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  #1  
Alt 14.03.2019, 23:47
gabbergandalf84 gabbergandalf84 ist offline
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Standard Abstinenznachweis zu alt?

Guten Abend liebe Community,
Ich wurde im September 2017 mit Cannabis am Steuer erwischt und habe dann Februar 2018 meinen Führerschein verloren. Ich war seit dem clean und habe 2 Haarproben abgegeben. Jetzt habe ich jedoch folgendes Problem:
Ich habe den Antrag auf Neuerteilung erst bei der Abgabe der letzten Haarprobe erteilt (17.01.2019) Bis der zurück kam und ich einen Termin bekommen hat es gedauert und die MPU ist jetzt am 28.03.2019.

Jetzt hieß es vorgestern , als mir der Termin mitgeteilt wurde ich muss eventuell noch eine Haarprobe abgeben müsse, da der letzte Abstinenznachweis schon mehr als 2 Monate her ist (2 Monate und 11 Tage). Das Problem ist jedoch, dass ich einen Boxerschnitt trage ( außer wo ich halt die Haare wachsen lassen musste) aufgrund meiner Geheimratsecken und ich erst die Woche beim Friseur war. Jetzt fehlen mir ja 2 cm Haare und ich könnte gar nicht beweisen, dass ich die letzten 2 Monate clean war.

Macht es jetzt überhaupt noch Sinn zur MPU zu gehen?
Ich bin halt Student und könnte mir auf keinen Fall nochmal 2 Drogenscreenings + MPU leisten. Das ärgert mich mega, weil ich jetzt schon seit 1,5 Jahren clean bin und auch mega viel Geld reingesteckt habe und mich echt geändert habe, jedoch wusste ich bis mir der Termin mitgeteilt wurde nichts von dieser 2 Monatsregel. Über eure Antworten würde ich mich sehr freuen
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  #2  
Alt 15.03.2019, 12:09
gabbergandalf84 gabbergandalf84 ist offline
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Standard Hilfe beim Fragebogen

Könntet ihr mal drüber schauen ob das so in Ordnung ist ? bin mir da nicht so sicher.

Was ist passiert?
Ich wurde bei einer Verkehrskontrolle positiv auf Cannabis getestet. Bei einer Hausdurchsuchung wurden geringe Mengen MDMA gefunden, dessen Konsum ich nie eingeräumt habe.

Vorgeschichte:
Ich wurde 2014 beim Dealen erwischt(Cannabis, MDMA), hatte damals jedoch nicht konsumiert, was mir auch nicht nachgewiesen wurde. Ich wurde wegen Handel verurteilt. Dann 2017 in eine Verkehrskontrolle geraten, weil ein Päcken mit LSD bei der Polizei mit meinem Namen darauf abgegeben wurde und diese mich beschattet haben. Das LSD konnte mir nicht zugeordnet werden und die Anzeige dazu wurde fallen gelassen.(das Verfahren wegen MDMA wurde wegen geringer Menge gegen Geldauflage eingestellt)

Wann haben Sie das allererste Mal von illegalen Drogen gehört?
2014 als ich auf eine neue Schule gekommen bin und in einen neuen Freundeskreis reingekommen bin.

Wann haben Sie das erste Mal konsumiert? (Datum)
An meinem Geburtstag 2017 es war ein Geschenk von meinem "neuen" Freundeskreis. Sie haben mir etwas MDMA und Cananbis geschenkt. Ich habe lediglich Cannabis konsumiert, da mir MDMA sehr suspekt war und ich durch den Handel in früheren Jahren wusste wie fertig dies Menschen macht die es konsumieren.

Wie sah der Konsum aus? (Konsumbiografie-Wie lange habt Ihr was in welcher Menge genommen?)
Ich habe von Mai 2017 bis September 2017 im Durchschnitt 2 mal im Monat konsumiert. Dabei habe ich immer ca. 1-3 Joints an einem Abend konsumiert mit meinen Kollegen. Diese Joints hatten ca 0,6 Gramm wovon ich in der Regel ca 0,2 Gramm konsumiert habe ( wir waren immer 2-4 Personen)

Haben Sie Drogen zusammen mit Alkohol konsumiert?
Nein ich konsumiere seit 2014 keinen Alkohol mehr und davor auch nur vielleicht 2 mal im Monat ein Bier.

Wie ist der Umgang mit Alkohol gewesen?
Seit 5 Jahren überhaupt nichts mehr.

