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  #21  
Alt 20.08.2018, 18:11
alterwaslos7 alterwaslos7 ist offline
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Nur noch eine Woche... Kann doch nicht sein das niemand was zu sagen hat sonst wird doch auch immer so viel diskutiert im forum
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  #22  
Alt 20.08.2018, 21:38
Mackematik Mackematik ist offline
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Es ist gerade Urlaubszeit und Sommerloch
Ich kann dir anbieten mal drüber zu schauen aber dass ich kein Profi bin muss dir bewusst sein
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  #23  
Alt 20.08.2018, 22:10
Mackematik Mackematik ist offline
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Zitat:
Wie sah der Konsum aus? (Konsumbiografie-Wie lange habt Ihr was in welcher Menge genommen?)
-> bei der Antwort verallgemeinerst du schonmal direkt. Nicht "ihr" habt konsumiert, Du hast konsumiert. "wir" schwächt ab und ist kein guter Start.

Zitat:
Nach der besagten MPU habe ich kaum noch Alkohol getrunken. Es kommt an Geburtstagen/Feiertagen und bei Grillen vor das ich 1-2 Bier trinke.
Hochgerechnet wären das 2mal im Monat oder weniger.
-> das würde ich so nicht schreiben. 2x/Monat sind schon regelmäßig und nicht "wenig".

Zitat:
Haben Sie trotz negativer Folgen weiter konsumiert?
Ja das habe ich.
-> solche Antworten machen es nur schwerer für dich. Du rückst dich selbst in die harte "Sucht-Schiene" und baust keinen guten Pfad für einen Versuch die MPU unter 12monaten Ab zu meistern.
Zitat:
Wie oft waren sie bereits unter Drogeneinfluß im Straßenverkehr unterwegs?
Einmal, am Tag der Auffäligkeit
-> Absolute hardcore-Verhamlosung. allein schon durch die TF hast du Statistisch 4-600 Fahrten unter Alk hinter dich gebracht. in Anbetracht der Abbauzeit von THC hast du warscheinlich ebenso, wenn nicht sogar mehr, THC-Fahrten hinter dir.

Zitat:
Wieso ist es verboten unter Drogeneinfluß ein KFZ zu führen?
Duch den Einfluss von Drogen verändert sich die Wahrnehmung des Fahrers. Unter Einfluss von Cannabis wird die Reaktionszeit deutlich verringert und die Umgebung wird häufig nur begrenzt wahrgenommen.
-> Wichtig ist hier auch dass du verstanden hast dass du andere damit gefährdest! Davon ist hier nichts zu lesen.

Zitat:
Welche persönlichen Hintergründe gab es für den Cannabis- Drogenkonsum?
-> auch hier wieder Verallgemeinerung.

Zitat:
Haben Sie vor der Auffälligkeit jemand um Hilfe gebeten, um den Drogenkonsum zu beenden?
Vielleicht hatte ich auch eine Psychose, ich weiß es nicht da ich es nie testen lassen hab.
-> lass das weg. sonst wird der Gutachter eventuell weiter nachbohren warum du dir keine Hilfe geholt hast usw. Ich würde diese Psychosen-Anmerkung einfach radikal weglassen.

Allgemein lese ich sehr viele "wir"s und verallgemeinerung. diese solltest du grundsätzlich überarbeiten (auch in den anderen Fragen) DU hast diese Verstöße begangen, DU hast die MPU, es geht um DICH. Nicht euch

Auch wie oben schon angemerkt, solltest du Punkte die dir nicht Fürsprechen weglassen sofern sie nicht aktenkundig sind.
Du bewegst dich schon auf dünnem Eis und hast ein langes Register, da würde ich nicht unbedingt noch freiwillig selbst diese erweitern wollen.
Beschränke alles was dir schadet bzw den Gutachter negativ stimmen kann auf das Absolute minimum.
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  #24  
Alt 22.08.2018, 16:34
alterwaslos7 alterwaslos7 ist offline
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Danke Mackematik für deine Hilfe,
Ja du hast recht ist mir gar nicht aufgefallen das ich soviel über ein Wir gesprochen habe und ja ist meine eigene Schuld.

