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  #1  
Alt 08.03.2017, 12:47
Fußgänger81 Fußgänger81 ist offline
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Standard Autounfall mit Personenschaden ca. 2 Promille

Hallo liebes Forum.

Vorweg

Zur Person
Geschlecht: männlich
Größe: 1,75cm
Gewicht: ca. 100kg
Alter: 36

eventl. Bundesland: OH

Was ist passiert? TF mit Frontalzusammenstoß, drei leicht Verletzte.
Datum der Auffälligkeit:04.03.2017
BAK: noch keine Ahnung. AAK waren laut Aussage 2.0
Trinkbeginn: ca. 22Uhr
Trinkende: ca. 8Uhr
Uhrzeit der Blutabnahme: keine Ahnung, Unfall etwa gegen 10Uhr

Stand des Ermittlungsverfahrens
Gerade erst passiert: ja
Strafbefehl schon bekommen: nein
Dauer der Sperrfrist: ?

Führerschein
Hab ich noch: nein
Hab ich abgegeben: nein
Hab ich neu beantragt: nein
Wurde mir entzogen? ja
Noch in der Probezeit?: nein
Habe noch nie einen besessen:

Führerscheinstelle
Hab schon in meine Akte geschaut Ja/Nein: nein
Sonstige Verstöße oder Straftaten?: nein
Fragestellung der Fsst (falls bekannt): nein

Konsum
Ich trinke noch Alkohol, wenn ja wie oft wieviel: seit dem Unfall nichts mehr
Ich lebe abstinent seit: dem Unfall

Abstinenznachweis
Haaranalyse ja, wie viele bisher und seit wann: noch nicht
Nein ich befinden mich im Urinscreeningprogram seit: wird in Kürze starten



Leberwerte ja/nein, seit wann............
in welchen Abständen...................

Aufarbeitung
Suchtberatungsstelle aufgesucht?: nein
Selbsthilfegruppe (SHG): nein
Psychologe/Verkehrspsychologe: nein
Kurs für verkehrsauffällige Autofahrer: nein

Ambulante/stationäre Therapie
(bitte Zeitraum von Beginn bis Ende angeben): nein

werden derzeit Medikamente eingenommen?Antidepressiva etc: nein

MPU
Datum: ?
Welche Stelle (MPI): ?
Schon bezahlt?: nein

Schon eine MPU gehabt? nein
Wer hat das Gutachten gesehen?:

Was steht auf der letzten Seite (Beantwortung der Fragestellung)?:

Welche Empfehlung (Auflagen) wurden ausgesprochen:

Altlasten
Bereits durch Alkohol auffällig geworden Punkte oder sonstige Straftaten: nein
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  #2  
Alt 08.03.2017, 12:50
Fußgänger81 Fußgänger81 ist offline
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Kurze Schilderung.

Am Freitagabend war ich, wie so oft in den letzten Monaten beim Nachbarn gegenüber in der Werkstatt und wir haben gedartet.

Dann kam ein Bekannter / Freund mit seinem Auto hinzu.

Musik, Spaß etc. gehabt. Wollte eigentlich nach Hause und bis dahin nichts getrunken.

Die beiden Anderen schon.

Dann wurde ich gefragt, ob wir nicht noch in eine Kneipe/Disco wollen.

Mein Nachbar und ich wollten dann beim Freund schlafen oder mit dem Taxi zurück.

Überreden lassen, umgezogen und dann mit dem Wagen vom Freund los.

Im Auto hatten wir Getränke mitgenommen.
Kasten Bier, Rum, Vodka und Cola.

Im Ort angekommen parkte ich den Wagen und ab da gab es den ersten Drink.

Mein Freund bekam seinen Schüssel wieder.

Schön gefeiert usw.

Irgendwann, muss nach 6 Uhr gewesen sein, verließ ich mit meinem Nachbarn die Kneipe. Unseren Freund hatten wir schon vorher aus den Augen verloren.

Wir liefen durch den Ort und mein Nachbar entdeckte das Auto vom Freund.

Da mein Nachbar die Jacke vom Freund an hatte, war auch der Schlüssel vorhanden.

Also noch paar Sachen aus dem Auto genommen.

Zwei unbekannte Personen kamen hinzu. Unterhielten uns mit denen.

Ab da bekomme ich nichts mehr richtig auf die Reihe, bis zu dem Unfall.

Saß jedenfalls hinter dem Lenkrad, mein Nachbar daneben und in einer Kurve ein anderes Auto erwischt. Mein Nachbar zog mich aus dem Wagen, da die Fahrertür klemmte.

Jedenfalls kamen die Rettungskräfte. Im Krankenwagen habe ich gepustet und der Führerschein wurde abgenommen.

Ging dann ins Krankenhaus.

Musste zweimal etwas bei den Polizisten unterschreiben, keine Ahnung was.

War irgendwie völlig neben mir und wurde dabei auf der Liege versorgt.

Abends habe ich mich selbst entlassen, mein Nachbar war schon weg.

So die Erinnerung.

Habe am Montag gleich eine Anwältin angerufen und auch schon einiges hingefaxt.

Über mein Fehlverhalten bin ich mir bewusst.

Jetzt habe ich noch ein paar Fragen.

MPU ist sicher, Sperre auch.

