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  #1  
Alt 09.07.2019, 20:01
trinken91 trinken91 ist offline
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Standard 2,03 Promille mit dem Fahrrad

Zur Person
Geschlecht: männlich
Größe: 1,82m
Gewicht: 75kg
Alter: 27
Bundesland: Bayern, Bamberg

Was ist passiert?
Datum der Auffälligkeit: 08.06.2019
BAK: 2,03
Trinkbeginn: 16:00 Uhr
Trinkende: 02:00 Uhr
Uhrzeit der Blutabnahme: 03:03 Uhr

Stand des Ermittlungsverfahrens
Gerade erst passiert: jaein
Strafbefehl schon bekommen: nein
Dauer der Sperrfrist: -

Führerschein
Habe ich noch: ja
Habe ich abgegeben: nein
Habe ich neu beantragt: nein
Wurde mir entzogen: nein
Noch in der Probezeit: nein
Habe noch nie einen besessen: nein

Führerscheinstelle
Hab schon in meine Akte geschaut Ja/Nein: Nein
Sonstige Verstöße oder Straftaten? -
Fragestellung der Fsst (falls bekannt): Nein
Konsum
Ich trinke noch Alkohol, wenn ja wie oft wieviel: Nein
Ich lebe abstinent seit: 06.07.2019

Abstinenznachweis
Haaranalyse, wie viele bisher und seit wann: Nein
Urinscreening, wie viele bisher und seit wann: Nein

Leberwerte ja/nein, seit wann............ Nein
in welchen Abständen...................

Aufarbeitung
Suchtberatungsstelle aufgesucht? Nein
Selbsthilfegruppe (SHG): Nein
Psychologe/Verkehrspsychologe: Telefonischer Kontakt, Termin am 16.07.2019
Kurs für verkehrsauffällige Autofahrer: Nein

Ambulante/stationäre Therapie
(bitte Zeitraum von Beginn bis Ende angeben): Nein

werden derzeit Medikamente eingenommen? Antidepressiva etc.: Nein

MPU
Datum: -
Welche Stelle (MPI): -
Schon bezahlt? -
Schon eine MPU gehabt? Nein
Wer hat das Gutachten gesehen? -
Was steht auf der letzten Seite (Beantwortung der Fragestellung)? -
Welche Empfehlung (Auflagen) wurden ausgesprochen: -

Altlasten: Keine

Bei der "Beschuldigten Vernehmung" der Polizei habe ich keine Angabe gemacht. Problem ist das ich zur Tatzeit recht standhaft war und augenscheinlich keine Ausfallerscheinungen (bis auf das vergessene Fahrradlicht) hatte. Schön wäre es den Schein zu behalten, ich gehe aber davon aus das er weg sein wird.

Mein Anliegen/Fragen:
Mein Ziel ist in 6 Monaten die MPU durch kontrolliertes Trinken zu bestehen.
Meines Erachtens ist es aufgrund meines Alters (27) besser das kontrollierte Trinken zu erlernen als 12 Monate Abstinent zu bleiben. Durch das beantworten der Fragen ist mir eigentlich schon bewusst geworden das so ein MPU Berater/Psychologe gar nicht so verkehrt ist, den habe ich auch schon kontaktiert und werde ihn nächste Woche besuchen.

Hier kommen wir schon zur Sache: Ich habe meinen jetzigen Zustand aus meiner Sicht reflektiert und habe die unten stehenden Fragen realitätsnah beantwortet.
Kritisch sehe ich vor allem Frage 10 - man könnte hier gewiss so manches kürzen oder gar weglassen.
Natürlich führen immer mehrere Wege nach Rom - weniger ist in solchen Fällen meistens mehr. Macht es Sinn meinen Berater tatsächlich ALLES zu erzählen !?

Was ist eure Einschätzung zu meinem Fall?
Was könnt ihr mir raten?

Vielen Dank bereits jetzt für eure Unterstützung.

