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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 1,66 o/oo


Bernd.358
06.01.2007, 15:25
Hallo,

erst mal ein Lob an Euch alle und ich finde es Super das es überhaupt so ein Forum giebt!! Jetzt zu mir:
Ich bin am 01.04.2006 mit meinem Auto vor meiner Haustüre mit 0,81 o/oo Atemalkohol von der Polizei gestoppt worden. Die später durchgeführte Blutabnahme ergab 1,66 o/oo.Der Artzt, der das bei mir durchführte gab in seinem Produkoll "keine Ausfallserscheinungen" an!!
Meine Sperrfrist endete am 20.12.2006. Eine Wiedererteilung meiner Fahrerlaubnis habe ich noch nicht gestellt. So, aber jetzt:

Das erste mal mit Alk im Straßenverkehr aufgefallen bin ich bei einem Verkehrsunfall im Juni 1987. Die damalige Blutprobe ergab einen Wert von 1,47 o/oo. Die Führerscheinsperre betug 13 Monate. Das zweite mal seht Ihr ja oben...! Was ich mich frage, steht das Vergehen von damals noch in meiner Führerscheinakte, die ja dem Gutachter vorliegen wird??
Alkohol trinke ich seit dem 18.04.2006 keinen mehr und sammle auch seit dem meine Leberwerte alle 6 Wochen, die jetzt in Ordnung sind (der erste GGT Wert vom 21.04.2006 war erhöht 68).Seit einem virtel Jahr besuche ich eine Selbsthilfegruppe des Freundeskreises.

Wenn ich kommende Woche Neuantrag auf Erteilung einer Fahrerlaubnis stelle, wie lange dauert es dann, bis ich zu einem MPU-Termin muß?
Sollte ich mir einen Termin bei der zuständigen Behörde im Landratsamt geben lassen und mich da auch etwa mal beraten lassen?? Ich meine damit, daß die sehen, der macht was...???

Danke schon mal im vorraus,

Bernd

hausmann
06.01.2007, 15:28
hallo, und willkommen.
also das von 87 müsste raus sein aus deiner akte.

hexenkessel
06.01.2007, 15:48
Meine Sperrfrist endete am 20.12.2006. Eine Wiedererteilung meiner Fahrerlaubnis habe ich noch nicht gestellt. So, aber jetzt:

Das erste mal mit Alk im Straßenverkehr aufgefallen bin ich bei einem Verkehrsunfall im Juni 1987. Die damalige Blutprobe ergab einen Wert von 1,47 o/oo. Die Führerscheinsperre betug 13 Monate. Das zweite mal seht Ihr ja oben...! Was ich mich frage, steht das Vergehen von damals noch in meiner Führerscheinakte, die ja dem Gutachter vorliegen wird??

das sollte nicht mehr drinn sein ,sofern nichts neues mehr hin zu kam , das kannst du aber prüfen wenn deine Akte komplett ist , in dem du Akteneinsicht nimmst bei der FST, bevor du denen Mitteilst zur welchen MPI du gehst
Alkohol trinke ich seit dem 18.04.2006 keinen mehr und sammle auch seit dem meine Leberwerte alle 6 Wochen, die jetzt in Ordnung sind (der erste GGT Wert vom 21.04.2006 war erhöht 68)der brauch halt eine weile bis er wieder unten ist ,das ist nicht schlimm, doch sollte auch unten bleiben , .Seit einem virtel Jahr besuche ich eine Selbsthilfegruppe des Freundeskreises.
das ist sehr gut
Wenn ich kommende Woche Neuantrag auf Erteilung einer Fahrerlaubnis stelle, wie lange dauert es dann, bis ich zu einem MPU-Termin muß?
nach Antrag stellung dauert es ca. 6 Wochen bis deine Akte komlett ist .......du bekommst dann die Aufforderung ein MPI zu nennen wo du hin willst mit Frist und die Abgabe eines GA auch mit Frist , das ganze dauert ca 3 Monate

Sollte ich mir einen Termin bei der zuständigen Behörde im Landratsamt geben lassen und mich da auch etwa mal beraten lassen?? Ich meine damit, daß die sehen, der macht was...???
kannst du , mußt du aber nicht

LG. Hexe
PS. Herzlich Willkommen :-)

Bernd.358
06.01.2007, 16:10
...ups Sorry!!

Ich habe da etwas verwechselt!!
Meine Sperrfrist endet nicht am 20.12.2006 sondern am 20.03.2007!!
Am 20.12.2006 kann ich Führerscheinneuantrag stellen, das ich nächste Woche vorhabe.

Hexe + Hausmann schönen Dank für Euere Antworten!!

LG, Bernd

Bernd.358
06.01.2007, 18:14
Zitat:
nach Antrag stellung dauert es ca. 6 Wochen bis deine Akte komlett ist .......du bekommst dann die Aufforderung ein MPI zu nennen wo du hin willst mit Frist und die Abgabe eines GA auch mit Frist , das ganze dauert ca 3 Monate


Das MPI, daß ich dann ausgewählt habe, haben die nach 6 Wochen (nachdem meine Akte komplett ist) denn gleich einen Termin für mich frei wo ich meinen Test machen kann und bei welchen MPI`s in Bayern hat (hmmmm....,wie soll ich sagen??) man gute Erfahrungen gemacht?? Weis da evtl. jemand Bescheid??

LG, Bernd
PS: Ich werde demnächst meinen Fragebogen reinstellen...(@)

Say
06.01.2007, 18:17
Bei dem MPI wird das 14 Tage dauern den Termin kannst du telefonisch mit denen absprechen

Say

alisha61
06.01.2007, 19:42
Hi Bernd,

kommt drauf an, wo du hingehst, TÜV Heilbronn macht partout keine Telefonischen Termine.
Pima Stuttgart wiederrum gabs dabei keine Probleme.
lg ali

Bernd.358
12.01.2007, 18:57
Hallo,

in meiner SHG war gestern jemand, der fragte mich, wie ich denn die Zeit, die ich nach meiner TF Abstinent war, den Gutachter beweisen will??
Er fragte mich auch, ob ich schon ein ganzes Jahr AB mache, da der GA das von mir verlange, bevor ich die MPU mache??

Sollte ich erst ein Jahr AB vor meiner MPU sein und wie beweise ich das meinem GA??

LG, Bernd

Say
12.01.2007, 19:14
6 Monate reichen ...12 Monate sind nur bei einer Alkoholkrankheit gefordert.

Say

Bernd.358
12.01.2007, 19:24
Hallo Say,

meinst Du nicht, daß der GA die rechte Augenbraue ein bisschen hoch ziehen wird, wenn er in meiner Führerscheinakte lest 1,66 o/oo und keine Ausfallerscheinungen?? Die hatte ich bedauerlicherweise auch nicht.

LG, Bernd

Say
12.01.2007, 19:50
Der ist ganz andere Kaliber gewöhnt .... mach dir darüber mal keine Sorgen

Say

Bernd.358
12.01.2007, 20:04
...hmmmm, OKI (@) , Danke erst mal!!

Da kann ich dann ja am Montag meinen Antrag stellen.

Lg, Bernd

Say
12.01.2007, 20:11
Dauert dann eh noch ca 4-6 Wochen bis sich was tut

Say

Bernd.358
28.01.2007, 15:45
Hallo,

Auf dem Antrag auf Erteilung einer Fahrerlaubnis für Kraftfahrzeuge steht unter ich füge bei:
Zeugnis oder Gutachten über die körperliche und geistige Eignung bei Klasse.......

Muss ich solch ein Zeugniss bei meiner Wiederbeantragung auch beilegen und woher bekomme ich ein solches??

Danke im voraus,
LG, Bernd

Florist
28.01.2007, 15:57
Hallo Bernd;
das bekommst Du einem Facharzt für Arbeitsmedizin.
Ich ich war beim Betriebsarzt der DB...
Der hat auch gleich die Augenuntersuchung mitgemacht.

Viele Grüße, Flori

Bernd.358
28.01.2007, 16:09
Hallo Flori,

also brauche ich auch noch solch ein Gutachten/Zeugnis?
Den Sehtest hab ich schon.

Ich dachte evtl, so ein Zeugnis braucht jemand nur, wenn er das erste mal seinen Schein macht <--- falsch gedacht!!

LG, Bernd

Florist
28.01.2007, 16:13
Wenn Du Fahrzeuge über 3,5t fahren willst benötigst Du eine Augenärztliche Untersuchung, ein normaler Sehtest reicht da nicht aus.
Das gilt auch für die andere ärztliche Untersuchung. Unter 3,5t brauchst Du die nicht...

Bernd.358
28.01.2007, 16:18
Hmmm...

Auf der Sehtestbescheinigung steht:

gemäß §12 Abs.2 Fahrerlaubnis-Verordnung. Amtlich anerkannte Sehteststelle.
Gilt die??

LG, Bernd

Florist
28.01.2007, 16:46
Die gilt für Fahrzeuge bis 3,5t...
Dein Sachbearbeiter wird Dir das ganz genau erklären.

Bernd.358
07.02.2007, 21:13
1. Beschreiben Sie den Tag Ihrer Trunkenheitsfahrt aus eigener Sicht mit Datum und Uhrzeiten.
(wann, wo und mit wem getrunken / wann und wie aufgefallen / Promille)

Der Tag verlief folgendermaßen:
Am 01.04.2006 bin ich früh um 8.00 Uhr aufgestanden und wie jeden Samstag in das Geschäft meiner Eltern zu fahren um beim Getränkeverkauf mit zu helfen. Meine erste Flasche Bier öffnete und trank ich mit einem Bekannten um 11.00 Uhr. Er trank, nachdem er seine Getränke eingekauft hatte, jedes Mal eine Flasche Bier mit mir. Zum Mittagessen trank ich eine weitere Flasche Bier. Um 13.00 Uhr stieg ich dann in mein Auto und fuhr zu einem zur damaligen Zeit noch sehr guten Freund, der an diesem Tag Geburtstag hatte. Dort traf ich gegen 13.15 Uhr ein, trank weitere 6 Flaschen Bier a 0,5 Liter bis es dann zwischen 18.30 und 19.15 Uhr zu einem heftigen Streit kam.
Mein „Freund“, der zu dieser Zeit auch angetrunken war, beschimpfte mich vor den anderen Geburtstagsgästen, die dort mittlerweile angekommen waren, aufs übelste! Da ich zu diesem Zeitpunkt mit dieser Reaktion meines Kumpels überfordert war, stieg ich ohne zu überlegen in mein Auto ein und wollte nur noch zu mir nach hause.
Nach 2 km um 19.30 Uhr kam ich dort auch an, wo aber schon die Polizei, da ich nicht angeschnallt war, hinter mir anhielt und mich nach meinen Papieren fragte. Auf Grund meiner erheblichen Alkoholfahne wurde ein Alk-Test durchgeführt (AA 0,82%) der dann bei der Blutentnahme einen Mittelwert von 1,66% ergab (ich bin 1.90 Meter groß und 80 kg schwer). Bei der Blutentnahme zeigte ich keinerlei Ausfallserscheinungen, dass ich dort auch unterschreiben musste. Nach dem Krankenhaus fuhren mich die Beamten wieder zu mir nach Hause, wo ich eine Belehrung „Fahren ohne Führerschein“ bekam.
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2. Was und wie viel haben Sie am Tattag insgesamt getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Trinkzeit)

Nach meiner Ankunft bei meinen Eltern von 11.00 bis 13.00 Uhr 2 Flaschen helles Bier 0,5 Liter. Von 13.15 bis 19.15 Uhr weitere 6 Flaschen helles Bier 0,5 Liter auf einer Geburtstagsfeier. Gegessen habe ich in dieser Zeit eine Bratwurstsemmel.
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3. Wie viel Kilometer fuhren Sie, bis Sie aufgefallen sind und wie viel Kilometer wollten Sie insgesamt fahren?

Ich fuhr nachdem ich einen Liter helles Bier bei meinen Eltern getrunken habe, 7 Kilometer zu einem Freund. Nachdem ich dort weitere 3 Liter helles Bier getrunken habe, 2 Kilometer bis zu mir nach hause, wobei ich vor meiner Haustüre von der Polizei gestoppt wurde.
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4. Hatten Sie das Gefühl, noch sicher fahren zu können?
(Ja/Nein + Begründung)

Nein, ich konnte mich auf die mir entgegenkommenden Autos schlecht konzentrieren und bemerkte auch nicht, dass ich nicht angeschnallt war.
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5. Wie haben Sie die Trunkenheitsfahrt vermeiden wollen (wenn überhaupt)?

Als ich bei meinen Eltern in mein Auto stieg, fragten die schon, ob ich denn noch mit dem Auto fahren dürfte, da ich ja Alkohol getrunken hatte, was ich aber Bejate.
Bei meinem Bekannten der Geburtstag hatte, war es nicht geplant nach der Sauferei noch Auto zu fahren aber durch die Streitigkeiten und dem Alkohol war ich sehr verwirrt und bin ohne zu überlegen dennoch mit meinem Auto zu mir nach hause gefahren.
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6. Haben Sie bereits früher im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss gestanden und sind aufgefallen?

Ja!
Das war im Juni 1987 bei einem Verkehrsunfall. Die damalige Blutprobe ergab 1,47%.
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7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus?

Mit 2-3 Bieren 0,5 Liter bin ich schon öfter Auto gefahren, auch mit mehr Alkohol als im Straßenverkehr erlaubt ist.
Mit Restalkohol bin ich mit Sicherheit auch einige male Auto gefahren. Ganz genau kann ich das leider nicht sagen aber seit dem ich den Führerschein habe bin ich bestimmt 200-300-mal mit Alkohol Auto gefahren.
Ich folgere nun daraus, dass ich sehr viel Glück bei meinen so genannten Alkoholfahrten hatte und niemand etwas passiert ist.
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8. Wann hatten Sie den ersten Kontakt mit Alkohol und wann haben Sie das erste Mal Alkohol zu sich genommen?
(Allererste Erinnerung und erster Konsum)

Da meine Eltern ein Getränkegeschäft betreiben und ich als kleines Kind dort mit war (wir spielten zwischen den Paletten mit Getränken oft verstecken), wusste ich schon sehr bald, was Alkohol ist. Meine Eltern erklärten mir was ein Kind trinken darf und was nicht. Damals war ich ungefähr 5 Jahre alt.
Meinen ersten Konsum mit Alkohol hatte ich mit Freunden aus meinem Dorf, da war ich 10 Jahre alt. Wir bauten uns ein Lager, wobei wir nach der Arbeit manchmal ein Bier zusammen tranken. Es schmeckte sehr bitter aber das war egal, man wollte ja zu den großen gehören, die tun das ja auch! Dazu kam, dass so ein kleiner Schluck auch lustig machte.
Meinen ersten Rausch hatte ich mit 17 Jahren, wobei ich an diesen Abend, es war Kirchweih in meinem Dorf, mit meinem damaligen Arbeitskollegen den ganzen Abend nur Schnaps trank. Mir war Tage danach noch derart übel, dass ich mir die schnelle Wirkung von hochprozentigem merkte und nur selten Schnaps trank.
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9. Wann haben Sie zuletzt mit dem regelmäßigen Trinken begonnen?

Regelmäßig habe ich nie getrunken.
Während ich mit meiner Freundin zusammen in einer Wohnung lebte (1995-2002), trank ich selten Alkohol. Ich wollte ja was mit Ihr erleben und nicht mit einem Kater im Bett liegen. 2002 ging das dann in die Brüche und ich bin dann an den Wochenenden öfter weggegangen um Alkohol zu trinken. Unter der Woche konnte ich das nicht, ich musste sehr bald früh raus und meiner Arbeit nachgehen.
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10. Wie viel und wie oft haben Sie getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)

Unter der Woche war ich meistens daheim und da manchmal 1-2 Bier 0,5 Liter zum und nach dem Abendessen oder TV, das aber auch nicht immer. Mehr war nicht, ich musste am nächsten Tag früh raus und zur Arbeit. An manchen Wochenenden wenn ich mit oder bei Freunden war bis zu 8 Bieren 0,5 Liter, das kam zwei mal im Monat vor und das an Samstag Abenden, weil ich auch Samstags früh bald aufstehen musste um meinen Eltern beim verkaufen zu helfen. Sonntag war auch wieder nicht, ich konnte Montag früh keinen Kater in meiner Arbeit gebrauchen. Zu Geburtstagen, Maifeier, Stadtfest oder auch zur Fastnacht können es auch schon bis zu 10 Bier 0,5 Liter gewesen sein. Das war aber eher selten (bis zu achtmal im Jahr). Das ging von 2002 bis zu meiner TF so.

