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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : mpu,Was jetzt?


hans12
06.12.2006, 20:04
Hallo!
Habe mein Führerschein im Juni abgeben müssen,da ich einen selbstverschuldeten Unfall gebaut habe.
Bin mit 80 km/h ins Schleudern geraten und hab ein Straßenschild mitgenommen,das dann ein Fenster eingeschlagen hat.Hatte Mitfahrer bei mir,denen aber nichts passiert ist.Vor dem Unfall bin ich 2,5 Jahre ohne Zwischenfall gefahren,normalerweise fahr ich auch nicht so schnell.
Die 7 Monate(so lang war die Sperre) laufen im Januar ab und jetzt hab ich einen Brief bekommen,das ich ein MPU-Gutachten vorlegen muss.
Wie kann ich mich am besten vorbereiten?
Ich muss halt ehrlich sein und hoffen,das er mir glaubt,fahr ja eigentlich nich so schnell.Zum Psychologen geh ich vor dem Gespräch ma nich,oder was meint ihr?
Was für Fragen werden das sein?
Werd morgen zur Führerscheinstelle gehn und mpu-Stelle vorlegen,bei denen ich ihn machen möchte.
Danke im voraus

hausmann
06.12.2006, 20:20
hi und willkommen.
wenn du morgen bei der fsst bist kannst du gleich mal in deine führerscheinakte gucken. evtl steht da ja noch was drin was auch der gutachter bei der mpu vorliegen hat...

fahr ja eigentlich nich so schnell.
streich das wort eigentlich bei der mpu, das kommt nicht gut...
denn "eigentlich" bist du ja nun mal zu schnell gefahren.

Fragen die kommen können, kannst du hier finden. *KLICK (http://www.mpu-idiotentest.com/mpu-forum/showthread.php?t=7624)*
du kannst diesen fragebogen auch gleich mal abarbeiten und hier einstellen. dann wissen wir alle noch nen bissel mehr über dich ;)

hans12
06.12.2006, 20:23
Okay, mach ich dann mal.Danke

hausmann
06.12.2006, 20:31
gar kein problem...
und nicht nur mit ja / nein antworten ;)

hans12
10.12.2006, 16:51
So,hier sind mal meine Antworten,hoffe,sie helfen weiter.

1.Wie viele Verstöße hatten sie?
Es war einer
2. Was waren das für Verstöße?
Gefährdung des Straßenverkehrs durch überhöhte Geschwindigkeit mit anschließendem Unfall
3. Wann waren diese Verstöße und in welchem Zeitraum fanden diese statt? (möglichst Datum und zu welcher Tageszeit-um so genauer, um so besser)
In der Nacht zum 8.6.2006 um ca.1.40 Uhr
4. Wie konnten so viele Verstöße zusammenkommen?
Es war einer
5. Wie war ihre Gefühlslage bei diesen Delikten?
Nachdem ich den Unfall hatte,stand ich unter Schock,hatte Angst,war aber erleichtert,dass alle meine Innsassen unverletzt ausstiegen.Ich hab mich sofort bei meinen Mitfahrern entschuldigt,war total fertig.
6. Was hätte passieren können bei den jeweiligen Delikten?
Ich hätte meine Mitmenschen,egal ob Mitfahrer oder Fußgänger schwer verletzen oder sogar töten können.Ich hatte verdammtes Glück,dass nichts weiter als Sachschaden entstand.Wenn gerade in diesem Moment ein Fußgänger dort gelaufen wäre,hätte ich ihn voll erwischt.
7. Wie schätzen sie sich für die damalige Zeit als Fahrer ein?
Eigentlich war ich ein ruhiger Fahrer,bin ziemlich normal gefahren,vielleicht ein bisschen schneller als erlaubt,aber noch vertretbar.Ich bin nur mit meinen Kumpels so schnell gefahren,wollte ihnen beweisen,wie gut ich fahren kann.Kindisch eben.
8. Woran lag es das sie keinen Unfall hatten?
Bei meinem einzigen Delikt hatte ich einen.
9. Warum haben sie sich (immer wieder) so verhalten?
Nach meinem ersten Delikt hatte ich noch keine Gelegenheit gehabt,es besser zu machen,aber ich wollte einfach vor meinen Kumpels prahlen.Ich werde aber nie mehr so rasen,ich habe daraus gelernt.
10. Wie haben sie auf das Verhalten der Polizei reagiert nachdem sie gestoppt oder gelasert wurden?
Wie gesagt stand ich ja unter leichtem Schock,als die Polizei kam und mich verhörten hab ich genau geschildert,was passiert ist.Ich war total fertig.
11. Wie haben sie auf die ersten Verwarn- bzw. Bußgelder reagiert?
Sowas hatte ich ja schon erwartet ,ich war nur etwas überrascht,das es so viel war,aber ich habe dann (mit leichter Verspätung)gezahlt.
12. Was hatten sie sich vorgenommen, um keine Punkte mehr zu bekommen?
Ich kann nur sagen,was ich mir jetzt vorgenommen habe,da ich ja alle Punkte bei einem Delikt bekam.Nie mehr so schwachsinnig zu rasen,denn es hätte weitaus mehr passieren können,als ein sachschaden.Immer mit angemessener Geschwindigkeit zu fahren und immer volle Konzentration auf den Straßenverkehr,keine Ablenkung durch Radio,Kumpels,etc.Denn ein Unfall kann so schnell passieren.
13. Warum konnten sie ihre guten Vorsätze nicht einhalten?
Ich hatte noch keine Gelegenheit dazu,aber es wird nicht passieren.
14. Gibt es ein Zusammenhang zwischen dem Punktesammeln und bestimmten Ereignissen in ihrem Leben?
Nein,wie gesagt,ich rass ja eigentlich nicht so,es war nur bei meinen Kumpels,das ich so idiotisch gefahren bin.Ich fuhr ja auch bei der Arbeit und dort fuhr ich immer normal.