---


1.Beschreiben Sie den Tag Ihrer Trunkenheitsfahrt aus eigener Sicht mit Datum und Uhrzeiten.
Am Freitag, den 07.06.2019 fuhr ich aufgrund des schönen Wetters mit dem Fahrrad zu Arbeit.
Ich freute mich auf das lange Wochenende, welches nach einem langen kalten Winter mit sommerlichem Sommerwetter vom Wetterbericht angekündigt wurde und machte aus diesem Grund schon früher Feierabend. Gemeinsam mit einem Arbeitskollegen verabredete ich mich gegen 15:00 Uhr im Freibad zum Kraulschwimmen, welches zu meinen Hobbies zählt. Zuvor aßen wir noch einen Hirtenkäse mit Salat und Weißbrot.
Mit einem gepushten Selbstwertgefühl und Adrenalin (Schwimmziel erreicht – dadurch fühlte ich mich stärker, wohler und zufriedener) tranken wir zusammen ein „Feierabend“-Bier (0,5l) und noch ein weiteres, weil die Stimmung so gut war und verabschiedeten uns dann ins Wochenende.
Ich machte mich gegen 17 Uhr auf den Heimweg und bemerkte, dass ein Weinfest anstand. Da ich an diesem Tag nichts weiter geplant hatte, gute Laune und Zeit hatte beschloss ich kurzerhand in Bamberg zu bleiben. Dementsprechend ging ich auf das Weinfest, setzte mich an einen Tisch und kam relativ schnell mit den Fremden ins Gespräch. Während dieser Zeit trank ich weitere drei Bier (0,5l) bis ca. 20:30 Uhr.
Eine meiner Bekanntschaften und ich beschlossen gemeinsam eine Disko zu besuchen. Da meine Begleitung zu Fuß unterwegs war schob ich mein Fahrrad dorthin. Hier folgten weitere 3-4 Bier bis ca. 02:00 Uhr. Was hier alles Geschah weiß ich nicht mehr genau, leichter Filmriss. Ich verabschiedete mich und verließ das Gebäude. Auf dem Weg nach draußen überfiel mich plötzlich der Hunger und ich lief zum gegenüberliegenden McDonald am Bahnhof, welcher bedauerlicherweise geschlossen hatte.
Aus diesem Grund lief ich zurück, holte mein Fahrrad und wollte nur noch nach Hause. Nach etwa 100m wurde ich dann aufgrund des nicht angeschalteten Fahrradlichts kontrolliert.

2. Was und wie viel haben Sie am Tattag insgesamt getrunken?
ca. 16:00 - 16:45 Uhr: 2 Bier 0,5 Liter
ca. 17:30 - 20:30 Uhr: 3 Bier 0,5 Liter
ca. 21:00 – ca. 02:00 Uhr: 4 Bier 0,5 Liter

3. Wie viel Kilometer fuhren Sie, bis Sie aufgefallen sind und wie viel Kilometer wollten Sie insgesamt fahren?
100 m gefahren, insgesamt wären es ca. 10 km gewesen

4. Hatten Sie das Gefühl, noch sicher fahren zu können?
Als ich auf dem Parkplatz aufgestiegen bin war ich mir nicht sicher und fuhr erst ein paar Meter. Als ich gemerkt hatte, ich kann das Gleichgewicht halten fühlte ich mich sicher.

5. Wie haben Sie die Trunkenheitsfahrt vermeiden wollen (wenn überhaupt)?
Gar nicht. Ich hatte mein Fahrrad, Wechselklamotten und Wertsachen dabei und wollte diese nicht stehen lassen.

6. Haben Sie bereits früher im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss gestanden und sind aufgefallen?
Nein

7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus?
Ich besitze erst etwa 2 Jahren ein Fahrrad und bin innerhalb dieser Zeit mit (3-4 Bier á 0,5l) an sommerlichen Feiertagen bzw. an manchen Sonntagen auf den Bier-Keller und wieder zurückgefahren. (max. 10 Tage/Jahr)
Ich bin noch nie bewusst betrunken Auto gefahren. Zum einen fahre ich nachts nicht gerne Auto und zum anderen fährt immer ein Kumpel zu Partys/Feiern. Oft gehe ich auf Feiern die in meiner Nähe sind und dort laufe ich hin. Mir waren die Konsequenzen (Führerscheinverlust, Geldstrafe) durch die Erfahrungen eines Kumpels bewusst, leider jedoch nicht die des betrunkenen Radfahrens.
Mit Restalkohol Auto unter 0,5 Promille max. 1-2x pro Monat.

Exploration

8. Wann hatten Sie den ersten Kontakt mit Alkohol und wann haben Sie das erste Mal Alkohol zu sich genommen?
Erster alleiniger Kontakt war mit 14/15 auf einem Jugendzeltlager, da habe ich ihn aber verweigert, weil ich nicht Trinken wollte.
Erster Konsum war 10. Klasse Realschule (Abschlussjahrgang, Alter 16). Dort wurde auf Feiern Bier getrunken. Ab diesem Zeitpunkt wurde ich regelmäßig auf Feiern eingeladen und habe dort auch konsumiert.

