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  #1  
Alt 16.05.2018, 16:52
kroog kroog ist offline
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Registriert seit: 16.05.2018
Beiträge: 4
Standard MPU Medikamentenbesitz - verweigern?

Guten Tag,
ich wurde mit einer geringen Menge eines Medikaments bei einer Personenkontrolle zu Fuß erwischt, bei der Polizei habe ich ausgesagt es wäre zum Eigenbedarf obwohl es nicht meins war.
Verfahren wurde fallen gelassen, heute kam aber ein Brief ich brauche ein ärztliches Gutachten sonst wird mir der Führerschein entzogen.
Ich besitze kein Auto und fahre auch nicht, hat es irgendwelche Konsequenzen wenn ich verweiger und die MPU dann nachhole falls ich wieder einen brauche?
Und gibt es eine bessere Methode als sich einfach nicht zu melden?
Sollte ich mich doch zu der MPU entscheiden, wäre es ratsam meiner Aussage bei der Polizei zu widersprechen und zu sagen dass ich auch an dem Abend nichts konsumiert hatte?

Geändert von kroog (16.05.2018 um 17:07 Uhr)
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  #2  
Alt 16.05.2018, 17:25
MrMurphy MrMurphy ist offline
Stammpersonal
 
Registriert seit: 29.04.2013
Beiträge: 490
Standard

Hallo

Wenn du überhaupt nicht reagierst wird die Fahrerlaubnis kostenpflichtig entzogen werden.

Die Kosten kannst du sparen wenn du die Fahrerlaubnis freiwillig zurück gibst.

Gleiches gilt wenn das Fachärztliche Gutachten (FäG) negativ ausfällt oder wegen fehlender Mitarbeit von dir kein Ergebnis möglich ist.

Eine MPU fällt erst an nachdem dir die Fahrerlaubnis entzogen wurde und du diese zurückhaben möchtest.

Zitat:
wäre es ratsam meiner Aussage bei der Polizei zu widersprechen
Das geht nicht. Vor der Polizei gemachte Angaben können grundsätzlich nicht mehr zurückgezogen werden. Du kannst zusätzliche oder geänderte hinzufügen. Vor Ort gemachte Angaben gelten aber als glaubwürdiger, da die Betroffenen keine Gelegenheit hatten sich zu informieren und die Aussage zu ihren Gunsten "anzupassen". Kurz: Die Glaubwürdigkeit ist höher. Außer die geänderte Aussage ist durch Beweise oder andere Tatsachen glaubwürdiger.

In einem Strafbefehl oder einem Gerichtsverfahren festgehaltene Angaben sind von Behörden und auch MPU-Gutachtern als wahr zu akzeptieren. Bei einer MPU werden dem widersprechende Angaben als fehlende Aufarbeitung oder nicht-akzeptieren der eigenen Probleme entsprechend negativ beurteilt.

Gruss

MrMurphy
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  #3  
Alt 16.05.2018, 17:35
kroog kroog ist offline
Newbie
 
Registriert seit: 16.05.2018
Beiträge: 4
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Vielen Dank schonmal für die Antwort.
Da in dem Brief alles sehr unverständlich formuliert wurde nochmal eine Frage zu MPU - FäG.
Ich hatte schonmal beim Tüv angerufen, die wollen für das Gutachten knapp 600€, würde dann bei einer MPU noch mehr dazu kommen?
Würde dann tendenziell freiwillig den Führerschein abgeben, da ich ihn wie gesagt aktuell nicht brauche.
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  #4  
Alt 16.05.2018, 17:56
Jules91 Jules91 ist offline
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Ne MPU ist in etwa genauso teuer (mit AB-Nachweisen etc.).

Also falls du den FS wirklich nicht benötigst, gib ihn ab und mach die MPU dann, wenn du mal wieder das Verlangen nach deiner Fahrerlaubnis hast. Es kann halt nach dem FäG immernoch die MPU kommen und somit wärst du schon bei 1000€+

Grüße
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  #5  
Alt 16.05.2018, 19:58
Benutzerbild von samuel
samuel samuel ist offline
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Beiträge: 16.659
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Wenn Du die Chance hast sauber durch ein FÄG zu kommen, es scheint ja nur der Besitz aktenkundig zu sein und scheinbar sind keine Blutwerde vorhanden, dann ergreife diese Chance.

MPU ist wesentlich schwieriger, umfangreicher und teurer. Nicht zu vergessen ein halbes Jahr Abstinenz als Eintrittskarte.

FÄG siehe auch:

http://mpu-forum.mpu-idiotentest.com...ad.php?t=11802
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Wer mich sucht, der findet mich als mpu-samuel bei eBay
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  #6  
Alt 16.05.2018, 20:15
kroog kroog ist offline
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Registriert seit: 16.05.2018
Beiträge: 4
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Das Risiko ist halt das eine Haaranalyse evtl was zum Vorschein bringen würde :/
Urin wäre aber auf jeden Fall sauber.
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  #7  
Alt 16.05.2018, 20:16
falo999 falo999 ist offline
MPU Profi
 
Registriert seit: 20.03.2014
Beiträge: 1.190
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Wichtig auch zu wissen das es bei der MPU feste gebührensätze gibt während beim äG kann das Institut die Gebühren frei festlegen und 600€ scheinen mir sehr hoch angesetzt.
Allerdings ist der TüV auch nicht umbeding bekannt dafür der billigste Anbieter zu sein.
Wenn du dich mal umschaust solltest du deutlich besser Preise genannt bekommen.
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  #8  
Alt 16.05.2018, 20:31
kroog kroog ist offline
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Registriert seit: 16.05.2018
Beiträge: 4
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Zitat:
Zitat von falo999 Beitrag anzeigen
Wichtig auch zu wissen das es bei der MPU feste gebührensätze gibt während beim äG kann das Institut die Gebühren frei festlegen und 600€ scheinen mir sehr hoch angesetzt.
Allerdings ist der TüV auch nicht umbeding bekannt dafür der billigste Anbieter zu sein.
Wenn du dich mal umschaust solltest du deutlich besser Preise genannt bekommen.
Bei alternativen wurde mir 650+ genannt
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  #9  
Alt 16.05.2018, 20:54
Benutzerbild von samuel
samuel samuel ist offline
Moderator
 
Registriert seit: 20.11.2004
Beiträge: 16.659
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Wo keine Haare sind werden auch keine analysiert.

-------------------------------

http://www.afpps.de/Seiten/Mitglieder_Einleitung.html

Freiberufliche , einfach anrufen und nach den Konditionen fragen.
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