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  #1  
Alt 09.09.2018, 20:50
BiankaSeinBernhart BiankaSeinBernhart ist offline
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Registriert seit: 09.09.2018
Beiträge: 5
Standard Bald MPU sollte ich noch was machen ?

Hallo liebe Leidensgenossen/innen , hoffe ich hab die richtige Kategorie erwischt , ich fang einfach mal direkt an - es geht um Drogen : Hatte vor ca 3 Jahren einen schweren Autounfall unter Alkohol mit 1,2 /.. und Antidepressiva -( 3 Jahre zuvor war ich im Strassenverkehr schonmal auffällig mit 1,3 /..) habe mich dabei selbst schwer verletzt und gottseidank niemand anders . Hatte früher schwere Depressionen wegen Kindesentzug durch die Mutter . Durch die Verletzungen hatte ich viel Zeit und konnte nichtmehr vor meinen Problemen weglaufen und habe es somit geschafft aus der Depression herauszukommen und kurz darauf setzte ich die Antidepressiva ab . Habe seither nichts mehr getrunken und auch schon eine Alkoholtherapie erfolgreich umgesetzt , ich solle allerdings zur MPU einen Entlassbericht einer Psychosomatischen Klinik mitnehmen in der hervorgeht das ich Depressionen hatte und weil der Gutachter dies bestimmt sehen wolle sagte mein Verkehrspsychologe . In der damaligen Zeit habe ich Canabis 3 mal und Amphetamin 1 mal probiert . Bin aber deswegen nie aufgefallen , weder im Verkehr noch strafrechtlich oder sonstwas , ( in dem Bericht steht das ich dies probiert habe ) . Hatte ich auch in meinen Hausaufgaben des Psychologen mit eingebunden und ich hatte das bei ihm auch kurz angesprochen allerdings ist das im gespräch über meinen alkoholmissbrauch total untergegangen und erst jetzt , 3 Monate vor der MPU hat sich herauskristallisiert das ich besser 6 Monate Drogenabstinenz nachweisen solle , 9 Monate Alkoholabstinenz habe ich jetzt schon - was aber bedeutet weil mein Haar nun nur 1 cm hat weil wie jeden Monat vor 10 Tagen geschnitten müsste ich jetzt am besten anfangen Urinscreens abgeben oder in 5 Monaten Haaranalyse , am besten gleich nächste Woche ma nachfragen was bei Drogen günstiger ist . Meine Frage ist : Müssen es 6 Monate sein ? oder sogar besser mehr ? Was genau dürfen MPU Gutachter denn alles anfordern , muss ich ihm diesen Entlassbericht zeigen oder reicht vom Hausarzt die Bescheinigung der damaligen Depression ? Versteht mich bitte nicht falsch , ich glaube nur das man mir genau dies nachher schlecht auslegt . Und was dürfen MPU Gutachter denn im nachhinein noch alles anfordern wenn das Gespräch rum ist ? Und wenn ich einen Probierkonsum hatte , muss ich dann bei der MPU angeben für Alkohol und Drogen oder nur Alkohol ? Gruss und danke

PS: Mein Psychologe hatte als er mir den Bericht für die Alkoholtherapie gab plötzlich keine Zeit mehr und ich steh mehr oder weniger jetzt mit den Fragen alleine da . Müsste für die paar Fragen ne volle Stunde zahlen und ich leb jetzt schon von der Kohle des übernächsten Monats .

Geändert von BiankaSeinBernhart (09.09.2018 um 21:12 Uhr)
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  #2  
Alt 09.09.2018, 21:54
ZwangsweiseMofafahrer ZwangsweiseMofafahrer ist offline
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Registriert seit: 23.08.2018
Beiträge: 8
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Amphetamine = harte Droge und damit in der Regel 12Monate AB.
In deinem Fall wird der GA möglicherweise die Alkohol Fragestellung postiv beantworten (wenn denn alles passt), wird dann aber wohl im Gutachten der FSST Informationen über den Konsum harter Drogen mitgeben und damit wäre dann eine weitere MPU (mit BTM-Fragestellung) fällig.

Hast du die Alk-AB per Haaranalyse machen lassen? Falls ja: Frag das Labor ob die, die Proben noch auf BTM untersuchen lassen können und dir damit 9Monate AB-belegen können.

