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  #51  
Alt 18.03.2019, 16:09
Huckstable Huckstable ist offline
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Zitat:
Zitat von Unknown Beitrag anzeigen
Ist es nicht so, dass je früher desto besser dein Bruder zur Polizei geht, Glaubwürdigkeit entsteht ?
Was hat er zu verlieren? (
Das hat damit zu tun, dass mein Anwalt die Akteneinsicht abwarten will.
Der sagt ob jetzt oder später sei egal

Da ja bei mir eine Entscheidung bei einer Verhandlung aussteht, kann ich ja nicht wie traurig2017 entsprechende Maßnahmen ergreifen wie schon von mir überlegt "auf Verdacht" das gegen mich entschieden wird.
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  #52  
Alt 18.03.2019, 20:08
Traurig2017 Traurig2017 ist offline
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Diese Maßnahmen machen nur Sinn, wenn du am Steuer warst. Wenn du zu 100% nicht gefahren bist, dann brauchst du das nicht. Allerdings weiß ich nicht, selbst wenn du nicht gefahren bist und die FSST doch eine Meldung erhält, ob sie nicht eine Überprüfung mittels äG oder MPU fordern kann, weil du schonmal auffällig warst.
Daher wäre es sinnvoll, wenn du vielleicht Abstinenznachweise sammeln würdest. Kommt vor Gericht auch gut an.
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  #53  
Alt 18.03.2019, 20:52
Huckstable Huckstable ist offline
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Gefahren bin ich wirklich nicht...aber wie schon erwähnt gehe ich fast davon aus, dass die Sache angzweifelt wird..Indizien oder "Beweise" hin oder her...
Wenn dem so ist steht mir ja definitiv ne MPU etc bevor.

Um bei einer Gerichtsverhandlung mittels irgendwelcher Vorbereitungen (Kurse etc.) auszuräumen, dass ich nicht ungeeignet bin zu dem Zeitpunkt ein KFZ zu führen und somit um eine MPU käme würde ja wahrscheinlich wieder als Schuldeingeständnins gewertet. Glaube nicht, dass dahinter guter Wille gesehen würde und der Versuch mit allen Mitteln eine derartige Unterstellung zu wiederlegen. Ist ja auch hier schon so, dass wenn man nach Vorbereitungen und Möglichkeiten fragt um sich etwaig vorzubereiten wird einem ja auch gesagt, dass wäre ja alles so strange und ich würde mich freiwillig mit ner MPU anfreunden, wohl mit dem Hintergadanken der wars wahrscheinlich eh selbst. Das dahinter einfach die Denkweise steht, dass eine Vernhandlung nicht gerecht etc. ablaufen wird bzw nur den Beamten geglaubt(und ich demnach eh MPU machen muss und was vorbereiten) wird dabei übersehen scheint mir.
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  #54  
Alt 18.03.2019, 20:54
Benutzerbild von Alana
Alana Alana ist gerade online
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Zitat:
Zitat von Traurig2017 Beitrag anzeigen
Allerdings weiß ich nicht, selbst wenn du nicht gefahren bist und die FSST doch eine Meldung erhält, ob sie nicht eine Überprüfung mittels äG oder MPU fordern kann, weil du schonmal auffällig warst.
Von der Ecke kommt nichts, die Wiedererteilung war 2006.

