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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ausgefüllter Fragebogen.


Führerscheinbewerber
30.11.2006, 18:51
Hallo,
ich muss morgen zur mpu.
Ich hab einen Fragebogen ausgefüllt und wollte wissen ob der so in ordnung ist?

1. Wie viele Verstöße hatten sie?
4

2. Was waren das für Verstöße?
a) Vorsätsliches Fahren ohne Fahrerlaubnis in 10 tatmehrheitlichen fällen.
b) Vorsätsliches Fahren ohne Fahrerlaubnis.
c) Vorsätsliches Fahren ohne Fahrerlaubnis in zwei fällen, jeweils in tateinheit mit Urkundenfälschung und vorsätzlichem Gebrauch eines Fahrzeuges ohne Haftpflichtversicherung.
d) Vorsätsliches Fahren ohne Fahrerlaubnis.

3. Wann waren diese Verstöße und in welchem Zeitraum fanden diese statt? (möglichst Datum und zu welcher Tageszeit-um so genauer, um so besser)
a) Im Zeitraum zwischen Mai und Juni 2004 an den Wochenenden meistens am Nachmittag.
b) Am 28.09.2004 um ca.16 Uhr.
c) Am 14.01.2005 um ca. 13Uhr.
d) Am 22.04.2006 um ca. 20.15 Uhr.

4. Wie konnten so viele Verstöße zusammenkommen?
Bei fall a) hab ich ein paar tage vor der tat einen Motorroller gekauft der 50km/h gelaufen ist, ich habe aber bloß die Mofa- Prüfbescheinigung gehabt. Mir war zwar bewußt das ich ihn eigentlich nicht fahren darf, aber da ich kein Geld hatte um mir eine Drosselung zu kaufen bin ich mit ihm trotzdem zum z zeitungaustragen gefahren das ich schneller mit der arbeit fertig war. Zu dem zeitpunkt war mir nicht bewusst was das für schwerwiegende folgen haben kann, und hab es auf die leichte schulter genommen. Außerdem hab ich nur zu meinem eigenen vorteil gehandelt und meine mitmenschen gefährdet.
b) hab ich immer noch den gleichen Motorroller gehabt und wollte in die 7km entfernte Stadt fahren um mich mit freuden zu treffen, hab es bis da hin auch geschaft aber wurde dann kurz vorm Ziel von der Polizei angehalten. Bei dieser tat war ich immer noch genauso schlau wie bei der ersten, hab nicht darüber nachgedacht was passieren kann. Nach der Tat hab ich den Motoroller verkauft.
c) hab ich mir "wieder" ein paar tage vor der Tat einen anderen Motorroller gekauft der defekt war und den ich wieder zum laufen gebracht habe durch den einbau eines neuen Vergasers.Ich hab am Motorroller ein altes Nummernschild vom letzten Jahr montiert. Dann habe ich eine Testfahrt zur Tankstelle die 2km entfernt ist gemacht um zu tanken und um zu schauen ob er normal läuft und wie schnell und wurde auf dem Heimweg von der Polizei aufgehalten. Die Polizisten sagten sie hätten mich durch das ganze dorf gehört, was ich damals noch etwas lustig fand. Aber wer zuletzt lacht lacht am besten und das war devinitiv nicht ich. Der Motorroller wurde vom Staatsanwalt eingezogen. Bei der Tat wusste ich nicht wie schnell der roller laufen würde.
d) hab ich einige wochen vor der tat zufällig von einem Freund erfahren das mein erster motorroller wieder verkauft wird für nur 50€. Da hab ich nicht lang überlegt und hab ihn mir zurückgekauft. Er ist nicht mehr gelaufen weil er einen Kolbenfresser hatte. Dann hab ich mir im Internet einen Zylinder bestellt und eingebaut. Als ich fertig war bin ich wieder die gleiche Strecke wie bei Fall c) zur tankstelle zum tanken gefahren. Ich hab ihn vollgetankt und wollte gerade zum Zahlen gehen, aber da ist die Polizei zur Tankstelle reingefahren und bei mir stehengeblieben. Ich wollte Den motorroller eigentlich nur zum weiterverkaufen wieder zum laufen bringen. Den roller hab ich nach der tat auch sofort verkauft.


5. Wie war ihre Gefühlslage bei diesen Delikten?
Zum einen war ich sauer auf die Polizei und zum anderen hab ich angst vor den folgen gehabt. Aber jetzt weiß ich, das der fehler an mir liegt und nicht an der Polizei.

6. Was hätte passieren können bei den jeweiligen Delikten?
Zum einen hab ich mich und andere Verkehrsteilnehmer gefährdet und hätte jemanden tot fahren können, zum anderen hab ich keinen Versicherungsschutz gehabt was bei einem Unfall auch fatale folgen gehabt hätte.

7. Wie schätzen sie sich für die damalige Zeit als Fahrer ein?
Ich war ein leicht beeinflussbarer, leichtsinniger und dummer fahrer der alles auf die leichte schulter nimmt.

8. Woran lag es das sie keinen Unfall hatten?
Zum einen wohl daran das ich mich trotz fehlender Fahrausbildung sehr auf das Verkahrsgeschehen konzentriert habe und zum anderen daran das ich fast nie vollgas gefahren bin.

9. Warum haben sie sich (immer wieder) so verhalten?
Also weil ich so leichtsinnig war und mich von meinen Freunden zum Fahren beinflussen lassen habe. Desweiteren weil ich zu meinem eigenen Vorteil die Zeitungen schneller austragen wollte. Und weil ich den Roller aufwerten und dann teurer wieder verkaufen wollte.