.Fragen nach Änderungen gegenüber früher:

1. Wie lauten ihre Vorsätze heute?
Nie mehr so zu rasen,da ein Unfall so schnell passieren kann,und er nicht immer so „glimpflich“endet.
2. Was ist daran anders?
Vor dem Unfall habe ich öfters von Kumpels gehört,die Unfälle gebaut haben,da hab ich gedacht,sowas passiert mir nie.Seitdem weiß ich,dass es ganz schnell,in Bruchteilen von Sekunden,gehen kann.Ich bin viel vorsichtiger geworden und beobachte auch als Beifahrer genau den Straßenverkehr,da ich in so einen Unfall nicht mehr verwickelt werden will.Ich musste schon ein paar Mal meinen Fahrer vorwarnen,da er es nicht mitbekam,dass jemand nicht aufpasste oder irgendwelche Wendemanöver machte.Sowas darf nicht noch mal passieren.
3. Was wollen sie konkret tun, damit sie ihre Vorsätze diesmal einhalten können?
Ich weiß,das ich auf meinen Führerschein ,allein wegen der Arbeit .angewiesen bin.Ich werde der verkehrslage angepasst fahren und auch mal auf eine Vorfahrt verzichten,wenn sich dadurch ein Unfall vermeiden lässt.
4. Was hat sich ansonsten bei ihnen geändert?
Ich bin viel aufmerksamer geworden,renne nicht mehr einfach so über die Straße ,sondern schau,auch wenn ich grün habe oder an einem Zebrastreifen stehe,noch,ob ein Auto trotzdem noxch drüber fährt.Anstatt mich aufzuregen warte ich halt,bis derjenige drüber gefahren ist und lauf danach drüber.Lieber ein paar Minuten später ankommen als ein Unfall zu haben und gar nicht anzukommen.
5. Welche Einstellung zur Verkehrssicherheit haben sie heute und was ist daran neu?
Ich weiß heute,dass man immer genau auf den Straßenverkehr achten muss,denn es kann jede Sekunde was passieren.Man darf sich durch nichts ablenken lassen,Radio,etc.Früher hab ich auch mal öfter den Radiosender umgestellt,aber auch in dieser Zeit,weiß ich jetzt kann irgendwas passieren,was man dann gerade nicht mitbekommt und dann kann es schon wieder schlimm enden.
6. Was ist ihrer Meinung nach im Straßenverkehr besonders wichtig?
Gegenseitige Rücksichtnahme,auch mal auf seine Vorfahrt verzichten.
7. Was könnte ihre guten Vorsätze wieder zum scheitern bringen?
Rein gar nichts,da ich weiß,das ich verdammt viel Göücjk hatte,das nichts weiter passiert ist als Sachschaden.Sowas darf nicht mehr passieren,man hat nur einmal soviel Glück.

Okay,ich hoffe,das reicht fürs erste.
Welche Fragen könnte er sonst noch stellen,event. über Familienverhältnis?
Wie siehts mit so Idiotentests aus?(Kugeln aufeinanderstellen etc.?)

hausmann
10.12.2006, 19:24
7. Wie schätzen sie sich für die damalige Zeit als Fahrer ein?
Eigentlich war ich ein ruhiger Fahrer,bin ziemlich normal gefahren,vielleicht ein bisschen schneller als erlaubt,aber noch vertretbar.Ich bin nur mit meinen Kumpels so schnell gefahren,wollte ihnen beweisen,wie gut ich fahren kann.Kindisch eben.
wie schon gesagt... streich das wort eigentlich!!!
ich war eigentlich auch immer nen ruhiger fahrer (nur wenn ich mal erwischt wurde war ich halt nicht ruhig) ;)

wieso wolltest / musstest du deinen freunden beweisen das du ein so doller "hecht" bist?

14. Gibt es ein Zusammenhang zwischen dem Punktesammeln und bestimmten Ereignissen in ihrem Leben?
Nein,wie gesagt,ich rass ja eigentlich nicht so,es war nur bei meinen Kumpels,das ich so idiotisch gefahren bin.Ich fuhr ja auch bei der Arbeit und dort fuhr ich immer normal.
was ist für dich normales fahren?

Fragen über dein familiäres umfeld, und freunde kommen sicherlich.
Wie siehts mit so Idiotentests aus?(Kugeln aufeinanderstellen etc.?) totaler blödsinn. :D

hans12
12.12.2006, 19:51
wieso wolltest / musstest du deinen freunden beweisen das du ein so doller "hecht" bist?
Keine Ahnung,war halt einfach kindisch.Vielleicht hab ichs auch bei nem Kumpel abgeschaut,der fuhr/fährt auch immer zu schnell,ich fands (früher)cool und dachte halt,ich kann das auch

was ist für dich normales fahren?
angepasstes ,rücksichtsvlles Fahren

Fragen über dein familiäres umfeld, und freunde kommen sicherlich.

Was können da für Fragen vorkommen?

Wie waren sonst die Antworten,gibt es Verbesserungsbedarf?
Was kann ich machen,wenn ich durchfalle,hab nur ne Frist bis Ende Februar,ansonsten wird der Antrag abgelehnt?
Musstest du auch zum mpu,weswegen?
Wie kann man denn hier ma ein bisschen Werbung machen,dass mehr auf meine Fragen Antworten,nichts gegen dich,aber je mehr ,desto besser,ich will es unbedingt beim ersten Mal schaffen?

Say
12.12.2006, 19:58
Wie kann man denn hier ma ein bisschen Werbung machen,dass mehr auf meine Fragen Antworten,nichts gegen dich,aber je mehr ,desto besser,ich will es unbedingt beim ersten Mal schaffen?

Jeder hier antwortet da wo er sich auskennt und zwar DANN wenn es seine Zeit zuläßt.Schau mal lieber wie oft du hier so auftauchst und du bist Betroffener.
Die die Dir Antworten haben es hinter sich.

Say

hausmann
12.12.2006, 21:20
deswegen musste ich zur mpu (http://www.mpu-idiotentest.com/mpu-forum/showthread.php?t=7320)
klick drauf :)

samuel
13.12.2006, 01:01
Hallo Hans!

Das wird schon, bis Feb 07 ist massig Zeit.
Das Fette ist von Dir, das Schräge, wie es der Gutachter sehen wird.

Der Fragebogen ist zwar ansatzweise gut, aber viel zu mager.
Das Gespräch dauert ungefähr eine Stunde, wobei Du viel über Dich reden und wissen mußt.
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Fangen wir also mal an.
5. Wie war ihre Gefühlslage bei diesen Delikten?
Nachdem ich den Unfall hatte,stand ich unter Schock,hatte Angst,war aber erleichtert,dass alle meine Innsassen unverletzt ausstiegen.Ich hab mich sofort bei meinen Mitfahrern entschuldigt,war total fertig.

Es wird danach gefragt, wie Du vor dem Unfall drauf warst.
Was ging in Dir vor (Geschwindigkeitswahn) bevor es gekracht hat?

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7. Wie schätzen sie sich für die damalige Zeit als Fahrer ein?
Eigentlich war ich ein ruhiger Fahrer,bin ziemlich normal gefahren,vielleicht ein bisschen schneller als erlaubt,aber noch vertretbar.Ich bin nur mit meinen Kumpels so schnell gefahren,wollte ihnen beweisen,wie gut ich fahren kann.Kindisch eben.

Da steht: Du bist halt so ein Typ, der gerne mal rast und sich keinen Kopf um die Rechte Anderer macht.
Ist ja auch lange nichts passiert und daher dachtest Du, Du wärst kugelsicher.
Selbstkritisch kannst Du Dich mit Dir und Deinem Verhalöten nicht auseinandersetzen.

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Nach meinem ersten Delikt hatte ich noch keine Gelegenheit gehabt,es besser zu machen,aber ich wollte einfach vor meinen Kumpels prahlen.Ich werde aber nie mehr so rasen,ich habe daraus gelernt.