Sonstige Suchtmitteleinnahme?
Nein.

Haben Sie bei sich negative Folgen fetsgestellt?
Müdigkeit, erhöhtes Hungergefühl und Antriebslosigkeit

Haben Sie trotz negativer Folgen weiter konsumiert?
Ja, da sie mich zu dem damaligen Zeitpunkt nicht gestört haben. Ich habe halt gegessen gegen das Hungergefühl und da ich immer Abends konsumiert hatte war es nicht wichtig noch wach und motiviert zu sein.


Auffälligkeit:

Was für Werte wurden bei Ihrer Auffälligkeit festgestellt?
2,4 ng THC 20ng THC-COOH

Wann und wieviel haben Sie in der Woche vor der Auffälligkeit konsumiert?
ich habe ein Tag vor 2 Joints konsumiert ( Insgesamt ca 0,4 Gramm cannabis)

Wieviel und was haben Sie am Tag der Auffälligkeit Konsumiert?
Nichts

Gab es einen besonderen Grund für diesen Konsum?
Ein Kollege aus besagtem Freundeskreis hat die letzte Klausur für dieses Semester geschrieben.

Wie sind Sie auffällig geworden?
Fahren ohne Cannabiseinfluss

Nur für die, die im Straßenverkehr ermittelt wurden(auch Parkplatz):
Was war der Zweck der Fahrt?
Wie weit wollten/sind Sie (ge)fahren?

Ich wollte an die Arbeit fahren

Wie oft waren sie bereits unter Drogeneinfluß im Straßenverkehr unterwegs?
ca 6 mal

Wie haben Sie den Konflikt zwischen dem Drogenkonsum und dem Führen eines Kraftfahrzeuges gelöst?
Gar nicht, ich habe gedacht wenn der Rausch nach ein paar Stunden abklingt wäre ich wieder fahrtüchtig.

Wieso ist es verboten unter Drogeneinfluß ein KFZ zu führen?
Da es die Wahrnehmung einer Person verändert und dieser eine schlechtere Reaktionszeit besitzt und somit sich und andere Personen in Gefahr bring.

Wie lange stehen Sie nach dem Konsum von Drogen unter deren Einfluß?
Bis zu 72 Stunden

Sind sie sich darüber im Klaren, welche Folgen es bei einem täglichen Konsum gibt?
Ja man kann Abhängig werden und es treten Schäden im Körper auf vorallem in der Lunge. Man wird zu einem Wrack.
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Warum ist es passiert?

Ich hatte damals eine "kein Bockphase". Ich wusste nicht so richtig was ich machen wollte und habe deswegen auch ein FSJ angefangen. Ich wollte neue Erfahrungen sammeln und habe gedacht da ich sonst nichts konsumiere könnte ich mal Cannabis ausprobieren.

Welche persönlichen Hintergründe gab es für den Cannabis- Drogenkonsum?
Oben bereits gennant

Wie hat sich Ihr Umfeld über Ihren Drogenkonsum geäußert?
Gar nicht es hat keiner Mitbekommen außer besagter Freundeskreis, da ich nur mit diesem konsumiert habe und ansonsten keinen Anlass sah mit anderen darüber zu sprechen.

Gab es Ereignisse in Ihrem Leben, die zu verstärktem Konsum geführt haben?
Kein explizites.

Haben Sie vor der Auffälligkeit jemand um Hilfe gebeten, um den Drogenkonsum zu beenden?
Nein ich habe damals in meinem Verhalten keinen Fehler entdecken können

Gibt es in Ihrer Familie aktenkundige Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz oder Suchtkrankheiten?
Soweit ich informiert bin nicht

Hatten sie Konsumpausen/spitzen?
Ja in der Regel mehrere Wochen zwischen 1 und 4 Wochen.

Was hat Sie daran gehindert, ohne Droge abzuschalten?
Ich war damals noch nicht verantwortungsbewusst und wusste nicht was ich aus meinem Leben machen will.

Waren Sie gefährdet in eine Drogenabhängigkeit zu geraten?
Jeder der konsumiert läuft Gefahr davon abhängig zu werden. Vorallem wenn es über einen längeren Zeitraum konsumiert.

Waren sie Drogenabhängig?
Nein, ich konnte meinem Alltag auch ohne Drogen aushalten und hatte nie das Gefühl ich müsse jetzt konsumieren. Für mich war es experimenteller Konsum. Das heißt nicht dass ich nicht gefährdet wäre Abhängig zu werden, ich weiß nicht wie es weiter gegangen wäre, wenn ich nicht "aufgeflogen" wäre.

