebnis: 1,76%o.
Was hast du vor 23,00 gemacht ? das muste ausführlicher bringen
2. Was und wie viel haben Sie am Tattag insgesamt getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Trinkzeit)

Da ich mich nach dem Unfall damit auseinander gesetzt habe, habe ich das Widmark- und Watsonverfahren kennen gelernt und habe somit erfahren, dass ich mindestens 6 Hefeweizen (0,5l) und 4 Ramazzotti (0,2cl) getrunken haben muss, um diese Alkoholkonzentration zu erreichen.

3. Wie viel Kilometer fuhren Sie, bis Sie aufgefallen sind und wie viel Kilometer wollten Sie insgesamt fahren?

Nach 1km hatte ich den Unfall und fahren wollte ich 3km.

4. Hatten Sie das Gefühl, noch sicher fahren zu können?
(Ja/Nein + Begründung)

Nein. Aber durch meine Alkoholisierung habe ich mich überschätzt und mir eingeredet, dass schon nichts passieren wird.
Du meinst wohl das der alk dir die sinne vernebelt hat und du dich dadurch überschätzt hast5. Wie haben Sie die Trunkenheitsfahrt vermeiden wollen (wenn überhaupt)?

Am Anfang des Abends durch die Wahl eines Fahrers, der selbstverständlich an diesem Abend keinen Alkohol konsumiert. Vor der direkten TF habe ich aus bereits erwähnten Gründen keine weitere Möglichkeit in Erwägung gezogen.


6. Haben Sie bereits früher im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss gestanden und sind aufgefallen?

Nein.

7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus?

Vor einem Jahr hätte ich auf diese Frage mit Nie geantwortet.
Aber durch meine Auseinandersetzung mit dieser Thematik ist mir bewusst geworden, dass es bis zu 300 Mal gewesen sein muss. Denn, wenn ich bedenke, dass ich bereits nach der Einnahme von z. Bsp. Hustensaft oder einem Schokoriegel (Ja, z.B. Bärenmarke enthält zur Haltbarmachung Alkohol), die mit Alkohol versetzt sind, alkoholisiert bin oder ich an das Thema Restalkohol denke (um 1,76%o abzubauen, braucht der Körper min. 12 Std.), kann ich nur zu diesem Schluss kommen.

Exploration

8. Wann hatten Sie den ersten Kontakt mit Alkohol und wann haben Sie das erste Mal Alkohol zu sich genommen?
(Allererste Erinnerung und erster Konsum)

Den ersten Kontakt mit Alkohol hatte ich mit 10 Jahren als mein älterer Bruder Jugendweihe hatte und betrunken nach Hause kam und am nächsten Morgen eine Standpauke meines Vaters erhielt.
Zum ersten Mal Alkohol konsumiert, habe ich auf meiner Jugendweihe 4 Jahre später. Da habe ich mit meinem Vater ein Bier (0,3l) getrunken.
Dazu hast du ja schon von TM ne bemerkung
9. Wann haben Sie zuletzt mit dem regelmäßigen Trinken begonnen?

Ich habe schon immer regelmäßig bis zu 2l unterschiedliche nicht alkoholische Getränke, wie z.B. Wasser oder Kaffee, zu mir genommen, aber Alkohol habe ich nie regelmäßig konsumiert.
Vorsicht hier bei 2l regelmäßig versucht dich der GA in ne abhängigkeit zu drücken10. Wie viel und wie oft haben Sie getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)

Mit 18 bin ich sehr oft in die Disko gegangen und habe dort vorzugsweise Biermischgetränke (vor allem Desperados) konsumiert. Das waren an einem Abend 4-5 0,33l Flaschen. Immer am Wochenende 1-2 mal.
Als ich 2003 mit meinem Studium angefangen habe, hat sich der Konsum von Alkohol gesteigert. Ich musste nicht immer zu festen Zeiten in der Uni sein und konnte somit viel Zeit mit meinen damaligen Freunden verbringen, die auch auf diese Uni gingen. Ich kann nicht sagen, dass eine Regelmäßigkeit bestand, wir haben uns nach Lust und Laune getroffen und haben z.B. einen gemütlichen Spielabend veranstaltet. An solchen Abenden habe ich 5-6 0,5l Flaschen Bier getrunken und das 3-4 mal in der Woche.

Auch hier wieder

11. Wo und mit wem haben Sie überwiegend getrunken?

Ich habe immer in Gesellschaft Alkohol getrunken.
Mit damaligen Freunden an Spielabenden und in der Disko.

12. Warum haben Sie getrunken?
(Innere + äußere Motive)

Ich habe getrunken, da es meine damaligen Freunde auch getan haben und ich es damals als normal empfunden habe, wenn man sich abends trifft, Alkohol zu konsumieren.

13. Welche Wirkung haben Sie in der Vergangenheit nach Alkoholgenuss bei sich beobachtet?
(bei wenig und bei viel Alkohol)

Bei wenig Alkohol wurde ich schnell müde und fühlte mich schlapp.
Bei viel Alkohol wurde ich zunehmend enthemmter, hatte Sprachstörungen und neigte zu Stimmungsschwankungen.
Beschreib doch mal wie die schwankungen aussahen
14. Gab es kritische Hinweise Anderer auf Ihren Alkoholkonsum und wie haben Sie darauf reagiert?

Nein, die gab es nicht, da meine damaligen Freunde ja mitgetrunken haben.
Niemand in deinem umfeld( familie, freunde und bekannte )
15. Welche Auswirkungen und Folgen hatte Ihr Alkoholkonsum auf Ihr Leben und Ihr Umfeld?

Ich habe mich nur noch mit ein und denselben Menschen getroffen und habe nie versucht neue Menschen kennen zu lernen.
Da gibt es noch viel mehr !
16. Gab es in Ihrem bisherigen Leben frühere Zeiten, in denen sie weit mehr Alkohol als heute getrunken haben?
Wenn ja, nennen sie bitte die Lebensabschnitte und mögliche Ursachen und Umstände dafür.

Da ich heute nur noch zu besonderen Anlässen ein Glas Sekt zum Anstoßen trinke, habe ich im der zuvor genannten Zeitabschnitt wesentlich mehr Alkohol konsumiert.

17. Haben sie jemals die Kontrolle über ihre Trinkmenge verloren und bis zur Volltrunkenheit Alkohol konsumiert?

Nein.

Micki66
21.11.2006, 14:19
18. Haben Sie früher schon einmal oder öfter über einen längeren Zeitraum bewusst und mit Absicht völlig auf den Genuss von Alkohol verzichtet?

Nein.


19. In welcher Kategorie von Trinker haben sie sich früher gesehen und wie stufen Sie sich heute rückblickend ein?
(mit Begründung)

Ich war Viel- und Gesellschaftstrinker.
Ich habe getrunken, wenn ich mich mit meinen damaligen Freunden getroffen habe. Wenn ich alleine war, habe ich nie Alkohol getrunken. Rückblickend habe ich erkannt, dass ich mit meinen damaligen Freunden nicht ohne Alkohol hätte feiern können, da für sie der Alkohol immer noch zum Leben dazu gehört. Ich habe aber gelernt, dass man ohne Alkohol viel mehr Spaß mit neuen Freunden haben kann.
Was meinst du denn damit genußtrinker oder alkmißbräuchler
Heute und in Zukunft

20. Trinken Sie heute Alkohol? Wenn ja, was, wie viel und wie oft?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)

Ja, zu besonderen Anlässen, wie Geburtstagen, Hochzeiten etc. bei denen ich selbst Gast bin, 1 Glas Sekt zum Anstoßen.

21. Wann haben Sie zuletzt Alkohol getrunken?

Am 9.11.06 zu meinem Geburtstag 1 Glas Sekt zum Anstoßen mit meinen Mitarbeitern.

22. Trinken sie gelegentlich alkoholfreies Bier?

Nein.

23. Warum trinken Sie heute Alkohol/keinen Alkohol?

Siehe Nr. 20
Trinken fragestellungSchau mal da liegt der unterschied in der 24. Warum haben Sie das Trinken reduziert bzw. aufgegeben und warum nicht schon eher?

Da ich mich nach meiner Trunkenheitsfahrt mit dieser Thematik befasst habe und gravierende Veränderungen in meinem Leben eingetreten sind, wie z.Bsp. ein neuer Job, der viel Zeit in Anspruch nimmt und ich die Mutter meiner zukünftigen Kinder kennen gelernt habe.
Viel mehr sachen die positiv sind ohne alk
25. Wie haben Sie die Änderung Ihres Trinkverhaltens erreicht und dabei die Umstellungsphase erlebt?

Ich habe einfach aufgehört Alkohol in großen Mengen zu konsumieren.
Da ich Gesellschaftstrinker war, ich nun beruflich sehr eingespannt bin und meine Freundin nie Alkohol trinkt, ist es mir leicht gefallen einfach Nein zu sagen, wenn mich jemand auffordert, Alkohol zu konsumieren.
Auch hier wieder die frage genuß oder missbrauch ?26. Wie wirkt sich Ihr geändertes Verhalten auf Sie, Ihr Leben und Ihr Umfeld aus?

Die Zeit, die ich früher mit meinen ehemaligen Freunden beim Alkoholtrinken verbracht habe, genieße ich nun viel lieber mit meiner Freundin, mit der ich bereits zusammen wohne. Wenn sie z.B. auf Arbeit ist, habe ich Zeit, mich um die Buchhaltung zu kümmern oder um neue Vermarktungsstrategien zu entwickeln.

Hast du keie anderen hobbies:kugeln:

27. Wie stellen Sie sicher, dass Ihr neues Verhalten dauerhaft stabil bleibt?

Ganz einfach.
Ich liebe mein Leben, meine Freundin und meinen Beruf (Und zwar genau in der Reihenfolge), und ich mache mir das nicht durch so eine Dummheit kaputt, indem ich Alkohol konsumiere.
Das hört der GA 15 mal am Tag;)
28. Können Sie sich vorstellen, jemals wieder in Ihre alten Gewohnheiten zurückzufallen?
(Ja/Nein + Begründung)

Nein.
Wie bereits erwähnt, hat sich einiges in meinem Leben geändert (Freundin und Beruf) und ich gelernt habe, dass man Nein sagen kann.
Klar kannst du das aber du würdest dir in dem fall fachliche hilfe suchen
29. Wie wollen sie in Zukunft das Trinken vom Fahren trennen?

Indem ich mich nicht alkoholisiert hinters Steuer setze (auch wenn ich 1 Glas getrunken habe).

30. Haben Sie zum Abschluss noch etwas hinzuzufügen?

Nein.[/QUOTE]

Christian
21.11.2006, 15:40
Erstmal vielen Dank für die schnellen und direkten Antworten und Hinweise. Ich werde den Fragebogen nochmal überarbeiten und danach nochmal posten.

Christian
22.11.2006, 00:27
Hi Leute,

so, ich hab mal 2 Seiten Text dazu gefügt... Ich dank euch schon mal im Voraus. Ich finde es klasse, dass ihr euch für jeden die Zeit nehmt.



Tathergang

1. Beschreiben Sie den Tag Ihrer Trunkenheitsfahrt aus eigener Sicht mit Datum und Uhrzeiten.
(wann, wo und mit wem getrunken / wann und wie aufgefallen / Promille)

Am 06.12.05 bis 22.00 Uhr gearbeitet. Danach bin ich nach Hause gefahren, hab mich geduscht und angezogen, da ich mich mit 2 Freunden verabredet hatte. Beide waren gegen 23.00 Uhr bei mir, da wir vereinbart hatten, dass wir alle in meiner Wohnung übernachten. Gegen 23.30 Uhr fuhren wir dann mit meinem PKW in die Diskothek „Glashaus Center Worbis“. Zuvor hatten wir uns darauf geeinigt, dass einer meiner Freunde (der Einfachheit halber nenne ich ihn mal Hans) keinen Alkohol trinkt und wieder zurückfährt. Wir nahmen meinen Wagen, da er nicht im Besitz eines Fahrzeugs war und mein anderer Freund (den nenne ich mal Peter) aus versicherungstechnischen Gründen keinen anderen mit seinem Wagen fahren lassen durfte.
Um 24.00 Uhr habe ich in der Disko das erste Weizenbier mit Peter getrunken.
Nach 2 Stunden war Hans dann verschwunden. Wir haben uns nicht weiter darum gekümmert, da es immer mal wieder vorgekommen ist, dass sich einer für 1-2 Stunden „abseilt“. Um 4 Uhr wollten Peter und ich die Disko verlassen und somit habe ich Hans eine SMS geschickt, wo er denn sei. Daraufhin habe ich von ihm die Antwort erhalten, dass er ein Mädel getroffen hätte und bereits um 3 Uhr mit zu ihr nach Hause gefahren ist.
Mit dem Gedanken, dass es ja nicht weit ist und ich mein Auto nicht auf einem fremden dunklen Parkplatz stehen lassen wollte, sind wir dann ins Auto gestiegen und ich bin losgefahren. Nach 1km verlor ich die Kontrolle über den Wagen und fuhr in den Graben.
Nach kurzer Zeit wurde von der Polizei meine Personalien kontrolliert und ein Atemalkoholtest durchgeführt. Ergebnis: 1,76%o.

2. Was und wie viel haben Sie am Tattag insgesamt getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Trinkzeit)

Da ich mich nach dem Unfall damit auseinander gesetzt habe, habe ich das Widmark- und Watsonverfahren kennen gelernt und habe somit erfahren, dass ich mindestens 6 Hefeweizen (0,5l) und 4 Ramazzotti (0,2cl) getrunken haben muss, um diese Alkoholkonzentration zu erreichen.

3. Wie viel Kilometer fuhren Sie, bis Sie aufgefallen sind und wie viel Kilometer wollten Sie insgesamt fahren?

Nach 1km hatte ich den Unfall und fahren wollte ich 3km.

4. Hatten Sie das Gefühl, noch sicher fahren zu können?
(Ja/Nein + Begründung)

Nein. Aber durch meine Alkoholisierung habe ich mich überschätzt und mir eingeredet, dass schon nichts passieren wird.

5. Wie haben Sie die Trunkenheitsfahrt vermeiden wollen (wenn überhaupt)?

Am Anfang des Abends durch die Wahl eines Fahrers, der selbstverständlich an diesem Abend keinen Alkohol konsumiert. Vor der direkten TF habe ich keine weiteren Möglichkeiten in Erwägung gezogen, da ich mein Auto nicht auf dem Disko-Parkplatz stehen lassen wollte.


6. Haben Sie bereits früher im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss gestanden und sind aufgefallen?

Nein.

7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus?

Vor einem Jahr hätte ich auf diese Frage mit Nie geantwortet.
Aber durch meine Auseinandersetzung mit dieser Thematik ist mir bewusst geworden, dass es bis zu 300 Mal gewesen sein muss.

Exploration

8. Wann hatten Sie den ersten Kontakt mit Alkohol und wann haben Sie das erste Mal Alkohol zu sich genommen?
(Allererste Erinnerung und erster Konsum)

Den ersten Kontakt mit Alkohol hatte ich mit 6 Jahren auf der Hochzeit meines Onkels.
Zum ersten Mal Alkohol konsumiert, habe ich auf meiner Jugendweihe 8 Jahre später. Da habe ich mit meinem Vater ein Bier (0,3l) getrunken.

9. Wann haben Sie zuletzt mit dem regelmäßigen Trinken begonnen?

Alkohol habe ich nie regelmäßig konsumiert.
Als ich mit 18 nach meiner Lehre in Bayern wieder in meinen Heimatort zurückkam, bin ich mit Freunden oft in die Disko gegangen und habe dort vorzugsweise Biermischgetränke (vor allem Desperados) konsumiert. Das waren an einem Abend 4-5 0,33l Flaschen. Immer am Wochenende 1-2 mal.
Als ich 2003 mit meinem Studium angefangen habe, hat sich der Konsum von Alkohol gesteigert. Ich musste nicht immer zu festen Zeiten in der Uni sein und konnte somit viel Zeit mit meinen damaligen Freunden verbringen, die auch auf diese Uni gingen. Ich kann nicht sagen, dass eine Regelmäßigkeit bestand, wir haben uns nach Lust und Laune getroffen und haben z.B. einen gemütlichen Spielabend veranstaltet. An solchen Abenden habe ich 5-6 0,5l Flaschen Bier getrunken und das 3-4 mal in der Woche immer an unterschiedlichen Tagen.
.