Hattest Du einen Schock/Trauma?
Verletzungen?
Irgendwelche medizinischen Spätfolgen?

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3. Was wollen sie konkret tun, damit sie ihre Vorsätze diesmal einhalten können?
Ich weiß,das ich auf meinen Führerschein ,allein wegen der Arbeit .angewiesen bin.Ich werde der verkehrslage angepasst fahren und auch mal auf eine Vorfahrt verzichten,wenn sich dadurch ein Unfall vermeiden lässt.

Das Wort Führerschein vergißt Du am Besten und in dem Zusammenhang gleich ganz. Das kannst Du gaaaaaaaaanz am Rande mal erwähnen, daß es vielleicht nett wäre, den wieder zu haben. Alles Andere ist sehr unklug.
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Mal abweichend vom Fragebogen.

Du weißt was passiert ist und warum.

Du wolltest mit Deinen Künsten prahlen und hast es vergeigt.
Kommt/kam so etwas öfter vor?
Wenn ja, bei welcher Gelegenheit?
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5. Welche Einstellung zur Verkehrssicherheit haben sie heute und was ist daran neu?
Ich weiß heute,dass man immer genau auf den Straßenverkehr achten muss,denn es kann jede Sekunde was passieren.Man darf sich durch nichts ablenken

Falsch!!!!!!!!!
Das wußtest Du schon, als Du Fahrschule gemacht hast. Schließlich wurdest Du dazu geprüft und hast bestanden. Wie kam es also, daß es Dir völlig egal war?

Samuel

hans12
13.12.2006, 21:14
Hallo
wollte mit der Aussage gestern keinen angreifen,bei all denjenigen,bei denen es so rüberkam,wollt ich mich nur ma kurz entschuldigen.Sorry!!!
Danke Samuel für deine Antwort,werde es nochmal überarbeiten und dann reinstellen.

samuel
14.12.2006, 00:01
Wir sind hier nicht aus Zucker.
Du leistet, was Du willst und wozu Du Zeit hast, genau wie wir.

Samuel

hans12
19.12.2006, 19:00
Es wird danach gefragt, wie Du vor dem Unfall drauf warst.
Was ging in Dir vor (Geschwindigkeitswahn) bevor es gekracht hat?

Wir kamen grad von nem Kumpel und ich war auf dem Weg um ne Freundin nach Hause zu fahren.Wir waren alle gut drauf und ich wollte etwas angeben und bin ziemlich schnell gefahren.Als ich dann in weiterer Entfernung eine grüne Ampel sah,hab ich gemeint,da müsste ich auf jeden Fall durch und hab dann beschleunigt.Dann hab ich die Kontrolle verloren und dann ist es passiert.

7. Wie schätzen sie sich für die damalige Zeit als Fahrer ein?
Ich bin öfter mal schneller gefahren,hab geglaubt,dass ich ein guter Fahrer bin,dass mir sowas nicht passiert,hab mich überschätzt.Deswegen hab ich mir auch keinen Kopf darüber gemacht,was alles passieren kann,wenn ich die Kontrolle verliere.Das ich durch mein schnelles,unüberlegtes Fahren schon öfter meine Mitmenschen in Gefahr gebracht habe,auch wenn nichts passiert ist,habe ich nicht bedacht.Ich war sehr naiv,als ich dachte,das mir sowas nicht passieren wird,denn es kann zu jeder Zeit so viel passieren.

Hattest Du einen Schock/Trauma?
Verletzungen?
Irgendwelche medizinischen Spätfolgen?
Ja,ich hatte nachdem es passiert ist einen leichten Schock,stand nur da und hab ins leere geschaut,hab irgendwie nicht alles danach mitbekommen,als ob ich weiter weg wäre.Hab nur daran gedacht,was gerade passiert war.Ich konnte es nicht glauben.
Verletzungen oder Medizinische Spätfolgen hatten wir alle nicht.

3. Was wollen sie konkret tun, damit sie ihre Vorsätze diesmal einhalten können?
Aus dem Unfall habe ich gelernt.Ich werde mir immer wieder in Erinnerung rufen,was in dieser Nacht und an manchen Tagen zuvor,in denen nichts passiert ist und was hätte noch schlimmeres passieren können.Erst nach diesem Unfall wurde mir klar,was ich für einen scheiß gemacht habe und wie fahrlässig ich mit Menschenleben umgegangen bin,die eigentlich noch ihr ganzes Leben vor sich haben.Ich habe in letzter Zeit nach diesem Unfall oft nachgedacht,wie ich früher gefahren bin und wie viel Glück ich hatte.Ich habe aus diesem Fehler gelernt und werde nie mehr so einen Mist machen.

Du weißt was passiert ist und warum.

Du wolltest mit Deinen Künsten prahlen und hast es vergeigt.
Kommt/kam so etwas öfter vor?
Wenn ja, bei welcher Gelegenheit?

Ja,es kam öfter vor.Aber nur bei meinen Kumpels,da ich prahlen wollte.Kindisch eben.

5. Welche Einstellung zur Verkehrssicherheit haben sie heute und was ist daran neu?
Für mich hatten Geschwindigkeitsbegrenzungen keinen großen Stellenwert,hab gedacht,da gehen auch 10 km/h oder so mehr.Es war einfach nur große Dummheit und Naivität,sowas zu glauben,denn die Schilder wurden jka nicht zum Spaß hingestellt,sondern zweckdienlich.Ich werde nicht mehr so aggressiv fahren,sondern auch mal auf eine Vorfahrt verzichten,um einem Unfall aus dem Weg zu gehen.

Ich weiß,dass sollte ich auch schon bei dere Fahrschule gelernt haben,aber mir fiel nichts anderes ein.
Ich hoffe,dass es dieses Mal besser ist.
Wie siehts denn bei den anderen Antworten von mir aus?
Sind die Okay oder widersprechen sie sich?
Gibt es für den Gutachter Grund,nachzuhacken?
Oder sind sie nur zu knapp und soll ich noch ausführlicher werden?
Danke im voraus

samuel
19.12.2006, 23:26
Grund zum Nachhaken gibt es immer.
Bei mir würdet Ihr alle lebenslang laufen!!!!
Aber ich hab ja nichts zu sagen, also weiter

Ich habe aus diesem Fehler gelernt und werde nie mehr so einen Mist machen.

Und sollte ich Lügen, dann will ich auf der Stelle tot umfallen! (Hast Du noch vergessen......)

Laß die Unschuldsnummer weg, das kannst Du nicht wissen, wie Du in 5 Jahren drauf bist und nimmt den Gutachter nur gegen Dich ein.
Da denkt der sich: "Ach so einer!" und schon hast Du ein Problem.
Der soll das herausfinden, nach den Antworten, die Du Ihm gibst. Wenn Du die Frage selber schon beantwortest, was bleibt dann für den Psycho zu tun?
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Von wegen der Prahlerei, die nun nicht auffällig war, weil die nicht im Straßenverkehr vonstatten ging.