Bernd.358
07.02.2007, 21:19
11. Wo und mit wem haben Sie überwiegend getrunken?

Ich habe in der Geselligkeit anderer Alkohol getrunken, auch auf Geburtstagen, an Silvester oder Sommer im Biergarten mit meinen Bekannten und Freunden auch war ein Geburtstag ein Grund Alkohol zu trinken. Daheim, wenn ich alleine war, habe ich eher weniger Bier getrunken, da ich lieber unter Leuten sein wollte.
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12. Warum haben Sie getrunken?
(Innere + äußere Motive)

Nachdem sich 2002 meine Freundin von mir getrennt hatte, hatte ich erst mal die Nase voll von der ganzen Beziehungskiste. Ich fand auch sofort gefallen daran, an Wochenenden mit diversen Freunden auf Tour zu gehen und halligalli zu machen. Mit Alkohol konnte ich das was zwischen mir und meiner Freundin vorgefallen war, besser verdrängen. Ich wurde auch lockerer, konnte meine Ansprechängste gegenüber fremden Menschen verdrängen und lernte so auch andere Leute kennen. Ich wollte ja unter Menschen, nicht daheim versauern und immer nur zu grübeln, wer nun schuld an diesem Dilemma hatte. Mein Selbstbewusstsein war zu diesem Zeitpunkt am Hund. Ich konnte durch den Alkohol und wenn ich unter anderen Menschen war die Unzufriedenheit mit mir selbst auch meine damalige Einsamkeit, die Vergangenheit besser verdrängen.
War ich dann mit meinen Freunden unterwegs, trank ich um entspannter zu sein, die Angst oder meine Einbildung gegenüber einer Frau wieder zu versagen, ließ mit steigender Promillezahl nach. Auf einmal war ja alles so leicht, ich wurde Kontaktfreudiger, traute mich fremde Personen offen anzureden, das ich früher nüchtern nie gemacht hätte. Ich konnte so meine Trauer oder die Enttäuschung über meine kaputtgegangene Beziehung besser überwinden.
Ich habe mir bis vor meiner TF auch keine Großen Gedanken darüber gemacht, heute weiß ich, dass das mit der Trinkerei überhaupt nichts gebracht hat, im Gegenteil, es wurde immer mehr und eine neue Freundin habe ich so auch nicht kennen gelernt! Jetzt, da ich AB lebe, sehe ich wenn ich wieder unter Menschen bin, wie abstoßend es sein kann, betrunken zu sein.
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13. Welche Wirkung haben Sie in der Vergangenheit nach Alkoholgenuss bei sich beobachtet?
(bei wenig und bei viel Alkohol)

Bei wenig Alkohol hatte ich ein entspanntes und gelassenes Gefühl. Probleme und Sorgen traten in den Hintergrund. Ich wurde fröhlicher, kontaktfreudiger auch lustiger und ging mehr auf fremde Menschen ein.
Wenn ich viel Alkohol trank, wurde meine Aussprache undeutlich, ich roch aus dem Mund, wurde teils Aggressiev und uneinsichtig, torkelte umher und zuletzt schlief ich desöfteren ein.
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14. Gab es kritische Hinweise Anderer auf Ihren Alkoholkonsum und wie haben Sie darauf reagiert?

Wenn ich zu viel Alkohol getrunken hatte, war’s das dann mit den Menschen kennen lernen, da die das ja mitbekamen, dass ich besoffen bin und nur rumlalle. Sie wollten dann nichts mit mir zu tun haben oder wanden sich mir ab. Heute versehe ich, warum! Deswegen war ich dann lieber bei meinen Begleitern, die ähnliche Mengen Alkohol getrunken haben und deren Zustand derselbe war wie bei mir.
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15. Welche Auswirkungen und Folgen hatte Ihr Alkoholkonsum auf Ihr Leben und Ihr Umfeld?

Nach einem Abend, an dem ich sehr viel Alkohol getrunken hatte, fühlte ich mich absolut kaputt, schlapp, war müde und für nichts zu gebrauchen. Es kamen dann auch Schuldgefühle dazu weil ich mit mir nicht zufrieden war und dachte, wieder einmal alles falsch gemacht zu haben.
Da man mir so eine durchzechte Nacht ansah, meine Augen waren geschwollen, glasig und auch rot, schämte ich mich dann, mich so in der Öffentlichkeit zu zeigen.
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16. Gab es in Ihrem bisherigen Leben frühere Zeiten, in denen sie weit mehr Alkohol als heute getrunken haben?
Wenn ja, nennen sie bitte die Lebensabschnitte und mögliche Ursachen und Umstände dafür.

Nein, ich lebe seit dem 18.04.2006 Abstinent.
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17. Haben sie jemals die Kontrolle über ihre Trinkmenge verloren und bis zur Volltrunkenheit Alkohol konsumiert?

Ja, das war mit 16 Jahren auf der Kirchweih in dem Dorf wo ich aufgewachsen bin. Ich hatte mit einem Arbeitskollegen, wir lernten denselben Beruf, in der Bar sehr viel Schnaps getrunken, dass dazu führte, dass ich völlig die Orientierung beim Versuch zu meinen Eltern nach hause (ca. 300 Meter) zu kommen verlor. Passanten, die mich kannten, stützten und halfen mir, klingelten meine Eltern wach, die mich dann zu Bett brachten.
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18. Haben Sie früher schon einmal oder öfter über einen längeren Zeitraum bewusst und mit Absicht völlig auf den Genuss von Alkohol verzichtet?

Nein, ich sah bis zu meiner TF keinen Anlass dazu.
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19. In welcher Kategorie von Trinker haben sie sich früher gesehen und wie stufen Sie sich heute rückblickend ein?
(mit Begründung)

Früher machte ich mir nach einer durchzechten Nacht schon Gedanken wie viel ich getrunken habe, es war aber nicht gleich der Weltuntergang, da ja mein Bekanntenkreis ähnlich viel Alkohol trank, wie ich auch. Er gehörte einfach dazu, vieles ging auch leichter damit. Da ich unter der Woche nicht so viel trank, nur an manchen Wochenenden, dachte ich nicht, dass ich ein Säufer wäre.
Heute weiß ich, nachdem ich mich intensiv mit meiner Problematik beschäftigt habe, dass ich Alkohol missbraucht habe und froh darüber bin, dass mir die Augen geöffnet wurden. In meiner SHG sehe ich und bin schockiert darüber, wozu Alkoholmissbrauch führen kann.
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20. Trinken Sie heute Alkohol? Wenn ja, was, wie viel und wie oft?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)

Nein, ich trinke seit dem 18.04.2006 keinen Alkohol mehr.

Bernd.358
07.02.2007, 21:27
21. Wann haben Sie zuletzt Alkohol getrunken?

Ich habe am 17.04.2006 zuletzt Alkohol getrunken.
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22. Trinken sie gelegentlich alkoholfreies Bier?

Nein.
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23. Warum trinken Sie heute Alkohol/keinen Alkohol?

Ich habe gelernt, dass mein Leben ohne Alkohol viel erfüllter und ausgeglichener geworden ist. Ich habe mir ein neues Hobby gegönnt das mich schon seit meiner Kindheit interessierte, ich aber nie die Gedult aufgebracht habe es so zu verwirklichen: Schiffsmodellbau. Da ich Abbo-Kunde der Bismarck-Bauserie, die Wöchentlich erscheint, bin, freue ich mich jede Woche auf die neuste Ausgabe, damit mein Schiff wieder ein bisschen weiter ist.
Ich mache auch sehr gerne wieder Sport und habe dabei über das Internet auf einer MTB-Seite (Forum) neue Freunde kennen gelernt. Wir sind sehr oft im Sommer geradelt, wollten im Winter Langlaufen, da aber der Schnee ausblieb, haben wir und zum Joggen getroffen. Diese Leute wissen auch von meinem Problem mit dem Alkohol und akzeptieren mich so wie ich bin. Das stärkt mein Selbstbewusstsein. Ich bin körperlich fitt und mir geht es gut. Wir wollen heuer eine kleine Wochenendtour den Main entlang machen.
Ich gehe gerne meiner Arbeit nach, die mir auch Spaß macht, da ich immer wieder neue Aufgaben zu meistern habe.
Ich habe ein neues Selbstwertgefühl bekommen, brauche jetzt keinen Alkohol mehr um mir fremde Leute anzusprechen und auch keinen Kaugummi um meine Fahne zu verstecken.
Ich will nicht wieder in meinen alten Trott verfallen, mein neues oder jetziges Leben ist so sehr viel besser, schöner und ich bin wieder Stolz auf mich. Ich weis auch, dass es im Leben Höhen und Tiefen gibt, sie werden kommen und auch wieder gehen, ich werde sie aber bestimmt besser ohne Alkohol erleben können.
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24. Warum haben Sie das Trinken reduziert bzw. aufgegeben und warum nicht schon eher?

Durch meine TF und deren Konsequenzen wurden mir die Augen geöffnet. Mir wurde bewusst, wenn ich so weitergemacht hätte, wäre ich früher oder später in die Alkoholabhängigkeit abgerutscht. Mir wurde auch bewusst, was alles hätte passieren können, während ich mit Alkohol im Straßenverkehr unterwegs war.
Durch meinen beitritt in meine Selbsthilfegruppe war ich anfangs wie gelähmt, als mir damals fremde Menschen ihr Leid von der Alkoholsucht und deren Entgiftung erzählten. Ich habe vorher noch nie einen erwachsenen Menschen so hilflos und zerbrochen erlebt, wie in meiner SHG. Deshalb gilt für mich: KEINEN ALKOHOL.
Früher kannte ich diese schlimme Erfahrung so nicht und machte mir auch gar keinen Kopf daraus weil ja alles mit Alkohol viel leichter und lustiger war und weil ja alle aus meinem Umfeld ähnliche Mengen Alkohol tranken, wie ich. Deshalb gab es auch gar keinen trastischen Grund das Trinken aufzugeben.
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25. Wie haben Sie die Änderung Ihres Trinkverhaltens erreicht und dabei die Umstellungsphase erlebt?

Nachdem ich meinen Entschluss gefasst habe, absolut keinen Alkohol mehr zu trinken, war anfangs vieles anders als sonst: Als ich nachts zu Bett ging, konnte ich schlecht einschlafen, tagsüber hatte ich keinen Hunger und war auch sehr aufgewühlt. Da ich mir jetzt ernsthafte Gedanken über meine Zukunft machte, entschloss ich mich daher in eine SHG zu des Freundeskreises zu gehen. Ich sprach auch mit meinen Hausarzt über die Sache, der mir wiederum riet, alle sechs Wochen meine Blutwerte nehmen zu lassen, dass ich auch tat.
Mit „gewissen Freunden“, die meine AB überhaupt nicht verstanden, habe ich heute nichts mehr zu tun. Das will ich auch nicht, jetzt sehe ich wie abstoßend es ist, sich einen ganzen Abend lang mit Ihnen zu unterhalten und zuzusehen wie sie vollaufen lassen, sich über mich und meine jetzige Einstellung lustig machen.
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26. Wie wirkt sich Ihr geändertes Verhalten auf Sie, Ihr Leben und Ihr Umfeld aus?

Seit ich keinen Alkohol mehr trinke bin ich selbstbewusster geworden, mutiger, aktiver, habe mehr Energie, bin körperlich fitt und habe Spaß an meiner Arbeit. Ich habe neue Freunde kennen gelernt, die mich so mögen wie ich bin. Ich werde wieder eingeladen, gehe auch sehr gerne dort hin um nüchtern andere Menschen zu treffen und mich mit ihnen zu unterhalten. Ich gehe in die Sauna, wobei ich mich herrlich entspannen kann, bin auch sehr Stolz auf das was ich erreicht und in meinen Leben geändert habe.
Ich bin auch sonntags Aktiv, egal um entweder was zu unternehmen oder an meinen Schiffchen weiter zu basteln.
Mein Leben hat sich geändert, das will ich so wie es jetzt ist nicht mehr aufgeben, die wahren Freunde haben sich mir gezeigt und haben auch jetzt gefallen an mir so wie ich bin, die jenigen, die das nicht verstehen, denen habe ich meine Freundschaft gekündigt.
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27. Wie stellen Sie sicher, dass Ihr neues Verhalten dauerhaft stabil bleibt?

Ich habe gelernt nein zu sagen. Ich höre in mich hinein, setze mich mit meinem inneren Gefühl auseinander. Ich weis noch ganz genau, wie es früher mit Alkohol war und wie es jetzt ist. Ich will in diese Zeit nicht wieder zurückfallen. Ich würde so alles wieder verlieren!
Ich will mit meinen neuen Freunden viel neues erleben und erfahren, die jenigen, die meine jetzige Einstellung nicht mögen oder mit ihr zurechtkommen, meide ich und will auch mit solchen nicht mehr Zusammensein.
Ich habe gelernt auch ohne Alkohol auf fremde Leute zuzugehen und sie Anzusprechen. Ich habe neue Ziele in meinem Leben, Träume und Wünsche, die ich so auch versuche zu verwirklichen.
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28. Können Sie sich vorstellen, jemals wieder in Ihre alten Gewohnheiten zurückzufallen?
(Ja/Nein + Begründung)

Nein, das will ich mir auch gar nicht vorstellen! Ich weis noch ganz genau wie mein früheres Leben mit dem Alkohol war, in das ich auf keinen Fall mehr zurück will! Ich habe seit meiner Abstinenz (10 Monate) viele schöne Dinge nüchtern erlebt, die ich so vorher nicht kannte! Diese Dinge stärken mich in meinem Vorhaben AB zu bleiben und geben mir den Willen meinen Weg so weiterzugehen!
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29. Wie wollen sie in Zukunft das Trinken vom Fahren trennen?

Ich lebe Abstinent.
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30. Haben Sie zum Abschluss noch etwas hinzuzufügen?

Durch meine TF`s ist zum Glück niemand zu Schaden gekommen! Meine Strafe tut mir zwar weh, aber könnte ich es verantworten, wenn schlimmeres passiert wäre, wenn ich jemanden überfahren hätte?? Nein!! Ich bin deswegen sehr dankbar, dass mir jemand eine Mauschelle gegeben hat und ich aufgewacht bin!
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Ok, da ist meine Storry. Ich wäre Euch sehr dankbar, wenn ihr mal ein bisschen drüberfliegen würdet. :)

LG, Bernd und vielen Dank im voraus...

hexenkessel
07.02.2007, 22:36
Hi;
4. Hatten Sie das Gefühl, noch sicher fahren zu können?
(Ja/Nein + Begründung)

Nein, ich konnte mich auf die mir entgegenkommenden Autos schlecht konzentrieren und bemerkte auch nicht, dass ich nicht angeschnallt war.
und was hast, bevor du gefahren bist Gefühlt ?
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5. Wie haben Sie die Trunkenheitsfahrt vermeiden wollen (wenn überhaupt)?

Als ich bei meinen Eltern in mein Auto stieg, fragten die schon, ob ich denn noch mit dem Auto fahren dürfte, da ich ja Alkohol getrunken hatte, was ich aber Bejate.
Bei meinem Bekannten der Geburtstag hatte, war es nicht geplant nach der Sauferei noch Auto zu fahren aber durch die Streitigkeiten und dem Alkohol war ich sehr verwirrt und bin ohne zu überlegen dennoch mit meinem Auto zu mir nach hause gefahren
das in rot solltest du weg lassen ...
also hat dein Alk Konsum dich in deiner Denk und Handlungsweise herab-gesetzt und somit konntest du die Fahrt nicht vermeiden
6. Haben Sie bereits früher im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss gestanden und sind aufgefallen?

Ja!
Das war im Juni 1987 bei einem Verkehrsunfall. Die damalige Blutprobe ergab 1,47%.

bereite dich darauf vor das du danach gefragt wirst ....warum , was getrunken , wieviel , und ob du dir Vorsätze genommen hast das es nicht wieder passiert

7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus?