10. Wie viel und wie oft haben Sie getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)

Mit 18 bin ich oft in die Disko gegangen und habe dort vorzugsweise Biermischgetränke (vor allem Desperados) konsumiert. Das waren an einem Abend 4-5 0,33l Flaschen. Immer am Wochenende 1-2 mal.
Als ich 2003 mit meinem Studium angefangen habe, hat sich der Konsum von Alkohol gesteigert. Ich musste nicht immer zu festen Zeiten in der Uni sein und konnte somit viel Zeit mit meinen damaligen Freunden verbringen, die auch auf diese Uni gingen. Ich kann nicht sagen, dass eine Regelmäßigkeit bestand, wir haben uns nach Lust und Laune getroffen und haben z.B. einen gemütlichen Spielabend veranstaltet. An solchen Abenden habe ich 5-6 0,5l Flaschen Bier getrunken und das 3-4 mal in der Woche immer an unterschiedlichen Tagen.

11. Wo und mit wem haben Sie überwiegend getrunken?

Ich habe immer in Gesellschaft Alkohol getrunken.
Mit damaligen Freunden an Spielabenden und in der Disko.

12. Warum haben Sie getrunken?
(Innere + äußere Motive)

Ich habe getrunken, da es meine damaligen Freunde auch getan haben und ich es damals als normal empfunden habe, wenn wir uns abends getroffen haben, Alkohol zu konsumieren.
Früher habe ich geglaubt, ich wäre „cool“, wenn ich genau so viel vertrage wie meine Freunde. Ich wollte nicht der Buh-Mann sein, der Nein zum Alkohol sagt und somit auch nicht richtig feiern kann. Wenn ich in der Disko war, habe ich die Flasche Bier in der Hand sogar als eine Art Statussymbol gesehen, da ich mir das teure Desperados für 4,- € leisten konnte und nicht wie andere ihre Wasserflasche auf der Toilette nachfüllen musste.

13. Welche Wirkung haben Sie in der Vergangenheit nach Alkoholgenuss bei sich beobachtet?
(bei wenig und bei viel Alkohol)

Bei wenig Alkohol wurde ich schnell müde und fühlte mich schlapp.
Bei viel Alkohol wurde ich zunehmend enthemmter, hatte Sprachstörungen und neigte zu Stimmungsschwankungen, die sich dadurch zeigten, dass ich im einen Moment gut gelaunt und redselig war und ich mich 2 Sekunden später still in eine Ecke zurückgezogen habe und nicht angesprochen werden wollte.

14. Gab es kritische Hinweise Anderer auf Ihren Alkoholkonsum und wie haben Sie darauf reagiert?

Nein, die gab es nicht, da meine damaligen Freunde ja mitgetrunken haben.
Auch meine Familie konnte keine Kritik üben, da der Kontakt zu der Zeit völlig abgebrochen war, da ich nach meinem 3jährigen Bayernaufenthalt nur den Kontakt zu meinen Freunden, aber nicht zu meiner Familie gesucht habe.

15. Welche Auswirkungen und Folgen hatte Ihr Alkoholkonsum auf Ihr Leben und Ihr Umfeld?

Bevor ich mein Studium begonnen habe, habe ich in einem Restaurant gearbeitet und wenn ich dann samstags bis früh morgens mit Freunden in der Disko war, habe ich gelegentlich sonntags meinen Dienstbeginn verschlafen. Das empfand ich als peinlich und unkollegial.
Während meines Studiums habe ich den Abend lieber mit Freunden verbracht, als zu lernen. Folglich habe ich durch meinen Alkoholkonsum ein schlechteres Ergebnis erzielt und das ärgert mich heute zutiefst.

16. Gab es in Ihrem bisherigen Leben frühere Zeiten, in denen sie weit mehr Alkohol als heute getrunken haben?
Wenn ja, nennen sie bitte die Lebensabschnitte und mögliche Ursachen und Umstände dafür.

Da ich heute nur noch zu besonderen Anlässen Alkohol trinke und bewusst damit umgehe, habe ich im vor meiner Trunkenheitsfahrt wesentlich mehr Alkohol konsumiert.

17. Haben sie jemals die Kontrolle über ihre Trinkmenge verloren und bis zur Volltrunkenheit Alkohol konsumiert?

Ja, am Tag meiner TF. Da durch meine Alkoholisierung meine Sinne so vernebelt waren, dass ich nicht mehr zwischen richtig und falsch entscheiden konnte, kann ich das nur als Volltrunkenheit bezeichnen.

18. Haben Sie früher schon einmal oder öfter über einen längeren Zeitraum bewusst und mit Absicht völlig auf den Genuss von Alkohol verzichtet?

Nein.


19. In welcher Kategorie von Trinker haben sie sich früher gesehen und wie stufen Sie sich heute rückblickend ein?
(mit Begründung)

Damals hätte ich Gesellschafts- und Genusstrinker gesagt, heute weiß ich jedoch, dass ich Alkohol dazu missbraucht habe, um von meinen Freunden anerkannt zu werden.
Ich habe getrunken, wenn ich mich mit meinen damaligen Freunden getroffen habe. Wenn ich alleine war, habe ich nie Alkohol getrunken. Rückblickend habe ich erkannt, dass ich mit meinen damaligen Freunden nicht ohne Alkohol hätte feiern können, da für sie der Alkohol immer noch zum Leben dazu gehört. Ich habe aber gelernt, dass man ohne Alkohol viel mehr Spaß mit neuen Freunden haben kann.

Christian
22.11.2006, 00:28
Heute und in Zukunft

20. Trinken Sie heute Alkohol? Wenn ja, was, wie viel und wie oft?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)

Ja, zu besonderen Anlässen, wie Geburtstagen, Hochzeiten etc, aber nie mehr als ein 0,1l Glas Sekt zum Anstoßen und ein 0,3l Bier zum Essen und das 5-6 mal im Jahr zu zuvor festgelegten Zeitpunkten/Tagen.


21. Wann haben Sie zuletzt Alkohol getrunken?

Am 9.11.06 zu meinem Geburtstag ein 0,1l Glas Sekt zum Anstoßen mit meinen Mitarbeitern.

22. Trinken sie gelegentlich alkoholfreies Bier?

Nein.

23. Warum trinken Sie heute Alkohol/keinen Alkohol?

Heute trinke ich Alkohol zu besonderen Anlässen, wie Geburtstagen, Hochzeiten etc, aber nie mehr als ein 0,1l Glas Sekt zum Anstoßen und ein 0,3l Bier zum Essen und das 5-6 mal im Jahr zu zuvor festgelegten Zeitpunkten/Tagen.


24. Warum haben Sie das Trinken reduziert bzw. aufgegeben und warum nicht schon eher?

Da ich mich nach meiner Trunkenheitsfahrt mit dieser Thematik befasst habe und gravierende Veränderungen in meinem Leben eingetreten sind, wie z.Bsp. ein neuer Job, der viel Zeit in Anspruch nimmt und ich die Mutter meiner zukünftigen Kinder kennen gelernt habe.
Obwohl ich heute beruflich sehr eingespannt bin, habe ich gelernt, meine freie Zeit durch verschiedene Hobbys (Volleyball, administrative Betreuung eines Singleportals, Schach, Aquaristik) sinnvoll zu nutzen.
Heute schaffe ich so viele Dinge an einem einzigen Tag, wo ich vor meiner TF eine ganze Woche gebraucht hätte.
Wie bereits erwähnt ist heute eins meiner Hobbys das Volleyball spielen. Früher hätte ich darauf gesagt: Sport ist Mord. Aber da ich ohne meinen Alkoholkonsum gesundheitlich wesentlich fitter und ausgeglichener bin, freue ich mich jeden Donnerstagabend aufs Neue endlich wieder das Netz aufzuspannen.
Warum habe ich nicht schon früher meinen Alkoholkonsum wesentlich reduziert?
Weil ich mir früher darüber überhaupt keine Gedanken gemacht habe und mir nicht bewusst war, wie viel Zeit ich mit meinem Alkoholkonsum vergeudet habe.

25. Wie haben Sie die Änderung Ihres Trinkverhaltens erreicht und dabei die Umstellungsphase erlebt?

Ich habe einfach aufgehört Alkohol in großen Mengen zu konsumieren.
Da ich Gesellschaftstrinker war, ich nun beruflich sehr eingespannt bin und meine Freundin nie Alkohol trinkt, ist es mir leicht gefallen, einfach Nein zu sagen, wenn mich jemand auffordert, Alkohol zu konsumieren.

Hier weiß ich wirklich nicht weiter. Den Kontakt zu meinen damaligen „Freunden“ habe ich abgebrochen (ehrlich!) und somit habe ich einfach aufgehört, mir einen hinter die Binde zu kippen. Wenn ich abends allein in meinem Kämmerlein sitze, habe ich noch nie Alkohol getrunken (auch ehrlich!)
Helft mir bitte, was sag ich da am besten?

26. Wie wirkt sich Ihr geändertes Verhalten auf Sie, Ihr Leben und Ihr Umfeld aus?

Ich fühle mich wesentlich fitter und ausgeglichener. Ich habe trotz viel Arbeit eine Menge Hobbys mit denen ich meine Zeit sinnvoll nutze.
Abends spiele ich mit meiner Freundin gern eine Partie Schach, gehe jeden Donnerstagabend zum Volleyball spielen und übe eine gemeinnützige Tätigkeit als Administrator einer Community aus. Ich habe gemerkt, dass ich mit klarem Kopf wesentlich mehr zustande bekomme, kontaktfreudiger bin, auf Unternehmung Lust habe, die ich vorher als zu spießig gehalten habe.
27. Wie stellen Sie sicher, dass Ihr neues Verhalten dauerhaft stabil bleibt?

Ganz einfach.
Ich liebe mein Leben, meine Freundin und meinen Beruf (Und zwar genau in der Reihenfolge), und ich mache mir das nicht durch so eine Dummheit kaputt, indem ich Alkohol konsumiere. Außerdem bin ich heute für 6 Angestellte samt Betrieb verantwortlich, den ich mit meinem Verhalten auch nach außen vertreten muss. Wenn ich das Image des Unternehmens gefährde, gefährde ich damit auch 6 Arbeitsplätze. Das will und kann ich nicht durch den Konsum von Alkohol verantworten müssen.
Ich möchte etwas aus meinem Leben machen. Ich möchte noch 5 Jahre geschäftsführend tätig sein und mich dann selbständig machen. Aber mit Alkohol im Blut ist das nicht möglich.

28. Können Sie sich vorstellen, jemals wieder in Ihre alten Gewohnheiten zurückzufallen?
(Ja/Nein + Begründung)

Nein.
Ich habe ein neues Lebensgefühl entwickelt, indem ich bewusst mit Alkohol umgehe und ich meine Zeit sinnvoll nutze. Ich bin wesentlich selbstbewusster geworden und habe gelernt Nein zu sagen, wenn mich jemand auffordert oder sogar überreden will, Alkohol zu konsumieren.
Ich habe mir Ziele in meinem Leben gesetzt, die ich nie erreichen würde, wenn ich wieder in meine alten Gewohnheiten zurückfallen würde. Und meine Ziele sind mir heute wesentlich wichtiger als Alkohol.

29. Wie wollen sie in Zukunft das Trinken vom Fahren trennen?

Indem ich mir vorher genau überlege, wo, wann und wie viel Alkohol ich trinken möchte. Ich setze mir bestimmte Zeiten, wann ich nach Hause möchte und wie ich nach Hause komme. Das soll heißen, dass ich mich nicht mehr darauf verlasse, dass mich schon irgendwer nach Hause fährt, sondern ich mir bereits vor der Feier ein Taxi bestelle oder ich an dem Abend keinen Alkohol trinke.

30. Haben Sie zum Abschluss noch etwas hinzuzufügen?

Nein.

hexenkessel
22.11.2006, 00:41
hallo Chris ; hab es es "nur" mal kurz überflogen

bei der 9 und der 10 stehen die selben Antworten

bei der 23 weißt du nicht weiter , mein Tip lese dir ein paar FB durch am besten die mit Sternen

G. Hexe

Gute Nacht~_~

MaleSupremacy
22.11.2006, 00:46
25. Wie haben Sie die Änderung Ihres Trinkverhaltens erreicht und dabei die Umstellungsphase erlebt?

Ich habe einfach aufgehört Alkohol in großen Mengen zu konsumieren.
Da ich Gesellschaftstrinker war, ich nun beruflich sehr eingespannt bin und meine Freundin nie Alkohol trinkt, ist es mir leicht gefallen, einfach Nein zu sagen, wenn mich jemand auffordert, Alkohol zu konsumieren.


einfach gefallen klingt nach "es war schon nicht so schlimm". Würde ich so nicht sagen. Sag du hattest es dir einfacher vorgestellt da deine Freunde und Bekannten gerne einen trinken gehen und du deine Trinkgewohnheiten geändert hast...du bist als "bunter Hund" aufgefallen aber es macht dir Spass nicht mehr soviel zu saufen.
Früher hast du auch über den Durst getrunken, heute planst du lange im Vorraus usw...

27. Wie stellen Sie sicher, dass Ihr neues Verhalten dauerhaft stabil bleibt?

Ganz einfach.
Ich liebe mein Leben, meine Freundin und meinen Beruf (Und zwar genau in der Reihenfolge), und ich mache mir das nicht durch so eine Dummheit kaputt, indem ich Alkohol konsumiere. Außerdem bin ich heute für 6 Angestellte samt Betrieb verantwortlich, den ich mit meinem Verhalten auch nach außen vertreten muss. Wenn ich das Image des Unternehmens gefährde, gefährde ich damit auch 6 Arbeitsplätze. Das will und kann ich nicht durch den Konsum von Alkohol verantworten müssen.
Ich möchte etwas aus meinem Leben machen. Ich möchte noch 5 Jahre geschäftsführend tätig sein und mich dann selbständig machen. Aber mit Alkohol im Blut ist das nicht möglich.


einfach ist das sicherlich nicht, DENN du musst immer weiter an dir arbeiten um nicht wieder in alte Gewohnheiten zurückzufallen...
Du schreibst zwar viel aber du hast keinen Plan wie du solche Situationen wie früher vermeiden bzw. Rechtzeitig erkennen kannst. Denk drann, wer zuviel arbeitet ist gefährdet später wenn er mal keinen Job hat wieder zum Alk zu greifen und das musst du zu vermeiden wissen.

29. Wie wollen sie in Zukunft das Trinken vom Fahren trennen?

Indem ich mir vorher genau überlege, wo, wann und wie viel Alkohol ich trinken möchte. Ich setze mir bestimmte Zeiten, wann ich nach Hause möchte und wie ich nach Hause komme. Das soll heißen, dass ich mich nicht mehr darauf verlasse, dass mich schon irgendwer nach Hause fährt, sondern ich mir bereits vor der Feier ein Taxi bestelle oder ich an dem Abend keinen Alkohol trinke.


nicht hinfahren mit dem PKW wäre auch eine Möglichkeit

Christian
22.11.2006, 01:01
hallo Chris ; hab es es "nur" mal kurz überflogen
bei der 9 und der 10 stehen die selben Antworten
Hallo heke,
ich weiß, dass das doppelt ist. Aber du hast heute Mittag gemeint, dass es auf beide Fragestellung passt. *grübel*


@MaleSupremacy: Wenn ich dich jetzt richtig verstanden habe, soll ich nicht nur die Verniedlichungen weglassen, sondern auch die "Vereinfachungen"... Und nicht so viel von der Arbeit labern...