Bei der Frage nach den Fahrten unter Drogeneinfluss.
Zitat:
Zitat von Mackematik Beitrag anzeigen
-> Absolute hardcore-Verhamlosung. allein schon durch die TF hast du Statistisch 4-600 Fahrten unter Alk hinter dich gebracht. in Anbetracht der Abbauzeit von THC hast du warscheinlich ebenso, wenn nicht sogar mehr, THC-Fahrten hinter dir.
Was sollte ich den deiner Meinung nach sagen ich hatte den Führerschein insgesamt 1 Jahr lang, also ein halbes jahr mit 17, da durfte ich noch nicht ohne begleitung auto fahren und ich habe mit dem kiffen erst nach meiner alkohol fahrt mit dem roller angefangen. Das andere halbe jahr habe ich den Führerschein bekommen und ich bin student, hatte kein eigenes Auto. Ich hatte vielleicht selber insgesamt 30 Fahrten mit einem Auto in dem ich selber gefahren bin.

Zitat:
Zitat von Mackematik Beitrag anzeigen
Zitat:
Welche persönlichen Hintergründe gab es für den Cannabis- Drogenkonsum?
-> auch hier wieder Verallgemeinerung.
Wäre es hier besser zu sagen.
Zitat:
Zitat von alterwaslos7
Es hat viel mit meiner Jugend zu tun. Als 2. jüngster unter 5 Brüder wurde ich viel gefordert und ich wollte immer mit den älteren mithalten. Als kleiner Junge schon war ich lebhaft, aber auch sehr sensibel z.B. wenn die älteren oder Schulkameraden meinten das ich ein Angsthase sei. Ich wurde zwar nie wirklich gemobbt aber ich weiß noch das ich oft Angst hatte verbal verletzt oder als Waschlappen abgestempelt zu werden. Das war dann wohl der Ausschlaggebende Grund dafür das ich mit den Jahren immer leichter für jegliche Art von Unfug zu überreden war. Ob es nun darum ging mit 14 Jahren Alkohol zu trinken, mit 17 das erste mal zu kiffen oder ohne Fahrerlaubnis in ein Auto zu steigen und loszufahren. Es ging mir im Unterbewusstsein darum ein Mensch zu sein, von dem man denkt das er keine Angst vor irgendetwas hat, wie vor irgendwelchen Menschen oder dem Gesetz. Trotz der Aktenkundigen Trunkenheitsfahrt hab ich mich weiterhin falsch benommen. Zwar habe ich nicht mehr soviel getrunken wie damals, dennoch war ich mit den falschen Leuten unterwegs und habe die Anerkennung bei Menschen gesucht die es gar nicht Wert waren. Ich fing mit dem Kiffen an, habe irgendwann angefangen Ecstasy-Tabletten zu verkaufen und wurde erwischt und sollte auf Grund von bedenken der Fahrerlaubnisbehörde ein ärztliches Gutachten machen. Ich habe den Führerschein abgegeben und dachte mit meiner Leichtsinnigkeit, dass ich brauche keine Fahrerlaubnis um eine Auto sicher durch den Verkehr zu bringen. Was soll schon passieren. Ich mache kurz eine Pause vom kiffen dann das ärztliche Gutachten und dann kriege ich ihn den Führerschein schon wieder. Durch meine Ignorante Art bin ich dann ohne Führerschein gefahren und am Tag des Deliktes war ich auch noch aktiv berauscht.
Die Punkte die du genannt hast werde ich überarbeiten... aber wie sieht es bei dem anderen Fragebogen, wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, aus? Kann man das irgendwie kombinieren da die Hintergründe ja wahrscheinlich die selben sind, oder verstehe ich das falsch?