Mit 2-3 Bieren 0,5 Liter bin ich schon öfter Auto gefahren, auch mit mehr Alkohol als im Straßenverkehr erlaubt ist.
Mit Restalkohol bin ich mit Sicherheit auch einige male Auto gefahren. Ganz genau kann ich das leider nicht sagen aber seit dem ich den Führerschein habe bin ich bestimmt 200-300-mal mit Alkohol Auto gefahren.
Ich folgere nun daraus, dass ich sehr viel Glück bei meinen so genannten Alkoholfahrten hatte und niemand etwas passiert ist.
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vermeide Wörter wie ...leider , eigentlich , nur ,man, eventuel ....sie sagen nichts aus !!!
Das Wort Führerschein streiche während deiner Begutachtung ganz aus deinem Kopf....
und wieso habe ?(Führerschein).....du hast dich doch mit dem ALK auseinander gesetzt also weißt du heute das du xxxx gefahren bist auch mit Restalk.
Laut Statistik kommt auf eine Aufgefallene Fahrt 300 unaufgefallene Fahrten
der GA hält sich dran!!!!
8. Wann hatten Sie den ersten Kontakt mit Alkohol und wann haben Sie das erste Mal Alkohol zu sich genommen?
(Allererste Erinnerung und erster Konsum)

Da meine Eltern ein Getränkegeschäft betreiben und ich als kleines Kind dort mit war (wir spielten zwischen den Paletten mit Getränken oft verstecken), wusste ich schon sehr bald, was Alkohol ist. Meine Eltern erklärten mir was ein Kind trinken darf und was nicht. Damals war ich ungefähr 5 Jahre alt.
Meinen ersten Konsum mit Alkohol hatte ich mit Freunden aus meinem Dorf, da war ich 10 Jahre alt. Wir bauten uns ein Lager, wobei wir nach der Arbeit ein Bier zusammen tranken. Es schmeckte sehr bitter aber das war egal, man ?....oder du ? also ich wolltewollte ja zu den großen gehören, die tun das ja auch! Dazu kam, dass so ein kleiner Schluck auch lustig machte.
Meinen ersten Rausch hatte ich mit 17 Jahren, wobei ich an diesen Abend, es war Kirchweih in meinem Dorf, mit meinem damaligen Arbeitskollegen den ganzen Abend nur Schnaps trank. Mir war Tage danach noch derart übel, dass ich mir die schnelle Wirkung von hochprozentigem merkte und nur selten Schnaps trank
bei der 17 sagst du 16 Jahre ?...das in rot gehört in die 17

9. Wann haben Sie zuletzt mit dem regelmäßigen Trinken begonnen?

Regelmäßig habe ich nie getrunken.
Während ich mit meiner Freundin zusammen in einer Wohnung lebte (1995-2002), trank ich selten Alkohol. Ich wollte ja was mit Ihr erleben und nicht mit einem Kater im Bett liegen. 2002 ging das dann in die Brüche und ich bin dann an den Wochenenden öfter weggegangen um Alkohol zu trinken. Unter der Woche konnte ich das nicht, ich musste sehr bald früh raus und meiner Arbeit nachgehen.

was , wie oft , wieviel , warum .....und das sollte mit der 10 stimmig sein

das war es erstmal von mir , da ich auch früh raus muß :-)

Gruss Hexe

Mainzelmännchen
07.02.2007, 23:18
Sorry wenn ich in eigener Sache nachhake... der Atemalkohol kann doch nicht so stark von der Blutprobe abweichen. Meinst du nicht, Du hattest Atemalkohol 0,87 mg/l? Weil, bei 0,87 %o ordnen die doch keine Blutprobe an?

Dann wäre der atemtest ja ziemlich genau und ich könnte hoffen mit zwei blauen augen davonzukommen ;)

Grüße
Mainzelmännchen

Bernd.358
08.02.2007, 18:24
Dankeschön, dass Du dich meiner antust Hexe :) :)

@ Mainzelmännchen
Ja, Du hast Recht, es sind mg/l beim Blasen gewesen, dass dann X2 genommen wurde. Also aus 0,82 mg/l wurden dann 1,66 0/oo nach der Blutentnahme.

LG, Bernd

hexenkessel
08.02.2007, 19:11
Moin :-)



21. Wann haben Sie zuletzt Alkohol getrunken?

Ich habe am 17.04.2006 zuletzt Alkohol getrunken.


und was war das mit maßeinheit

25
Mit „gewissen Freunden“, die meine AB überhaupt nicht verstanden, habe ich heute nichts mehr zu tun. Das will ich auch nicht, jetzt sehe ich wie abstoßend es ist, sich einen ganzen Abend lang mit Ihnen zu unterhalten und zuzusehen wie sie vollaufen lassen, sich über mich und meine jetzige Einstellung lustig machen.
sie haben bestimmt auch einen Grund so wie du ihn hattest , meinst nicht auch ?

27
was mir hier fehlt ist...was tust du um ein Rückfall zu vermeiden ?



28. Können Sie sich vorstellen, jemals wieder in Ihre alten Gewohnheiten zurückzufallen?
(Ja/Nein + Begründung)

Nein, das will ich mir auch gar nicht vorstellen! Ich weis noch ganz genau wie mein früheres Leben mit dem Alkohol war, in das ich auf keinen Fall mehr zurück will! Ich habe seit meiner Abstinenz (10 Monate) viele schöne Dinge nüchtern erlebt, die ich so vorher nicht kannte! Diese Dinge stärken mich in meinem Vorhaben AB zu bleiben und geben mir den Willen meinen Weg so weiterzugehen
und gerade deswegen sollst du dir das auch vorstellen können , den Gefahr erkannt = Gefahr gebannt ......
Gruss Hexe

Bernd.358
10.02.2007, 19:35
Zitat:
6. Haben Sie bereits früher im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss gestanden und sind aufgefallen?

Ja!
Das war im Juni 1987 bei einem Verkehrsunfall. Die damalige Blutprobe ergab 1,47%.


bereite dich darauf vor das du danach gefragt wirst ....warum , was getrunken , wieviel , und ob du dir Vorsätze genommen hast das es nicht wieder passiert
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Was soll ich dem GA darauf Antworten, es ist ja schließlich 20 Jahre her und ich hatte bestimmt gute Vorsätze, aber ich bin wieder mit Alk Auto gefahren und nun sitze ich deswegen vor Ihnen??

LG. Bernd

hausmann
10.02.2007, 19:38
dat sind 20 jahre... da weiß der GA doch nix von... ich würd´s ihm nicht erzählen.. :)

Say
10.02.2007, 19:38
Wenn das so lange her ist dann guckst du in deine Akte
steht noch was davon drin dann laß es entfernen ...das darf da gar nicht mehr stehen .... und dann weißt du und auch kein anderer davon noch irgendwas

Say

Bernd.358
10.02.2007, 19:45
Also als ich mit denen von der Führerscheinstelle tel. habe, da sagte der mir:
Ach die Geschichte von 87, na ja, da können se nu ja nichts mehr!!
Also stehts noch drinn.
OK, ich werd da mal hinfahren und Einsicht in meine Führerscheinakte nehmen, sollte da noch von der Sache drinnstehn, kann ich dem Zuständigen da sagen, er soll das bitte rausnehmen, da das verjährt ist?? Kann ich das?? Ist der dann evtl sauer auf mich??

LG. Bernd

Say
10.02.2007, 19:46
Ob der sauer ist oder nicht ist völlig wurscht was der Gutachter in die Hände bekommt nutzt er ....auch wenn er es nicht darf .... das Gesetz sagt ..... nach Neuerteilung der Fahrerlaubnis gehört das nach 10 Jahren aus der Akte raus ....also raus damit ... alles andere wäre negativ für dich


Say

Bernd.358
10.02.2007, 20:06
Alles klar Say, dann werd ich den mal besuchen müssen!

Ich weiss jetzt auch schon, bei welchem MPI ich meinen Test mache. Ich werde auch deren Angebot warnehmen und 2 Wochen vorher einen Vortest machen. Meine MPU dann ende März.

Vielen Dank erst mal, Bernd

Say
10.02.2007, 20:16
Ich werde auch deren Angebot warnehmen und 2 Wochen vorher einen Vortest machen

Das würde ich nicht tun ....mach den lieber woanders .... Gutachter unterliegen zwar der Schweigepflicht ABER wer weiß über was die sich bei Kaffee und Kuchen nachmittags so unterhalten

Say

Bernd.358
10.02.2007, 20:33
Also Du meinst den Vortest bei einem anderen MPI machen als den Haupttest (MPU)??

Say
10.02.2007, 20:36
Genau das mein ich damit ...sicher ist sicher

Say

Bernd.358
10.02.2007, 20:40
OKI, danke für den Tipp!! Werd ich so machen!! :)
------------------------------
Ich noch mal:
Zitat:

21. Wann haben Sie zuletzt Alkohol getrunken?

Ich habe am 17.04.2006 zuletzt Alkohol getrunken.



und was war das mit maßeinheit
-------------------------------
Die Frage versteh ich net ganz??!@#$

Say
10.02.2007, 20:41
Na wie groß waren die Gläser oder Flaschen und wieviel davon hast du vernichtet

Say

hausmann
10.02.2007, 20:41
wieviel hast du an dem tag getrunken??
welche mengen von was....

Bernd.358
10.02.2007, 20:43
:? Danke, war wohl auf den Schlauch gestanden....

Say
10.02.2007, 20:46
Solange es nicht deiner war ;)

Say

Florist
10.02.2007, 20:50
Kleiner Einwand:

21. Wann haben Sie zuletzt Alkohol getrunken?

Wie habe ich die Frage zu interpretieren? Es heisst "wann"!
Von "wieviel" oder von "was" vermag ich nichts zu erkennen. Wenn ich jetzt falsch liegen sollte lasse ich mich gerne berichtigen...

Flori

hausmann
10.02.2007, 20:56
joh... hast recht flori :D

Say
10.02.2007, 20:56
Die nächste Frage wäre aber wieviel und warum ...ich denke das meinte Hexi damit

Say

Bernd.358
10.02.2007, 20:59
Also, ich hab das soeben mal ein bisserl umgeändert. Ich stell das mal jetzt so rein. Mal sehn, obs passt??

21. Wann haben Sie zuletzt Alkohol getrunken?

Ich habe am 17.04.2006 zuletzt Alkohol getrunken. Das war der Ostermontag, da habe ich angefangen, mich über das Internet auf das was jetzt auf mich zukommt, zu informieren. Da ich dienstags wieder in meine Arbeit und früh aufstehen musste, waren es an diesem Tag 2 Flaschen helles Bier a´ 0,5 Liter.


LG. Bernd

Say
10.02.2007, 21:02
Ehhhhhh willst du KT oder AB machen?

Say

Bernd.358
10.02.2007, 21:06
Ich mache AB, trinke seit dem 18.04.2006 keinen Alk mehr.

Say
10.02.2007, 21:08
und die Entscheidung zum AB kamen dann durch die Diskussionen die du hier geführt hast weil du darüber nach gedacht hast oder was waren die Gründe?

Say

Bernd.358
10.02.2007, 21:19
Ja, eigentlich schon!! Ich wußte schon vorher, dass das nicht klappen wird mit dem KT bei mir! Ich kenn mich!! Ich hab vorher schon öfter mal versucht, mir das Rauchen abzugewöhnen. Das gieng jedesmal in die Hose, da ich das auf ein Paar Ziggis pro Tag beschränkt habe. Das ist so 4-5 Tage so gelaufen, dann war alles wieder beim alten!!
Deshalb habe ich mich für AB entschieden. Ich denke mal, anders wäre das nix geworden!! Im nachhinein, bin ich auch ganz froh darüber!! Ehrlich!!

Ich werde Morgen meinen Kompletten überarbeiteten Fragebogen reinsetzen.

LG. Bernd

Say
10.02.2007, 21:23
Gut dann ezähl das auch so ...weißte je mehr du von dir aus sagst desto weniger wirste gefragt

Say

Say
10.02.2007, 22:06
Und für das eigentlich überweißt du Hexi 5 € auf ihr Spendenkonto

Say

Bernd.358
10.02.2007, 22:49
1. Beschreiben Sie den Tag Ihrer Trunkenheitsfahrt aus eigener Sicht mit Datum und Uhrzeiten.
(wann, wo und mit wem getrunken / wann und wie aufgefallen / Promille)

Der Tag verlief folgendermaßen:
Am 01.04.2006 bin ich früh um 8.00 Uhr aufgestanden und wie jeden Samstag in das Geschäft meiner Eltern zu fahren um beim Getränkeverkauf mit zu helfen. Meine erste Flasche Bier öffnete und trank ich mit einem Bekannten um 11.00 Uhr. Er trank, nachdem er seine Getränke eingekauft hatte, jedes Mal eine Flasche Bier mit mir. Zum Mittagessen trank ich eine weitere Flasche Bier. Um 13.00 Uhr stieg ich dann in mein Auto und fuhr zu einem zur damaligen Zeit noch sehr guten Freund, der an diesem Tag Geburtstag hatte. Dort traf ich gegen 13.15 Uhr ein, trank weitere 6 Flaschen Bier a 0,5 Liter bis es dann zwischen 18.30 und 19.15 Uhr zu einem heftigen Streit kam.
Mein „Freund“, der zu dieser Zeit auch angetrunken war, beschimpfte mich vor den anderen Geburtstagsgästen, die dort mittlerweile angekommen waren, aufs übelste! Da ich zu diesem Zeitpunkt mit dieser Reaktion meines Kumpels überfordert war, stieg ich ohne zu überlegen in mein Auto ein und wollte nur noch zu mir nach hause.
Nach 2 km um 19.30 Uhr kam ich dort auch an, wo aber schon die Polizei, da ich nicht angeschnallt war, hinter mir anhielt und mich nach meinen Papieren fragte. Auf Grund meiner erheblichen Alkoholfahne wurde ein Alk-Test durchgeführt (AA 0,87 mg/l) der dann bei der Blutentnahme einen Mittelwert von 1,66% ergab (ich bin 1.90 Meter groß und 80 kg schwer). Bei der Blutentnahme zeigte ich keinerlei Ausfallserscheinungen, dass ich dort auch unterschreiben musste. Nach dem Krankenhaus fuhren mich die Beamten wieder zu mir nach Hause, wo ich eine Belehrung „Fahren ohne Führerschein“ bekam.
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2. Was und wie viel haben Sie am Tattag insgesamt getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Trinkzeit)

Nach meiner Ankunft bei meinen Eltern von 11.00 bis 13.00 Uhr 2 Flaschen helles Bier 0,5 Liter. Von 13.15 bis 19.15 Uhr weitere 6 Flaschen helles Bier 0,5 Liter auf einer Geburtstagsfeier. Gegessen habe ich in dieser Zeit eine Bratwurstsemmel.
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3. Wie viel Kilometer fuhren Sie, bis Sie aufgefallen sind und wie viel Kilometer wollten Sie insgesamt fahren?

Ich fuhr nachdem ich einen Liter helles Bier bei meinen Eltern getrunken habe, 7 Kilometer zu einem Freund. Nachdem ich dort weitere 3 Liter helles Bier getrunken habe, 2 Kilometer bis zu mir nach hause, wobei ich vor meiner Haustüre von der Polizei gestoppt wurde.
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4. Hatten Sie das Gefühl, noch sicher fahren zu können?
(Ja/Nein + Begründung)

Ja, ich hatte das Gefühl noch sicher fahren zu können! Der Alkohol hat mein Beurteilungsvermögen getrübt, deswegen habe ich meine Fahrtüchtigkeit falsch eingeschätzt und war auch nicht Angeschnallt.
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5. Wie haben Sie die Trunkenheitsfahrt vermeiden wollen (wenn überhaupt)?

Als ich bei meinen Eltern in mein Auto stieg, fragten die schon, ob ich denn noch mit dem Auto fahren dürfte, da ich ja Alkohol getrunken hatte, was ich aber Bejate.
Bei meinem Bekannten der Geburtstag hatte, war es nicht geplant an diesem Tag noch Auto zu fahren aber durch die Streitigkeiten und dem Alkohol war ich sehr verwirrt und bin ohne zu überlegen dennoch mit meinem Auto zu mir nach hause gefahren. Der Alkohol hat mich in meiner Denk und Handlungsweise herab gesetzt und ich konnte somit diese Fahrt nicht mehr vermeiden.
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6. Haben Sie bereits früher im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss gestanden und sind aufgefallen?

