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  #31  
Alt 10.08.2018, 15:05
dabayer dabayer ist offline
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hallo, keiner ne lust sich meiner wieder anzunehmen?

hab jetzt meinen fs neu beantragt und ne mpu stelle angegeben. in 2 wochen meldet sich die dame von der fs-stelle und ich kann die akten einsehen.

trotzdem würde ich gerne am meinem fragebogen weiter machen


vg
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  #32  
Alt 10.08.2018, 17:45
wrtlprmpft wrtlprmpft ist offline
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Zitat:
Zitat von dabayer Beitrag anzeigen
hallo, keiner ne lust sich meiner wieder anzunehmen?
...
trotzdem würde ich gerne am meinem fragebogen weiter machen
Dann stell mal einen vollständigen Fragebogen ein. (Es sind 30 Fragen!)
Wenn du nur ein Drittel lieferst, und nicht einmal die Kernfrage 12 dabei ist, wird hier wohl kaum jemand in der Lage sein, Sinnvolles beizutragen.
__________________
LG
-------
Zitat:
Der Mensch ist das einzige Lebewesen,
das in der Lage ist, sich selbst zu belügen.
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  #33  
Alt 10.08.2018, 22:22
dabayer dabayer ist offline
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Am Anfang wurde gesagt ich soll mal bis frage 11 machen. Ok ich mache mich dann an die weiteren Fragen.

Vg
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  #34  
Alt 10.08.2018, 23:14
ricompu ricompu ist offline
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Hier nochmals die ungefähren Grenzen, bei denen ich nach heutigem Stand eher zu mindestens 6-monatigem Abstinenznachweis rate:

1.Promillewert (BAK) > 2 ‰
2.Lebensalter > 40 Jahre
3.wiederholte Auffälligkeit mit Alkohol
4.Trunkenheitsfahrt bereits tagsüber

Wenn mehrere dieser Merkmale gleichzeitig vorliegen, ist tendenziell eher zu 12 Monaten Abstinenznachweis zu raten.
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  #35  
Alt 11.08.2018, 02:08
wrtlprmpft wrtlprmpft ist offline
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Zitat:
Zitat von dabayer Beitrag anzeigen
Am Anfang wurde gesagt ich soll mal bis frage 11 machen. Ok ich mache mich dann an die weiteren Fragen.
Vg
Stimmt, damals vor 3 Monaten ging es um die Frage, ob AB oder KT. (Wie hast du dich da eigentlich entschieden?)
Jedoch sollte mittlerweile ja eine Entwicklung in Richtung MPU-Reife in Form einer Aufarbeitung stattgefunden haben.
Die darfst du ruhig in Eigeninitiative einbringen. Du brauchst hier nicht warten, bis dir jemand die Bearbeitung der anderen Fragen "erlaubt".
(Kommt das öfter bei dir vor, dass du nur das tust, was dir einmal gesagt wurde, auch wenn sich die Situation geändert hat? Wenn ja, klingt das nach einem spannenden Motiv - > Aufarbeitung)
__________________
LG
-------
Zitat:
Der Mensch ist das einzige Lebewesen,
das in der Lage ist, sich selbst zu belügen.
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  #36  
Alt 11.08.2018, 18:46
dabayer dabayer ist offline
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12. Warum haben Sie getrunken?
(Innere + äußere Motive)

Als ich die Schule begann bzw. danach mein Studium dann, war vermutlich das Motiv "dazu gehören zu wollen". Ich habe zuvor bei meinen Eltern gewohnt und bin ab dem Studium in meine Studentenstadt gezogen. Hier wollte ich natürlich möglichst schnell neue Leute kennen lernen. Nachdem ich mit Alkohol kontaktfreudiger und ungehemmter bin, gelang mir das einigermaßen gut. Ich komme ursprünglich aus dem Dorf. Ich behaupte einfach mal, dass man am Dorf einfach mehr und spontaner trinkt. Nachdem ich dieser Meinung gerecht werden wollte, bin ich dann immer dabei gewesen, wenn meine Kollegen was zu feiern hatten oder einfach mal auf ein Bierchen in die Stadt gingen (meistens blieb es nicht bei einem). Wie gesagt, dass war zu Anfang des Studiums. In den darauffolgenden Semestern trank ich dann weniger, weil ich mich trotzdem aufs Studium konzentrieren wollte. Und nicht nur bestehen, sondern mit einer einigermaßen guten Note bestehen wollte. Irgendwann, ich denke es war ab dem 5. Semester ist das gröbste eigentlich rum. Natürlich waren wir noch Studenten. Aber alle "schwierigen" Prüfungen waren alle absolviert. Danach kamen irgendwelche Praktika die natürlich auch gemacht werden mussten. Allerdings war die Anforderung an uns bei weitem nicht so hoch als zuvor. Meine Kollegen und ich haben uns angewöhnt, wieder öfters weg zu gehen, weil das Studium von den Noten her größtenteils gelaufen war. Wir waren auf uns selber einfach stolz, weswegen wir uns immer öfters und öfters selbst mit Alkohol belohnen wollten und dies auch taten. Was können uns die Proffs schon. Wir haben das Studium ziemlich gut gemeistert und sind eigentlich nur noch hier um unsere Präsenzzeiten voll zu kriegen.
Im letzten Semester dann, schrieb ich meine Abschlussarbeit. Ich zog wieder zu meinen Eltern, weil ich die Arbeit in einem Unternehmen nah an meinem ursprünglichen Wohnort schrieb. Ich hatte eine anspruchsvolle Arbeit, weswegen ich dann auch zuhause alleine zur Flasche griff, weil ich unzufrieden war und mich mit dem Alkohol selbst "trösten, bemitleiden?" konnte. Ich fühlte mich kurzzeitig besser, weil man zudem die Probleme der Arbeit vergessen konnte. Als ich meine Arbeit fertig hatte, bin ich dann wieder in meine Studentenstadt. Hier haben quasi meine Freunde schon auf mich gewartet und wir gingen wieder öfters weg und feierten unser letztes Semester.

