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  #41  
Alt 17.08.2018, 14:24
dabayer dabayer ist offline
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Servus,
Vllt findet mal wer Zeit um sich kurz mit meinen Fragebogeb auseinander zu setzen.

Vg
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  #42  
Alt 17.08.2018, 15:23
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Mainzelmännchen Mainzelmännchen ist offline
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Es wäre gut, wenn Du den Fragebogen mal zusammenhängend posten könntest, denn so muss man immer auf mehreren Seiten suchen. Aber schon mal nach flüchtigem Lesen folgende Anmerkungen:

Du rechtfertigst teilweise Deinen früheren Konsum. Man merkt zwar, dass Du hier schon einiges gelesen hast, aber Du schreibst Du hast zum Teil mitgetrunken, weil es alle gemacht haben - damit schiebst Du die Verantwortung von Dir weg. Hört der GA super gerne... nicht.

Dann schreibst Du an einer Stelle, Du hast immer nur mit Kumpels von der Uni getrunken, in der Antwort zu Frage 12 ist aber die Rede davon, dass du Dir aus Kummer auch alleine die Kante gegeben hast. Das ist ein Widerspruch. Nicht gut.

Die Hintergründe, warum Du Dich öfter mal ordentlich betrunken hast (hier sogar am hellichten Tag) sind zu dünn. Ich habe das bei Fahrradtourist gestern schon angemerkt, der ne ganz ähnliche Geschichte hat. Klausuren rum, vollaufen lassen. Lies mal was ich bei ihm geschrieben habe, dann muss ich mich nicht wiederholen.

Dann informiere Dich mal genau, was KT heißt und wie das geht. Und Deine Begründung, warum Du noch Alkohol trinkst, ist auch ungenügend. Du schreibst, Du brauchst keinen Alkohol (mehr). Warum trinkst Du dann welchen? Wenn ich eh nicht telefonieren will, hab ich auch keinen Handyvertrag.

Also, bevor wir den Fragebogen sezieren, mach Dich bitte noch einmal sorgfältig dran. Du hast ein paar wichtige Punkte noch nicht begriffen.

Früher: Schlecht. Alkohol als Beruhigungsmittel oder auch Stimmungsaufheller missbraucht, und zwar nicht selten und in gehörigen Mengen.

Jetzt: kontrolliertes Trinken, Stress/Angst/Probleme werden anders gelöst (wie?).

Den Grund, warum Du Dich volltrunken ins Auto gesetzt hast, und wie Du das künftig verhinderst, schenke ich Dir jetzt Mal, aber dafür musst Du die anderen Punkte selbst rausfinden, einverstanden?

Also:

Du warst besoffen. Der Alkohol hat Dich kontrolliert und nicht umgekehrt. Der Alkohol bzw. Dein besoffener Kopf war der Meinung, dass schon nichts passieren wird. Nach zwei Bier lässt Du das Auto stehen, nach fünf Bier denkst Du, Du kannst noch fahren. Das ist wirklich so. Da reichen dann so banale Reize wie "es regnet, und es sind ja nur 500m" oder "ich fahre die paar Meter heim, sonst muss ich morgen mit dickem Kopp mein Auto holen". Und genau deshalb geht es darum, sich nie wieder in Regionen abzuschädeln, bei denen der Alkohol über Deine Vernunft siegt.
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  #43  
Alt 21.08.2018, 20:52
dabayer dabayer ist offline
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Zitat:
Zitat von Mainzelmännchen Beitrag anzeigen
Du rechtfertigst teilweise Deinen früheren Konsum. Man merkt zwar, dass Du hier schon einiges gelesen hast, aber Du schreibst Du hast zum Teil mitgetrunken, weil es alle gemacht haben - damit schiebst Du die Verantwortung von Dir weg. Hört der GA super gerne... nicht.
Ok, hab ich vestanden. Aber wo genau hab ich das geschrieben, dass der Hauptgrund ist, mit den anderen mit zu trinken?

Zitat:
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Dann schreibst Du an einer Stelle, Du hast immer nur mit Kumpels von der Uni getrunken, in der Antwort zu Frage 12 ist aber die Rede davon, dass du Dir aus Kummer auch alleine die Kante gegeben hast. Das ist ein Widerspruch. Nicht gut.
Ich habe bis auf das halbe Jahr wegen meiner BA sonst ausschließlich mit Freunden getrunken.

Ich werde die betreffende Frage anpassen.