Nein.
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7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus?

Mit 2-3 Bieren 0,5 Liter bin ich schon öfter Auto gefahren, auch mit mehr Alkohol als im Straßenverkehr erlaubt ist.
Mit Restalkohol bin ich mit Sicherheit auch einige male Auto gefahren. Ganz genau kann ich das nicht sagen aber es waren bestimmt 200-300-mal, dass ich mit Alkohol Auto gefahren bin.
Ich folgere nun daraus, dass ich sehr viel Glück bei meinen so genannten Alkoholfahrten hatte und niemand etwas passiert ist.
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8. Wann hatten Sie den ersten Kontakt mit Alkohol und wann haben Sie das erste Mal Alkohol zu sich genommen?
(Allererste Erinnerung und erster Konsum)

Da meine Eltern ein Getränkegeschäft betreiben und ich als kleines Kind dort mit war (wir spielten zwischen den Paletten mit Getränken oft verstecken), wusste ich schon sehr bald, was Alkohol ist. Meine Eltern erklärten mir was ein Kind trinken darf und was nicht. Damals war ich ungefähr 5 Jahre alt.
Meinen ersten Konsum mit Alkohol hatte ich mit Freunden aus meinem Dorf, da war ich 10 Jahre alt. Wir bauten uns ein Lager, wobei ich und auch meine Freunde nach der Arbeit manchmal ein Bier zusammen tranken. Es schmeckte sehr bitter aber das war egal, man wollte ja zu den großen gehören, die tun das ja auch! Dazu kam, dass so ein kleiner Schluck auch lustig machte.
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9. Wann haben Sie zuletzt mit dem regelmäßigen Trinken begonnen?

Regelmäßig habe ich nie getrunken.
Während ich mit meiner Freundin zusammen in einer Wohnung lebte (1995-2002), trank ich selten Alkohol. Abends, bei einem guten Film im TV, tranken wir so zweimal die Woche Alkohol. Die Freundin 1-2 Gläser Wein, ich eine Flasche Bier 0,5 Liter, selten auch mal zwei Flaschen. Ich wollte ja was mit Ihr erleben und nicht mit einem Kater früh im Bett aufwachen. 2002 ging das dann in die Brüche und ich bin dann an den Wochenenden öfter weggegangen um Alkohol zu trinken. Es waren an solchen Tagen bis zu 10 Flaschen Bier 0,5 Liter, die ich getrunken habe. Das wiederum war auch nicht immer der fall, meine Stimmung war ausschlaggebend, ob ich nun sechs oder zehn Bier getrunken habe. War es lustig, oder war was los, waren viele unbekannte Gesichter da, trank ich viel, war es langweilig, trank ich weniger und wurde auch schnell müde, letztendlich schlief ich dann auch ein. Unter der Woche (ein bis zwei Flaschen Bier) konnte ich das nicht, ich musste sehr bald früh raus und meiner Arbeit nachgehen.
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10. Wie viel und wie oft haben Sie getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)

Unter der Woche war ich meistens daheim und da manchmal 1-2 Bier 0,5 Liter zum und nach dem Abendessen oder TV, das aber auch nicht immer. Mehr war nicht, ich musste am nächsten Tag früh raus und zur Arbeit. An manchen Wochenenden wenn ich mit oder bei Freunden war bis zu 8 Bieren 0,5 Liter, das kam zwei mal im Monat vor und das an Samstag Abenden, weil ich auch Samstags früh bald aufstehen musste um meinen Eltern beim verkaufen zu helfen. Sonntag war auch wieder nicht, ich konnte Montag früh keinen Kater in meiner Arbeit gebrauchen. Zu Geburtstagen, Maifeier, Stadtfest oder auch zur Fastnacht können es auch schon bis zu 10 Bier 0,5 Liter gewesen sein. Das war aber eher selten (bis zu achtmal im Jahr). Das ging von 2002 bis zu meiner TF so.

Bernd.358
10.02.2007, 23:00
11. Wo und mit wem haben Sie überwiegend getrunken?

Ich habe in der Geselligkeit anderer Alkohol getrunken, auch auf Geburtstagen, an Silvester oder Sommer im Biergarten mit meinen Bekannten und Freunden auch war ein Geburtstag ein Grund Alkohol zu trinken. Daheim, wenn ich alleine war, habe ich eher weniger Bier getrunken, da ich lieber unter Leuten sein wollte.
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12. Warum haben Sie getrunken?
(Innere + äußere Motive)

Nachdem sich 2002 meine Freundin von mir getrennt hatte, hatte ich erst mal die Nase voll von der ganzen Beziehungskiste. Ich fand auch sofort gefallen daran, an Wochenenden mit diversen Freunden auf Tour zu gehen und halligalli zu machen. Mit Alkohol konnte ich das was zwischen mir und meiner Freundin vorgefallen war, besser verdrängen. Ich wurde auch lockerer, konnte meine Ansprechängste gegenüber fremden Menschen verdrängen und lernte so auch andere Leute kennen. Ich wollte ja unter Menschen, nicht daheim versauern und immer nur zu grübeln, wer nun schuld an diesem Dilemma hatte. Mein Selbstbewusstsein war zu diesem Zeitpunkt am Hund. Ich konnte durch den Alkohol und wenn ich unter anderen Menschen war die Unzufriedenheit mit mir selbst auch meine damalige Einsamkeit, die Vergangenheit besser verdrängen.
War ich dann mit meinen Freunden unterwegs, trank ich um entspannter zu sein, die Angst oder meine Einbildung gegenüber einer Frau wieder zu versagen, ließ mit steigender Promillezahl nach. Auf einmal war ja alles so leicht, ich wurde Kontaktfreudiger, traute mich fremde Personen offen anzureden, das ich früher nüchtern nie gemacht hätte. Ich konnte so meine Trauer oder die Enttäuschung über meine kaputtgegangene Beziehung besser überwinden.
Ich habe mir bis vor meiner TF auch keine Großen Gedanken darüber gemacht, heute weiß ich, dass das mit der Trinkerei überhaupt nichts gebracht hat, im Gegenteil, es wurde immer mehr und eine neue Freundin habe ich so auch nicht kennen gelernt! Jetzt, da ich AB lebe, sehe ich wenn ich wieder unter Menschen bin, wie abstoßend es sein kann, betrunken zu sein.
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13. Welche Wirkung haben Sie in der Vergangenheit nach Alkoholgenuss bei sich beobachtet?
(bei wenig und bei viel Alkohol)

Bei wenig Alkohol hatte ich ein entspanntes und gelassenes Gefühl. Probleme und Sorgen traten in den Hintergrund. Ich wurde fröhlicher, kontaktfreudiger auch lustiger und ging mehr auf fremde Menschen ein.
Wenn ich viel Alkohol trank, wurde meine Aussprache undeutlich, ich roch aus dem Mund, wurde teils Aggressiev und uneinsichtig, torkelte umher und zuletzt schlief ich desöfteren ein.
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14. Gab es kritische Hinweise Anderer auf Ihren Alkoholkonsum und wie haben Sie darauf reagiert?

Wenn ich zu viel Alkohol getrunken hatte, war’s das dann mit den Menschen kennen lernen, da die das ja mitbekamen, dass ich besoffen bin und nur rumlalle. Sie wollten dann nichts mit mir zu tun haben oder wanden sich mir ab. Heute versehe ich, warum! Deswegen war ich dann lieber bei meinen Begleitern, die ähnliche Mengen Alkohol getrunken haben und deren Zustand derselbe war wie bei mir.
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15. Welche Auswirkungen und Folgen hatte Ihr Alkoholkonsum auf Ihr Leben und Ihr Umfeld?

Nach einem Abend, an dem ich sehr viel Alkohol getrunken hatte, fühlte ich mich absolut kaputt, schlapp, war müde und für nichts zu gebrauchen. Es kamen dann auch Schuldgefühle dazu weil ich mit mir nicht zufrieden war und dachte, wieder einmal alles falsch gemacht zu haben.
Da man mir so eine durchzechte Nacht ansah, meine Augen waren geschwollen, glasig und auch rot, schämte ich mich dann, mich so in der Öffentlichkeit zu zeigen.
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16. Gab es in Ihrem bisherigen Leben frühere Zeiten, in denen sie weit mehr Alkohol als heute getrunken haben?
Wenn ja, nennen sie bitte die Lebensabschnitte und mögliche Ursachen und Umstände dafür.

Nein, ich lebe seit dem 18.04.2006 Abstinent.
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17. Haben sie jemals die Kontrolle über ihre Trinkmenge verloren und bis zur Volltrunkenheit Alkohol konsumiert?

Ja, das war mit 16 Jahren auf der Kirchweih in dem Dorf wo ich aufgewachsen bin. Ich hatte mit einem Arbeitskollegen, wir lernten denselben Beruf, in der Bar sehr viel Schnaps getrunken, dass dazu führte, dass ich völlig die Orientierung beim Versuch zu meinen Eltern nach hause (ca. 300 Meter) zu kommen verlor. Passanten, die mich kannten, stützten und halfen mir, klingelten meine Eltern wach, die mich dann zu Bett brachten. Mir war Tage danach noch derart übel, dass ich mir die schnelle Wirkung von hochprozentigem merkte und selten Schnaps trank.
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18. Haben Sie früher schon einmal oder öfter über einen längeren Zeitraum bewusst und mit Absicht völlig auf den Genuss von Alkohol verzichtet?

Nein, ich sah bis zu meiner TF keinen Anlass dazu.
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19. In welcher Kategorie von Trinker haben sie sich früher gesehen und wie stufen Sie sich heute rückblickend ein?
(mit Begründung)

Früher machte ich mir nach einer durchzechten Nacht schon Gedanken wie viel ich getrunken habe, es war aber nicht gleich der Weltuntergang, da ja mein Bekanntenkreis ähnlich viel Alkohol trank, wie ich auch. Er gehörte einfach dazu, vieles ging auch leichter damit. Da ich unter der Woche nicht so viel trank, nur an manchen Wochenenden, dachte ich nicht, dass ich ein Säufer wäre.
Heute weiß ich, nachdem ich mich intensiv mit meiner Problematik beschäftigt habe, dass ich Alkohol missbraucht habe und froh darüber bin, dass mir die Augen geöffnet wurden. In meiner SHG sehe ich und bin schockiert darüber, wozu Alkoholmissbrauch führen kann.
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20. Trinken Sie heute Alkohol? Wenn ja, was, wie viel und wie oft?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)

Nein, ich trinke seit dem 18.04.2006 keinen Alkohol mehr.

Bernd.358
10.02.2007, 23:08
21. Wann haben Sie zuletzt Alkohol getrunken?

Ich habe am 17.04.2006 zuletzt Alkohol getrunken. Das war der Ostermontag, da habe ich angefangen, mich über das Internet auf das was jetzt auf mich zukommt, zu informieren. Da ich dienstags wieder in meine Arbeit und früh aufstehen musste, waren es an diesem Tag 2 Flaschen helles Bier a´ 0,5 Liter.
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22. Trinken sie gelegentlich alkoholfreies Bier?

Nein.
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23. Warum trinken Sie heute Alkohol/keinen Alkohol?

Ich habe gelernt, dass mein Leben ohne Alkohol viel erfüllter und ausgeglichener geworden ist. Ich habe mir ein neues Hobby gegönnt das mich schon seit meiner Kindheit interessierte, ich aber nie die Gedult aufgebracht habe es so zu verwirklichen: Schiffsmodellbau. Da ich Abbo-Kunde der Bismarck-Bauserie, die Wöchentlich erscheint, bin, freue ich mich jede Woche auf die neuste Ausgabe, damit mein Schiff wieder ein bisschen weiter ist.
Ich mache auch sehr gerne wieder Sport und habe dabei über das Internet auf einer MTB-Seite (Forum) neue Freunde kennen gelernt. Wir sind sehr oft im Sommer geradelt, wollten im Winter Langlaufen, da aber der Schnee ausblieb, haben wir und zum Joggen getroffen. Diese Leute wissen auch von meinem Problem mit dem Alkohol und akzeptieren mich so wie ich bin. Das stärkt mein Selbstbewusstsein. Ich bin körperlich fitt und mir geht es gut. Wir wollen heuer eine kleine Wochenendtour den Main entlang machen.
Ich gehe gerne meiner Arbeit nach, die mir auch Spaß macht, da ich immer wieder neue Aufgaben zu meistern habe.
Ich habe ein neues Selbstwertgefühl bekommen, brauche jetzt keinen Alkohol mehr um mir fremde Leute anzusprechen und auch keinen Kaugummi um meine Fahne zu verstecken.
Ich will nicht wieder in meinen alten Trott verfallen, mein neues oder jetziges Leben ist so sehr viel besser, schöner und ich bin wieder Stolz auf mich. Ich weis auch, dass es im Leben Höhen und Tiefen gibt, sie werden kommen und auch wieder gehen, ich werde sie aber bestimmt besser ohne Alkohol erleben können.
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24. Warum haben Sie das Trinken reduziert bzw. aufgegeben und warum nicht schon eher?

Durch meine TF und deren Konsequenzen wurden mir die Augen geöffnet. Mir wurde bewusst, wenn ich so weitergemacht hätte, wäre ich früher oder später in die Alkoholabhängigkeit abgerutscht. Mir wurde auch bewusst, was alles hätte passieren können, während ich mit Alkohol im Straßenverkehr unterwegs war.
Durch meinen beitritt in meine Selbsthilfegruppe war ich anfangs wie gelähmt, als mir damals fremde Menschen ihr Leid von der Alkoholsucht und deren Entgiftung erzählten. Ich habe vorher noch nie einen erwachsenen Menschen so hilflos und zerbrochen erlebt, wie in meiner SHG. Deshalb gilt für mich: KEINEN ALKOHOL.
Früher kannte ich diese schlimme Erfahrung so nicht und machte mir auch gar keinen Kopf daraus weil ja alles mit Alkohol viel leichter und lustiger war und weil ja alle aus meinem Umfeld ähnliche Mengen Alkohol tranken, wie ich. Deshalb gab es auch gar keinen trastischen Grund das Trinken aufzugeben.
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25. Wie haben Sie die Änderung Ihres Trinkverhaltens erreicht und dabei die Umstellungsphase erlebt?

Nachdem ich meinen Entschluss gefasst habe, absolut keinen Alkohol mehr zu trinken, war anfangs vieles anders als sonst: Als ich nachts zu Bett ging, konnte ich schlecht einschlafen, tagsüber hatte ich keinen Hunger und war auch sehr aufgewühlt. Da ich mir jetzt ernsthafte Gedanken über meine Zukunft machte, entschloss ich mich daher in eine SHG zu des Freundeskreises zu gehen. Diese Gespräche haben mir geholfen mich mit meiner Problematik auseinander zu setzen. Ich sprach auch mit meinen Hausarzt über die Sache, der mir wiederum riet, alle sechs Wochen meine Blutwerte nehmen zu lassen, dass ich auch tat. Ich fing an, meine Samstagabende anders zu gestalten, ich besuchte wieder mal das Kino, ging mit Freunden gut essen, nur ohne Alkohol.
Mit „gewissen Freunden“, die meine AB überhaupt nicht verstanden und sich sogar lustig über mich machten, habe ich heute nichts mehr zu tun. Ich fühle mich da auch fehl am Platz, ich habe einen anderen, besseren, meinen Weg eingeschlagen und will diesen so auch weitergehen.
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26. Wie wirkt sich Ihr geändertes Verhalten auf Sie, Ihr Leben und Ihr Umfeld aus?