Das hängt jetzt einzig und allein davon ab, ob Du weiter für deinen Bruder den Kopf hinhältst oder ob ihr die Angelegenheit aufklärt.
Zitat:
Zitat von Huckstable Beitrag anzeigen
Gefahren bin ich wirklich nicht...aber wie schon erwähnt gehe ich fast davon aus, dass die Sache angzweifelt wird..Indizien oder "Beweise" hin oder her...
So lange ihr es einfach so weiterlaufen laßt, solange kann der Staatsanwalt gar nicht anders als von der Schilderung der Polizei auszugehen.
__________________
Liebe Grüße
Alana
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  #55  
Alt 18.03.2019, 22:59
Huckstable Huckstable ist offline
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Ich kann ja derzeit nichts anderes machen als auf meinen Anwalt zu hören... der weiß ja was er tut. Den Kopf halte ich ja auch nicht hin und mein Bruder gibt es ja auch zu, dass er der Fahrer gewesen ist. Da wir ja auch nicht gelasert wurden und auch keine Flucht vor der Polizei stattgefunden hat, hat er zudem auch nichts zu befürchten außer das man behauptet er sagt das nur um mich zu schützen...
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  #56  
Alt Heute, 09:06
GoaGoaMPUjaja GoaGoaMPUjaja ist offline
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Ist es für die Anordnung einer MPU nicht eigentlich unerheblich ob Huckstable gefahren ist oder nicht? Die BAK von 1,89 wurde amtlich festgestellt. Muss die Fsst nicht bei einer bekannten BAK >= 1,6 automatisch die Tauglichkeit bezweifeln und eine MPU oder zumindest ein ÄG anfordern? Und muss die Polizei diesen Wert nicht direkt der Fsst melden? Nach den Änderungen der letzten Jahre sind das doch alles keine Kann-Entscheidungen mehr?
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  #57  
Alt Heute, 09:27
kapomick kapomick ist gerade online
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Also wenn jedeR mit 1,89‰ gleich zur MPU oder ein FäG machen müsste, dann gäb´s aber viel zu tun nach Oktober-, Volks-, Schützen- und Weinfesten! Solange jemand nicht aktiv in den Verkehr eingreift, kann er sich erst mal zufluten nach Belieben. Alkohol ist per se nicht verboten. Und 1,89‰ ist noch kein Wert, der automatisch auf Abhängigkeit schließen lässt. Insofern wär @Huckstable raus aus der MPU, wenn ein Richter die Geschichte glaubt. Ob das jetzt noch funktioniert oder der Richter denkt, das ist alles konstruiert, ist eine andere Frage...
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  #58  
Alt Heute, 09:42
GoaGoaMPUjaja GoaGoaMPUjaja ist offline
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Nenenenenee!
Nach der Argumentation der Fsst reicht eine BAK von 1,6 alleine für die Anzweifelung der Fahreignung. Die Verbindung mit der tatsächlichen Verkehrsteilnahme (Trennvermögen) kommt nur bei geringeren Werten/WHT in Betracht.
Der Besuch der Ausnüchterungszelle, Randalieren, etc., halt Auffälligkeiten, kann ja auch zur Ermittlung einer BAK und damit auch zu einer späteren MPU-Anordnung führen.
Deshalb soll man ja auch niemals einem Alkoholtest - auch und gerade außerhalb des Straßenverkehrs - zustimmen.
Natürlich sind bei Volksfesten etc. sehr viele Leute mit höherem Pegel unterwegs aber dieser wird ja nicht amtlich erfasst solange keine Auffälligkeiten vorliegen.
Ob die Polizei das Verfahren und den Wert bereits an die Fsst übermittelt hat und diese nur abwartet, ob der Wert erst nach dem Verfahren vom Gericht/Staatsanwalt weitergegeben wird oder gar nicht, das wird sich weisen.
Wie gesagt, vieles was früher Kann-Entscheidungen sind sind heute Muss-Entscheidungen. Und Entscheidungen mit Kulanz/Augenmaß zugunsten des Auffälligen sind heute seltener als im letzten Jahrtausend.
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  #59  
Alt Heute, 11:31
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Alana Alana ist gerade online
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Zitat:
Zitat von GoaGoaMPUjaja Beitrag anzeigen
Nenenenenee!
Nach der Argumentation der Fsst reicht eine BAK von 1,6 alleine für die Anzweifelung der Fahreignung.
Nenenenenee, so einfach geht das nun doch nicht! Da hat @kapomick völlig recht.

Damit die FSST tätig werden kann, müssen schon Tatsachen bekannt sein, die den Verdacht einer Abhängigkeit begründen. Ein einzelner Abend betrunken reicht da nicht! Da müssen schon mehrere aktenkundige Tatsachen vorhanden sein.

Und wenn, dann wird die Abhängigkeit zunächst stets über ein fäG festzustellen sein. Direkt zur MPU kann es nur gehen, wenn eine Abhängigkeit bereits akentkundig feststeht.
__________________
Liebe Grüße
Alana
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  #60  
Alt Heute, 13:55
pommes94 pommes94 ist gerade online
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Also das sehe ich auch als schwachsinnig... wenn jeder zur MPU müsste wenn man mal über 1,6 Promille hat, müssten ja hier in der Pfalz nach einem feuchtfröhlichen Weinfest jeder zweite ne MPU machen Und heißt ja nicht automatisch dass dann jeder, der über dem Wert liegt, so "dumm" ist (wie ich) und ins Auto steigt.
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