Zitat:
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Die Hintergründe, warum Du Dich öfter mal ordentlich betrunken hast (hier sogar am hellichten Tag) sind zu dünn. Ich habe das bei Fahrradtourist gestern schon angemerkt, der ne ganz ähnliche Geschichte hat. Klausuren rum, vollaufen lassen. Lies mal was ich bei ihm geschrieben habe, dann muss ich mich nicht wiederholen.
Klar, Stress kompensieren und Runterkommen trifft es relativ gut. Warum man dann ausgerechnet Alkohol trinkt? Naja, dass ist eine verdammt billige und einfach zu beschaffende Droge. Noch dazu ist sie legal, also wieso auch iwas anderes probieren wenn man mit Alkohol alles quasi ohne Risiko bekommt. Vor den Klausuren haben wir nichts mehr getrunken. Erst wieder danach. Und wieso trinkt man nach Klausuren? Unterschiedlich - man will sich belohnen wenn die Prüfungen gut gelaufen sind. Man will sich trösten wenn mal ne Klausur nicht so lief. Also für mich ist es relativ logisch zu erklären


Zitat:
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Dann informiere Dich mal genau, was KT heißt und wie das geht. Und Deine Begründung, warum Du noch Alkohol trinkst, ist auch ungenügend. Du schreibst, Du brauchst keinen Alkohol (mehr). Warum trinkst Du dann welchen? Wenn ich eh nicht telefonieren will, hab ich auch keinen Handyvertrag.
Ich trinke noch Alkohol des Genusses wegen. Sonst aus keinem anderen Grund. Früher hatte ich es gemacht weil ich "voll" sein wollte.
Ich finde das Konzept KT einerseits schwachsinnig. Ich kann nicht nachvollziehen wieso ich einen Trinkanlass im Vorraus planen soll und mich dann selbst einschränken soll "stop du hast in deinen Kalender 1 Bier rein geschrieben, du darfst nicht mehr trinken". Und einen anderen Tag wenn ich ein Bier trinken will!, des Genusses wegen darf ich dann nix trinken weil ich im Kalender nichts im Vorraus geschrieben habe.
Es sollte doch darum gehen den Umgang mit Alkohol immer im Griff zu haben und jederzeit sagen zu können. OK, das ist jetzt genug.
Und das kann ich. Ich habe wie gesagt 3x jeweils 0,5l Bier getrunken. Und ich denke, dass dies nicht zuviel ist und ich mich jederzeit unter Kontrolle hatte.
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  #44  
Alt 22.08.2018, 10:58
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Mainzelmännchen Mainzelmännchen ist offline
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Zitat:
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Ok, hab ich vestanden. Aber wo genau hab ich das geschrieben, dass der Hauptgrund ist, mit den anderen mit zu trinken?.
Ausdrücklich schreibst Du das nicht, aber ich kann zwischen den Zeilen lesen, das schwingt so mit, "hab halt mitgetrunken, die anderen haben auch getrunken". Das ist sicherlich so. Du hast Dir da nicht viel bei gedacht. Aber der Gutachter will hören, was Du über dich selbst herausgefunden hast. Dass da durchaus mehr dahintergesteckt hat, als dabeizusein (Selbstbewusstsein, dazugehören usw.).

Zitat:
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Ich habe bis auf das halbe Jahr wegen meiner BA sonst ausschließlich mit Freunden getrunken.
Das hab ich mir gedacht, ich weise nur darauf hin, dass du da aufpassen musst, dass die Story in sich stimmig ist.

Zitat:
Zitat von dabayer Beitrag anzeigen
Ich werde die betreffende Frage anpassen.
Prima.


Zitat:
Zitat von dabayer Beitrag anzeigen
Klar, Stress kompensieren und Runterkommen trifft es relativ gut. Warum man dann ausgerechnet Alkohol trinkt? Naja, dass ist eine verdammt billige und einfach zu beschaffende Droge. Noch dazu ist sie legal, also wieso auch iwas anderes probieren wenn man mit Alkohol alles quasi ohne Risiko bekommt. Vor den Klausuren haben wir nichts mehr getrunken. Erst wieder danach. Und wieso trinkt man nach Klausuren? Unterschiedlich - man will sich belohnen wenn die Prüfungen gut gelaufen sind. Man will sich trösten wenn mal ne Klausur nicht so lief. Also für mich ist es relativ logisch zu erklären
Ist es auch, Du bist ja nicht der Einzige, der das so gemacht hat. Nur liegt hier ein Schwerpunkt der MPU, daher solltest Du das schon ausführlich und möglichst tiefgründig erklären können.