10. Wie haben sie auf das Verhalten der Polizei reagiert nachdem sie gestoppt oder gelasert wurden?
ich bin ruhig geblieben und hab alles zugegeben aber ich konnte nicht mehr klar denken weil ich angst vor den folgen hatte.

11. Wie haben sie auf die ersten Verwarn- bzw. Bußgelder reagiert?
Ich habe zum Glück noch keine auferlegt bekommen und das soll auch so bleiben.

12. Was hatten sie sich vorgenommen, um keine Punkte mehr zu bekommen?
Meines wissens nach hab ich noch keine Punkte, um auch keine zu bekommen hab ich mir vorgenommen nie wieder in irgend einer art schwarz zu fahren oder auf sonstige weise den verkehr zu gefährden und gegen die regeln zu verstoßen.

13. Warum konnten sie ihre guten Vorsätze nicht einhalten?
Damals hatte ich noch keine guten Vorsätze, ich habe durch mein Verhalten den Straßenverkehr gefährdet aber das war mir damals noch nicht klar. Ich dachte immer ich kann genauso gut ohne Führerschein fahren wie jemand der einen Führerschein hat.

14. Gibt es ein Zusammenhang zwischen dem Punktesammeln und bestimmten Ereignissen in ihrem Leben?
Also zum Punktesammeln kann ich nichts sagen aber zum Schwarzfahren wurde ich unter anderem von einem Freund inspiriert, der mich beeinflusst hat und ich dann einfach schwarzgefahren bin ohne an die folgen zu denken. Er hat mir auch beim umbauen der motorroller geholfen.



Fragen nach Änderungen gegenüber früher:

1. Wie lauten ihre Vorsätze heute?
Heute lass ich mich nicht mehr von Freunden beeinflussen gegen Gesetze zu verstoßen, da ich mich damit gründlich auseinandergesetzt hab und die Taten es einfach nicht wert waren andere Verkehrsteilnemer zu meinem Vorteil zu gefährden. Außerdem hab ich mir vorgenommen ein Normales leben zu führen und alle gesetze und Regeln einzuhalten.

2. Was ist daran anders?
Man hat keine Probleme mehr mit der Polizei und der Justiz und man hat auch mehr Freizeit für sinnvollere dinge wie Sport.

3. Was wollen sie konkret tun, damit sie ihre Vorsätze diesmal einhalten können?
Nie wieder ein Fahrzeug kaufen das ich nicht führen darf und mich nicht mehr mit den Freunden treffen die mich dazu gebracht haben.

4. Was hat sich ansonsten bei ihnen geändert?
Wie gesagt hab ich mehr freizeit und mehr spass am leben.

5. Welche Einstellung zur Verkehrssicherheit haben sie heute und was ist daran neu?
Ich hab die einstellung ein verantwortungsbewusster und aufmerksamer Fahrer zu werden und die Regeln und Gesetze einzuhalten.

6. Was ist ihrer Meinung nach im Straßenverkehr besonders wichtig?
Also ganz klar vorausschauend fahren, Defensiv fahren und mit den fehlern anderer rechnen und nicht immer auf sein recht bestehen. Außerdem nicht hektisch fahren wenn man sonst einen Termin verpasst denn das kann sehr gefährlich werden. Ich komme dann lieber etwas zu spät aber sicher am ziel an.

7. Was könnte ihre guten Vorsätze wieder zum scheitern bringen?
Ich denke mal da gibt es nichts das mich wieder zum schwarzfahren bringen würde da ich jetzt weiß wie gefährlich es ist.

Grundfragen auf die die obigen Fragen hinauslaufen und die der Gutachter bei einer MPU wegen Verkehrsverstößen mit „JA“ abhaken muss:
1. Hat der Proband die schwere und das Ausmaß seines früheren Fehlverhaltens im Verkehr erkannt?
2. Hat sich der Proband mit den Ursachen seines früheren Fehlverhaltens auseinandergesetzt?
3. Hat der Proband den glaubhaften, nachvollziehbaren Entschluss gefasst, etwas grundlegend zu ändern?
4. Gibt es genügend Hinweise darauf, dass es dem Probanden auf Dauer gelingen wird?

Führerscheinbewerber
30.11.2006, 21:00
Kann mir denn niemand weiterhelfen? Das wäre sehr dringend!!!! Ich wäre für alle vorschläge dankbar.

Say
30.11.2006, 21:24
Wer zu spät kommt den bestraft das Leben ... ist scheinbar gerade niemand da der sich darauf versteht ...du hattest Zeit genug ...es lag in deiner Verantwortung nicht alles auf die letzte Minute zu machen

Say

samuel
30.11.2006, 23:51
Vergeß das Morgen.

Ruf das MPI an und frag nach, ob sie dir einen Teil des Geldes anrechnen, wenn Du wieder kommen willst.

Wenn nicht, auch nicht schlimm.
Nichts ist schlimmer als ein negatives Gutachten.

Sei schlau und bereite Dich wenigsten 4 Wochen auf die MPU vor.

Es geht darum gewisse Denkstrukturen zu ändern, das schaffst Du nicht bis morgen.

Oder Versuch Dein Glück.

Samuel

Foppel
01.12.2006, 01:04
Yo, leider zu spät um da noch was brauchbares rauszuarbeiten. Mindestens 4 Wochen solltest Du einplanen. So "mal eben" kann Dir hier keiner helfen. vertsuch den Termin zu verschieben. Mindestens 4 Wochen und dann häng Dich hier intensiv rein.