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#1
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Hallo Community,
gerade habe ich die MPU hinter mich gebracht, ich hatte eine dreifache Fragestellung und konnte alle Zweifel an meiner Fahreignung ausräumen. Nun bin ich mit dem positiven Gutachten zur Führerscheinstelle marschiert und habe nun meine FE wieder im „Sack“. Mein Gutachten ist 46 Seiten lang und es war eine heftige Geburt, das alles zu bewältigen. Rausgekommen ist nun folgendes; Beantwortung der Fragestellung: Es ist nicht zu erwarten, dass moonchild auch zukünftig gegen verkehrsrechtliche Bestimmungen verstoßen wird. Es ist nicht zu erwarten, dass moonchild zukünftig ein KFZ unter Alkoholeinfluss fahren wird. Beeinträchtigungen als Folge eines unkontrollierten Alkoholkonsums, die das sichere Führen eines KFZ in Frage stellen, liegen nicht vor. Es ist trotz der Anhaltspunkte für ein hohes Aggressionspotential zu erwarten, dass moonchild die körperlichen und geistigen Anforderungen an das sichere Führen eines KFZ der Gruppe 1 und 2 erfüllt. -------------------------------------------------------------------------- Nun möchte ich Euch bitten, mir ein Stück weit über meine Zukunftsängste hinweg zu helfen und habe diesbezüglich folgende Fragen und Erläuterungen für Euch parat und möchte mich vorab schon für Eure Bemühungen bedanken; Also, es ist so, dass ich ein psychisches Leiden mit mir rumschleppe (deshalb fällt es mir auch schwer, mein Anliegen hier entsprechend zu formulieren) und es sein kann, dass ich demnächst wieder saufen werde. Wie verhält es sich dann, darf ich saufen und bin FE-mäßig außer Gefahr, wenn ich mit Promille das Auto stehen lasse, oder können dann – trotzdem, dass ich nicht fahre - wieder FE-Probleme auf mich zukommen? Ich bin momentan wegen meiner gesundheitlichen Problematik berentet und die Deutsche Rentenversicherung prüft von Zeit zu Zeit meinen Gesundheitszustand. Ich beziehe Rente wegen, schweren Depressionen, Posttraumatischen Belastungsstörungen, Anpassungsstörungen…usw… Was ist, wenn ich gegenüber der Rentenversicherung nun „aufmachen“ muss, (laut MPU-Gutachten ist ja sowieso festgestellt, dass ich Alkoholiker bin, das musste ich auch so zugeben...sonst hätte ich gar keine Chance auf ein positives Gutachten gehabt) dass ich nun zusätzlich der Alkoholsucht verfallen bin...(das kann notwendig werden, um dem Rententräger klaren Wein einzuschütten) kann das zu Problemen führen, was meine FE angeht, oder muss ich dann immer auch eine Gefahr im Straßenverkehr darstellen – also, wiederrum die Frage; Kann ich saufen und Alkoholiker sein, ohne dass mir die FE entzogen wird, solange ich nicht alkoholisiert ein KFZ führe, oder ist meine FE schon deshalb gefährdet, "nur" weil ich wieder nasser Alkoholiker bin? Falls ich nicht zu verstehen bin... dann wäre es nett, würdet Ihr einfach nochmal nachfragen, um mir die entsprechende Formulierung zu entlocken, die Euch hilft mich zu verstehen... damit Ihr mir weiterhelfen könnt. Freundliche Grüße und nochmals... vielen Dank ![]() moonchild |
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#2
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Hallo moonchild,
sicherlich musstest Du bei Deiner Alkoholproblematik doch mindestens 12 Monate AB Nachweise bringen? Ich kann Dir nur raten, wenn Du so lange ohne Alkohol durchgehalten hast dann tu es auch weiterhin. Ich bin zwar hier kein Profi, könnte mir aber vorstellen das Deine FE bei erneutem Konsum in Gefahr ist. Wir garantiert Dir das Du alkoholisiert nicht doch ins Auto steigst? Bei Deinem positiben GA hast Du ja auch mächtig an Dir gearbeitet, also bring das nicht wieder in Gefahr. Das ist mein Rat. Hoffe Du bleibst stanmdhaft. ![]() Liebe Grüsse Finchen
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#3
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Hallo Finchen,
vielen Dank... klar möchte ich standhaft bleiben, manchmal habe ich halt so Anwandlungen und überlege, was wäre wenn. Ich fühle mich so ja auch sehr wohl und bin froh, dass ich schon so lange durchhalte. Ich lebe nun schon seit weit über zwei Jahren abstinent. Ich besuche auch regelm. meine Gruppen und kann dort über allerlei Sorgen reden, auch über die Angst mal wieder einen Rückfall zu haben. Nun bin ich nicht scharf auf einen Rückfall, höre nur immer wieder bei anderen, dass es passieren kann. Ich bin zum Glück auch ärztlich gut betreut, vertraue denen und nehme auch ein Medikament, was mir bei meinem psychischen Leiden hilft. Vielleicht verschweige ich meine Krankheit bei der Rentenversicherung mal besser, nicht dass da noch was passiert und setze alles dran, mein abstinentes Leben weiter zu führen. Klar ist, wenn man erst mal wieder ordentlich alkoholisiert ist, dann ist es sowieso nicht mehr weit, sich trotzdem ins Auto zu setzen, weil man ja wieder "blöd" im Kopf wird. Das will ich nicht, ich möchte Herr meiner Sinne bleiben. ![]() Freundliche Grüße moonchild |
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#4
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Hallo Moonchild...