Da mir klar geworden ist, was noch alles hätte passieren können
und bisher auch oft gut gegangen ist
(nur waren es erheblich weniger Mengen an Alkohol) habe ich mir vorgenommen ganz auf Alkohol zu verzichten.

Ist es Sinnvoll gleich 12 Monate AB zu machen?

Würde mich sehr über Antworten freuen.

Können auch böser Natur sein. Habs verdient.

LG
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  #3  
Alt 08.03.2017, 18:56
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darksoul darksoul ist offline
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Hallo Fußgänger81 und willkommen im Forum.

Die TF ist ja gerade erst passiert, also jetzt nichts überstürzen.

Zitat:
Ist es Sinnvoll gleich 12 Monate AB zu machen?
Zuerst einmal sei Dir klar, dass es neben der (lebenslangen) Abstinenz noch das sogenannte kontrollierte Trinken gibt.

D.h. ein sehr reduzierter Konsum ist zu vorher geplanten und besonderen Anlässen möglich (i.d.R. so ca. 6 - 12 Anlässe pro Jahr).

Ob KT bei Dir noch möglich ist hängt von mehreren Faktoren ab. Unter anderem der Blutalkoholspiegel. Weil die TF ja erst passiert ist hast Du diesen ja noch nicht.

Also abwarten. Werte um die 2 Promille machen KT zwar nicht gerade leichter, aber unmöglich ist es auch nicht.

Ein anderen, ebenfalls extrem wichtiger Punkt, ist Dein bisheriges Trinkverhalten. Das kennen wir noch nicht. Hierzu sind die ersten 12 Fragen aus dem grossen Fragebogen zur Beurteilung für uns hilfreich.

Aber lass Dir Zeit mit der Beantwortung und schau ruhig erstmal hier im Forum herum. Lesenswert sind die gut bewerteten 5-Sterne Fragebögen. Hier bekommst Du ein Gefühl dafür, worauf es bei der MPU ankommt.

Zitat:
Können auch böser Natur sein. Habs verdient.
Also wir sind hier zum Helfen da. Das Du Mist gebaut hast ist Dir ja selbst klar geworden. Es bringt nix, wenn wir auch noch "draufdreschen" sag ich mal.

Von daher: Sei froh, dass es "nur" bei Blechschaden und leichtem Personenschaden geblieben ist. Kopf hoch und die Zeit nutzen!
__________________
Liebe Grüße, darksoul
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  #4  
Alt 09.03.2017, 10:00
Benutzerbild von tyler_durden
tyler_durden tyler_durden ist offline
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Zitat:
Habe am Montag gleich eine Anwältin angerufen und auch schon einiges hingefaxt.
Anmerkung: Anwälte können Dir in dem Fall beim straf- und zivilrechtlichen Teil der Sache helfen. Sofern nicht dedizierte Fachanwältin für Verkehrsrecht würde ich, was diesen Bereich angeht, nicht unbedingt nur auf die Anwältin hören.

Deine Absicht, so früh wie möglich mit der Vorbereitung auf die MPU beginnen zu wollen, ehrt Dich. Allerdings müssen aber erstmal die Basisfakten (BAK-Werte u.a.) vorliegen.

Ob Abstinenz notwendig ist, kann erst entschieden werden, wenn wir mehr von Deiner Konsumgeschichte kennen. Bevor Du Dich dafür an den großen Fragebogen machst, lies erstmal die Basisinfos hier im Info-Bereich.
__________________
-------------------------------------------------------------

"Erst nachdem wir alles verloren haben, haben wir die Freiheit, alles zu tun."

"Unsere Väter waren unser Bild von Gott. Unsere Väter haben sich verpisst. Was sagt uns das über Gott?"
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  #5  
Alt 09.03.2017, 10:02
Fußgänger81 Fußgänger81 ist offline
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Guten Morgen

Danke für die Antworten

Momentan dreht sich halt noch alles um den Unfall und mein Fehlverhalten.

Denke auch ständig an schlimmere Dinge welche hätten passieren können.

Zum Glück habe ich aber auch gute Zuhörer.

KT könnte ich mir auch vorstellen.
Reichen da abgestempelte Leberwerte vom Hausarzt aus?

Wenn man KT macht, sich dennoch in der Zeit für AB entscheidet.
Gibt es dadurch Nachteile?

Im Augenblick ist mir überhaupt nicht nach Alkohol und
wenn ich einen bestimmten Kreis meide,
wird es zu keinem Kontrollverlust führen.
Da bin ich mir sicher.

Zu den Trinkgewohnheiten könnte ich schon etwas schreiben.

Warte dann lieber den BAK wert ab und fülle dann den Bogen aus.

Ein Besuch beim Verkehrspsychologen kann jedoch nicht schaden oder?

Ich möchte einfach nur so schnell wie möglich an meiner Situation arbeiten bzw. aufarbeiten.

LG

PS: Habe eine Fachanwältin für Verkehrsrecht.
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  #6  
Alt 06.01.2018, 15:14
Fußgänger81 Fußgänger81 ist offline
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Moinsen und frohes neues Jahr noch

Nun ist es bald soweit und möchte Euch darum bitten meinen Fragebogen zu überfliegen.