Wieso passiert das nicht wieder?
Ich hatte seit dem sehr viel Zeit darüber nach zu denken und dass ich erwischt wurde hat mir die Augen geöffnet. Zuvor bin ich ohne Plan durch das Leben gegangen und hatte nie ein Ziel vor Augen. Ich habe mich ungesund ernährt und keinen Sport gemacht. Mit der Weile geh ich regelmäßig laufen und betreibe Kraftsport im Fitnessstudio. Ich studiere jetzt Wirtschaftsinformatik und ernähre mich gesund. Ich lese mit der Weile zusätzlich jeden Tag ca eine Stunde ein Sachbuch und lerne nebenbei noch polnisch. Ich habe ein Ziel: Programmierer zu werden, eine Familie zu gründen und komplett Fit zu sein. Dafür muss ich mich gesund ernähren und mich im Studium anstrengen. Der Konsum von Drogen passt gar nicht mehr zu meinem jetzigen Lebensstil.

Hätten sie, rückblickend, eine Drogenkarriere verhindern können?
Ja, wenn ich mir bewusst gemacht hätte was ich wirklich will. Ich hätte auch nicht mit einem so schlechten Umfeld verkehren dürfen.

Wieso haben Sie sich für eine Abstinenz entschieden?
Zunächst ging es mir nur darum meinen Führerschein wieder zubekommen. Jedoch habe ich später erkannt, dass ich erwischt worden bin richtig gut für mich war. Dadurch habe ich mein Leben in den Griff bekommen.

Beschreiben Sie den Punkt, an dem Sie sich für ein abstinentes Leben entschieden haben (Knackpunkt)
Der Knackpunkt kam erst 3 Monate nach dem ich erwischt wurde. An Silvester war ich bei besagtem Freundeskreis und habe mit diesem gefeiert. Da habe ich gesehen wie diese überhaupt keinen Spaß mehr ohne Drogen haben können. Da war der Punkt für mich wo ich entschieden habe mein Leben komplett anders zu gestalten.

Wieso kommt für Sie nur Abstinenz und nicht für gelegentlicher Konsum in betracht?
Es passt einfach gar nicht mehr zu meinem Lebenstil und meiner Lebenseinstellung. Mit der Weile verurteile ich den Konsum von Drogen.

Wie haben Sie die Umstellung zur Abstinenz erlebt?
Zunächst war es schwer, da so viel auf mich zu kam:
Mehrere Verfahren, hohe Bußgelder und der Entzug meines Führerscheins. Der Verzicht auf den Konsum hat mir nicht zu schaffen gemacht, dies war kein Problem, aber die Folgen des Konsums haben mich fertig gemacht. Nach und nach habe ich für mich erkannt, dass es mit das Beste ist was mir je passiert ist.

Wer hat Ihnen dabei wie geholfen?
Meine Freundin und meine Familie hat mir geholfen mit der hohen psychischen Belastung fertig zu werden. Immer wenn ich gedacht habe ich kann die Kosten und den Druck nicht mehr stemmen haben sie mich aufgemuntert und mir wieder neuen Mut gemacht das ganze durchzustehen.

Wie reagiert Ihr Umfeld auf diese Umstellung?
Meine Eltern und meine Freundin finden das sehr gut und sagen ich bin wie ausgetauscht: Aus dem ziellosen "Hänger" ohne Perspektive der keine Verantwortung kennt ist ein strebsamer und aufrichtiger Mensch geworden. Diese können das gerne bezeugen. Zu meinem Freundeskreis kann ich nicht zu viel sagen, da ich den Kontakt zu meinem alten Freundeskreis komplett abgebrochen habe und mein neuer Freundeskreis in der Uni mich nur so kennt wie ich jetzt bin.

Haben Sie nach der Auffälligkeit weiterhin Kontakt zu Ihren Drogenbekannten gehabt?
Ja noch bis Silvester danach habe ich erkannt, dass dieser Freundeskreis mich nur runterzieht und nicht mehr zu mir passt. Danach hab ich nichts mehr mit diesen zu tun gehabt.