Mach das genau wie Deine Verkehrsdelikte. Erzähl was war, warum es war, wie Du heute dazu stehst und wie Du Dein Leben hinsichtlich dieses Verhaltens geändert hast.
Dann kannst Du einen netten Strauß von Beispielen für vollzogene Änderungen präsentieren und mußt nicht immer auf dem Führerschein rumreiten.

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Samuel

hans12
20.12.2006, 20:17
Hallo!!!
Danke für den Hinweis,Samuel,werd ich dann wohl besser weglassen.


Von wegen der Prahlerei, die nun nicht auffällig war, weil die nicht im Straßenverkehr vonstatten ging.

Versteh ich nicht,was meintest du damit???

Was gibt es sonst noch zu verbessern,bin bald für ein paar Tage weg,könnt ihr mir noch mehr Tipps geben,damit ich für die Tage an denen ich nicht ins Forum kann,trotzdem Stoff zum bearbeiten habe.Ich könnte den Fragebogen auch nochmal komplett und ausführlicher beantworten,vielleicht hilft das ja auch.
Was meint ihr?

Say
20.12.2006, 20:40
Das wäre nicht das schlechteste ...so kannst du zeigen was du gelernt hast und wo es noch hapert

Say

samuel
21.12.2006, 00:28
Hallo!!!
Danke für den Hinweis,Samuel,werd ich dann wohl besser weglassen.


Versteh ich nicht,was meintest du damit???

Was gibt es sonst noch zu verbessern,bin bald für ein paar Tage weg,könnt ihr mir noch mehr Tipps geben,damit ich für die Tage an denen ich nicht ins Forum kann,trotzdem Stoff zum bearbeiten habe.Ich könnte den Fragebogen auch nochmal komplett und ausführlicher beantworten,vielleicht hilft das ja auch.
Was meint ihr?

Der Psychologe geht davon aus, daß Dein Verhalten im Verkehr nur ein Bruchteil vom Tagesverhalten ist. Wenn Du also nur Dein Verhalten im Straßenverkehr analysierst, dann hast Du zu wenig getan. Dito bei den Änderungen.

Wenn Du im sonstigen Leben nichts änderst, dann wird davon ausgegangen, daß Dein sonstiges Leben wieder in Dein Verkehrsverhalten reinschwappt.

Samuel

sherlockx
23.12.2006, 20:02
das mit dem normalerweise nicht so schnell wird dir keiner, wirklich keiner glauben, es wird davon ausgegangen das du schon etliche male vorher zu schnell warst und erst jetzt, quasi als letze konsequenz es so weit gelommen ist. Du hast im Auto gesessen und bist gefahren NIEMAND anders......
also in Tiefe gehen und überlegen warum und weshalb
gruss und kopf hoch
sherlockx

hans12
24.12.2006, 17:43
Hallo,danke für eure Beiträge.
Werde mich dann mal an den Fragebogen machen und ihn ausführlicher beantworten.Werde jetzt mal ein paar Tage fort sein und stell ihn dann Anfang nächsten Jahres rein.
Also bis dann,Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

hans12
04.01.2007, 15:41
So,hier sind mal meine Antworten,der erste Teil.

1.Wie viele Verstöße hatten sie?
Es war einer
2. Was waren das für Verstöße?
Gefährdung des Straßenverkehrs durch überhöhte Geschwindigkeit mit anschließendem Unfall
3. Wann waren diese Verstöße und in welchem Zeitraum fanden diese statt? (möglichst Datum und zu welcher Tageszeit-um so genauer, um so besser)
In der Nacht zum 8.6.2006 um ca.1.40 Uhr
4. Wie konnten so viele Verstöße zusammenkommen?
Es war einer
5. Wie war ihre Gefühlslage bei diesen Delikten?
Ich war gut drauf,kamen grad von nem Kumpel,hatten Musik laufen.Als ich dann die grüne Ampel in weiterer Entfernung sah,beschleunigte ich,da ich meinte,dass ich dort drüber muss.Als dann der Unfall passiert ist,stand ich unter Schock,hab mich sofort bei meinen Mitfahrern entschuldigt und war erleichtert,dass alle meine Innsassen unverletzt ausstiegen.Ich stand nur so rum,war total fertig und hab gedacht,was hab ich da nur gemacht.
6. Was hätte passieren können bei den jeweiligen Delikten?
Ich hätte meine Mitmenschen,egal ob Mitfahrer oder Fußgänger schwer verletzen oder sogar töten können.Ich hatte verdammtes Glück,dass nichts weiter als Sachschaden entstand.Wenn gerade in diesem Moment ein Fußgänger,vielleicht sogar ein Kind,dort gelaufen wäre,hätte ich ihn voll erwischt.Ich bin sehr froh,dass meinen Mitfahrern nichts,wirklich gar nichts,passiert ist.Es ist mir erst ein paar Tage später richtig bewusst geworden,was ihnen hätte alles passieren können.
7. Wie schätzen sie sich für die damalige Zeit als Fahrer ein?
Ich bin kein aggressiver Fahrer gewesen,habe nie gedrängelt,bin aber oftmals schneller gefahren,als erlaubt.Das war aber fast nur bei meinen Kumpels der Fall,wollte prahlen,zeigen,wie gut ich Auto fahren kann.Dass ich sie in Gefahr gebracht habe,war mir nie richtig bewusst,mir kam gar nicht der Gedanke,dass ich ein Unfall machen könnte.Das war ziemlich naiv.
8. Woran lag es das sie keinen Unfall hatten?
Bei dem Delikt hatte ich einen.DAvor,als ich zu schnell fuhr,hatte ich einfach Glück,dass nichts passiert ist.Hätte ich bei diesem Delikt keinen Unfall gehabt,wäre es sicherlich ein anderesmal dazu gekommen.Ich habe erst nach dem Unfall begriffen,das die Verkehrsschilder zu jeder Zeit,egal,ob ich freie Fahrt habe oder nicht,zu beachten sind.
9. Warum haben sie sich (immer wieder) so verhalten?
Wie gesagt,ich wollte meinen Kumpels was beweisen.Dachte,sie würden mich deswegen bewundern.Ich weiß selbst nicht,wie ich darauf kommen konnte,dass mich jemand bewundert,wenn ich schnell fahre.Wahrscheinlich lag es daran,dass ich selbst auch einen meinen Kumpels dafür bewunderte,weil er so schnell fuhr.Ich dachte,dass kann ich dann auch.
10. Wie haben sie auf das Verhalten der Polizei reagiert nachdem sie gestoppt oder gelasert wurden?
Wie gesagt stand ich ja unter leichtem Schock,als die Polizei kam und mich verhörten hab ich genau geschildert,was passiert ist,war reumütig.Ich hab nur gedacht,wie konnte ich nur so einen Scheiß machen.Ich habe meine besten Kumpels und meinen Bruder so in Gefahr gebracht.Ich war total fertig.
11. Wie haben sie auf die ersten Verwarn- bzw. Bußgelder reagiert?
Sowas hatte ich ja schon erwartet,als ich aussagen musste,wurde mir das schon gesagt,dass ich mit ner Geldstrafe und ner Fahrsperre rechnen muss.Da ich ja ohne Zweifel der Schuldige war und das jetzt die Konsequenzen dafür sind,habe ich es natürlich auch (mit leichter Verspätung) bezahlt.Ich bin ja nicht so ein Typ,der sich darüber beschwert,wie ungerecht das jetzt alles ist,es ist mir bewusst,dass ich einen großen Fehler gemacht habe.Ich war nur etwas überrascht,dass es so viel war.
12. Was hatten sie sich vorgenommen, um keine Punkte mehr zu bekommen?
Wird bei meinemFall wahrscheinlich nicht gefragt,wahrscheinlich eher bei den Vorsätzen.
13. Warum konnten sie ihre guten Vorsätze nicht einhalten?
siehe 12
14. Gibt es ein Zusammenhang zwischen dem Punktesammeln und bestimmten Ereignissen in ihrem Leben?
Nein