Ein bekannter ist erst voll durch die MPU gerauscht und ich möchte es nicht.
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  #7  
Alt 06.01.2018, 15:17
Fußgänger81 Fußgänger81 ist offline
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Bitte wiederholt diese Angaben nochmal, da diese zum Überprüfen eurer Trinkmengen benötigt werde:
Zur Person
Geschlecht: männlich
Größe: 1,75m
Gewicht: jetzt 83Kg / vorher ca. 110Kg
Alter: 36

eventl. Bundesland:

Was ist passiert?
Trunkenheitsfahrt mit Unfall + leichten Personenschaden.

Datum der Auffälligkeit: 04.03.2017
BAK: 2,2
Trinkbeginn: ca.20:30 Uhr
Trinkende: so um 9:00 Uhr
Uhrzeit der Blutabnahme: 11:45

Stand des Ermittlungsverfahrens
Gerade erst passiert: nein
Strafbefehl schon bekommen: ja (Fahrlässig gehandelt)
Dauer der Sperrfrist: bis 27.05.2018

Führerschein
Hab ich noch: nein
Hab ich abgegeben: ja
Hab ich neu beantragt: ja Dezember 2017
Wurde mir entzogen? ja
Noch in der Probezeit?: nein
Habe noch nie einen besessen: nein

Führerscheinstelle
Hab schon in meine Akte geschaut Ja/Nein: nein
Sonstige Verstöße oder Straftaten?: nein
Fragestellung der Fsst (falls bekannt): nein

Konsum
Ich trinke noch Alkohol, wenn ja wie oft wieviel: Keinen
Ich lebe abstinent seit: 04.03.2017

Abstinenznachweis
Haaranalyse ja, wie viele bisher und seit wann: nein
Nein ich befinde mich im Urinscreeningprogramm seit: 27.03.2017 - 12 Monate Pima
Leberwerte ja/nein, seit wann....nein
in welchen Abständen.....

Aufarbeitung
Suchtberatungsstelle aufgesucht?: nein
Selbsthilfegruppe (SHG): nein
Psychologe/Verkehrspsychologe: nein
Kurs für verkehrsauffällige Autofahrer: nein

Ambulante/stationäre Therapie: nein

werden derzeit Medikamente eingenommen? Antidepressiva etc.: nein

MPU
Datum: Weiß ich noch nicht, wohl im April
Welche Stelle (MPI): Pima
Schon bezahlt: nein


Tathergang

1. Beschreiben Sie den Tag Ihrer Trunkenheitsfahrt aus eigener Sicht mit Datum und Uhrzeiten.
(wann, wo und mit wem getrunken / wann und wie aufgefallen / Promille)

Es passierte vom 03.03.2017 auf den 04.03.2017.
Am Freitagabend war ich, wie so oft in den letzten Monaten vor der Tat beim Nachbarn und dessen Bruder gegenüber in der Werkstatt und wir haben Dart gespielt.

Dann kam ein Bekannter / Freund mit seinem Auto hinzu.

Musik, Spaß etc. gehabt. Der Bruder vom Nachbarn ging rein schlafen. Musste am nächsten Tag zur Arbeit.
Wollte selbst auch nach Hause, wohne direkt gegenüber, da müde und bis dahin nichts getrunken.

Die beiden Anderen schon etwas.

So gegen 20Uhr wurde ich gefragt, ob wir nicht noch in eine Kneipe/Disco wollen.

Mein Nachbar und ich wollten dann beim Freund schlafen oder mit dem Taxi zurück.

Überreden lassen, umgezogen und dann mit dem Wagen vom Freund los. Ich war der Fahrer.

Im Auto hatten wir Getränke mitgenommen.
Kasten Bier, Rum, Vodka und Cola.

Im Ort angekommen parkte ich den Wagen und ab da gab es den ersten Drink für mich.

Mein Freund bekam seinen Schlüssel wieder.

Schön gefeiert usw.

Irgendwann, muss nach 6 Uhr gewesen sein, verließ ich mit meinem Nachbarn die Kneipe. Unseren Freund hatten wir schon vorher aus den Augen verloren.

Wir liefen durch den Ort und mein Nachbar entdeckte das Auto vom Freund.

Da mein Nachbar die Jacke vom Freund an hatte, war auch der Schlüssel vorhanden.

Mein Nachbar wollte noch einige Sachen aus dem nehmen, da kamen noch zwei unbekannte Personen hinzu, welche allerdings vorher in der Kneipe mit anwesend waren. Unterhielten uns mit denen, tranken noch paar Bier.

Ab da bekomme ich nichts mehr richtig auf die Reihe, bis zu dem Unfall.

Saß jedenfalls hinter dem Lenkrad, mein Nachbar daneben und in einer Kurve ein anderes Auto erwischt. Mein Nachbar zog mich aus dem Wagen, da die Fahrertür klemmte.

Dann kamen die Rettungskräfte. Im Krankenwagen habe ich gepustet und der Führerschein wurde abgenommen.

Ging ins Krankenhaus. Blutentnahme und Untersuchung.


2. Was und wie viel haben Sie am Tattag insgesamt getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Trinkzeit)

Gute Frage. Drei Rum 4cl-Cola 0,3l bevor wir in die Kneipe sind. In der Kneipe 3 Bier 0,3l dazu je einen Jägermeister, danach wieder Rum-Cola keine Ahnung welches Mischungsverhältnis waren wohl 5-6 Stück? Evtl. noch Jägermeister. Überblick verloren, da öfter den Tresen verlassen und Getränke stehen gelassen.