9. Wann haben Sie zuletzt mit dem regelmäßigen Trinken begonnen?
Zuletzt habe ich seit September 2018 wieder regelmäßig zu viel getrunken.
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  #2  
Alt 09.07.2019, 20:02
trinken91 trinken91 ist offline
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10. Wie viel und wie oft haben Sie getrunken?
Im Alter von 16 – 18: mehrmals pro Woche. Dienstag bei Kumpel und Donnerstag bei Feuerwehr, pro Woche 2-3 Bier (0,5l), Freitag und Samstag auf Party meist 6 -7 Bier (0,5l)
Studienzeit im Alter von 18 – 22 Jahren: Donnerstag, Freitag, Samstag. Ich war Volljährig und durfte Schnaps trinken außerdem wohnte ich jetzt alleine in einer Stadt. Ich ging in Bars und Diskos und es kam noch Schnaps hinzu (max. 3x 0,5l Bier, 6-7x 4cl Bacardi Cola). Dadurch hatte ich meist Filmrisse und war am nächsten Tag ziemlich kaputt.
Mit 23 Jahren zog ich wieder zurück in mein Dorf. Ich war Donnerstag wieder bei der Feuerwehr und trank dort 3x 0,5l Bier. Am Wochenende (Freitag und Samstag) meist 3x 0,5l Bier, 6-7x 4cl Bacardi Cola.
Kurz darauf 24 - 26 Jahren baute ich daheim mein Elternhaus um und trank nur noch am Samstag, weil ich keine Zeit, Geld und Lust mehr hatte. Schnaps war tabu und obwohl ich immer sehr geschafft war, trank ich am Samstag mit meinen ausgeruhten Kumpels 6-8 Bier (0,5l) (19:00 – 03:00 Uhr).
Anfang Januar 2017, kurz nachdem ich 26 wurde, bemerkte ich das ich ganz schön dick geworden bin und erhöhten Blutdruck hatte (Alkohol, Rauchen und kaum Bewegung). Von einem auf den anderen Tag hörte ich mich dem Rauchen auf, bis heute! Ich fing an Sport zu machen und abzunehmen was ich bis heute beibehalten und vor allem intensiviert habe (Heute 7x Sport / Woche). Dadurch trank ich anfangs für 3-4 Monate gar nichts und als der Sommer und die Feste kamen je nach Lust und Laune, zwischen 2-8 Bier (0,5l) – 0-2x pro Woche. Es gab Wochen da trank ich überhaupt nichts und es gab Wochen da hatte ich einfach Lust drauf, jedoch konnte ich meistens nach einer gewissen Menge einfach nicht mehr NEIN sagen und habe weiter getrunken.
Seit September 2018 bin ich unzufrieden mit meinem privaten und beruflichen Umfeld. Ich will beruflich Weiterkommen und Familie gründen. Jedoch ist mir bewusst geworden, dass ich das in meiner derzeitigen Umgebung nicht schaffe und einfach etwas Neues brauche um Abstand zu gewinnen und etwas Neues beginnen zu können. Darum habe ich mich bis heute auf verschiedene Stellen, hauptsächlich in anderen Bundesländern, beworben und habe auch überwiegend Zusagen bekommen. Dennoch war aber genau die Stelle, die, die ich wirklich haben will, nicht dabei.
Dazu kam die Tatsache das ich auch schon länger (ca. 3 Jahre) keine feste Freundin mehr hatte. Das ist wohl darauf zurückzuführen, dass ich meistens zu voll bin, wenn ich sie auf der nächsten Feier/Party/Event wieder treffe.
Während der Fastenzeit (März-April 2019, 6 Wochen) blieb ich nüchtern.
Es ist wohl genau diese momentane persönliche Unzufriedenheit im privaten und beruflichen Umfeld, welche mich zum übermäßigen Trinken verleidet hat. Ab Mitte April 2019 habe ich weiterhin, je nach Lust und Laune, zwischen 2-8 Bier (0,5l), 0-2x pro Woche konsumiert.


11. Wo und mit wem haben Sie überwiegend getrunken?
Feuerwehrkollegen (meide ich schon länger), Freunde, Arbeitskollegen (sehr familiär, fast schon Freundschaft)

12. Warum haben Sie getrunken?
Zum einen das Gewohnheitstrinken, lockere und gesellige Stimmung
Lockerungstrinken

13. Welche Wirkung haben Sie in der Vergangenheit nach Alkoholgenuss bei sich beobachtet?
Ab 1-3 Bier: Entspannung, Lockerer werden, Hemmungen fallen, Kommunikativer, fällt mir leichter Frauen anzusprechen
Ab 3-4 Bier: Das aufhören ist mir nicht mehr möglich
Ab dem 7./8. Bier: Gedächtnislücken und meist Koordinationsschwierigkeiten

14. Gab es kritische Hinweise Anderer auf Ihren Alkoholkonsum und wie haben Sie darauf reagiert?
Mein wahrer, kleinerer Freundeskreis meinte ich trinke zu viel und ich solle doch lieber weniger trinken.