Auf jedenfall schon mal Danke für die Hilfe im ersten Bogen
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  #25  
Alt 22.08.2018, 16:43
alterwaslos7 alterwaslos7 ist offline
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Ah noch zu erwähnen wäre wegen der Anmerkung..
Zitat:
Zitat von Mackematik Beitrag anzeigen
Nach der besagten MPU habe ich kaum noch Alkohol getrunken. Es kommt an Geburtstagen/Feiertagen und bei Grillen vor das ich 1-2 Bier trinke.
Hochgerechnet wären das 2mal im Monat oder weniger.
-> das würde ich so nicht schreiben. 2x/Monat sind schon regelmäßig und nicht "wenig".
Ich glaub ich muss das irgendwie so schreiben da in meinem ärztliche Gutachten vom 26.04.18 drin steht:
Zitat:
Zu seinem Alkoholkonsum gab Herr ... ab, insbesondere im Sommer bei Anlässen etwa 2-3-mal im Monat z.B. 1-2 Bier zu trinken. Früher habe er mehr Alkohol komsumiert, auch Mischgetränke. Wegen des Führerscheins und seiner Freundin habe er den Alkoholkonsum jedoch reduziert
Oder gibt es eine möglichkeit das anders zu formulieren?
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  #26  
Alt 24.08.2018, 12:39
Kai R. Kai R. ist offline
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Zitat:
Zitat von alterwaslos7 Beitrag anzeigen
Dann wurde nur unregelmäßig gekifft,
nein, Du hast gekifft

Zitat:
Zitat von alterwaslos7 Beitrag anzeigen
Hatten sie Konsumpausen/spitzen?
Warum? Wann?

Konsumspitzen, war die Zeit als wir mit Kollegen immer wieder täglich gekifft haben. Einfach um den Kopf vom Studium und arbeiten freizubekommen
Ich dachte, Du hättest nur mitgeraucht? Dann musst DU auch selber Cannabis besorgt haben, täglich durchschnorren funktioniert nicht auf Dauer

Zitat:
Zitat von alterwaslos7 Beitrag anzeigen
Was hat Sie daran gehindert, ohne Droge abzuschalten?
Nichts, ich hätte auch ohne Drogen abschalten können, aber mit Cannabis schien es mir leichter zu sein.
völlig nichtssagende Aussage. Die Frage zielt doch gerade darauf ab, was es benötigt hätte, damit Du Dich anders entscheidest

Zitat:
Zitat von alterwaslos7 Beitrag anzeigen
Waren Sie gefährdet in eine Drogenabhängigkeit zu geraten?
Ja, jeder der Drogen konsumiert ist gefährdet in eine Abhängigkeit zu geraten, also auch ich.
Quatsch

Zitat:
Zitat von alterwaslos7 Beitrag anzeigen
Waren sie Drogenabhängig?
Meiner einschätzung nach Ja, nach 2 Wochen täglichen Cannabis Konsum spürt man schon eine leichte Cannabissucht bzw eine Gewohnheit, jedoch würde ich das nicht als asugeprägte Sucht bezeichnen.
Sucht ist aber nicht Gewohnheit. Viel auseinandergesetzt scheinst Du Dich mit Drogen nicht zu haben

Zitat:
Zitat von alterwaslos7 Beitrag anzeigen
Wieso passiert das nicht wieder?
Hätten sie, rückblickend, eine Drogenkarriere verhindern können?
Hätte ich von Anfang an auf mein Vater gehört und mich so benommen wie es in der Bibel steht
ich denke, Du glaubst nicht daran, dass Dir Gott hier helfen kann?

Zitat:
Zitat von alterwaslos7 Beitrag anzeigen
und mich vor falschen Leuten ferngehalten hätte, dann hätte ich auf jedenfall eine Drogenkarriere verhindern können.
nein. Du hast Dich ja bewusst mit den falschen Leuten eingelassen. Nicht die sind verantwortlich, sondern Du. Was hättest Du tun müssen, um einen anderen Weg zu gehen?

Zitat:
Zitat von alterwaslos7 Beitrag anzeigen
Beschreiben Sie den Punkt, an dem Sie sich für ein abstinentes Leben entschieden haben (Knackpunkt)
Es fing an im Februar 2016 als ich beim Ecstasy Verkauf erwischt wurde.
Dazu schreibst Du oben noch gar nichts. Da geht es nur um THC.