3. Wie viel Kilometer fuhren Sie, bis Sie aufgefallen sind und wie viel Kilometer wollten Sie insgesamt fahren?
Vermutlich um die 7 Kilometer bis zum Unfall. Schätze es sollten 22 werden.

4. Hatten Sie das Gefühl, noch sicher fahren zu können?
(Ja/Nein + Begründung)

Diese Frage kann ich nur im Nachhinein mit nein beantworten, da mir einige Passagen nach dem Unfall fehlen.

5. Wie haben Sie die Trunkenheitsfahrt vermeiden wollen (wenn überhaupt)?

Es war mit meinem Nachbarn im Voraus geplant gewesen, bei dem Freund zu übernachten oder ein Taxi zu nehmen.

6. Haben Sie bereits früher im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss gestanden und sind aufgefallen?

Ja, ich hatte schon öfter Fahrten, mit mehr oder weniger Alkohol ohne Auffälligkeiten.

7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus? (Tip Anmerkung von Jody lesen (danke Jody) KLICK)

Schwer zu schätzen. Mit 2 Bier schon sehr oft, etwa 300 mal oder mehr.
Was wir öfter gemacht haben war Stoppelcross.
Mein Nachbar ist Kfz Mechaniker und hat öfter ausrangierte Autos bei sich stehen.
Sind dann mit den Autos über den angrenzenden Acker geheizt und da war auch Alkohol im Spiel.

Exploration

8. Wann hatten Sie den ersten Kontakt mit Alkohol und wann haben Sie das erste Mal Alkohol zu sich genommen?
(Allererste Erinnerung und erster Konsum)

Mein erster Konsum war mit 14 auf meiner Konfirmation.
Ein Glas Rotwein. Sofort Sodbrennen bekommen, daher kann ich mich sehr gut daran erinnern.
Im späteren Lebensabschnitt nie mehr Sekt oder Wein getrunken.

9. Haben Sie regelmäßig Alkohol getrunken, und wie hat sich ihr Trinkverhalten in den letzten Jahren entwickelt?

Früher von 16 bis Mitte 20 an Geburtstagen, Schützenfest oder ähnliches schon einige Bier.
Danach kam ich auf den Geschmack von Weizenbier und als Fußballfan gehörten dann, wenn ich Zeit zum gucken hatte 3-4 Flaschen pro Spiel dazu.
Von Mitte 2016 bis Anfang 2017 kamen Mischgetränke, überwiegend Rum-Cola dazu.

10. Wie viel und wie oft haben Sie getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)

Wie gesagt zum Fußball Saison bedingt 2 mal die Woche Weizenbier, pro Spiel 3, 4 Stück.
Unter der Woche bis zu 6 Flaschen 0,33l Bier.
Ab Mitte 2016 bis Anfang 2017 erst jedes zweite Wochenende eine halbe Flasche Rum-Cola + einige Bier 0,33,
dann fast jedes Wochenende eine Flasche Rum-Cola + Bier 0,33.
Meist Samstags gegen Abend in den Sonntag hinein. Selten gab es Jägermeister oder ähnlich.

11. Wo und mit wem haben Sie überwiegend getrunken?

Beim Fußball oft allein vorm Fernseher. Mag keine Zwischenrufe oder Gerede dabei.
Sonst oft bei mir oder dem Nachbarn in der Werkstatt zusammen mit einigen Bekannten, Freunden oder wer gerade kam.

12. Warum haben Sie getrunken?
(Innere + äußere Motive; Anmerkung: o.g. Link "psychologisches Gespräch" lesen)

Es hatte sich eine kleine Gruppe gebildet und es machte Spaß. Gehörte einfach dazu.
Wenn man nicht wollte, ließ man sich überreden. Außer ich hatte etwas wichtiges vor. Dann war ich nicht dabei.

13. Welche Wirkung haben Sie in der Vergangenheit nach Alkoholgenuss bei sich beobachtet?
(bei wenig und bei viel Alkohol)

So bei 3 Bier 0,33l war für mich alles in Ordnung. Beim Fußball auch. War zu frieden.
Bei viel Alkohol wurde man ausgelassener, man schwankte, redete alles durcheinander.
Glücksgefühle, bis zum erwachen. Denn danach war ich meist fertig, träge usw.

14. Gab es kritische Hinweise Anderer auf Ihren Alkoholkonsum und wie haben Sie darauf reagiert?

Ja. Da ich eine Wohnung direkt über meinen Eltern habe, sprach mich mein Vater in den letzten Monaten vor dem Unfall einige Male an.
Er wolle dieses Gelagere hier auf dem Hof nicht mehr haben.
Hatte es runter gespielt und zum Nachbarn verlagert.

Ein Freund welcher weggezogen war, aber noch Kontakt besteht, meinte auch es ist zwar lustig, aber es würde mich nicht weiter bringen im Leben.

15. Welche Auswirkungen und Folgen hatte Ihr Alkoholkonsum auf Ihr Leben und Ihr Umfeld?

Keinen direkten, da ich immer noch zuverlässig war. Lag etwas an, dann wurde nichts getrunken.
Was ich nur bemerkte, über die Woche war ich sehr müde und kaputt.
Hatte auch 25 Kilo mehr auf den Rippen.