wenn ich dir einen Rat mitgeben darf?... tus nicht.... ![]() du wirst es sicher bereuhen,weil du dich danach evtl. sehr schlecht fühlen wirst, evtl.so auf die Art-( "sch....ich habe versagt") Ps. ich habe dies damals so empfunden
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Weil wir der Wahrheit nicht ins Auge sehen?!... |
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#5
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ich habe auch angst davor nach meiner mpu rückfällig zu werden und mache mir auch viele gedanken darüber...
was ich dir sagen möchte ist, halte dir immer vor augen, was du bis jetzt erreicht hast ohne alkohol bzw. was du dir mit alkohol bisher kauputt gemacht hast... wenn du dein leben geändert hast und es jetzt toll ist dann bleib dabei!!! geh versuchungen grundsätzlich aus dem weg. und ich finde es gut, dass du weiterhin deine gruppen besuchst. das finde ich wichtig! und sollten situationen auftreten, wie probleme, kummer etc. rede mit jemandem darüber... reden, reden, reden... das ist das beste was du machen kannst. ich drücke dir die daumen!!!!!!
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**Was sind 70 Jahre Lebenszeit, verglichen mit der Ewigkeit... Wozu Geld und Autos, wenn am Ende nur die Seele bleibt?!** |
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#6
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Zitat:
Dem schließe ich mich an...!!!! weil das die wichtigste Komponente zur vermeidung eines bevorstehenden Rückfalls ist....
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Weil wir der Wahrheit nicht ins Auge sehen?!... |
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#7
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Hallo
nun hatte ich kürzlich meinen Rückfall, der bis heute andauert. Was soll ich nur machen, soll ich zur Führerscheinstelle gehen und meinen FS abgeben ![]() Soll ich sagen; "ich bin noch nicht soweit?" ich bin nicht gefahren, würde nie mehr fahren, wenn ich was getrunken habe. Es sei denn, ich hätte soviel im Kopf, dass ich es nicht mehr überblicken und einfach fahren würde. zwei Bier... und ich bin eingeschlafen. Aber die zwei Bier sinds eben wieder manchmal. Ich komme mir vor, wie ein Lügner. Was sollich tun, wenn das so weiter geht, mit der FS-Stelle sprechen? Danke. |
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#8
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Hallo Moonchild,
nein, nicht zur Führerscheinstelle! Gebe den Autoschlüssel einer dir vertrauten Person und sorge dafür, dass dein/ein Auto außer Reichweite ist. Eine erneute MPU würde dich in deinem momentanen Zustand sicher noch weiter runter ziehen. Dann suche umgehend eine Suchtberatungsstelle auf! Mach es dringlich und erkläre dein Anliegen. Ich denke, du wirst um eine Therapie langfristig nicht herumkommen, somit wird dein Rententräger automatisch informiert. Oder lasse dich von deinem Arzt in eine Akutklinik einweisen! Wichtig ist jetzt, dass du dir sofort Hilfe holst!!! Hab MUT, es lohnt sich ![]() Schau mal hier: Verzeichnis der Suchtberatungsstellen. |
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#9
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Hallo Maja458,
vielen Dank für Deine Worte. Ich habe alle Kliniken schon durch, bin schon lange berentet. Verstehe ich Dich richtig, ich soll mich einweisen (lassen)? |
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#10
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Hallo moonchild
Erstmal Hut ab . Die FFST kann dir da auch nicht helfen,ich würde auch so schnell wie möglich eine Suchtberatunsstelle auf suchen. Was war der aus löser dafür ? G Trabi |
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