So,das war der erste Teil,die Fragen zur Verbesserung stell ich ein anders mal rein,die sind für mich schwieriger zu beantworten und das sind dann wahrscheinlich auch die entscheidenden,ob man daraus gelernt hat,oder?

Foppel
04.01.2007, 15:50
Hmmm, Du rast also nur wenn Du Kollegen im Auto hast. Das lässt auf ein minderes Selbstwertgefühl und Unsicherheit schliessen. Du kommst Dir im Kreis Deiner Kumpels nicht so toll vor und versuchst das zu kompensieren, indem Du ihnen zeigst, was für ein toller Hecht Du hinterm Steuer bist.

Wie sieht das im Rest Deines Lebens aus. Reagierst Du anders auf Situationen wenn andere dabei sind, die Du beeindrucken willst, als wenn Du allein wärst?

Geh mal gedanklich aus dem Straßenverkehr raus in Dein normales Leben und analysiere mal Situationen, in denen Du Dich anders verhalten hast, wenn andere dabei waren.

Für mich sieht es so aus, als hättest Du die Veranlagung Dich im Kreis Deiner Bekannten zu überschätzen und Dinge zu tun, die Du nicht machen würdest wenn Du keine "Kumpels" um Dich herum hast.

Könnte das stimmen?

samuel
04.01.2007, 23:51
Das ist die alte Jagd nach der Anerkennung.
Solange Du alleine bist, oder mit alten Omas zusammen, geht alles ruhig und gesittet zu.

Kaum schreit aber ein Spätpubertierender : Kikerekieh, schon wallen die Hormone und der Punk geht ab.

Das ist verständlich.

Jetzt wissen wir warum.
Nun wird es interessant werden, wie Du dieses Problem in den Griff bekommen willst? Was hast Du so für Hobbies?

Samuel

hans12
07.01.2007, 22:02
Was hast Du so für Hobbies?


Meine Hobbies sind Tischtennis (im Verein),Tanzen(im Tanzclub),Fussball und noch einige weitere Sportarten.
Wie sieht das im Rest Deines Lebens aus. Reagierst Du anders auf Situationen wenn andere dabei sind, die Du beeindrucken willst, als wenn Du allein wärst?

Das ist richtig,wenn ich bei meinen Kumpels bin,die ihr Abi gemacht haben,will ich mich auch etwas hervorheben,will mitreden können,bin aber oft nicht auf dem Wissensstand von ihnen und denk dann,warum weiß ich das nicht,mach mich selbst fertig.
Ich will unbedingt was besser machen (können)als meine Kumpels und wenn sie mal was anerkennen,das ich besser kann,bin ich stolz auf mich.Irgendwie brauch ich diese Bestätigung,da ich nicht sehr oft derjenige bin,der es am besten kann bzw. macht.
In der Tischtennismannschaft ist das genauso,mir ist eigentlich ziemlich egal,ob meine Mannschaft gewinnt,mir ist nur wichtig,dass ich gewinn und wenn ich mein erstes Spiel verloren hab,dann wünsch ich mir ingeheim,das meine Kollegen auch verlieren,dass ich nochmal spielen und allen zeigen kann.
Andererseits kann ich meine Mannschaft auch nicht alzu gut leiden.

Aber was hat das alles mit der mpu zu tun??

Florist
07.01.2007, 22:11
Das hat sehr viel mit der MPU zu tun!
Es zeigt nämlich Deine Charakterschwächen auf.
Wenn Du Dir wichtiger erscheinst als Deine Mannschaft, sie Dir sogar egal ist, verfährst im übrigen Leben genauso. Auch im Strassenverkehr!!!
Daran musst Du noch arbeiten...

Viele Grüße, Flori

hans12
07.01.2007, 22:43
Wenn Du Dir wichtiger erscheinst als Deine Mannschaft, sie Dir sogar egal ist, verfährst im übrigen Leben genauso. Auch im Strassenverkehr!!!
Daran musst Du noch arbeiten...


Mir ist die Mannschaft auch nur egal,weil ich die Kollegen nicht so leiden kann.Wenn ich andere Leute in meiner Mannschaft hätte,wäre das vielleicht nicht so.
Und was muss ich konkret dafür tun??
Werden sie mich auch nach sowas fragen?

Say
07.01.2007, 22:49
Deine Mannschaft ist dir deswegen egal weil du immer DICH in den Vordergrund stellen willst.

Ich habe ...

Wenn ich nicht ...warum dann die anderen etc.

Und genauso so hast du dich im Straßenverkehr vehalten ...

Say

Florist
07.01.2007, 22:49
Wenn Du die Kollegen nicht leiden kannst, wieso bist Du dann in diesem Team??
Und wenn Du die anderen Verkehrsteilnehmer auch nicht leiden kannst, fährst Du dann wie ´ne Wildsau??

hans12
07.01.2007, 23:01
Wenn Du die Kollegen nicht leiden kannst, wieso bist Du dann in diesem Team??

Das hat sich im laufe der Saison entwickelt,das ich sie nicht leiden kann.Am Anfang war das noch anders.Und aus der Mannschaft raus möchte ich auch nicht,es sind ja nur 2 von 5,die ich nicht leiden kann,ausserdem bin ich Mannschaftsführer.

Say
07.01.2007, 23:14
Mein lieber Hans

Es kristalliert sich immer mehr raus


Außerdem bin ich Mannschaftsfüher .... ja Ich bin es und keiner der anderen ...wenn ich ein Team nicht leiden kann dann geh ich da raus .... ein Team heißt miteinander und nicht gegeneinander .... ist das nicht gegeben ist es kein Team sondern ein Rudel in dem jeder darum kämpft es führen zu dürfen

Say

samuel
07.01.2007, 23:21
@ Hans!