Say
22.11.2006, 01:06
Alternativen finden falls sich was ändert lautet das
Stichwort.

Say

Christian
22.11.2006, 01:15
Das ist aber leichter gesagt, als getan. !@#$

MaleSupremacy
22.11.2006, 01:16
Christian, jedes Wort womit du deine Alkoholfahrt und deren Zustandekommen "beschönigst" bzw. versuchst zu Rechtfertigen indem du es verharmlost musst du vermeiden.
Bierchen; nur eins; das eine mal; (das sind Beispiele) - alles was das Problem Alkohol verharmlost musst du aus deinem Wortschatz streichen.
Keine Angst, das lernst du hier schon.

Ansonsten ist dein FB schon ganz ok, du hast viel gelernt und an dir gearbeitet. :pro:

Say
22.11.2006, 01:18
Das ist aber leichter gesagt, als getan. !@#$

Sport,sich nichts aufzwingen,Entspannung ...Bücher lesen ...spazieren gehen ...relaxen ...Filme schauen
Abstand nehmen und dann entscheiden ...das sind mal so ein paar Beispiele ...neue Hobbys ...andere Interessen und dadurch dann einen anderen Freundeskreis

Say

Christian
22.11.2006, 01:44
@MaleS: Mmmmh, stimmt. Wenn ich das im Nachhinein lese, muss es für einen Dritten so aussehen, als wenn ich nichts dazu gelernt hätte. Dank dir für den Hinweis.

@say: Das hab und mach ich ja wirklich alles und dachte eigentlich, dass ich das auch erwähnt habe... ich werd den FB morgen früh nochmal überarbeiten und versuchen, das noch mehr zur Geltung zu bringen.



PS: Morgen hol ich mit meiner Freundin mein neues Auto ab und fahr mit ihr direkt danach zum MPU-Beratungsgespräch (dem 2ten (beim TÜV Göttingen), da ich beim ersten Gespräch (TÜV NDH) mit der Psychologin kein wirklich gutes Gefühl hatte) ... Shit, wenn ich darüber nachdenke, klingt das alles ziemlich ...wie soll ich sagen... kurios.

Lemmy
22.11.2006, 08:26
Hallo Christian,

zu Frage 23 und der Umstellung:

Wenn Du nach der TF weggegangen bist, hat es da in Situationen, in denen du früher Alk getrunken hast nicht gejuckt, Bier zu trinken? Im Trinkgedächtnis bleibt sowas gespeichert und Gutachter geht davon aus, dass es dir eben nicht leicht gefallen ist. Hat nie jemand gesagt, du sollst dich nicht so anstellen und halt was trinken? Du musst zeigen, dass du die Umstellung trotz anfänglicher Probleme geschafft hast und mittlerweile gar keinen Alk mehr haben möchtest.

Viele Grüße
Lemmy

Micki66
22.11.2006, 09:43
Hi Leute,

so, ich hab mal 2 Seiten Text dazu gefügt... Ich dank euch schon mal im Voraus. Ich finde es klasse, dass ihr euch für jeden die Zeit nehmt.



Tathergang

1. Beschreiben Sie den Tag Ihrer Trunkenheitsfahrt aus eigener Sicht mit Datum und Uhrzeiten.
(wann, wo und mit wem getrunken / wann und wie aufgefallen / Promille)

Am 06.12.05 bis 22.00 Uhr gearbeitet. Danach bin ich nach Hause gefahren, hab mich geduscht und angezogen, da ich mich mit 2 Freunden verabredet hatte. Beide waren gegen 23.00 Uhr bei mir, da wir vereinbart hatten, dass wir alle in meiner Wohnung übernachten. Gegen 23.30 Uhr fuhren wir dann mit meinem PKW in die Diskothek „Glashaus Center Worbis“. Zuvor hatten wir uns darauf geeinigt, dass einer meiner Freunde (der Einfachheit halber nenne ich ihn mal Hans) keinen Alkohol trinkt und wieder zurückfährt. Wir nahmen meinen Wagen, da er nicht im Besitz eines Fahrzeugs war und mein anderer Freund (den nenne ich mal Peter) aus versicherungstechnischen Gründen keinen anderen mit seinem Wagen fahren lassen durfte.
Um 24.00 Uhr habe ich in der Disko das erste Weizenbier mit Peter getrunken.
Nach 2 Stunden war Hans dann verschwunden. Wir haben uns nicht weiter darum gekümmert, da es immer mal wieder vorgekommen ist, dass sich einer für 1-2 Stunden „abseilt“. Um 4 Uhr wollten Peter und ich die Disko verlassen und somit habe ich Hans eine SMS geschickt, wo er denn sei. Daraufhin habe ich von ihm die Antwort erhalten, dass er ein Mädel getroffen hätte und bereits um 3 Uhr mit zu ihr nach Hause gefahren ist.
Mit dem Gedanken, dass es ja nicht weit ist und ich mein Auto nicht auf einem fremden dunklen Parkplatz stehen lassen wollte, sind wir dann ins Auto gestiegen und ich bin losgefahren. Nach 1km verlor ich die Kontrolle über den Wagen und fuhr in den Graben.
Nach kurzer Zeit wurde von der Polizei meine Personalien kontrolliert und ein Atemalkoholtest durchgeführt. Ergebnis: 1,76%o.
Frage, :wie war dein tagesablauf .wann bist du augestzanden, hattest du stress ,z.b. auf der arbeit,oder privat ?
2. Was und wie viel haben Sie am Tattag insgesamt getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Trinkzeit)

Da ich mich nach dem Unfall damit auseinander gesetzt habe, habe ich das Widmark- und Watsonverfahren kennen gelernt und habe somit erfahren, dass ich mindestens 6 Hefeweizen (0,5l) und 4 Ramazzotti (0,2cl) getrunken haben muss, um diese Alkoholkonzentration zu erreichen.

3. Wie viel Kilometer fuhren Sie, bis Sie aufgefallen sind und wie viel Kilometer wollten Sie insgesamt fahren?

Nach 1km hatte ich den Unfall und fahren wollte ich 3km.

4. Hatten Sie das Gefühl, noch sicher fahren zu können?
(Ja/Nein + Begründung)

Nein. Aber durch meine Alkoholisierung habe ich mich überschätzt und mir eingeredet, dass schon nichts passieren wird.
Doch hattest du , sonst wärst du ja nich losgefahren aber der alk hat ........
5. Wie haben Sie die Trunkenheitsfahrt vermeiden wollen (wenn überhaupt)?

Am Anfang des Abends durch die Wahl eines Fahrers, der selbstverständlich an diesem Abend keinen Alkohol konsumiert. Vor der direkten TF habe ich keine weiteren Möglichkeiten in Erwägung gezogen, da ich mein Auto nicht auf dem Disko-Parkplatz stehen lassen wollte.


6. Haben Sie bereits früher im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss gestanden und sind aufgefallen?

Nein.

7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus?

Vor einem Jahr hätte ich auf diese Frage mit Nie geantwortet.
Aber durch meine Auseinandersetzung mit dieser Thematik ist mir bewusst geworden, dass es bis zu 300 Mal gewesen sein muss.

Exploration

8. Wann hatten Sie den ersten Kontakt mit Alkohol und wann haben Sie das erste Mal Alkohol zu sich genommen?
(Allererste Erinnerung und erster Konsum)

Den ersten Kontakt mit Alkohol hatte ich mit 6 Jahren auf der Hochzeit meines Onkels.
Zum ersten Mal Alkohol konsumiert, habe ich auf meiner Jugendweihe 8 Jahre später. Da habe ich mit meinem Vater ein Bier (0,3l) getrunken.

9. Wann haben Sie zuletzt mit dem regelmäßigen Trinken begonnen?

Alkohol habe ich nie regelmäßig konsumiert.
Als ich mit 18 nach meiner Lehre in Bayern wieder in meinen Heimatort zurückkam, bin ich mit Freunden oft in die Disko gegangen und habe dort vorzugsweise Biermischgetränke (vor allem Desperados) konsumiert. Das waren an einem Abend 4-5 0,33l Flaschen. Immer am Wochenende 1-2 mal.
Als ich 2003 mit meinem Studium angefangen habe, hat sich der Konsum von Alkohol gesteigert. Ich musste nicht immer zu festen Zeiten in der Uni sein und konnte somit viel Zeit mit meinen damaligen Freunden verbringen, die auch auf diese Uni gingen. Ich kann nicht sagen, dass eine Regelmäßigkeit bestand, wir haben uns nach Lust und Laune getroffen und haben z.B. einen gemütlichen Spielabend veranstaltet. An solchen Abenden habe ich 5-6 0,5l Flaschen Bier getrunken und das 3-4 mal in der Woche immer an unterschiedlichen Tagen.
.Schau mal !

10. Wie viel und wie oft haben Sie getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)

Mit 18 bin ich oft in die Disko gegangen und habe dort vorzugsweise Biermischgetränke (vor allem Desperados) konsumiert. Das waren an einem Abend 4-5 0,33l Flaschen. Immer am Wochenende 1-2 mal.
Als ich 2003 mit meinem Studium angefangen habe, hat sich der Konsum von Alkohol gesteigert. Ich musste nicht immer zu festen Zeiten in der Uni sein und konnte somit viel Zeit mit meinen damaligen Freunden verbringen, die auch auf diese Uni gingen. Ich kann nicht sagen, dass eine Regelmäßigkeit bestand, wir haben uns nach Lust und Laune getroffen und haben z.B. einen gemütlichen Spielabend veranstaltet. An solchen Abenden habe ich 5-6 0,5l Flaschen Bier getrunken und das 3-4 mal in der Woche immer an unterschiedlichen Tagen.
Schau auch hier !11. Wo und mit wem haben Sie überwiegend getrunken?

Ich habe immer in Gesellschaft Alkohol getrunken.
Mit damaligen Freunden an Spielabenden und in der Disko.

12. Warum haben Sie getrunken?
(Innere + äußere Motive)

Ich habe getrunken, da es meine damaligen Freunde auch getan haben und ich es damals als normal empfunden habe, wenn wir uns abends getroffen haben, Alkohol zu konsumieren.
Früher habe ich geglaubt, ich wäre „cool“, wenn ich genau so viel vertrage wie meine Freunde. Ich wollte nicht der Buh-Mann sein, der Nein zum Alkohol sagt und somit auch nicht richtig feiern kann. Wenn ich in der Disko war, habe ich die Flasche Bier in der Hand sogar als eine Art Statussymbol gesehen, da ich mir das teure Desperados für 4,- € leisten konnte und nicht wie andere ihre Wasserflasche auf der Toilette nachfüllen musste.

13. Welche Wirkung haben Sie in der Vergangenheit nach Alkoholgenuss bei sich beobachtet?
(bei wenig und bei viel Alkohol)

Bei wenig Alkohol wurde ich schnell müde und fühlte mich schlapp.
Bei viel Alkohol wurde ich zunehmend enthemmter, hatte Sprachstörungen und neigte zu Stimmungsschwankungen, die sich dadurch zeigten, dass ich im einen Moment gut gelaunt und redselig war und ich mich 2 Sekunden später still in eine Ecke zurückgezogen habe und nicht angesprochen werden wollte.

14. Gab es kritische Hinweise Anderer auf Ihren Alkoholkonsum und wie haben Sie darauf reagiert?

Nein, die gab es nicht, da meine damaligen Freunde ja mitgetrunken haben.
Auch meine Familie konnte keine Kritik üben, da der Kontakt zu der Zeit völlig abgebrochen war, da ich nach meinem 3jährigen Bayernaufenthalt nur den Kontakt zu meinen Freunden, aber nicht zu meiner Familie gesucht habe.

15. Welche Auswirkungen und Folgen hatte Ihr Alkoholkonsum auf Ihr Leben und Ihr Umfeld?

Bevor ich mein Studium begonnen habe, habe ich in einem Restaurant gearbeitet und wenn ich dann samstags bis früh morgens mit Freunden in der Disko war, habe ich gelegentlich sonntags meinen Dienstbeginn verschlafen. Das empfand ich als peinlich und unkollegial.
Während meines Studiums habe ich den Abend lieber mit Freunden verbracht, als zu lernen. Folglich habe ich durch meinen Alkoholkonsum ein schlechteres Ergebnis erzielt und das ärgert mich heute zutiefst.
;)
16. Gab es in Ihrem bisherigen Leben frühere Zeiten, in denen sie weit mehr Alkohol als heute getrunken haben?
Wenn ja, nennen sie bitte die Lebensabschnitte und mögliche Ursachen und Umstände dafür.

Da ich heute nur noch zu besonderen Anlässen Alkohol trinke und bewusst damit umgehe, habe ich im vor meiner Trunkenheitsfahrt wesentlich mehr Alkohol konsumiert.

17. Haben sie jemals die Kontrolle über ihre Trinkmenge verloren und bis zur Volltrunkenheit Alkohol konsumiert?

Ja, am Tag meiner TF. Da durch meine Alkoholisierung meine Sinne so vernebelt waren, dass ich nicht mehr zwischen richtig und falsch entscheiden konnte, kann ich das nur als Volltrunkenheit bezeichnen.

18. Haben Sie früher schon einmal oder öfter über einen längeren Zeitraum bewusst und mit Absicht völlig auf den Genuss von Alkohol verzichtet?

Nein.


19. In welcher Kategorie von Trinker haben sie sich früher gesehen und wie stufen Sie sich heute rückblickend ein?
(mit Begründung)

Damals hätte ich Gesellschafts- und Genusstrinker gesagt, heute weiß ich jedoch, dass ich Alkohol dazu missbraucht habe, um von meinen Freunden anerkannt zu werden.
Ich habe getrunken, wenn ich mich mit meinen damaligen Freunden getroffen habe. Wenn ich alleine war, habe ich nie Alkohol getrunken. Rückblickend habe ich erkannt, dass ich mit meinen damaligen Freunden nicht ohne Alkohol hätte feiern können, da für sie der Alkohol immer noch zum Leben dazu gehört. Ich habe aber gelernt, dass man ohne Alkohol viel mehr Spaß mit neuen Freunden haben kann.,,,,,,,,,,,,,,,,,

Micki66
22.11.2006, 09:51
Hi christian hast du regelmäßig LB werte machen lassen ? bist oder warst du in ner SHG oder ähnlichem ist warscheinlich auch nich so unwichtig;)

hexenkessel
22.11.2006, 10:13
moin Chris;

so hatte ich 9 und 10 geschrieben ...vertsehst du nun ......setzte das in deine Geschichte und deinen Worten um :-)


10. Wann haben Sie zuletzt mit dem regelmäßigen Trinken begonnen?
Ich habe unregelmäßig ALK getrunken da ich da ich durch meine Schichtarbeit ( 6.00-14.30
14.00-22.30 –22.00-6.30) und meinem Nebenjob dem ich an unterschiedlichen Tagen nachging ich nichts trinken wollte das tat ich an meinen freien tagen die sehr unterschiedlich waren und auch wenn ich Mitteldienst hatte . Das fing im Jahr 2000 an, da mich ich ab diesem Zeitpunkt öfters gestresst und ausgepowert fühlte

11. Wie viel und wie oft haben Sie getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)
3-4 Gläser Rotwein 0,2 oder auch Weinschorlen 0,5 ca 3xdie Woche und wenn ich weg war wurde es auch mehr
da wurden es 2 Flaschen 0,75l am Abend und im Monat das 2 mal



LG. Hexe

Micki66
22.11.2006, 10:23
Moin Hexi ich glaub jetzt haste dich vor lauter kampf der geschlechter im thema vertan das war bestimmt n posting für gini294:laola: Also ich würde sagen die erste runde geht an mich :cool:

stephie
22.11.2006, 10:55
7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus?