Seit ich keinen Alkohol mehr trinke bin ich selbstbewusster geworden, mutiger, aktiver, habe mehr Energie, bin körperlich fitt und habe Spaß an meiner Arbeit. Ich habe neue Freunde kennen gelernt, die mich so mögen wie ich bin. Ich werde wieder eingeladen, gehe auch sehr gerne dort hin um nüchtern andere Menschen zu treffen und mich mit ihnen zu unterhalten. Ich gehe in die Sauna, wobei ich mich herrlich entspannen kann, bin auch sehr Stolz auf das was ich erreicht und in meinen Leben geändert habe.
Ich bin auch sonntags Aktiv, egal um entweder was zu unternehmen oder an meinen Schiffchen weiter zu basteln.
Mein Leben hat sich geändert, das will ich so wie es jetzt ist nicht mehr aufgeben, die wahren Freunde haben sich mir gezeigt und haben auch jetzt gefallen an mir so wie ich bin, die jenigen, die das nicht verstehen, denen habe ich meine Freundschaft gekündigt.
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27. Wie stellen Sie sicher, dass Ihr neues Verhalten dauerhaft stabil bleibt?


Ich habe gelernt nein zu sagen. Ich höre in mich hinein, setze mich mit meinem inneren Gefühl auseinander. Ich weis noch ganz genau, wie es früher mit Alkohol war und wie es jetzt ist. Ich will in diese Zeit nicht wieder zurückfallen. Ich würde so alles wieder verlieren! Es gibt Menschen, die wissen bescheit über mich und meine Problematik, wenn es mir schlecht geht, kann ich mich jederzeit mit ihnen treffen und sie auch anrufen und mich mit ihnen unterhalten. Meine Selbsthilfegruppe besuche ich natürlich weiterhin, ich habe da Leute lieben und schätzen gelernt und es kommen auch leider immer wieder neue hilfebedürftige, denen ich mit meiner Erfahrung auch helfen will.
Ich habe eine Alkoholfreie Wohnung und auch Keller, vermeide frühere Trinksituationen wie sie früher bei mir üblich waren und gehe erst gar nicht hin. Ich organisiere meine Freizeit.
Ich will mit meinen neuen Freunden viel neues erleben und erfahren, die jenigen, die meine jetzige Einstellung nicht mögen oder mit ihr zurechtkommen, meide ich und will auch mit solchen nicht mehr Zusammensein.
Ich habe gelernt auch ohne Alkohol auf fremde Leute zuzugehen und sie offen Anzusprechen. Ich habe neue Ziele in meinem Leben, Träume und Wünsche, die ich so auch versuche zu verwirklichen.
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28. Können Sie sich vorstellen, jemals wieder in Ihre alten Gewohnheiten zurückzufallen?
(Ja/Nein + Begründung)

Nein, da ich mir der Gefahr bewusst bleibe! Ich weis noch ganz genau wie mein früheres Leben mit dem Alkohol war, in das ich auf keinen Fall mehr zurück will! Ich habe seit meiner Abstinenz (10 Monate) viele schöne Dinge nüchtern erlebt, die ich so vorher nicht kannte! Diese Dinge stärken mich in meinem Vorhaben AB zu bleiben und geben mir den Willen meinen Weg so weiterzugehen!
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29. Wie wollen sie in Zukunft das Trinken vom Fahren trennen?

Ich lebe Abstinent.
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30. Haben Sie zum Abschluss noch etwas hinzuzufügen?

Durch meine TF`s ist zum Glück niemand zu Schaden gekommen! Meine Strafe tut mir zwar weh, aber könnte ich es verantworten, wenn schlimmeres passiert wäre, wenn ich jemanden überfahren hätte?? Nein!! Ich bin deswegen sehr dankbar, dass mir jemand eine Mauschelle gegeben hat und ich aufgewacht bin!
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Habs doch heute noch geschafft, wäre Supi von euch, wenn ihr mal ein Blick drüberwerfen würdet.
LG. Bernd

Bernd.358
13.02.2007, 18:15
...hmmmm???? %) Ich will euch ja bistimmt nicht drängeln, ich weiss ja, dass ihr viel zu tun habt aber ich häng jetzt so ein bisschen in der Luft!! Ist mein FB OK so, kann ich so zur MPU oder isser wie auch immer?? Ich weiss auch, ihr bekommt nichts dafür, aber ein klitzekleiner wink wäre echt nett....!@#$

LG, Bernd

Hummer
13.02.2007, 18:29
Also spontan sehe ich nix was dich bei der MPU in Probleme stürzen könnte. Nur 2 Minidetails: Bei der 2. Frage ist die Wurstsemmel total uninteressant :p und bei der 30. Frage antwortest du mit Nein. Alles was zu sagen ist sollte in den 29. vorherigen Fragen geklärt sein.

Jasmin66
13.02.2007, 19:01
Also..............
Los gehts..............Ich find ihn auch voll gut!
lg
jasmin

Say
13.02.2007, 19:37
1. Beschreiben Sie den Tag Ihrer Trunkenheitsfahrt aus eigener Sicht mit Datum und Uhrzeiten.
(wann, wo und mit wem getrunken / wann und wie aufgefallen / Promille)

Und war war die Blutentnahme? ...um wieviel Uhr warst du wieder zuhause? ...warum die Belehrung wurde der Führerschein beschlagnahmt?

2. Was und wie viel haben Sie am Tattag insgesamt getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Trinkzeit)

Nach meiner Ankunft bei meinen Eltern von 11.00 bis 13.00 Uhr 2 Flaschen helles Bier 0,5 Liter. Von 13.15 bis 19.15 Uhr weitere 6 Flaschen helles Bier 0,5 Liter auf einer Geburtstagsfeier. Gegessen habe ich in dieser Zeit eine Bratwurstsemmel.

Das reicht nicht um auf die Promillezahl zu kommen das müssen etwa 11 Flaschen a 0,5l gewesen sein

5. Wie haben Sie die Trunkenheitsfahrt vermeiden wollen (wenn überhaupt)?

Als ich bei meinen Eltern in mein Auto stieg, fragten die schon, ob ich denn noch mit dem Auto fahren dürfte, da ich ja Alkohol getrunken hatte, was ich aber Bejate.
Bei meinem Bekannten der Geburtstag hatte, war es nicht geplant an diesem Tag noch Auto zu fahren aber durch die Streitigkeiten und dem Alkohol war ich sehr verwirrt und bin ohne zu überlegen dennoch mit meinem Auto zu mir nach hause gefahren. Der Alkohol hat mich in meiner Denk und Handlungsweise herab gesetzt und ich konnte somit diese Fahrt nicht mehr vermeiden.

Dein Wut durch den verbalen Angriff nicht zu vergessen immerhin geschah das vor allen Leuten

7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus?

Mit 2-3 Bieren 0,5 Liter bin ich schon öfter Auto gefahren, auch mit mehr Alkohol als im Straßenverkehr erlaubt ist.
Mit Restalkohol bin ich mit Sicherheit auch einige male Auto gefahren. Ganz genau kann ich das nicht sagen aber es waren bestimmt 200-300-mal, dass ich mit Alkohol Auto gefahren bin.
Ich folgere nun daraus, dass ich sehr viel Glück bei meinen so genannten Alkoholfahrten hatte und niemand etwas passiert ist.

Formulier das genau andersrum ...200-300 mal und dann den Rest sonst könnte es sein das du den satz nicht zu Ende bringen kannst weil der GA sofort nachfragt was einige male ist.

8. Wann hatten Sie den ersten Kontakt mit Alkohol und wann haben Sie das erste Mal Alkohol zu sich genommen?
(Allererste Erinnerung und erster Konsum)

Da meine Eltern ein Getränkegeschäft betreiben und ich als kleines Kind dort mit war (wir spielten zwischen den Paletten mit Getränken oft verstecken), wusste ich schon sehr bald, was Alkohol ist. Meine Eltern erklärten mir was ein Kind trinken darf und was nicht. Damals war ich ungefähr 5 Jahre alt.
Meinen ersten Konsum mit Alkohol hatte ich mit Freunden aus meinem Dorf, da war ich 10 Jahre alt. Wir bauten uns ein Lager, wobei ich und auch meine Freunde nach der Arbeit manchmal ein Bier zusammen tranken. Es schmeckte sehr bitter aber das war egal, man wollte ja zu den großen gehören, die tun das ja auch! Dazu kam, dass so ein kleiner Schluck auch lustig machte.

Das Bier hattest du doch sicher aus dem Laden mitgehen lassen ...verkauft hat euch das doch noch keiner ....oder?

9. Wann haben Sie zuletzt mit dem regelmäßigen Trinken begonnen?

Regelmäßig habe ich nie getrunken.
Während ich mit meiner Freundin zusammen in einer Wohnung lebte (1995-2002), trank ich selten Alkohol. Abends, bei einem guten Film im TV, tranken wir so zweimal die Woche Alkohol. Die Freundin 1-2 Gläser Wein, ich eine Flasche Bier 0,5 Liter, selten auch mal zwei Flaschen. Ich wollte ja was mit Ihr erleben und nicht mit einem Kater früh im Bett aufwachen.

Erleben ähhhhm warum dann nicht abends? ...Kuschelabend mit Film würde da ganz gut kommen ...Zeit füreinander und so

Es waren an solchen Tagen bis zu 10 Flaschen Bier 0,5 Liter, die ich getrunken habe. Das wiederum war auch nicht immer der fall, meine Stimmung war ausschlaggebend, ob ich nun sechs oder zehn Bier getrunken habe. War es lustig, oder war was los, waren viele unbekannte Gesichter da, trank ich viel, war es langweilig, trank ich weniger und wurde auch schnell müde, letztendlich schlief ich dann auch ein. Unter der Woche (ein bis zwei Flaschen Bier) konnte ich das nicht, ich musste sehr bald früh raus und meiner Arbeit nachgehen.

Von 1-2 Bier plötzlich auf 10 ? Wo ist die Steigerung bzw. die Gewöhnung wo kommt die her?

ich bin dann an den Wochenenden öfter weggegangen um Alkohol zu trinken. Es waren an solchen Tagen bis zu 10 Flaschen Bier 0,5 Liter, die ich getrunken habe. Das wiederum war auch nicht immer der fall, meine Stimmung war ausschlaggebend

Zu Geburtstagen, Maifeier, Stadtfest oder auch zur Fastnacht können es auch schon bis zu 10 Bier 0,5 Liter gewesen sein. Das war aber eher selten (bis zu achtmal im Jahr). Das ging von 2002 bis zu meiner TF so.

Erst Wochenende und je nach Stimmung und nun spezielle Anläße?

11. Wo und mit wem haben Sie überwiegend getrunken?

Ich habe in der Geselligkeit anderer Alkohol getrunken, auch auf Geburtstagen, an Silvester oder Sommer im Biergarten mit meinen Bekannten und Freunden auch war ein Geburtstag ein Grund Alkohol zu trinken. Daheim, wenn ich alleine war, habe ich eher weniger Bier getrunken, da ich lieber unter Leuten sein wollte.

An normalen Wochenenden aber auch immerhin fiel dir die Decke auf den Kopf und so ... zumindest les ich das weiter oben so raus

12. Warum haben Sie getrunken?
(Innere + äußere Motive)

Nachdem sich 2002 meine Freundin von mir getrennt hatte, hatte ich erst mal die Nase voll von der ganzen Beziehungskiste. Ich fand auch sofort gefallen daran, an Wochenenden mit diversen Freunden auf Tour zu gehen und halligalli zu machen. Mit Alkohol konnte ich das was zwischen mir und meiner Freundin vorgefallen war, besser verdrängen.

Siehste da steht´s wieder

Ich wollte ja unter Menschen, nicht daheim versauern und immer nur zu grübeln, wer nun schuld an diesem Dilemma hatte.

die Angst oder meine Einbildung gegenüber einer Frau wieder zu versagen

erst willst du nicht grübeln wer schuld ist und hier weißt du Dir eindeutig die schuld zu wie kommts?

Jetzt, da ich AB lebe, sehe ich wenn ich wieder unter Menschen bin, wie abstoßend es sein kann, betrunken zu sein.

An was z.B.?

17. Haben sie jemals die Kontrolle über ihre Trinkmenge verloren und bis zur Volltrunkenheit Alkohol konsumiert?

Ja, das war mit 16 Jahren auf der Kirchweih in dem Dorf wo ich aufgewachsen bin. Ich hatte mit einem Arbeitskollegen, wir lernten denselben Beruf, in der Bar sehr viel Schnaps getrunken, dass dazu führte, dass ich völlig die Orientierung beim Versuch zu meinen Eltern nach hause (ca. 300 Meter) zu kommen verlor. Passanten, die mich kannten, stützten und halfen mir, klingelten meine Eltern wach, die mich dann zu Bett brachten. Mir war Tage danach noch derart übel, dass ich mir die schnelle Wirkung von hochprozentigem merkte und selten Schnaps trank.

Selten ? ....gar nicht mehr du bist ja lernfähig immerhin willste das ja bei dem GA zum Ausdruck bringen

19. In welcher Kategorie von Trinker haben sie sich früher gesehen und wie stufen Sie sich heute rückblickend ein?
(mit Begründung)

Früher machte ich mir nach einer durchzechten Nacht schon Gedanken wie viel ich getrunken habe, es war aber nicht gleich der Weltuntergang, da ja mein Bekanntenkreis ähnlich viel Alkohol trank, wie ich auch. Er gehörte einfach dazu, vieles ging auch leichter damit. Da ich unter der Woche nicht so viel trank, nur an manchen Wochenenden, dachte ich nicht, dass ich ein Säufer wäre.
Heute weiß ich, nachdem ich mich intensiv mit meiner Problematik beschäftigt habe, dass ich Alkohol missbraucht habe und froh darüber bin, dass mir die Augen geöffnet wurden. In meiner SHG sehe ich und bin schockiert darüber, wozu Alkoholmissbrauch führen kann.

Bring hier auch wieder ein paar Beispiele

21. Wann haben Sie zuletzt Alkohol getrunken?

Ich habe am 17.04.2006 zuletzt Alkohol getrunken. Das war der Ostermontag, da habe ich angefangen, mich über das Internet auf das was jetzt auf mich zukommt, zu informieren. Da ich dienstags wieder in meine Arbeit und früh aufstehen musste, waren es an diesem Tag 2 Flaschen helles Bier a´ 0,5 Liter.

Tödliche Antwort ....nicht nur darüber was auf dich zukommt sondern darüber was Alkohol bewirkt .... sonst klingt das wie ...Scheiße ich muß zur MPU ...ich darf nichts mehr trinken

Say
13.02.2007, 19:47
23. Warum trinken Sie heute Alkohol/keinen Alkohol?

Ich habe gelernt, dass mein Leben ohne Alkohol viel erfüllter und ausgeglichener geworden ist. Ich habe mir ein neues Hobby gegönnt das mich schon seit meiner Kindheit interessierte, ich aber nie die Gedult aufgebracht habe es so zu verwirklichen: Schiffsmodellbau. Da ich Abbo-Kunde der Bismarck-Bauserie, die Wöchentlich erscheint, bin, freue ich mich jede Woche auf die neuste Ausgabe, damit mein Schiff wieder ein bisschen weiter ist.
Ich mache auch sehr gerne wieder Sport und habe dabei über das Internet auf einer MTB-Seite (Forum) neue Freunde kennen gelernt. Wir sind sehr oft im Sommer geradelt, wollten im Winter Langlaufen, da aber der Schnee ausblieb, haben wir und zum Joggen getroffen. Diese Leute wissen auch von meinem Problem mit dem Alkohol und akzeptieren mich so wie ich bin. Das stärkt mein Selbstbewusstsein. Ich bin körperlich fitt und mir geht es gut. Wir wollen heuer eine kleine Wochenendtour den Main entlang machen.
Ich gehe gerne meiner Arbeit nach, die mir auch Spaß macht, da ich immer wieder neue Aufgaben zu meistern habe.
Ich habe ein neues Selbstwertgefühl bekommen, brauche jetzt keinen Alkohol mehr um mir fremde Leute anzusprechen und auch keinen Kaugummi um meine Fahne zu verstecken.
Ich will nicht wieder in meinen alten Trott verfallen, mein neues oder jetziges Leben ist so sehr viel besser, schöner und ich bin wieder Stolz auf mich. Ich weis auch, dass es im Leben Höhen und Tiefen gibt, sie werden kommen und auch wieder gehen, ich werde sie aber bestimmt besser ohne Alkohol erleben können.