Zitat:
Zitat von dabayer Beitrag anzeigen
Ich trinke noch Alkohol des Genusses wegen. Sonst aus keinem anderen Grund. Früher hatte ich es gemacht weil ich "voll" sein wollte.
Ich finde das Konzept KT einerseits schwachsinnig. Ich kann nicht nachvollziehen wieso ich einen Trinkanlass im Vorraus planen soll und mich dann selbst einschränken soll "stop du hast in deinen Kalender 1 Bier rein geschrieben, du darfst nicht mehr trinken". Und einen anderen Tag wenn ich ein Bier trinken will!, des Genusses wegen darf ich dann nix trinken weil ich im Kalender nichts im Vorraus geschrieben habe.
Es sollte doch darum gehen den Umgang mit Alkohol immer im Griff zu haben und jederzeit sagen zu können. OK, das ist jetzt genug.
Und das kann ich. Ich habe wie gesagt 3x jeweils 0,5l Bier getrunken. Und ich denke, dass dies nicht zuviel ist und ich mich jederzeit unter Kontrolle hatte.
Man kann von KT halten was man will, aber so sind die Regeln. Ich habe die nicht gemacht. Wenn Du dem GA sagst, dass Du kein Problem hast, Deinen Alkoholkonsum zu kontrollieren und daher nichts ändern musst, außer bißchen weniger trinken und Dich nicht mehr so vollzumachen, dann fällst Du durch, da gebe ich Dir Brief und Siegel. Wenn Du Glück hast, gibt es ne Kursauflage, weil Du noch recht jung bist, aber das kostet ja unnötig Geld. Der Gutachter hat einfach Leitlinien, die ziemlich genau beschreiben, was KT ist. Daran solltest Du Dich halten. Was Du nach der MPU machst, ist Dein Problem. So ganz blöd ist KT aber nicht. Und unter uns - es ist ziemlich wahrscheinlich, dass Deine Selbstdisziplin irgendwann, wenn die Erinnerung an die MPU und die TF verblasst ist, wieder nachlässt. Dann "gönnst" Du Dir doch mal einen kleinen Schwips. Die Erfahrung haben viele gemacht. Manche davon sind dann nach einiger Zeit wieder hier aufgetaucht, weil sie erneut aufgefallen sind. Im Prinzip ist das Deine Sache, so lange Du zuverlässig verhindern kannst, dass Du dann Auto fährst. Aktuell haben wir aber ja einen Fall hier im Forum, wo jemand als Beifahrer nach positiver MPU gezapft worden ist. Ich persönlich hätte da keine Lust drauf.
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  #45  
Alt 24.08.2018, 14:55
dabayer dabayer ist offline
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Man kann von KT halten was man will, aber so sind die Regeln. Ich habe die nicht gemacht. Wenn Du dem GA sagst, dass Du kein Problem hast, Deinen Alkoholkonsum zu kontrollieren und daher nichts ändern musst, außer bißchen weniger trinken und Dich nicht mehr so vollzumachen, dann fällst Du durch, da gebe ich Dir Brief und Siegel. Wenn Du Glück hast, gibt es ne Kursauflage, weil Du noch recht jung bist, aber das kostet ja unnötig Geld. Der Gutachter hat einfach Leitlinien, die ziemlich genau beschreiben, was KT ist. Daran solltest Du Dich halten. Was Du nach der MPU machst, ist Dein Problem. So ganz blöd ist KT aber nicht. Und unter uns - es ist ziemlich wahrscheinlich, dass Deine Selbstdisziplin irgendwann, wenn die Erinnerung an die MPU und die TF verblasst ist, wieder nachlässt. Dann "gönnst" Du Dir doch mal einen kleinen Schwips. Die Erfahrung haben viele gemacht. Manche davon sind dann nach einiger Zeit wieder hier aufgetaucht, weil sie erneut aufgefallen sind. Im Prinzip ist das Deine Sache, so lange Du zuverlässig verhindern kannst, dass Du dann Auto fährst. Aktuell haben wir aber ja einen Fall hier im Forum, wo jemand als Beifahrer nach positiver MPU gezapft worden ist. Ich persönlich hätte da keine Lust drauf.
Grundsätzlich ist KT für mich in Ordnung, die Regeln zweifle ich gar nicht an. Das einzige was für mich störend ist, sind die "geplanten" Trinkanlässe. Die Mengen und Häufigkeit etc. usw. das ist alles OK. Das "planen" habe ich eben bis jetzt nicht getan.
Also muss ich mir zwingend einen Trinkkalender zulegen, damit der Gutachter sieht, OK der akzeptiert die Regeln von KT?

Ich muss bis 2. November das Gutachten vorlegen. D.H. ich muss die MPU schon relativ bald absolvieren? Also Anfang Oktober sollte ich nen Termin wahrnehmen oder?