Vor einem Jahr hätte ich auf diese Frage mit Nie geantwortet.
Aber durch meine Auseinandersetzung mit dieser Thematik ist mir bewusst geworden, dass es bis zu 300 Mal gewesen sein muss.
Bist Du auch evtl. mit Restalkohol gefahren ? Wenn ja, würd ich das auch noch erwähnen.

9. Wann haben Sie zuletzt mit dem regelmäßigen Trinken begonnen?

Alkohol habe ich nie regelmäßig konsumiert.
Als ich mit 18 nach meiner Lehre in Bayern wieder in meinen Heimatort zurückkam, bin ich mit Freunden oft in die Disko gegangen und habe dort vorzugsweise Biermischgetränke (vor allem Desperados) konsumiert. Das waren an einem Abend 4-5 0,33l Flaschen. Immer am Wochenende 1-2 mal.
Als ich 2003 mit meinem Studium angefangen habe, hat sich der Konsum von Alkohol gesteigert. Ich musste nicht immer zu festen Zeiten in der Uni sein und konnte somit viel Zeit mit meinen damaligen Freunden verbringen, die auch auf diese Uni gingen. Ich kann nicht sagen, dass eine Regelmäßigkeit bestand, wir haben uns nach Lust und Laune getroffen und haben z.B. einen gemütlichen Spielabend veranstaltet. An solchen Abenden habe ich 5-6 0,5l Flaschen Bier getrunken und das 3-4 mal in der Woche immer an unterschiedlichen Tagen.Wie von Lemmy schon erwähnt, das ist alles andere als unregelmässig.


12. Warum haben Sie getrunken?
(Innere + äußere Motive)

Ich habe getrunken, da es meine damaligen Freunde auch getan haben und ich es damals als normal empfunden habe, wenn wir uns abends getroffen haben, Alkohol zu konsumieren.
Früher habe ich geglaubt, ich wäre „cool“, wenn ich genau so viel vertrage wie meine Freunde. Ich wollte nicht der Buh-Mann sein, der Nein zum Alkohol sagt und somit auch nicht richtig feiern kann. Wenn ich in der Disko war, habe ich die Flasche Bier in der Hand sogar als eine Art Statussymbol gesehen, da ich mir das teure Desperados für 4,- € leisten konnte und nicht wie andere ihre Wasserflasche auf der Toilette nachfüllen musste.
Wie sah es denn mit Deinem Selbstbewusstsein aus ? Hat sich das unter Alkeinfluss verändert ?

13. Welche Wirkung haben Sie in der Vergangenheit nach Alkoholgenuss bei sich beobachtet?
(bei wenig und bei viel Alkohol)

Bei wenig Alkohol wurde ich schnell müde und fühlte mich schlapp.
Bei viel Alkohol wurde ich zunehmend enthemmter, hatte Sprachstörungen und neigte zu Stimmungsschwankungen, die sich dadurch zeigten, dass ich im einen Moment gut gelaunt und redselig war und ich mich 2 Sekunden später still in eine Ecke zurückgezogen habe und nicht angesprochen werden wollte.
Was war denn am nächsten Tag ? Wie fühltest Du Dich nach dem Aufwachen ? Nie nen dicken Schädel, Nachdurst, rote Augen, bleiernde Müdigkeit ?

14. Gab es kritische Hinweise Anderer auf Ihren Alkoholkonsum und wie haben Sie darauf reagiert?

Nein, die gab es nicht, da meine damaligen Freunde ja mitgetrunken haben.
Auch meine Familie konnte keine Kritik üben, da der Kontakt zu der Zeit völlig abgebrochen war, da ich nach meinem 3jährigen Bayernaufenthalt nur den Kontakt zu meinen Freunden, aber nicht zu meiner Familie gesucht habe. Oha. Wie war das für Dich- keinen Kontakt zur Familie zu haben ? Hat Dich das traurig gemacht ? Evtl. auch ein Trinkmotiv ? Wie sieht der Kontakt heute aus ? Waren Deine Freunde vielleicht die Ersatzfamilie und heute Deine Freundin ? Wenn dem auch nur ein wenig so ist, dann brauchst Du gute Vermeidungsstrategien, wenn der GA Dich fragt, was passiert, wenn die Beziehung zu Deiner Freundin mal kriselt oder auseinandergehen sollte. Du musst innerlich so gefestigt sein, dass das kein Grund mehr ist, zum Alk zu greifen.


15. Welche Auswirkungen und Folgen hatte Ihr Alkoholkonsum auf Ihr Leben und Ihr Umfeld?

Bevor ich mein Studium begonnen habe, habe ich in einem Restaurant gearbeitet und wenn ich dann samstags bis früh morgens mit Freunden in der Disko war, habe ich gelegentlich sonntags meinen Dienstbeginn verschlafen. Das empfand ich als peinlich und unkollegial.Während meines Studiums habe ich den Abend lieber mit Freunden verbracht, als zu lernen. Folglich habe ich durch meinen Alkoholkonsum ein schlechteres Ergebnis erzielt und das ärgert mich heute zutiefst.
Diese Aussagen zusammen mit Deinen Bieren 3-4 Tage in der Woche und der GA fragt Dich, warum Du denn meinst, dass Du nicht abhängig bist. Du darfst wegen Alk nicht Deinen Beruf vernachlässigen- das ist ein Abhängigkeitskriterium !

Ich habe aber gelernt, dass man ohne Alkohol viel mehr Spaß mit neuen Freunden haben kann.Das man bitte aus dem Wortschatz streichen ! Wie hast Du das gelernt ?

hexenkessel
22.11.2006, 10:58
Moin Hexi ich glaub jetzt haste dich vor lauter kampf der geschlechter im thema vertan das war bestimmt n posting für gini294:laola: Also ich würde sagen die erste runde geht an mich :cool:



nee hab ich nicht , das ist ein beispiel:p

stephie
22.11.2006, 11:26
24. Warum haben Sie das Trinken reduziert bzw. aufgegeben und warum nicht schon eher?

Da ich mich nach meiner Trunkenheitsfahrt mit dieser Thematik befasst habe und gravierende Veränderungen in meinem Leben eingetreten sind, wie z.Bsp. ein neuer Job, der viel Zeit in Anspruch nimmt und ich die Mutter meiner zukünftigen Kinder kennen gelernt habe. In wiefern haben diese Ereignisse dazu beigetragen, dass Du nun kontrolliert trinkst ?


Ich habe einfach aufgehört Alkohol in großen Mengen zu konsumieren.
Da ich Gesellschaftstrinker war, ich nun beruflich sehr eingespannt bin und meine Freundin nie Alkohol trinkt, ist es mir leicht gefallen, einfach Nein zu sagen, wenn mich jemand auffordert, Alkohol zu konsumieren. Streiche dieses "einfach". Natürlich sind diese beiden Ereignisse neuer Job, neue Freundin, die dazu auch überhaupt keinen Alk trinkt, erst mal motivierend und lassen Dich glauben, Du wirst für den Rest Deines Lebens nie mehr einen über den Durst kippen wollen. Das sind aber äussere Faktoren, die sich jederzeit ändern könnten: der Job wird stressig oder füllt Dich nicht mehr aus, Deine Freundin sagt auf einmal: och, ich möcht mir doch ganz gerne mal was trinken. Was passiert dann bei Dir ? Deine neue Einstellung zum Alk muss von innen kommen- es muss sich etwas in Dir verändert haben- das fehlt mir an Deiner ganzen Geschichte. Du schreibst, Du hast viel gelernt. Was ist das ? Wodurch hast Du es gelernt ? Wieso hat Dich das überzeugt, kontrolliert trinken zu wollen ? Und das, für den Rest Deines Lebens ?
Ich weiss, diese Fragen hören sich kinderleicht an, sind aber sauschwer zu beantworten. Klar, könnte ich Dir sagen, was Du da angeben könntest. Aber das ist nicht mein Leben- Du musst Dir Gedanken dazu machen.


Ganz einfach. Dazu haste meine Meinung bereits ;)


28. Können Sie sich vorstellen, jemals wieder in Ihre alten Gewohnheiten zurückzufallen?
(Ja/Nein + Begründung)

Nein.
Doch. Kannst Du. Denn nur, wenn Du es Dir vorstellen kannst, kannst Du Dir auch immer wieder vor Augen halten, wie schlecht Dein vergangenes Leben mit Alk war und wie toll es heute ist. Es geht bei der Frage nicht darum, ob Du irgendwann mal wieder hackebreit bist, sondern darum, ob Du in der Lage bist, es Dir vorzustellen. Dir der Gefahr bewusst zu sein und alles dafür zu tun, damit Du da nie wieder hinkommst.

Christian
22.11.2006, 12:06
Hi christian hast du regelmäßig LB werte machen lassen ? bist oder warst du in ner SHG oder ähnlichem ist warscheinlich auch nich so unwichtig;)

Nein, das hab ich alles nicht gemacht. Blöd, ich weiß, aber da ich Dussel mich vorher nicht informiert habe, hab ich erst auf der Führerscheinstelle erfahren, dass das wichtig ist.
Aber nun (so kurz vorher) hat es ja auch keinen Sinn mehr, meine Leberwerte zu überprüfen. Da denken die doch gleich, dass ich ein Jahr weiter gesoffen hab und mir erst 2 Wochen vor der Panik aufgehört habe.

Say
22.11.2006, 12:07
Die paar Euro würd ich aber noch investieren so weißt du wenigstens ob sie o.k. sind.

Say

stephie
22.11.2006, 12:11
Die paar Euro würd ich aber noch investieren so weißt du wenigstens ob sie o.k. sind.

Say Da hat Say Recht- wenn Deine Werte aus welchem Grund auch immer (muss nicht vom Alk sein) mies sind, brauchst Du erst gar nicht den MPU Termin wahrzunehmen. Es sei denn, Dein Arzt bescheinigt Dir, dass die Werte aus Grund xyz so schlecht sind. Ansonsten kannst Du beim GA noch so überzeugen, sind die LWs schlecht, kriegst Du ein glattes Negativ.

Christian
22.11.2006, 12:20
Ich weiss, diese Fragen hören sich kinderleicht an, sind aber sauschwer zu beantworten.

Du sagst es. Vor allem weil alles eine Frage der Auslegung ist.

Micki66
22.11.2006, 17:09
Du sagst es. Vor allem weil alles eine Frage der Auslegung ist. nein nicht nur , aber auch eine frage der einstellung;)

Christian
23.11.2006, 00:58
@say: Die Dame bei der heutigen Beratung hat mir das auch empfohlen... Einfach um sicher zu gehen und damit ich weiß, was dabei ausschlaggebend ist. Also werd ich das auch so bald wie möglich machen.

@stephie: Dank dir für die Hinweise... Ich bin grad am überlegen,ob ich meine "Strategie" doch lieber noch mal komplett umschmeißen sollte.

@micki: (Vorab, das Nachfolgende ist nicht böse gemeint... ehrlich... ich finds toll wie ihr euch engagiert)
Ja sicher, wenn man vom ach so geliebten Schema ausgeht und immer schön die Statistik im Hinterkopf hat.
Klar, ein GA muss auch seine Daseinsberechtigung haben und deshalb muss ich ihn auch überzeugen, dass ich wirklich aus der Sache gelernt habe. Aber genau da liegt das Problem. Ich weiß, ihr und der GA hört das jeden Tag zig mal, aber bei mir wars wirklich so... im letzten Jahr hat sich mein Leben komplett umgekrempelt. Ich hab gemerkt, dass meine so genannten Freunde Arschlöcher sind und habe mich somit von denen distanziert. Ich hab jetzt neue Freunde, eine Freundin die ich über alles liebe (und nie mehr hergeb) und habe einen Job, den ich schon immer angestrebt habe und er mich auch (endlich) ausfüllt. Und genau deshalb ist es mir auch leicht gefallen, mit der Sauferei aufzuhören... Neuer Lebenskreis, neue Perspektiven und vor allem keine Unterforderung mehr.
Aber das hat im Endefekt nix mit der Trunkenheitsfahrt zu tun, eher mit den gegeben Lebensumständen (früher viel zu viel Zeit mit den falschen Leuten verbracht und heute körperlich und psychisch gefordert)... Früher ein lässiger Job, der mich nicht wirklich viel Anstrengung gekostet hat, danach eine lässige Studienzeit mit sauberen Endergebnis. Heute habe ich einen 12-16 Stundentag und das 7 Tage die Woche... und dabei gehe ich so richtig auf. Ich gehe mit allem wesentlich besser um, wenn ich 12 Stunden "gerannt" bin, als wenn ich ne halbe Stunde rumgestanden habe.
Aber das kann ich ja schlecht dem GA erzählen. Der interpretiert daraus gleich wieder eine Suchtverlagerung (denn je nach Auslegung kann ja auch Arbeit als Sucht gelten) und wenn ich den Job verliere, bin ich in seinen Augen sofort "wieder" dem Suff verfallen.

Say
23.11.2006, 01:11
Entspannung ist aber auch ein Teil des Lebens vergiß das dabei nicht du lebst nicht nur um zu arbeiten das hält kein Mensch auf Dauer durch auch auf der arbeit kann es mal "Scheiße " laufen ...was dann? Stell dir vor die Firma macht bankrott ...wohin gehst du dann mit deiner Energie?

Say

Christian
23.11.2006, 01:23
Ich weiß, aber so bin ich nun mal. Ich kann mich am besten entspannen, wenn ich im Stress bin (so dämlich das auch klingen mag).
Aber auf deine Frage:
Dann suche ich mir einen neuen Job.... Gehe ins Ausland, egal... hauptsache eine Arbeit die mich ausfüllt... oder mach mich selbständig (hab mir ja eh das Ziel gesetzt, mit spätestens 30 etwas eigenes auf die Beine zu stellen.)
Ich weiß, das klingt nicht glaubwürdig, aber so ist es nun mal. Und deshalb fällt es mir auch so schwer, passende Antworten auf den FB zu geben... Weil mir die Wahrheit eh keiner glaubt. (Würde ich mir ja selbst nicht glauben, wenn ich das zum 30sten Mal am Tag höre).

Ich glaub, ich überarbeite meinen FB noch mal komplett...

Say
23.11.2006, 01:59
Warum sollte das nicht glaubwürdig klingen ich wollte ja nur mal wissen was du tust wenn das so kommt. Es ist dein Leben jeder hat andere Ansichten darüber ... ich für meinen Teil brauch auch Phasen der Entspannung

Say

stephie
23.11.2006, 07:23
Ich weiß, aber so bin ich nun mal. Ich kann mich am besten entspannen, wenn ich im Stress bin (so dämlich das auch klingen mag).
Aber auf deine Frage:
Dann suche ich mir einen neuen Job.... Gehe ins Ausland, egal... hauptsache eine Arbeit die mich ausfüllt... oder mach mich selbständig (hab mir ja eh das Ziel gesetzt, mit spätestens 30 etwas eigenes auf die Beine zu stellen.)
Ich weiß, das klingt nicht glaubwürdig, aber so ist es nun mal. Und deshalb fällt es mir auch so schwer, passende Antworten auf den FB zu geben... Weil mir die Wahrheit eh keiner glaubt. (Würde ich mir ja selbst nicht glauben, wenn ich das zum 30sten Mal am Tag höre).

Ich glaub, ich überarbeite meinen FB noch mal komplett...
Christian wenn Dein Leben so ist, dann ist es so. Wir werden Dir dabei helfen, auf alle Einwände, Nachfragen, die vom GA kommen könnten/werden, eine passende Antwort parat zu haben. Wir bohren deshalb so penetrant nach, um Dir zu zeigen, wie ein GA sich verhält und wie er denkt. Oftmals geht es bei der MPU gar nicht so arg zu- wobei ich das für meinen Teil nicht bestätigen kann. Der GA hat versucht, mich völlig zu verunsichern und in die Abhängigkeit zu schieben. Aber wie gesagt, es gibt auch andere GAs. Wir hier versuchen auf das Schlimmste vorzubereiten. ;)
Gruss
Stephie

Christian
16.12.2006, 14:43
Hallo,

nachdem ich in der letzten Zeit hier im Forum und in Büchern viel gelesen habe, nun mein überarbeiteter FB. Ich hoffe, ich hab dazu gelernt.