16. Gab es in Ihrem bisherigen Leben frühere Zeiten, in denen sie weit mehr Alkohol als heute getrunken haben?
Wenn ja, nennen sie bitte die Lebensabschnitte und mögliche Ursachen und Umstände dafür.

Ich trinke heute keinen Alkohol mehr. Ansonsten nein. Der beschriebene Abschnitt war der höchste Punkt.

17. Haben sie jemals die Kontrolle über ihre Trinkmenge verloren und bis zur Volltrunkenheit Alkohol konsumiert?

Wie beschrieben an den besagten Wochenenden, wenn schnell getrunken wurde kam es schon vor.
Wobei ich noch Orientierung hatte.

18. Haben Sie früher schon einmal oder öfter über einen längeren Zeitraum bewusst und mit Absicht völlig auf den Genuss von Alkohol verzichtet?

Nein.

19. In welcher Kategorie von Trinker haben sie sich früher gesehen und wie stufen Sie sich heute rückblickend ein?
(mit Begründung)

Früher teilweise als risikogefährdet. Heute in der genannten Zeit bis zum Entzug der Fahrerlaubnis als starken Missbräucher.

Heute und in Zukunft

Heute trinke ich nicht mehr und will es auch in Zukunft nicht mehr tun.
Was ich getan habe kann ich nicht mehr rückgängig machen, bin aber froh darüber nicht mehr Schaden verursacht zu haben
und durch TV + Presse werde ich oft daran erinnert.

Zusätzlich möchte ich meine Familie und Verwandtschaft nicht erneut enttäuschen.

Geändert von Fußgänger81 (06.01.2018 um 15:38 Uhr)
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  #8  
Alt 06.01.2018, 15:18
Fußgänger81 Fußgänger81 ist offline
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Registriert seit: 08.03.2017
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Standard

20. Trinken Sie heute Alkohol? Wenn ja, was, wie viel und wie oft?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)

Nein

21. Wann haben Sie zuletzt Alkohol getrunken?

Am 04.03.2017

22. Trinken sie gelegentlich alkoholfreies Bier?

Nein, denn auch in alkoholfreiem Bier können geringe Mengen enthalten sein

23. Warum trinken Sie heute Alkohol/keinen Alkohol?

Die letzte Aktion unter Alkoholeinfluss hat mir aufgezeigt, was alles passieren kann. Bin damit durch.

24. Warum haben Sie das Trinken reduziert bzw. aufgegeben und warum nicht schon eher?

Der Gedanke war da. Wohl den verkehrten Freundeskreis gehabt, innerlich zu schwach gewesen und überreden lassen.

Wie gesagt die letzte TF war der Auslöser.
Um es direkt zu sagen, hätte ich durch Trinken und Führen eines KFZ auch Menschenleben auf dem Gewissen haben können.
Hinzu kam, mein Cousin welcher kurze Zeit später einen Motorradunfall ohne Alkohol hatte und jetzt Querschnittsgelähmt mit 28 Jahren ist.

Da mir dadurch noch zusätzlich bewusst wurde, wie schnell etwas im Straßenverkehr passieren kann habe ich den Entschluss gefasst,

freiwillig komplett auf Alkohol zu verzichten und es geht mir gut dabei.

25. Wie haben Sie die Änderung Ihres Trinkverhaltens erreicht und dabei die Umstellungsphase erlebt?

Mir viel es nicht mal schwer.
Die Gedanken, Schuldgefühle an den Unfall auch der Familie gegenüber, schlaflose Nächte, der plötzliche Einschnitt
und die Sortierung meiner Freunde machte es mir einfach.

Hatte auch keine Entzugserscheinungen oder ähnlich. Allein der Wille war und ist ausschlaggebend dafür.

26. Wie wirkt sich Ihr geändertes Verhalten auf Sie, Ihr Leben und Ihr Umfeld aus?

Ich habe wieder mehr vom Leben, andere Hobbys sind dazu gekommen. Luftgewehrschießen, 2 Takter und andere.
Bin noch Hilfsbereiter in meiner Freizeit geworden. Daheim schaffe ich mehr.

Körperlich fitter da auch gleichzeitig Diät gemacht.

Mein Umfeld trinkt dazu weniger oder in meiner Anwesenheit oft auch nicht.

Obwohl es mir nichts ausmachen würde.

Selbst im alten Freundeskreis hat meine TF dazu geführt, dass einige es mir nach machten und auch nichts mehr trinken. Freiwillig.

27. Wie stellen Sie sicher, dass Ihr neues Verhalten dauerhaft stabil bleibt?

Weil ich so etwas nicht noch einmal erleben möchte.
Ich mir meine zweite Chance nie wieder nehmen lassen will.

Der Alkohol kann erheblichen Schaden anrichten, welchen ich nicht einschätzen konnte. Deshalb.

28. Können Sie sich vorstellen, jemals wieder in Ihre alten Gewohnheiten zurückzufallen?
(Ja/Nein + Begründung,) ->Hintergrund der Frage ist, welche Umstände können dazu führen, dass Sie wieder
in alte Gewohnheiten zurückfallen würden, wie merken sie das und was tun sie dagegen?<-

Definitiv nein. Ich bin Selbstbewusster geworden und die Gründe warum ich heute hier sitze nie vergessen werde.