Wenn Deine Hobbies Computer und KFZ Schrauben gewesen wären, hätte ich Dir Tanzen und Tischtennis empfohlen. Kein Witz.

Das machst Du jetzt schon, sehr gut.

Klar ist gewinnen wichtig, aber anderen den Dreck an den Hals zu wünschen ist schon ein wenig bedenklich.
Was denkst Du, wieviel Anteil liegt bei Dir selber, das es in der Mannschaft nicht so läuft, wie Du es gern hättest?

Kannst Du Dich erinnern, wann Du so erste Mal gedacht hast?
Hast Du Geschwister?

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Das wird Dir vielleicht merkwürdig vorkommen, wieso ich Dich hier Sachen frage, die mit dem Autofahren überhaupt nichts zu tun haben.
Wenn Dich der Psycho was fragt, dann wirst Du bei der MPU antworten müssen. Wenn nicht, dann wird Dir unterstellt werden, daß Du was vertuschen willst oder einfach nicht kooperativ bist.

Beantworte daher die Fragen möglichst so, wie Du die zur MPU beantworten würdest. Dann können wir hier sehen, ob da inhaltliche Fehler drin sind und korrigieren. Bevor ich Dir also was raten werde, würde ich gern umfassend informiert sein. Ich hoffe Du kannst das nachvollziehen.

Samuel

hans12
09.01.2007, 19:14
Klar ist gewinnen wichtig, aber anderen den Dreck an den Hals zu wünschen ist schon ein wenig bedenklich.
Den Dreck an den Hals wünsch ich ihnen ja nicht,mir war es "nur" egal,ob sie gewinnen oder nicht.Aber ich wollte mich für die Rückrunde bessern,hat ich mir zumindest vorgenommen.
Was denkst Du, wieviel Anteil liegt bei Dir selber, das es in der Mannschaft nicht so läuft, wie Du es gern hättest?
Ich wurde halt in die Mannschaft einfach so reingeschmissen,meine Kollegen sind schon seid Jahren zusammen,sind auch schon älter,paar schon im Rentenalter und da ich mit älteren Leuten eh nicht so klarkomm (es gibt Ausnahmen),weil ich sie manchmal gar nicht versteh,war es für mich von Anfang an nicht so leicht.Ich hab ja eigentlich nichts gegen sie,aber 2 von ihnen haben so eine komische Art an sich,vor allem während den Spielen,die ich nicht mag.Und da bin ich nicht der einzige,der sich über diese Art aufregt.Aber es kann auch wieder daran liegen,dass da 1-2 Generationen dazwischen liegen.

Kannst Du Dich erinnern, wann Du so erste Mal gedacht hast?
???
Hast Du Geschwister?
Ja,hab einen jüngeren Bruder

samuel
10.01.2007, 00:40
@ hans!

Du machst es einem nicht einfach.
Erst schreibst Du hier was.

In der Tischtennismannschaft ist das genauso,mir ist eigentlich ziemlich egal,ob meine Mannschaft gewinnt,mir ist nur wichtig,dass ich gewinn und wenn ich mein erstes Spiel verloren hab,dann wünsch ich mir ingeheim,das meine Kollegen auch verlieren,dass ich nochmal spielen und allen zeigen kann.
Andererseits kann ich meine Mannschaft auch nicht alzu gut leiden.

Dann bekommst Du ein bischen Gegenwind und kippst um.

,mir war es "nur" egal,ob sie gewinnen oder nicht

So ein Verhalten zur MPU wird Dir ein negatives Gutachten einbringen.
Bleib immer bei Deinen Aussagen, auch wenn die noch so mies sind.
Ändere die nicht ab, auch wenn Du massiv unter Druck gesetzt wirst. Sonst hast Du es versiebt.

Du mußt ein mieser Kerl gewesen sein, sonst könntest Du heute nicht glänzen

---------------------------

Du kannst da nicht hingehen und sagen, es war alles halb so wild.
Du brauchst ein oder zwei Probleme, die Du erkannt haben mußt und die Du dann bearbeitet hast.

Danach brauchst Du ein Konzept, wie Du diese oder andere, zukünftige Probleme handhaben willst.

Samuel

hans12
10.01.2007, 20:20
Ja,kann sein,dass ich ein bisschen zurückgezuckt bin.So war halt meine Einstellung,dass ich unbedingt beide Spiele spielen wollte,bei einem Spiel schaue ich halt auch nicht gern zu,sondern will selbst spielen,im Training mach ich auch nie mal ne Minute Pause,weil ich halt ständig spielen will und wenn ich dann im Spiel nur ein Spiel selbst machen kann,dann ist das natürlich ärgerlich für mich.Klar liegt es auch an mir,ich könnte im Training mehr Gas geben,aber da gibt es kaum Anreiz (ich will halt spielen,macht eben mehr Spaß als Training:) ).Aber so geht es doch allen,die Sport machen,sie wollen auch möglichst immer spielen.Meine Einstellung zu meinen Mannschaftskollegen war das sicher nicht in Ordnung,das sehe ich auch ein und ich möchte mich auch in der Rückrunde bessern,aber gegen meine Einstellung,dass ich möglichst viele Spiele selbst machen will,kann ich schwer ankämpfen,dazu macht es mir zuviel Spaß.

Wär vielleicht ma nicht schlecht,wenn ich meine Antworten nach Verbesserungen reinstell,oder???

samuel
10.01.2007, 22:01
hhhhe Hans!

Da ist schon wieder so eine Sache, die Du zur MPU unbedingt unterlassen mußt:

Aber so geht es doch allen

Das signalisiert dem Gutachter, Du verharmlost Deinen Eigenanteil bei der Schuld.
Das ist das alte Lied:

" Ich bin nicht schlechter als die Anderen, ich mach ja so üble Sachen gar nicht.
Schaut den oder den, der macht das oder das..."

Das Problem für Dich ist, die Anderen sitzen nicht bei der MPU, aber Du.
Verallgemeinerungen jeglicher Art sind gaaaaaaaaaanz schlecht.

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Den Fragebogen kannst Du gar nicht oft genug machen.
Wenn Du dann mal MPU-fit bist, vergleichen wir den ersten mit dem letzten Fragebogen. Natürlich nur, wenn Du willst.