Tathergang

1. Beschreiben Sie den Tag Ihrer Trunkenheitsfahrt aus eigener Sicht mit Datum und Uhrzeiten.
(wann, wo und mit wem getrunken / wann und wie aufgefallen / Promille)

Am 06.12.05 habe ich 11.00 bis 23.00 Uhr gearbeitet. Danach bin ich zu einem Freund (der Einfachheit halber nenne ich ihn mal Peter) gefahren, da ich mich dort mit ihm und noch einem Freund (den nenne ich mal Hans) verabredet hatte. Wir hatten vereinbart, dass wir alle in seiner Wohnung übernachten. Gegen 23.30 Uhr fuhren wir dann mit meinem PKW in die Diskothek „Glashaus Center Worbis“. Zuvor hatten wir uns darauf geeinigt, dass Hans keinen Alkohol trinkt und wieder zurückfährt. Wir nahmen meinen Wagen, da er nicht im Besitz eines Fahrzeugs war und Peter aus versicherungstechnischen Gründen keinen anderen mit seinem Wagen fahren lassen durfte.
Um 24.00 Uhr habe ich in der Disko das erste Weizenbier mit Peter getrunken.
Nach 2 Stunden war Hans dann verschwunden. Wir haben uns nicht weiter darum gekümmert, da es immer mal wieder vorgekommen ist, dass sich einer für 1-2 Stunden „abseilt“. Um 4 Uhr wollten Peter und ich die Disko verlassen und somit habe ich Hans eine SMS geschickt, wo er denn sei. Daraufhin habe ich von ihm die Antwort erhalten, dass er ein Mädel getroffen hätte und bereits um 3 Uhr mit zu ihr nach Hause gefahren ist.
Mit dem Gedanken, dass es ja nicht weit ist und ich mein Auto nicht auf einem fremden dunklen Parkplatz stehen lassen wollte, sind wir dann ins Auto gestiegen und ich bin losgefahren. Nach 1km verlor ich die Kontrolle über den Wagen und fuhr in den Graben.
Nach kurzer Zeit wurde von der Polizei meine Personalien kontrolliert und ein Atemalkoholtest durchgeführt. Etwas später im Krankenhaus wurde eine BAK von 1,76%o festgestellt.

2. Was und wie viel haben Sie am Tattag insgesamt getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Trinkzeit)

Da ich mich nach dem Unfall damit auseinander gesetzt habe, habe ich das Widmark- und Watsonverfahren kennen gelernt und habe somit erfahren, dass ich mindestens 6 Hefeweizen (0,5l) und 4 Ramazzotti (2cl) getrunken haben muss, um diese Alkoholkonzentration zu erreichen.

3. Wie viel Kilometer fuhren Sie, bis Sie aufgefallen sind und wie viel Kilometer wollten Sie insgesamt fahren?

Nach 1km hatte ich den Unfall und fahren wollte ich 3km.

4. Hatten Sie das Gefühl, noch sicher fahren zu können?
(Ja/Nein + Begründung)

Damals war ich der Meinung noch fahren zu können, heute weiß ich , dass mich der Alkoholkonsum sehr leichtsinnig gemacht hat und mich die große Menge Alkohol zu Selbstüberschätzung geführt hat und mein Denk- und Handlungsvermögen herabgesetzt war.



5. Wie haben Sie die Trunkenheitsfahrt vermeiden wollen (wenn überhaupt)?

Am Anfang des Abends durch die Wahl eines Fahrers, der an diesem Abend keinen Alkohol konsumiert. Vor der direkten TF habe ich keine weiteren Möglichkeiten in Erwägung gezogen, da ich mein Auto nicht auf dem Disko-Parkplatz stehen lassen wollte und mein Urteilsvermögen sowie mein Verantwortungsbewusstsein durch den Alkohol stark beeinträchtigt waren.


6. Haben Sie bereits früher im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss gestanden und sind aufgefallen?

Nein.

7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus?

Vor einem Jahr hätte ich auf diese Frage mit Nie geantwortet.
Aber durch meine Auseinandersetzung mit dieser Thematik ist mir bewusst geworden, dass es bis zu 300 Mal gewesen sein muss.

Exploration

8. Wann hatten Sie den ersten Kontakt mit Alkohol und wann haben Sie das erste Mal Alkohol zu sich genommen?
(Allererste Erinnerung und erster Konsum)

Den ersten Kontakt mit Alkohol hatte ich mit 6 Jahren auf der Hochzeit meines Onkels.
Zum ersten Mal Alkohol konsumiert, habe ich auf meiner Jugendweihe 8 Jahre später. Da habe ich im Kreis meiner Verwandten ein Bier (0,3l) getrunken. Geschmeckt hat es mir überhaupt nicht, aber ich habe mir nichts anmerken lassen, da ich nicht wollte, dass meine Verwandtschaft über mich spottet.

9. Wann haben Sie zuletzt mit dem regelmäßigen Trinken begonnen?

Alkohol habe ich nie regelmäßig konsumiert.

10. Wie viel und wie oft haben Sie getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)

Als ich mit 18 nach meiner Lehre in Bayern wieder in meinen Heimatort zurückkam, bin ich mit Freunden gern in die Disko gegangen und habe dort vorzugsweise Biermischgetränke.
Das waren an einem Samstagabend 4-5 0,33l Flaschen.
Als ich 2003 mit meinem Studium angefangen habe, hat sich der Konsum von Alkohol gesteigert. Ich musste nicht zu festen Zeiten in der Uni sein und konnte somit viel Zeit mit meinen damaligen Freunden verbringen, die auch auf diese Uni gingen. Wir haben uns nach Lust und Laune getroffen und haben z.B. einen gemütlichen Spielabend veranstaltet. An solchen Abenden habe ich 5-6 0,5l Flaschen Bier getrunken und das 2-3 mal in der Woche an unterschiedlichen Tagen.



11. Wo und mit wem haben Sie überwiegend getrunken?

Ich habe in Gesellschaft Alkohol getrunken.
Mit damaligen Freunden an Spielabenden und in der Disko.

12. Warum haben Sie getrunken?
(Innere + äußere Motive)

Wenn ich Alkohol getrunken habe, wurde ich schnell selbstbewusster und konnte auf fremde Menschen zugehen. Ich konnte leichter Gespräche anfangen und mit meinen damaligen Freunden über Dinge lachen, die ich ohne meine Alkoholisierung niemals als witzig empfunden hätte.
Ich habe auch getrunken, da ich es damals als normal empfunden habe, wenn ich mich abends mit Freunden traf, Alkohol zu konsumieren.
Früher habe ich geglaubt, ich müsse beweisen, dass ich genauso viel vertrage wie meine Freunde. Ich wollte mich nicht ins Abseits stellen lassen, indem ich keinen Alkohol trinke.

13. Welche Wirkung haben Sie in der Vergangenheit nach Alkoholgenuss bei sich beobachtet?
(bei wenig und bei viel Alkohol)

Bei wenig Alkohol wurde ich gesprächiger, enthemmter, ich war zunehmend selbstbewusster, traute mich auch, mir noch unbekannte Personen anzusprechen.
Bei viel Alkohol wurde ich schnell müde, schlapp und lustlos. Ich hatte Koordinationsschwierigkeiten und tags darauf Kopfschmerzen und verspürte Übelkeit.

14. Gab es kritische Hinweise Anderer auf Ihren Alkoholkonsum und wie haben Sie darauf reagiert?

Die gab es leider nicht, da es in meinem damaligen Freundeskreis normal war auch hohe Mengen Alkohol zu konsumieren.
Auch mein Vater konnte keine Kritik üben, da ich nach Tagen an denen ich viel Alkohol getrunken habe, ihm bewusst aus dem Weg gegangen bin. Da ich wusste, wie er darauf reagieren würde, da meine Mutter damals viel Alkohol getrunken hat und sie sich deshalb 2000 von einander getrennt haben.

15. Welche Auswirkungen und Folgen hatte Ihr Alkoholkonsum auf Ihr Leben und Ihr Umfeld?

Nach meinem Alkoholkonsum, tags darauf, fühlte ich mich schlapp und lustlos und hatte keinen Antrieb irgendetwas zu unternehmen, geschweige denn Sport zu treiben. Der Tag war quasi ein verlorener Tag, da ich ihn ausschließlich zu meiner Regeneration brauchte.
Auf meinen damaligen Freundeskreis hatte das keine Auswirkungen, da diese Probleme bei ihnen ähnlich waren und somit akzeptiert wurden.

16. Gab es in Ihrem bisherigen Leben frühere Zeiten, in denen sie weit mehr Alkohol als heute getrunken haben?
Wenn ja, nennen sie bitte die Lebensabschnitte und mögliche Ursachen und Umstände dafür.

Da ich heute kontrolliertes Trinken praktiziere, habe ich vor meiner Trunkenheitsfahrt wesentlich mehr Alkohol konsumiert.

17. Haben sie jemals die Kontrolle über ihre Trinkmenge verloren und bis zur Volltrunkenheit Alkohol konsumiert?

Ja, am Tag meiner TF. Da durch meine Alkoholisierung meine Sinne so vernebelt waren, dass ich nicht mehr zwischen richtig und falsch entscheiden konnte, kann ich das nur als Volltrunkenheit bezeichnen.

Christian
16.12.2006, 14:44
18. Haben Sie früher schon einmal oder öfter über einen längeren Zeitraum bewusst und mit Absicht völlig auf den Genuss von Alkohol verzichtet?

Nein.


19. In welcher Kategorie von Trinker haben sie sich früher gesehen und wie stufen Sie sich heute rückblickend ein?
(mit Begründung)

Ich war Gesellschaftstrinker mit Hang zum Missbrauch. Ich habe den Alkohol dazu benutzt leichter Freunde zu finden oder diese zu beeindrucken.
Ich habe getrunken, wenn ich mich mit meinen damaligen Freunden getroffen habe. Wenn ich alleine war, habe ich nie Alkohol getrunken. Rückblickend habe ich erkannt, dass ich mit meinen damaligen Freunden nicht ohne Alkohol hätte feiern können, da für sie der Alkohol immer noch zum Leben dazu gehört. Ich habe aber gelernt, dass man ohne Alkohol viel mehr Spaß mit neuen Freunden haben kann.

Heute und in Zukunft

20. Trinken Sie heute Alkohol? Wenn ja, was, wie viel und wie oft?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)

Ja, zu besonderen Anlässen, wie Geburtstagen, Hochzeiten etc, aber nie mehr als ein 0,1l Glas Sekt zum Anstoßen und ein 0,3l Bier zum Essen und das 5-6 mal im Jahr zu zuvor festgelegten Zeitpunkten/Tagen.


21. Wann haben Sie zuletzt Alkohol getrunken?

Am 9.11.06 zu meinem Geburtstag ein 0,1l Glas Sekt zum Anstoßen mit meinen Mitarbeitern.

22. Trinken sie gelegentlich alkoholfreies Bier?

Nein.

23. Warum trinken Sie heute Alkohol/keinen Alkohol?

Heute trinke ich Alkohol zum Genuss zu besonderen Anlässen, wie Geburtstagen, Hochzeiten etc, aber nie mehr als ein 0,1l Glas Sekt zum Anstoßen und ein 0,3l Bier zum Essen und das 5-6 mal im Jahr zu zuvor festgelegten Zeitpunkten/Tagen.
Die TF war der Auslöser über mich und mein Trinkverhalten nachzudenken. Zuvor hatte ich mir darüber keine Gedanken gemacht.
Dabei habe ich mich mit meiner Familie, meinen Freunden und Bekannten und auch mit Leuten aus einem Internet Forum, die ähnliche Probleme wie ich hatten, immer wieder über das Thema Alkohol unterhalten. Nach und nach bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich Alkohol getrunken habe, wenn ich mit meinen damaligen Freunden unterwegs war, weil diese Freunde eben auch Alkohol getrunken haben. Dabei habe ich auch festgestellt dass ich vorher gar nicht an die gesundheitlichen Beeinträchtigungen gedacht habe und wie schädlich Alkohol ist.


24. Warum haben Sie das Trinken reduziert bzw. aufgegeben und warum nicht schon eher?

Da ich mich nach meiner Trunkenheitsfahrt mit dieser Thematik befasst habe und gravierende Veränderungen in meinem Leben eingetreten sind, wie z.Bsp. ein neuer Job, der viel Zeit in Anspruch nimmt und ich meine jetzige Freundin kennen gelernt habe.
Obwohl ich heute beruflich sehr eingespannt bin, habe ich gelernt, meine freie Zeit durch verschiedene Hobbys, wie Volleyball, administrative Betreuung eines Singleportals, Schach, Spazieren gehen, viel lesen, schwimmen, Sauna und Aquaristik sinnvoll zu nutzen.
Heute schaffe ich so viele Dinge an einem einzigen Tag, wo ich vor meiner TF eine ganze Woche gebraucht hätte.
Wie bereits erwähnt ist heute eins meiner Hobbys das Volleyball spielen. Früher hätte ich darauf gesagt: Sport ist Mord. Aber da ich ohne meinen Alkoholkonsum gesundheitlich wesentlich fitter und ausgeglichener bin, freue ich mich jeden Donnerstagabend aufs Neue endlich wieder das Netz aufzuspannen.
Warum habe ich nicht schon früher meinen Alkoholkonsum wesentlich reduziert?
Weil ich mir früher darüber überhaupt keine Gedanken gemacht habe und mir nicht bewusst war, wie viel Zeit ich mit meinem Alkoholkonsum vergeudet habe.

25. Wie haben Sie die Änderung Ihres Trinkverhaltens erreicht und dabei die Umstellungsphase erlebt?

Kurz nach meiner TF hatte ich mich entschlossen, nie wieder so viel Alkohol zu trinken. Ich redete mir ein, dass mir die Umstellung leicht fallen würde.
Als ich das erste Mal nach meiner TF wieder mit meinen Freunden weg gegangen bin, hatte ich mir fest vorgenommen keinen Alkohol zu trinken. Aber als mir ein Bier angeboten wurde, habe ich mich nicht getraut Nein zu sagen. Und so habe ich an dem Tag wieder zu viel Alkohol konsumiert. Als wir ein weiteres Mal weg gingen, nahm ich mir wieder fest vor, keinen Alkohol zu trinken und, wenn mir etwas angeboten werden sollte, ich Nein sage. Ich konnte es aber wieder nicht. Anstatt ein schlichtes Nein zu sagen, habe ich Ausflüchte hervorgebracht, dass ich gerade starke Medikamente nähme und ich deshalb keinen Alkohol trinken darf. Danach bin ich erstmal nicht wieder weg gegangen.
Erst nachdem ich im Internet stöberte und ich ein Forum gefunden habe, habe ich gelernt, dass ich tief in mein bisheriges Leben eindringen muss um einen Sinneswandel zu erreichen. Dabei haben mir Gespräche und die rege Teilnahme im Internetforum sehr geholfen, da die Menschen dort gleiche Probleme wie ich hatten.

26. Wie wirkt sich Ihr geändertes Verhalten auf Sie, Ihr Leben und Ihr Umfeld aus?

Ich fühle mich wesentlich fitter und ausgeglichener. Ich habe trotz viel Arbeit eine Menge Hobbys mit denen ich meine Zeit sinnvoll nutze.
Abends spiele ich mit meiner Freundin gern eine Partie Schach, gehe jeden Donnerstagabend zum Volleyball spielen und übe eine gemeinnützige Tätigkeit als Administrator einer Community aus. Ich habe gemerkt, dass ich mit klarem Kopf wesentlich mehr zustande bekomme, kontaktfreudiger bin, auf die verschiedensten Unternehmungen Lust habe, die ich vorher als unsinnig gehalten habe.
Zu meinem Vater habe ich heute ein inniges Verhältnis und er unterstützt mich. Wir reden viel und er teilt mir oft mit, dass er genauso froh ist wie ich, dass die TF mich wachrüttelte über mich nachzudenken.