29. Wie wollen sie in Zukunft das Trinken vom Fahren trennen?

Brauch ich nicht, da ich nicht mehr trinke.

30. Haben Sie zum Abschluss noch etwas hinzuzufügen?

Danke nein.

Geändert von Fußgänger81 (06.01.2018 um 15:42 Uhr)
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  #9  
Alt 19.01.2018, 15:07
kapomick kapomick ist gerade online
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Hallo Fußgänger,

erst mal gut, dass du dich gemeldet hast, bisweilen gehen manchmal FB´s unter, keine böse Absicht, aber dann muss man halt mal drauf hinweisen. Dies hast du ja nun gemacht. Beim Durchlesen habe ich allerdings sehr schnell feststellen müssen, dass du noch sehr auf der Oberfläche geblieben bist und deshalb eine komplette Kommentierung sich noch erübrigt. Auf ein paar Punkte weise ich dich allerdings hin und verweise auf die 5*-FB´s, die eine große Unterstützung sein wollen: http://mpu-forum.mpu-idiotentest.com...c&sort=voteavg
Klar ist jeder Fall anders, aber vielleicht merkst du da selbst, dass du noch ein ganzes Stück Weg vor dir hast und aktuell die MPU meines Erachtens keinesfalls bestehen würdest.

Zitat:
Zitat von Fußgänger81 Beitrag anzeigen
Bitte wiederholt diese Angaben nochmal, da diese zum Überprüfen eurer Trinkmengen benötigt werde:
Zur Person
Geschlecht: männlich
Größe: 1,75m
Gewicht: jetzt 83Kg / vorher ca. 110Kg
Alter: 36
Respekt! Da hast du einiges getan.

Zitat:
1. Beschreiben Sie den Tag Ihrer Trunkenheitsfahrt aus eigener Sicht mit Datum und Uhrzeiten.
(wann, wo und mit wem getrunken / wann und wie aufgefallen / Promille)

Es passierte vom 03.03.2017 auf den 04.03.2017.
Am Freitagabend war ich, wie so oft in den letzten Monaten vor der Tat beim Nachbarn und dessen Bruder gegenüber in der Werkstatt und wir haben Dart gespielt.

Dann kam ein Bekannter / Freund mit seinem Auto hinzu.

Musik, Spaß etc. gehabt. Der Bruder vom Nachbarn ging rein schlafen. Musste am nächsten Tag zur Arbeit.
Wollte selbst auch nach Hause, wohne direkt gegenüber, da müde und bis dahin nichts getrunken.

Die beiden Anderen schon etwas.

So gegen 20Uhr wurde ich gefragt, ob wir nicht noch in eine Kneipe/Disco wollen.

Mein Nachbar und ich wollten dann beim Freund schlafen oder mit dem Taxi zurück.

Überreden lassen, umgezogen und dann mit dem Wagen vom Freund los. Ich war der Fahrer.

Im Auto hatten wir Getränke mitgenommen.
Kasten Bier, Rum, Vodka und Cola.

Im Ort angekommen parkte ich den Wagen und ab da gab es den ersten Drink für mich.

Mein Freund bekam seinen Schlüssel wieder.

Schön gefeiert usw.

Irgendwann, muss nach 6 Uhr gewesen sein, verließ ich mit meinem Nachbarn die Kneipe. Unseren Freund hatten wir schon vorher aus den Augen verloren.

Wir liefen durch den Ort und mein Nachbar entdeckte das Auto vom Freund.

Da mein Nachbar die Jacke vom Freund an hatte, war auch der Schlüssel vorhanden.

Mein Nachbar wollte noch einige Sachen aus dem nehmen, da kamen noch zwei unbekannte Personen hinzu, welche allerdings vorher in der Kneipe mit anwesend waren. Unterhielten uns mit denen, tranken noch paar Bier.

Ab da bekomme ich nichts mehr richtig auf die Reihe, bis zu dem Unfall.

Saß jedenfalls hinter dem Lenkrad, mein Nachbar daneben und in einer Kurve ein anderes Auto erwischt. Mein Nachbar zog mich aus dem Wagen, da die Fahrertür klemmte. Dann kamen die Rettungskräfte. Im Krankenwagen habe ich gepustet und der Führerschein wurde abgenommen.

Ging ins Krankenhaus. Blutentnahme und Untersuchung.
Die Geschichte würde ich ein wenig straffen. Fakten sind wichtig, die eigenen Gefühle an diesem Tag, aber nicht in diesem "Ey yo, war´n cooler Abend"-Stil.

Zitat:
2. Was und wie viel haben Sie am Tattag insgesamt getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Trinkzeit)

Gute Frage. Drei Rum 4cl-Cola 0,3l bevor wir in die Kneipe sind. In der Kneipe 3 Bier 0,3l dazu je einen Jägermeister, danach wieder Rum-Cola keine Ahnung welches Mischungsverhältnis waren wohl 5-6 Stück? Evtl. noch Jägermeister. Überblick verloren, da öfter den Tresen verlassen und Getränke stehen gelassen.
Die Frage ist deshalb gut, weil der GA sie wahrscheinlich auch stellen wird. Dann sollte deine Antwort präziser sein. Wenn es 0,9l Bier waren, dann hattest du noch gemäß Promillerechner ca. 1260ml Rum im Gepäck! Das ist mal ne Hausnummer. Und dass dies über einen doch recht langen Zeitraum geschah, ist sicherlich auch bedenkenswert.