Hast du denn schonmal Akteneinsicht genommen und weißt du ob die Führerscheinstelle Kenntnis von deiner Therapie/Depression oder Sucht hat? Falls der GA keine Kenntnis einer Sucht oder Erkrankung die hinter dem Konsum steckte hat, könntest du die MPU mit "nur" Missbrauch versuchen zu bestehen, dann hättest du aber natürlich auch keinen Beleg, dass dir professionell geholfen wurde, ist natürlich schwieriger aber nicht unmöglich die ALK-Frage so mit positiv zu bestehen, aber ohne Hinweise auf BTM-Konsum gibt's dann auch keine BTM-MPU und somit keinen Bedarf für BTM-AB.
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  #3  
Alt 09.09.2018, 22:38
Benutzerbild von Alana
Alana Alana ist offline
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Willkommen hier im Forum!
Zitat:
Zitat von BiankaSeinBernhart Beitrag anzeigen
ich fang einfach mal direkt an - es geht um Drogen
Da wäre ich nicht so sicher! Denn:
Zitat:
Hatte vor ca 3 Jahren einen schweren Autounfall unter Alkohol mit 1,2 /.. und Antidepressiva -( 3 Jahre zuvor war ich im Strassenverkehr schonmal auffällig mit 1,3 /..)
Zwei Trunkenheitsfahrten, noch dazu beide im Straftatbereich, führen auch zu einer Alkohol-Fragestellung! Aber Abstinenznachweise für Alkohol machst Du ja schon. Insofern alles gut.

Welche Werte lagen bei den Antidepressiva vor? Werden die im Strafbefehl genannt? Waren die vom Arzt verordnet/verschrieben? Sind die Antidepressiva aktenkundig, dann wirst Du 12 Monate Abstinenz davon nachweisen.

Zitat:
auch schon eine Alkoholtherapie erfolgreich umgesetzt
Ist die in irgendeiner Weise aktenkundig?

Zitat:
ich solle allerdings zur MPU einen Entlassbericht einer Psychosomatischen Klinik mitnehmen
Sagt wer? Ist das die Alkoholtherapie oder eine weitere wegen der Depressionen?

Zitat:
In der damaligen Zeit habe ich Canabis 3 mal und Amphetamin 1 mal probiert . Bin aber deswegen nie aufgefallen , weder im Verkehr noch strafrechtlich oder sonstwas ,
Nun ja, bei der TF waren ja wohl Antidepressiva im Spiel. Ist so weit ja nicht davon entfernt.

Zitat:
Meine Frage ist : Müssen es 6 Monate sein ? oder sogar besser mehr ?
Wenn die Antidepressiva auch im Strafbefehl genannt sind, da wäre eher zu 12 zu raten.

Zitat:
Was genau dürfen MPU Gutachter denn alles anfordern , muss ich ihm diesen Entlassbericht zeigen
Alles, was er braucht, um deine Situation richtig einschätzen zu können. Und wenn er etwas vo einer Therapie weiß, wird er immer den Entlassbericht sehen wollen.

Zitat:
oder reicht vom Hausarzt die Bescheinigung der damaligen Depression ?
Hausarzt schon mal gar nicht. Das muß schon ein Psychiater sein. Und wenn der Verdacht besteht, daß die Depressionen noch andauern, sogar ein anderer als der, der dich behandelt.