13. Welche Wirkung haben Sie in der Vergangenheit nach Alkoholgenuss bei sich beobachtet?
(bei wenig und bei viel Alkohol)

Bei wenig Alkohol wurde ich offener und kontaktfreudiger. Bei viel Alkohol wurde ich dann Müde und bin auch oft auf Partys oder in Bars eingeschlafen.

14. Gab es kritische Hinweise Anderer auf Ihren Alkoholkonsum und wie haben Sie darauf reagiert?

Während dem Studium eigentlich überhaupt nicht, meine Kollegen taten ja dasselbe. Wie gesagt als ich kurzzeitig wieder bei meinen Eltern war, ist denen mein erhöhter Konsum schon aufgefallen und sie sprachen dies auch an. Ich tat es immer runter, dass es ja nicht so schlimm wäre und andere dies ja auch machen.

15. Welche Auswirkungen und Folgen hatte Ihr Alkoholkonsum auf Ihr Leben und Ihr Umfeld?

Einerseits habe ich neue Freunde kennen gelernt und wurde von diesen meiner Meinung nach auch besser akzeptiert. Andererseits habe ich die meisten meiner alten Freunde verloren. Ich habe nichts mehr mit ihnen unternommen und wenn ich sie auf Partys oder in Bars getroffen hatte, war der Alkohol wichtiger, sodass keine vernünftigen Gespräche zustande kamen. Zudem wollte ich mich Sportlich eigentlich auch wieder mehr engagieren. Nachdem man natürlich immer wieder von den Nachwirkungen des Alkohols geplagt ist, fand ich immer wieder eine andere Ausrede um mich sportlich nicht betätigen zu müssen.

16. Gab es in Ihrem bisherigen Leben frühere Zeiten, in denen sie weit mehr Alkohol als heute getrunken haben?

Wenn ja, nennen sie bitte die Lebensabschnitte und mögliche Ursachen und Umstände dafür.
Der Konsum gipfelte sich eigentlich um den Zeitraum, indem ich erwischt wurde.

17. Haben sie jemals die Kontrolle über ihre Trinkmenge verloren und bis zur Volltrunkenheit Alkohol konsumiert?
Nein
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  #37  
Alt 11.08.2018, 18:46
dabayer dabayer ist offline
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18. Haben Sie früher schon einmal oder öfter über einen längeren Zeitraum bewusst und mit Absicht völlig auf den Genuss von Alkohol verzichtet?

Komplett verzichtet nicht, allerdings habe ich meinen Konsum vor den Prüfungen eingeschränkt. Ob man allerdings von einem längeren Zeitraum sprechen kann? Ca. 1,5 Monate vor den Prüfungen.

19. In welcher Kategorie von Trinker haben sie sich früher gesehen und wie stufen Sie sich heute rückblickend ein?

Ich habe mich als Gelegenheitstrinker eingestuft, es war nichts Verwerfliches daran. Meine Kollegen tranken ca. dasselbe. Also habe ich mir gar keine Gedanken gemacht. Es wird schon passen. Heute? Im Endeffekt ist es erschreckend. Nachdem ich mich bewusst mit meiner Trinkhistorie auseinandersetze lernt man erst die Gefahren kennen. Heute hört man bei Nachrichten die auf Unfällen mit Alkoholkonsum hindeuten immer genauer hin und ich denke mir.. Hm überleg mal, das hättest du genauso sein können, weil oftmals sind schlimme Unfälle mit weitaus weniger Promille passiert, als ich zur Tatzeit hatte. Früher dachte ich.. wieso soll mir sowas passieren? Niemals. Jetzt ist es vermutlich so, hätte ich die TF nicht gehabt, wäre ich nicht aufgehalten worden, vermutlich wäre ich in die Sucht abgerutscht ohne es überhaupt zu merken.

20. Trinken Sie heute Alkohol? Wenn ja, was, wie viel und wie oft?

Ich habe seit meiner TF im Februar dreimal 0,5 l Bier getrunken.