Haben Sie nach Ihrer Auffälligkeit miterlebt, wie Ihre Bekannten Drogen konsumiert haben?
Ja ich habe an der Hochschule bei einer Party gearbeitet und ein Kommilitone hat sich einen Joint angezündet. Ich habe sofort reagiert und den Türstehern bescheid gesagt und der Kommilitone wurde "herausgeworfen", da er gegen die Hausordnung verstoßen hat.

Wie haben Sie in Zukunft vor mit Cannabis/dem Konsum umzugehen?
Ich distanziere mich von dem Konsum und von Leuten die Drogen konsumieren.
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  #3  
Alt 15.03.2019, 12:13
gabbergandalf84 gabbergandalf84 ist offline
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Haben Sie zu Hause Cannabis?
Ne schon über 1,5 Jahre nicht mehr.

Wie wollen Sie es gegebenen Falls in Zukunft verhindern, nochmals unter Drogeneinfluß ein KFZ zu führen?
Ich konsumiere keine Drogen mehr und halte mich von Menschen fern die dies tun. Sollte ich irgendwie erkennen, dass Leute in meiner Nähe konsumieren werde ich mich von diesen distanzieren.

Wie wollen Sie einen beginnenden Rückfall erkennen?
Wenn ich merke das ich an Drogen denke und mein Bild nicht 100% negativ ist. Dann werde ich mich an meinen neuen Freundeskreis/ Familie wenden der hinter meiner Veränderung steht und mit diesen darüber reden.

Wie ist derzeit der Konsum von Alkohol bei Ihnen?
Ich konsumiere überhaupt keinen Alkohol seit mehreren Jahren.
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  #4  
Alt 16.03.2019, 20:35
gabbergandalf84 gabbergandalf84 ist offline
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Ich habe ganz vergessen die Hintergründe zu erläutern:
2014 aufgegriffen und wegen Handel verurteilt. Konsum wurde damals nicht eingeräumt ( lediglich auf Handel plädiert). Habe auch nichts von der Führerscheinbehörde gehört. Mir wurden wegen meinem Alter leider nur Sozialstunden auferlegt.

2017 wurde ich beschattet, da ein Paket wo mein Name drauf stand bei der Polizei abgegeben wurde mit viel LSD als Inhalt. Bei der Beschattung wurde ich morgens auf dem Weg zur Arbeit angehalten Testbefund:
2,4 ng aktives THC; 20ng THC COOH.

Bei der Hausdurchsuchung wurden noch geringe Mengen MDMA gefunden. Strafanzeige wurde gegen Geldauflage eingestellt, da auf meinem Handy keine Hinweise auf Handel gefunden wurde und mir ansonsten keine Verbindung zu dem Päckchen nachgewiesen werden konnte und die Menge MDMA wirklich gering war. Angaben waren, dass ich das MDMA geschenkt bekommen habe und außer Gras nichts konsumiert habe.

7 Wochen später dann ein Ärztliches Gutachten gemacht, was sehr gut ausgefallen ist, jedoch Führerschein trotzdem weg ( berauschter Fahrt). Seit dem Clean. Führerschein seit Februar 2018 entzogen und Haarnachweis auf abstinenz seit Januar 2018. Durch die Existenzängste durch die anfallenden Kosten(momentan bei ca 6000€ was mir letztlich auch mein Studium in meiner bevorzugten Stadt gekostet hat) und meinem vorerst beschlagnahmten Geld( 4000€ was es später wegen mangelndem Beweis wieder gab) bin ich erst zur Vernunft gekommen. Ich hätte beinah wegen meinen illegalen Aktivitäten alles verloren. Ich habe mega Angst vor der MPU, weil ich nur eine Chance habe zu bestehen (Geldnot) und ansonsten mindestens weitere 5 Jahre ohne Führerschein auskommen muss.
Ich würde mich freuen, wenn mir jemand helfen könnte und mir Feedback zu meinem Fragebogen geben könnte.
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  #5  
Alt 19.03.2019, 11:19
gabbergandalf84 gabbergandalf84 ist offline
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Weiß hier wirklich keiner etwas zu dem Fragebogen zu sagen?
Habe ich eventuell etwas falsch gemacht(ich meine jetzt außer meine Drogen Vorgeschichte)?
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  #6  
Alt 19.03.2019, 14:58
Kai R. Kai R. ist offline
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Zitat:
Zitat von gabbergandalf84 Beitrag anzeigen
Ich habe mega Angst vor der MPU, weil ich nur eine Chance habe zu bestehen (Geldnot)
dann mach doch mal einen aussagefähigen Fragebogen. Mit der Sammlung von Einzeilern wirst Du nichts reißen. Der Gutachter will Hintergründe und Entwicklungen sehen.