27. Wie stellen Sie sicher, dass Ihr neues Verhalten dauerhaft stabil bleibt?

Ich habe heute viel mehr Freude am Leben als früher. Ich habe erkannt, dass gerade die einfachen Dinge im Leben, wie Spazieren oder in die Sauna gehen, ein Buch lesen oder Volleyball spielen sehr viel Spaß machen und vor allem sehr entspannend für mich sind.
Ich habe mir auch ein Sparschwein gekauft, in das ich jede Woche 25,-€ stecke. Denn so viel Geld habe ich wöchentlich für Alkohol ausgegeben. Von diesem ersparten Geld bin ich letzten Monat mit meiner Freundin im Urlaub gewesen, was ich mir vorher nie hätte leisten können. Außerdem erinnert es mich jede Woche aufs Neue, wie viel mich mein Alkoholkonsum gekostet hat.
Des Weiteren bin ich heute für 6 Angestellte samt Betrieb verantwortlich, den ich mit meinem Verhalten auch nach außen vertreten muss. Wenn ich das Image des Unternehmens gefährde, gefährde ich damit auch 6 Arbeitsplätze. Das will und kann ich nicht durch den Konsum von Alkohol verantworten müssen.

28. Können Sie sich vorstellen, jemals wieder in Ihre alten Gewohnheiten zurückzufallen?
(Ja/Nein + Begründung)

Ich habe ein neues Lebensgefühl entwickelt, indem ich bewusst mit Alkohol umgehe und ich meine Zeit sinnvoll nutze. Ich bin wesentlich selbstbewusster und ausgeglichener geworden. Heute weiß ich, dass ich mein seelisches und körperliches Gleichgewicht finde, indem ich Sport treibe und mich entspanne. Und gerade das ausgeglichene Gefühl, unbeschwert mit den verschiedensten Dingen umzugehen, möchte ich nie mehr missen.
Ich habe auch gelernt Nein zu sagen, wenn mich jemand auffordert oder sogar überreden will, Alkohol zu konsumieren.
Ich habe mir auch Ziele in meinem Leben gesetzt, die ich nie erreichen würde, wenn ich wieder in meine alten Gewohnheiten zurückfallen würde. Und meine Ziele sind mir heute wesentlich wichtiger als Alkohol.

29. Wie wollen sie in Zukunft das Trinken vom Fahren trennen?

Indem ich mir vorher genau überlege, wo, wann und wie viel Alkohol ich trinken möchte. Ich setze mir bestimmte Zeiten, wann ich nach Hause möchte und wie ich nach Hause komme. Das soll heißen, dass ich mich nicht mehr darauf verlasse, dass mich irgendwer nach Hause fährt, sondern ich mir bereits vor der Feier ein Taxi bestelle und ich auf die Feier, auf der ich plane, kontrolliert Alkohol zu konsumieren, nicht mit dem eigenen Auto fahre.
Sollte dies nicht möglich sein, kümmere ich mich frühzeitig um eine Übernachtungsmöglichkeit.

30. Haben Sie zum Abschluss noch etwas hinzuzufügen?

Nein.

hexenkessel
17.12.2006, 04:36
1. Beschreiben Sie den Tag Ihrer Trunkenheitsfahrt aus eigener Sicht mit Datum und Uhrzeiten.
(wann, wo und mit wem getrunken / wann und wie aufgefallen / Promille)

Am 06.12.05 habe ich 11.00 bis 23.00 Uhr gearbeitet. Danach bin ich zu einem Freund (der Einfachheit halber nenne ich ihn mal Peter) gefahren, da ich mich dort mit ihm und noch einem Freund (den nenne ich mal Hans) verabredet hatte. Wir hatten vereinbart, dass wir alle in seiner Wohnung übernachten. Gegen 23.30 Uhr fuhren wir dann mit meinem PKW in die Diskothek „Glashaus Center Worbis“. Zuvor hatten wir uns darauf geeinigt, dass Hans keinen Alkohol trinkt und wieder zurückfährt. Wir nahmen meinen Wagen, da er nicht im Besitz eines Fahrzeugs war und Peter aus versicherungstechnischen Gründen keinen anderen mit seinem Wagen fahren lassen durfte.
Um 24.00 Uhr habe ich in der Disko das erste Weizenbier mit Peter getrunken.
Nach 2 Stunden war Hans dann verschwunden. Wir haben uns nicht weiter darum gekümmert, da es immer mal wieder vorgekommen ist, dass sich einer für 1-2 Stunden „abseilt“. Um 4 Uhr wollten Peter und ich die Disko verlassen und somit habe ich Hans eine SMS geschickt, wo er denn sei. Daraufhin habe ich von ihm die Antwort erhalten, dass er ein Mädel getroffen hätte und bereits um 3 Uhr mit zu ihr nach Hause gefahren ist.
Mit dem Gedanken, dass es ja nicht weit ist und ich mein Auto nicht auf einem fremden dunklen Parkplatz stehen lassen wollte, sind wir dann ins Auto gestiegen und ich bin losgefahren. Nach 1km verlor ich die Kontrolle über den Wagen und fuhr in den Graben.
Nach kurzer Zeit wurde von der Polizei meine Personalien kontrolliert und ein Atemalkoholtest durchgeführt. Etwas später im Krankenhaus wurde eine BAK von 1,76%o festgestellt.

2. Was und wie viel haben Sie am Tattag insgesamt getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Trinkzeit)

Da ich mich nach dem Unfall damit auseinander gesetzt habe, habe ich das Widmark- und Watsonverfahren kennen gelernt und habe somit erfahren, dass ich mindestens 6 Hefeweizen (0,5l) und 4 Ramazzotti (2cl) getrunken haben muss, um diese Alkoholkonzentration zu erreichen.


Du wußtest also nicht mehr was du getrunken hattest ?
dann versteh ich aber nicht warum du noch so genau die Uhrzeiten wusstest ... oder hattest du Erinnerungslücken ?und weißt das so genau weil du nachgefragt hattest ?
9. Wann haben Sie zuletzt mit dem regelmäßigen Trinken begonnen?

Alkohol habe ich nie regelmäßig konsumiert.

beschreibe diese unregelmäßigkeit .......achte aber darauf das es mit der 10 stimmig ist

14. Gab es kritische Hinweise Anderer auf Ihren Alkoholkonsum und wie haben Sie darauf reagiert?

Die gab es leider lass das weg nicht, da es in meinem damaligen Freundeskreis normal war auch hohe Mengen Alkohol zu konsumieren.
Auch mein Vater konnte keine Kritik üben, da ich nach Tagen an denen ich viel Alkohol getrunken habe, ihm bewusst aus dem Weg gegangen bin. Da ich wusste, wie er darauf reagieren würde,und wie hätte er reagiert ? da meine Mutter damals viel Alkohol getrunken hat und sie sich deshalb 2000 von einander getrennt haben.


19
dass man du meinst du / ich ohne Alkohol viel mehr Spaß
20. Trinken Sie heute Alkohol? Wenn ja, was, wie viel und wie oft?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)

Ja, zu besonderen Anlässen, wie Geburtstagen, Hochzeiten etc, aber nie mehr als ein 0,1l Glas Sekt zum Anstoßen und ein 0,3l Bier zum Essen und das 5-6 mal im Jahr zu zuvor festgelegten Zeitpunkten/Tagen.



und mindestens 4 Anlässe kannst dir noch dazu nehmen für unvorgesehene Anlässe :-))
23
gesundheitlichen Beeinträchtigungen
nenn mal ein - zwei beispiele......du schneidest die Gesundheit an , da wird der GA wissen wollen was für welche

25. Wie haben Sie die Änderung Ihres Trinkverhaltens erreicht und dabei die Umstellungsphase erlebt?

Kurz nach meiner TF hatte ich mich entschlossen, nie wieder so viel Alkohol zu trinken. Ich redete mir ein, dass mir die Umstellung leicht fallen würde.sie viel dir also nicht leicht ? sag das doch gleich dazu
Als ich das erste Mal nach meiner TF wieder mit meinen Freunden weg gegangen bin, hatte ich mir fest vorgenommen keinen Alkohol zu trinken. Aber als mir ein Bier angeboten wurde, habe ich mich nicht getraut Nein zu sagen. Und so habe ich an dem Tag wieder zu viel Alkohol konsumiert wieviel und was ? Als wir ein weiteres Mal weg gingen, nahm ich mir wieder fest vor, keinen Alkohol zu trinken und, wenn mir etwas angeboten werden sollte, ich Nein sage. Ich konnte es aber wieder nicht.gefällt mir nicht der Satz .....wie hört sich das an ...ich hatte nicht den Mut NEIN zusagen stattdesen habe ich Ausflüchte ...... Anstatt ein schlichtes Nein zu sagen, habe ich Ausflüchte hervorgebracht, dass ich gerade starke Medikamente nähme und ich deshalb keinen Alkohol trinken darf. Danach bin ich erstmal nicht wieder weg gegangen.
Erst nachdem ich im Internet stöberte und ich ein Forum gefunden habe, habe ich gelernt, dass ich tief in mein bisheriges Leben eindringen muss um einen Sinneswandel zu erreichen. Dabei haben mir Gespräche und die rege Teilnahme im Internetforum sehr geholfen, da die Menschen dort gleiche Probleme wie ich hatten.


27. Wie stellen Sie sicher, dass Ihr neues Verhalten dauerhaft stabil bleibt?

Ich habe heute viel mehr Freude am Leben als früher.bist doch auch Selbstbewußter oder ? Ich habe erkannt, dass gerade die einfachen Dinge im Leben, wie Spazieren oder in die Sauna gehen, ein Buch lesen oder Volleyball spielen sehr viel Spaß machen und vor allem sehr entspannend für mich sind.
Ich habe mir auch ein Sparschwein gekauft, in das ich jede Woche 25,-€ stecke. Denn so viel Geld habe ich wöchentlich für Alkohol ausgegeben. Von diesem ersparten Geld bin ich letzten Monat mit meiner Freundin im Urlaub gewesen, was ich mir vorher nie hätte leisten können.und darauf bist du doch auch Stolz oder ? Außerdem erinnert es mich jede Woche aufs Neue, wie viel mich mein Alkoholkonsum gekostet hat.
Des Weiteren bin ich heute für 6 Angestellte samt Betrieb verantwortlich, den ich mit meinem Verhalten auch nach außen vertreten muss. Wenn ich das Image des Unternehmens gefährde, gefährde ich damit auch 6 Arbeitsplätze.also auch Verantwortungsbewußt ? Das will und kann ich nicht durch den Konsum von Alkohol verantworten müssen.



28. Können Sie sich vorstellen, jemals wieder in Ihre alten Gewohnheiten zurückzufallen?
(Ja/Nein + Begründung)

Ich habe ein neues Lebensgefühl entwickelt, indem ich bewusst mit Alkohol umgehe und ich meine Zeit sinnvoll nutze. Ich bin wesentlich selbstbewusster und ausgeglichener geworden. Heute weiß ich, dass ich mein seelisches und körperliches Gleichgewicht finde, indem ich Sport treibe und mich entspanne. Und gerade das ausgeglichene Gefühl, unbeschwert mit den verschiedensten Dingen was sind den das für Dinge ?umzugehen, möchtedoch eher willst du ich nie mehr missen

.
28
Ich habe auch gelernt Nein zu sagen, wenn mich jemand auffordert oder sogar überreden will, Alkohol zu konsumieren.
Ich habe mir auch Ziele in meinem Leben gesetzt,was sind das für Ziele ? die ich nie erreichen würde, wenn ich wieder in meine alten Gewohnheiten zurückfallen würde. Und meine Ziele sind mir heute wesentlich wichtiger als Alkohol.



29. Wie wollen sie in Zukunft das Trinken vom Fahren trennen?

Indem ich mir vorher genau überlege, wo, wann und wie viel Alkohol ich trinken möchte. Ich setze mir bestimmte Zeiten,wann ich nach Hause möchte und wie ich nach Hause komme. Das soll heißen, dass ich mich nicht mehr darauf verlasse, dass mich irgendwer nach Hause fährt, sondern ich mir bereits vor der Feier ein Taxi bestelle und ich auf die Feier, auf der ich plane, kontrolliert Alkohol zu konsumieren, nicht mit dem eigenen Auto fahre.
Sollte dies nicht möglich sein,hmmm wieso solltest du kein Taxi bekommen .....und wenn wirklich keins kommen kann , kannst das doch nicht vorher wissen , also kannst dich doch auch nicht vorher um eine Übernachtung kümmern kümmere ich mich frühzeitig um eine Übernachtungsmöglichkeit.



gefällt mir gut dein FB bis auf die kleinen Anmerkungen , doch die anderen schauen bestimmt auch noch und finden noch etwas :-)
LG. Hexe

Say
17.12.2006, 13:43
17. Haben sie jemals die Kontrolle über ihre Trinkmenge verloren und bis zur Volltrunkenheit Alkohol konsumiert?

Ja, am Tag meiner TF. Da durch meine Alkoholisierung meine Sinne so vernebelt waren, dass ich nicht mehr zwischen richtig und falsch entscheiden konnte, kann ich das nur als Volltrunkenheit bezeichnen.

So einfach ist das ja nun auch nicht .... konntest du dich am nächsten Tag noch an den Abend erinnern oder ist er ganz weg .... evt. fehlen ja auch nur Teile des Geschehens.

19. In welcher Kategorie von Trinker haben sie sich früher gesehen und wie stufen Sie sich heute rückblickend ein?
(mit Begründung)

Ich war Gesellschaftstrinker mit Hang zum Missbrauch. Ich habe den Alkohol dazu benutzt leichter Freunde zu finden oder diese zu beeindrucken.
Ich habe getrunken, wenn ich mich mit meinen damaligen Freunden getroffen habe. Wenn ich alleine war, habe ich nie Alkohol getrunken. Rückblickend habe ich erkannt, dass ich mit meinen damaligen Freunden nicht ohne Alkohol hätte feiern können, da für sie der Alkohol immer noch zum Leben dazu gehört. Ich habe aber gelernt, dass man ohne Alkohol viel mehr Spaß mit neuen Freunden haben kann.

wie kannst du das z.B.?

20. Trinken Sie heute Alkohol? Wenn ja, was, wie viel und wie oft?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)

Ja, zu besonderen Anlässen, wie Geburtstagen, Hochzeiten etc, aber nie mehr als ein 0,1l Glas Sekt zum Anstoßen und ein 0,3l Bier zum Essen und das 5-6 mal im Jahr zu zuvor festgelegten Zeitpunkten/Tagen.

2 Anläße habe ich mir offen gelassen da ich nicht alles vorrausplanen kann z.B. die Hochzeit eines gutes Freundes oder die geburt eines Kindes in meinem Umfeld. Das kommt immer gut

21. Wann haben Sie zuletzt Alkohol getrunken?

Am 9.11.06 zu meinem Geburtstag ein 0,1l Glas Sekt zum Anstoßen mit meinen Mitarbeitern.

Zu welchem Anlaß ...einfach so wegen dem Datum ...war da Feiertag?