Ich werde nicht

Ich weiß das ich sie ohne Alkohol besser meistern werde da ich mich dann mit klarem Kopf darum kümmern kann

25. Wie haben Sie die Änderung Ihres Trinkverhaltens erreicht und dabei die Umstellungsphase erlebt?

Nachdem ich meinen Entschluss gefasst habe, absolut keinen Alkohol mehr zu trinken, war anfangs vieles anders als sonst: Als ich nachts zu Bett ging, konnte ich schlecht einschlafen, tagsüber hatte ich keinen Hunger und war auch sehr aufgewühlt. Da ich mir jetzt ernsthafte Gedanken über meine Zukunft machte, entschloss ich mich daher in eine SHG zu des Freundeskreises zu gehen. Diese Gespräche haben mir geholfen mich mit meiner Problematik auseinander zu setzen. Ich sprach auch mit meinen Hausarzt über die Sache, der mir wiederum riet, alle sechs Wochen meine Blutwerte nehmen zu lassen, dass ich auch tat. Ich fing an, meine Samstagabende anders zu gestalten, ich besuchte wieder mal das Kino, ging mit Freunden gut essen, nur ohne Alkohol.
Mit „gewissen Freunden“, die meine AB überhaupt nicht verstanden und sich sogar lustig über mich machten, habe ich heute nichts mehr zu tun. Ich fühle mich da auch fehl am Platz, ich habe einen anderen, besseren, meinen Weg eingeschlagen und will diesen so auch weitergehen.

Erzähl davon wie du hingegangen bist ...wie sie getrunken haben ...dann anfingen zu lästern ...das hast du dir ein par mal angeschaut und dann wurde es dir zu dumm ...du hast erkannt das es keinerlei Gemeinsamkeiten gab außer der Sauferei

26. Wie wirkt sich Ihr geändertes Verhalten auf Sie, Ihr Leben und Ihr Umfeld aus?

Seit ich keinen Alkohol mehr trinke bin ich selbstbewusster geworden, mutiger, aktiver, habe mehr Energie, bin körperlich fitt und habe Spaß an meiner Arbeit. Ich habe neue Freunde kennen gelernt, die mich so mögen wie ich bin. Ich werde wieder eingeladen, gehe auch sehr gerne dort hin um nüchtern andere Menschen zu treffen und mich mit ihnen zu unterhalten. Ich gehe in die Sauna, wobei ich mich herrlich entspannen kann, bin auch sehr Stolz auf das was ich erreicht und in meinen Leben geändert habe.
Ich bin auch sonntags Aktiv, egal um entweder was zu unternehmen oder an meinen Schiffchen weiter zu basteln.
Mein Leben hat sich geändert, das will ich so wie es jetzt ist nicht mehr aufgeben, die wahren Freunde haben sich mir gezeigt und haben auch jetzt gefallen an mir so wie ich bin, die jenigen, die das nicht verstehen, denen habe ich meine Freundschaft gekündigt.


werde nee ;)

27. Wie stellen Sie sicher, dass Ihr neues Verhalten dauerhaft stabil bleibt?


Ich habe gelernt nein zu sagen. Ich höre in mich hinein, setze mich mit meinem inneren Gefühl auseinander. Ich weis noch ganz genau, wie es früher mit Alkohol war und wie es jetzt ist. Ich will in diese Zeit nicht wieder zurückfallen. Ich würde so alles wieder verlieren! Es gibt Menschen, die wissen bescheit über mich und meine Problematik, wenn es mir schlecht geht, kann ich mich jederzeit mit ihnen treffen und sie auch anrufen und mich mit ihnen unterhalten. Meine Selbsthilfegruppe besuche ich natürlich weiterhin, ich habe da Leute lieben und schätzen gelernt und es kommen auch leider immer wieder neue hilfebedürftige, denen ich mit meiner Erfahrung auch helfen will.
Ich habe eine Alkoholfreie Wohnung und auch Keller, vermeide frühere Trinksituationen wie sie früher bei mir üblich waren und gehe erst gar nicht hin. Ich organisiere meine Freizeit.

Warum biste nicht gefestigt genug dazu dem ins Auge zu sehen? ...du vermeidest das nicht du bist dem doch locker gewachsen

Ich will mit meinen neuen Freunden viel neues erleben und erfahren, die jenigen, die meine jetzige Einstellung nicht mögen oder mit ihr zurechtkommen, meide ich und will auch mit solchen nicht mehr Zusammensein.


Denen sagst du klar deine Meinung und das war´s dann

Say

Say
13.02.2007, 19:48
Habt ihr doch ein bissel übersehen ihr beiden ;)

Say

Bernd.358
13.02.2007, 20:40
Danke Say, ich werd drann Arbeiten!!

Wie hast du gerechnet, damit du auf 11 Bier a`0,5 Liter kommst?? Da komm ich noch nicht ganz mit !@#$ ....

Also..............
Los gehts..............Ich find ihn auch voll gut!
lg
jasmin

Hummer + Jasmin auch lieb von euch :) dann mach mern perfekt :-)

Hummer
13.02.2007, 20:56
Habt ihr doch ein bissel übersehen ihr beiden ;)

Say

Du bist auch mal wieder kritischer als jeder GA :cool: Ich meine er wär auch mit der oberen Version durchgekommen aber egal, besser ist besser.

Say
13.02.2007, 21:02
Nun ich hab einfach mal 9 Stunden Trinkzeit gerechnet Blutabnahme 20.00 Uhr ...Trinkbeginn 11.00 Uhr

Das sind alleine schon mal 1,35 Promille die die abgebaut hast in der Zeit ...dazu gerechnet werden die verbliebenen 1,66 Promille dann sind wir bei 3.01 Promille theoretischem Maximalwert

Die werden nun multipliziert mit deiner Körperflüssigkeit
also (80 kg* 0,7) der Rest ist Fett und so´n Zeug

Da du nun den Alkohol nur zu etwa 80 % aufnimmst und der auch noch leichter ist wie Blut wird das ganze am ende mit 1,25 multipliziert und dann durch 8g(eine Trinkeinheit) geteilt.
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Formelmäßig sieht das ganze dann so aus

A = Aufgenommene Alkoholmenge in Gramm
h = Trinkbeginn bis Messung minus 1 in Stunden
c = theoretische Alkoholkonzentration in Promille
p = Körpergewicht in Kilogramm
r = Reduktionsfaktor (0,7 Mann)
1,25 = Aufschlag Resorptionsdefizit von 20%
c = BAK + 0,15*h
A = c * (p*r) * 1,25

c = 1,66 + 0,15*9h = 3,01 %o
A = 3,01 * (80*0,7) * 1,25 = 210.7 g
210,7g / 8g = 26,34 TE aufgerundet auf 27 TE.

1TE =200 ml Bier
1TE =100ml Wein

Ergo kommen etwa 10,5 Flaschen a 0,5l dabei raus ...die halbe schreiben wir dir gut die haste verschlabbert<g<

Say

Say
13.02.2007, 21:05
Du bist auch mal wieder kritischer als jeder GA :cool: Ich meine er wär auch mit der oberen Version durchgekommen aber egal, besser ist besser.

Kritischer vielleicht aber alleine bei der Trinkmenge hätte der GA Salto geschlagen das wären um die 0,9 Promille gewesen bei der Angabe das ging auf keinen Fall .... davon abgesehen wollen wir ja perfekte Kandidaten und keine die irgendwo noch wackeln neee ;)

Say

Bernd.358
13.02.2007, 21:33
...mannometer.....was da net so alles reingieng, tztztz ~0 %)

Danke für deine ernüchternde Rechnung Say (@)

LG, Bernd

Say
13.02.2007, 21:47
Naja du bist ja auch ein kräftiges Kerlchen da geht halt schon was rein

Say

Bernd.358
15.02.2007, 16:30
1. Beschreiben Sie den Tag Ihrer Trunkenheitsfahrt aus eigener Sicht mit Datum und Uhrzeiten.
(wann, wo und mit wem getrunken / wann und wie aufgefallen / Promille)

Der Tag verlief folgendermaßen:
Am 01.04.2006 bin ich früh um 8.00 Uhr aufgestanden und wie jeden Samstag in das Geschäft meiner Eltern zu fahren um beim Getränkeverkauf mit zu helfen. Meine erste Flasche Bier öffnete und trank ich mit einem Bekannten um 11.00 Uhr. Er trank, nachdem er seine Getränke eingekauft hatte, jedes Mal eine Flasche Bier mit mir. Zum Mittagessen trank ich weitere zwei Flaschen Bier. Um 13.00 Uhr stieg ich dann in mein Auto und fuhr zu einem zur damaligen Zeit noch sehr guten Freund, der an diesem Tag Geburtstag hatte. Dort traf ich gegen 13.15 Uhr ein, trank weitere 8 Flaschen Bier a 0,5 Liter bis es dann zwischen 18.30 und 19.15 Uhr zu einem heftigen Streit kam.
Mein „Freund“, der zu dieser Zeit auch angetrunken war, beschimpfte mich vor den anderen Geburtstagsgästen, die dort mittlerweile angekommen waren, aufs übelste! Da ich zu diesem Zeitpunkt mit dieser Reaktion meines Kumpels überfordert war, stieg ich ohne zu überlegen in mein Auto ein und wollte nur noch zu mir nach hause.
Nach 2 km um 19.30 Uhr kam ich dort auch an, wo aber schon die Polizei, da ich nicht angeschnallt war, hinter mir anhielt und mich nach meinen Papieren fragte. Auf Grund meiner erheblichen Alkoholfahne wurde ein Alk-Test durchgeführt (AA 0,82 mg/l) der dann bei der Blutentnahme um 20.00 Uhr im Krankenhaus einen Mittelwert von 1,66% ergab (ich bin 1.90 Meter groß und 80 kg schwer). Bei der Blutentnahme zeigte ich keinerlei Ausfallserscheinungen, dass ich dort auch unterschreiben musste. Nach dem Krankenhaus fuhren mich die Beamten wieder zu mir nach Hause, wo ich um 20.30 Uhr eine Belehrung „Fahren ohne Führerschein“ aufgrund meiner zu hohen Alkoholkonzentration im Blut bekam.
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2. Was und wie viel haben Sie am Tattag insgesamt getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Trinkzeit)

Nach meiner Ankunft bei meinen Eltern von 11.00 bis 13.00 Uhr 3 Flaschen helles Bier 0,5 Liter. Von 13.15 bis 19.15 Uhr weitere 8 Flaschen helles Bier 0,5 Liter auf einer Geburtstagsfeier. Gegessen habe ich in dieser Zeit eine Bratwurstsemmel.
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3. Wie viel Kilometer fuhren Sie, bis Sie aufgefallen sind und wie viel Kilometer wollten Sie insgesamt fahren?

Ich fuhr nachdem ich 1,5 Liter helles Bier bei meinen Eltern getrunken habe, 7 Kilometer zu einem Freund. Nachdem ich dort weitere 4 Liter helles Bier getrunken habe, 2 Kilometer bis zu mir nach hause, wobei ich vor meiner Haustüre von der Polizei gestoppt wurde.
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4. Hatten Sie das Gefühl, noch sicher fahren zu können?
(Ja/Nein + Begründung)

Ja, ich hatte das Gefühl noch sicher fahren zu können! Der Alkohol hat mein Beurteilungsvermögen getrübt, deswegen habe ich meine Fahrtüchtigkeit falsch eingeschätzt und war auch nicht Angeschnallt.
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5. Wie haben Sie die Trunkenheitsfahrt vermeiden wollen (wenn überhaupt)?

Als ich bei meinen Eltern in mein Auto stieg, fragten die schon, ob ich denn noch mit dem Auto fahren dürfte, da ich ja Alkohol getrunken hatte, was ich aber Bejate.
Bei meinem Bekannten der Geburtstag hatte, war es nicht geplant an diesem Tag noch Auto zu fahren aber durch die Streitigkeiten und dem Alkohol war ich sehr verwirrt und auch wütend, da ich das so von ihm, mich vor den anderen Gästen bloßzustellen, nicht erwartet habe. Ich bin ohne zu überlegen dennoch mit meinem Auto zu mir nach hause gefahren. Der Alkohol hat mich in meiner Denk und Handlungsweise herab gesetzt und ich konnte somit diese Fahrt nicht mehr vermeiden.
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6. Haben Sie bereits früher im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss gestanden und sind aufgefallen?

Nein.
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7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus?

Ganz genau kann ich das nicht sagen aber es waren bestimmt 200-300-mal, dass ich mit Alkohol Auto gefahren bin.
Mit 2-3 Bieren 0,5 Liter bin ich schon öfter Auto gefahren, auch mit mehr Alkohol als im Straßenverkehr erlaubt ist.
Mit Restalkohol bin ich mit Sicherheit auch einige male Auto gefahren.
Ich folgere nun daraus, dass ich sehr viel Glück bei meinen so genannten Alkoholfahrten hatte und niemand zu schaden gekommen ist.
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8. Wann hatten Sie den ersten Kontakt mit Alkohol und wann haben Sie das erste Mal Alkohol zu sich genommen?
(Allererste Erinnerung und erster Konsum)

Da meine Eltern ein Getränkegeschäft betreiben und ich als kleines Kind dort mit war (wir spielten zwischen den Paletten mit Getränken oft verstecken), wusste ich schon sehr bald, was Alkohol ist. Meine Eltern erklärten mir was ein Kind trinken darf und was nicht. Damals war ich ungefähr 5 Jahre alt.
Meinen ersten Konsum mit Alkohol hatte ich mit Freunden aus meinem Dorf, da war ich 10 Jahre alt. Wir bauten uns ein Lager, wobei ich und auch meine Freunde nach der Arbeit manchmal ein Bier zusammen tranken. Ich habe da ab und zu eine Flasche aus dem Geschäft meiner Eltern mitgehen lassen, dass da aber niemand bemerkte. Es schmeckte sehr bitter aber das war egal, man wollte ja zu den großen gehören, die tun das ja auch! Dazu kam, dass so ein kleiner Schluck auch lustig machte.
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9. Wann haben Sie zuletzt mit dem regelmäßigen Trinken begonnen?

Regelmäßig habe ich nie getrunken.
Während ich mit meiner Freundin zusammen in einer Wohnung lebte (1995-2002), trank ich selten Alkohol. Gemeinsam unter einer warmen Wolldecke, an einem Kuschelabend und einem spannenden Film, wenn wir Zeit für einander hatten, trank ich so zweimal die Woche Alkohol. Die Freundin 1-2 Gläser Wein, ich eine Flasche Bier 0,5 Liter, selten auch mal zwei Flaschen. Als wir im Sommer miteinander auf dem Balkon unseren Grill anfeuerten und losgrillten, war auch schon mal ein Liter Bier. Ich wollte ja was mit Ihr erleben und nicht mit einem Kater früh im Bett aufwachen. 2002 ging das dann mit meiner Freundin in die Brüche und ich bin dann an den Wochenenden öfter weggegangen um Alkohol zu trinken. Anfangs waren es bis zu 5 Biere, die ich an solchen Abenden mit meinen Bekannten trank. Das wurde aber im laufe der Zeit immer mehr, ich gewöhnte mich an diese Mengen Alkohol im laufe der Jahre. Es kam zu letzt auch vor, dass ich an einen solchen Abend bis zu 10 Flaschen Bier 0,5 Liter, getrunken habe. Das wiederum war aber auch nicht immer der fall, meine Stimmung war ausschlaggebend, ob ich nun sechs oder zehn Bier getrunken habe. War es lustig, oder war was los, waren viele unbekannte Gesichter da, trank ich viel, war es langweilig, trank ich weniger und wurde auch schnell müde, letztendlich schlief ich dann auch ein. Unter der Woche konnte ich das nicht, ich musste sehr bald früh raus und meiner Arbeit nachgehen.
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10. Wie viel und wie oft haben Sie getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)

Unter der Woche war ich nach meiner Arbeit meistens daheim und da manchmal 2-3 Bier 0,5 Liter zum und nach dem Abendessen oder TV, das aber auch nicht immer. Mehr war nicht, ich musste am nächsten Tag früh raus und wieder zur Arbeit. An manchen Wochenenden, aber auch wenn der nächste Tag ein Feiertag war und ich nicht in die Firma musste, trank ich mit oder bei Freunden, bis zu 12 Bieren 0,5 Liter an einem Tag. Das kam zuletzt bis zu zweimal im Monat vor und das meist an Samstagen, freitags ging nicht weil ich auch samstags früh bald aufstehen musste um meinen Eltern beim verkaufen zu helfen. Sonntag war auch wieder nicht, ich konnte Montag früh keinen Kater in meiner Arbeit gebrauchen.

