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#1
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Hallo,
grosses Lob an euer forum.Hab schon sehr viel hier gestöbert.Ich bin maja und langsam kommt echt Panik hoch. Ich bin im August 02 mit 2,73 Prom.gegen eine Verkehrsinsel gefahren.Strecke ca 15 km.1997 erster Fe wg.1,56 Prom.Habe eine Einzeltherapie bei einer Suchtberatungsstelle gemacht (10 Stdn.) Bin seit november 2002 abstinent.Gleich nach der Tat für 3 Wochen dann wieder abends 3-4 Bier bis an den wochenenden dann wieder mehr wurde.Dann mit alkoholfreiem Bier gescheitert ging ca 1 Woche gut,dann dachte ich dann kann ich ja auch normales Bier trinken.Ging natürlich wieder daneben :wochenende wieder 6-8 bier.Deshalb hab ich mich für Abstinenz entschieden,was mir nat.nicht leicht fiel.Was mir zu gute kam war dass ich im Jan.mit den Vorbereitungen zu meiner Meisterprüfung anfing,die ich neben meiner 40Stn.Woche In Wochenendkursen und nach Feierabend vorbereitete.War kein Zuckerschlecken aber ich hatte eine Aufgabe die den Abend füllte und ich hatte so keinen "Saufdruck",da für mich das abendl.fernsehen und Bier zum festen Ritual geworden wahren.Fasse mich jetzt mgl.kurz-Stichworte Ich weiss dass ich ein massives alkoholproblem habe /hatte. Trinkmotive mit 14 -18 Weggehen,Fun haben ,locker sein später w.o.aber auch bei problemen wie auch erfreulichen Ereignissen -erhöhter Alk.Konsum -fast ausschliesslich Bier Habe in der späteren Zeit ab 1997 nicht mehr in meiner alten Heimat gewohnt-einsamkeit hat mein Trinken verstärkt. Mein problem habe ich auch nach der 2.alkoholfahrt nicht gleich erkannt,obwohl die Scham u.der Schock dass ich in der Ausnüchterungszelle gelandet bin schon tief gesessen hat. Meine arbeitsstelle hatte ich zu dem Zeitpunkt noch nicht solange und es waren nur noch wenige .Wochen bis meine neue Lebenspartnerin zu mir ziehen wollte,was zum Glück auch geschah .Sie hat mir vertraut auch wenn es Anfangs mit mir nicht leicht war da ja immer noch der Alkohol eine zentrale Rolle gespielt hat.Es Muss sehr schlimm für sie gewesen sein wenn ich mich dann vor allem am WE weggeschossen habeund ich bin ihr unendlich dankbar dass sie soviel Vertrauen hatte. Also Meisterprüfung hatte ich dann im DEZ 03 erfolgreich absolviert.Ohne alk.Ich weiss dass vieleicht viele dass auch mit alk.geschafft hätten aber für mich wär das nichts gewesen -Keine Konzentration bzw.auf Biertrinken fixiert. Nach diesem grossen Erfolgserlebnisse musste ich nun aufpassen dass der alte Trott nicht wieder einkehrt.Mittlerweile weiss ich wie schön der Feierabend sein kann .Habe 3 Aquarien ,wir haben mittlerweile wieder 4 Katzen ,sind vor 2 Monaten in ein schönes Haus mit Garten umgezogen und unser Zusammenleben ist sehr harmonisch.Meine freundin hat mir sehr dabei geholfen dass ich das so durchgehalten habe.Wenn ich heute ein Problem habe dann schlucke ich es nicht mehr mit Bier runter ,sondern ich rede drüber.Und den Rausch vermisse ich nicht mehr.Lebe jetzt viel intensiver,viel in der Natur und fahr