Samuel

hans12
18.01.2007, 20:25
Hier hab ich jetzt mal meine Antworten der Verbesserungen,bin gespannt auf eure Meinungen.Danke im voraus


1. Wie lauten ihre Vorsätze heute?
Als Fahrer habe ich die Verantwortung meiner Mitfahrer und meiner Mitmenschen.Ich darf mit der Verantwortung nicht so leichtfertig umgehen.Sie haben mir vertraut,als sie in mein Auto stiegen und wurden so von mir enttäuscht.Ich muss das Vertrauen jetzt wieder zurückgewinnen,indem ich nie wieder so rase.Falls sie nicht mehr mit mir als Fahrer fahren möchten,muss ich das akzeptieren und muss eben auf andere Weise wieder das Vertrauen zurückgewinnen,das sie sich auch wieder als Nebensitzer bei mir wohlfühlen.Ich werde mich auch nicht mehr bei meinem Kumpel,der genauso rast und bei dem ichj es mir abgeschaut hatte anstecken lassen.Als ich mal darüber nachgedacht habe,wie er fuhr als ich dabei war,hatten wir jede Menge Glück,dass wir keinen Unfall hatten.Seit meinem Unfall Habe ich auch immer ein komisches Gefühl,wenn ich mbei ihm einsteig.
2. Was ist daran anders?
Wie gesagt,als ich den Unfall hatte,hab ich darüber nachgedacht,wie mein Kumpel aber auch ich fuhr,indem wir einiges Glück hatten,das nichts passiert ist.Mir ist erst jetzt nach dem Unfall bewusst geworden,wie schnell ein Unfall passieren kann.Jeder muss die Verkehrsschilder zu jeder Zeit beachten.Ich hab gedacht,ich bin unverwundbar,mir passiert sowas nicht,weil ich zwar schnell,aber aufmerksam fahre.Ich bin viel vorsichtiger geworden und beobachte auch als Beifahrer genau den Straßenverkehr,da ich in so einen Unfall nicht mehr verwickelt werden will.Ich musste schon ein paar Mal meinen Fahrer vorwarnen,da er es nicht mitbekam,dass jemand nicht aufpasste oder irgendwelche Wendemanöver machte.Sowas darf nicht noch mal passieren.
3. Was wollen sie konkret tun, damit sie ihre Vorsätze diesmal einhalten können?
Ich werde mir immer wieder in Erinnerung rufen,was in der Nacht passiert ist und was hätte passieren können,wie viel Glück ich hatte,dass nichts schlimmes passiert ist.Ich darf nicht nochmal zulassen,dass ich meine Kumpels so in Gefahr bringe.Es darf nicht sein,das jemand durch meine dumme Raserei in Gefahr kommt und vielleicht schwer verletzt oder getötet wird.Ich werde der Verkehrslage angepasst fahren und auch mal auf eine Vorfahrt verzichten,wenn sich dadurch ein Unfall vermeiden lässt.
4. Was hat sich ansonsten bei ihnen geändert?
Ich bin viel aufmerksamer geworden,renne nicht mehr einfach so über die Straße ,sondern schau,auch wenn ich grün habe oder an einem Zebrastreifen stehe,noch,ob ein Auto trotzdem noxch drüber fährt.Anstatt mich aufzuregen warte ich halt,bis derjenige drüber gefahren ist und lauf danach drüber.Lieber ein paar Minuten später ankommen als ein Unfall zu haben und gar nicht anzukommen.Ich hab mir auch unabhängig vom Fahren noch ein paar Ziele gesetzt,die ich anders machen will,bzw.wieder anfangen möchte.Ob ich das letztendlich durchziehen (kann),wird sich zeigen.Ich habe eine Einstellung bekommen,übernehme auch im Job jetzt mehr Verantwortung,vor der ich mich davor immer gedrückt habe.
5. Welche Einstellung zur Verkehrssicherheit haben sie heute und was ist daran neu?
Totale Aufmerksamkeit dem Straßenverkehr schenken.Sich durch nichts ablenken lassen,egal ob Mitfahrer oder Radio.Die Straßenschilder beachten,sie stehen ja nicht umsonst da.
All diese Sachen habe ich früher nicht so ernst genommen,da ich dachte,mir passiert schon nichts,ich bin ein guter Fahrer.Ich war naiv zu glauben,mir passiert nichts.Seid dem Unfall weiß ich wie schnell es passieren kann.Mir wurde davor auch schon oft erzählt,das es so schnell passieren kann,habe aber weiter nicht darüber nachgedacht,weil ich ja überzeugt war,dass mir sowas nicht passiert.Ich glaube,ich habe die eigene Erfahrung gebraucht,nur tut es mir Leid dass andere zu Schaden gekommen sind.
6. Was ist ihrer Meinung nach im Straßenverkehr besonders wichtig?
Gegenseitige Rücksichtnahme,auch mal auf seine Vorfahrt verzichten, ständige Vorsicht.
Immer so fahren,dass kein Anderer geschädigt, gefährdet ,behindert oder belästigt wird.
7. Was könnte ihre guten Vorsätze zum Scheitern bringen?
Absolut gar nichts,ich weiß,dass ich einen Fehler gemacht habe und darf so eine Fahrweise keinem Mitmenschen mehr antun.Ich hatte wahnsinnig Glück,das niemand verletzt wird,ich habe eine neue Chance erhalten,indem ich es besser machen kann und werde diese Chance wahrnehmen.

samuel
19.01.2007, 00:35
hans12!

Das ist noch nicht sehr gut.
Du beziehst das viel zu sehr auf den Straßenverkehr.
Es geht aber darum zu berichten, wie Du Dein Leben geändert hast.
Nicht Absichtserklärungen zu formulieren, wie Du Dich zukünftig im Straßenverkehr verhalten möchtest.

Anhand dieser Änderungen Deines Lebens wird Dein zukünftiges Verhalten im Straßenverkehr zu orakeln sein.

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Ich habe eine Einstellung bekommen,übernehme auch im Job jetzt mehr Verantwortung,vor der ich mich davor immer gedrückt habe.

Das ist doch mal ein sehr schöner Ansatz.
Den nimmst Du und wälzt den nach der Vorher/ Nachher Methode mal ordentlich aus.

Samuel

hans12
20.01.2007, 19:14
Hallo!!!

Das versteh ich jetzt aber nicht.Eigentlich dachte ich es geht um den Straßenverkehr.Zum Beispiel die erste Frage,mit den Vorsätzen.Soll ich da schreiben,welche Vorsätze ich im allgemeinen habe,gegenüber früher??Aber ich muss doch auch Antworten geben im Bezug auf den Straßenverkehr.

Naja,dann ist es wohl das beste,wenn ich ihn nochmal überarbeite.

samuel
21.01.2007, 00:55
@ hans!

Ehrlich gesagt ist mir schleierhaft, warum Du wegen eines Verstoßes zum Idiotentest sollst.

Letztendlich läuft das Spiel aber immer nach der selben Regel.

Vorher schlechter Mensch, heute guter Mensch.
Das erstreckt sich über alle Lebensbereiche.
Wenn Du Dich zu sehr auf den Verkehr fixierst, dann wird Dir der Gutachter unterstellen, daß Du ohne Auto ein Problem hast.