Zitat:
Und wenn ich einen Probierkonsum hatte
Bei harten Drogen (=> Amphetamin) schließt bereits einmaliger Konsum die Fahreignung aus, da gibt es keinen zulässigen Probierkonsum.
__________________
Liebe Grüße
Alana
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  #4  
Alt 09.09.2018, 23:44
BiankaSeinBernhart BiankaSeinBernhart ist offline
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Hallo .
Also habe die Alkoholtherapie ende letzten Jahres bei einem Verkehrspsychologen begonnen . Wir haben uns auch als erstes die vergehen zukommen lassen die ich begangen habe im strassenverkehr aus dem Register ( meinst du damit die Akte ? ) . Beide fahrten " lediglich " Alkohol . Im Strafbefehl steht ebenfalls " nur " Alkohol . Antidepressiva hatte ich vom Arzt verschrieben bekommen und hätte allein mit denen auch fahren dürfen . Niemand weis ausser der Klinik das ich mal andere Drogen ausser Alkohol probiert habe und da ich sie nicht vertrug , mir sogar schlecht wurde hab ich auch selbst keine Sorgen das ich diese jemals wieder nehmen würde . Das könnte man mir dann aber ganz schnell anders auslegen und wird man bestimmt auch tun . Mein Problem ist der Alkohol aber durch meine gewonnene Erkenntnis und Therapie weis ich nun sehr gute Vorraussetzungen zu haben mein Leben ohne nochmal in alte Verhaltensmuster zu verfallen . Stecke jetzt in ner Zwickmühle weil die depression und damit verbundener aufenthalt in dieser Psychosomatischen Klinik eben auch zu meiner Geschichte gehört die ich ja leider nicht eben mal ändern kann . Hatte nur gehofft mich nicht noch selbst belasten zu müssen , das ich dies eben anders belegen könne . Wisst ihr ich möchte auch nicht lügen , möchte aber auch nicht behandelt werden als wäre ich mit diesen Drogen gefahren " nur " weil ich diese mal probiert habe und weder davor noch danach jemals wieder angerührt habe . Die Alkoholtherapie war sehr hart und bedeutet auch in Zukunft noch stetige Arbeit für mich , allerdings wüsste ich nicht was ich bei Canabis oder Amph therapieren sollte . es geht dann bei der MPU wahrscheinlich nur um die Fragen ob ich weis was die Drogen im Körper anrichten usw . Ist gerade schwierig , mein Verkehrspsychologe wusste von den Antidepressiva und später durch meine Hausaufgaben auch von dem Probieren von Drogen und hat mir nichts von Abstinenznachweisen deswegen gesagt , nun sind 9 Monate verloren und Geld für die überflüssigen 9 Monate Alkoholabstinenznachweise . Ich fang am besten gleich Montag an mit Abstinenznachweisen für Drogen . und meint ihr wirklich das ich für die Antidepressiva ebenfalls Abstinenznachweise brauche ? War Quetiapin und Sertralin .
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  #5  
Alt 10.09.2018, 01:08
BiankaSeinBernhart BiankaSeinBernhart ist offline
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Achso , dieser Entlassbericht den ich laut meinem Verkehrspsychologen mitnehmen soll zur MPU ist aus der Zeit vor dem Unfall wegen der Depression - weil der Gutachter den bestimmt sehen wolle .
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  #6  
Alt 10.09.2018, 12:46
BiankaSeinBernhart BiankaSeinBernhart ist offline
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Hallo Admin

, ich möchte diesen Beitrag gerne löschen , es geht aber nicht . Ich möchte mich erst einmal bei einer neuen MPU Beratungsstelle weiter informieren und mich dann gerne deswegen nochmal melden . Dann weis ich mehr bei meinem Individuellen Fall und werde es das ihr mal einen Blick auf meinen neuen Plan werfen könnt auch gerne hier aufschreiben . Nur ich glaube bis dahin bringt das jetzt nicht viel weil verschiedene sachen eben später vllt doch ganz anders sind . Gruss und danke
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  #7  
Alt 11.09.2018, 07:58
BiankaSeinBernhart BiankaSeinBernhart ist offline
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Beiträge: 5
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Hallo , kann mir vllt jemand helfen ? ich versuche schon seit gestern früh einen Moderator oder admin zu ereichen der mir hilft den kompletten beitrag zu löschen , habe mehrmals den admin angeschrieben , keine reaktion . ich möchte mich erst rechtlich beraten lassen und zu einer weiteren beratung gehen bevor ich mir zusätzliche hilfe im netz hole .ich hätte zwar das recht meine beiträge zu ändern , das bringt mir aber nix wenn da kein button für ist . Danke
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  #8  
Alt 11.09.2018, 08:03
Mackematik Mackematik ist offline
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Wovor hast du Angst?
Hier im Forum ist das nunmal so: was hier steht das steht hier.
Das hast du mit aktzeptieren der Foren-Regeln bestätigt und damit musst du leben.
Du hast keinerlei Bilder oder Anhänge hoch geladen die ein löschen rechtfertigen würden und nun mach bitte den Admins/Mods nicht noch zusätzlich Arbeit und lass es gut sein.
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