Bitte wiederholt diese Angaben nochmal, da diese zum Überprüfen eurer Trinkmengen benötigt werde:
Zur Person
Geschlecht: Männlich
Größe: 184
Gewicht: 70
Alter: 27

eventl. Bundesland: BAY

Was ist passiert?
Datum der Auffälligkeit: 2.2.18
BAK: 1,86
Trinkbeginn: 10:00
Trinkende: 15:30
Uhrzeit der Blutabnahme: 17:15

Tathergang

1. Beschreiben Sie den Tag Ihrer Trunkenheitsfahrt aus eigener Sicht mit Datum und Uhrzeiten.
(wann, wo und mit wem getrunken / wann und wie aufgefallen / Promille)
Ich bin Student und hatte am 2.2. meine letzte Prüfung. Ein paar Kommilitonen und ich hatten uns nach der Prüfung verabredet uns nochmal zu treffen und ein gepflegtes Frühstück mit Weißwurst und Bier zu genehmigen. Von da an wurde gegessen und Bier getrunken. Eins nach dem anderen. Um ca. 16:00 haben die anderen entschieden, sich von der privaten Feier zu verabschieden und zu einer anderen Feier weiter zu gehen. Nachdem ich gemerkt hatte, dass ich nicht mehr mitgehen wollte bzw. nicht mehr trinken wollte entschied ich mich, vor Ort zu bleiben und diesen Tag/Nacht hier zu verbringen und am nächsten Tag nachhause zu fahren. Als ich aber nun alleine Zuhause war, rief meine Freundin an, die bei mir zu Hause auf mich wartete. Ich entschied mich ins Auto zu steigen und nachhause zu fahren.


2. Was und wie viel haben Sie am Tattag insgesamt getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Trinkzeit)
Ich selbst weiß es nicht mehr. Am nächsten Tag wurde mir aber von meinen Kollegen gesagt, dass es wohl 9 Bier a 0,5 l waren.

3. Wie viel Kilometer fuhren Sie, bis Sie aufgefallen sind und wie viel Kilometer wollten Sie insgesamt fahren?
Hier fordere ich meine Akte der FSS an. Dann kann ich das vernünftig beantworten.

4. Hatten Sie das Gefühl, noch sicher fahren zu können?
(Ja/Nein + Begründung)
Nein, ich hatte das Gefühl nicht mehr sicher fahren zu können, alles war verschwommen.

5. Wie haben Sie die Trunkenheitsfahrt vermeiden wollen (wenn überhaupt)?
Wollte ich nicht, im Gegenteil.. Ich wollte ja nach Hause kommen.

6. Haben Sie bereits früher im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss gestanden und sind aufgefallen?
Nein, ich bin noch nicht aufgefallen.

7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus? (Tip Anmerkung von Jody lesen (danke Jody) KLICK)
Jetzt verstehe ich die Frage: Laut Statistik habe ich wahrscheinlich immer noch viel zu wenig getrunken.
Ich würde es so beantworten: Ich fahre allg. nicht soviel Auto, wesgwegen ich die nachfolgenden Angaben mache: Ich bin ca. 50 mal mit Alkohol im Blut gefahren. Hier waren es maximal 2 Bier die ich getrunken habe. 3 mal bin ich definitiv mit mehr als 0,5 Promille gefahren. Hier waren es einmal 7 Bier, einmal 6 Bier und das andere mal bin ich nach zuvor 5 Bier und 2 Std. Schlaf gefahren.

Exploration

8. Wann hatten Sie den ersten Kontakt mit Alkohol und wann haben Sie das erste Mal Alkohol zu sich genommen?
(Allererste Erinnerung und erster Konsum)
Als Jugendlicher ersten Kontakt gehabt als die Familie zu besonderen Anläßen was getrunken hat und man selbst immer ein Glas O-Saft bekommen hat. Ich komme vom Dorf, mit 13 habe ich das erste mal ein Bier probiert, mit 15 habe ich zum ersten mal mehr getrunken. Ca. 4 bier 0,33

9. Haben Sie regelmäßig Alkohol getrunken, und wie hat sich ihr Trinkverhalten in den letzten Jahren entwickelt?
Ich habe mein Abitur über den 2. Bildungsweg nach meiner Ausbildung erhalten. D.H. ich war 2 Jahre nach der Ausbildung auf der Schule. Im ersten Jahr nach der Ausbildung habe ich schon mehr getrunken. Falls keine Prüfungen anstanden, sind wir am Wochenende öfters weggegangen. Unter der Woche eigentlich nie. Im 2. Jahr und in den darauffolgenden bin ich dann nur noch selten weg gegangen und hab somit auch nichts getrunken um mich komplett auf das Abi vorzubereiten. Nach dem Abitur habe ich dann wieder angefangen Alkohol zu trinken. Natürlich hat man gerade am Anfang des Studiums sehr viel Zeit und muss auch nicht jeden Tag pünktlich um 7 morgens in der Uni sein. Deswegen habe ich gerade nach dem Abi bzw. im 1. Semester mehr getrunken. Anschließend wurde es wieder weniger, da auch der Anspruch des Studiums höher wurde und man eigentlich jeden Tag fit und ausgeschlafen sein wollte. Als es dann zu den letzten beiden Semestern hin ging, gipfelte sich der Konsum dann eigentlich. Im Vorletzten Semester ging ich wieder öfters weg wobei jedes Mal Alkohol konsumiert wurde. Ca. 1 mal die Woche und am Wochenende sowieso einmal. In meinem letzten Semester schrieb ich dann „nur“ meine Bachelorarbeit und hatte somit keinen Druck mehr, weil ich meine schwierigen Prüfungen und Leistungsnachweise alle bereits abgeschlossen habe und es abzusehen war, mein Studium erfolgreich abzuschließen. Nachdem meine Kollegen es genauso gemacht haben wie ich, hatten wir alle immer sehr viel und vor allem gemeinsam Zeit. Somit gingen wir öfters auch unter der Woche feiern. Im Januar habe ich dann gar nichts getrunken. Das erste mal war dann erst wieder bei meiner TF.