Vermutlich hat die FSSt ein Führungszeugnis angefordert und da stehen Deine Vortaten drin. Du wirst also erklären müssen, wieso Du angeblich erst seit 2017 kiffst, aber seit 2014 schon wegen Handel mit harten Drogen angetroffen wurdest.

2014 bist Du in den neuen Freundeskreis reingekommen, erst 2017 willst Du aber angefangen haben zu kiffen. Glaubst Du, der Gutachter nimmt Dir das ab? Den Kontakt zu den harten Drogen erklärst Du in keiner Weise.

Alkohol seit 5 Jahren nicht mehr. Also seit Beginn Deiner Drogenkarriere. Und vorher?

Die Menge von 0,4 Gramm erklärt meiner Meinung nach nicht Deine Werte nach über 20h.

Warum 6mal bekifft unterwegs, warum nicht 3 oder 25mal?

Deine Motive sind nur allerdürftigst ausgeleuchtet. Das reicht auf keinen Fall.

Am besten, Du erzählst mal, was wirklich war anstatt uns hier so eine zusammengesponnene Geschichte vorzusetzen.
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  #7  
Alt 20.03.2019, 00:34
gabbergandalf84 gabbergandalf84 ist offline
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Ja ich habe harte Drogen konsumiert. Ich habe lediglich gesagt, dass ich das nicht angegeben hatte damals um eventuell meinen Führerschein zu behalten. Ich habe deswegen auch gefragt ob ich meinen Konsum eingestehen soll. 2014 habe ich halt wirklich nicht konsumiert, da ich noch zu schule gegangen war und mir meine Noten wichtiger waren. Ich wollte lediglich Gelf verdienen wie die anderen aus mrinrm Freundeskreis, aber an Konsum war nicht zu denken damals. Nach dem ich beim handel erwischt wurde war meine Angst dann viel zu groß anzufangen, da ich eventuell noch post von der führerscheinstelle bekommrn hätte können. Ich habe nach meinem Abschluss 2017 angefangen zu konsumieren(Mai). Anfangs alle 2 Wochen später dann mehrmals unter der Woche. Mdma habe ich ca 4 mal in diesem Zeitraum konsumiert. Ehrlich gesagt keine Ahnung mehr wir of ich bekifft auto gefahren bin 6 mal war geschätzt, da ich kein eigenes Auto habe und nur gelegentlich mit dem Auto von Oma gefahren bin. Ich bin seit September clean unf am anfang fand ich es beschissen und habe mich 0 im unrecht gesehen. Ich habe kosten von ca 6-7000 euro gehabt wurde an der arbeit abgeführt und hatte mega angst alles zu verlieren, weil ich krin Geld hatte. Ich war immer ein gammler:
Kein sport gemacht viel gezockt versucht mit so wenig Aufwand wie möglich Geld zu machen. Innerhalb dieses jahres ist mir köar geworden wenn ich so weiter mqche runiere ich mein leben. Jedes mal kostet es mich unmengen an Geld weil ich illegale Sachen mache egal ob Handel oder Konsum. Ich war 21 Jahre mittelmäßiges abi keine richtigen Hobbys und verschuldet und keinr Ahnung was er werden soll. Ich habe angefangen mein leben umzukrempeln. Ich habe bin zu Tegut gegangen um einen Knochenjob anzunehmen um auf die kosten aufzu kommen. Irgendwann habe ich ein buch gekauft über erfolg. Dieses war der endgültige Wendepunkt. Ich war immer noch der Meinung es ist unrecht was mir geschehen ist weil ich nur mit 2.4 ng aktivem thc erwischt wurde und in keinem anderen land der eu hätte das als berauschte fahrt gegolten. Aber ich habe angefangen jeden tag bücher zu lesen. Erst 20 minuten mit der Weile eine Stunde. Ich habe aufgehört pc zu spielen und polnisch zu lernen weil ich zum ersten mal eine freundin bekommen habe und diese halb polnisch ist und ich gerne wenn ich ihre verwandten besuch polnisch können will um mich mit diesen zu unterhalten.Ich habe mich mit verschiedenen Studiengängen befasst die ich studieren könnte und bin jetzt einer der besten aus meiner Fachrichtung während ich vorher immer nur mittelmaß war. Nach dem ich die arbeit beendet hatte wollte ich mich weiterhin kötperlich betätigen und habe angefangen joggen zu gehen und ins Fitnessstudio zu gehen. Ich habe angefangen mich gesund zu ernähren damit ich nicht den ganzen tag so fertig bin und aktiv werden kann. Das alles ist nicht von heute auf