23. Warum trinken Sie heute Alkohol/keinen Alkohol?

Heute trinke ich Alkohol zum Genuss zu besonderen Anlässen, wie Geburtstagen, Hochzeiten etc, aber nie mehr als ein 0,1l Glas Sekt zum Anstoßen und ein 0,3l Bier zum Essen und das 5-6 mal im Jahr zu zuvor festgelegten Zeitpunkten/Tagen.
Die TF war der Auslöser über mich und mein Trinkverhalten nachzudenken. Zuvor hatte ich mir darüber keine Gedanken gemacht.
Dabei habe ich mich mit meiner Familie, meinen Freunden und Bekannten und auch mit Leuten aus einem Internet Forum, die ähnliche Probleme wie ich hatten, immer wieder über das Thema Alkohol unterhalten. Nach und nach bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich Alkohol getrunken habe, wenn ich mit meinen damaligen Freunden unterwegs war, weil diese Freunde eben auch Alkohol getrunken haben. Dabei habe ich auch festgestellt dass ich vorher gar nicht an die gesundheitlichen Beeinträchtigungen gedacht habe und wie schädlich Alkohol ist.

Du vergißt hier was ganz wesentliches .... deine Kontakfreudigkeit wenn du was getrunken hast und auch das du dich nicht ausgrenzen wolltest.

25. Wie haben Sie die Änderung Ihres Trinkverhaltens erreicht und dabei die Umstellungsphase erlebt?

Kurz nach meiner TF hatte ich mich entschlossen, nie wieder so viel Alkohol zu trinken. Ich redete mir ein, dass mir die Umstellung leicht fallen würde.
Als ich das erste Mal nach meiner TF wieder mit meinen Freunden weg gegangen bin, hatte ich mir fest vorgenommen keinen Alkohol zu trinken. Aber als mir ein Bier angeboten wurde, habe ich mich nicht getraut Nein zu sagen. Und so habe ich an dem Tag wieder zu viel Alkohol konsumiert. Als wir ein weiteres Mal weg gingen, nahm ich mir wieder fest vor, keinen Alkohol zu trinken und, wenn mir etwas angeboten werden sollte, ich Nein sage. Ich konnte es aber wieder nicht. Anstatt ein schlichtes Nein zu sagen, habe ich Ausflüchte hervorgebracht, dass ich gerade starke Medikamente nähme und ich deshalb keinen Alkohol trinken darf. Danach bin ich erstmal nicht wieder weg gegangen.
Erst nachdem ich im Internet stöberte und ich ein Forum gefunden habe, habe ich gelernt, dass ich tief in mein bisheriges Leben eindringen muss um einen Sinneswandel zu erreichen. Dabei haben mir Gespräche und die rege Teilnahme im Internetforum sehr geholfen, da die Menschen dort gleiche Probleme wie ich hatten.


Die Erkenntnis dabei war dann?

29. Wie wollen sie in Zukunft das Trinken vom Fahren trennen?

Indem ich mir vorher genau überlege, wo, wann und wie viel Alkohol ich trinken möchte. Ich setze mir bestimmte Zeiten, wann ich nach Hause möchte und wie ich nach Hause komme. Das soll heißen, dass ich mich nicht mehr darauf verlasse, dass mich irgendwer nach Hause fährt, sondern ich mir bereits vor der Feier ein Taxi bestelle und ich auf die Feier, auf der ich plane, kontrolliert Alkohol zu konsumieren, nicht mit dem eigenen Auto fahre.
Sollte dies nicht möglich sein, kümmere ich mich frühzeitig um eine Übernachtungsmöglichkeit.


Die Uhrzeit ist doch Wurscht du sollt nicht dein ganzes Leben reglementieren sondern deinen Alkoholkonsum unter Kontrolle halten

Say

Christian
17.12.2006, 22:06
Erstmal wieder vielen vielen Dank für eure Antworten und Hinweise.
Ich hab das was ich geändert habe mal in rot geschrieben.

Tathergang

1. Beschreiben Sie den Tag Ihrer Trunkenheitsfahrt aus eigener Sicht mit Datum und Uhrzeiten.
(wann, wo und mit wem getrunken / wann und wie aufgefallen / Promille)

Am 06.12.05 habe ich 11.00 bis 23.00 Uhr gearbeitet. Danach bin ich zu einem Freund (der Einfachheit halber nenne ich ihn mal Peter) gefahren, da ich mich dort mit ihm und noch einem Freund (den nenne ich mal Hans) verabredet hatte. Wir hatten vereinbart, dass wir alle in seiner Wohnung übernachten. Gegen 23.30 Uhr fuhren wir dann mit meinem PKW in die Diskothek „Glashaus Center Worbis“. Zuvor hatten wir uns darauf geeinigt, dass Hans keinen Alkohol trinkt und wieder zurückfährt. Wir nahmen meinen Wagen, da er nicht im Besitz eines Fahrzeugs war und Peter aus versicherungstechnischen Gründen keinen anderen mit seinem Wagen fahren lassen durfte.
Um 24.00 Uhr habe ich in der Disko das erste Weizenbier mit Peter getrunken.
Nach 2 Stunden war Hans dann verschwunden. Wir haben uns nicht weiter darum gekümmert, da es immer mal wieder vorgekommen ist, dass sich einer für 1-2 Stunden „abseilt“. Um 4 Uhr wollten Peter und ich die Disko verlassen und somit habe ich Hans eine SMS geschickt, wo er denn sei. Daraufhin habe ich von ihm die Antwort erhalten, dass er ein Mädel getroffen hätte und bereits um 3 Uhr mit zu ihr nach Hause gefahren ist.
Mit dem Gedanken, dass es ja nicht weit ist und ich mein Auto nicht auf einem fremden dunklen Parkplatz stehen lassen wollte, sind wir dann ins Auto gestiegen und ich bin losgefahren. Nach 1km verlor ich die Kontrolle über den Wagen und fuhr in den Graben.
Nach kurzer Zeit wurden von der Polizei meine Personalien kontrolliert und ein Atemalkoholtest durchgeführt. Etwas später im Krankenhaus wurde eine BAK von 1,76%o festgestellt.

2. Was und wie viel haben Sie am Tattag insgesamt getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Trinkzeit)

Ich habe 6 Hefeweizen (0,5l) und 4 Ramazzotti (2cl) getrunken.

3. Wie viel Kilometer fuhren Sie, bis Sie aufgefallen sind und wie viel Kilometer wollten Sie insgesamt fahren?

Nach 1km hatte ich den Unfall und fahren wollte ich 3km.

4. Hatten Sie das Gefühl, noch sicher fahren zu können?
(Ja/Nein + Begründung)

Damals war ich der Meinung noch fahren zu können, heute weiß ich , dass mich der Alkoholkonsum sehr leichtsinnig gemacht hat und mich die große Menge Alkohol zu Selbstüberschätzung geführt hat und mein Denk- und Handlungsvermögen herabgesetzt war.


5. Wie haben Sie die Trunkenheitsfahrt vermeiden wollen (wenn überhaupt)?

Am Anfang des Abends durch die Wahl eines Fahrers, der an diesem Abend keinen Alkohol konsumiert. Vor der direkten TF habe ich keine weiteren Möglichkeiten in Erwägung gezogen, da ich mein Auto nicht auf dem Disko-Parkplatz stehen lassen wollte und mein Urteilsvermögen sowie mein Verantwortungsbewusstsein durch den Alkohol stark beeinträchtigt waren.


6. Haben Sie bereits früher im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss gestanden und sind aufgefallen?

Nein.

7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus?

Vor einem Jahr hätte ich auf diese Frage mit Nie geantwortet.
Aber durch meine Auseinandersetzung mit dieser Thematik ist mir bewusst geworden, dass es bis zu 300 Mal gewesen sein muss.

Exploration

8. Wann hatten Sie den ersten Kontakt mit Alkohol und wann haben Sie das erste Mal Alkohol zu sich genommen?
(Allererste Erinnerung und erster Konsum)

Den ersten Kontakt mit Alkohol hatte ich mit 6 Jahren auf der Hochzeit meines Onkels.
Zum ersten Mal Alkohol konsumiert, habe ich auf meiner Jugendweihe 8 Jahre später. Da habe ich im Kreis meiner Verwandten ein Bier (0,3l) getrunken. Geschmeckt hat es mir überhaupt nicht, aber ich habe mir nichts anmerken lassen, da ich nicht wollte, dass meine Verwandtschaft über mich spottet.

9. Wann haben Sie zuletzt mit dem regelmäßigen Trinken begonnen?

Alkohol habe ich nie regelmäßig konsumiert.
Zwischen 18 und 21 bin ich gerne in die Disko gegangen, wo ich vorzugsweise 4-5 Biermischgetränke a 0,33l getrunken habe und das durchschnittlich 2 mal im Monat. Es war nicht jeden Monat gleich. In einem war ich nicht ein einziges Mal in der Disko und im anderen Monat 3 mal. Es kam darauf an, wie es meine Arbeit (Gastronomie) zu lies und wie ich Lust hatte.
Danach habe ich ein Studium begonnen und konnte mir somit keine Diskobesuche mehr leisten. Aber da viele meiner damaligen Freunde in diesem Jahr ein Studium angefangen hatten, ging es ihnen ähnlich. So haben wir, wenn wir Lust hatten, an unterschiedlichen Tagen 2-3 mal pro Woche Spiel- oder Grillabende veranstaltet, bei denen ich 5-6 0,5l Flaschen Bier trank.

10. Wie viel und wie oft haben Sie getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)

Als ich mit 18 nach meiner Lehre in Bayern wieder in meinen Heimatort zurückkam, bin ich mit Freunden gern in die Disko gegangen und habe dort vorzugsweise Biermischgetränke.
Das waren an einem Samstagabend 4-5 0,33l Flaschen.
Als ich 2003 mit meinem Studium angefangen habe, hat sich der Konsum von Alkohol gesteigert. Ich musste nicht zu festen Zeiten in der Uni sein und konnte somit viel Zeit mit meinen damaligen Freunden verbringen, die auch auf diese Uni gingen. Wir haben uns nach Lust und Laune getroffen und haben z.B. einen gemütlichen Spielabend veranstaltet. An solchen Abenden habe ich 5-6 0,5l Flaschen Bier getrunken und das 2-3 mal in der Woche an unterschiedlichen Tagen.



11. Wo und mit wem haben Sie überwiegend getrunken?

Ich habe in Gesellschaft Alkohol getrunken.
Mit damaligen Freunden an Spielabenden und in der Disko.

12. Warum haben Sie getrunken?
(Innere + äußere Motive)

Wenn ich Alkohol getrunken habe, wurde ich schnell selbstbewusster und konnte auf fremde Menschen zugehen. Ich konnte leichter Gespräche anfangen und mit meinen damaligen Freunden über Dinge lachen, die ich ohne meine Alkoholisierung niemals als witzig empfunden hätte.
Ich habe auch getrunken, da ich es damals als normal empfunden habe, wenn ich mich abends mit Freunden traf, Alkohol zu konsumieren.
Früher habe ich geglaubt, ich müsse beweisen, dass ich genauso viel vertrage wie meine Freunde. Ich wollte mich nicht ins Abseits stellen lassen, indem ich keinen Alkohol trinke.

13. Welche Wirkung haben Sie in der Vergangenheit nach Alkoholgenuss bei sich beobachtet?
(bei wenig und bei viel Alkohol)

Bei wenig Alkohol wurde ich gesprächiger, enthemmter, ich war zunehmend selbstbewusster, traute mich auch, mir noch unbekannte Personen anzusprechen.
Bei viel Alkohol wurde ich schnell müde, schlapp und lustlos. Ich hatte Koordinationsschwierigkeiten und tags darauf Kopfschmerzen und verspürte Übelkeit.

14. Gab es kritische Hinweise Anderer auf Ihren Alkoholkonsum und wie haben Sie darauf reagiert?

Die gab es leider nicht, da es in meinem damaligen Freundeskreis normal war auch hohe Mengen Alkohol zu konsumieren.
Auch mein Vater konnte keine Kritik üben, da ich nach Tagen an denen ich viel Alkohol getrunken habe, ihm bewusst aus dem Weg gegangen bin. Da ich wusste, wie er darauf reagieren würde, da meine Mutter damals viel Alkohol getrunken hat und sie sich deshalb 2000 von einander getrennt haben.

15. Welche Auswirkungen und Folgen hatte Ihr Alkoholkonsum auf Ihr Leben und Ihr Umfeld?

Nach meinem Alkoholkonsum, tags darauf, fühlte ich mich schlapp und lustlos und hatte keinen Antrieb irgendetwas zu unternehmen, geschweige denn Sport zu treiben. Der Tag war quasi ein verlorener Tag, da ich ihn ausschließlich zu meiner Regeneration brauchte.
Auf meinen damaligen Freundeskreis hatte das keine Auswirkungen, da diese Probleme bei ihnen ähnlich waren und somit akzeptiert wurden.

16. Gab es in Ihrem bisherigen Leben frühere Zeiten, in denen sie weit mehr Alkohol als heute getrunken haben?
Wenn ja, nennen sie bitte die Lebensabschnitte und mögliche Ursachen und Umstände dafür.

Da ich heute kontrolliertes Trinken praktiziere, habe ich vor meiner Trunkenheitsfahrt wesentlich mehr Alkohol konsumiert.

Christian
17.12.2006, 22:09
17. Haben sie jemals die Kontrolle über ihre Trinkmenge verloren und bis zur Volltrunkenheit Alkohol konsumiert?

Nein, der Zeitpunkt meiner Trunkenheitsfahrt war mein Höhepunkt und auch Wendepunkt.

18. Haben Sie früher schon einmal oder öfter über einen längeren Zeitraum bewusst und mit Absicht völlig auf den Genuss von Alkohol verzichtet?

Nein.


19. In welcher Kategorie von Trinker haben sie sich früher gesehen und wie stufen Sie sich heute rückblickend ein?
(mit Begründung)

Ich war Gesellschaftstrinker mit Hang zum Missbrauch. Ich habe den Alkohol dazu benutzt leichter Freunde zu finden oder diese zu beeindrucken.
Ich habe getrunken, wenn ich mich mit meinen damaligen Freunden getroffen habe. Wenn ich alleine war, habe ich nie Alkohol getrunken. Rückblickend habe ich erkannt, dass ich mit meinen damaligen Freunden nicht ohne Alkohol hätte feiern können, da für sie der Alkohol immer noch zum Leben dazu gehört.
Da ich nun bewusst mit Alkohol umgehe, habe ich gelernt, dass ich ohne Alkohol viel mehr Spaß mit neuen Freunden haben kann. Ich spiele mit ihnen Volleyball, gehe mit ihnen ins Kino oder gehe mit meiner Partnerin spazieren.

Heute und in Zukunft

20. Trinken Sie heute Alkohol? Wenn ja, was, wie viel und wie oft?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)

Ja, zu besonderen Anlässen, wie Geburtstagen, Hochzeiten etc, aber nie mehr als ein 0,1l Glas Sekt zum Anstoßen und ein 0,3l Bier zum Essen und das 5-6 mal im Jahr zu zuvor festgelegten Zeitpunkten/Tagen.
Da ich nicht alles vorausplanen kann, habe ich mir 2 Anlässe für unvorhergesehene Ereignisse, wie die Geburt eines Kindes im Freundes- und Bekanntenkreis oder die Hochzeit eines guten Freundes, offen gelassen.


21. Wann haben Sie zuletzt Alkohol getrunken?

Am 9.11.06 zu meinem Geburtstag ein 0,1l Glas Sekt zum Anstoßen mit meinen Mitarbeitern.

22. Trinken sie gelegentlich alkoholfreies Bier?

Nein.

23. Warum trinken Sie heute Alkohol/keinen Alkohol?

Heute trinke ich Alkohol zum Genuss zu besonderen Anlässen, wie Geburtstagen, Hochzeiten etc, aber nie mehr als ein 0,1l Glas Sekt zum Anstoßen und ein 0,3l Bier zum Essen und das 5-6 mal im Jahr zu zuvor festgelegten Zeitpunkten/Tagen.
Die TF war der Auslöser über mich und mein Trinkverhalten nachzudenken. Zuvor hatte ich mir darüber keine Gedanken gemacht.
Dabei habe ich mich mit meiner Familie, meinen Freunden und Bekannten und auch mit Leuten aus einem Internet Forum, die ähnliche Probleme wie ich hatten, immer wieder über das Thema Alkohol unterhalten. Nach und nach bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich Alkohol getrunken habe, wenn ich mit meinen damaligen Freunden unterwegs war, weil diese Freunde eben auch Alkohol getrunken haben. Dabei habe ich auch festgestellt dass ich vorher gar nicht an die gesundheitlichen Beeinträchtigungen - wie Leber- und Nierenschäden oder Gehirn- und Nervenerkrankungen - gedacht habe und wie schädlich Alkohol ist.