21. Wann haben Sie zuletzt Alkohol getrunken?

Am 30. Juni 2018

22. Trinken sie gelegentlich alkoholfreies Bier?
Nein

23. Warum trinken Sie heute Alkohol/keinen Alkohol?

Nachdem ich vorher ja schon mal angedeutet habe, mehr Sport zu machen zu wollen, habe ich das nun umgesetzt. Ich tue dies. Man ist Leistungsfähiger und ausgeruhter. Ich bin schon mehrere Halbmarathons mitgelaufen, im Frühjahr steht mein erster Marathon an. Deswegen kann ich per se schon keinen trinken. Desweiteren brauche ich den Alkohol auch gar nicht mehr. Inzwischen studiere ich im Master, mein Freundeskreis hat sich größtenteils verändert. Ich brauche nichts mehr zu trinken nur um dazu zu gehören.

24. Warum haben Sie das Trinken reduziert bzw. aufgegeben und warum nicht schon eher?

Zum einen war mein Umfeld das falsche. Desweiteren brauchte ich einen Wachrüttler um mich mit meinen Trinkgewohnheiten auseinander zu setzen. Dieser Wachrüttler war definitiv die TF bzw. die Abnahme des FS. Warum nicht schon eher? Ich sah keine Notwendigkeit irgendwas zu ändern. In diesem Lebensabschnitt lief alles so, dass es einigermaßen passte. Das „einigermaßen ok“ reicht mir aber nun nicht mehr.

25. Wie haben Sie die Änderung Ihres Trinkverhaltens erreicht und dabei die Umstellungsphase erlebt?

Eigentlich relativ einfach. Es war für mich keine große Überwindung seit Februar weniger zu trinken. Auch auf Partys fällt es mir eigentlich leicht nein zu sagen, wenn Freunde was ausgeben wollen.

26. Wie wirkt sich Ihr geändertes Verhalten auf Sie, Ihr Leben und Ihr Umfeld aus?

Der Sport ist inzwischen ein großes Thema in meinem Leben. Ich habe meinen Ehrgeiz wieder gefunden, den ich früher mal hatte, allerdings in letzter Zeit verloren hatte. Zudem war ich auch des Öfteren gereizt und gelangweilt von meinen Mitmenschen. Somit litt auch meine Beziehung unter dem Alkohol. Diese Zeit ist jetzt zum Glück vorbei, weswegen ich momentan ziemlich glücklich bin. Auch meine Beziehung läuft inzwischen besser als es früher war.

27. Wie stellen Sie sicher, dass Ihr neues Verhalten dauerhaft stabil bleibt?

Durch die gründliche Aufarbeitung bezüglich meines Trinkverhaltens und den negativen Ereignissen diesbezüglich habe ich gar kein Verlangen mehr. Ich bin momentan sehr zufrieden so wie das Leben läuft. Außerdem bin ich mir bewusst, dass es sehr schnell wieder Umschlagen kann, sollte ich mal wieder mehr trinken.
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  #38  
Alt 12.08.2018, 10:37
kapomick kapomick ist gerade online
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Warum machst du deinen FB nicht fertig?
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  #39  
Alt 12.08.2018, 12:03
dabayer dabayer ist offline
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Weil ich gestern und heute keine Zeit mehr hatte und ich dachte, dass 27 fragen mal besser sind als wie wenn ich übermorgen 30 einstelle.
Sobald ich die drei letzten habe, stelle ich die sofort ein!
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  #40  
Alt 13.08.2018, 18:23
dabayer dabayer ist offline
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28. Können Sie sich vorstellen, jemals wieder in Ihre alten Gewohnheiten zurückzufallen?

Aufgrund meiner Aufarbeitung und Weiterentwicklung kann ich mir nicht vorstellen wieder in alte Muster zurück zu fallen. Wenn ich mich an meine TF zurück erinnere und wie schnell ein Unfall hätte passieren können, erschrecke ich mich vor mir selbst. Ich bin froh, dass meine TF niemand anderen außer mich selbst betroffen hat und ich niemand anderen verletzt oder sogar getötet habe. Vielmehr ist das Ergebnis davon eine Chance für mich und als solche sehe ich es auch, um mich weiterzuentwickeln und mein Verhalten zu ändern.

29. Wie wollen sie in Zukunft das Trinken vom Fahren trennen?

Wie bereits aktuell, werde ich kontrolliertes Trinken betreiben und somit planen und entscheiden ob ich bei einem bestimmten Anlass etwas trinke oder nicht. Sollte ich mich dafür entscheiden etwas zu trinken, werde ich das Auto direkt zu Hause lassen und mir eine Alternative Anreisemöglichkeit überlegen. Sobald ich mittels Auto zu einer Feierlichkeit fahre, werde ich nichts trinken. Ich werde mir immer bereits im Vorfeld Gedanken über die Hin- und Rückfahrt machen bzw. Übernachtungsmöglichkeiten unter der Berücksichtigung von Restalkoholmengen machen.

30. Haben Sie zum Abschluss noch etwas hinzuzufügen?
Nein
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