15. Welche Auswirkungen und Folgen hatte Ihr Alkoholkonsum auf Ihr Leben und Ihr Umfeld?
Jochbeinbruch (ich wollte Streit schlichten und bekam einen Schlag ins Gesicht) – daraufhin wollte ich nie mehr trinken
Schlüsselbeinbruch indem ich betrunken hinfiel (seitdem trinke ich keinen Schnaps mehr) – daraufhin wollte ich auch nie mehr trinken
Die MPU ist jetzt der dritte Schicksalsschlag den ich aufgrund des Alkohols erlebe und zum Anlass nehme endlich kontrolliert trinken zu können und diesen Pfad zu verlassen.

16. Gab es in Ihrem bisherigen Leben frühere Zeiten, in denen sie weit mehr Alkohol als heute getrunken haben?
Ja, Studienzeit und das darauffolgende Jahr.

17. Haben sie jemals die Kontrolle über ihre Trinkmenge verloren und bis zur Volltrunkenheit Alkohol konsumiert?
Ja, Studienzeit und das darauffolgende Jahr.

18. Haben Sie früher schon einmal oder öfter über einen längeren Zeitraum bewusst und mit Absicht völlig auf den Genuss von Alkohol verzichtet?
Ja, seit 4 Jahren trinke ich während der Fastenzeit (6 Wochen, Februar/März/April) keinen Alkohol. Das funktioniert immer super und dem Körper geht es danach ausgezeichnet.
Im Jahr 2017 habe ich für 3-4 Monate nichts getrunken.

19. In welcher Kategorie von Trinker haben sie sich früher gesehen und wie stufen Sie sich heute rückblickend ein?
Früher als Gelegenheitstrinker und jetzt Alkoholmissbrauch

20. Trinken Sie heute Alkohol? Wenn ja, was, wie viel und wie oft?
Nein

21. Wann haben Sie zuletzt Alkohol getrunken?
Nach der TF am 08.06.2018 bis 05.07.2019 trank ich keinen Schluck mehr, da ich erstmal geschockt war. Dazu kam, dass ich zu dieser Zeit noch ganze andere Gedanken/Probleme zu bewältigen hatte, denn ich hatte mir vorgenommen alleine für 3 Wochen in die USA zu fliegen um mein Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen zu stärken. Was die MPU eigentlich bedeutet realisierte ich erstmal nicht.
Am 06.07.2019 präsentierte ich meinen Freunden Bilder und Eindrücke. Dabei trank ich 3 Bier (0,5l).
Seit dem 07.07.2019 trinke ich nichts mehr.

22. Trinken sie gelegentlich alkoholfreies Bier?
Nein, in der Regel trinke ich Wasser oder Apfelsaftschorle.

23. Warum trinken Sie heute Alkohol/keinen Alkohol?
Das ich für eine gewisse Zeit keinen Alkohol trinken kann habe ich mir schön öfter selbst bewiesen und werde es auch weiterhin beibehalten, weil ich damit meinem Körper etwas Gutes tue.
Nie mehr Alkohol zu trinken ist meiner Ansicht sehr schwer realisierbar da ich erst 27 Jahre alt bin. Mein Leben lang darauf zu verzichten wäre wohlmöglich gelogen. Meines Erachtens ist es wichtig kontrolliert Trinken zu können und vor allem vorzeitig aufzuhören bevor es zu spät ist. Hieran habe ich gearbeitet und werde auch zukünftig weiterarbeiten.

24. Warum haben Sie das Trinken reduziert bzw. aufgegeben und warum nicht schon eher?
Durch die MPU arbeitete ich meinen bisherigen Alkoholmissbrauch auf und mir ist bewusst geworden wie vieles zusammenhängt und was der Alkohol alles zerstört / kaputt gemacht hat.
Was hat der Alkohol bei mir angerichtet: 2 Knochenbrüche und schlussendlich eine TF mit Folge MPU
Die psychologische Aufarbeitung durch mich selbst aber auch gemeinsam mit meinem Verkehrspsychologen im Einzelgespräch, hat mich wachgerüttelt. Ich empfand diese als sehr nützlich, wertvoll und wichtig. Diese Erfahrung werde ich ein Leben lang mit mir tragen und ich kann immer wieder darauf zurückblicken.
Früher hätte ich niemals daran gedacht professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

25. Wie haben Sie die Änderung Ihres Trinkverhaltens erreicht und dabei die Umstellungsphase erlebt?
Das wird mir hoffentlich mein Berater erklären.

26. Wie wirkt sich Ihr geändertes Verhalten auf Sie, Ihr Leben und Ihr Umfeld aus?
Ich fühle mich fitter und kann besser schlafen. Mehr Zeit und gesteigerte Leistungsfähigkeit. Einige Vorteile des nicht bzw. weniger Trinkens aufzählen.

27. Wie stellen Sie sicher, dass Ihr neues Verhalten dauerhaft stabil bleibt?
Erfahrung und Erkenntnis der MPU … (folgt)

28. Können Sie sich vorstellen, jemals wieder in Ihre alten Gewohnheiten zurückzufallen?
Nein. (folgt)

29. Wie wollen sie in Zukunft das Trinken vom Fahren trennen?
Mit dem Auto bin ich noch nie betrunken gefahren und werde es auch nie tun. Durch das kontrollierte Trinken weiß ich wie viel Alkohol ich trinken darf. Mein enger Freundeskreis unterschützt mich dabei.

30. Haben Sie zum Abschluss noch etwas hinzuzufügen?
-
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  #3  
Alt 09.07.2019, 23:23
Das eilige Nashorn Das eilige Nashorn ist offline
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Herzlich Willkommen im Forum.

Zitat:
Zitat von trinken91 Beitrag anzeigen
Mein Anliegen/Fragen:
Mein Ziel ist in 6 Monaten die MPU durch kontrolliertes Trinken zu bestehen.
Meines Erachtens ist es aufgrund meines Alters (27) besser das kontrollierte Trinken zu erlernen als 12 Monate Abstinent zu bleiben. Durch das beantworten der Fragen ist mir eigentlich schon bewusst geworden das so ein MPU Berater/Psychologe gar nicht so verkehrt ist, den habe ich auch schon kontaktiert und werde ihn nächste Woche besuchen.
Prinzipiell wäre das möglich. Du machst in deinem Fragebogen aber einige Angaben, die gegen kontrolliertes Trinken sprechen. Dazu aber später mehr.

Anonsten BAK > 1,6% bedeutet MPU. Der Schein ist definitiv weg. Ansonsten spielt deine Sperrfrist auch noch eine Rolle. Die weißt du noch nicht.

Zitat:
Zitat von trinken91 Beitrag anzeigen
Hier kommen wir schon zur Sache: Ich habe meinen jetzigen Zustand aus meiner Sicht reflektiert und habe die unten stehenden Fragen realitätsnah beantwortet.
Kritisch sehe ich vor allem Frage 10 - man könnte hier gewiss so manches kürzen oder gar weglassen.
Natürlich führen immer mehrere Wege nach Rom - weniger ist in solchen Fällen meistens mehr. Macht es Sinn meinen Berater tatsächlich ALLES zu erzählen !?
Meinst du mit Berater deinen VP oder den Gutachter?

Falls du den Gutachter meinst:
Bei KT, nein.
Bei AB, eigentlich egal. Solange es nicht um andere Drogen geht.

Ich würde dir aber eine ehrliche Aufarbeitung empfehlen.

Zitat:
Zitat von trinken91 Beitrag anzeigen
2. Was und wie viel haben Sie am Tattag insgesamt getrunken?
ca. 16:00 - 16:45 Uhr: 2 Bier 0,5 Liter
ca. 17:30 - 20:30 Uhr: 3 Bier 0,5 Liter
ca. 21:00 – ca. 02:00 Uhr: 4 Bier 0,5 Liter
Ich habe es mal durchgerechnet. Insgesamt aber etwas knapp. In Bamberg wird ja aber auch gerne mal etwas kräftigeres Bier getrunken. Wie viel % hatte es?

Aber ansonsten: Genauso solltest du die Angaben machen.

Zitat:
Zitat von trinken91 Beitrag anzeigen
7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus?
Ich bin noch nie bewusst betrunken Auto gefahren. ... . Mir waren die Konsequenzen (Führerscheinverlust, Geldstrafe) durch die Erfahrungen eines Kumpels bewusst, leider jedoch nicht die des betrunkenen Radfahrens.
Mit Restalkohol Auto unter 0,5 Promille max. 1-2x pro Monat.
Restalkohol, hast du den gemessen? Wie sicher bist du dir, dass es immer unter 0,5% war? Zudem ist 1-2x pro Monat ziemlich regelmäßig.
Wahrscheinlich hast du es nicht gemessen und daher wirst du auch wahrscheinlich öfter mal alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen haben. Bisher hattest du Glück. Sei froh, dass es mit dem Fahrrad aufgeflogen ist und bisher nicht mehr passiert ist.

Zitat:
Zitat von trinken91 Beitrag anzeigen
9. Wann haben Sie zuletzt mit dem regelmäßigen Trinken begonnen?
Zuletzt habe ich seit September 2018 wieder regelmäßig zu viel getrunken.
Du gibst selbst an zu viel zu trinken.

Zitat:
Zitat von trinken91 Beitrag anzeigen
10. Wie viel und wie oft haben Sie getrunken?
...
Mal ein paar Worte zu deinem Trinkverhalten. Du ignorierst körperliche Grenzen (Filmrisse) und kritische Hinweise deiner Freunde. Zudem schilderst du hier wiederholte und regelmäßige Kontrollverluste. Dir ist schon länger bewusst, dass du zu viel trinkst. Du bezeichnest deinen Konsum als Alkoholmissbrauch und willst ihn durch kontrolliertes Trinken wieder in den Griff bekommen. Du setzt dir nicht das Limit, sondern dein Körper.

Regelmäßge Kontrollverluste erfordern Abstinenz. Zudem ist es auch oft nicht mehr möglich kontrolliertes Trinken zu erlernen, nachdem Kontrollverluste eher die Regel waren.

Wie du ja selbst sagst schwingt in deinem Leben eine gewisse Unzufriedenheit mit. Rede mit deinem VP darüber. Sei ehrlich zu ihm. In deinem Fall solltest du auch darauf achten, dass es ein richtiger Psychologe ist und nicht nur Berater. Jeder kann sich Berater nennen.

Zitat:
Zitat von trinken91 Beitrag anzeigen
12. Warum haben Sie getrunken?
Zum einen das Gewohnheitstrinken, lockere und gesellige Stimmung
Lockerungstrinken
Das ist nichts. Arbeite deine Trinkgründe heraus und lass dir damit etwas Zeit.

Zitat:
Zitat von trinken91 Beitrag anzeigen
13. Welche Wirkung haben Sie in der Vergangenheit nach Alkoholgenuss bei sich beobachtet?
Ab 1-3 Bier: Entspannung, Lockerer werden, Hemmungen fallen, Kommunikativer, fällt mir leichter Frauen anzusprechen
Ab 3-4 Bier: Das aufhören ist mir nicht mehr möglich
Ab dem 7./8. Bier: Gedächtnislücken und meist Koordinationsschwierigkeiten
Du kennst deine Grenzen und überschreitest sie trotzdem regelmäßig.

Zitat:
Zitat von trinken91 Beitrag anzeigen
14. Gab es kritische Hinweise Anderer auf Ihren Alkoholkonsum und wie haben Sie darauf reagiert?
Mein wahrer, kleinerer Freundeskreis meinte ich trinke zu viel und ich solle doch lieber weniger trinken.
Gute Freunde, halte den Kontakt.

Wie hast du darauf reagiert? Beantworte die Fragen

Zitat:
Zitat von trinken91 Beitrag anzeigen
15. Welche Auswirkungen und Folgen hatte Ihr Alkoholkonsum auf Ihr Leben und Ihr Umfeld?
Jochbeinbruch (ich wollte Streit schlichten und bekam einen Schlag ins Gesicht) – daraufhin wollte ich nie mehr trinken
Schlüsselbeinbruch indem ich betrunken hinfiel (seitdem trinke ich keinen Schnaps mehr) – daraufhin wollte ich auch nie mehr trinken
Die MPU ist jetzt der dritte Schicksalsschlag den ich aufgrund des Alkohols erlebe und zum Anlass nehme endlich kontrolliert trinken zu können und diesen Pfad zu verlassen.
Aufgrund des Alkohols? Schlechte Formulierung oder schlechtes Denkmuster. Der Alkohol alleine bewirkt gar nichts. Du bist erwachsen und bringst dich ganz alleine in diese Lage.

Zitat:
Zitat von trinken91 Beitrag anzeigen
18. Haben Sie früher schon einmal oder öfter über einen längeren Zeitraum bewusst und mit Absicht völlig auf den Genuss von Alkohol verzichtet?
Ja, seit 4 Jahren trinke ich während der Fastenzeit (6 Wochen, Februar/März/April) keinen Alkohol. Das funktioniert immer super und dem Körper geht es danach ausgezeichnet.
Im Jahr 2017 habe ich für 3-4 Monate nichts getrunken.
Wie waren für dich in 2017 die 3/4 Monate? Abgesehen vom Sport und der Ernährungsumstellung. Ging es dir anders?

Zitat:
Zitat von trinken91 Beitrag anzeigen
19. In welcher Kategorie von Trinker haben sie sich früher gesehen und wie stufen Sie sich heute rückblickend ein?
Früher als Gelegenheitstrinker und jetzt Alkoholmissbrauch
Eng...du sagst selbst, dass du nach 3-4 Bier nicht mehr aufhöhren kannst. Das ist ein wirklich starkes Abhängigkeitskriterium. Zudem ignorierst du deine körperlichen Grenzen. Darüber hinaus kontrollierst du zwar das was du trinkst (keinen Schnaps), aber nicht deine Trinkmenge an sich. Hinzukommend ignorierst du die kritischen Hinweise deiner Freunde und du trinkst unter anderem auch wegen deiner Unzufriedenheit über dein Leben und dein Umfeld.

Zitat:
Zitat von trinken91 Beitrag anzeigen
21. Wann haben Sie zuletzt Alkohol getrunken?
Nach der TF am 08.06.2018 bis 05.07.2019 trank ich keinen Schluck mehr, da ich erstmal geschockt war. Dazu kam, dass ich zu dieser Zeit noch ganze andere Gedanken/Probleme zu bewältigen hatte, denn ich hatte mir vorgenommen alleine für 3 Wochen in die USA zu fliegen um mein Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen zu stärken. Was die MPU eigentlich bedeutet realisierte ich erstmal nicht.
Am 06.07.2019 präsentierte ich meinen Freunden Bilder und Eindrücke. Dabei trank ich 3 Bier (0,5l).
Seit dem 07.07.2019 trinke ich nichts mehr.
Hättest du nach den drei Bier eigentlich gerne weiter getrunken?
Was hat ein Trip in die USA mit Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen zu tun?

Zitat:
Zitat von trinken91 Beitrag anzeigen
23. Warum trinken Sie heute Alkohol/keinen Alkohol?
Das ich für eine gewisse Zeit keinen Alkohol trinken kann habe ich mir schön öfter selbst bewiesen und werde es auch weiterhin beibehalten, weil ich damit meinem Körper etwas Gutes tue.
Nie mehr Alkohol zu trinken ist meiner Ansicht sehr schwer realisierbar da ich erst 27 Jahre alt bin. Mein Leben lang darauf zu verzichten wäre wohlmöglich gelogen. Meines Erachtens ist es wichtig kontrolliert Trinken zu können und vor allem vorzeitig aufzuhören bevor es zu spät ist. Hieran habe ich gearbeitet und werde auch zukünftig weiterarbeiten.
Warum musst du es dir beweisen, dass du auf Alkohol verzichten kannst?
Warum kannst du dir ein Leben ohne Alkohol nicht vorstellen?
Daran gearbeitet? Nach deinen Angaben hast du seit der TF erst einmal kontrolliert getrunken.

Zitat:
Zitat von trinken91 Beitrag anzeigen
24. Warum haben Sie das Trinken reduziert bzw. aufgegeben und warum nicht schon eher?
Durch die MPU arbeitete ich meinen bisherigen Alkoholmissbrauch auf und mir ist bewusst geworden wie vieles zusammenhängt und was der Alkohol alles zerstört / kaputt gemacht hat.
Was hat der Alkohol bei mir angerichtet: 2 Knochenbrüche und schlussendlich eine TF mit Folge MPU
Die psychologische Aufarbeitung durch mich selbst aber auch gemeinsam mit meinem Verkehrspsychologen im Einzelgespräch, hat mich wachgerüttelt. Ich empfand diese als sehr nützlich, wertvoll und wichtig. Diese Erfahrung werde ich ein Leben lang mit mir tragen und ich kann immer wieder darauf zurückblicken.
Früher hätte ich niemals daran gedacht professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Wie gesagt. Der Alkohol alleine bewirkt gar nichts. Du bist derjenige, der sich in den Kontrollverlust hineintrinkt. Das ist deine Selbstverantwortung.

Nochmal an der Stelle. Es ist eine gute Entscheidung mit einem VP zu reden. Behalte den Plan bei.

Zitat:
Zitat von trinken91 Beitrag anzeigen
25. Wie haben Sie die Änderung Ihres Trinkverhaltens erreicht und dabei die Umstellungsphase erlebt?
Das wird mir hoffentlich mein Berater erklären.
Nein, wird er nicht. Die Antwort auf diese Frage kommt aber mit der Zeit .

Geändert von Das eilige Nashorn (09.07.2019 um 23:36 Uhr)
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  #4  
Alt 10.07.2019, 02:39
Prilmännchen Prilmännchen ist offline
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Zitat:
Zitat von Das eilige Nashorn Beitrag anzeigen
... Anonsten BAK > 1,6% bedeutet MPU. Der Schein ist definitiv weg. Ansonsten spielt deine Sperrfrist auch noch eine Rolle. Die weißt du noch nicht.
Ich denke die gibt es hier nicht, da die TF mit dem Fahrrad war. Macht die Gesamtsituation aber nicht wesentlich besser!
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  #5  
Alt 10.07.2019, 07:23
kapomick kapomick ist offline
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Richtig. Sperrfrist gibts keine, aber die FSSt wird sich wohl recht zeitnah melden. Und 9 Bier reichen bei weitem nicht. Das müsste schon extremes Starkbier sein. Da solltest du noch mal in dich gehen, wie viel mehr es waren. Wirkt sich ja auch auf andere Fragen (9 und 10) aus, dass du durchaus alkoholverträglich warst. Ansonsten ist der FB natürlich noch zu früh, aber als Grundlage deiner Aufarbeitung durchaus sinnvoll.
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  #6  
Alt 10.07.2019, 07:54
GoaGoaMPUjaja GoaGoaMPUjaja ist offline
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Hallo trinken91,

rein vom Alter und dem Promillewert könnte KT noch möglich sein.
Dein FB enthält aber vieles was eigentlich dagegen spricht, man müsste die Vergangenheit etwas entschärfen.

Du hast Deinen Führerschein noch und willst ihn behalten. Dann ist es wichtig genügend Zeit zu haben. D.h. wenn relativ zügig ein Strafbefehl eingeht dann solltest Du diesem widersprechen um Zeit zu gewinnen. Viele Führerscheinstellen warten das Ende des Strafverfahrens ab bevor sie die MPU-Aufforderung rausschicken (gibt aber keine Garantie drauf). Wenn das klappt hast Du genügend Zeit für die "gelebte Verhaltensänderung" (mindestens 6 Monate).
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  #7  
Alt 10.07.2019, 14:39
JohnDo JohnDo ist offline
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Die Frage die du dir selbst ehrlich beantworten solltest ist:

Willst du das pos. GA schnellstmöglich/ kosten"günstig" in den Händen haben?
Dann muss du deinen FB so modifizieren, dass er in die Kritierien von kT passt (zu denen findet man hier im Forum ja ausreichend Infos).
Dazu möglicherweise Nachweise wie LW oder 2*HA + ein paar Stunden beim VP dann kommst du mit einer passenden Geschichte in 6-8 Monaten zu einem positivem Gutachten (Ich war in einer ähnlichen Situation (TF auf Fahrrad, 2,12 BAK) und konnte das GA innerhalb der gesetzten Frist einreichen und musste nicht auf den FS verzichten).
Und natürlich musst du davon ausgehen, dass dein gegenüber deine Geschichte auf Stichhaltigkeit überprüft.
Wenn du da ins Wanken kommst und dich in Widersprüchen verstrickst, weil die Geschichte zumindest teilweise erfunden ist, dann wird das auffliegen.
Je mehr du modifizierst, desto mehr Risiko natürlich.

Wenn du möglichst nah an/ bei der Wahrheit bleiben möchtest und vor allem wenn du bei dir selbst eine tiefergehende Alkoholproblematik feststellst, dann wirst du mit kT eher kein pos. GA bekommen (zumindest anhand dessen was du hier bisher geschildert hast).

Welcher Weg der passende ist, das liegt ganz bei dir und lässt sich nicht Pauschal beantworten.
__________________
1. MPU bestanden am 02-Apr-19 (TF Fahrrad/ BAK 2,12)
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  #8  
Alt 11.07.2019, 19:19
trinken91 trinken91 ist offline
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Vielen Dank für eure Hilfe bisher.
Der obige Text war mein erster Versuch der Aufarbeitung.

Da mir das ganze recht privat erscheint und das hier öffentlich im Internet steht möchte ich einen Moderator oder Admin bitten meine beiden Beiträge zu editieren und den Inhalt zu entfernen.

Vielen Dank!
Mit Zitat antworten
  #9  
Alt 11.07.2019, 21:15
Das eilige Nashorn Das eilige Nashorn ist offline
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Zitat:
Zitat von trinken91 Beitrag anzeigen
Vielen Dank für eure Hilfe bisher.
Der obige Text war mein erster Versuch der Aufarbeitung.

Da mir das ganze recht privat erscheint und das hier öffentlich im Internet steht möchte ich einen Moderator oder Admin bitten meine beiden Beiträge zu editieren und den Inhalt zu entfernen.

Vielen Dank!
Hey,

das wird leider nicht passieren. Du kannst im Nachhinein einen Moderator bitten, von dir ausgewählte Textpassagen zu editieren, aber die geschrieben Beiträge an sich sollen bestehen bleiben. Dem hast du während der Registrierung zugestimmt. Wie das alles rechtlich aussieht, kann ich dir nicht sagen.

Ich finde dieses Vorgehen auch nicht besonders toll, da alle Inhalte eben ungeschützt auch für nicht registrierte Benutzer sichtbar sind. Somit auch für sämtliche Algorithmen, die sich so durchs Netz bewegen.

Mein Tipp: Wende dich an einen Moderator und lasse alle personenbezogen Daten verändern. Dein Alter, Gewicht, Ort des Geschehens und vielleicht auch das Datum, wann es passiert ist.

Ansonsten kann ich dir noch anbieten mich auch über PN oder Skype zu kontaktieren, falls du mal vertraut darüber sprechen möchtest. Unser Trinkverhalten ähnelt sich stark.
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  #10  
Alt 11.07.2019, 23:25
Kai R. Kai R. ist offline
MPU Profi
 
Registriert seit: 07.02.2008
Beiträge: 3.681
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Mach Dir keinen Kopf, identifizieren kann Dich niemand. Wenn Du keine Infos gibst, kann man Dir auch nicht helfen. Ich finde die Ansätze Deiner Aufarbeitung schon ganz gut, muss natürlich vor allem bei den Motiven noch deutlich tiefer gehen.
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