10. Wie viel und wie oft haben Sie getrunken?
Zu Anfang nach dem Abi und am Anfang des Studiums waren es durchschnittlich drei Bier und drei Cocktails. Während des Studiums habe ich dann weniger getrunken. Zum Geburtstag von Kollegen oder anderen „besonderen“ Tagen habe ich dann durchschnittlich 2-3 Bier getrunken. Zu den letzten Semestern hin gipfelte sich dann der Konsum. Es wurde auch dann harter Stoff unter der Woche getrunken. Meistens mehrere Runden Schnaps. Nachdem wir immer mind. Zu 4. Waren gab es mind. 8 Schnaps 2 cl. Nebenbei wurden mind. 3-4 Cocktails a 4cl Schnaps, 2-3 Bier a 0,5 l getrunken.

Mir fällt es einigermaßen schwer, genaue Mengen festzulegen. Es war jedes mal unterschiedlich? Kann ich das mit dem „durchschnittlich“ sagen.


11. Wo und mit wem haben Sie überwiegend getrunken?
Ich habe mit Kollegen vom Studium überwiegend getrunken. Zumeist waren wir in Clubs oder Bars. Erst in meinem letzten Semester trank ich dann auch zuhause.
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  #46  
Alt 24.08.2018, 14:56
dabayer dabayer ist offline
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12. Warum haben Sie getrunken?
(Innere + äußere Motive)

Als ich die Schule begann bzw. danach mein Studium dann, war vermutlich das Motiv "dazu gehören zu wollen". Ich habe zuvor bei meinen Eltern gewohnt und bin ab dem Studium in meine Studentenstadt gezogen. Hier wollte ich natürlich möglichst schnell neue Leute kennen lernen. Nachdem ich mit Alkohol kontaktfreudiger und ungehemmter bin, gelang mir das einigermaßen gut. Ich komme ursprünglich aus dem Dorf. Ich behaupte einfach mal, dass man am Dorf einfach mehr und spontaner trinkt. Nachdem ich dieser Meinung gerecht werden wollte, bin ich dann immer dabei gewesen, wenn meine Kollegen was zu feiern hatten oder einfach mal auf ein Bierchen in die Stadt gingen (meistens blieb es nicht bei einem). Wie gesagt, dass war zu Anfang des Studiums. In den darauffolgenden Semestern trank ich dann weniger, weil ich mich trotzdem aufs Studium konzentrieren wollte. Und nicht nur bestehen, sondern mit einer einigermaßen guten Note bestehen wollte. Irgendwann, ich denke es war ab dem 5. Semester ist das gröbste eigentlich rum. Natürlich waren wir noch Studenten. Aber alle "schwierigen" Prüfungen waren alle absolviert. Danach kamen irgendwelche Praktika die natürlich auch gemacht werden mussten. Allerdings war die Anforderung an uns bei weitem nicht so hoch als zuvor. Meine Kollegen und ich haben uns angewöhnt, wieder öfters weg zu gehen, weil das Studium von den Noten her größtenteils gelaufen war. Wir waren auf uns selber einfach stolz, weswegen wir uns immer öfters und öfters selbst mit Alkohol belohnen wollten und dies auch taten. Was können uns die Proffs schon. Wir haben das Studium ziemlich gut gemeistert und sind eigentlich nur noch hier um unsere Präsenzzeiten voll zu kriegen.
Im letzten Semester dann, schrieb ich meine Abschlussarbeit. Ich zog wieder zu meinen Eltern, weil ich die Arbeit in einem Unternehmen nah an meinem ursprünglichen Wohnort schrieb. Ich hatte eine anspruchsvolle Arbeit, weswegen ich dann auch zuhause alleine zur Flasche griff, weil ich unzufrieden war und mich mit dem Alkohol selbst "trösten, bemitleiden?" konnte. Ich fühlte mich kurzzeitig besser, weil man zudem die Probleme der Arbeit vergessen konnte. Als ich meine Arbeit fertig hatte, bin ich dann wieder in meine Studentenstadt. Hier haben quasi meine Freunde schon auf mich gewartet und wir gingen wieder öfters weg und feierten unser letztes Semester.