Zitat:
3. Wie viel Kilometer fuhren Sie, bis Sie aufgefallen sind und wie viel Kilometer wollten Sie insgesamt fahren?
Vermutlich um die 7 Kilometer bis zum Unfall. Schätze es sollten 22 werden.
Ordentlich

Zitat:
6. Haben Sie bereits früher im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss gestanden und sind aufgefallen?

Ja, ich hatte schon öfter Fahrten, mit mehr oder weniger Alkohol ohne Auffälligkeiten.
Also nein.

Zitat:
7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus? (Tip Anmerkung von Jody lesen (danke Jody) KLICK)

Schwer zu schätzen. Mit 2 Bier schon sehr oft, etwa 300 mal oder mehr.
Was wir öfter gemacht haben war Stoppelcross.
Mein Nachbar ist Kfz Mechaniker und hat öfter ausrangierte Autos bei sich stehen.
Sind dann mit den Autos über den angrenzenden Acker geheizt und da war auch Alkohol im Spiel.
Das Stoppelcross ist unwichtig, wenn du dabei nicht am Straßenverkehr teilgenommen hast. Die Art des Trinkkonsums am Abend und eine Fahrt von geplanten 22km lassen den GA allerdings zur Ahnung kommen, dass es bei dir auch schon sehr oft Fahrten mit mehr als nur 2 Bier gegeben hat.
Exploration

Zitat:
8. Wann hatten Sie den ersten Kontakt mit Alkohol und wann haben Sie das erste Mal Alkohol zu sich genommen?
(Allererste Erinnerung und erster Konsum)

Mein erster Konsum war mit 14 auf meiner Konfirmation.
Ein Glas Rotwein. Sofort Sodbrennen bekommen, daher kann ich mich sehr gut daran erinnern.
Im späteren Lebensabschnitt nie mehr Sekt oder Wein getrunken.
Und erster Kontakt?

Zitat:
9. Haben Sie regelmäßig Alkohol getrunken, und wie hat sich ihr Trinkverhalten in den letzten Jahren entwickelt?

Früher von 16 bis Mitte 20 an Geburtstagen, Schützenfest oder ähnliches schon einige Bier.
Danach kam ich auf den Geschmack von Weizenbier und als Fußballfan gehörten dann, wenn ich Zeit zum gucken hatte 3-4 Flaschen pro Spiel dazu.
Von Mitte 2016 bis Anfang 2017 kamen Mischgetränke, überwiegend Rum-Cola dazu.
Das ist halt noch nichtssagend. Man muss mit deinen Aussagen schon was anfangen können.

Zitat:
10. Wie viel und wie oft haben Sie getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)

Wie gesagt zum Fußball Saison bedingt 2 mal die Woche Weizenbier, pro Spiel 3, 4 Stück.
Unter der Woche bis zu 6 Flaschen 0,33l Bier.
Ab Mitte 2016 bis Anfang 2017 erst jedes zweite Wochenende eine halbe Flasche Rum-Cola + einige Bier 0,33,
dann fast jedes Wochenende eine Flasche Rum-Cola + Bier 0,33.
Meist Samstags gegen Abend in den Sonntag hinein. Selten gab es Jägermeister oder ähnlich.
GENAUE Angaben sehen aber ganz anders aus. Und beachte: bei der TF wird es sich um keine Trinkspitze gehandelt haben, die du noch nie erreicht hast. Du hattest keinen besonderen Abend und hattest vor, zu trinken und warst noch in der Lage, ein Auto in Gang zu setzen.

Zitat:
11. Wo und mit wem haben Sie überwiegend getrunken?

Beim Fußball oft allein vorm Fernseher. Mag keine Zwischenrufe oder Gerede dabei.
Sonst oft bei mir oder dem Nachbarn in der Werkstatt zusammen mit einigen Bekannten, Freunden oder wer gerade kam.
Oder in Kneipen wie bei der TF...

Zitat:
12. Warum haben Sie getrunken?
(Innere + äußere Motive; Anmerkung: o.g. Link "psychologisches Gespräch" lesen)

Es hatte sich eine kleine Gruppe gebildet und es machte Spaß. Gehörte einfach dazu.
Wenn man nicht wollte, ließ man sich überreden. Außer ich hatte etwas wichtiges vor. Dann war ich nicht dabei.
Das ist jetzt nicht dein Ernst. Damit willst du erklären, dass du dir die Rüstung zuschütten kannst, dass du rechnerisch ohne Abbau 4,34‰ gehabt hättest? Das reicht hinten und vorn nicht. Du hast ne ordentliche Menge vertragen, die mit Spaß nicht mehr viel zu tun hat. Da solltest du intensiver drauf eingehen.

Zitat:
19. In welcher Kategorie von Trinker haben sie sich früher gesehen und wie stufen Sie sich heute rückblickend ein?
(mit Begründung)

Früher teilweise als risikogefährdet. Heute in der genannten Zeit bis zum Entzug der Fahrerlaubnis als starken Missbräucher.
Auf einer Skala 0-10 (alkoholfrei - alkoholkrank), wo würdest du dich da einstufen?
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  #10  
Alt 19.01.2018, 15:08
kapomick kapomick ist gerade online
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Zitat:
23. Warum trinken Sie heute Alkohol/keinen Alkohol?