morgen passiert sondern innerhlab der 1.5 javre seit dem ich erwischt wurde mit der weile steh ich im leben und habe in einem jahr mehr gelernt und erlebt als in den letzten 5 Jahren. Ich habe ein ziel vor augen ein wirtschaftsinformatiker bei sap werden und das erreich ich nicht wenn ich dubiose dinger abziehe mit junkies abjänge oder mich zu dröhne. Deswegen hab ich mich nach und nach auch von meinem alten Freundeskreis getrennt und neue Leute gefunden die ähnlich motiviert sind wie ich. Ich habe deswegen keine drogen vorerst konsumiert weil ich alkohol schon nicht mochte und kiffeb mega auf die gedäcjtnisleistung geht wodurch ich in der schule nicht mehr hätte bestehen können da ich so schon nur mittelmaß war deswegen habe ich mit den drogeng ewartet bis nach meinem abschluss. Ich habe aber genug leute gekannt fie etwas gebraucht haben und dachte es sei eine gute einnahmequelle. Ich wusste auch ehrlich gesagt nicht was ich genau bei der mpu sagen soll, da die geschuchte die ich mit meinem anwalt abgesprochen hatte nicht 100% deckubgsgleich mit der wahrheit ist und ich auch nicht weiß ob es besser ist bei seiner geschichte zu bleiben oder die wahrheit zu sagen. Deswegen hab ich ja gefragt, wie der Fragebogen ist. Ich kann auch gar nicht sagen wie oft ich genau gekifft habe weil es sehr willkürlich war manchmal habe ich einmal in der eoche gekifft manchmal 4 tsge hinterinenader dann wieder 1 woche nicht. Ich weiß nur im ersten monat war es 2 mal unf zum schluss ca eine wochr pause bis 3 tage vor dem vorfall aber dann an 3 tsgen hinter einander. Ich weiß ei fach nur dass 6 monate nach meiner 2. hausdurchsuchung die schlimmsten meines lebens waren und ich nie nie wieder da hin kommen will und der krimnielle an der srbeit sein oder das schwarze schaf in der familie. Ich bin aber auch gleichzeitig froh dass es passiert ist weil ich dadurch endlicj mein leben auf die reihe bekommen habe und richtigen spaß und Leidenschaft empfinden kann. Drogen passen einfach nicht mehr in mein leben sie Schränken mich überall ein:
Ich müsdte angst um meinen führerschein haben
Meine sportliche leistung geht zurück
Ich schade lunge und körper
Ich bekomme Probleme beim lernen
Ich kann abens kein buch mehr lesen weil ich antriebslos wäre
Ich würde in konflikt mit dem gesetz kommen
Meine neuen freunde und meine freundin würden das nicht gut finden und ich hätte stress
Und jetzt das letzte und wichtigste : ich möchte es auch gar nicht mehr weil es mir ohne besser geht.
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  #8  
Alt 20.03.2019, 10:32
Kai R. Kai R. ist offline
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Du willst uns veräppeln, oder? Wer soll denn diese Bleiwüste ohne Punkt und Komma lesen?

Wenn Du Dir keine Mühe gibst, wieso erwartest Du, dass sich jemand mit Deinen Problemen Mühe gibt?
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  #9  
Alt 20.03.2019, 17:11
gabbergandalf84 gabbergandalf84 ist offline
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Es tut mir Leid ich habe das gestern Abend vor dem Schlafen gehen mit dem Handy geschrieben, dort sah die Formatierung auch etwas anders aus. Ich habe den Text nochmal überarbeitet und neu formartiert. Hoffentlich ist er jetzt etwas lesbarer:


Ja ich habe harte Drogen konsumiert. Ich habe lediglich gesagt, dass ich das nicht angegeben hatte damals um eventuell meinen Führerschein zu behalten(Wie mir damals von meinem Anwalt geraten). Deswegen hatte ich auch hier gefragt ob ich meinen Konsum eingestehen soll oder ob das keinen Sinn macht. 2014 habe ich wirklich nicht konsumiert, da ich zu dieser Zeit noch zur Schule gegangen bin und mir ein durchkommen ohne großen Aufwand wichtiger war als Drogen zu konsumieren. Ich wollte lediglich Geld verdienen wie die anderen aus meinem Freundeskreis, aber an Konsum war damals noch nicht zu denken. Ich hatte es mir vorgenommen nach meiner Schulzeit auszuprobieren.