Klar, Stress kompensieren und Runterkommen trifft es relativ gut. Warum man dann ausgerechnet Alkohol trinkt? Naja, dass ist eine verdammt billige und einfach zu beschaffende Droge. Noch dazu ist sie legal, also wieso auch iwas anderes probieren wenn man mit Alkohol alles quasi ohne Risiko bekommt. Vor den Klausuren haben wir nichts mehr getrunken. Erst wieder danach. Und wieso trinkt man nach Klausuren? Unterschiedlich - man will sich belohnen wenn die Prüfungen gut gelaufen sind. Man will sich trösten wenn mal ne Klausur nicht so lief. Außerdem wurde es zum Ritual, nach einem Ereignis anzustoßen. Wobei es bei mir eben oftmals etwas mehr ausgeufert ist.

13. Welche Wirkung haben Sie in der Vergangenheit nach Alkoholgenuss bei sich beobachtet?
(bei wenig und bei viel Alkohol)

Bei wenig Alkohol wurde ich offener und kontaktfreudiger. Bei viel Alkohol wurde ich dann Müde und bin auch oft auf Partys oder in Bars eingeschlafen.

14. Gab es kritische Hinweise Anderer auf Ihren Alkoholkonsum und wie haben Sie darauf reagiert?

Während dem Studium eigentlich überhaupt nicht, meine Kollegen taten ja dasselbe. Wie gesagt als ich kurzzeitig wieder bei meinen Eltern war, ist denen mein erhöhter Konsum schon aufgefallen und sie sprachen dies auch an. Ich tat es immer runter, dass es ja nicht so schlimm wäre und andere dies ja auch machen.

15. Welche Auswirkungen und Folgen hatte Ihr Alkoholkonsum auf Ihr Leben und Ihr Umfeld?

Einerseits habe ich neue Freunde kennen gelernt und wurde von diesen meiner Meinung nach auch besser akzeptiert. Andererseits habe ich die meisten meiner alten Freunde verloren. Ich habe nichts mehr mit ihnen unternommen und wenn ich sie auf Partys oder in Bars getroffen hatte, war der Alkohol wichtiger, sodass keine vernünftigen Gespräche zustande kamen. Zudem wollte ich mich Sportlich eigentlich auch wieder mehr engagieren. Nachdem man natürlich immer wieder von den Nachwirkungen des Alkohols geplagt ist, fand ich immer wieder eine andere Ausrede um mich sportlich nicht betätigen zu müssen.

16. Gab es in Ihrem bisherigen Leben frühere Zeiten, in denen sie weit mehr Alkohol als heute getrunken haben?

Wenn ja, nennen sie bitte die Lebensabschnitte und mögliche Ursachen und Umstände dafür.
Der Konsum gipfelte sich eigentlich um den Zeitraum, indem ich erwischt wurde.

17. Haben sie jemals die Kontrolle über ihre Trinkmenge verloren und bis zur Volltrunkenheit Alkohol konsumiert?
Nein

18. Haben Sie früher schon einmal oder öfter über einen längeren Zeitraum bewusst und mit Absicht völlig auf den Genuss von Alkohol verzichtet?

Komplett verzichtet nicht, allerdings habe ich meinen Konsum vor den Prüfungen eingeschränkt. Ob man allerdings von einem längeren Zeitraum sprechen kann? Ca. 1,5 Monate jeweils vor den Prüfungen.

19. In welcher Kategorie von Trinker haben sie sich früher gesehen und wie stufen Sie sich heute rückblickend ein?

Ich habe mich als Gelegenheitstrinker eingestuft, es war nichts Verwerfliches daran. Meine Kollegen tranken ca. dasselbe. Also habe ich mir gar keine Gedanken gemacht. Es wird schon passen. Heute? Im Endeffekt ist es erschreckend. Nachdem ich mich bewusst mit meiner Trinkhistorie auseinandersetze lernt man erst die Gefahren kennen. Heute hört man bei Nachrichten die auf Unfällen mit Alkoholkonsum hindeuten immer genauer hin und ich denke mir.. Hm überleg mal, das hättest du genauso sein können, weil oftmals sind schlimme Unfälle mit weitaus weniger Promille passiert, als ich zur Tatzeit hatte. Früher dachte ich.. wieso soll mir sowas passieren? Niemals. Jetzt ist es vermutlich so, hätte ich die TF nicht gehabt, wäre ich nicht aufgehalten worden, vermutlich wäre ich in die Sucht abgerutscht ohne es überhaupt zu merken.