Also beschreib Dein Leben, wie es vorher war, such Dir ein Problem, das auch (aber nicht nur) den Unfall verschuldet hat. Nimm dieses Problem und bearbeite es für den Straßenverkehr und den Rest Deines Lebens.

Bsp:

Früher stand ich so unter Druck, daß ich jedem Mädel hinterherschauen mußte. Meiner Familie und meinen Freunden war es oft peinlich mit mir unterwegs zu sein, weil ich unter jedem Rock sehen mußte. Das kam wohl davon, weil ich keinen regelmäßigen Verkehr hatte.

So war das auch am Unfalltag. Da stand diese unwahrscheinlich heiße Mutti mit dem großen Gehirn an der Straßenecke, ich konnte die Augen einfach nicht von ihr lassen und bum hat es gekracht.

Mit meinem Arzt/ Pfarrer/ Zuhälter hab ich mal darüber geredet und der hat mir dann geraten, daß ich mir öfter mal selber helfen sollte. Das war eine prima Idee. Einfach wixxen und schon ist der Druck weg und ich starr die Mädels nicht mehr so an.

Seit ich nicht mehr unter jeden Rock kriechen muß, verhalten sich die Frauen auch ganz anders zu mir. Ich wirk jetzt cooler und hab so mehr Chancen.
Bin einfach entspannter, bla bla bla Straßenverkehr

Also wenn ich mal wieder merk, wie es mit mir losgeht, einfach das Hänschen raus und völlig befreit geht der Tag weiter.

Begreifst Du das Muster???????

Samuel

hans12
21.01.2007, 20:50
Okay,danke für das Beispiel,dann mach ich mich mal an die Arbeit,wird aber wahrscheinlich nicht ganz so einfach,so viel zu finden,tu aber mein bestes.

hans12
28.01.2007, 15:47
1. Wie lauten ihre Vorsätze heute?
Ich möchte,abgesehen vom Straßenverkehr einige Sachen anders machen als früher.Ich übernehme mehr Verantwortung im Job vor der ich mich früher immer gedrückt habe,mangels Selbstbewusstsein.Seit neuestem habe ich aber eine andere Einstellung,habe gedacht,so geht das nicht weiter und es passt bislang ganz gut.Es macht auch viel mehr Spaß,selber Entscheidungen zu treffen,als immer nur das zu machen,was ein Kollege zu einem sagt.

2. Was ist daran anders?
Vor dem Unfall hab ich nur so vor mich hingelebt.Ich hatte kein Verantwortungsgefühl.Ich war oft unzufrieden,wusste nicht,wie es in meinem Leben weitergehen soll.Habe mein Job oft scheiße gefunden,war auch selbst mit mir unzufrieden.Ich habe so oft gedacht,warum war ich in der Schule so schlecht,warum hast du dir nie Gedanken über deine Zukunft gemacht.Dann hättest du jetzt mehr Möglichkeiten.Das habe ich dann auch auf den Straßenverkehr übertragen.Ich habe meine Aggressionen dadurch abgebaut,indem ich gerast bin.Das war für mich ein Gefühl von Freiheit.Seit dem Unfall habe ich viel über mein Leben nachgedacht,was ich will.Seitdem ich mehr Verantwortung im Job übernehme,find ich ihn auch besser,bin zufriedener und denk nicht am Montag schon,hoffentlich ist bald Wochenende.Ich bin besser drauf und falls mich mal wieder was belastet,laß ich meine Aggressionen und Energie im Sport raus.Auch dort hatte ich bis vor nen paar Monaten ne schlechte Einstellung.Hab nur an mich und meinen Erfolg gedacht,mir war die Mannschaft egal.Ich war ein Egozocker.Aber mir wurden die Augen geöffnet,denn bei so einem Mannschaftskamerad,wie ich einer war,kann es mal schnell zum Streit kommen,der auch mal eskalieren kann.Ich bin jetzt soweit,dass ich sage,so kann und darf es nicht weitergehen,hab mich auch nur noch als Ersatzspieler aufgestellt,da es unter anderem auch an mir lag,dass wir grad so schlecht dastehen.Ich werde aber weiterhin noch spielen,bleibe Mannschaftsführer und werde zum Teamplayer.Das werd ich durchziehen,ich bin es meinen Mannschaftskameraden schuldig.

Ich weiß jetzt nicht,ob ich auf die Fragen richtig geantwortet habe,ich denk,dass 1-3 doch aif den Straßenverkehr bezogen sind und nur Frage 4 auf die neue Einstellung ausserhalb des Straßenverkehrs,oder?Aber ich lasse die Antworten jetzt mal so stehen.Meine anderen Antworten stehen ja schon drin,was gibt es dort noch so zu verbessern?Wahrscheinlich noch zu klein,was?

3. Was wollen sie konkret tun, damit sie ihre Vorsätze diesmal einhalten können?
4. Was hat sich ansonsten bei ihnen geändert?
5. Welche Einstellung zur Verkehrssicherheit haben sie heute und was ist daran neu?
6. Was ist ihrer Meinung nach im Straßenverkehr besonders wichtig?
7. Was könnte ihre guten Vorsätze wieder zum scheitern bringen?

samuel
29.01.2007, 00:15
So langsam wird es doch.

Aber:Ich möchte,abgesehen vom Straßenverkehr einige Sachen anders machen als früher
ist natürlich schwach. Richtig heißt es:
Ich habe seit... geändert.
Und dann natürlich auch mal ein konkretes Beispiel.

Es wird nicht nach Wünschen sondern nach Ergebnissen geforscht werden.

Samuel

hans12
01.02.2007, 20:50
Hallo!
Hab in absehbarer Zeit meine mpu.
Was muss ich machen,wenn ich versag?
Können die mir irgendwas aufbrummen,zum Psycho gehen oder so?
Sind meine letzten Antworten soweit okay?
Werd jetzt langsam nervös.
Wo kann ich noch was verbessern?
Gibt wahrscheinlich noch überall was zu verbessern,was?
Danke im voraus

samuel
02.02.2007, 00:22
@ hans!

Sorge dafür, daß das MPI nicht von der Schweigepflicht entbunden wird und die Gutachten beide zu Dir kommen. Solange es niemand anders liest, ist das Gutachten nur ein Stück beschriebenes Papier.

Wenn es Dir nicht zu viel Arbeit ist, dann könntest Du ja noch mal loslegen
So eine MPU kost schließlich ein paar Hunderter, da wäre es doch schlau gut vorbereitet zu sein.

Samuel

hans12
02.02.2007, 18:23
Okay,danke.
Dann können sie mich also nicht zum Psycho verweisen?
Dann versuch ich nochmal meine Antworten durchzugehn.Bis dann

samuel
02.02.2007, 23:59
Die können nur Empfehlungen aussprechen.
Das Gutachten wird von Dir in Auftrag gegeben und es ist Deine Sache, wie Du damit verfährst.

Samuel