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  #1  
Alt 12.02.2019, 08:44
Honda-JG Honda-JG ist offline
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Registriert seit: 12.02.2019
Beiträge: 2
Standard MPU wg. Fahrerflucht (reiner Sachschaden)

Hallo Zusammen,

bin mir einfach nicht so ganz sicher, ob in meinem Falle eine MPU angeordnet wird: Sachverhalt:

Im Juni 2018 soll ich mit meinem damaligen Firmen-LKW in Wuppertal eine Fahrerflucht begangen haben. LKW mit Auflieger (18,75m), Beschädigung ist mir nicht aufgefallen und ein älterer Herr aus der Nachbarschaft hat direkt die Polizei gerufen, anstatt mich selbst anzusprechen (war dort einige Zeit vor Ort) ...

Am 18.10.2018 erhielt ich vom Amtsgericht Wuppertal einen Strafbefehl mit 30 Tagessätzen zu je 30 Euro und Fahrerlaubsnisentzug von 11 Monaten, Vergehen nach §§ 142 Abs. 1 Nr. 1, 69 Abs. 1, 69a StGB aufgrund eines Sachschadenwertes höher als 1300 Euro, ca. 2800 Euro Schadenwert, KEIN Personenschaden.

Klar, Anwalt genommen usw ... aber bei der Hauptverhandlung am 31.01.2019 keinerlei Einsehen der Staatsanwaltschaft und gleiches Strafmaß wie im Strafbefehl, also wurde mein Führerschein für 11 Monate entzogen (Fahrerlaubnisentzug) den Führerschein musste ich direkt in der Verhandlung abgeben.

Ich bin Berufskraftfahrer (!!!) und benötige den Führerschein schnellstmöglich zurück. Bin bis dato weder vorbestraft, noch sonst irgendwelche Auffälligkeiten ... keine Punkte im Zentralregister und fahre seit fast 30 Jahren unfallfrei .....

Wird es in meinem Falle eine MPU geben? Kann ich dem irgendwie entgegenwirken oder jetzt schon irgendwas dafür vorbereiten, oder erst wenn ich die Fahrerlaubnisbehörde (Köln) MPU anordnet ?
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  #2  
Alt 12.02.2019, 11:49
falo999 falo999 ist offline
MPU Profi
 
Registriert seit: 20.03.2014
Beiträge: 1.298
Standard

Man kann es halt nich sagen ob eine MPU angeördnet wird.

Sie muß nich zwingend angeordnet werden , aber eine Anordnung wäre Rechtlich auch OK.

Rein vom Instinkt würde ich bei einer einzigen Unfallflucht und ansonsten sauberer Weste eher davon ausgehen das keine Eignungszweifel vorliegen und so keine MPU angeordnet wird.

Was du machen solltest wirklich früh die Neuerteilung beantragen (also 6 Monate vor Ende der Sperrfrist).

MPU wäre natürlich ärgerlich aber auch kein Hexenwerk wenn man mal verstanden hat worum es dabei geht und was der Gutachter hören möchte.
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  #3  
Alt 12.02.2019, 13:13
Honda-JG Honda-JG ist offline
Newbie
 
Registriert seit: 12.02.2019
Beiträge: 2
Standard @falo999

Genau, MPU wäre schon ärgerlich ... aber klar, wenn angeordnet, wird sie auch gemacht!

Frage Neuerteilung:

ich hoffe, ich habe das Ganze richtig verstanden
- Urteil/Rechtskraft war der 31.01.19
- Neuantrag zur Wiedererteilung kann dann ab 01.07.19 ?? gestellt werden
- Ende der Sperrfrist wäre dann 31.12.2019 ??

und mit viel Glück hätte ich ab dem 01.01.2020 ?? meinen Führerschein wieder und könnte wieder arbeiten.
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  #4  
Alt 12.02.2019, 16:02
Kai R. Kai R. ist offline
MPU Profi
 
Registriert seit: 07.02.2008
Beiträge: 3.681
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Als Beruffskraftfahrer hast Du besondere Sorgfaltspflichten. Die FSSt sieht Dein Urteil und die Schadenshöhe. Ich gehe davon aus, dass eine MPU kommt.
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