20. Trinken Sie heute Alkohol? Wenn ja, was, wie viel und wie oft?

Ich habe seit meiner TF im Februar dreimal 0,5 l Bier getrunken.

21. Wann haben Sie zuletzt Alkohol getrunken?

Am 30. Juni 2018

22. Trinken sie gelegentlich alkoholfreies Bier?
Nein

23. Warum trinken Sie heute Alkohol/keinen Alkohol?

Nachdem ich vorher ja schon mal angedeutet habe, mehr Sport zu machen zu wollen, habe ich das nun umgesetzt. Ich tue dies. Man ist Leistungsfähiger und ausgeruhter. Ich bin schon mehrere Halbmarathons mitgelaufen, im Frühjahr steht mein erster Marathon an. Deswegen kann ich per se schon keinen trinken. Desweiteren brauche ich den Alkohol auch gar nicht mehr. Inzwischen studiere ich im Master, mein Freundeskreis hat sich größtenteils verändert. Ich brauche nichts mehr zu trinken nur um dazu zu gehören.

24. Warum haben Sie das Trinken reduziert bzw. aufgegeben und warum nicht schon eher?

Zum einen war mein Umfeld das falsche. Desweiteren brauchte ich einen Wachrüttler um mich mit meinen Trinkgewohnheiten auseinander zu setzen. Dieser Wachrüttler war definitiv die TF bzw. die Abnahme des FS. Warum nicht schon eher? Ich sah keine Notwendigkeit irgendwas zu ändern. In diesem Lebensabschnitt lief alles so, dass es einigermaßen passte. Das „einigermaßen ok“ reicht mir aber nun nicht mehr.

25. Wie haben Sie die Änderung Ihres Trinkverhaltens erreicht und dabei die Umstellungsphase erlebt?

Eigentlich relativ einfach. Es war für mich keine große Überwindung seit Februar weniger zu trinken. Auch auf Partys fällt es mir eigentlich leicht nein zu sagen, wenn Freunde was ausgeben wollen.

26. Wie wirkt sich Ihr geändertes Verhalten auf Sie, Ihr Leben und Ihr Umfeld aus?

Der Sport ist inzwischen ein großes Thema in meinem Leben. Ich habe meinen Ehrgeiz wieder gefunden, den ich früher mal hatte, allerdings in letzter Zeit verloren hatte. Zudem war ich auch des Öfteren gereizt und gelangweilt von meinen Mitmenschen. Somit litt auch meine Beziehung unter dem Alkohol. Diese Zeit ist jetzt zum Glück vorbei, weswegen ich momentan ziemlich glücklich bin. Auch meine Beziehung läuft inzwischen besser als es früher war.

27. Wie stellen Sie sicher, dass Ihr neues Verhalten dauerhaft stabil bleibt?

Durch die gründliche Aufarbeitung bezüglich meines Trinkverhaltens und den negativen Ereignissen diesbezüglich habe ich gar kein Verlangen mehr. Ich bin momentan sehr zufrieden so wie das Leben läuft. Außerdem bin ich mir bewusst, dass es sehr schnell wieder Umschlagen kann, sollte ich mal wieder mehr trinken

28. Können Sie sich vorstellen, jemals wieder in Ihre alten Gewohnheiten zurückzufallen?

Aufgrund meiner Aufarbeitung und Weiterentwicklung kann ich mir nicht vorstellen wieder in alte Muster zurück zu fallen. Wenn ich mich an meine TF zurück erinnere und wie schnell ein Unfall hätte passieren können, erschrecke ich mich vor mir selbst. Ich bin froh, dass meine TF niemand anderen außer mich selbst betroffen hat und ich niemand anderen verletzt oder sogar getötet habe. Vielmehr ist das Ergebnis davon eine Chance für mich und als solche sehe ich es auch, um mich weiterzuentwickeln und mein Verhalten zu ändern.

29. Wie wollen sie in Zukunft das Trinken vom Fahren trennen?

Wie bereits aktuell, werde ich kontrolliertes Trinken betreiben und somit planen und entscheiden ob ich bei einem bestimmten Anlass etwas trinke oder nicht. Sollte ich mich dafür entscheiden etwas zu trinken, werde ich das Auto direkt zu Hause lassen und mir eine Alternative Anreisemöglichkeit überlegen. Sobald ich mittels Auto zu einer Feierlichkeit fahre, werde ich nichts trinken. Ich werde mir immer bereits im Vorfeld Gedanken über die Hin- und Rückfahrt machen bzw. Übernachtungsmöglichkeiten unter der Berücksichtigung von Restalkoholmengen machen.