gern Inliner.Das Hatte ich vorher alles nicht.Hobby ,so traurig wie es klingt war das fast tägl biertrinken am Abend(4-6 ).in der woche nicht mehr wg.Beruf. pos.Veränderungen mehr körperl.u geistige leistungsfähigkeit (kaum noch gelbe Merkzettel auf meinem Schreibtisch) ausgeglichener,zufriedener,selbstbbewusster,geduld iger,etc. Hab mich also für Abstinenz entschieden.Aber nicht weil ich mich als alki bezeichne sondern habe massive Missbrauch betrieben.Habe leider nur ca alle 5 monate meine Leberwerte nehmen lassen ,also bis jetzt nur 5 mal.mein Therapeut meinte das sei aber nicht so schlimm wichtig sei mein geänderter Lebenswandel. Weiss aber immer noch nicht wie ich begründen soll dass ich kein Alki war.Aus eurer diskussion kann ich entnehmen:weil ich aufhören konnte keine körperl.ausfallerscheinungen u.Organschäden,konnte in der Woche bei 3-4 Bier bleiben. Aber bei meiner Promillezahl als Frau mit 55kg? mein therapeuth meinte noch zusätzlich dass ich berufl.fähig bin mich auf neue Sachen einzustellen.Er habe keine Bedenken dass ich die MPU bestehe.Ich will auch bei Abstinenz bleiben weil mir nix bringt.Zwar hat mir bier auch geschmeckt aber der Grund des Trinkens war ja die Wirkung herbizuführen,daher bringt mir Genusstrinken nichts.alk hat mir genug SCH beigebracht warum sollte ich ihn nochmal an meinem Leben teilhaben lassen?Ist bestimmt jetzt alles sehr konfus für Euch ,aber ich bin so aufgeregt. Was meint Ihr,hab ich eine Chance? PS.Habe meine therapie zu aufarbeitung und festigung meiner Abstinenz erst im März dieses Jahres begonnen und mich vorher noch nicht mit dem Thema befasst ausser dass ich so nicht weitermachen wollte und konnte wenn ich nicht noch mehr durch Alk verlieren will.Das Thema Führerschein wollte ich im letzen Jahr erstmal aussen vor lassen da mir das andere wichtiger war.Daher auch so wenig Leberwerte. Im Voraus danke für Eure Antworten Gruss Maja |
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#2
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Hallo Maja,
die Promillezahl ist happig, muß ich zugeben!! Aber das Wichtige ist doch Deine positive Entwicklung, immerhin bist Du schon über 1,5 Jahre abstinent. Das mit den Leberwerten kannst Du ja so darstellen, wie Du es geschrieben hast, der FS stand eben erstmal im Hintergrund!! Außerdem hast Du doch einige Leberwerte, viele gehen auch ganz ohne... Nicht erwähnen würde ich diese 10-stündige Alkoholtherapie von damals, sehr wohl aber die jetzige, die Du im März begonnen hast. Sozusagen als unterstützende Maßnahme für Dein neues Leben. Steht der Alkohol da im Vordergrund oder werden da andere Probleme aufgearbeitet? Ach übrigens, Hut ab vor Deiner Freundin, bin in meiner "Saufzeit" mehr als einmal verlassen worden - und das kann ich mittlerweile sogar verstehen!! (Damals natürlich nicht!!) LG Saskia |
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#3
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Ach so, Du solltest noch etwas mehr herausarbeiten, WARUM Du damals soviel getrunken hast!