Zitat:
Zitat von alterwaslos7 Beitrag anzeigen
Das war nicht der Knackpunkt aber da fing es an, dass ich mein benehmen hinterfragt hab und feststellen musste ich verkaufe Drogen um für mich Drogen zu kaufen. Deswegen hörte ich direkt nach dem Vorfall auf zu verkaufen aber habe dennoch immer wieder geraucht.
Und hast die Droge stattdessen über Ladendiebstähle finanziert?

Zitat:
Zitat von alterwaslos7 Beitrag anzeigen
Wieso kommt für Sie nur Abstinenz und nicht für gelegentlicher Konsum in betracht?
Ich möchte nicht jedes mal wenn ich einen Rauche auf meine Vergangenheit blicken und sagen, früher wusste ich nicht wie man damit umgeht, aber jetzt kann ich das kontrollieren, weil das eine Lüge wäre. Ich möchte einfach auf eine Abstinente Zukunft blicken und mich davon fernhalten. Weil es genug andere Methoden gibt um abzuschalten.
Ach Abschalten war das Motiv? Irgendwie taucht das noch nirgendwo auf. Ist in jedem Fall ein rein äußeres Motiv. Warum konntest Du denn nicht anders abschalten?

Zitat:
Zitat von alterwaslos7 Beitrag anzeigen
Bis ich dann Endgültig gesagt hab, das es nicht mehr sein kann und ich gebetet hab und Gott einfach meine ganze Lust und alles was ich bisher kannte verändert hat. Seit dem 16.07.18 habe ich kein Gras mehr angerührt.
Oben schreibst Du, das Erweckungserlebnis sei nach Deiner Auffälligkeit eingetreten. Hier schreibst Du, Du hast weiter gekifft.

Zitat:
Zitat von alterwaslos7 Beitrag anzeigen
Wer hat Ihnen dabei wie geholfen?
Ich würde sagen Gott hat mir geholfen, andere würden sagen Gott gibt es nicht ich habe das alles selber geschafft.
Relevant ist, was Du sagst.

Zitat:
Zitat von alterwaslos7 Beitrag anzeigen
Anfang 2017 bin ich nach Israel geflogen und habe dort meine jetzige verlobte kennengelernt. Ich habe ihr auch alles über meine Vergangenheit erzählt und Sie steht mir zur Seite und hilft mir wo Sie nur kann.
Oben schreibst Du, dass Du den Konsum auch vor Deiner Freundin verheimlicht hast Oder ist das eine andere Frau gewesen?

Zitat:
Zitat von alterwaslos7 Beitrag anzeigen
Ich bin Seit Ende 2016 in eine freie Christen Gemeinde gegangen und habe dort Anschluss mit den Leuten gesucht.
Das musst Du mehr ausführen. Es gibt Leute, die Religion auch für eine Droge halten. Du solltest beschreiben, wie Du mit Dir umgehst. Die Kirche als Resonanzfläche ist ok, als Ersatz für Cannabis ist nicht ok.

Zitat:
Zitat von alterwaslos7 Beitrag anzeigen
Wie wollen Sie einen beginnenden Rückfall erkennen?
Ein beginnender Rückfall würde für mich schon dabei anfangen, dass ich wieder in Kontakt zu Mennschen, die mit Drogen zu tun haben, komme und dadurch in Versuchung gerate wieder Drogen zu konsumieren.
Andersrum: Der Rückfall beginnt mit Deinen alten Motivstrukturen, über die Du noch viel zu wenig sagst. Dann würdest Du wieder Kontakt zu Drogenmenschen suchen

Zitat:
Zitat von alterwaslos7 Beitrag anzeigen
Diese schließe ich aber theoretisch aus, da ich den Kontakt zu diesen Leuten jetzt und in Zukunft meiden werde.
Du sollst den Kontakt zur Droge meiden. Die anderen Menschen sind nicht das Problem, das Problem ist in Dir

Zitat:
Zitat von alterwaslos7 Beitrag anzeigen
Wie ist derzeit der Konsum von Alkohol bei Ihnen?
Ich hatte schonmal eine MPU wegen Trunkheit am steuer und hab den Alkohol konsum eingeschränkt.
was heißt das? Konkrete Angaben