Nach dem ich beim handel erwischt wurde war meine Angst dann noch lange Zeit viel zu groß anzufangen, da ich eventuell noch Post von der Führerscheinstelle bekommen hätte können. Ich habe nach meinem Abschluss 2017 angefangen zu konsumieren(Mai und 3 Jahre nach dem Vorfall), da ich dachte es würde nichts mehr seitens der Führerscheinstelle kommen. Anfangs habe ich ca. alle 2 Wochen später dann zum Teil mehrmals unter der Woche. MDMA habe ich ca. 3 mal in diesem Zeitraum konsumiert(und noch ein weiteres mal geplant, weshalb bei mir noch etwas gefunden wurde).

Ehrlich gesagt keine Ahnung mehr wir oft ich bekifft auto gefahren bin. Die 6 mal war grob geschätzt. Ich habe und hatte kein eigenes Auto und bin nur gelegentlich mit dem Auto von meiner Oma gefahren . Seit September 2017 bin ich komplett clean und am Anfang fand ich es richtig beschissen und habe mich auch 0 im Unrecht gesehen. Ich habe kosten von ca 6-7000 Euro gehabt, wurde an der Arbeit von der Polizei abgeführt und hatte mega Angst alles zu verlieren, weil ich kein Geld hatte und ich um meine Arbeitsstelle gebangt habe.

In der Vergangenheit war ich schon immer ein richtiger "Gammler" gewesen:
Ich habe keinen Sport gemacht, viel gezockt, versucht mit so wenig Aufwand wie möglich nebenher etwas Geld zu machen. Zum Beispiel bin ich nüchtern feiern gegangen und habe Leute für Eintritt und gratis Getränke mit hin und zurück genommen damit ich nicht arbeiten gehen muss und ich trotzdem feiern gehen konnte. Alkohol hab ich noch nie so gemocht und noch viel weniger Zigaretten. Im Alter von 16 bis 18 hab ich gelegentlich mal ein Bier getrunken(Vielleicht einmal im Monat 1 Bier), aber spätestens als ich den PKW Führerschein hatte gar nicht mehr, da ich oft der Fahrer war.

Innerhalb dieses Jahres ist mir klar geworden, wenn ich so weiter mache ruiniere ich mein restliches Leben. Jedes mal kostet es mich Unmengen an Geld weil ich illegale Sachen mache, egal ob Handel oder Konsum. Ich war 21 Jahre besaß nur ein mittelmäßiges Abi hatte keine richtigen Hobbys und war dann auch noch verschuldet. Hinzukommt: Ich hatte keine Ahnung was ich später machen will, weil ich mir noch nie Gedanken über so etwas gemacht habe. Ich habe immer nur vor mich hingelebt Hauptsache ich muss möglichst wenig machen.Durch diesen Weckruf habe ich nach und nach angefangen mein Leben umzukrempeln. Ich bin von meinem FSJ weg und zu Tegut gegangen um einen Knochenjob anzunehmen. Mit diesem konnte ich meine Kosten decken. Irgendwann gegen Ende 2017 hat mir meine Freundin ein Buch über Erfolg geschenkt. Es war das erste Sachbuch, was ich je in meinem Leben gelesen habe und eigentlich wollte ich es nicht lesen. Meine Freundin hat es mir mehr oder weniger aufgedrängt.

Dieses Buch war dann der endgültige Wendepunkt. Ich war immer noch der Meinung es ist Unrecht was mir geschehen ist weil ich "nur" mit 2.4 ng aktivem Thc erwischt wurde und in keinem anderen land der Eu hätte das als berauschte fahrt gegolten. Durch dieses Buch habe ich jedoch erkannt wie wichtig es ist sich fortzubilden und Ziele zu haben.
Ich habe angefangen jeden tag Bücher zu lesen. Erst täglich 20 Minuten mittlerweile täglich eine Stunde.