Bernd.358
15.02.2007, 16:36
11. Wo und mit wem haben Sie überwiegend getrunken?

Ich habe in der Geselligkeit anderer Alkohol getrunken, in Lokalen, an Silvester, Fasching oder Sommer im Biergarten mit meinen Bekannten und Freunden, auch war ein Geburtstagsfeier eine Gelegenheit Alkohol zu trinken. Daheim bei mir trank ich eher weniger Alkohol da ich allein bei mir zu hause war und mir an den Wochenenden die Decke auf dem Kopf fiel. Ich ging deshalb mit meinen Freunden und Bekannten weg um Spaß zu haben.
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12. Warum haben Sie getrunken?
(Innere + äußere Motive)

Nachdem sich 2002 meine Freundin von mir getrennt hatte, hatte ich erst mal die Nase voll von der ganzen Beziehungskiste. Ich fand auch sofort gefallen daran, an Wochenenden mit diversen Freunden auf Tour zu gehen und halligalli zu machen. Mit Alkohol konnte ich das was zwischen mir und meiner Freundin vorgefallen war, besser verdrängen. Ich wurde auch lockerer, konnte meine Ansprechängste gegenüber fremden Menschen verdrängen und lernte so auch andere Leute kennen. Ich wollte ja unter Menschen, nicht daheim versauern und immer nur zu grübeln, wer nun schuld an diesem Dilemma hatte. Mein Selbstbewusstsein war zu diesem Zeitpunkt am Hund. Ich konnte durch den Alkohol und wenn ich unter anderen Menschen war die Unzufriedenheit mit mir selbst auch meine damalige Einsamkeit, die Vergangenheit besser verdrängen.
War ich dann mit meinen Freunden unterwegs, trank ich um entspannter zu sein, die Angst oder meine Einbildung gegenüber einer Frau nicht anzukommen, ließ mit steigender Promillezahl nach. Auf einmal war ja alles so leicht, ich wurde Kontaktfreudiger, traute mich fremde Personen offen anzureden, das ich früher nüchtern nie gemacht hätte. Ich konnte so meine Trauer oder die Enttäuschung über meine kaputtgegangene Beziehung besser überwinden.
Ich habe mir bis vor meiner TF auch keine Großen Gedanken darüber gemacht, heute weiß ich, dass das mit der Trinkerei überhaupt nichts gebracht hat, im Gegenteil, es wurde immer mehr und eine neue Freundin habe ich so auch nicht kennen gelernt! Jetzt, da ich AB lebe, sehe ich, wie abstoßend und auch gefährlich es sein kann, betrunken zu sein.
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13. Welche Wirkung haben Sie in der Vergangenheit nach Alkoholgenuss bei sich beobachtet?
(bei wenig und bei viel Alkohol)

Bei wenig Alkohol hatte ich ein entspanntes und gelassenes Gefühl. Probleme und Sorgen traten in den Hintergrund. Ich wurde fröhlicher, kontaktfreudiger auch lustiger und ging mehr auf fremde Menschen ein.
Wenn ich viel Alkohol trank, wurde meine Aussprache undeutlich, ich roch aus dem Mund, wurde teils Aggressiev und uneinsichtig, torkelte umher und zuletzt schlief ich desöfteren ein.
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14. Gab es kritische Hinweise Anderer auf Ihren Alkoholkonsum und wie haben Sie darauf reagiert?

Wenn ich zu viel Alkohol getrunken hatte, war’s das dann mit den Menschen kennen lernen, da die das ja mitbekamen, dass ich besoffen bin und nur rumlalle. Sie wollten dann nichts mit mir zu tun haben oder wanden sich von mir ab. Heute versehe ich, warum! Deswegen war ich dann lieber bei meinen Begleitern, die ähnliche Mengen Alkohol getrunken haben und deren Zustand derselbe war, wie bei mir.
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15. Welche Auswirkungen und Folgen hatte Ihr Alkoholkonsum auf Ihr Leben und Ihr Umfeld?

Nach einem Abend, an dem ich sehr viel Alkohol getrunken hatte, fühlte ich mich absolut kaputt, schlapp, war müde und für nichts zu gebrauchen. Es kamen dann auch Schuldgefühle dazu weil ich mit mir nicht zufrieden war und dachte, wieder einmal alles falsch gemacht zu haben.
Da man mir so eine durchzechte Nacht ansah, meine Augen waren geschwollen, glasig und auch rot, schämte ich mich dann, mich so in der Öffentlichkeit zu zeigen, und blieb dann lieber daheim.
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16. Gab es in Ihrem bisherigen Leben frühere Zeiten, in denen sie weit mehr Alkohol als heute getrunken haben?
Wenn ja, nennen sie bitte die Lebensabschnitte und mögliche Ursachen und Umstände dafür.

Nein, ich lebe seit dem 18.04.2006 Abstinent.
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17. Haben sie jemals die Kontrolle über ihre Trinkmenge verloren und bis zur Volltrunkenheit Alkohol konsumiert?

Ja, das war mit 16 Jahren auf der Kirchweih in dem Dorf wo ich aufgewachsen bin. Ich hatte mit einem Arbeitskollegen, wir lernten denselben Beruf, in der Bar sehr viel Schnaps getrunken, dass dazu führte, dass ich völlig die Orientierung beim Versuch zu meinen Eltern nach hause (ca. 300 Meter) zu kommen, verlor. Passanten, die mich kannten, stützten und halfen mir, klingelten meine Eltern wach, die mich dann zu Bett brachten. Mir war Tage danach noch derart übel, dass ich mir die schnelle Wirkung von hochprozentigem merkte und keine Schnäpse mehr trank.
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18. Haben Sie früher schon einmal oder öfter über einen längeren Zeitraum bewusst und mit Absicht völlig auf den Genuss von Alkohol verzichtet?

Nein, ich sah bis zu meiner TF keinen Anlass dazu.
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19. In welcher Kategorie von Trinker haben sie sich früher gesehen und wie stufen Sie sich heute rückblickend ein?
(mit Begründung)

Früher machte ich mir nach einer durchzechten Nacht schon Gedanken wie viel ich getrunken habe, es war aber nicht gleich der Weltuntergang, da ja mein Bekanntenkreis ähnlich viel Alkohol trank, wie ich auch. Er gehörte einfach dazu, vieles ging auch leichter damit. Er hat mir geholfen in der Öffentlichkeit lockerer und unbeschwerter zu sein. Da ich unter der Woche nicht viel trank, nur an manchen Wochenenden, dachte ich nicht, dass ich ein Alkoholiker wäre.
Heute weiß ich, nachdem ich mich intensiv mit meiner Problematik beschäftigt habe, dass ich Alkohol missbraucht habe um mich in eine bestimmte Stimmung zu bringen. Ich bin froh darüber, dass mir die Augen geöffnet wurden und es mit mir nicht schlimmer kam. In meiner SHG sehe ich und bin schockiert darüber, wozu Alkoholmissbrauch führen kann. Da sitzen erwachsene, gebrochene Leute, teilweise auch älter als ich, die haben durch den Alkohol alles verloren. Nicht mal ihre eigenen Kinder wollen Ihnen mehr helfen, das vertrauen ist da total weg, in diesem Fall wetteten sie sogar, wenn der Papa wieder anfängt zum trinken.
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20. Trinken Sie heute Alkohol? Wenn ja, was, wie viel und wie oft?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)

Nein, ich trinke seit dem 18.04.2006 keinen Alkohol mehr.

Bernd.358
15.02.2007, 16:46
21. Wann haben Sie zuletzt Alkohol getrunken?

Ich habe am 17.04.2006 zuletzt Alkohol getrunken. Das war der Ostermontag, da habe ich angefangen, mich über das Internet auf das was Alkohol bewirkt, zu informieren. Da ich dienstags wieder in meine Arbeit und früh aufstehen musste, waren es an diesem Tag 2 Flaschen helles Bier a´ 0,5 Liter.
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22. Trinken sie gelegentlich alkoholfreies Bier?

Nein.
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23. Warum trinken Sie heute Alkohol/keinen Alkohol?

Ich habe gelernt, dass mein Leben ohne Alkohol viel erfüllter und ausgeglichener geworden ist. Ich habe mir ein neues Hobby gegönnt das mich schon seit meiner Kindheit interessierte, ich aber nie die Gedult aufgebracht habe es so zu verwirklichen: Schiffsmodellbau. Da ich Abbo-Kunde der Bismarck-Bauserie, die Wöchentlich erscheint, bin, freue ich mich jede Woche auf die neuste Ausgabe, damit mein Schiff wieder ein bisschen weiter ist.
Ich mache auch sehr gerne wieder Sport und habe dabei über das Internet auf einer MTB-Seite (Forum) neue Freunde kennen gelernt. Wir sind sehr oft im Sommer geradelt, wollten im Winter Langlaufen, da aber der Schnee ausblieb, haben wir uns zum Joggen getroffen. Diese Leute wissen auch von meinem Problem mit dem Alkohol und akzeptieren mich so wie ich bin. Das stärkt mein Selbstbewusstsein. Ich bin körperlich fitt und mir geht es gut. Wir wollen heuer eine kleine Wochenendtour den Main entlang machen.
Ich gehe gerne meiner Arbeit nach, die mir auch Spaß macht, da ich immer wieder neue Aufgaben zu meistern habe.
Ich habe ein neues Selbstwertgefühl bekommen, brauche jetzt keinen Alkohol mehr um mir fremde Leute anzusprechen und auch keinen Kaugummi um meine Fahne zu verstecken.
Ich werde nicht wieder in meinen alten Trott verfallen, mein neues oder jetziges Leben ist so sehr viel besser, schöner und ich bin wieder Stolz auf mich. Ich weiß auch, dass es im Leben Höhen und Tiefen gibt, sie werden kommen und auch wieder gehen und ich weiß, dass ich sie ohne Alkohol besser meistern werde, da ich mich dann mit klarem Kopf darum kümmern kann.
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24. Warum haben Sie das Trinken reduziert bzw. aufgegeben und warum nicht schon eher?

Durch meine TF und deren Konsequenzen wurden mir die Augen geöffnet. Mir wurde bewusst, wenn ich so weitergemacht hätte, wäre ich früher oder später in die Alkoholabhängigkeit abgerutscht. Mir wurde auch bewusst, was alles hätte passieren können, während ich mit Alkohol im Straßenverkehr unterwegs war.
Durch meinen beitritt in meine Selbsthilfegruppe war ich anfangs wie gelähmt, als mir damals fremde Menschen ihr Leid von der Alkoholsucht und deren Entgiftung erzählten. Ich habe vorher noch nie einen erwachsenen Menschen so hilflos und zerbrochen erlebt, wie in meiner SHG. Deshalb gilt für mich: KEINEN ALKOHOL.
Früher kannte ich diese schlimme Erfahrung so nicht und machte mir auch gar keinen Kopf daraus weil ja alles mit Alkohol viel leichter und lustiger war und weil ja alle aus meinem Umfeld ähnliche Mengen Alkohol tranken, wie ich. Deshalb gab es auch gar keinen trastischen Grund das Trinken aufzugeben.
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25. Wie haben Sie die Änderung Ihres Trinkverhaltens erreicht und dabei die Umstellungsphase erlebt?

Die Umstellung war nicht leicht, aber nachdem ich meinen Entschluss gefasst habe, absolut keinen Alkohol mehr zu trinken, war anfangs vieles anders als sonst: Als ich nachts zu Bett ging, konnte ich schlecht einschlafen, tagsüber hatte ich keinen Hunger und war auch sehr aufgewühlt. Da ich mir jetzt ernsthafte Gedanken über meine Zukunft machte, entschloss ich mich daher in eine SHG zu des Freundeskreises zu gehen. Diese Gespräche haben mir geholfen mich mit meiner Problematik auseinander zu setzen. Ich sprach auch mit meinen Hausarzt über die Sache, der mir wiederum riet, alle sechs Wochen meine Blutwerte nehmen zu lassen, dass ich auch tat. Ich fing an, meine Samstagabende anders zu gestalten, ich besuchte wieder mal das Kino, ging mit Freunden gut essen, nur ohne Alkohol.
Mit „gewissen Freunden“, die meine AB überhaupt nicht verstanden und sich sogar lustig über mich machten, habe ich heute nichts mehr zu tun. Anfangs traf ich mich noch wie immer mit ihnen, sie tranken Alkohol, desto später die Stunde, desto dümmer das ganze Gerede. Zu guter letzt war ich dann der „Partykiller“, da ich nüchtern war und auch immer stiller wurde. Mir wurde das dann irgendwann einfach zu dumm und sagte offen meine Meinung, dass ich jetzt erkannt habe, zwischen uns gab keinerlei Gemeinsamkeiten außer der Trinkerei. Ich fühle mich da auch fehl am Platz, ich habe einen anderen, besseren, meinen Weg eingeschlagen und will diesen so auch weitergehen.
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26. Wie wirkt sich Ihr geändertes Verhalten auf Sie, Ihr Leben und Ihr Umfeld aus?

Seit ich keinen Alkohol mehr trinke bin ich selbstbewusster geworden, mutiger, aktiver, habe mehr Energie, bin körperlich fitt und habe Spaß an dem, was ich mache. Ich habe neue Freunde kennen gelernt, die mich so mögen wie ich bin. Ich werde wieder eingeladen, gehe auch sehr gerne dort hin um nüchtern andere Menschen zu treffen und mich mit ihnen zu unterhalten. Ich gehe in die Sauna, wobei ich mich herrlich entspannen kann, bin auch sehr Stolz auf das was ich erreicht und in meinen Leben geändert habe.
Ich bin auch sonntags Aktiv, egal um entweder was zu unternehmen oder an meinen Schiffchen weiter zu basteln.
Mein Leben hat sich geändert, das werde ich so wie es jetzt ist nicht mehr aufgeben, die wahren Freunde haben sich mir gezeigt und haben auch jetzt gefallen an mir so wie ich bin, die jenigen, die das nicht verstehen, denen habe ich meine Freundschaft gekündigt.
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27. Wie stellen Sie sicher, dass Ihr neues Verhalten dauerhaft stabil bleibt?


Ich habe gelernt nein zu sagen. Ich höre in mich hinein, setze mich mit meinem inneren Gefühl auseinander. Ich weis noch ganz genau, wie es früher mit Alkohol war und wie es jetzt ist. Ich will in diese Zeit nicht wieder zurückfallen. Ich würde so alles wieder verlieren! Es gibt Menschen, die wissen bescheit über mich und meine Problematik, wenn es mir schlecht geht, kann ich mich jederzeit mit ihnen treffen und sie auch anrufen und mich mit ihnen unterhalten. Meine Selbsthilfegruppe besuche ich natürlich weiterhin, ich habe da Leute lieben und schätzen gelernt und es kommen auch leider immer wieder neue hilfebedürftige, denen ich mit meiner Erfahrung auch helfen will.
Ich habe eine Alkoholfreie Wohnung und auch Keller, Trinksituationen wie sie früher bei mir üblich waren, denen bin ich heute gewachsen. Ich organisiere meine Freizeit.
Ich will mit meinen neuen Freunden viel Neues erleben und erfahren, die jenigen, die meine jetzige Einstellung nicht mögen oder mit ihr zurechtkommen, denen sage ich klar meine Meinung.
Ich habe gelernt auch ohne Alkohol auf fremde Leute zuzugehen und sie offen Anzusprechen. Ich habe neue Ziele in meinem Leben, Träume und Wünsche, die ich so auch versuche zu verwirklichen.
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28. Können Sie sich vorstellen, jemals wieder in Ihre alten Gewohnheiten zurückzufallen?
(Ja/Nein + Begründung)

Nein, da ich mir der Gefahr bewusst bleibe! Ich weis noch ganz genau wie mein früheres Leben mit dem Alkohol war, in das ich auf keinen Fall mehr zurück will! Ich habe seit meiner Abstinenz (10 Monate) viele schöne Dinge nüchtern erlebt, die ich so vorher nicht kannte! Diese Dinge stärken mich in meinem Vorhaben AB zu bleiben und geben mir den Willen meinen Weg so weiterzugehen!
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29. Wie wollen sie in Zukunft das Trinken vom Fahren trennen?