Zitat:
Zitat von alterwaslos7 Beitrag anzeigen
Sie hat nicht dagegen wenn man zum grillen ein Bier trinkt oder an einem Fest wie Silvester ein Glas Sekt oder ein kurzen zum Anstoßen trinkt.
Ich denke inzwischen genauso, weil ich einfach gemerkt habe was für ein Schaden Alkohol bei vielen Menschen anrichten kann.
Pupsegal was Deine Freundin denkt. Deine Einstellung ist das relevante

Zitat:
Zitat von alterwaslos7 Beitrag anzeigen
Deswegen trinke ich zum Grillen mal ein Bier und zu Besonderen Anlässen auch mal 2
Hast Du in der Alk- MPU kontrollierten Konsum angegeben?

Fazit: von einer positiven MPU bist Du meilenweit weg. Deine Auseinandersetzung mit Deinem inneren Motiv ist viel zu oberflächlich. Zum Thema Alkohol und den dortigen Motiven stellst Du keinerlei Querverbindungen her, dabei wird jeder Gutachter auf Suchtverlagerung tippen. Aus dem ganzen Fragebogen springt einem entgegen, dass Du Dich immer wieder von anderen Menschen abhängig machst. Erst die kiffenden Kommilitonen, jetzt die Kirchengemeinde und Deine Freundin. Du reflektierst viel zu wenig Deinen Anteil an all dem und hast folglich für dieses Abhängigkeitsthema auch keine Vermeidungsstrategien. Wenn die Strukturen, die Du jetzt hast, wegbrechen, hast Du viel zu wenig Halt.

Edit: nachdem ich jetzt auch den VR-Bogen gelesen habe, hätte ich mir Deinen Drogenbogen sparen können. Kaum vorstellbar, dass beide vom gleichen Menschen sind. Der Drogenbogen taugt nichts, konzentriere Dich auf den verkehrsrechtlichen Bogen.

Geändert von Kai R. (24.08.2018 um 13:03 Uhr)
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  #27  
Alt 24.08.2018, 13:02
Kai R. Kai R. ist offline
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Zitat:
Zitat von alterwaslos7 Beitrag anzeigen
Wäre es zu einem Unfall gekommen, hätte ich aufgrund der Tatsache das ich keinen Führerschein hatte und noch dazu berauscht war, für alle Schäden selbst aufkommen müssen.
das ist Unfug.

Zitat:
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Als 2. jüngster unter 5 Brüder wurde ich viel gefordert und ich wollte immer mit den älteren mithalten. Als kleiner Junge schon war ich lebhaft, aber auch sehr sensibel z.B. wenn die älteren oder Schulkameraden meinten das ich ein Angsthase sei. Ich wurde zwar nie wirklich gemobbt aber ich weiß noch das ich oft Angst hatte verbal verletzt oder als Waschlappen abgestempelt zu werden. Das war dann wohl der Ausschlaggebende Grund dafür das ich mit den Jahren immer leichter für jegliche Art von Unfug zu überreden war.
hier bringst Du jetzt das erste Mal tiefergehende Einblicke in Deine Motivstruktur. Wobei das ja mit der Alkfahrt und dem Cannabiskonsum genauso zu tun haben könnte. Dieses "Mithalten müssen" und das Aufwachsen in einem religiösen Elternhaus können ein Grund dafür sein, dass Du Dich immer wieder von Anderen abhängig machst und Dich produzierst, um zu gefallen.

Zitat:
Zitat von alterwaslos7 Beitrag anzeigen
Ob es nun darum ging mit 14 Jahren Alkohol zu trinken, mit 17 das erste mal zu kiffen oder ohne Fahrerlaubnis in ein Auto zu steigen und loszufahren. Es ging mir im Unterbewusstsein darum ein Mensch zu sein, von dem man denkt das er keine Angst vor irgendetwas hat, wie vor irgendwelchen Menschen oder dem Gesetz. Trotz der Aktenkundigen Trunkenheitsfahrt hab ich mich weiterhin falsch benommen. Zwar habe ich nicht mehr soviel getrunken wie damals, dennoch war ich mit den falschen Leuten unterwegs und habe die Anerkennung bei Menschen gesucht die es gar nicht Wert waren.
Dieser Abschnitt ist richtig gut, ist aber im Drogenfragebogen leider nicht enthalten.