Ich habe aufgehört den ganzen Tag PC-Spiele zu spielen und angefangen nebenbei polnisch zu lernen. Ich hatte/habe zum ersten mal eine Freundin in meinem Leben. Diese ist halbe Polin und ich würde gerne wenn ich ihre Verwandten verstehen wenn wir diese in Polen besuchen gehen. Ich habe mich mit verschiedenen Studiengängen befasst die ich studieren könnte. Der Studiengang Wirtschaftsinformatik hat mir sehr zugesagt. Jetzt bin jetzt einer der besten aus meiner Fachrichtung während ich vorher immer nur Mittelmaß war. Nach dem ich die Arbeit bei Tegut beendet hatte, um mit dem Studium zu beginnen wollte ich mich weiterhin körperlich betätigen und habe angefangen zu joggen und ins Fitnessstudio zu gehen. Ich habe angefangen mich gesund zu ernähren damit ich nicht den ganzen Tag irgendetwas schnell "reinzustopfen" was man schnell in der Microwelle gemacht hat. Das alles ist nicht von heute auf morgen passiert sondern innerhlab der letzten 1.5 Jahren, seit dem ich erwischt wurde.

Mittlerweile steh ich zu 100% im leben und habe in einem Jahr mehr gelernt und mich weiterentwickelt 5 Jahren davor. Man könnte meinen ich sei erwachsen geworden:
Ich habe ein Ziel vor Augen. Ich möchte Wirtschaftsinformatiker bei SAP werden und das erreich ich nicht wenn ich dubiose Dinger abziehe, mit Junkies abhänge oder mich zu dröhne. Man benötigt einen 1er Schnitt, sowie eiserne Disziplin. Deswegen hab ich mich auch nach und nach von meinem alten Freundeskreis getrennt und neue Leute gefunden die ähnlich motiviert sind wie ich. Ich wusste auch ehrlich gesagt nicht was ich genau bei der MPU sagen soll, da die Geschichte die ich mit meinem anwalt abgesprochen hatte nicht zu 100% Deckungsgleich mit der Wahrheit ist und ich auch nicht weiß ob es besser ist bei seiner Geschichte zu bleiben oder die Wahrheit zu sagen. Deswegen hab ich ja gefragt, wie der Fragebogen ist.

Ich kann auch gar nicht sagen wie oft ich genau gekifft habe weil es sehr willkürlich war. Manchmal habe ich einmal in der Woche gekifft. Manchmal auch 3 Tage hintereinander dann wieder 1 Woche gar nicht. Ich weiß nur im ersten Monat war es 2 Mal und zum Schluss ca. eine Woche Pause bis 3 tage vor dem Vorfall. Aber dann 3 Tage hintereinander.Ich weiß nur dass 6 Monate nach meiner 2. Hausdurchsuchung die schwersten meines Lebens waren und ich nie nie wieder da hin kommen will. Ich war sehr lange Zeit das schwarze Schaf in der Familie und der Kriminelle beim FSJ. Sowohl meine Familie als auch meine Freunde sind mittlerweile froh, dass es genauso gekommen ist. Es war der Arschtritt den ich gebraucht habe um endlich mal mein Leben auf die Reihe zu bekommen. Ohne hätte ich vermutlich nie oder erst spät meiner Leidenschaft zur Informatik, sowie zum weiterbilden entdeckt.

Drogen passen einfach nicht mehr in mein leben sie Schränken mich in allen erdenklichen Bereichen meines Lebens ein:
-Ich müsste Angst um meinen Führerschein haben
-Meine sportliche Leistung geht durch sie zurück
-Ich schade meiner Lunge und meinem Körper
-Ich bekomme Probleme beim lernen
-Ich könnte abends kein Buch mehr lesen weil ich so antriebslos wäre
-Ich würde in Konflikt mit dem Gesetz kommen
-Meine neuen freunde und meine Freundin würden das nicht gut finden und ich hätte mit diesen Stress
Und jetzt das letzte und wichtigste :
-Ich möchte es auch gar nicht mehr weil es mir ohne Drogen besser geht.
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  #10  
Alt 20.03.2019, 22:06
Kai R. Kai R. ist offline
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Geht doch. Jetzt kommst Du authentisch rüber. Für wie lange kannst Du denn Abstinenz nachweisen? Bekommst Du ein Jahr voll?

Es ist pupsegal was Du früher ausgesagt hast, früher schlimm ist kein Problem, wenn nur heute besser ist. ich würde Deine Aussagen exakt so in den Fragebogen übernehmen, dann kann es klappen mit einem positiven Gutachten.
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