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  #21  
Alt 07.03.2019, 10:19
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Mainzelmännchen Mainzelmännchen ist offline
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Rausgeschmissenes Geld ist relativ... Derzeit hast Du ja einen Führerschein. Unterstellt, die FSST erhält Kenntnis von dem Vorfall: Man würde Dir erst einmal eine Frist zur Beibringung eines fäG setzen. Dass Du da natürlich (mindestens) einen kritischen Alkoholkonsum attestiert bekommen würdest, der Zweifel an der Fahreignung begründet, ist klar. Aber dann würde die FSST Dir dann - nach Prüfung des fäG - eine Frist zur Beibringung einer MPU setzen. Das bringt alles auch wieder ein bißchen Zeit. Dann gehst Du zur MPU - oder auch nicht, falls seit dem Vorfall weniger als ein Jahr vergangen ist, denn dann wäre eine MPU mangels AB-Nachweisen über 1 Jahr ohne Erfolgsaussichten. So lange die Frist zur Beibringung einer MPU läuft, darfst Du aber fahren. Erst wenn die Frist verstrichen ist, wird Dir die FE entzogen. Damit könnte die führerscheinlose Zeit möglichst kurz gehalten werden. Je nachdem, wie wichtig Dir die FE ist, kann sich das schon lohnen.

Alana, bitte korrigiere mich, wenn ich Unsinn erzähle.
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  #22  
Alt 07.03.2019, 10:37
Kai R. Kai R. ist offline
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wenn im äG Alkoholmißbrauch festgestellt würde, käme eine MPU. Bei festgestellter Alkoholsucht würde direkt entzogen.

Aber beides wird nicht passieren, da die FSSt von dem Vorfall gar keine Kenntnis hat.
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  #23  
Alt 07.03.2019, 15:01
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Mainzelmännchen Mainzelmännchen ist offline
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Ich hatte ja geschrieben, unterstellt, sie hätte überhaupt Kenntnis. Sollte sie wirklich Kenntnis davon erhalten, dann wäre es natürlich günstig, beim fäG Aussagen zu vermeiden, die eine Abhängigkeitsdiagnose bewirken würden. Es ging ja um den Fall, ob es wirtschaftlich sinnvoll ist, ein fäG zu machen. Und das könnte es aus Gründen des Zeitgewinns eben schon sein. Siehe sand, der ja versucht, seine MPU so weit herauszuzögern, dass er möglichst gar nicht oder jedenfalls nur sehr kurz führerscheinlos sein muss.
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