24. Warum haben Sie das Trinken reduziert bzw. aufgegeben und warum nicht schon eher?

Da ich mich nach meiner Trunkenheitsfahrt mit dieser Thematik befasst habe und gravierende Veränderungen in meinem Leben eingetreten sind, wie z.Bsp. ein neuer Job, der viel Zeit in Anspruch nimmt und ich meine jetzige Freundin kennen gelernt habe.
Obwohl ich heute beruflich sehr eingespannt bin, habe ich gelernt, meine freie Zeit durch verschiedene Hobbys, wie Volleyball, administrative Betreuung eines Singleportals, Schach, Spazieren gehen, viel lesen, schwimmen, Sauna und Aquaristik sinnvoll zu nutzen.
Heute schaffe ich so viele Dinge an einem einzigen Tag, wo ich vor meiner TF eine ganze Woche gebraucht hätte.
Wie bereits erwähnt ist heute eins meiner Hobbys das Volleyball spielen. Früher hätte ich darauf gesagt: Sport ist Mord. Aber da ich ohne meinen Alkoholkonsum gesundheitlich wesentlich fitter und ausgeglichener bin, freue ich mich jeden Donnerstagabend aufs Neue endlich wieder das Netz aufzuspannen.
Warum habe ich nicht schon früher meinen Alkoholkonsum wesentlich reduziert?
Weil ich mir früher darüber überhaupt keine Gedanken gemacht habe und mir nicht bewusst war, wie viel Zeit ich mit meinem Alkoholkonsum vergeudet habe.

25. Wie haben Sie die Änderung Ihres Trinkverhaltens erreicht und dabei die Umstellungsphase erlebt?

Kurz nach meiner TF hatte ich mich entschlossen, nie wieder so viel Alkohol zu trinken. Ich redete mir ein, dass mir die Umstellung leicht fallen würde. Aber es fiel mir alles andere als leicht.
Als ich das erste Mal nach meiner TF wieder mit meinen Freunden weg gegangen bin, hatte ich mir fest vorgenommen keinen Alkohol zu trinken. Aber als mir ein Bier angeboten wurde, habe ich mich nicht getraut Nein zu sagen. Und so habe ich an dem Tag wieder zu viel Alkohol konsumiert. Als wir ein weiteres Mal weg gingen, nahm ich mir wieder fest vor, keinen Alkohol zu trinken und, wenn mir etwas angeboten werden sollte, ich Nein sage. Ich hatte aber nicht den Mut dazu, stattdessen habe ich Ausflüchte hervorgebracht, dass ich gerade starke Medikamente nähme und ich deshalb keinen Alkohol trinken darf.
Danach bin ich erstmal nicht wieder weg gegangen.
Erst nachdem ich im Internet stöberte und ich ein Forum gefunden habe, habe ich gelernt, dass ich tief in mein bisheriges Leben eindringen muss um einen Sinneswandel zu erreichen. Dabei haben mir Gespräche und die rege Teilnahme im Internetforum sehr geholfen, da die Menschen dort gleiche Probleme wie ich hatten. Ich habe dort gelernt, offen über meine Gefühle und Probleme zu reden, was mir früher sehr schwer fiel.

26. Wie wirkt sich Ihr geändertes Verhalten auf Sie, Ihr Leben und Ihr Umfeld aus?

Ich fühle mich wesentlich fitter und ausgeglichener. Ich habe trotz viel Arbeit eine Menge Hobbys mit denen ich meine Zeit sinnvoll nutze.
Abends spiele ich mit meiner Freundin gern eine Partie Schach, gehe jeden Donnerstagabend zum Volleyball spielen und übe eine gemeinnützige Tätigkeit als Administrator einer Community aus. Ich habe gemerkt, dass ich mit klarem Kopf wesentlich mehr zustande bekomme, kontaktfreudiger bin, auf die verschiedensten Unternehmungen Lust habe, die ich vorher als unsinnig gehalten habe.
Zu meinem Vater habe ich heute ein inniges Verhältnis und er unterstützt mich. Wir reden viel und er teilt mir oft mit, dass er genauso froh ist wie ich, dass die TF mich wachrüttelte über mich nachzudenken.


27. Wie stellen Sie sicher, dass Ihr neues Verhalten dauerhaft stabil bleibt?

Ich habe heute viel mehr Freude am Leben als früher. Ich habe erkannt, dass gerade die einfachen Dinge im Leben, wie Spazieren oder in die Sauna gehen, ein Buch lesen oder Volleyball spielen sehr viel Spaß machen und vor allem sehr entspannend für mich sind.
Ich habe mir auch ein Sparschwein gekauft, in das ich jede Woche 25,-€ stecke. Denn so viel Geld habe ich wöchentlich für Alkohol ausgegeben. Von diesem ersparten Geld bin ich letzten Monat mit meiner Freundin im Urlaub gewesen. Das hätte ich mir vorher nie leisten können. Außerdem erinnert es mich jede Woche aufs Neue, wie viel mich mein Alkoholkonsum gekostet hat.
Des Weiteren bin ich heute für 6 Angestellte samt Betrieb verantwortlich, den ich mit meinem Verhalten auch nach außen vertreten muss. Wenn ich das Image des Unternehmens gefährde, gefährde ich damit auch 6 Arbeitsplätze. Das will und kann ich nicht durch den Konsum von Alkohol verantworten müssen.

28. Können Sie sich vorstellen, jemals wieder in Ihre alten Gewohnheiten zurückzufallen?
(Ja/Nein + Begründung)

Ich habe ein neues Lebensgefühl entwickelt, indem ich bewusst mit Alkohol umgehe und ich meine Zeit sinnvoll nutze. Ich bin wesentlich selbstbewusster und ausgeglichener geworden. Heute weiß ich, dass ich mein seelisches und körperliches Gleichgewicht finde, indem ich Sport treibe und mich entspanne. Und gerade das ausgeglichene Gefühl, unbeschwert mit den verschiedensten Dingen, wie das Ruhigbleiben in Stresssituationen oder der Angst vor Ausgrenzung umzugehen, will ich nie mehr missen.
Ich habe auch gelernt Nein zu sagen, wenn mich jemand auffordert oder sogar überreden will, Alkohol zu konsumieren.
Ich habe mir auch Ziele in meinem Leben gesetzt. Darunter zählen vor allem, dass ich ein guter zukünftiger Vater sein will sowie die Planung meiner Selbständigkeit in ca. 5 Jahren. Das würde ich jedoch nie erreichen, wenn ich wieder in meine alten Gewohnheiten zurückfallen würde. Und meine Ziele sind mir heute wesentlich wichtiger als Alkohol.

29. Wie wollen sie in Zukunft das Trinken vom Fahren trennen?

Indem ich mir vorher genau überlege, wo, wann und wie viel Alkohol ich trinken möchte.
Ich verlasse mich nicht mehr darauf, dass mich irgendwer nach Hause fährt, sondern ich bestelle ein Taxi und ich fahre nicht mit meinem eigenen Auto auf die Feier, auf der ich plane, kontrolliert Alkohol zu konsumieren.

30. Haben Sie zum Abschluss noch etwas hinzuzufügen?

Nein.

Say
18.12.2006, 00:29
17. Haben sie jemals die Kontrolle über ihre Trinkmenge verloren und bis zur Volltrunkenheit Alkohol konsumiert?

Nein, der Zeitpunkt meiner Trunkenheitsfahrt war mein Höhepunkt und auch Wendepunkt.

Nein? ...dann heißt das Nein und Basta mit der Antwort sagt du ja doch klar bei meiner Trunkenheitsfahrt

21. Wann haben Sie zuletzt Alkohol getrunken?

Am 9.11.06 zu meinem Geburtstag ein 0,1l Glas Sekt zum Anstoßen mit meinen Mitarbeitern.


Wieso? ....erkläre die Dinge die du sagst dann kommen auch keine Fragen

23. Warum trinken Sie heute Alkohol/keinen Alkohol?

Heute trinke ich Alkohol zum Genuss zu besonderen Anlässen, wie Geburtstagen, Hochzeiten etc, aber nie mehr als ein 0,1l Glas Sekt zum Anstoßen und ein 0,3l Bier zum Essen und das 5-6 mal im Jahr zu zuvor festgelegten Zeitpunkten/Tagen.
Die TF war der Auslöser über mich und mein Trinkverhalten nachzudenken. Zuvor hatte ich mir darüber keine Gedanken gemacht.
Dabei habe ich mich mit meiner Familie, meinen Freunden und Bekannten und auch mit Leuten aus einem Internet Forum, die ähnliche Probleme wie ich hatten, immer wieder über das Thema Alkohol unterhalten. Nach und nach bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich Alkohol getrunken habe, wenn ich mit meinen damaligen Freunden unterwegs war, weil diese Freunde eben auch Alkohol getrunken haben. Dabei habe ich auch festgestellt dass ich vorher gar nicht an die gesundheitlichen Beeinträchtigungen - wie Leber- und Nierenschäden oder Gehirn- und Nervenerkrankungen - gedacht habe und wie schädlich Alkohol ist.

Warum? vielleicht um zu der Gruppe zu gehören um dich nicht ausschließen zu wollen ....war dein Selbstbewußtsein nicht groß genug um das anders zu tun?

Warum habe ich nicht schon früher meinen Alkoholkonsum wesentlich reduziert?
Weil ich mir früher darüber überhaupt keine Gedanken gemacht habe und mir nicht bewusst war, wie viel Zeit ich mit meinem Alkoholkonsum vergeudet habe.

Weil es normal für dich war weil alle es taten und du dazu gehören wolltest?

Ansonsten :pro:

Say

Christian
18.12.2006, 09:05
Danke Say.

21. Wann haben Sie zuletzt Alkohol getrunken?

Am 9.11.06 zu meinem Geburtstag ein 0,1l Glas Sekt zum Anstoßen mit meinen Mitarbeitern.

Wieso? ....erkläre die Dinge die du sagst dann kommen auch keine Fragen

Mmmmh... dabei dachte ich, dass das Anstoßen zu meinem Geburtstag ein super Grund ist.


Der erste Teil ist aber ok???

Say
18.12.2006, 13:20
Klar ist das ein Grund aber wenn doch Alkoholverbot in der Firma herrscht mußt du dir dazu was ausdenken.

Der Rest ist o.k.

Say

Christian
18.12.2006, 13:58
Auch wieder wahr... Mist.

Dann lass ich das mit den Mitarbeitern weg und schieb meine Familie vor. ;)

Say
18.12.2006, 14:07
So schnell geht´s ;)

Eine kleine Einladung der Mitarbeiter zu einem netten Abendessen aufgrund deines Geburstags und um ihre Leistungen im Betrieb zu würdigen wäre auch eine Möglichkeit ...somit würdest du ein gutes Arbeitsklima rüberbringen.

Say

Christian
18.12.2006, 14:38
Warum bin ich da nur nicht drauf gekommen... du bist halt der beste.

Aber noch ne Frage zur ärztlichen Untersuchung.
Ich hab hier oft gelesen, dass da auch Fragen zu Alkohol und dessen Wirkung kommen können. In den ganzen Büchern hab ich da gar nix von gelesen.
Können da nun auch Fragen a la "Zu welchen gesundheitlichen Schäden kann regelmäßiger Alkoholkonsum führen?" kommen und wenn ja, kommt das dann mit in meine Akte?

Say
18.12.2006, 14:44
Warum bin ich da nur nicht drauf gekommen... du bist halt der beste.

Aber noch ne Frage zur ärztlichen Untersuchung.
Ich hab hier oft gelesen, dass da auch Fragen zu Alkohol und dessen Wirkung kommen können. In den ganzen Büchern hab ich da gar nix von gelesen.
Können da nun auch Fragen a la "Zu welchen gesundheitlichen Schäden kann regelmäßiger Alkoholkonsum führen?" kommen und wenn ja, kommt das dann mit in meine Akte?

Unter Wirkung mußt du verstehen ...wie wirkt sich alkohol auf dein Seh Handlungs Reaktions und Denkvermögen aus

alles was du da sagst kommt in deine Akte das ist klar.

Say

Christian
18.12.2006, 14:57
Ok, also pauke ich das mal lieber auch... Dank dir.

Say
18.12.2006, 15:04
Du mußt nicht alles wissen ...aber etwas Wissen darüber solltest du schon haben.

Say

Say
19.12.2006, 04:10
Stichtag .... viel Erfolg heute !!! :pro:



Say

Florist
19.12.2006, 06:05
Toi, toi, toi!!!

hausmann
19.12.2006, 06:24
wünsche dir auch viel erfolg :)

4Kids
19.12.2006, 06:27
Alles Gute auch von mir. :pro:

hexenkessel
19.12.2006, 07:04
Viel Glück und Erfolg:)

Christian
19.12.2006, 15:45
Danke Leute... ihr seit einfach ... viel zu gut für diese Welt.

Also, vom GA hab ich ein dickes fettes Positiv :D bekommen (ich glaub, der war sogar ein bissel genervt gelangweilt von meiner Laberei), den Reaktionstest hab ich so lala gemeistern (ist aber wirklich der Hammer, vor allem die Pedale sind nix für große Leute ), aber bestanden.
Nachdem mir die kranke Oma (die war wirklich jenseits des Rentenalters !@#$ ) Blut abgezapft hat, hat sie mir noch ähnliche Fragen wie der GA gestellt...nur nicht so ausführlich. Bäuchlein, beide Knie abgehämmert und Blutdruck gemessen. Nur das Spielchen Finger-Nase-Finger-Finger hab ich ja total vergeigt... aber ich hoffe doch, dass das nicht der ausschlaggebende Punkt ist.
Na ja, nun. Den Rest Pessimismus kann ich noch die nächsten 3 Wochen hegen... aber dann will ich den Schriebs auch haben. Und wehe nich ;)

Florist
19.12.2006, 15:48
Herzlichen Glückwunsch!!!

Say
19.12.2006, 15:50
Klingt doch richtig gut .... aus dem Fingerspiel werden sie Dir keinen Strick drehen

Ich denke du bist durch

Herzlichen Gluckwunsch !!!

Say

regentropfen
19.12.2006, 16:01
Glückwunsch!!!!!:laola:
lg rainy

Christian
19.12.2006, 16:02
Aber ohne eure Hilfe = No Chance!!!

Nochmals vielen vielen Dank an alle, die mich hier unterstützt haben. Vor allem an Say :law:

hexenkessel
19.12.2006, 16:05
Glückwunsch !!!!!!!!


hat er so ausgesehenhttp://www.cosgan.de/images/more/bigs/e070.gif ;)

Christian
19.12.2006, 16:17
Woher weißt du??? ;)

Nur die langen Haare fehlen...

regentropfen
19.12.2006, 16:24
könnte mein kursleiter sein.........:D

4Kids
19.12.2006, 16:29
Herzlichen Glückwunsch!!!!!!!!!

hausmann
19.12.2006, 16:47
auch von mir nen herzlichen glückwunsch

hexenkessel
19.12.2006, 16:55
Woher weißt du???

Nur die langen Haare fehlen...


na der wollte nich mit und bei dem gerangel hab ich ihm die wohl ausgerissen:?

Say
19.12.2006, 17:11
Ist das nee neue Form von Boxen ....das Haare ausreißen?

Say

alisha61
19.12.2006, 18:40
CONGRATULATIONS!
gruss ali

Jessie40
19.12.2006, 20:44
Glückwunsch aus Bayern






Jessie :wink: :wink: :wink: :wink: