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  #1  
Alt 13.07.2018, 22:59
TuNichtGut TuNichtGut ist offline
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Standard mentale Sackgasse wegen MPU - Brauche dringend euren Rat

Hallo zusammen,

bitte verzeiht, wenn dieses Thema schon aufgegriffen wurde. Ich fand keine eindeutigen Antworten auf meine Fragen in der Suche.

Ich benötige unbedingt eure Meinungen zu meinem Fall, da ich dermaßen in einer gedanklichen Sackgasse festhänge.

Was ist passiert?

Hausdurchsuchung (Weihnachten 2016), einige Marihuanapflanzen wurden sichergestellt, Drogensorte: THC

Konsumform (THC, Sommer 1996 - 20.12.2016, bis auf etwa 10 Monate Pause nahezu täglich, anfangs Wasserpfeife, später Joints)

Datum der Auffälligkeit: Weihnachten 2016

kein Drogentest; kein Blut;auf der Wache wurden ausschließlich Fotos gemacht und Fingerabdrücke genommen.

Konsum der Behörde zugegeben? Nein
Besitz zugegeben? ja
Wie viel gefunden? ~500g Marihuana nach Trocknung

Wichtig: Im Laufe des polizeilichen Ermittlung wurde der Entlassbrief aus meinem Klinikaufenthalt inklusive Diagnosen sowie THC Konsumangabe (nahezu täglich, seit ~20 Jahren) sowie der Konsum von LSD, Pilze und Kokain an die FSST übermittelt. Hätte ich diesen Brief meinem Anwalt nicht gegeben wäre ich in U-Haft gegangen.

Stand des Ermittlungsverfahrens: abgeschlossen
Verurteilt: ja
Strafe abgebüßt: nein, Bewährung bis 09/20

Führerschein
Hab ich noch: nein
Hab ich abgegeben: ja
Hab ich neu beantragt: ja

Führerscheinstelle
Hab schon in meine Akte geschaut Ja/Nein: nein, Einsicht beantragt Sonstige Verstöße oder Straftaten?: nein

Konsum
Ich konsumiere noch: nichts
letzter Konsum:

Pilze: 1998
MDMA: 2000 (weiß weder FSST noch TÜV)
LSD: 2001
Kokain: 2003
Cannabis: 20.12.2016
Alkohol: 25.3.2018

Abstinenznachweis: ja, 12 Monate für Drogen, nur Urin bis 02/18

Aufarbeitung:
von 08/2015 - 07/2017 in ambulanter therapeutischer Behandlung (nach Klinikaufenthalt wegen schwerer Depression)
von 04/2016 - 10/2017 (Gruppen-)Verhaltenstherapie (DBT)
seit 05/2018 Soziotherapie (über Krankenkasse)
seit 08/2017 Verhaltenstherapie

Psychologe: ja
Ambulante/stationäre Therapie: Alkoholentgiftung und Auseinandersetzung mit Sucht, Klinikaufenthalt von März-Mai 2017

MPU
Datum: 30.7.2018 (1.Mal)
Welche Stelle (MPI): TÜV Süd
Schon bezahlt?: nein

Diagnosen durch Klinik bei Alkoholentgiftung
(FSST und TÜV Süd kennen diese):

1) F20.0 Paranoide Schizophrenie
2) F60.31 Emotional instabile Persönlichkeitsstörung
3) F12.20 Cannabisabhängigkeit
4) F10.1 Schädlicher Gebrauch durch Alkohol

Sonstiges:
Um die MPU generell machen zu dürfen, musste ich von der FSST aus zuerst ein ärztliches Gutachten vorlegen. Dort wurden die Fahreignungszweifel aufgrund der Diagnosen 1 + 2 ausgeräumt.

Blutwerte bei Ankunft in Klinik (Suchtstation)
GOT: 39/GPT: 30/GGT: 19/MCV: 93,3

Blutwerte vom 22.06.2018
GOT: 18/GPT: 14/GGT: 11/MCV: 95,1

Mischkonsum:

'97-'99: MDMA & THC (MDMA weiß weder FSST noch TÜV)
11/2002 - 03/2003: Kokain & THC
Pilze / LSD (Probierkonsum) mit THC
97 - 2016 THC & unregelmäßiger Alkohol

Alkohol war selten im Spiel. Ich war mit 12 Jahren auf einer Tennisfeier um den Aufstieg und hab in sehr kurzer Zeit zu viel Sekt aus dem Pokal getrunken und ziemlich abgekotzt und dreckig gings mir ohne Ende. Das hat mich seitdem geprägt.

Es gab immer wieder mal Mischkonsum THC mit Alkohol. Ich hatte genau 2x mehr als 2 Bier mit THC und hing danach beide auf dem Klo kotzen.

Ansonsten hielt sich der Mischkonsum mit Alkohol in meinen Augen im Rahmen (1-2 Bier am WE; dann mal 1-2 Wochen nichts).Kein Alk unter der Woche.

Das ging bis August 2016.

Ich war zu der Zeit seit 5 Monaten nicht mehr arbeitsfähig, bin auch Teilerwerbsminderungsrentner.

Zudem war ich so paranoid geworden im Laufe der Zeit, da ich mich immer intensiver mit Verschwörungstheorien beschäftigt habe (mehrere Stunden pro Tag.Ich war in ständiger Angst und glaubte, der 3. Weltkrieg bricht jederzeit aus. Ich hab mich kaum noch vor die Türe gewagt. Sah in allem ne Verschwörung.

Dann fiel meine THC-Quelle aus. Ich hatte zu der Zeit einen starken THC-Konsum und rauchte mehr als 1g pro Tag und hatte dann von einen auf den anderen Tag nichts mehr zu kiffen. Da hatte ich die glorreiche Idee Marihuana selbst anzubauen. Angefangen September.Mitte Dezember war die Ernte.

Bis zur Ernte kurz nachdem die THC-Quelle ausfiel, gab es eine Suchtverlagerung auf Alkohol. Ich trank 2-3 Bier tagsüber; abends ab 20Uhr Vodka-Bull (50-100ml Vodka, 150-200ml Bull)

Vor Weihnachten 2016 dann Hausdurchsuchung.

Das war ein Schockerlebnis für mich. Es hat bis Mitte Januar gedauert bis ich mich an einen Anwalt gewandt habe. Der hat mir dann erstmal gesagt dass auf die Geschichte bis zu 5 Jahren Gefängnis stehen. Auf Anraten vom Anwalt hab ich mich für 12 Monate Drogen-AB angemeldet.

Es war von da an gedanklich die Hölle für mich. Ich war nicht mehr imstande das Erlebnis rational zu verarbeiten. Durch den ewigen THC Konsum bin ich Problemen 20 Jahren immer aus dem Weg gegangen, habe Probleme 20 Jahre weggekifft. Ich hab mich total verrückt gemacht.

Es ging dann extrem schnell von der Mengensteigerung des Alkohol. Innerhalb kürzester Zeit war ich bei einem Konsum von 3-4 Flaschen Vodka bzw. Whiskey gemischt mit RedBull pro Woche. 3-4 Bier pro Tag.

Vollkommener Kontrollverlust.

Bierkonsum ab 12-13Uhr. Vodka-Bull-Konsum ab 20 Uhr. 2-3h, dann bin ich ins Bett. Tagsüber mit (pathologischem) Videospielen versucht abzulenken (5-10h). Restliche Zeit am Handy.

Meine Frau hat mir dann im Februar gesagt, dass es so nicht weitergehen kann und sie nicht zu sieht wie ich mich tot saufe.

Ihr könnt es mir jetzt wirklich glauben oder nicht, aber bis zu diesem Zeitpunkt war mir nicht bekannt / bewußt, dass sich die Leber mit permanentem massivem Alkohol in Bindegewebe auflöst.

Ich fing an mich über Leberzirrhose zu informieren, ersetzte zumindest die Bier am Tag durch Alkoholfreies. Vodka-Bull wurde nicht wirklich (viel) weniger. Anfang März habe ich dann beschlossen dass ich meine Sucht anpacke und mich bei einer Klinik auf deren Suchtstation einweise.

Nach Entlassung waren die ersten Wochen ohne Alkohol. Dann angefangen am WE Bier zu trinken. Einpendeln auf 3-4 Bier. Kein Konsum unter der Woche.

Das ging dann so weiter bis Dezember. Ab Dezember sind in kurzen Abständen jede Menge Geburtstage in meiner Familie (bis März)

Da gings wieder los.Ich hab zum ersten Anlass einen Blutwurz gekauft; so gabs alle Tage ein Schnapsglas. Aus einem Glas wurde 1 Flasche pro Woche.

Am 21.3.18 kam dann die Rückmeldung von der FSST (wegen Neuerteilung Fahrerlaubnis). Erst ärztliches Gutachten vorlegen, dann MPU.

Am 29.3.18 habe ich beim Gespräch mit meinem Psychologen die anstehende MPU wieder erwähnt und angesprochen dass ich Alkohol trinke. Ich solle dann ab sofort darauf verzichten und angeben, dass ich seit Entlassung der Klinik nicht mehr trinke (leichtgläubig wie ich war, hab ich das beim ärztlichen Gutachten angegeben)

Wie gesagt, das ärztliche Gutachten war positiv. Im Schrieb vom 5.6.18 der FSST blieben dann folgende Diagnosen.

F12.20 Cannabisabhängigkeit
F10.1 Schädlicher Gebrauch durch Alkohol

Die Fragestellungen für die MPU lauten:

1. Liegen körperliche und/oder geistige Behinderungen vor, die mit einem unkontrolliertem Konsum von Alkohol in Zusammenhang gebracht werden können?

2. Ist insbesondere nicht zu erwarten, dass das Führen von Kraftfahrzeugen und ein die Fahrsicherheit beeinträchtigender Alkoholkonsum nicht hinreichend sicher getrennt werden kann?

3. Liegen körperliche und/oder geistige Beeinträchtigungen vor, die mit der Einnahme von Betäubungsmitteln in Zusammenhang gebracht werden können?

4. Ist insbesondere nicht zu erwarten, dass Herr X künftig Betäubungsmittel einnimmt?

Ich habe folgende Fragen:

1. Ist es mit dieser Vorgeschichte und der Fragestellung der FSST überhaupt möglich die MPU zu bestehen?
(ohne AB für Alkohol und 12 Monate für Drogen)

Laut MPI "wird aufgrund der Alkoholfragestellung Blut abgenommen"; sowie einmal pinkeln am Untersuchungstag. Eine Haaranalyse sei laut Fragestellung und dem was sie von der FSST haben, nicht gefordert.

Ich glaub das nicht

2. Kann/wird der Gutachter in der MPU ohne mit der Wimper zu zucken eine zusätzliche Alkoholabstinenz anfordern?

In einem Beitrag habe ich gelesen dass der Gutachter neben der vorhandenen 12 monatigen Drogenabstinenz in der MPU noch zusätzlich 3 Monate AB von Alk per Haar haben wollte. Den Rest könne er mit guten Leberwerten argumentieren.

3. Wird bei meinem vorausgegangenem Alkoholkonsum bis zum 25.3.18 trotz mehrmonatiger Abstinenz in 3cm Haaren noch erhöhte EtG Konzentration (>7pg) zu finden sein?

Die Einwachszeit von EtG in die Haare beträgt ja mehrere Wochen (durchaus Monate) nach letztmaligem Konsum - abhängig vom vorherigen Konsum.

Bis 1.9.2018 muss ich spätestens die (erste) Haarprobe abgeben um noch eine zweite abzugeben (für max. 6 Monate Abstinenz) um in der Frist der FSST zu bleiben. Dann wär der letzte Alkoholkonsum am Tag der Haarabgabe über 5 Monate her. Ist das sicher genug? Würde dann einen Tag davor zum Frisör und die Haare runter machen auf 3cm. Oder reichen selbst 5 Monate Abstand nicht?

Ich sehe momentan schwarz. Ich weiß nicht was ich machen soll.

MPU komplett absagen? 6 Monate Alkoholabstinenz erst machen? Oder sogar 12 Monate?

Im Moment weiß ich nur sicher, dass ich spätestens am 31.7.18 nochmal Haare abgeben muss, um rückwirkend 6 Monate Drogenfreiheit nachzuweisen. Danach hab ich wieder 4 Monate Zeit, die maximal zwischen Ende Abstinenz und MPU-Termin sein dürfen.

Ich hoffe einfach ihr habt einen Rat, da ich echt nicht mehr weiter weiß.

Ich will nicht wirklich jetzt 700€ für die MPU raushauen um dann im Termin gesagt zu bekommen, das ich mit meiner Vorgeschichte erstmal 12 Monate Alkoholabstinenz vorlegen soll. 6 Monate könnte ich grad noch so schaffen, aber 12 Monate wäre der worst-case.

Danke für eure Zeit.

Gruß
TuNichtGut
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  #2  
Alt 13.07.2018, 23:27
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Alana Alana ist offline
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Willkommen hier im Forum!

Zitat:
1. Ist es mit dieser Vorgeschichte und der Fragestellung der FSST überhaupt möglich die MPU zu bestehen?
(ohne AB für Alkohol
Ich mach es mal kurz. Angesichts von
Zitat:
Ambulante/stationäre Therapie: Alkoholentgiftung und Auseinandersetzung mit Sucht, Klinikaufenthalt von März-Mai 2017
und
Zitat:
Diagnosen durch Klinik bei Alkoholentgiftung
(FSST und TÜV Süd kennen diese):
1) F20.0 Paranoide Schizophrenie
2) F60.31 Emotional instabile Persönlichkeitsstörung
3) F12.20 Cannabisabhängigkeit
4) F10.1 Schädlicher Gebrauch durch Alkohol
Ohne 12 Monate Abstinenznachweise auch auf Alkohol keine Chance! Schon ohne die Drogengeschichte, erst recht damit!

Was ich nicht verstehe:
Zitat:
MPU
Datum: 30.7.2018 (1.Mal)
Zitat:
Im Moment weiß ich nur sicher, dass ich spätestens am 31.7.18 nochmal Haare abgeben muss, um rückwirkend 6 Monate Drogenfreiheit nachzuweisen. Danach hab ich wieder 4 Monate Zeit, die maximal zwischen Ende Abstinenz und MPU-Termin sein dürfen.
Du willst die Nachweise nach der der MPU machen??? Das geht nicht. Die müssen bei der MPU vorliegen.
__________________
Liebe Grüße
Alana
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  #3  
Alt 14.07.2018, 09:31
TuNichtGut TuNichtGut ist offline
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Hallo Alana,

danke für Deine Antwort.

Das heißt, der Klinikaufenthalt und der dort festgestellte Alkoholmissbrauch allein sind ausreichend genug um eine 12 monatige Alkoholabstinenz zu fordern?

Nochmal wegen meiner dritten Frage:

"Wird bei meinem vorausgegangenem Alkoholkonsum bis zum 25.3.18 trotz mehrmonatiger Abstinenz in 3cm Haaren noch erhöhte EtG Konzentration (>7pg) zu finden sein?"

Ab wann kann ich mir wirklich sicher sein, dass bei einer Haaranalyse auf Alkohol rückwirkend auf 3 Monate das EtG unter dem cut-off Wert ist?

a) 5 Monate (ab 1.9)
b) 6 Monate (ab 1.10)
c) 7 Monate oder länger (ab 1.11)

Wegen Deiner Frage wegen Nachweisen nach der MPU.

Der 31.07.2018 ist für mich der letztmögliche Tag mittels Haaranalyse meine Drogenabstinenz für weitere 6 Monate rückwirkend zu belegen, da am 31.1.2018 das einjährige Abstinenzkontrollprogramm endete.

Am 30.7.2018 habe ich momentan noch meinen Termin für die MPU, bei der ich vor hatte eine Haaranalyse mit zu machen.

Habe ich beim erstellen des Threads vergessen so zu beschreiben.

Ich tendiere jetzt dazu jetzt folgendes zu machen:

1) MPU am 30.7.2018 absagen
2) Termin der abgesagten MPU aber für Haaranalyse (nur Drogen) nutzen
3) Abhängig von der dritten Frage oben mich dann für ein 12 monatiges Drogen-/Alkoholabstinenzkontrollprogramm anmelden (angefangen mit Haaren)

Gruß
TuNichtGut
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  #4  
Alt 14.07.2018, 11:16
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Alana Alana ist offline
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Zitat:
Das heißt, der Klinikaufenthalt und der dort festgestellte Alkoholmissbrauch allein sind ausreichend genug um eine 12 monatige Alkoholabstinenz zu fordern?
Ja.
Zitat:
Ab wann kann ich mir wirklich sicher sein, dass bei einer Haaranalyse auf Alkohol rückwirkend auf 3 Monate das EtG unter dem cut-off Wert ist?
a) 5 Monate (ab 1.9)
Das wird reichen. Bei EtG bildet der Körper, anders als bei Drogen, keine Depots, so daß nach ca. einem Monat nichts mehr einwächst.
Zitat:
Der 31.07.2018 ist für mich der letztmögliche Tag mittels Haaranalyse meine Drogenabstinenz für weitere 6 Monate rückwirkend zu belegen, da am 31.1.2018 das einjährige Abstinenzkontrollprogramm endete.
Sorry, aber dein „Abstinenzprogramm“ verstehe ich immer noch nicht. Normalerweise muß ein solches Programm vor der MPU abgeschlossen sein.
Zitat:
Ich tendiere jetzt dazu jetzt folgendes zu machen:
1) MPU am 30.7.2018 absagen
2) Termin der abgesagten MPU aber für Haaranalyse (nur Drogen) nutzen
3) Abhängig von der dritten Frage oben mich dann für ein 12 monatiges Drogen-/Alkoholabstinenzkontrollprogramm anmelden (angefangen mit Haaren)
Das scheint mir der richtige Weg zu sein.
__________________
Liebe Grüße
Alana
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  #5  
Alt 14.07.2018, 12:22
TuNichtGut TuNichtGut ist offline
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Danke Dir, dann weiß ich Bescheid.

Wegen dem Abstinenzprogramm:

Das Programm war am 31.1.18 beendet (letzter Urin, 1 Jahr insgesamt dann abgeschlossen). 4 Monate dürfen ab diesem Zeitpunkt maximal bis zum MPU-Termin vergehen (also 31.5) - ohne weitere Belege.

Mein Fehler war, hier erst am 2.2. den Antrag auf Neuerteilung der Fahrerlaubnis zu stellen.

Erst am 21.3 forderte dann die FSST zuerst ein ärztliches Gutachten an.
Um, wenn positiv, dann die MPU machen zu können. Durch die Bürokratie zog sich das alles in die Länge.

Schlussendlich konnte ich erst am 2.7 mit der MPI einen Termin für die MPU am 30.7. ausmachen (bin also deutlich über dem 4 monatigen Maximalabstand zwischen Ende des Programms und der MPU); so können sie mir natürlich möglichen Drogenkonsum unterstellen.

Mit meinen Haaren kann ich aber 6 Monate rückwirkend Drogenfreiheit (weiterhin) belegen, und das wäre dann spätestens bis zum 31.7 zu machen.(in diesem Fall dann einen Tag vorher)

Gruß
TuNichtGut
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  #6  
Alt 14.07.2018, 14:29
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Alana Alana ist offline
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Jetzt habe ich es verstanden! Tut mir leid.

Jetzt zur MPU zu gehen ist rausgeworfenes Geld. Selbst wenn Du dabei eine HA auf Alkohol machst, hast Du lediglich einen Nachweis über drei Monate - das wird nie und nimmer reichen.

Sag die MPU ab, mach trotzdem die HA, dann auch auf Alk. Das setzt Du so fort (incl. Drogen!) Dann kannst Du in neun Monaten zur MPU. Dann hast Du zwar reichlich Abstinenznachweise über Drogen, aber das schadet nie. Kostet nur.
__________________
Liebe Grüße
Alana
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  #7  
Alt 14.07.2018, 14:30
falo999 falo999 ist offline
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Zitat:
Zitat von TuNichtGut Beitrag anzeigen
Das Programm war am 31.1.18 beendet (letzter Urin, 1 Jahr insgesamt dann abgeschlossen). 4 Monate dürfen ab diesem Zeitpunkt maximal bis zum MPU-Termin vergehen (also 31.5) - ohne weitere Belege.
Das ist so falsch , die Abstinenznachweise sollen zeitnah bis zur MPU reichen.
Die MPI können bis zu 4 Monate akzeptieren wenn die Gründe für die verzögerung nicht bei dir liegen also Verzögerungen bei Neuerteilungsantrag gab , oder das MPI keine Termine frei hatte.
Normal akzeptieren die die MPI 3-4 Wochen ohne Probleme wenn es mehr sind solltest du das im Vorfeld mit dem MPI absprechen.
Immerhin hast du mit den abgeleisteten äG immerhin einingermaßen gute Gründe, aber wie geschrieben sie können bei 4 Monaten akzeptieren brauchen es aber nicht.

Zitat:
Mit meinen Haaren kann ich aber 6 Monate rückwirkend Drogenfreiheit (weiterhin) belegen, und das wäre dann spätestens bis zum 31.7 zu machen.(in diesem Fall dann einen Tag vorher)
Aber dir fehlen die ETG Nachweise weil die halt nur maximal 3 Monate rückwirkend gehen.

Und da du ja ein wirklich dickes Paket mit Canabisabhängigkeit , erheblichen Alkoholkonsum, Mischkonsum hast solltest du wirklich nur mit 100% Drogen und ETG Nachweise über 1 Jahr antreten.
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  #8  
Alt 15.07.2018, 21:09
TuNichtGut TuNichtGut ist offline
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Zitat:
Zitat von falo999 Beitrag anzeigen
Das ist so falsch , die Abstinenznachweise sollen zeitnah bis zur MPU reichen.
Die MPI können bis zu 4 Monate akzeptieren wenn die Gründe für die verzögerung nicht bei dir liegen also Verzögerungen bei Neuerteilungsantrag gab , oder das MPI keine Termine frei hatte.
Normal akzeptieren die die MPI 3-4 Wochen ohne Probleme wenn es mehr sind solltest du das im Vorfeld mit dem MPI absprechen.
Immerhin hast du mit den abgeleisteten äG immerhin einingermaßen gute Gründe, aber wie geschrieben sie können bei 4 Monaten akzeptieren brauchen es aber nicht.
Danke für den Hinweis - wieder was gelernt
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