Zitat:
Zitat von alterwaslos7 Beitrag anzeigen
Ich fing mit dem Kiffen an, habe irgendwann angefangen Ecstasy-Tabletten zu verkaufen und wurde erwischt und sollte auf Grund von bedenken der Fahrerlaubnisbehörde ein ärztliches Gutachten machen. Ich habe den Führerschein abgegeben und dachte mit meiner Leichtsinnigkeit, dass ich brauche keine Fahrerlaubnis um eine Auto sicher durch den Verkehr zu bringen. Was soll schon passieren. Ich mache kurz eine Pause vom kiffen dann das ärztliche Gutachten und dann kriege ich ihn den Führerschein schon wieder. Durch meine Ignorante Art bin ich dann ohne Führerschein gefahren und am Tag des Deliktes war ich auch noch aktiv berauscht.
Ach so!

Zitat:
Zitat von alterwaslos7 Beitrag anzeigen
Meine Wahrnehmung war dadurch, dass ich auf diese Weiße versucht habe Anerkennung zu finden, sehr eingeschränkt und ich habe die Fähigkeit verloren RICHTIG von FALSCH zu unterscheiden. Ich habe einfach nicht an die Folgen/Konsequenzen oder die Gefahr gedacht, die ich für andere hätte sein können. Meine Familie und eigentlichen Freunde wussten nichts das von, dass ich ohne Fahrerlaubnis fahre.
Heute weiß ich, dass dieses Verhalten zur Gewohnheit wurde, unterstützt durch die Tatsache das meine damaligen Kollegen auch so handelten.
ich habe erst den Drogenfragebogen gelesen (und bearbeitet). Der ist grausam oberflächlich. Diese Reflektion hier ist viel viel besser!

Zitat:
Zitat von alterwaslos7 Beitrag anzeigen
Was haben Sie als Ursache für die Verstöße herausgefunden, hatten Sie dabei Hilfe?
Ich habe das Gespräch zu meinem Onkel, der durch seine Arbeit einen psychologischen Hintergrund hat, gesucht. Er kennt mich ja schon seit ich ein kleiner Knirps bin und hat gesagt das es bei mir einen große Veränderung seit Kindesalter her gab. Er gab mir den Anstoß, das ich unter mangelndem Selbstbewusstsein und Verlustängste bzw. der Angst vor allein sein leide.
Hurrah!

Zitat:
Zitat von alterwaslos7 Beitrag anzeigen
Warum konnten sie ihre guten Vorsätze nicht einhalten?
Ich konnte mich nicht durchsetzen und an Regeln halten.Ich konnte mir meinen Problemen nicht umgehen, da ich diese nicht erkannt hatte. Wie zuvor gesagt habe ich auf Warnung nicht reagiert und guten Rat nicht befolgt. Stattdessen habe ich weiterhin falsch gehandelt.
oben beschreibst Du das Motiv, nimmst hier aber keinen Bezug mehr dazu. Du konntest Dich nicht an Regeln halten, weil es Dir immer wieder wichtiger war, anderen zu gefallen und Dein Ego zu pampern

Aber das soll Deine Aufarbeitung nicht schlechtreden. Sie ist richtig gut und das krasse Gegenteil von Deinem Drogenfragebogen. Tu Dir selber den Gefallen und schmeiß den Drogenbogen komplett weg und mach ihn noch einmal neu. Dabei kannst Du ja auf große Teile des Verkehrsbogens zurückgreifen.
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  #28  
Alt 24.08.2018, 16:04
alterwaslos7 alterwaslos7 ist offline
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VIELEN VIELEN VIELEN DANK KAI

Ich werde versuchen das irgendwie mit einander zu verbinden, aber das was du bis jetzt gesagt hast hat mir schon sehr sehr gut geholfen.
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  #29  
Alt 27.08.2018, 21:01
Kai R. Kai R. ist offline
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Na, was ist los?
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