Bei Alkoholikern handelt es sich um eine Krankheit, bei Mißbräuchlern ist Alkohol ein Mittel, um tiefergehende Probleme - die man schon kennen sollte - zu verdrängen. Und dann mußt Du natürlich in der Lage sein, zu schildern, wie Du gedenkst zukünftig OHNE Alk mit diesen Problemen umzugehen. |
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#4
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Hallo Saskia,
Danke für deine antwort.Mit der Therapie od.besser der Gesprächstherapie das war erst nach der letzten Alk Fahrt im März 03.Das war bei mir zu konfus geschildert,sorry.Mit den Ursachen meines Trinkens hat es schon noch andere Ursachen ,die in meiner frühen Kindheit liegen.Nur:1.ist es tödlich das zu erwähnen ,oder? Und 2.Kann ich doch nicht dort erzählen dass ich desweg.anderweitige Therapeuthische Hilfe habe,dort wo man für so etwas spezialisiert ist ? Grüsse Andrea |
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#5
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Hi Maja,
wichtig ist, daß Du Deine Probleme _hinter_ Dir hast und Aussicht besteht, daß sie nicht wieder auftauchen. Wenn mir jemand erzählen würde, er hätte seine (auch Nicht-Alk.-) Probleme irgendwann als schwerwiegend erkannt und daraufhin von sich aus psychologische Hilfe gesucht, fände ich das ok. Ob das auch bei der MPU so ankommt, weiß ich natürlich nicht. Ziel der MPU ist es neben einer Prognose für Dein zukünftiges Verhalten abzugeben auch Deine _momentane_ Fahreignung festzustellen - den Führerschein gibts ja auch gleich zurück. Das ist auch der Grund, warum ein Rumjammern, man sei doch auf dem richtigen Weg ein Knockout-Kriterium sein kann bzw. ist. Wenn Du Dich also derzeit noch in Therapie befindest kann natürlich auch die Frage kommen, ob der Gutachter mal bei Deinem Therapheuten anrufen darf. Der sollte dann schon der Meinung sein, daß Du in Hinsicht Straßenverkehr gefestigt bist. ich denke, Du packst das! Viel Erfolg, Fong |
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#6
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@ maja!
Das mit den Leberwerten ist nicht so tragisch, Du kannst ja von den positiven Erlebnissen berichten. Hast Du schon ABLAUF EINER MPU - Alkoholismus von Kleinlaut gelesen? Da siehst Du, wie mann/frau Alkoholiker erkennt. Samue PS: Das wird schon. |
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#7
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Hallo
Danke für eure Antworten und euren Zuspruch. Wenn ich mich nicht als Alki einstufenwill dann würde ich mich wohl der gruppe des alpha Trinkers zuordnen,in der voralkoholischen Phase ,oder?wird man das eigentlich so genau gefragt?Gibt es denn eine ganz einfache Formel zur berechnung des Promillegehaltes?Bei den ganzen formeln im Forum weiss ich gar nicht mehr welche ich nehmen soll.Das einzige was ich mir im Moment noch merken kann ist das o,5l Bier ca.0,2 Promille entsprechen.um auf meine Promillezahl zu kommen bei ca 6 stn.Trinkzeit rechnet mir jeder Promillerechner was anderes aus.Bin voll verzweifelt und im Rechnen sowieso ne Niete.glaub das ich dort nicht die leichteste Aufgabe auf die Reihe bringe. Gruss (und renn zum Klo) maja |
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#8
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Hallo Maja,
ich weiß nicht mehr wo, aber ich habe gelesen, dass bei Deiner Promillezahl es nicht genau möglich ist, die Trinkmenge zu errechnen (auch nicht anhand diverser Formeln) und auch nicht verwerflich ist, wenn man diese eben aufgrund der Promillezahl nicht mehr genau weiß. Ich setzte für eine Trinkeinheit (z.B. 0,2 l Bier) 8 g Alkohol und 0,15 Prom. pro Glas an. Bin ein "Mädchen" und wiege ca. 62 kg. Also: 0,5 l = 0,375 Prom. Ich drücke Dir die Daumen !!!! Grüße Lilo P.S. Taschenrechner nicht vergessen |
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#9
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Hallo Lilo,
dann reicht es wenn ich mir merke : 0,1l Bier - 0,075 % die kann ich dann mit jeder beliebigen 0,x L Angabe multiplizieren. also müsste ich ca 7 Bier a 0,5 lBier also 0,075mal 35 = 2,625 dann nochmal mind.0,5 liter drauf wg.Abbau in 6 stn.und nochmal 2 dazu zur Sicherheit.Also 10 Bier. Soviel hab ich zwar gar nicht getrunken weil ich definitiv nicht so viel im Haus hatte aber so wollen sie es ja wohl hören? Gruss Maja |
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#10
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Da Du ja weißt was im Haus war, kannst Du auch sagen wie Du auf die von Dir genannte Trinkmenge kommst.
Ich weiß nämlich auch anhand der leeren Flaschen, was ich getrunken habe. Grüße Lilo |
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