Ich lebe Abstinent.
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30. Haben Sie zum Abschluss noch etwas hinzuzufügen?

Nein.
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So, so sieht mein dritter Versuch aus. Ich wäre euch sehr verbunden, wenn ihr mal drüberrutschen würdet :)

Vielen Dank im vorraus und liebe Grüße,

Bernd

Bernd.358
18.02.2007, 09:44
!@#$ Guten Morgen ihr lieben Helferlein!! Ich will ja net drängeln oder ich habs auch net so super eilig auf diese Prüfung zu gehen aber könntet ihr doch a bissi mal so sehen......

Dankeschön, Bernd

Hummer
18.02.2007, 18:35
Wenn du alles beherzigt hast was dir geraten wurde sollte der Bogen doch jetzt gut aussehen.

Bernd.358
20.02.2007, 22:13
O-kay, dann werd ich mich mal um einen Termin für meine MPU kümmern.

....tausend Dank nochmal, Bernd

Florist
21.02.2007, 00:59
Hallo Bernd;
Dein FB sieht doch schon sehr gut aus! Die paar kleinen Haker feilen wir bis zu Deinem termin sicher noch rund, ich kann aber im moment nicht viel davon finden, passt schon...

Viele Grüße, Flori

Say
22.02.2007, 16:54
7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus?

Ganz genau kann ich das nicht sagen aber es waren bestimmt 200-300-mal, dass ich mit Alkohol Auto gefahren bin.
Mit 2-3 Bieren 0,5 Liter bin ich schon öfter Auto gefahren, auch mit mehr Alkohol als im Straßenverkehr erlaubt ist.

Mit den 2-3 Bieren liegst du aber schon bei 0,86 Promille
also ist der Rest des Satzes ziemlich unpassend

7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus?
Ich folgere nun daraus, dass ich sehr viel Glück bei meinen so genannten Alkoholfahrten hatte und niemand zu schaden gekommen ist.

Oder viele umsichtige Autofahrer um dich? .... frag dich mal was du noch folgern könntest wenn du so oft angetrunken gefahren bist und jetzt erst erwischt wurdest.

10. Wie viel und wie oft haben Sie getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)

Unter der Woche war ich nach meiner Arbeit meistens daheim und da manchmal 2-3 Bier 0,5 Liter zum und nach dem Abendessen oder TV, das aber auch nicht immer. Mehr war nicht, ich musste am nächsten Tag früh raus und wieder zur Arbeit. An manchen Wochenenden, aber auch wenn der nächste Tag ein Feiertag war und ich nicht in die Firma musste, trank ich mit oder bei Freunden, bis zu 12 Bieren 0,5 Liter an einem Tag. Das kam zuletzt bis zu zweimal im Monat vor und das meist an Samstagen, freitags ging nicht weil ich auch samstags früh bald aufstehen musste um meinen Eltern beim verkaufen zu helfen. Sonntag war auch wieder nicht, ich konnte Montag früh keinen Kater in meiner Arbeit gebrauchen.

Aufpassen du widersprichst dir ...in der Frage davor sagst du maximal 10 Bier a 0,5l

19. In welcher Kategorie von Trinker haben sie sich früher gesehen und wie stufen Sie sich heute rückblickend ein?
(mit Begründung)

Früher machte ich mir nach einer durchzechten Nacht schon Gedanken wie viel ich getrunken habe, es war aber nicht gleich der Weltuntergang, da ja mein Bekanntenkreis ähnlich viel Alkohol trank, wie ich auch. Er gehörte einfach dazu, vieles ging auch leichter damit. Er hat mir geholfen in der Öffentlichkeit lockerer und unbeschwerter zu sein. Da ich unter der Woche nicht viel trank, nur an manchen Wochenenden, dachte ich nicht, dass ich ein Alkoholiker wäre.
Heute weiß ich, nachdem ich mich intensiv mit meiner Problematik beschäftigt habe, dass ich Alkohol missbraucht habe um mich in eine bestimmte Stimmung zu bringen. Ich bin froh darüber, dass mir die Augen geöffnet wurden und es mit mir nicht schlimmer kam. In meiner SHG sehe ich und bin schockiert darüber, wozu Alkoholmissbrauch führen kann. Da sitzen erwachsene, gebrochene Leute, teilweise auch älter als ich, die haben durch den Alkohol alles verloren. Nicht mal ihre eigenen Kinder wollen Ihnen mehr helfen, das vertrauen ist da total weg, in diesem Fall wetteten sie sogar, wenn der Papa wieder anfängt zum trinken.

Du schmeißt hier zwei Dinge völlig durcheinander,nimm niemals das Wort Alkoholiker in den Mund sonst darfst du gleich wieder gehen ohne eine Therapie und eine
1 jährige Abstinenz nachweisen zu können.

Say
22.02.2007, 16:57
24. Warum haben Sie das Trinken reduziert bzw. aufgegeben und warum nicht schon eher?

Durch meine TF und deren Konsequenzen wurden mir die Augen geöffnet. Mir wurde bewusst, wenn ich so weitergemacht hätte, wäre ich früher oder später in die Alkoholabhängigkeit abgerutscht. Mir wurde auch bewusst, was alles hätte passieren können, während ich mit Alkohol im Straßenverkehr unterwegs war.
Durch meinen beitritt in meine Selbsthilfegruppe war ich anfangs wie gelähmt, als mir damals fremde Menschen ihr Leid von der Alkoholsucht und deren Entgiftung erzählten. Ich habe vorher noch nie einen erwachsenen Menschen so hilflos und zerbrochen erlebt, wie in meiner SHG. Deshalb gilt für mich: KEINEN ALKOHOL.
Früher kannte ich diese schlimme Erfahrung so nicht und machte mir auch gar keinen Kopf daraus weil ja alles mit Alkohol viel leichter und lustiger war und weil ja alle aus meinem Umfeld ähnliche Mengen Alkohol tranken, wie ich. Deshalb gab es auch gar keinen trastischen Grund das Trinken aufzugeben.



Hier liest es sich so als wären deine Erfahrungen in der SHG der Grund das du das Trinken aufgegeben hast und in Frage 25 völlig andersrum

Say

Bernd.358
22.02.2007, 21:15
Danke erst mal, ich glaube, so ists besser:

7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus?

Ganz genau kann ich das nicht sagen aber es waren bestimmt 200-300-mal, dass ich mit Alkohol Auto gefahren bin.
Mit 2-3 Bieren 0,5 Liter oder mit Restalkohol bin ich schon öfter Auto gefahren.
Ich folgere nun daraus, dass ich damals trinken und fahren nicht ausreichend trennen konnte und sehr viel Glück bei meinen so genannten Alkoholfahrten hatte, dass niemand zu Schaden gekommen ist.
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19. In welcher Kategorie von Trinker haben sie sich früher gesehen und wie stufen Sie sich heute rückblickend ein?
(mit Begründung)

Früher machte ich mir nach einer durchzechten Nacht schon Gedanken wie viel ich getrunken habe, es war aber nicht gleich der Weltuntergang, da ja mein Bekanntenkreis ähnlich viel Alkohol trank, wie ich auch. Er gehörte einfach dazu, vieles ging auch leichter damit. Er hat mir geholfen in der Öffentlichkeit lockerer und unbeschwerter zu sein.
Heute weiß ich, nachdem ich mich intensiv mit meiner Problematik beschäftigt habe, dass ich Alkohol missbraucht habe um mich in eine bestimmte Stimmung zu bringen. Ich bin froh darüber, dass mir die Augen geöffnet wurden und es mit mir nicht schlimmer kam. In meiner SHG sehe ich und bin schockiert darüber, wozu Alkoholmissbrauch führen kann. Da sitzen erwachsene, gebrochene Leute, teilweise auch älter als ich, die haben durch den Alkohol alles verloren. Nicht mal ihre eigenen Kinder wollen Ihnen mehr helfen, das vertrauen ist da total weg, in diesem Fall wetteten sie sogar, wenn der Papa wieder anfängt zum trinken.
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24. Warum haben Sie das Trinken reduziert bzw. aufgegeben und warum nicht schon eher?

Durch meine TF und deren Konsequenzen wurden mir die Augen geöffnet. Mir wurde bewusst, wenn ich so weitergemacht hätte, wäre ich früher oder später in die Alkoholabhängigkeit abgerutscht. Mir wurde auch bewusst, was alles hätte passieren können, während ich mit Alkohol im Straßenverkehr unterwegs war.
Durch meinen beitritt in meine Selbsthilfegruppe war ich anfangs wie gelähmt, als mir damals fremde Menschen ihr Leid von der Alkoholsucht und deren Entgiftung erzählten. Ich habe vorher noch nie einen erwachsenen Menschen so hilflos und zerbrochen erlebt, wie in meiner SHG. Deshalb gilt für mich: KEINEN ALKOHOL.
Früher machte ich mir wenig Gedanken darüber, dass Alkohol mich unzurechnungsfähig macht und ich das Leben und die Gesundheit anderer gefährde. Ich kannte auch diese schlimmen Erfahrungen aus meiner SHG so nicht und machte mir auch gar keinen Kopf daraus weil ja alles mit Alkohol viel leichter und lustiger war und weil ja alle aus meinem Umfeld ähnliche Mengen Alkohol tranken, wie ich. Deshalb gab es auch gar keinen trastischen Grund das Trinken aufzugeben.
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25. Wie haben Sie die Änderung Ihres Trinkverhaltens erreicht und dabei die Umstellungsphase erlebt?

Die Umstellung war nicht leicht, aber nachdem ich meinen Entschluss gefasst habe, absolut keinen Alkohol mehr zu trinken, war anfangs vieles anders als sonst: Als ich nachts zu Bett ging, konnte ich schlecht einschlafen, tagsüber hatte ich keinen Hunger und war auch sehr aufgewühlt. Das ging einige tage so. Als ich mit meinem Arbeitskollegen über diese Sache sprach, der selber Mitglied in einer SHG ist, riet der mir diese doch auch einmal zu besuchen, dass ich dann auch regelmäßig tat. Diese Gespräche haben mir geholfen mich mit meiner Problematik auseinander zu setzen. Ich sprach auch mit meinen Hausarzt über die Sache, der mir vorgeschlagen hat, alle sechs Wochen meine Blutwerte nehmen und überprüfen zu lassen. Ich fing an, meine Samstagabende anders zu gestalten, ich besuchte wieder mal das Kino, ging mit Freunden gut essen, nur ohne Alkohol.
Mit „gewissen Freunden“, die meine AB überhaupt nicht verstanden und sich sogar lustig über mich machten, habe ich heute nichts mehr zu tun. Anfangs traf ich mich noch wie immer mit ihnen, sie tranken Alkohol, desto später die Stunde, desto dümmer das ganze Gerede. Zu guter letzt war ich dann der „Partykiller“, da ich nüchtern war und auch immer stiller wurde. Mir wurde das dann irgendwann einfach zu dumm und sagte offen meine Meinung, dass ich jetzt erkannt habe, zwischen uns gab keinerlei Gemeinsamkeiten außer der Trinkerei. Ich fühle mich da auch fehl am Platz, ich habe einen anderen, besseren, meinen Weg eingeschlagen und will diesen so auch weitergehen.

Say
22.02.2007, 21:30
7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus?

Ganz genau kann ich das nicht sagen aber es waren bestimmt 200-300-mal, dass ich mit Alkohol Auto gefahren bin.
Mit 2-3 Bieren 0,5 Liter oder mit Restalkohol bin ich schon öfter Auto gefahren.
Ich folgere nun daraus, dass ich damals trinken und fahren nicht ausreichend trennen konnte und sehr viel Glück bei meinen so genannten Alkoholfahrten hatte, dass niemand zu Schaden gekommen ist.

Glück? ....vergiß es auch das mit dem Schaden zu kommen .... wie oft bist du gefahren und wieviel deiner Fahrten blieben unendeckt? .... Na klingelts?

Für das andere bekommst du ein Lob ....da hast du verstanden was ich meinte ;)

Say

Bernd.358
22.02.2007, 21:40
...:) :) dankeschön, krall mich da nochmals rein und dann melde ich mich zur MPU an. Ich habe vor, diese dann am 30.03. zu machen. Eine Woche vorher eine Voruntersuchung bei einem anderen MPI.
Bis dahin melde ich mich aber noch mal.

Herzlichen Dank nochmals, Bernd:)

Say
22.02.2007, 21:44
Genau so machst du das ..... aber geh das locker an .... Enstpannung hilft dir mehr als Anspannung .... sieh es so du tust was du kannst mehr kannst du nicht machen und egal was auch kommt das Leben geht weiter

Say

Bernd.358
22.02.2007, 21:48
OKI, wird schon schiefgehn ;)
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7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus?

Ganz genau kann ich das nicht sagen aber es waren bestimmt 200-300-mal, dass ich mit Alkohol Auto gefahren bin.
Mit 2-3 Bieren 0,5 Liter oder mit Restalkohol bin ich schon öfter Auto gefahren.
Ich folgere nun daraus, dass ich damals trinken und fahren nicht ausreichend trennen konnte und es früher oder später zu solch einer Kontrolle kommen musste.
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....den mußte ich ja noch....

Say
22.02.2007, 21:55
OKI, wird schon schiefgehn ;)
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7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus?

Ganz genau kann ich das nicht sagen aber es waren bestimmt 200-300-mal, dass ich mit Alkohol Auto gefahren bin.
Mit 2-3 Bieren 0,5 Liter oder mit Restalkohol bin ich schon öfter Auto gefahren.
Ich folgere nun daraus, dass ich damals trinken und fahren nicht ausreichend trennen konnte und es früher oder später zu solch einer Kontrolle kommen musste.
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....den mußte ich ja noch....

Gar nicht schlecht .... den Sinn hast du verstanden ....o.k ich besser mal etwas nach ....rein von der Aussage her war das richtig.

Was hälst du von .... war es nur eine Frage der Zeit und von das die meisten Alkoholfahrten nicht entdeckt werden? ....das mit dem trinken und fahren ist o.k.

Say

Bernd.358
22.02.2007, 22:13
jetzt hab ichs :? :

7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus?

Ganz genau kann ich das nicht sagen aber es waren bestimmt 200-300-mal, dass ich mit Alkohol Auto gefahren bin.
Mit 2-3 Bieren 0,5 Liter oder mit Restalkohol bin ich schon öfter Auto gefahren.
Ich folgere nun daraus, dass ich damals trinken und fahren nicht ausreichend trennen konnte und es war nur eine Frage der Zeit bis eine meiner Alkoholfahrten durch die Polizei entdeckt wurde.
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Say
22.02.2007, 22:21
<lächel> .... gut so ...war doch gar nicht so schwer

Say

Bernd.358
22.02.2007, 22:28
<auch lächel> Danke, gute Nacht.....

Say
22.02.2007, 22:40
;) gern geschehen schlaf gut

Say

Bernd.358
13.05.2007, 08:44
Ich will mich heute gaaaaanz herzlich bei euch bedanken, ganz besonders aber bei Say!! Alleine hätte ich das so wohl nicht geschafft!!
Meine Psychologin im MPI war mit meiner Geschichte sehr zufrieden und stellte mir so ein sehr gutes Gutachten aus!! Da der Sachbearbeiter auf meiner FSST auch keinen weiteren einwand hatte, fahre ich seit letzten Montag wieder!!
Nochmals ein Rießen Dankeschön an alle und Hut ab, so wie ihr das hier so super rüberbringt......

Gruß, Bernd :)

biber
13.05.2007, 08:53
Herzlichen Glückwunsch

:party: :drive: :party: :laola:

Say
13.05.2007, 12:26
Klasse ;)

Herzlichen Glückwunsch!!!

kater
13.05.2007, 12:28
GLÜCKWUNSCH !!!!!!! auch von nem newbie:)

Florist
13.05.2007, 12:37
Herzlichen Glückwunsch !!!

hausmann
13.05.2007, 14:09
Glückwunsch auch vom Hausi :)


:pro::pro:

über 2 Promille
13.05.2007, 14:38
Hallo,

Glückwunsch an dich.