Die letzte Aktion unter Alkoholeinfluss hat mir aufgezeigt, was alles passieren kann. Bin damit durch.
Da solltest du auch mehr in die Tiefe gehen. Es ist schon erstaunlich, wie auch negative Erinnerungen verblassen.

Zitat:
24. Warum haben Sie das Trinken reduziert bzw. aufgegeben und warum nicht schon eher?

Der Gedanke war da. Wohl den verkehrten Freundeskreis gehabt, innerlich zu schwach gewesen und überreden lassen.
Aha. Trinkmotiv mangelndes Selbstbewusstsein. Wär was für Frage 12.

Zitat:
25. Wie haben Sie die Änderung Ihres Trinkverhaltens erreicht und dabei die Umstellungsphase erlebt?

Mir viel es nicht mal schwer.
Die Gedanken, Schuldgefühle an den Unfall auch der Familie gegenüber, schlaflose Nächte, der plötzliche Einschnitt
und die Sortierung meiner Freunde machte es mir einfach.
Die Aussage finde ich schwierig. Du hast gern das halbe Wochenende getrunken und plötzlich änderst du alles ohne Probleme? Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und Umstellung fällt normal immer erst mal schwer, weil du ja Veränderungen betreiben musst. Du hattest ja den Alkohol für irgendwas benutzt. Und da entsteht dann erst mal eine Lücke, die du anderweitig füllen musst.

Zitat:
Hatte auch keine Entzugserscheinungen oder ähnlich. Allein der Wille war und ist ausschlaggebend dafür.
Und DIESE Aussage halte ich für sehr wagemutig. Der also scheitert hat einen zu schwachen Willen? Einsame Cowboys sind die, die am häufigsten den Sattel zur MPU tragen...

Zitat:
26. Wie wirkt sich Ihr geändertes Verhalten auf Sie, Ihr Leben und Ihr Umfeld aus?

Ich habe wieder mehr vom Leben, andere Hobbys sind dazu gekommen. Luftgewehrschießen, 2 Takter und andere.
Bin noch Hilfsbereiter in meiner Freizeit geworden. Daheim schaffe ich mehr.

Körperlich fitter da auch gleichzeitig Diät gemacht.
Bei der MPU solltest du nicht unbedingt den Steno-Stil verwenden. Du musst deine Veränderungen in den buntesten Farben ausmalen, dass der GA beeindruckt ist und du glaubhaft bist, dass AB das einzig sinnvolle ist. Wie kam es denn z.B. zur Diät und der deutlichen Gewichtsabnahme? Da kannst du doch viel mehr sagen als nur nen Satz hinzurotzen.

Zitat:
Mein Umfeld trinkt dazu weniger oder in meiner Anwesenheit oft auch nicht.

Obwohl es mir nichts ausmachen würde.

Selbst im alten Freundeskreis hat meine TF dazu geführt, dass einige es mir nach machten und auch nichts mehr trinken. Freiwillig.
So lange du nicht missionarisch Alkohol verbietest, ist das für dich ja förderlich.

Zitat:
27. Wie stellen Sie sicher, dass Ihr neues Verhalten dauerhaft stabil bleibt?

Weil ich so etwas nicht noch einmal erleben möchte.
Ich mir meine zweite Chance nie wieder nehmen lassen will.

Der Alkohol kann erheblichen Schaden anrichten, welchen ich nicht einschätzen konnte. Deshalb.
Das reicht nicht. Noch hast du die Gründe nicht herausgearbeitet, warum du Alkohol getrunken hast (Frage 12). Erst wenn das klar ist, dann kannst du schauen, was du tust, dass du keinen Alkohol mehr brauchst. Aber dazu musst du viel ausführlicher werden.

Zitat:
28. Können Sie sich vorstellen, jemals wieder in Ihre alten Gewohnheiten zurückzufallen?
(Ja/Nein + Begründung,) ->Hintergrund der Frage ist, welche Umstände können dazu führen, dass Sie wieder
in alte Gewohnheiten zurückfallen würden, wie merken sie das und was tun sie dagegen?<-

Definitiv nein. Ich bin Selbstbewusster geworden und die Gründe warum ich heute hier sitze nie vergessen werde.
HAHAHA! Wie viele WHT´ler wohl diesen Satz schon gesagt haben... Du musst es dir IMMER vorstellen können! Steht in unzähligen FB´s. Nur wer um den Feind weiß, kommt gegen ihn an. Deine Toleranzgrenze ist bis zum Lebensende erhöht und Alkohol ist überall. Und wenn der Druck der MPU weg ist, sieht die Welt gleich ganz anders aus.

Also, noch alles viel zu dünn. Die Trinkvergangenheit fehlt, die Trinkmotivation auch und entsprechend kann die Vermeidung auf nichts aufbauen. Neben den FB´s würde ich dir dringend den Gang zur Suchtberatung mal empfehlen. Ganz ohne fremde Hilfe würde ich bei deinen äußeren Bedingungen die MPU nicht angehen wollen. Da kannst du gewiss noch weitere wertvolle Tips bekommen.
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