30. Haben Sie zum Abschluss noch etwas hinzuzufügen?
Nein

Geändert von dabayer (24.08.2018 um 15:07 Uhr)
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  #47  
Alt 24.08.2018, 15:09
Kai R. Kai R. ist offline
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Klar, Stress kompensieren und Runterkommen trifft es relativ gut. Warum man dann ausgerechnet Alkohol trinkt? Naja, dass ist eine verdammt billige und einfach zu beschaffende Droge. Noch dazu ist sie legal, also wieso auch iwas anderes probieren wenn man mit Alkohol alles quasi ohne Risiko bekommt.
alles nur äußere Motive. Garniert mit dem unpersönlichen "man". Dabei hast Du doch getrunken, nicht "man". So wie Du es darstellst, ist ja auch der Einsatz von Drogen zum runterkommen gar kein Problem, und Alk war es, weil er legal verfügbar war (sonst hätte es auch Kokain sein können?).

An das Motivthema musst Du wohl noch mal ran. Der Rest vom Bogen ist auch noch WischiWaschi.
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  #48  
Alt 24.08.2018, 15:42
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Das mit dem "man" hängt glaube ich von der Region und vom Gutachter ab. Das muss nicht immer eine Distanzierung von seinen eigenen Handlungen sein. Manche Leute reden einfach so und können das kaum abstellen.

Aber stimmt schon, er sollte drauf achten, dass er alles schön auf sich selbst bezieht, das kommt schon besser rüber.

Ich glaube auch nicht, dass er das mit den Motiven so flapsig meint, wie er es geschrieben hat. Aber vielleicht ein Tipp an Dich, dabayer, wie man das besser formulieren kann.

Stress belastet. Man (haha) könnte nun Sport machen, mit dem Vorschlaghammer die hässliche alte Mauer im Garten abreißen usw. - das wäre die normale, gesunde Reaktion, um sich abzureagieren. Oder man verdrängt den Stress und schädelt sich ab. Erst einmal ist der Stress dann weg. Kurzfristiger Erfolg, man besch**** sich selbst, klar. Aber man hat erst einmal erreicht, was man wollte. Und daran gewöhnt sich das Gehirn. Stress = trinken. Kummer = trinken. Unglücklich verliebt, sie will mich nicht, ich bin zu hässlich, Selbstmitleid = trinken.
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  #49  
Alt 24.08.2018, 18:47
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Das mit dem "man" hängt glaube ich von der Region und vom Gutachter ab. Das muss nicht immer eine Distanzierung von seinen eigenen Handlungen sein. Manche Leute reden einfach so und können das kaum abstellen.
Dies mag für den small talk so gelten, aber nicht für das Gespräch mit dem Psychologen. In der MPU geht es nur darum, warum der Delinquent gefahren ist, nicht, was Andere an diesem Abend gemacht haben. Die Auseinandersetzung mit dem tiefsten Inneren entscheidet darüber, ob der Psychologe ihm den Plan für den zukünftigen Umgang mit Alkohol abnimmt. Da interessiert nicht nur gar nicht, was „man“ machen will, sondern nur, was „Ich“ vorhabe. Jedes „man“ schiebt die Verantwortung ab. Wer da noch „man“ braucht, hat das „Ich“ in dieser Frage noch nicht begriffen.
__________________
Liebe Grüße
Alana
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  #50  
Alt 27.08.2018, 10:28
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Dies mag für den small talk so gelten, aber nicht für das Gespräch mit dem Psychologen. In der MPU geht es nur darum, warum der Delinquent gefahren ist, nicht, was Andere an diesem Abend gemacht haben. Die Auseinandersetzung mit dem tiefsten Inneren entscheidet darüber, ob der Psychologe ihm den Plan für den zukünftigen Umgang mit Alkohol abnimmt. Da interessiert nicht nur gar nicht, was „man“ machen will, sondern nur, was „Ich“ vorhabe. Jedes „man“ schiebt die Verantwortung ab. Wer da noch „man“ braucht, hat das „Ich“ in dieser Frage noch nicht begriffen.
Ja, aber man fällt auch nicht durch, weil man einmal "man" sagt. Ich sprach das damals in meinem Sperrzeitverkürzungskurs an und der VP, TÜV-Mitarbeiter und selbst MPU-Gutachter, meinte, natürlich sind Relativierungen und Distanzierungen nicht gut, aber es komme schon auf das Gesamtbild an, da sei es nicht tragisch, wenn jemand mal "man" sagt. Es kommt halt drauf an in welchem Zusammenhang. Aber wenn es vermeidbar ist, bin ich ganz bei Euch. Wollte gar nicht diskutieren
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Wer den Hafen nicht kennt, für den ist kein Wind günstig - Seneca
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